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DE19780524C2 - Befüllungs- oder Entleerungsvorrichtung - Google Patents

Befüllungs- oder Entleerungsvorrichtung

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DE19780524C2
DE19780524C2 DE19780524T DE19780524T DE19780524C2 DE 19780524 C2 DE19780524 C2 DE 19780524C2 DE 19780524 T DE19780524 T DE 19780524T DE 19780524 T DE19780524 T DE 19780524T DE 19780524 C2 DE19780524 C2 DE 19780524C2
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DE
Germany
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filling
lifting
roller means
emptying device
silo
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DE19780524T
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Tauno Juhani Pyykkoenen
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T J PYYKKOENEN KEMIJAERVI Oy
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T J PYYKKOENEN KEMIJAERVI Oy
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • B65G65/30Methods or devices for filling or emptying bunkers, hoppers, tanks, or like containers, of interest apart from their use in particular chemical or physical processes or their application in particular machines, e.g. not covered by a single other subclass
    • B65G65/34Emptying devices
    • B65G65/36Devices for emptying from the top
    • B65G65/38Mechanical devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Befüllungs- oder Entleerungsvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Bei einer derartigen, beispielsweise aus der DE 28 05 430 bekannten Befül­ lungs- oder Entleerungsvorrichtung ist nur im oberen Teil eines Silos eine gewöhnlich teleskopische Saugrohrvorrichtung vorgesehen, die sich durch eine Schneidvorrichtung in die Nähe von Schneidblättern erstreckt. Bei einer solchen Anordnung wird die Zentrierung der Schneidvorrichtung im allgemeinen durch Befestigen der Schneidvorrichtung an einem im Wesentlichen sternförmigen Rahmen bewirkt, von dem sich zweigartige Mittel mit ihren Führungsrollen zur Wand des Silos erstrecken. Die gesamte Schneidvorrichtung kann gewöhnlich an Hebedrähten hochgezogen und abgesenkt werden.
Diese Lösungen machen es möglich, die betreffende Befüllungs- oder Entlee­ rungsvorrichtung ziemlich leicht von einem Silo zum anderen zu bewegen, weil es keine zentrale Säule gibt, die eine solche Bewegung verhindert. Andererseits ist bisher ein praktisches Problem bei Vorrichtungen, die an Drähten aufgehängt sind, dadurch aufgetreten, dass ein Biegen und ebenso ein ungleichmäßiges Ab- und Aufrollen der Drähte von der und auf die Trommel Probleme verursacht hat, die die Ausrichtung der Vorrichtungen betreffen, wobei die Vorrichtung gegen eine Schrägstellung empfindlich reagiert, die die Arbeitsweise der Vorrichtung stört.
Eine ähnliche weitere Befüllungs- oder Entleerungsvorrichtung ist auch in der DE 30 20 542 A1 gezeigt. Bei dieser bekannten Vorrichtung ist zum vertikalen Auf­ wärts- und Abwärtsbewegen eines mehrere Zweige zum Glätten aufweisenden Gerüstes ein Windenmotor und eine Winde zum Heben und Senken vorgesehen, wobei in dem Gerüst im Wesentlichen zentral ein Saugmundstück der Fördervor­ richtung angeordnet ist. Zum Anpassen des Abstandes des Saugmundes sind ein Tastarm und ein Schaltarm vorgesehen, mit dem Schalter zum Ein- und Ausschalten des Windenmotors und Heben und Senken der Fördervorrichtung vorgesehen. Mit dieser Vorrichtung kann wohl der Abstand des Saugmundes von der Oberfläche des Fördergutes im Wesentlichen in einem gewünschten Abstand nachgeführt werden, eine horizontale Ausrichtung der Förderarme bzw. Zweige ist dabei aber nicht erforderlich und wird auch nicht erreicht und ist nicht Gegenstand dieser Druckschrift.
In der DE 44 09 090 C1 ist eine Befüllungs- oder Entleerungsvorrichtung mit einer zentralen vertikalen Stützsäule angegeben, an der eine Gleithülse mittels Seilen vertikal verfahrbar gelagert ist. Um die Gleithülse sind zwei diametral angeordnete Förderzweige angeordnet, die mittels einer Drehhülse und eines Drehantriebes drehbar sind. Mittels der um die Stützsäule herum angeordneten Gleithülse sind die beiden Förderzweige vertikal verfahrbar. Die Gleithülse weist an ihrem oberen Ende einen umlaufenden Ringträger auf, an dem beiderseits der Stützsäule Ausgleichshebel angeordnet sind. Der Vorteil dieser Anordnung liegt darin, dass die Seillängen ausgeglichen werden können. Die Förderzweige sind ihrerseits mit Seilen an der Drehhülse fixiert. Mit dieser Höhenverstellung und dem Ausgleich der Seillängen über die Ausgleichshebel wird eine horizontale Ausrichtung der Förderzweige ebenfalls nicht vorgegeben. Es ist zudem mit Schwierigkeiten verbunden, derartige Ausgleichshebel in Verbindung mit min­ destens drei Zweigen zu verwenden.
Es sind verschiedene weitere Befüllungs- oder Entleerungsvorrichtungen für Silos bekannt. Diese Vorrichtungen haben während einer Befüllungsphase die gleichmäßige Verteilung eines Materials, das in den Silo gebracht worden ist, und, damit verbunden, die Entfernung dieses Materials während einer Entlee­ rungsphase des Silos zur Aufgabe. Eine derartige Befüllungs- oder Entleerungs­ vorrichtung wird insbesondere in runden Silos benutzt, und sie weisen dann Schneidmittel auf, die sich im allgemeinen um die Mittelachse des Silos drehen. Die Gesamtanlage weist auch im allgemeinen ein Gerüst auf, das hochgezogen und abgesenkt werden kann, wobei dieses Gerüst sich an den Silowänden ab­ stützt. An diesem Gerüst sind Mittel befestigt, die die Drehung der Schneid­ vorrichtung in der Weise bewirken, dass die Schneidblätter die im Silo vor­ handene Materialmenge treffen.
Gemäß der Zuführung der Materialmenge zum Silo oder entsprechend gemäß der Entfernung der Materialmenge aus dem Silo muss die Höhenposition der Schneidvorrichtung geändert werden, so dass die Schneidblätter oder dgl. in genügendem Ausmaß in die Materialmenge gedrückt werden. Zu diesem Zweck sind die Befüllungs- oder Entleerungsvorrichtungen gewöhnlich mit Hebemitteln ausgerüstet, die eine Positionseinstellung ermöglichen. Aus der DE 35 30 559 ist jedoch eine Vorrichtung bekannt, beider die Schneidvorrichtung als solche sich um eine kurze, zentrale Welle dreht, die sich in die Materialmenge hinein­ drückt.
Die DK 111 859 offenbart andererseits eine fortgeschrittenere Befüllungs- oder Entleerungsvorrichtung, bei der eine Kette Leistung von der Drehbewegung einer Schneidvorrichtung auf eine Hebevorrichtung überträgt, die an einer Säule in der Mitte eines Silos angeordnet ist. Entsprechende Lösungen sind in der DE 34 30 257 und der US 4.773,808 offenbart. Ferner ist aus der US 3,468,438 und der GB 1 034 839 eine Lösung bekannt, bei der Drähte oder ähnliche Mit­ tel, die auf Trommeln aufwickelbar sind, als Hebemittel verwendet werden. Alle beschriebenen Lösungen haben gemeinsam, dass sie im Silo einen zentralen Aufbau aufweisen, der sich in der Regel vom Boden des Silos nach oben er­ streckt und um den sich die Schneidvorrichtung dreht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Befüllungs- oder Entleerungsvorrichtung bereit zu stellen, mit der eine einwandfreie hori­ zontale Führung der Förderarme gewährleistet wird, wobei der Aufbau auch einen einfachen Transport von einem Silo zum anderen zulässt.
Die Vorrichtung ist derart ausgebildet, dass jeder Zweig von mindestens drei Zweigen des Gerüstes einen Satz aus antreibbaren Rollenmitteln aufweist, wo­ bei die Drehung jedes Rollenmittels für die Hebemittel so angepasst ist, dass sie gleich der der anderen Rollenmittel ist, und zwar in der Weise, dass ein zweig­ zugehöriges, flexibles Hebemittel in gesteuerter Weise zu den entsprechenden Rollenmitteln gerollt weren kann, wobei alle, flexiblen Hebemittel im Wesent­ lichen gleich lang bleiben.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird nun anhand der beigefügten Zeichnungen nä­ her erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch die generelle Anordnung ei­ ner Befüllungs- bzw. Entleerungsvorrichtung in ei­ nem Silo,
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Hebetrommelanordnung gemäß einer Ausführung der Erfindung,
Fig. 3 eine Draufsicht auf eine andere Hebetrommelanord­ nung gemäß der Erfindung,
Fig. 4 eine Seitenansicht in Richtung A-A auf die Anord­ nung der Fig. 3,
Fig. 5 eine Draufsicht auf eine zweite alternative Hebe­ trommelanordnung und
Fig. 6 eine Draufsicht auf ein zentrales Gerüst gemäß ei­ ner weiteren Ausführung, wobei Verlängerungen der Zweige aus Gründen der Klarheit weggelassen worden sind.
In Fig. 1 weist eine moderne Siloanordnung einen zylindri­ schen Silo 1 auf, der ein Dach 2 hat, durch das ein Entlee­ rungsrohr 3 geführt ist. Der silointerne Teil des Rohrs 3 ist teleskopisch ausgebildet. Zur Befüllung ist ein Befüllungs­ rohr 4 abgeordnet, während nicht gezeigte Entleerungsmittel und auch Gebläsemittel für das Füllgut am unteren Ende der des Befüllungsrohrs 4 angeordnet sind. Solche Silos können zu mehreren Seite an Seite angeordnet werden, wobei eine Öffnung in vorteilhafter Weise im oberen Teil der Silos angeordnet ist, um eine Befüllungs- bzw. Entleerungsvorrichtung 5 von einem Silo zum anderen transportieren zu können. In den mei­ sten Fällen hat jedes Silo sein eigenes Befüllungsrohr 4 und Entleerungsrohr 3, das insbesondere von der Befüllungs- bzw. Entleerungsvorrichtung 5 gelöst werden kann. In Fig. 1 ist die Befüllungs- bzw. Entleerungsvorrichtung 5 in einer Posi­ tion gezeigt, in der sie etwas über der Materialmenge 6 im Silo steht.
Zum Befüllen des Silos mit einer Materialmenge, wie bei­ spielsweise Futter oder dergleichen, wird diese durch das Be­ füllungsrohr 4 geblasen. Das gleichmäßige Auffüllen mit der Materialmenge wird in geeigneter Weise mit Hilfe einer Schneidvorrichtung 7 der im Silo 1 befindlichen Befüllungs- bzw. Entleerungsvorrichtung 5 erleichtert. Die Schneidvor­ richtung 7 weist eine Schneidbalkenanordnung 9 auf, die an eine Gerüst 8 in drehbarer Weise befestigt ist. Unter der Schneidbalkenanordnung 9 sind frei rotierende oder durch Kraft rotierend angetriebene Schneidscheiben 10 vorgesehen. Während der Befüllungsphase wird die Materialmenge mit Hilfe der Befüllungs- bzw. Entleerungsvorrichtung 5 gleichmäßig auf Höhe gehalten, die in dem Maß gehoben wird, wie die Befüllung fortschreitet. Zu diesem Zweck weist die Entleerungsvorrich­ tung Hebemittel 11 auf, die generell mit Stahldrähten oder dergleichen ausgerüstet sind. Die Fig. 1 stellt hauptsächlich den bekannten Stand der Technik dar und zeigt, wie ein Hebe­ draht über Seilscheiben 12 zum unteren Teil des Silos geführt ist, wo eine Hebevorrichtung 13, die üblicherweise eine ge­ meinsame Winde ist, angeordnet ist. Die Bewegung der Befül­ lungs- bzw. Entleerungsvorrichtung 5 ist durch einen Doppel­ pfeil angedeutet.
Während der Siloentleerung wird die am Hebemittel 11 aufge­ hängte Befüllungs- bzw. Entleerungsvorrichtung 5 mit Hilfe der Hebevorrichtung 13 in eine solche Position gebracht, in der sie mit ihrem eigenen Gewicht leicht in die Materialmenge 6 im Silo gedrückt wird. In Verbindung hiermit wird, angemes­ sen bevor die Schneidkanten die Materialmenge berühren, ein Antriebsmotor 21 für die Schneidvorrichtung 7 angelassen, mit dem die Schneider ihren Betrieb beginnen und eine Menge von der Materialmenge 6 im Silo losreißen. Die losgerissene Menge treibt zur Silomitte und wird von dort durch die Saugwirkung eines Gebläses 14 entfernt, und zwar durch das Ende 15 des Saugrohrs 3 und den teleskopischen Teil 16 zu einem Zyklon 17. Wenn der Spiegel der Materialmenge 6 absinkt, wird auch die in den Hebemitteln hängende Befüllungs- bzw. Entleerungs­ vorrichtung 5 abgesenkt, so daß diese immer in einer optima­ len Position bleibt. Um die Position zu zentrieren, weisen Verlängerungen des Gerüsts 8 in vorteilhafter Weise Führungs­ räder 18 auf, die sich gegen die Wand des Silos 1 abstützen.
Bei der Ausführung der Fig. 2 weisen die Schneidvorrichtung 7 und das Gerüst 8 eine zentrale Öffnung 19 auf, durch die das Ende des telekopischen Teils des Saugrohrs 3 mit seiner Mün­ dung 15 in die Nähe des Spiegels der Materialmenge 6 läuft. In diesem Fall können weitere, besondere Mittel zur Auflocke­ rung der Materialmenge in der Nähe der Mündung 15 vorgesehen sein. Zur Verdeutlichung zeigt Fig. 2 nur einen Teil der Schneidbalkenanordnung 9 der Schneidvorrichtung 7 und auch einen Antriebsmotor 21 mit Getriebe 22. Dieser Antriebsmotor dreht die Schneidbalkenanordnung 9 über ein Zahnrad 20 oder dergleichen. Zur Verdeutlichung ist das Gerüst 8 in Fig. 2 weggelassen worden. Wie aus Fig. 2 hervorgeht, kann sich die Schneidbalkenanordnung 9 der Schneidvorrichtung 7 in der durch eine Pfeil markierten Richtung drehen. Eine Gegenkraft gegen diese Drehung entsteht durch die Räder 18, die am Ende der vorstehenden Teile des Gerüsts 8 (in Fig. 2 nicht gezeigt) angeordnet sind und sich gegen die Wände des Silos 1 abstützen.
Fig. 2 offenbart, wie mehrere Hebemittel 11 gemäß der Erfin­ dung so angeordnet sind, daß über beispielsweise drei Aufhän­ gepunkte eine voll gesteuerte Hebebewegung erreicht wird. Bei der Ausführung der Fig. 2 weist diese Hebevorrichtung einen Hebemotor 23 mit Getriebe 24 auf, das eine erste Welle 25 dreht. Beide Enden der Welle 25 weisen vorzugsweise einander entsprechende Doppelgelenke 26 auf, an deren anderer Seite einander entsprechende Rollenmittel für die Hebemittel ange­ ordnet sind, die vorzugsweise eine entsprechende Seiltrommel 27 sind. Das entgegengesetzte Wellenende einer zweiten Seil­ trommel 27 ist in entsprechender Weise über ein Doppelgelenk 26 mit einer zweiten Welle 28 verbunden, die vorzugsweise mittels eines oder mehrerer Lager 29 zentral gestützt wird. Die zweite Welle 28 ist am anderen Ende über ein Doppelgelenk 26 mit einer dritten Seiltrommel 27 verbunden.
Bei der Anordnung gemäß der Erfindung sind die Trommeln 27 zweigartigen Armen 30 zugeordnet, von denen es vorzugsweise drei gibt. Auf diese Weise werden die Längen der (in Fig. 2 nicht gezeigten) Hebedrähte 11 genau gleich gehalten. Da jede Seiltrommel 27 wie die übrigen Seiltrommeln 27 ausgebildet ist und zwangsweise mit der gleichen Geschwindigkeit wie die übrigen rotiert, sind die Hebegeschwindigkeit und der Hebeweg für jeden Draht 11 genau gleich. Dadurch wird eine Schräg­ stellung der Befüllungs- bzw. Entleerungsvorrichtung 5 im Si­ lo 1 wirksam verhindert. Bei einer alternativen, in Fig. 6 gezeigten Ausführung sind alle drei Seiltrommeln 27 prak­ tisch auf einer gemeinsamen Welle an einer geeigneten Stelle am Gerüst 8 angeordnet. In diesem Fall sind die Drähte je­ weils so angeordnet, daß sie vorzugsweise über Hilfsseilscheiben 32 zu einem eigenen Arm 30 und zu dort angeordneten Seilscheiben laufen
Ferner ist die Fläche jeder Seiltrommel 27 vorzugsweise so mit Rillen versehen, daß sie eine spiralförmige Nut 31 (Fig. 2) aufweist, in der jeder Drahtteil auf die Seiltrommel 27 aufgerollt und genau neben einem bereits aufgerollten Seil­ teil positioniert wird. Daher wird bei jeder Drehung der Seiltrommel 27 immer ein Drahtteil gleicher Länge auf die Fläche der Seiltrommel 27 aufgenommen.
In den Fig. 3 und 4 ist eine alternative Ausführung ge­ zeigt. Eine Seiltrommel 27 ist jeweils an einem Arm 30 vorge­ sehen, wobei diese Arme in zweigartiger Weise angeordnet sind, so daß die Drehachse jeder Seiltrommel 27 im wesentli­ chen vertikal verläuft (zur Verdeutlichung sind die anderen Vorrichtungen der Befüllungs- bzw. Entleerungsvorrichtung 5 in der Figur weggelassen worden). In Fig. 3 ist ein aufwärts gerichteter Draht mit dem Bezugszeichen 11a versehen. Bei dieser Ausführung durchläuft jedes Hebemittel, d. h. vorwie­ gend jeder Draht 11, 11a, eine gleich lange Strecke über eine im wesentlichen identische Seilscheibe 32, wobei dieser Draht von der Seiltrommel nach oben in Richtung auf das Dach 2 des Silos 1 oder zu einer anderen lasttragenden Vorrichtung führt. Bei dieser Ausführung läuft auch jeder einzelne Draht sehr genau in derselben Weise wie die anderen Drähte, und da­ her sind der Verschleiß und die Dehnung all dieser Drähte gleich hoch. Daher bleibt auch die Befüllungs- bzw. Entlee­ rungsvorrichtung 5 selbst genau in der gewünschten oder vor­ wiegend horizontalen Position, ohne daß es nötig ist, diese Vorrichtung gesondert zu justieren.
Bei der Ausführung gemäß den Fig. 3 und 4 ist die erzwun­ gene, gemeinsame Drehung mit identischer Geschwindigkeit der Seiltrommel 27 so getroffen, daß eine Antriebskette 34 über ein zugeordnetes Kettenrad 34 läuft, das an der Welle jeder Seiltrommel 27 angeordnet ist. Aus Fig. 3 geht hervor, daß auch bei dieser Lösung ein zentraler Bereich 19 (s. Fig. 2) des dreieck- oder sternförmigen Stützgerüsts der Schneidvor­ richtung 7 offengelassen ist, so daß dort ein Raum für die Mündung 15 des teleskopischen Teils 16 des Saugrohrs 3 vor­ handen ist.
Jeder betreffende Hebedraht 11, 11a kann am Dach 2 oder einer anderen solchen Vorrichtung im Silo 1 enden. Als solche Vor­ richtung kann ein solches Trägermittel benutzt werden, das am oberen Teil benachbarter Silos von einem Silo zum nächsten Silo läuft. Daher kann die in geeigneter Weise teilweise zu­ sammenlegbare Befüllungs- bzw. Entleerungsvorrichtung 5 be­ sonders leicht von einem Silo zu einem anderen transportiert werden, weil es nicht nötig ist, die Hebemittel von irgendei­ ner Hebevorrichtung 13 loszumachen, um den Transport zu be­ werkstelligen. Daher sind in Fig. 1 eine Öffnung 35 zwischen den Silos und ein gemeinsames Querträgermittel 36, das durch diese Öffnung läuft, in Phantomdarstellung gezeigt.
Im Unterschied zu den Ausführungen in den Fig. 2, 3 und 6 weist die in Fig. 5 gezeigte Ausführung vier Arme 30 auf; ferner arbeitet noch ein Hebemotor 23 an einer gemeinsamen Welle 25, die zwischen zwei Armen 30 verläuft. Bei dieser Ausführung ist an beiden Enden der Welle 25 jeweils eine Seiltrommel 27 angeordnet. In diesem Fall läuft der Draht 11a auf einer Seiltrommel auf jedem Wellenende im wesentlichen unmittelbar nach oben zu einer oberen Vorrichtung. Demgemäß wird der von einer anderen Trommel 27 ausgehende Draht zu ei­ nem Arm 30 geführt, der auf der entgegengesetzten Seite der Vorrichtung angeordnet ist. An diesem Arm ist eine zugehörige Seilscheibe 32 angeordnet, von der aus der Draht 11a nach oben läuft. Zur Verdeutlichung sind Fig. 5 die passenden Schneidmittel weg­ gelassen worden, doch bleibt für diese noch ein offener Raum 19 in der Mitte der Vorrichtung.

Claims (8)

1. Befüllungs- oder Entleerungsvorrichtung (5), bei der ein aus vielen Zweigen bestehendes Gerüst (8) und eine an diesem Gerüst drehbar be­ festigte Schneidvorrichtung (7) in einem Silo (1) über einer unge­ brochenen Oberfläche einer Materialmenge angeordnet und vertikal be­ wegbar an mehreren flexiblen Hebemitteln (11) aufgehängt sind, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein angetriebenes Rollenmittel (27) für je ein Hebemittel (11) an einem von mindestens drei Zweigen (30) des Gerüstes (8) funktionell angeordnet ist, wobei die Drehung jedes Rollenmittels (27) für das je­ weilige Hebemittel (11) an die Drehung der anderen Rollenmittel für die Hebemittel (11) so angepasst ist, dass die Drehungen gleich sind, so dass das jeweils einem Zweigmittel zugeordnete Hebemittel (11) in ge­ steuerter Weise auf ein entsprechendes oder von einem entsprechenden Rollenmittel (27) in der Weise auf- oder abrollbar ist, dass die Längen aller Hebemittel (11) gleich bleiben und eine vollständig gesteuerte Hebebewegung erreicht ist.
2. Befüllungs- oder Entleerungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Rollenmittel (27) durch eine Nuten aufweisende Trommel ge­ bildet ist, auf deren Nuten (31) das Hebemittel in geführter Weise aufgewickelt wird, wenn sich das Rollenmittel (27) dreht, so dass sich jede neue Windung des Hebemittels (11) auf der Trommel neben eine bereits aufgerollte Windung legt.
3. Befüllungs- oder Entleerungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass alle Rollenmittel (27) untereinander in der Weise eines erzwungenen Betriebs verbunden sind, so dass die Umfangsgeschwindigkeit aller Rol­ lenmittel (27) gleich bleibt.
4. Befüllungs- oder Entleerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollenmittel (27) derart angeordnet sind, dass ihre Drehachsen in einer horizontalen Ebene liegen, wobei die Wellen der Rollenmittel (27) durch eine Gelenkwelle (25, 26, 28, 29) miteinander verbunden sind, die mindestens teilweise um das zweigartige Gerüst (30) verläuft.
5. Befüllungs- oder Entleerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollenmittel (27) derart angeordnet sind, dass ihre Drehachsen vertikal verlaufen, wobei eine gemeinsame Antriebskette (33) oder ein ähnliches gemeinsames Antriebsmittel um ihre parallelen Wellen derart läuft, dass alle Wellen aller Rollenmittel (27) mit derselben Umfangs­ geschwindigkeit zum Drehen gebracht werden.
6. Befüllungs- oder Entleerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass alle Rollenmittel (27) auf einer gemeinsamen Welle angeordnet sind, wobei jeder Hebedraht (11) insbesondere über eine oder mehrere Hilfs­ seilscheiben (32) bis zum Ende eines zugehörigen Gerüstzweiges (30) ge­ führt ist.
7. Befüllungs- oder Entleerungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Zweig (30) zur Führung jedes Hebemittels (11) Seilschei­ ben (32) vorhanden sind.
8. Befüllungs- oder Entleerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel eine Seiltrommel ist, dass die Nuten schraubenförmig ausgebildet sind und dass das Hebemittel ein Stahldraht ist.
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