DE19800788A1 - 2-Takt-Brennkraftmaschine mit zusätzlichem Motorölschmiersystem - Google Patents
2-Takt-Brennkraftmaschine mit zusätzlichem MotorölschmiersystemInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet
der 2-Takt-Brennkraftmaschinen. Sie betrifft eine
2-Takt-Brennkraftmaschine mit zusätzlichem Motoröl
schmiersystem, umfassend einen Kraftstofftank, welcher
durch eine mit einem Kraftstofftankdeckel verschließ
bare Einfüllöffnung mit Kraftstoff befüllbar ist, sowie
einen Motoröltank, welcher durch ein mit einem Motoröl
tankdeckel verschliessbare Einfüllöffnung mit Motoröl
befüllbar ist.
Schnellaufende 2-Takt-Brennkraftmaschinen (Ottomotore),
wie sie beispielsweise in handgeführten Arbeitsgeräten
wie Kettensägen oder dgl. Verwendung finden, werden üb
licherweise mit einem Benzin-Oel-Gemisch betankt. Der
Oelanteil des Gemisches dient dabei der Schmierung der
Brennkraftmaschine.
Es hat sich jedoch herausgestellt, dass bei hoch bela
steten 2-Taktmotoren, die mit einem Gemischverhältnis
betrieben werden, das weit über den früher üblichen
Verhältnissen von 1 : 25 oder 1 : 50 liegt, Schmierungspro
bleme auftreten, da die hochbelasteten Stellen nicht
optimal geschmiert werden, während andere Stellen wei
terhin mehr als ausreichend geschmiert werden. Man geht
daher, wie auch aus Umweltsgesichtspunkten, zu einer
Getrenntschmierung über, bei der ein zusätzliches Mo
torölschmiersystem vorgesehen wird, welches das dafür
benötigte Motoröl aus einem separaten Motoröltank be
zieht. Da maschinenspezifisch bei der Getrenntschmie
rung ein schwer zu kontrollierender Oelverbrauch auf
tritt, muss dafür Sorge getragen werden, dass der Be
nutzer den Motoröltank ausreichend oft auf seinen In
halt überprüft und gegebenenfalls nachfüllt, wenn der
Oelstand abgesunken ist. Problematisch ist dabei, dass
der Benutzer eines Arbeitsgerätes mit 2-Takt-Brenn
kraftmaschinen in der Regel gewohnt ist, dass die
Schmierung der Maschine wartungsfrei über das Gemisch
erfolgt.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine 2-Takt-Brenn
kraftmaschine mit Getrenntschmierung so auszubilden,
dass eine regelmässige Ueberprüfung des Oelstandes der
Getrenntschmierung durch den Benutzer herbeigeführt
oder zumindest begünstigt wird.
Die Aufgabe wird bei einer 2-Takt-Brennkraftmaschine
der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass zur
Sicherstellung einer ausreichenden Motorölversorgung
die beiden Tanks mit ihren Tankdeckeln so ausgebildet
sind, dass beim Befüllen des Kraftstofftanks die Auf
merksamkeit der Bedienperson auf den Motoröltank ge
lenkt wird. Durch das Lenken der Aufmerksamkeit auf den
Motoröltank wird die Bedienperson an die Existenz des
Motoröltanks und der Getrenntschmierung erinnert. Hier
durch steigt die Wahrscheinlichkeit einer bewussten
Oelstandskontrolle. Da dieser Vorgang mit dem häufigen
Vorgang des Kraftstoffeinfüllens verknüpft ist, wird
auch ausreichend oft an die Ueberprüfung des Oelstandes
erinnert.
Eine erste bevorzugte Ausführungsform der Brennkraftma
schine nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
dass die mit dem Kraftstofftankdeckel verschliessbare
Einfüllöffnung des Kraftstofftanks und die mit dem Mo
toröltankdeckel verschliessbare Einfüllöffnung des Mo
toröltanks unmittelbar nebeneinander angeordnet sind.
Hierdurch wird erreicht, dass der Blick der Bedienper
son beim Befüllen des Kraftstofftanks gleichzeitig auf
die Einfüllöffnung des Motoröltanks fällt, so dass die
Bedienperson mit hoher Wahrscheinlichkeit an die Erfor
dernisse der Getrenntschmierung erinnert wird.
Die Aufmerksamkeit der Bedienperson lässt sich ver
stärkt auf den Motoröltank lenken, wenn gemäss einer
zweiten bevorzugten Ausführungsform zum Oeffnen des
Kraftstofftankdeckels an dem Motoröltankdeckel eine
Veränderung vorgenommen werden muss. Hierdurch wird die
Bedienperson gezwungen, nicht nur auf die Einfüllöff
nung des Motoröltanks zu blicken, sondern den Motoröl
tankdeckel direkt anzufassen und so an eine Ölstands
kontrolle direkt erinnert zu werden.
Eine bevorzugte Weiterbildung dieser Ausführungsform
ist dadurch gekennzeichnet, dass zum Oeffnen des
Kraftstofftankdeckels zunächst der Motoröltankdeckel
geöffnet werden muss. Damit ist gewährleistet, dass die
Bedienperson vor dem Einfüllen des Kraftstoffes in den
geöffneten Motoröltank blicken und ohne weiteres
feststellen kann, ob der Oelstand im Motoröltank aus
reichend ist.
Da bei dieser Weiterbildung allerdings die Gefahr be
steht, dass Kraftstoff in den offenen Motoröltank ein
gefüllt wird, ist gemäss einer anderen bevorzugten Wei
terbildung vorgesehen, dass der Motoröltankdeckel Ver
riegelungsmittel umfasst, welche zwischen einer Verrie
gelungsstellung und einer Entriegelungsstellung ver
stellbar sind, und in der Verriegelungsstellung das
Oeffnen des Kraftstofftankdeckels verhindern und in der
Entriegelungsstellung das Oeffnen des Kraftstofftank
deckels ermöglichen. In diesem Fall muss der Motoröl
tankdeckel nicht vollständig geöffnet werden, sondern
es genügt eine Verstellung der Verriegelungsmittel. Da
durch wird die Gefahr beseitigt, dass aus Versehen
Kraftstoff in den Motoröltank eingefüllt wird. Ande
rerseits hat die Bedienperson aber auch nicht mehr ohne
weiteres einen Einblick in den Motoröltank.
Weitere Ausführungsformen ergeben sich aus den abhängi
gen Ansprüchen.
Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Ausführungs
beispielen im Zusammenhang mit der Zeichnung näher er
läutert werden. Es zeigen
Fig. 1 ein erstes bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der Erfindung, bei welchem der
(überlappende) Motoröltankdeckel geöffnet
(aufgeschraubt) werden muss, bevor der
Kraftstofftankdeckel geöffnet werden kann;
Fig. 2 ein zweites bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der Erfindung, bei welchem der (in eine
Aussparung im Kraftstofftankdeckel eingrei
fende) Motoröltankdeckel geöffnet
(aufgeschraubt) werden muss, bevor der
Kraftstofftankdeckel geöffnet werden kann;
Fig. 3A, B ein drittes bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der Erfindung, bei welchem der (mit einer
Aussparung ausgestattete) Motoröltankdeckel
von einer Verriegelungsstellung (Fig. 3A)
in eine Entriegelungsstellung (Fig. 3B)
verdreht werden muss, bevor der Kraft
stofftankdeckel geöffnet werden kann;
Fig. 4 ein viertes bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der Erfindung, bei welchem der (mit einer
übergreifenden Nase ausgestattete) Motor
öltankdeckel von einer Verriegelungsstel
lung in eine Entriegelungsstellung verdreht
werden muss, bevor der Kraftstofftankdeckel
geöffnet werden kann; und
Fig. 5 ein fünftes bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der Erfindung mit einem im Motoröltankdec
kel untergebrachten zurückziehbaren Sperr
stift, welcher von einer Verriegelungsstel
lung in eine Entriegelungsstellung zurück
gezogen werden muss, bevor der Kraftstoff
tankdeckel geöffnet werden kann.
In Fig. 1 ist ein erstes bevorzugtes Ausführungsbei
spiel der Erfindung wiedergegeben. Innerhalb der
2-Takt-Brennkraftmaschine 10, die der Uebersichtlichkeit
halber nicht weiter dargestellt ist, sind unmittelbar
nebeneinander ein Kraftstofftank 11 und ein für die
Getrenntschmierung vorgesehener Motoröltank 12 angeord
net. Der Kraftstofftank 11 weist eine (nicht sichtbare)
Einfüllöffnung auf, die durch einen Kraftstofftankdec
kel 13 verschliessbar ist. Der Kraftstofftankdeckel 13
ist beispielsweise als Schraub- oder Drehverschluss
ausgebildet und kann mittels eines Griffes 15 in Rich
tung des Doppelpfeiles verdreht werden, wobei die eine
Pfeilrichtung das Oeffnen und die andere Pfeilrichtung
das Verschliessen bezeichnet.
Unmittelbar neben der mit dem Kraftstofftankdeckel 13
verschliessbaren Einfülloeffnung des Kraftstofftanks 11
ist eine (nicht sichtbare) Einfüllöffnung des Motor
öltanks 12 angeordnet, die durch einen Motoröltankdec
kel 14 verschliessbar ist. Der Motoröltankdeckel 14 ist
beispielsweise ebenfalls als Schraub- oder Drehver
schluss ausgebildet und kann mittels eines Griffes 17
in Richtung des Doppelpfeiles verdreht werden, wobei
die eine Pfeilrichtung das Oeffnen und die andere
Pfeilrichtung das Verschliessen bezeichnet.
Die Anordnung der Tankdeckel 13 und 14 in unmittelbarer
Nähe nebeneinander hat bereits für sich genommen die
Wirkung, dass einer Bedienperson, die den Kraftstoff
tank 11 mit Kraftstoff füllen will, sofort auch der Mo
toröltankdeckel 14 ins Auge fällt, so dass die Bedien
person mit nicht geringer Wahrscheinlichkeit bei jedem
Einfüllen des Kraftstoffes an die Notwendigkeit erin
nert wird, auch den für die Getrenntschmierung wichti
gen Oelstand im Motoröltank 12 zu überprüfen und ggf.
Motoröl nachzufüllen.
Um die Koppelung der beiden Vorgänge über die räumliche
Nähe hinaus noch weiter zu verstärken, ist in der An
ordnung nach Fig. 1 vorgesehen, dass der Kraftstoff
tankdeckel 13 nur geöffnet werden kann, wenn zuvor der
Motoröltankdeckel 14 geöffnet worden ist. Dies wird
dadurch erreicht, dass bei verschlossenen Tanks 11, 12
der Motoröltankdeckel 14 mit seinem Rand 18 den Kraft
stofftankdeckel 13 mit seinem Rand 16 teilweise über
deckt. Der Rand 18 des Motoröltankdeckels 14 befindet
sich dabei in einer Ebene oberhalb des Randes 16 des
Kraftstofftankdeckels 13. Zum Einfüllen des Kraftstof
fes muss zunächst der Motoröltankdeckel 14 geöffnet
(abgeschraubt) werden. Damit wird der Blick ins Innere
des Motoröltanks 12 frei, und die Bedienperson wird au
tomatisch über den Oelstand im Motoröltank 12 infor
miert. Ist der Motoröltankdeckel 14 abgenommen, kann
anschliessend der Kraftstofftankdeckel 13 geöffnet und
der Kraftstoff eingefüllt werden. Das Verschliessen der
Tanks 11, 12 erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Sollen die Tankdeckel 13, 14 (und Einfüllöffnungen) in
der gleichen Ebene (auf gleicher Höhe) angeordnet wer
den, empfiehlt sich das Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 2.
Der Kraftstofftankdeckel 13 wird in diesem Fall auf
Block geschraubt und weist an entsprechender Stelle
eine (kreisabschnittförmige) Aussparung 19 auf, in
welche der Motoröltankdeckel 14 mit seinem Rand 18
eingreift. Durch das Eingreifen in die Aussparung 19
ist der Kraftstofftankdeckel 13 bei geschlossenem Mo
toröltankdeckel 14 gegen ein Oeffnen gesperrt. Erst
wenn der Motoröltankdeckel 14 abgenommen ist, kann auch
der Kraftstofftankdeckel 13 gedreht und damit geöffnet
werden.
In den Beispielen aus Fig. 1 und Fig. 2 ist durch die
Art der Verriegelung die Einfüllöffnung des Motoröl
tanks 12 offen und ungeschützt, wenn Kraftstoff in den
Kraftstofftank 11 eingefüllt wird. Da beide
Einfüllöffnungen sehr nahe beieinander liegen, kann es
leicht passieren, dass versehentlich Kraftstoff in den
Motoröltank 12 eingefüllt wird. Um eine solche
Fehlbedienung zu verhindern, werden gemäss Fig. 3A, B,
Fig. 4 und Fig. 5 Verriegelungsmechanismen für den
Kraftstofftankdeckel 13 vorgeschlagen, die zum
Entriegeln eine Betätigung des Motoröltankdeckels 14
erfordern, ohne dass der Motoröltankdeckel 14 geöffnet
werden muss.
Ein erstes bevorzugtes Ausführungsbeispiel dieser Art
von Verriegelung ist in Fig. 3A und 3B wiedergegeben.
Der Motoröltankdeckel 14 überlappt - ähnlich wie in
Fig. 1 - in einer Verriegelungsstellung (Fig. 3A) mit
seinem Rand 18 den Rand 16 des Kraftstofftankdeckels 13
teilweise. Der Rand 18 des Motoröltankdeckels 14 weist
an einer Stelle eine Aussparung 20 (z. B. eine Ab
flachung) auf. Wird der Motoröltankdeckel 14 nun von
der Verriegelungsstellung gemäss Fig. 3A in eine Ent
riegelungsstellung gemäss Fig. 3B verdreht (im vorlie
genden Fall geschieht dies durch eine Vierteldrehung;
es sind jedoch auch andere Drehwinkel < 360° denkbar),
gibt die Aussparung 20 den Weg frei für das Oeffnen des
Kraftstofftankdeckels 13.
Ein zweites bevorzugtes Ausführungsbeispiel dieser Art
ist in Fig. 4 wiedergegeben. Hier sind die Einfüllöff
nungen der beiden Tanks 11, 12 soweit auseinander, dass
die beiden Tankdeckel 13 und 14 nicht überlappen. Zur
Verriegelung des Kraftstofftankdeckels 13 ist nun am
Motoröltankdeckel 14 eine seitlich hervorspringende
Nase 21 vorgesehen, die in der in Fig. 4 gezeigten
Verriegelungsstellung über den Rand 16 des Kraft
stofftankdeckels 13 greift, nach einer Vierteldrehung
(bzw. einer Drehung um einen Winkel < 360°) des Deckels
14 aber entriegelt ist.
Ueberhaupt nicht verdreht werden muss der Motoröltank
deckel 14, wenn gemäss Fig. 5 andersartige Verriege
lungsmittel eingesetzt werden. Im Ausführungsbeispiel
der Fig. 5 ist im Griff 17 des Motoröltankdeckels 14
ein mittels eines in einem Langloch geführten Betäti
gungselementes 23 gegen den Druck einer Feder 24 zu
rückziehbarer Sperrstift 22 untergebracht, der in der
gezeigten Verriegelungsstellung über den Rand 16 des
Kraftstofftankdeckels 13 greift, und durch Zurückschie
ben in den Griff 17 entriegelt werden kann.
In allen dargestellten Fällen ist die Bedienperson ge
zwungen, beim Einfüllen von Kraftstoff in den Kraft
stofftank 11 den Motoröltankdeckel 14 anzufassen
und/oder zu betätigen, so dass zwangsweise die Aufmerk
samkeit auch auf den Motoröltank 12 gelenkt wird. Die
Tanks 11 und 12 müssen dabei nicht unbedingt aneinan
dergrenzen, wie dies in den Figuren beispielhaft darge
stellt ist, sondern können auch an verschiedenen Orten
der 2-Takt-Brennkraftmaschine angeordnet sein. Es
reicht aus, dass die Einfüllöffnungen (Einfüllstutzen
oder dgl.) beider Tanks in unmittelbarer Nachbarschaft
zueinander stehen.
Die 2-Takt-Brennkraftmaschine gemäss der Erfindung wird
bevorzugt bei einem handgeführten Arbeitsgerät, insbe
sondere einer Kettensäge, eingesetzt.
10
2-Takt-Brennkraftmaschine
11
Kraftstofftank
12
Motoröltank
13
Kraftstofftankdeckel
14
Motoröltankdeckel
15
Griff (Kraftstofftankdeckel)
16
Rand (Kraftstofftankdeckel)
17
Griff (Motoröltankdeckel)
18
Rand (Motoröltankdeckel)
19
,
20
Aussparung
21
Nase
22
Sperrstift
23
Betätigungselement
24
Feder
Claims (11)
1. 2-Takt-Brennkraftmaschine (10) mit zusätzlichem Mo
torölschmiersystem, umfassend einen Kraftstofftank
(11), welcher durch eine mit einem Kraftstofftank
deckel (13) verschliessbare Einfüllöffnung mit
Kraftstoff befüllbar ist, sowie einen Motoröltank
(12), welcher durch ein mit einem Motoröltankdeckel
(14) verschliessbare Einfüllöffnung mit Motoröl be
füllbar ist, dadurch gekennzeichnet,
dass zur Sicherstellung einer ausreichenden Motor
ölversorgung, d. h. einen ausreichenden Ölstand im
Vorratsbehälter, die beiden Tanks (11, 12) mit ih
ren Tankdeckeln (13, 14) so ausgebildet sind, dass
beim Befüllen des Kraftstofftanks (11) die Auf
merksamkeit der Bedienperson auf den Motoröltank
(12) bzw. auf den Tankdeckel (14) des Motoröltan
kes gelenkt wird, so daß dieser an eine Ölstandskon
trolle erinnert wird.
2. 2-Takt-Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet,
dass die mit dem Kraftstofftankdeckel (13) ver
schliessbare Einfüllöffnung des Kraftstofftanks
(11) und die mit dem Motoröltankdeckel (14) ver
schliessbare Einfüllöffnung des Motoröltanks (12)
unmittelbar nebeneinander angeordnet sind.
3. 2-Takt-Brennkraftmaschine nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet,
dass zum Oeffnen des Kraftstofftankdeckels (13) an
dem Motoröltankdeckel (14) eine Veränderung vorge
nommen werden muss.
4. 2-Takt-Brennkraftmaschine nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet,
dass zum Oeffnen des Kraftstofftankdeckels (13) zu
nächst der Motoröltankdeckel (14) geöffnet werden
muss.
5. 2-Takt-Brennkraftmaschine nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet,
dass die Einfüllöffnungen des Kraftstofftanks (11)
und des Motoröltanks (12) derart nebeneinander an
geordnet sind, dass bei verschlossenen Tanks (11,
12) der Motoröltankdeckel (14) mit seinem Rand (18)
den Kraftstofftankdeckel (13) teilweise überdeckt.
6. 2-Takt-Brennkraftmaschine nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet,
dass die Einfüllöffnungen des Kraftstofftanks (11)
und des Motoröltanks (12) derart nebeneinander an
geordnet sind, dass bei verschlossenen Tanks (11,
12) der Motoröltankdeckel (14) mit seinem Rand (18)
in eine Aussparung (19) im Rand (16) des
Kraftstofftankdeckels (13) eingreift und den Kraft
stofftankdeckel (13) gegen ein Verdrehen blockiert.
7. 2-Takt-Brennkraftmaschine nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet,
dass der Motoröltankdeckel (14) Verriegelungsmittel
(18, 20; 21; 22, 23, 24) umfasst, welche zwischen
einer Verriegelungsstellung und einer Entriege
lungsstellung verstellbar sind, und in der Verriege
lungsstellung das Oeffnen des Kraftstofftankdeckels
(13) verhindern und in der Entriegelungsstellung das
Oeffnen des Kraftstofftankdeckels (13) ermöglichen.
8. 2-Takt-Brennkraftmaschine nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet,
dass die Einfüllöffnungen des Kraftstofftanks (11)
und des Motoröltanks (12) derart nebeneinander an
geordnet sind, dass bei verschlossenen Tanks (11,
12) der Motoröltankdeckel (14) mit seinem Rand (18)
den Kraftstofftankdeckel (13) teilweise überdeckt,
und dass der Motoröltankdeckel (14) in seinem Rand
(18) eine Aussparung (20) aufweist, derart, dass
bei einem Verdrehen des Motoröltankdeckels (14) um
einen Winkel < 360° die Ueberdeckung der beiden
Deckel (13, 14) vollständig aufgehoben wird.
9. 2-Takt-Brennkraftmaschine nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet,
dass die Einfüllöffnungen des Kraftstofftanks (11)
und des Motoröltanks (12) derart nebeneinander an
geordnet sind, dass bei verschlossenen Tanks (11,
12) der Motoröltankdeckel (14) mit einer seitlich
herausstehenden Nase (21) über den Rand (16) des
Kraftstofftankdeckels (13) greift, derart, dass bei
einem Verdrehen des Motoröltankdeckels (14) um ei
nen Winkel < 360° das Uebergreifen der Nase (21)
vollständig aufgehoben wird.
10. 2-Takt-Brennkraftmaschine nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet,
dass die Einfüllöffnungen des Kraftstofftanks (11)
und des Motoröltanks (12) derart nebeneinander an
geordnet sind, dass bei verschlossenen Tanks (11,
12) der Motoröltankdeckel (14) mit einem seitlich
herausstehenden, in radialer Richtung verschiebba
ren Sperrstift (22) über den Rand (16) des Kraft
stofftankdeckels (13) greift, derart, dass bei ei
nem Zurückziehen des Sperrstiftes (22) das Ueber
greifen des Sperrstiftes (22) vollständig aufgeho
ben wird.
11. Handgeführtes Arbeitsgerät, insbesondere Ketten
säge, mit einer 2-Takt-Brennkraftmaschine nach ei
nem der Ansprüche 1 bis 10.
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