DE1977309U - Sitz, insbesondere kraftfahrzeugsitz in omnibussen. - Google Patents
Sitz, insbesondere kraftfahrzeugsitz in omnibussen.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60N—SEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60N2/00—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
- B60N2/24—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles for particular purposes or particular vehicles
- B60N2/30—Non-dismountable or dismountable seats storable in a non-use position, e.g. foldable spare seats
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- B60N2/3004—Non-dismountable or dismountable seats storable in a non-use position, e.g. foldable spare seats back-rest movements by rotation only
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Description
s±Ema EA. G1 β β 3 Q * 9-Q. in ς-
Franz Kiel G.m.b.H. U ' U U ° ^ LU. Hi. Oi
886 Hördlingen/Bayern 26.10.67
Nürnberger Straße 60
Die Feuerung bezieht sich auf einen Sitz, insbesondere
auf einen Kraftfahrzeugsitz in Omnibussen, mit im Bereich des rückwärtigen Endes des Sitzkissens schwenkbar
angelenkter Rückenlehne, die über einen Zwischenhebel derart unter der Wirkung eines Inergiespeichers,
wie einer vorgespannten Feder, einer sogenannten Gasfeder oder dgl. steht, daß sie nach dem Lösen einer stufenlos
wirksamen Sperre das Bestreben hat, nach vorn zu klappen.
Derartige Sitze wurden entwickelt, um die Bequemlichkeit während langer Fahrten, besonders in Land- und
Luftfahrzeugen zu erhöhen. Anfangs wurden die Sperren als Stufensperren ausgebildet, was jedoch von den Benutzern
als störend empfunden wurde, da sie die Sitze in einem zu geringen Maße ihren Bequemlichkeitsvorstellungen
anpassen konnten. Diesem Mangel wurde durch die Schaffung von stufenlos wirksamen Sperren abgeholfen.
Als Energiespeicher standen ursprünglich Schraubenfedern zur Verfügung. Seit längerer Zeit gibt es
auch sogenannte Gasfedern, die mit einem hochgespann-
ten Luftpolster als Energiespeicher arbeiten. Diese Gasfedern
enthalten sogar stufenlos wirksame Sperren, so daß sie von nahezu allen Sitzherstellern in immer stärkerem
Maße verwendet werden. Schwierigkeiten allerdings bereitet die Unterbringung. So ist es z.B. bekannt, die Gasfedern
in die Armlehne einzubauen, wo jedoch Raumnot herrscht, so daß häufig auf die sogenannte Unterflurverstellung ausgewichen
wird, bei der sich der Energiespeicher unter dem Sitz befindet. Dort gibt es zwar genügend Raum, jedoch
verursachen die Bedienungsmittel erhöhte Unkosten, da diese an für den Benutzer des Sitzes leicht erreichbare Stellen
herangeführt werden müssen, die von der !Feder verhältnismäßig weit ab liegen.
Verkürzte Wege für den Betätigungsmechanismus eines Energiespeichers
ergeben sich dann, wenn gemäß einer weiteren bekannten Bauart der Energiespeicher seitlich des Sitzkissens
angeordnet wird. Wenn aich bei dieser Ausführung die Betätigungswege noch nicht so klein sind, wie bei der Armlehnenverstellung,
so sind sie den Unterflurverstellungen auf jeden I1 all überlegen, zumal sie auch noch den Ifußraum
unter dem Sitz freilassen. Der Betätigungsgriff liegt in der Regel in Höhe des Sitzkissens, wo er allerdings stört.
Außerdem erfordern seitlich angeordnete Energiespeicher verhältnismäßig hohe Seitenverkleidungen, welche insbeson-
dere in Verbindung mit dem Betätigungsliebel vom Benutzer häufig als unangenehm empfunden werden.
Schließlich sei noch bemerkt, daß bei den erwähnten bekannten Bauarten die Gasfedern mehr oder weniger
flachliegend eingebaut sind, was für ihre Lebensdauer nicht von Vorteil ist, insbesondere dann nicht, wenn
sie noch Seitenkräften ausgesetzt sind.
Demgegenüber bezweckt die Neuerung einen Sitz, bei
dem der Energiespeicher'weder- stört noch das gute Aussehen heravt>setzt. Außerdem sollen die Bedienungswege
kurz sein und die Bedienungsmxttel an vom Sitzbenutzer leicht erreichbaren Stellen liegen. Darüber hinaus soll
die Ausführung wirtschaftlich sein und zu keinen vorzeitigen Verschleißerscheinungen Anlaß geben.
Dieses Ziel wird nach der Neuerung dadurch erreicht, daß der jeweilige Energiespeicher im wesentlichen aufrecht
stehend neben der Rückenlehne angeordnet ist und mit dem
einen Ende an dem nach vorn ragenden Zwischenhebel angreift,
während das andere Ende an einem seitlich der Rückenlehne hochgezogenen Teil des Sitzgestelles angelenkt
ist. Mit dieser Anordnung ist der Energiespeicher in einen
Raum verlegt, in dem er absolut nicht stört. Außerdem können
die Seitenverkleidungen und die entsprechenden Sitzgestellteile
so gehalten Yirerden, daß sie weder die Sitzposit-j-on
verschlechtern, noch das Erscheinungsbild ungünstig beeinflussen. Darüber hinaus sind in vielen lallen,
beispielsweise durch Verkleinerung der Seitenteile und durch die Ausgestaltung der hochgezogenen Teile Materialeinsparungen
denkbar, ganz abgesehen davon, daß bei der aufrechten Anordnung von Gasfedern ein vorzeitiger
Verschleiß bzw. ein;allmählicher Gasaustritt nicht
zu befürchten ist.
Bei einem Sitz, der als-Energiespeicher eine Gasfeder
aufweist, welche die stufenlos wirksame Sperre enthält,
die.ihrerseits mit einer die Kolbenstange der Feder koaxial durchsetzenden Stoßelstange zu betätigen ist, hat
es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn zum Betätigen der Stößelstange ein in einer Armlehne, die an
dem hochgezogenen Sitzgestellteil angreift, eingebauter
Griffhebel vorgesehen ist oder das Betätigen mit der Bewegung einer klappbaren, an sich bekannten Armlehne erfolgt.
Da die Armlehne vom Sitzbenutzer stets bequem erreichbar ist, ist das Betätigen, wie beabsichtigt, tatsächlich
wesentlich erleichtert. Außerdem können die Betätigungsmittel überhaupt nicht störend sein, da sie
praktisch in der Armlehne "verschwinden" bzw. diese selbst
den Betätigungshebel darstellt. Es versteht sich, daß der Rahmen der Neuerung nicht verlassen ist, wenn mit der Armlehne
ein anderer Energiespeicher als eine Gasfeder betätigt wird.
Nach einem weiteren Merkmal der Neuerung ist vorgesehen, daß die Kolbenstange der Gasfeder ein Kopfstück trägt,
das an den Wänden des hochgezogenen und schachtartig ausgebildeten Teiles des Sitzgestelles gelagert ist und daß ferner
die Armlehne scharnierartig am gleichen Teil angreift und einen Nocken trägt,der beim Hochklappen der Armlehne
die Stößelstange belastet. Die schachtartige Ausbildung des hochgezogenen Teiles schafft ein gutes Erscheinungsbild,
während der Nocken ein denkbar einfaches Betätigungsmittel für die Gasfeder darstellt.
Wenn sich die Armlehne an der !fenster sei te befindet, also
ein Hochklappen nicht erforderlich oder erwünscht ist, erscheint es zweckmäßig, daß der hochgezogene Teil des
Sitzgestelles schaehtartig die Gasfeder umgibt und scharnierlos in die Armlehne übergeht, in der ein doppelarmiger
Hebel gelagert ist, der mit dem rückwärtigen Ende die Stößelstange belastet, während das vordere Ende mit einem
abgekröpften Teil aus der Unterseite der Armlehne herausragt. Auch hier ist die Einfachheit und die Kürze des Betätigungsweges bestechend.
In der Zeichnung ist die Neuerung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen:
Fig. 1 einen neuerungsgemäßen Sitz in Seitenansicht, teilweise aufgebrochen;
!"ig. 2 eine schematisch dargestellte Einzelheit,
gegenüber S1Ig. 1 vergrößert und
Pig. 5 eine gegenüber Fig. 2 geänderte Ausführungsform.
Wie sich aus Fig. 1 ergibt, ist an einem Sitzgestell 1 mit
einem Sitzpolster 2 bei 5 eine Rückenlehne 4 angelenkt. Das
Sitzgestell Λ weist im Bereich, d.h. oberhalb des inlenkpunktes
3 einen schachtartigen Teil 5 auf, der in seinem
Innern einen Energiespeicher, in dem vorliegenden Fall eine Gasfeder 6 aufnimmt. Diese Gasfeder 6 ist einmal an einen
Hebel 7 angelenkt, der mit dem Eückenlehnenrahmen fest verbunden ist und zum anderen greift die Kolbenstange 8 der
Gasfeder 6 über ein Kopfstück 9 scharnierartig an den Wänden des schachtartigen Heiles 5 &n. Am oberen Ende des
schachtartigen Teiles 5 ist eine bekannte Armlehne 10 gelagert, und zwar mittels eines Bolzens 11. Nähere Einzelheiten
sind der Fig. 2 zu entnehmen.
In Fig. 2 sind wieder der schachtartige Seil 5 5 öie Gasfeder
6 und der Zwischenhebel 7 zn erkennen. Außerdem ist die Rückenlehne 4 angedeutet. Die Kolbenstange 8 wird von
einer Stößelstange 12 durchsetzt, die zum Betätigen einer in der Gasfeder befindlichen Sperre dient. Dieser Stößelstange
12 ist ein Hocken 15 an der Armlehne 10 zugeordnet, der die Stößelstange 12 nach unten drückt, wenn die Armlehne
10 in Richtung des Pfeiles 14 nach oben geklappt wird. In einem solchen Fall hat die Kolbenstange 8 das
Bestreben, aus dem Zylinder 15 der Gasfeder 6 auszufahren,
wodurch die Rückenlehne 4 in Richtung des Pfeiles verschwenkt wird.
Die Ausführungsform nach Fig. 3 unterscheidet sich von
der nach Fig. 2 lediglich dadurch, daß die Armlehne 10 mit dem schachtartigen Teil 5 fest verbunden bzw. mit
diesem aus einem Stück besteht. In der Armlehne 10 ist bei 17 ein doppelarmiger Hebel 18 gelagert, der mit einem
Ende 19 auf die Stößelstange 12 wirkt und mit dem anderen abgekröpften Ende 20 nach unten aus der Armlehne
herausragt. Die Zeichnung zeigt deutlich, wie einfach die neuerungsgemäße Ausführung ist. Ebenso klar ist zu
erkennen, mit welch geringem Platzbedarf man für die Feder auskommt und wie gering die Gefahr ist, daß die Gasfeder
die Sitzbequemlichkeit beeinträchtigt bzw. überhaupt stört.
Claims (4)
1. Sitz, insbesondere Kraftfahrzeugsitz in Omnibussen, mit im Bereich des rückwärtigen Endes des Sitzkissens
schwenkbar angelenkter Rückenlehne, die über einen Zwischenhebel derart unter der Wirkung eines
Energiespeichers, wie einer vorgespannten Feder,
einer sogenannten Gasfeder oder dgl. steht, daß sie nach dem Lösen einer stufenlos wirksamen Sperre das
Bestreben hat, nach vorn zu klappen, dadurch gekennzeichnet, daß der geweilige Energiespeicher (6) im
wesentlichen aufrecht stehend neben der Rückenlehne (4) angeordnet und mit dem einen Ende an dem nach
vorn ragenden Zwischenhebel (7) angreift, während das andere Ende an einem seitlich der Rückenlehne
(4) hochgezogenen Teil (5) des Sitzgestelles (1) angelenkt ist.
2. Sitz, der als Energiespeicher eine Gasfeder aufweist,
welche die stufenlos wirksame Sperre enthält, die ihrerseits mit einer die Kolbenstange der Feder koaxial
durchsetzenden Stößelstange zu betätigen ist, nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Betätigen der Stößelstange (12) ein in einer Armlehne (10), die
an dem hochgezogenen Sitzgestellteil (5) angreift, eingebauter Griffhebel (18) vorgesehen ist oder das Betätigen
mit der Bewegung einer klappbaren Armlehne (10) erfolgt.
3· Sitz nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kolbenstange (12) der Gasfeder (6) ein Kopfstück (9) trägt, das an den Wänden des hochgezogenen
scJaachtartig ausgebildeten Teiles (5) des Sitzgestelles
(1) gelagert ist und die Armlehne (10) scharnierartig (vgl. 11) am gleichen Teil (5) angreift und
einen Bocken (13) trägt, der beim Hochklappen der Armlehne (10) die Stößelstange (12) belastet.
4. Sitz nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der hochgezogene Teil (5) des Sitzgestelles
(1) schachtartig die Gasfeder (6) umgibt und in die Armlehne (10) übergeht, in der ein doppelarmxger Hebel
(18) gelagert ist, der mit dem rückwärtigen Ende (19) die Stößelstange (12) belastet, während das vordere
Ende (20) mit einem abgekröpften Teil aus der Unterseite der Armlehne (10) herausragt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK59281U DE1977309U (de) | 1967-10-28 | 1967-10-28 | Sitz, insbesondere kraftfahrzeugsitz in omnibussen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK59281U DE1977309U (de) | 1967-10-28 | 1967-10-28 | Sitz, insbesondere kraftfahrzeugsitz in omnibussen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1977309U true DE1977309U (de) | 1968-01-18 |
Family
ID=33353143
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK59281U Expired DE1977309U (de) | 1967-10-28 | 1967-10-28 | Sitz, insbesondere kraftfahrzeugsitz in omnibussen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1977309U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2418765A1 (de) * | 1973-04-20 | 1974-10-31 | Saito Takeji | Sitzanbringungsvorrichtung fuer fahrzeuge |
-
1967
- 1967-10-28 DE DEK59281U patent/DE1977309U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2418765A1 (de) * | 1973-04-20 | 1974-10-31 | Saito Takeji | Sitzanbringungsvorrichtung fuer fahrzeuge |
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