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DE197878C - - Google Patents

Info

Publication number
DE197878C
DE197878C DENDAT197878D DE197878DA DE197878C DE 197878 C DE197878 C DE 197878C DE NDAT197878 D DENDAT197878 D DE NDAT197878D DE 197878D A DE197878D A DE 197878DA DE 197878 C DE197878 C DE 197878C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filter
air
container
vessel
liquid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT197878D
Other languages
English (en)
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE197878C publication Critical patent/DE197878C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D47/00Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent
    • B01D47/02Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent by passing the gas or air or vapour over or through a liquid bath
    • B01D47/024Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent by passing the gas or air or vapour over or through a liquid bath by impinging the gas to be cleaned essentially in a perpendicular direction onto the liquid surface

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

3(a Siqc Ich c>a t&iil'ainlb.j
fiW η ρ
L|3pC 9
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
ΙΓϊ 197878 ^ KLASSE S^e-. GRUPPE
ROBERT SCHLEGELMILCH in BERNBURG.
Vorrichtung zum Reinigen staubiger Luft. Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Januar 1907 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung an solchen Apparaten zum Entstauben von Luft, bei denen die staubhaltige Luft über einen Wasserspiegel und durch ein Filter geleitet wird, und dient dazu, in einfacher Weise den Ersatz des Wassers und des Filtermaterials zu ermöglichen.
Die Vorrichtung besteht aus zwei ineinandergeschobenen Behältern, von denen der eine
ίο mit der Luftzu- und -ableitung versehen ist. Sie kennzeichnet sich dem Bekannten gegenüber dadurch, daß der andere Behälter mit der Zuleitung lösbar verbunden und mit einem Filter versehen ist, gleichzeitig aber dieFlüssigkeit, auf welcher die von der Luft mitgeführten Staubbestandteile niedergeschlagen werden, enthält.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel einer derartigen Vorrichtung im Längsschnitt.
Es ist hierbei α das Filtergefäß, welches unten durch einen Deckel b luftdicht geschlossen wird, c die Luftzuleitung, d die Luftableitung und e das für die Aufnahme der Flüssigkeit f bestimmte Gefäß, welches unten geschlossen ist, auf dem Bodendeckel b aufruht, oben dagegen mit einer auswechselbaren Filterschicht g und nach Bedarf einem Schutzsieb h versehen ist. Beide Teile g und h können an einem in das Gefäß e einsetzbaren Ringe i befestigt sein. In der Mitte der Filterschicht g und des Schutzsiebes h ist ein gegebenenfalls konisch gestalteter Rohrstutzen k angeordnet, welcher das nach abwärts gerichtete, gegebenenfalls auch konisch gestaltete Ende der Luftzuleitung c umschließt. Woraus die Filterschicht g besteht, nämlich ob aus einem feinen Sieb, einem geeigneten Gewebe- oder Filzstoff, oder aus anderem Material soll für das Wesen der vorliegenden Erfindung nebensächlich sein. ·
Die durch das Rohr c zugeführte staubige Luft tritt in das Innere des Behälters e in der angegebenen Pfeilrichtung m ein. Die Staubpartikel schlagen sich auf der Flüssigkeit f nieder, während die verhältnismäßig reine Luft in den Pfeilrichtungen η in das Innere des Behalters α übertritt, um dann endlich durch das Rohr d abzuziehen. Auf ihrem Wege η werden auch noch die restliehen Staubpartikel durch das Filterelement zurückgehalten.
Hat sich in dem Behälter e verhältnismäßig viel Staubschlamm abgelagert, dann löst man den Boden b und zieht das Gefäß e heraus, entfernt den Ring i mit dem Sieb und Filterelement und reinigt das Gefäß: Ist dieses sodann mit reiner Flüssigkeit gefüllt und das Filterelement wieder aufgesetzt, dann schiebt man das Gefäß e wieder in den äußeren Behälter α und schließt den Bodendeckel b. Der Rohrstutzen k muß natürlich gegen das untere Ende des Rohres c ziemlich dicht abschließen.
Ob die staubige Luft durch diese Filtervorrichtung saugend oder durch Druck hindurchgeführt wird, soll für das Wesen der vorliegenden Erfindung nebensächlich sein.

Claims (1)

  1. Pate nt-A ν SPR υ c Ii:
    Vorrichtung zum Reinigen staubiger Luft, bestehend aus zwei ineinandergeschobenen Behältern, von denen der eine mit der Luftzu- und -ableitung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der andere Behälter mit der Zuleitung lösbar verbunden und mit einem Filter versehen ist und die Flüssigkeit,' auf welcher die von der Luft mitgefiihrten Staubbestandteile niedergeschlagen werden, enthält.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT197878D Expired DE197878C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE197878C true DE197878C (de) 1900-01-01

Family

ID=460727

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT197878D Expired DE197878C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE197878C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1107647B (de) * 1958-03-07 1961-05-31 Siegfried Handte Dipl Ing Nassabscheider fuer staubhaltige Gase oder Luft

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1107647B (de) * 1958-03-07 1961-05-31 Siegfried Handte Dipl Ing Nassabscheider fuer staubhaltige Gase oder Luft

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