DE1978439U - Zweiteilige schelle fuer die gelenkige verbindung von rohren. - Google Patents
Zweiteilige schelle fuer die gelenkige verbindung von rohren.Info
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«•-ing. Stracke
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Wpl.-lng. Lbesenbeck
48 Bielefeld, Herforder Strake \1
!irma Richard Wennmaeher, 472 Beckum / Westf., Westfaliaweg 4
£5 SbJE !SS SS SS S.S SiS SS SS CS SS* 33· CS* SS SS SS iSS S!2 SS ju» SS SS>
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Zweiteilige Selielle für die gelenkige Verbindung von Rohren
Die Neuerung "bezieht sich auf eine zweiteilige Schelle zur gelenkigen
Verbindung von Rohren.
Zur starren Verbindung von Rohren sind z.B. im Gerüstbau Schellen
bekannt, bei denen die einander zugeordneten mit Halbschalen versehenen feile über Sehrauben miteinander verbunden werden.
Die Halbsehalen umgreifen die Rohre, während die Verbindungsschrauben einen ausreichenden Kraftschluß zwischen den
Halbsehalen und den Rohren gewährleisten.»
Heben diesen starren Rohrverbindungen gibt es solche, bei denen die Rohre gelenkig zueinander gelagert werden müssen.
Es ist z.B. bei Aufsteckrahmen für Holzpaletten bekannt, zwei
einander zugeordnete Seitenrahmen gelenkig miteinander zu verbinden,
damit die Rahmen während der Hichtbenutzung zusammengelegt
werden können. Zu diesem Zweck sind im Bereich der vertikalen Begrenzungsrohre der Einzelrahmen Scharniere vorgesehen,
die in einer Vielzahl von Konstruktionen bekannt sind«
.- 2
Der Neuerung liegt zunächst die Aufgabe zugrunde, ein Scharnier zu entwickeln, das in der Konstruktion einfach ist und leicht
montiert werden kann«
Ba die lahmenrohre einen Oberflächenschutz, ζ·Β· eine Lack- oder
Kunststoffschicht besitzen, dürfen die Scharnierteile bei der Oberflächenbeschiehtung der ßohre nicht stören.
Als weitere Aufgabe liegt der Neuerung die Schaffung eines Scharniers zugrunde, das nach der Oberflächenveredlung der
Eohre montiert werden kann·
Zur Lösung dieser Aufgaben wird eine zweiteilige Scharnierschelle
nach der Neuerung vorgeschlagen, bei der die Sehellenteile gleich ausgebildet sind, an der einen Seite deine Einsteoknut
und an der anderen Seite eine entsprechende Einsteckleiste aufweisen, und um 180° gegeneinander verdreht formschlüssig
verbindbar sind·
Dadurch, daß gleiche Schellenhälften benutzt werden, wird die
!fertigung und die Lagerhaltung besonders einfach·
Zur formsehlüssigen Verbindung ist auf der einen Seite des
Schellenteils eine Einstecknut vorgesehen, die sich durch Umbördelung
eines Endlappens ergibt. Ιϋιdiese Nut wird die Einsteckleiste des zugeordneten, um 100° verdrehten Schellenteils
eingeführt· Die endgültige Verbindung der Schellenteile erfolgt im Mittelstück durch eine Steck- Niet- oder Schraubverbindung.
Die Halbschalen der Schellenteile sind so dimensioniert, daß
nach der endgültigen Montage der Schelle zwischen den von den
Halbsehalen umschlossenen Rohren und den Halbsehalen ein geringfügiger
Kaum verbleibt, so daß eine gelenkige Verbindung zwischen
den Ton einer Schelle erfaßten Bohren gegeben ist·
leben einer Gelenkverbindung, bei der eine Relativbewegung
zwischen beiden Rohren und der Schelle möglich ist, kann aueh eine Gelenkverbindung interessant sein, bei der ein Rohr verdrehfest
an der Schelle befestigt ist.
Nach der Neuerung wird zu diesem Zweck die Schelle an einem
Rohr versplintet oder durch einen Stift verdrehfest an einem
Rohr befestigt.
Den gleichen Zweck kann man dadurch erreichen, daß von vier
gegenüberliegenden Halbschalen zwei gegenüberliegende Halbschalen keine bogenförmige Kontur aufweisen, im Halbmesser kleiner
sind und das eine Rohr fest umschließen.
Weitere Merkmale der !feuerung ergeben sieh aus den Unteransprüchen
und der folgenden Beschreibung einer vorteilhaften, beispielsweisen Ausführungsform·
Es zeigen:
Fig, 1 eine Holzpalette mit einem Aufsetzrahmen in perspektivischer
Ansicht,
Fig, 2 eine Sehelle in perspektivischer Ansicht, von der eine
«Sehellenhälfte in ausgezogenen Linien dargestellt und die'zugeordnete Schellenhälfte in strichpunktierten
Linien angedeutet ist,
Fig. 3 eine Schellenhälfte im Grundriß,
Pig. 4 zwei zur Montage aufeinander gesetzte Halbschalen, teilweise vertikal geschnitten.
Die neue Scharnierschelle kann für gelenkige Rohrverbindungen aller Art benutzt werden. In der Fig. 1 ist ein Anwendungsbeispiel
dargestellt. Die Seitenrahmen 1 und 2 des Aufsteekrahmens
sind über Scharniere 5» 4 gelenkig miteinander verbunden. Nach
dem Lösen der Riegel 5» 6 und .5 *» 6' können die Rahmen 1, 2
durch eine Verschwenkung in den Scharnieren 3j 4 zusammengelegt
werden«
Diese Scharniere können die Raumform besitzen, die in den Fig»
2 bis 4 aufgezeigt ist.
Zwischen den Halbschalen 7 und 8 befindet sich ein Mittelstück
9, das mit einer vorspringenden Nase 10 ,und einer Einstecköff*-·
nung 11 ausgerüstet ist. In dem Ausführungsbeispiel ist die Nase 10 aus dem Mittelstück 9 herausgestanzt.
An der einen Seite der Sehellenhälfte befindet sich eine Einstecknut
12, die durch ümbördelung eines rechteckigen Lappens 13 gebildet wird. Dieses Fertigungsverfahren ist in der Fg^L« 2
in strichpunktierten Linien angedeutet. Die strichpunktierten Linien zeigen eine Zwischenstellung. Die Fertigformung erfolgt
in Sichtung des Pfeiles 14«
An der anderen Seite der Sehellenhälfte ist eine Einsteckleiste
15 angeordnet, Am oberen und unteren Ende weist diese Einsteckleiste
abgeschrägte Kanten 16, 17 auf. Nach dem Einführen der
Einsteckleiste 15 in die Nut 12 der zugeordneten Schellenhälfte
k^nn am oberen und unteren Ende der Nut das Material der Begrenzungswände
deformiert werden und die Schrägkanten 16, 17 gegen ein vertikales Verschieben festlegen·
Bas Mittelstück 9 kann gegenüber der Einsteckleiste 15 und der
Nutbegrenzungswand 18 nach außen versetzt sein» Die Versetzung ist so stark, daß die Nase 10 beim Zusammenlegen der Sehellenhälften
nicht in die gegenüberliegende Einstecköffnung 11 eindringt* Erst bei einer ausreichenden Druckbelastung des Mittelstückes
9 durchtreten die Nasen 10 die zugeordneten Einstecköffnungen
11 * Der aus diesen Einsteeköffnungen vorspringende Teil der Nasen wird nach oben bzw· nach unten umgelegt, so daß eine
einwandfreie Verbindung zwischen den Sehellenhälften entsteht.
In
Abwandlung dieser Konstruktion ist es auch möglich, AiLkJc»auf
die Versetzung des Mittelstücks zu verzichten·
In der Pig. 4 sind die Schellenhälften zueinander gesetzt. Eine
Deformierung der Mittelstücke 9 hat noch nicht stattgefunden.
Aus dieser Darstellung ergibt sich ferner, daß die Halbschalen und 8 eine bogenförmige Kontur aufweisen, so daß der Abstand
zwischen der Halbsehale und dem Eohr 19 in der Schellenmitte geringer ist als am oberen und unteren- Schellenrand. Durch diese
Maßnahme wird die Oberflächenschicht des Rohres bei einer Rohrverkantung
weitgehend geschont.
Claims (8)
15.116
S.ehutzansprÜGhe
1 · Zweiteilige Schelle für die gelenkige Verbindung von Solaren,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schellenhälften gleich ausgebildet
sind, an der einen Seite eine Einstecknut (12) und an der anderen Seite eine entsprechende Einsteckleiste (15) aufweisen,
und um 180° gegeneinander verdreht formschlüssig verbunden sind.
2. Schelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsteckleiste (15) an den Enden abgeschrägt ist*
3V Schelle nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß im Mittelstück (9) eine vorspringende läse (10) und im Abstand davon eine Einstecköffnung (11) vorgesehen sind·
4·· Schelle nach den Ansprüchen 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet,
daß das Mittelstück (9) gegenüber der Einsteekleiste (15) tuid
der schellenseitigen Begrenzungswand (18) der Einstecknut (12) nach außen versetzt ist·
5· Schelle nach den Ansprüchen 1 bis 4-, dadurch gekennzeichnet,
daß die Halbsehalen (7, 8) der Schellenhälften sich nach außen
wölben.
6* Schelle nach den Ansprüchen 1, 2 und 5» dadurch gekennzeichnet,
fiaß im Mittelstück (9) Bohrungen vorhanden sind und die
Schellenheä-ften über Hieten oder Schranken verbunden sind·
2 -
7· Schelle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammengefügte Schelle an einem Rohr
versplintet oder durch einen Stift verdrehfest an einem Rohr
befestigt ist.
8. Sehelle, dadurch gekennzeichnet, daß von vier gegenüberliegenden
Halbschalen zweivgegenüberliegende Halbsehalen keine bogenförmige Kontur aufweisen, im Halbmesser Beäner sind und
das eine Rohr fest umschließen»
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967W0041020 DE1978439U (de) | 1967-11-15 | 1967-11-15 | Zweiteilige schelle fuer die gelenkige verbindung von rohren. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967W0041020 DE1978439U (de) | 1967-11-15 | 1967-11-15 | Zweiteilige schelle fuer die gelenkige verbindung von rohren. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1978439U true DE1978439U (de) | 1968-02-08 |
Family
ID=33392092
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1967W0041020 Expired DE1978439U (de) | 1967-11-15 | 1967-11-15 | Zweiteilige schelle fuer die gelenkige verbindung von rohren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1978439U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202005016085U1 (de) * | 2005-10-11 | 2007-02-22 | Wanzl Metallwarenfabrik Gmbh | Transportcontainer |
-
1967
- 1967-11-15 DE DE1967W0041020 patent/DE1978439U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202005016085U1 (de) * | 2005-10-11 | 2007-02-22 | Wanzl Metallwarenfabrik Gmbh | Transportcontainer |
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