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DE1979986U - Flachschieber. - Google Patents

Flachschieber.

Info

Publication number
DE1979986U
DE1979986U DEB72603U DEB0072603U DE1979986U DE 1979986 U DE1979986 U DE 1979986U DE B72603 U DEB72603 U DE B72603U DE B0072603 U DEB0072603 U DE B0072603U DE 1979986 U DE1979986 U DE 1979986U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
shut
wedge
plastic
pipe socket
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB72603U
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Bertram
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB72603U priority Critical patent/DE1979986U/de
Publication of DE1979986U publication Critical patent/DE1979986U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K3/00Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
    • F16K3/02Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding Valves (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Flachschieber zum Absperren von insbesondere unter Druck stehende Gase oder Flüssigkeiten führenden Rohrleitungen, der eine mittels einer Spindel bewegbare keilförmige Absperrplatte aufweist.
Flachschieber der bezeichneten Art sind bereits bekannt« Die keilförmige Absperrplatte wird beim Verschließen der Rohrleitung, in welche der Schieber eingebaut ist, mittels der Spindel, die durch ein Handrad gedreht wird, in den Spalt zwischen den beiden Rohranschlußstutzen so weit eingeführt, bis deren Öffnungen dichtend verschlossen sind. Der Spalt zwischen den Rohranschlußstutzen, in den die keilförmige Absperrplatte eingeführt wird, ist dabei ebenfalls in entsprechender Weise durch Abschrägen der Enden der Rohranschlußstutzen keilförmig ausgebildet.
Die bekannten Absperrschieber für Rohrleitungen großer lichter Weite bestehen aus Metallguß» Die Verwendung dieses Werkstoffs
wurde bisher im Hinblick auf eine ausreichende Festigkeit solcher großen Schieber für notwendig erachtet. Für Ventile, z.B. Mehrwegeventile kleinerer Abmessungen ist auch schon die Verwendung von Kunststoff bekannt. Der Einsatz von Kunststoff auch für große Schieber wurde dagegen bisher aus dem genannten Grund nicht verwendet.
Es hat sich nun überraschenderweise herausgestellt, daß die Verwendung von Kunststoff als Werkstoff für Schieber möglich ist, wenn man eine bestimmte Schieberkonstruktion vorsieht, bei welcher die Stabilität und Festigkeit auch gegenüber unter Druck stehenden Medien gesichert ist.
Gemäß der Erfindung wird zur Lösung der gestellten Aufgabe ein Flachschieber vorgeschlagen, bei dem die keilförmige, mit einem gummiähnlichen Dichtungsbelag überzogene, in Nuten in jeder Stellung zwangsgeführte Absperrplatte, die mit ihr gewindegängig verbundene Spindel, das abgedichtete Schiebergehäuse und die in dieses mit ihren entsprechend der keilförmigen Absperrplatte abgeschrägten Enden hineinragenden Rohrstutzen aus Kunststoff bestehen. Dabei soll der durch die abgeschrägten Enden der Rohrstutzen gebildete Spalt so bemessen sein, daß die Absperrplatte, deren Höhe und Länge größer ist als der Durchmesser der Rohrstutzen, in ihrer Schließstellung die Rohrstutzen in jeder Richtung überragt.
Versuche mit einem derart ausgebildeten Flachschieber aus Kunststoff haben ergeben, daß durch ihn nicht nur Rohrleitungen wirksam abgesperrt werden, sondern auch solche, in denen das Gas oder die Flüssigkeit unter Überdruck steht. Das muß als überraschend angesehen werden, weil bisher bei der Fachwelt das eingangs erwähnte Vorurteil bestand, daß Kunststoff wegen
seiner geringeren Festigkeit als Werkstoff für größere Schieber nicht geeignet sei. Neben den bekannten Eigenschaften des Kunststoffs, wie Rost- und Säurebeständigkeit, billige Herstellung, leichte Reinhaltung und dergleichen ergibt sich aber bei Verwendung von Kunststoff für Schieber noch ein weiterer sehr wesentlicher Vorteil, der nicht ohne weiteres auf der Hand liegt. Schieber aus Kunststoff können nämlich aufgrund ihrer Elastizität im eingebauten Zustand Schwingungen in den Rohrleitungen aufnehmen und kompensieren, ohne daß es zum Bruch kommt. Dies ist bei Schiebern aus Metallguß nicht möglich. Diese wurden bei auftretenden Schwingungen reißen und damit undicht werden.
Für die erfindungsgemäß aus Kunststoff hergestellten Schieber kann nicht jede beliebige bekannte Konstruktion gewählt werden. Der möglich gemachte Einsatz von Kunststoff für Schieber ist vielmehr eng verbunden mit der erfindungsgemäß vorgesehenen Ausführung des Schiebers, die nachfolgend noch näher beschrieben •wir d.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Schiebers dargestellt.
Abb. 1 zeigt einen Längsschnitt und
Abb. 2 einen Querschnitt längs der Linie A-B aus Abb. 1 durch den neuerungsgemäßen Flachschieber aus Kunststoff.
Das aus Kunststoff bestehende Schiebergehäuse 1 hat rechteckigen Querschnitt und ist oben und unten durch lösbare Deckel 2 und verschlossen. Durch den oberen Deckel 2 ist die längs unverschiebbare Spindel 4, mittels einer Stopfbuchse 5 abgedichtet und mittels eines Handrades 6 drehbar, in das Schiebergehäuse
hineingeführt. Mit der Spindel k gewindegangig verbunden und durch diese heb- und senkbar ist die keilfömige, ebenfalls aus Kunststoff bestehende Absperrplatte 7· Die Höhe und Länge der Absperrplatte 7 ist größer als der Durchmesser der seitlich in das Schiebergehäuse 1 eingeführten Rohrstutzen 8 und 9· Die Rohrstutzen 8 und 9 sind an ihren in das Schiebergehäuse hineinragenden Enden zur Bildung eines der keilförmigen Ausbildung der Absperrplatte 7 entsprechenden Spalts abgeschrägt. Die Absperrplatte 7 ist an ihrer Oberfläche zweckmäßigerweise mit einem gummiähnlichen Dichtungsbelag 10 lösbar versehen, der für einen dichten Verschluß sorgt, wenn die Absperrplatte mittels der Spindel h in den zwischen den Enden der Rohrstutzen 8 und 9 gebildeten Spalt eingeführt worden ist. Damit die Absperrplatte 7 auch stets den durch die abgeschrägten Enden der Rohrstutzen 8,9 gebildeten Spalt ausfüllt, also auch dann, wenn sich die Größe des Spalts durch Dehnung des Schiebers infolge Wärme- oder mechanischer Einwirkungen verändert, ist der Spalt so zu bemessen, daß die Absperrplatte 7 in ihrer Schließstellung die Rohrstutzen 8,9 in jeder Richtung überragt. Die Absperrplatte 7 muß also den Spalt in jedem Fall vor allem in Längsrichtung vollständig durchdringen, um den gesamten Öffnungsquerschnitt der Rohrstutzen abzudecken und damit einen sicheren Verschluß zu gewährleisten. Die Absperrplatte 7 ist in Führungsnuten 11 im Schiebergehäuse 1 gleitend und in jeder Stellung zwang s;geführt, damit der durch das strömende Medium gegen die Absperrplatte 7 ausgeübte Druck nicht zu ihrem Abbrechen führt.
Bei einer Ausbildung des Schiebers, wie sie erfindungsgemäß vorgeschlagen worden ist, wird die Verwendung von Kunststoff als Werkstoff für Schieber möglich. Zusätzlich können noch aufgeschweißte Stege 12 und lösbar angeordnete Rohrschellen zur Versteifung des Schiebergehäuses 1 Vorgesehen sein.

Claims (1)

  1. Ii
    Schutzanspruch
    Flachschieber zum Absperren von insbesondere unter Druck stehende Gase oder Flüssigkeiten führenden Rohrleitungen, der eine mittels einer Spindel bewegbare keilförmige Absperrplatte aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die keilförmige, mit einem gummiähnlichen Dichtungsbelag (lO) überzogene, in Nuten (ll) in jeder Stellung zwangsgeführte Absperrplatte (7)> die mit ihr gewindegängig verbundene Spindel (4), das abgedichtete Schiebergehäuse (l) und die in dieses mit ihren entsprechend der keilförmigen Äbsperrplatte (7) abgeschrägten Enden hineinragenden Rohrstutzen ('8,9) aus Kunststoff bestehen, und der durch die abgeschrägten Enden der Rohrstutzen (8,9) gebildete Spalt so bemessen ist, daß die Äbsperrplatte (?)j deren Höhe und Länge größer ist als der Durchmesser der Rohrstutzen (8,9)» in ihrer Schließstellung die Rohrstutzen (8,9) in jeder Richtung überragt.
DEB72603U 1967-09-13 1967-09-13 Flachschieber. Expired DE1979986U (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB72603U DE1979986U (de) 1967-09-13 1967-09-13 Flachschieber.

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DEB72603U DE1979986U (de) 1967-09-13 1967-09-13 Flachschieber.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1979986U true DE1979986U (de) 1968-02-29

Family

ID=33325641

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DEB72603U Expired DE1979986U (de) 1967-09-13 1967-09-13 Flachschieber.

Country Status (1)

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DE (1) DE1979986U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL2012805B1 (nl) * 2014-05-13 2016-02-29 H A Prince Beheer Bergen Op Zoom B V Verbeterde afsluiter.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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NL2012805B1 (nl) * 2014-05-13 2016-02-29 H A Prince Beheer Bergen Op Zoom B V Verbeterde afsluiter.

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