DE19800895A1 - Kühlgebläse - Google Patents
KühlgebläseInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04D25/00—Pumping installations or systems
- F04D25/02—Units comprising pumps and their driving means
- F04D25/06—Units comprising pumps and their driving means the pump being electrically driven
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04D19/00—Axial-flow pumps
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01P—COOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
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- Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)
Description
Die Erfindung geht aus von einem Kühlgebläse nach dem Oberbe
griff des Anspruchs 1.
Brennkraftmaschinen werden häufig durch elektrisch angetrie
bene Kühlgebläse auf eine gewünschte Betriebstemperatur ge
kühlt. Bekannte Kühlgebläse mit zweistufigen Elektromotoren
oder mit Elektromotoren mit Vorwiderständen müssen relativ
häufig ein- und ausgeschaltet werden, um eine genaue Be
triebstemperatur einzuregeln. Sie werden zeitweise mit einer
unnötig hohen Drehzahl betrieben und anschließend ab einer
bestimmten Temperatur wieder abgeschaltet, wodurch für den
Kühlvorgang mehr Energie aufgewendet wird als erforderlich
ist und sich die Temperatur der Brennkraftmaschine um die op
timale Temperatur bewegt, meist knapp darüber oder darunter.
Beides führt zu einem erhöhten Energiebedarf und damit zu ei
nem erhöhten Benzinverbrauch. Ferner treten unnötig hohe Lüf
tergeräusche auf.
Um dies zu vermeiden, wird ein Kühlgebläse bei modernen
Kraftfahrzeugen über ein Steuergerät geregelt, das die Dreh
zahl des Kühlgebläses stufenlos auf entsprechende Betriebszu
stände einstellt. Das Steuergerät ist ein zusätzliches Bau
teil, das getrennt vom Kühlgebläse im Brennkraftmaschinen
raum, vorzugsweise in einem kühlen Bereich befestigt wird,
damit die Elektronik durch hohe Temperaturen nicht gestört
oder zerstört wird, wie beispielsweise in der Nähe eines
Frontscheinwerfers. Der Befestigungsort des Steuergeräts kann
je nach der Aufteilung des Brennkraftmaschinenraums bei ver
schiedenen Kraftfahrzeugen, Baumaschinen und auch anderen
durch Verbrennungsmaschinen angetriebene Maschinen variieren
und unterschiedlich weit vom Kühlgebläse entfernt sein. Mit
der Entfernung steigen der Materialaufwand an Kabel und Befe
stigungsteilen und der Montageaufwand an. Ferner können län
gere Verkabelungen zu elektromagnetischen Störungen führen,
beispielsweise zu Störungen der Brennkraftmaschinensteuerung
oder eines Rundfunkgeräts.
Das erfindungsgemäße Kühlgebläse hat eine Zarge, auch Rahmen
oder Gehäuse genannt, in der ein Steuergerät integriert ist,
d. h. es ist an oder in der Zarge befestigt. Das Kühlgebläse
stellt ein in sich funktionsfähiges Bauteil dar, das günstig
als ganzes in einer Hand entwickelt und in seiner Funktion,
Geräuschentwicklung und Effektivität optimiert werden kann.
Ferner kann es günstig vormontiert und anschließend, noch vor
dem Einbau in ein Kraftfahrzeug vollständig auf seine Funk
tionen überprüft werden. Mögliche Beschädigungen des Steuer
geräts bei einer separaten Montage und ein zusätzlicher Bau
raum im Brennkraftmaschinenraum werden vermieden.
Das Steuergerät ist bei allen Anwendungen des Kühlgebläses in
oder an der Zarge vor äußeren Einflüssen geschützt befestigt.
Aufgrund seiner räumlichen Verbindung mit dem Kühlgebläse
wird es ferner bei einer Funktionsüberprüfung des Kühlgeblä
ses in einer Werkstatt unabhängig vom Fahrzeugtyp schnell ge
funden und ist gut zugänglich. Sämtliche Kabel können vor
teilhaft zu einer Schnittstelle bzw. einem Stecker in der
Zarge zusammengeführt werden, wodurch das Kühlgebläse beson
ders einfach und schnell angeschlossen werden kann. Stecker
sind im allgemeinen kostenintensive Bauteile, und stellen
häufig die Schwachstellen im System dar. Mit nur einem
Stecker bzw. einer Schnittstelle werden die Schwachstellen, die
Bauteilanzahl und die Kosten reduziert.
Die Entfernung vom Steuergerät zum Elektromotor des Kühlge
bläses ist besonders kurz, wodurch eine kurze Ansprechzeit
des Kühlgebläses erreicht werden kann und in einer kleinen
und begrenzten Strecke keine oder nur wenig Störgrößen, wie
beispielsweise elektromagnetische Wellen, vom Steuergerät
und/oder vom Elektromotor nach außen treten und möglicherwei
se auch von außen auf das Steuergerät wirken können. Durch
die geringe Entfernung werden Kabellänge und Befestigungsbau
teile eingespart, wie beispielsweise Klammern usw. In der
Endmontage müssen weniger Bauteile montiert werden. Die Mon
tage wird insgesamt vereinfacht und der Aufwand reduziert.
In einer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, das
Steuergerät an dem Leitapparat im Luftstrom eines Lüfterrads
und damit meist auch im Fahrtwind des Kraftfahrzeugs zu befe
stigen. Das Steuergerät ist unmittelbar dem Luftstrom ausge
setzt, wird besonders günstig durch eine hohe Konvektion ge
kühlt und ist damit auch bei höheren Temperaturen im Brenn
kraftmaschinenraum vor Überhitzung geschützt. Dabei ist es
möglich und meist aus Platzgründen auch vorteilhaft, das
Steuergerät an der zur Brennkraftmaschine gerichteten Seite
des Leitapparats zu befestigen. Zusätzliche Kühlvorrichtungen
oder Isoliervorrichtungen für das Steuergerät werden einge
spart. Vorzugsweise ersetzt und/oder unterstützt das Steuer
gerät eine oder mehrere Streben der Zarge, wodurch diese
schwächer dimensioniert und damit Gewicht und Bauraum einge
spart werden können. Darüber hinaus ist das Kühlmodul, auf
dem der Regler angebracht ist, schwingungsisoliert. Eine se
parate Entkoppelung, z. B. durch Gummidämpfer, von der Karos
serie ist nicht notwendig.
Als Regelgröße für das Steuergerät dient in erster Linie die
Temperatur der Brennkraftmaschine, die meist über die Kühl
mitteltemperatur erfaßt wird, wobei weitere Größen des Be
triebszustands, z. B. Stillstand des Kraftfahrzeugs, Drehzahl
der Brennkraftmaschine usw., zusätzlich vom Steuergerät ge
nutzt werden können, um möglichst frühzeitig auf Temperatur
änderungen zu reagieren. Ferner kann das Steuergerät dazu
dienen Defekte zu erkennen, wie beispielsweise einen defekten
Elektromotor, ein verklemmtes Lüfterrad usw., und auch Siche
rungsfunktionen wahrnehmen. Erfindungsgemäß übernimmt das
Steuergerät die Sicherungsfunktion, den Elektromotor in sei
ner Leistung zu begrenzen. Das Kühlgebläse stellt damit ein
in sich selbständig und gesichertes System dar, wodurch zu
sätzliche Sicherungen außerhalb des Kühlgebläses entfallen.
Es fängt Schaltspitzen ab, die den Elektromotor beschädigen
können, läßt den Elektromotor sanft hochfahren und begrenzt
den maximalen Strom.
Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbe
schreibung. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und
die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination.
Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln
betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammen
fassen.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Kühlgebläse mit einem Steuergerät von der
der Brennkraftmaschine zugewandten Seite und
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II in
Fig. 1.
Fig. 1 zeigt ein Kühlgebläse 10 mit einer Zarge 12, mit der
das Kühlgebläse 10 im Brennkraftmaschinenraum über zwei Befe
stigungsstellen 50, 52 befestigt wird. Die Zarge 12 enthält
einen Leitapparat 14, der zwei Umfangsstreben 26, 28 und meh
rere radiale Streben 22, 24 aufweist, die nach außen an einem
Umfangskreis 32 und zur Mitte des Leitapparats 14 an einem
Haltering 34 münden. Am Haltering 34 ist ein Elektromotor 16
über drei Winkelbleche 72 mit drei Schrauben 54, 56, 58 befe
stigt, der über eine Antriebswelle 36 ein Lüfterrad 18 an
treibt. Das Lüfterrad 18 besteht aus einer Nabe 38 und daran
befestigten Lüfterflügeln 40 (Fig. 2). Das vom Elektromotor
16 erzeugte Drehmoment und die vom Lüfterrad 18 erzeugten
Kräfte werden vom feststehenden Haltering 34, von dem Leitap
parat 14 und insgesamt von der Zarge 12 und deren Befestigung
an dem Kraftfahrzeug aufgenommen.
Die Drehzahl des Elektromotors 16 wird von einem besonders
kleinen Steuergerät 20 gesteuert, das am Leitapparat 14 zwi
schen zwei Streben 22, 24 im Luftstrom des Lüfterrads 18 mit
vier Schrauben 42, 44, 46, 48 befestigt und damit leicht mon
tierbar und demontierbar ist. Das Steuergerät 20 ist mit ei
nem Gehäuse nach außen verschlossen, wodurch die Elektronik
und Kontaktstellen vor Umwelteinflüssen geschützt sind, bei
spielsweise vor Salzbrückenbildung usw. . Es ist flach zwi
schen den Streben 22, 24 angeordnet und ersetzt dabei die Um
fangsstreben 26, 28 zwischen den Streben 22, 24, wodurch Ge
wicht eingespart wird. Das Steuergerät führt zu einer höheren
Steifigkeit des Leitapparats 14, so daß dieser zumindest im
Bereich des Steuergeräts schwächer dimensioniert werden kann,
wodurch weiteres Gewicht eingespart wird. Schließlich verhin
dert die asymmetrische Masseverteilung das Steuergerät am
Leitapparat 14, daß dieser zu harmonischen Schwingungen ange
regt wird.
Das Steuergerät 20 ragt mit seiner Höhe möglichst weit zwi
schen die Streben 22, 24, wodurch der Raum zwischen den Stre
ben 22, 24 in der Tiefe und der Breite gut ausgenutzt und
kein oder nur wenig zusätzlicher Bauraum für das Steuergerät
20 erforderlich ist. Ferner wird das Steuergerät 20 auf einer
großen Fläche frontal von dem Luftstrom angeströmt und damit
besonders gut gekühlt. Grundsätzlich kann jedoch das Steuer
gerät 20 an jeder geeigneten Stelle und in jeder Ausrichtung,
beispielsweise hochkant und nur an einer Strebe, wodurch der
Strömungsquerschnitt der Luft nur wenig verringert wird, an
der Zarge 12 oder außerhalb des Leitapparats 14 usw. befe
stigt sein.
Das Steuergerät 20 und der Elektromotor 16 werden nur über
einen Stecker 30 von außen elektrisch versorgt, wodurch das
Kühlgebläse 10 besonders einfach und schnell angeschlossen
werden kann. Ausgehend vom Stecker 30 sind die Kabel 60, 62,
64 gebündelt entlang dem Umfangskreis 32 geführt und laufen
anschließend ins Steuergerät 20, von dem aus zwei Versor
gungskabel 66, 68 im Elektromotor 16 münden und von einem
Deckel 70 abgeschirmt werden.
Obwohl das Kühlgebläse 10 insbesondere für Brennkraftmaschi
nen verwendet wird, ist es auch zur Kühlung anderer Antrieb
saggregate gut geeignet.
Claims (6)
1. Kühlgebläse (10) mit einer Zarge (12), das einen Leitap
parat (14) mit einem daran befestigten Elektromotor (16) auf
weist, der ein Lüfterrad (18) antreibt, dadurch gekennzeich
net, daß in der Zarge (12) ein Steuergerät (20) für den Elek
tromotor (16) integriert ist.
2. Kühlgebläse (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Steuergerät (20) am Leitapparat (14) im Luftstrom des
Lüfterrads (18) befestigt ist.
3. Kühlgebläse (10) nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuergerät (20) eine
oder mehrere Streben (22, 24, 26, 28) der Zarge (12) in ihrer
Funktion unterstützt und/oder ersetzt.
4. Kühlgebläse (10) nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (16) und
das Steuergerät (20) über nur eine Schnittstelle (30) mit dem
Kraftfahrzeug verbunden sind.
5. Kühlgebläse (10) nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuergerät (20) den
Elektromotor (16) in seiner Leistung begrenzt.
6. Kühlgebläse (10) nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß Kabel (60, 62, 64) gebündelt
entlang eines Umfangskreises (32) geführt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998100895 DE19800895B4 (de) | 1998-01-13 | 1998-01-13 | Kühlgebläse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998100895 DE19800895B4 (de) | 1998-01-13 | 1998-01-13 | Kühlgebläse |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19800895A1 true DE19800895A1 (de) | 1999-07-15 |
| DE19800895B4 DE19800895B4 (de) | 2005-03-03 |
Family
ID=7854433
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998100895 Expired - Lifetime DE19800895B4 (de) | 1998-01-13 | 1998-01-13 | Kühlgebläse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19800895B4 (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS62251418A (ja) * | 1986-04-24 | 1987-11-02 | Nippon Denso Co Ltd | 車両用電動フアン制御装置 |
| EP0445804A1 (de) * | 1990-03-07 | 1991-09-11 | Nippondenso Co., Ltd. | Lüftervorrichtung |
| DE4408798A1 (de) * | 1993-03-17 | 1994-09-22 | Weber Srl | Steuersystem einer Vorrichtung zur Kühlung eines Verbrennungsmotors |
| US5660149A (en) * | 1995-12-21 | 1997-08-26 | Siemens Electric Limited | Total cooling assembly for I.C. engine-powered vehicles |
| DE19612679A1 (de) * | 1996-03-29 | 1997-10-09 | Temic Auto Electr Motors Gmbh | Kühlerventilator für Kraftfahrzeuge |
-
1998
- 1998-01-13 DE DE1998100895 patent/DE19800895B4/de not_active Expired - Lifetime
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| DE19612679A1 (de) * | 1996-03-29 | 1997-10-09 | Temic Auto Electr Motors Gmbh | Kühlerventilator für Kraftfahrzeuge |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19800895B4 (de) | 2005-03-03 |
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Legal Events
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