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DE1976144U - Lichtdurchlaessige platte aus kunststoff. - Google Patents

Lichtdurchlaessige platte aus kunststoff.

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Publication number
DE1976144U
DE1976144U DEH59659U DEH0059659U DE1976144U DE 1976144 U DE1976144 U DE 1976144U DE H59659 U DEH59659 U DE H59659U DE H0059659 U DEH0059659 U DE H0059659U DE 1976144 U DE1976144 U DE 1976144U
Authority
DE
Germany
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plastic
translucent
plate according
plastic plates
webs
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH59659U
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Hornbostel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH59659U priority Critical patent/DE1976144U/de
Publication of DE1976144U publication Critical patent/DE1976144U/de
Expired legal-status Critical Current

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    • B32BLAYERED PRODUCTS, i.e. PRODUCTS BUILT-UP OF STRATA OF FLAT OR NON-FLAT, e.g. CELLULAR OR HONEYCOMB, FORM
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    • B32B3/10Layered products comprising a layer with external or internal discontinuities or unevennesses, or a layer of non-planar shape; Layered products comprising a layer having particular features of form characterised by a discontinuous layer, i.e. formed of separate pieces of material
    • B32B3/12Layered products comprising a layer with external or internal discontinuities or unevennesses, or a layer of non-planar shape; Layered products comprising a layer having particular features of form characterised by a discontinuous layer, i.e. formed of separate pieces of material characterised by a layer of regularly- arranged cells, e.g. a honeycomb structure
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Landscapes

  • Finishing Walls (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

P.A.62U90*-2.11üi
940
PATENTANWÄLTE
DIPL.-INQ. FRITZ THIELEKE DR.-INQ. RUDOLF DÖRING DR. JOACHIM FRICKE
BRAUNSCHWEIG - MÜNCHEN
Hermann Hornbostel, Tischlermeister, Münstedt Nr. 190 "Lichtdurchlässige Platte aus Kunststoff"
Die Neuerung betrifft eine lichtdurchlässige Platte aus Kunststoff, insbesondere mit figürlicher und/oder farblicher Muste-C". rung.
Bs ist bekannt, Kunststoffplatten mit Mustern zu versehen, lichtdurchlässig auszubilden und sie als Lichtbauplatten in Raumwände,in Fenster, Türen oder dgl. einzugliedern oder aber auch bildartig und im wesentlichen ohne Ausnutzung der Lichtdurchlässigkeit an Wänden aufzuhängen.
Die Erzeugung der Muster erfolgt bei diesen bekannten lichtdurchlässigen Kunststoffplatten auf zahlreiche unterschied-
liehe Arten, z.B. durch Bemalen oder Einfärben oder durch.
mosaikartige Verwendung farbiger flächenelemente aus lichtdurchlässigem Kunststoff, wenn es sich um farblich gemusterte Platten handelt. Die Umrißlinien yon ELächenelementen, Piguren oder anderen Mustern werden zum Teil auch durch lichtundurch-
t lässige Körper, wie beispielsweise Holz- oder Metalleisten, die auf die Kunststoffplatten aufgeklebt werden, hervorgehoben.
* Bei manchen der bekannten lichtdurchlässigen Kunststoffplatten ist zusätzlich, auch noch die Oberfläche zur Musterbildung herangezogen und in Form eines unregemäßigeni,. etwa muschelartigen Musters profiliert. _2_
Bei -vielen der genannten bekannten lichtdurchlässigen Kunststoffplatten mit figürlicher und/oder farblicher Musterung sind die zur Musterbildung dienenden Teile oder Farbaufträge oder dgl. ungeschützt den Umwelteinflüssen, wie beispielsweise der Witterung oder der Verschmutzung durch. Staub ausgesetzt. Bei anderen der bekannten Kunststoffplatten wird ein Schutz, der zur Musterbildung dienenden Elemente durch einen in ehr se hie Tätigen Aufbau der Platte erreicht. Trotz aller dieser Maßnahmen haftet den bekannten lichtdurchlässigen Kunststoffplatten jedoch, der geraeinsame !achteil einer geringen mechanischen Pestigkeit an. Die bekannten Platten zeigen außerdem bereits auch oh.ne Einwirkung mechanischer Belastungen die Neigung zu Verformungen. Sie können daher, wenn überhaupt,dann nur bei geringen Abmessungen als Lichtbauplatten für die einleitend genannten Zwecke Terwendet werdenj Der Heuerung liegt die Aufgabe zu Grunde, diesen lachteil der bekannten lichtdurchlässigen Platten aus Kunststoff zu Termeiden und eine lichtdurchlässige Platte der eingangs genannten Art verwindungssteif und auch, bei großen Abmessungen mechanisch widerstandsfähig sowie witterungsbeständig auszubilden, so daß ihr Einsatz als Lichtbauplatte in Bauwerken möglich ist.
Zur Lösung der vorgenannten Aufgabe kennzeichnet sich die einleitend beschriebene lichtdurchlässige Platte neuerungsgemäß dadurch, daß die Platte aus zwei im Vergleich zu ihrer Dicke dünn ausgebildeten und in gegenseitigem Abstand angeordneten, vorzugsweise farblosen glasfaserarmierten Kunststoffplatten besteht, welche mittels am Außenrand sowie auf der fläche
■■■'.' -3-
angeordneten, "bei figürlicher Musterung längs der das Muster "bildenden Linien und Punkte, bei farblicher Musterung längs der Trennlinien, zwischen benachbarten Plächenbereichen unterschiedlicher I'ärbung verlaufenden Stegen im Abstand gehalten, ausgesteift und fest miteinander verbunden sind.
Durch, die neue Ausbildung, nämlich Anordnung von zwei glasfaserarmierten, durchsichtigen, farblosen Kunststoffplatten in einem gegenseitigen Abstand und Verbindung derselben durch Stege, wird ein statisch, hochbelastbarer Körper geschaffen. Die neue lichtdurchlässige -.Platte kann daher selbst bei sehr großen Abmessungen hohe Winddrücke oder andere Ilächenlasten aufnehmen. Durch diesen Aufbau werden auch. Verwerfungen, die bei anderen Kunststoffplatten ohne Krafteinfluß eintreten können, mit Sicherheit verhindert.
Die Terwe niung der Stege als mechanisch, aussteifendes Element zur Verbindung der beiden im Abstand voneinander angeordneten glasfaserarmierten Kunststoffplatten sowie zugleich als Element zur Musterbildung führt dazu, daß eine Beeinträchtigung der Muster durch Aussteifungselemente nicht eintritt und zugleich aber auch die musterwirksamen Teile vor Witterungseinflussen geschützt sind. Die Verwendung von glasfaserarmierten Kunststoff plat ten führt auch, zu einer hohen Schlagfestigkeit der Lichtbauplatte.
Ein wesentlicher Vorteil der neuen lichtdurchlässigen Platte besteht darin, daß sie beispieleweise auch in der sakralen Kunst
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■beispielsweise als Kirchenfenster,Terwendet werden kann. Bei Verwendung als Kirchenfenster ergibt sich eine Reihe wesentlicher Torteile gegenüber den 'bisher verwendeten Gias-Metallfenstern. Es können nämlich, die "bei bisher "bekannten Kirchenfenstern erforderlichen Aussteifungs- und Stützkonstruktionen zur Aufnahme des Winddruckes eingespart werden. Es entfallen weiterhin die vergleichsweise hohen Kosten zur BIe!verglasung der einzelnen Giasflächenelemente. Während die bekannten Kirchenfenster selbst bei sorgfältigster Anfertigung nicht absolut dicht, d.h. zugfrei, ausgebildet werden konnten, bildet die neue lichtdurchlässige Platte aus Kunststoff einen absolut luftdichten Körper. Die Wärme- und Schalldämmungswirkung der bekannten Kirchenfenster ist bekanntlich unbefriedigend. Bei der neuen lichtdurchlässigen Platte aus Kunststoff hingegen wird durch, das Luftvolumen arischen den beiden glasfaserarmierten Kunststoffplatten sowohl eine hohe Schalldämmungs-als auch eine hohe Wärmedämmungswirkung erzielt. Die neue lichtdurchlässige Platte aus Kunststoff ermöglicht es daher, lichtdurchlässige, ornamental gemusterte flächen nicht nur in Kirchen, sondern nunmehr auch, dort anzuwenden, wo es bisher infolge der hohen Kosten sowie geringen mechanischen !Festigkeit sowie unzureichenden Schall- und Wärmedämmungswirkung der bekannten Lichtbauplatten oder dgl. nicht möglich war.
Es ist zwar bereits schon seit sehr langer Zeit bekannt, eine lichtdurchlässige, gemusterte Platte dadurch zu schaffen, daß zwei Glasplatten mittels musterartig angeordneter, vorzugsweise metallischer Stege in einem Abstand voneinander gehalten werden,
wobei !Farbflächen durch EarbMigel.ch.en geschaffen werden, die ■mittels geeigneten Klebers an der Innenseite einer der beiden Glasplatten befestigt wurden. Auch die metallischen Stege wurden durch Klebung mit den beiden Glasplatten verbunden. Bei dieser bekannten Ausfuhrungsform einer Lichtbauplatte lassen sich nur begrenzte Aussteifungswirkungen durch die Stege erzielen. Bin wesentlicher Nachteil besteht außerdem bei diesen bekannten Xiichtbauplatten auch darin, daß sie vornehmlich bei größeren Abmessungen ein sehr großes Gewicht aufweisen und nur schwer zu handhaben sind. Die Schlagfestigkeit ist außerdem im Yergleich zur Schlagfestigkeit von glasfaserarmierten Kunststoffplatten sehr gering. Aufgrund dieser offensichtlichen lachteile hat diese bekannte Lichtbauplatte nicht dazu angeregt, Kunststoff platten, die ebenfalls seit langem zur Bildung lichtdurchlässiger Platten verwendet werden, zur Schaffung einer dieser bekannten Lichtbauplatte aus Glas ähnlichen lichtdurchlässigen Platte aus Kunststoff heranzuziehen.
Es ist zweckmäßig, wenn die Pärbung derjenigen ELächenbereiche, die zur Bildung farblicher bzw. farblich figürlicher Muster erforderlich sind, durch jeweils eine lichtdurchlässige mehrere Millimeter, vorzugsweise wenigstens 6 mm dicke farbige Kunststoffschicht gebildet wird, welche in verflüssigtem Zustand auf die Rückseite von einer der beiden Kunststoffplatten aufgetragen wird. Auf diese Weise wird durch, die !Färbung die Materialstärke einer Kunststoffplatte vergrößert, durch den besonders dicken !arbauftrag aber eine hohe larbbeständigkeit gegenüber Witterungs-, insbesondere Lichteinflüssen, gewährleistet. Das Auftragen der' 3?arbe in verflüssigtem Zustand ist
im Torliegenden Pall besonders vorteilhaft, wenn zuvor die Stege an der Platte befestigt sind5 so daß lediglich der eingefärbte flüssige Kunststoff in ausreichender Menge in die jeweils von Stegen umschlossenen leider eingegossen zu werden braucht und sich beim Erhärten, da es sich sowohl zur Färbung als auch bei der als Unterlagen dienenden Platte um Kunststoffe handelt, eine innige gegenseitige Verbindung von farbigem Kunststoff und Unterlage ergibt.
Die neue lichtdurchlässige Platte läßt sich nicht nur hinsichtlich ihrer Widerstandsfähigkeit, sondern auch hinsichtlich der verwirklichbaren Huster weitgehend variieren, wenn beispielsweise die Stege aus einem farblosen oderfarbigen lichtdurchlässigen Kunststoff bestehen und mit den beiden Kunststoffplatten verklebt oder verschweißt sind. Es lassen sich beispielsweise durch ausschließliche Verwendung von Stegen in farblich lichtdurchlässiger Ausbildung Linienmuster aus dem Gebiete der abstrakten Malerei)geometrische Muster, Ornamente oder dgl. verwirklichen, wobei dadurch, daß die Stege aus Kunststoff gefertigt sind und mit den beiden Kunststoffplatten verschweißbar sind, sehr hohe Festigkeiten erzielt werden können.
Wenn hingegen die Stege aus Leichtmetall gefertigt und durch Kleben mit den Kunststoffplatten verbunden sind, dann lassen sich außer den bereits genannten geometrischajbder figürlichen Linienmustern auch Muster entsprechend der Darstellungen der
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sakralen Kunst verwirklichen. Die Verwendung von Leichtmetall schließt eine Verschweißung mit den "beiden Kunststoffplatten aus, ermöglicht jedoch, eine sehr widerstandsfähige Verbindung durch. Klebung, wobei die nahezu gleich großen Värraedehnungslco effizient en von Leichtmetall und Kunststoff die Gewähr dafür bieten, daß die festigkeit der Platte auch, bei Temperatur-Schwankungen und über lange Zeiträume hinweg unvermindert erhalten bleibt.
In weiterer Ausgestaltung der neuen Lichtbauplatte ist es auch, möglich, die Stege geneigt zur Oberfläche der beiden Kunststoffplatten verlaufend anzuordnen und wahlweise eben oder profiliert und/oder gekrümmt auszubilden.
Eine, weitere Ausgestaltung der neuen Platte kennzeichnet sich dadurch, daß der von den U'arb schicht en und Stegen nicht beanspruchte freie Raum zwischen den beiden Kunststoffplatten wahlweise mit Luft oder mit einem zweckmäßig lichtundurchlässigen "Schaumstoff, vorzugsweise farblosem Polyurethan-Schaum, gefüllt ist. Diese Ausgestaltung ermöglicht es, die Lichtdurchlässigkeit, die Wärmedämmungs- und Schalldämmungseigenschaften den jeweiligen Anforderungen anzupassen. Die Verwendung von Polyurethan-Schaum oder anderen Schaumstoffen zur Püllung des Zwischenraumes zwischen den beiden glasfaserarmierten Kunststoffplatten ist aber auch, ein Element, das bei der Gestaltung der figürlichen Darstellungen oder Muster zur Schaffung von Helligkeitsabstufungen eingesetzt werden kann.
Als "besonders "beständig gegen Witterungseinflüsse wie auch, gegen die Einflüsse der durch Industrieabgase oder dgl. verunreinigten Atmosphäre hat sich eine Lichtbauplatte erwiesen, bei welcher die glasfaserarmierten Kunststoffplatten aus Acryl-, Methylmetacrylat- oder Polymethylmetacrylglas gefertigt sind.
Die Dauerhaftigkeit der neuen lichfbauplatte wird nach einem weiteren Merkmal der !Teuerung wesentlich gesteigert, wenn die Außenoberflächen mit einer Dampfdiffusionssperre, vorzugsweise in J1OOt) einer etwa 60 /x starken Schicht eines für diesen Zweck geeigneten Lackes, wie etwa des unter dem Handelsnamen Desmoph,en oder Desmodur bekannten Zweikomponentenlackes, versehen sind.
Ausführungsbeispiele der neuen lichtdurchlässigen Bauplatte sind in den Zeichnungen dargestellt.
Die Eig. 1 zeigt die neuerungsgeraäß ausgebildete Lichtbauplatte in einem Ausführungsbeispiel in geschnittenem Zustand in perspektivischer Darstellung.
Die Ug. 2 und 3 zeigen Teile der !Frontansicht der neuerungsgemäß ausgebildeten lichtdurchlässigen Bauplatte und geben Beispiele für die verwirklichbaren Musterungen wieder.
In lig. 1 ist ein Teil einer Lichtbauplatte 1 gezeigt, welche aus zwei glasfaserarmierten Kunststoffplatten 2 und 3 zusammengesetzt ist5 welche im Vergleich zur Dicke der lichtdurchlässigen Platte dünn ausgebildet sind und in einem gegenseitigen Abstand
angeordnet sind. Im Abstand zwischen den "beiden glasfaserarmierten lichtdurchlässigen, vorzugsweise farblosen Kunststoffplatten 2 und 3 sind sowohl am Rand 4 als auch auf der Fläche 5 Stege 6 und 7 sowie 8 Torgesellen, welche die beiden Kunststoff platten 2 und 3 in ihrem gegenseitigen Abstand halten und zugleich mechanisch fest gegenseitig verbinden. Die Stege 6 und 7 sind mit den beiden Kunststoffplatten 2 und 3 mechanisch, fest verbunden. Wenn die Stege 6 und 7 aus einem geeigneten Kunststoff gefertigt sind, können sie mit den vorzugsweise aus irgendeinem Acrylglas gefertigten glasfaserarmierten Kunststoffplatten 2 und 3 durch Schweißung, zumindest aber auch durch. Klebung, verbunden werden, wobei sich, hohe Festigkeiten erzielen lassen.
Die Stege 6, die am Rande 4 der lichtdurchlässigen Platte 1 angeordnet sind, bilden eine umlaufende Umrandung der Platte 1 und schließen deren Inneres gegen das üußere dich.t ab. Die Stege 7 werden so angeordnet, daß durch, sie ein geometrisches, figürliches oder anderes Muster wie eine bildliche Darstellung verwirklicht wird. Sie bilden also demzufolge ein Mittel zur Verbindung der beiden Kunststoffplatten 2 und 3 und führen zur Erzielung einer hohen mechanischen'Widerstandsfähigkeit der lichtdurchlässigen Platte 1, insbesondere gegen auf die Fläche der Platte wirkende Belastungen, wie Winddruck; zugleich bilden sie aber das Hilfsmittel zur Verwirklichung figürlicher Darstellungen. In Fig. 2 ist das Muster gezeigt j welch.es sich, ergibt, wenn die Stege 7 und 8, die auf der Fläche 5 der Platte 1 vorgesehen sind, in der in Fig. 1 gezeigten Weise angeordnet werden. Es ist erkennbar, daß die Stege nicht nur rechtwinklig
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zu den beiden Kunststoffplatten 2 und 3 verlaufen müssen, sondern auch geneigt wie die Stege 8 angeordnet sein können und dabei geometrische Körper "beliebiger form bilden können. Zur Erzielung einer großen Vielseitigkeit der verwirklichbaren Muster der lichtdurchlässigen Platte 1 können die Stege 7 und 8 farblich lichtdurchlässig oder auch lichtundurchlässig ausgebildet sein und glatte oder auch profilierte Oberflächen aufweisen. Bei der Verwendung lichtundurchlässiger Stege können auch Leichtmetalle als Werkstoffe verwendet werden, wobei dann die Stege mit den lichtdurchlässigen Kunststoffplatten 2 und 3 verklebt werden müssen.
Zur Verwirklichung farblicher Darstellungen werden die Stege 7 und/oder 8 so angeordnet, daß sie die jeweils farblich voneinander abweichenden ELächenbereiche begrenzen. Zur färbung der von den Stegen umschlossenen farblichen ELächenbereiche wird bei der Herstellung der Platte eine lichtdurchlässige farbliche Kunststoffschicht 9 auf die Rückseite, von einer der beiden lichtdurchlässigen Kunststoffplatten 2,3 aufgetragen. Bei der Erhärtung ergibt sich dann eine feste und innige "Verbindung zwischen der farblichen Kunststoffschicht 9 und der jeweiligen lichtdurchlässigen glasfaserarmierten Kunststoffplatte 2 und 3.
Den von der zur Einfärbung dienenden farblichen Kunststoffschicht 9 und den Stegen 7 und 8 nicht eingenommenen freibleibenden Raum zwischen den beiden Kunststoffplatten 2 und 3. trennen die Stege in einzelne abgeschlossene Kammern und Volumina auf. Dieser aufgegliederte freie Raum kann luftgefüllt sein oder aber auch mit einer lichtdurchlässigen
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Schäumstoffüllung 10, "beispielsweise aus Polyurethan, versehen sein. Auf diese Weise läßt sich nicht nur die Wärmedämmung sowie Schalldämmung der Platte wesentlich, steigern und "besonderen Anforderungen anpassen, sondern durch die geweilige Wahl γοη Luft- oder Schaumstoffüllung ist auch die Möglichkeit gegeben, Lichtdurchlässigkeits- "bzw. Helligkeitsabstufungen bei der Musterung zu verwirklichen.
Die Pig. 2 zeigt ein Beispiel für reine ornamentartige Musterungen, wobei die durch die Stege 7 und 8 je nach deren Ausbildung nur angedeutet oder auch, stark erkennbaren Linien allein die Musterung bilden können oder aber, wie durch, die unterschiedliche Schraffur in lig.2 angedeutet wurde, zusätzlich ein !Farbmuster verwirklicht werden kann. Die Pig. 3 zeigt ein Anwendungsbeispiel der neuen lichtdurchlässigen Bauplatte auf dem Gebiete der sakralen Kunst. Eine gemäß Fig. 5 oder ähnlich ausgebildete lichtdurchlässige Bauplatte ist beispielsweise als Kirchenfenster verwendbar und zeichnet sich bei dieser Yerwendung durch geringe Herstellungskosten, hohe Schlag- sowie Druckfestigkeit, hohes Wärmeisoliervermögen und Schalldämmvermögen aus.
Bs ist zweckmäßig, wenn die neue Platte 1 mit einer allseitigen etwa 60/U starken Lackschicht 11 versehen wird, durch welche eine Dampfdiffusionssperre gebildet wird. Zur Bildung dieser Lackschicht können geeignete Zweikomponentenlacke dienen wie etwa die unter dem Handelsnamen Desmodur oder Desmophen bekannten DD-Lacke.
—12—

Claims (8)

  1. P.A.624 890-2.1167
    S οbutzansprüche
    . lichtdurchlässige Platte aus Kunststoff, insbesondere mit figürlicher und/oder farblicher Musterung, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (1) aus zwei im Vergleich, zu ihrer Dicke dünn ausgebildeten und in gegenseitigem Abstand angeordneten, vorzugsweise farblosen glasfaserarmierten Kunststoffplatten (2,5) besteht, welche mittels.am Außenrand (4) sowie auf der fläche (5) angeordneten bei figürlicher Musterung längs der das Muster bildenden liinien und Punkte, bei farblicher Musterung längs der !Trennlinien, zwischen benachbarten Flächenbereichen unterschiedlicher Eärbung verlaufenden Stegen (6,7,8) im Abstand gehalten, ausgesteift und fest miteinander verbunden sind.
  2. 2. Platte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Pärbung jeweils eine lichtdurchlässige, mehrere Millimeter, vorzugsweise wenigstens sechs mm dicke, farbige Kunststoffschicht (9) vorgesehen ist, welche in verflüssigtem Zustand auf die Rückseite von einer der beiden Kunststoffplatten (2,3) aufgetragen ist.
  3. 3. Platte nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch. gekennz e i ohne t, daß die Stege (6,7»8) aus einem farblosen oder farbigen lichtdurchlässigen Kunststoff bestehen und mit den beiden Kunststoffplatten verklebt oder verschweißt sind.
    -■ ■ . ■ -13-
  4. 4. Platte nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet., daß die Stege (6,7,8) aus leichtmetall gefertigt und durch Klebung mit den beiden Kunststoffplatten (2,3) verbunden sind.
  5. 5. Platte nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis "4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (8) geneigt zur Oberfläche der beiden ICunststoffplatten (2,3) verlaufen und wahlweise eben oder profiliert und/oder gekrümmt ausgebildet sind.
  6. 6. Platte nach, einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeic h net, daß der von den Parbschichten (9) und den Stegen (6,7,8) nicht beanspruchte freie Raum zwischen den beiden Eunststoffplatten (253) wahlweise mit Luft oder mit einem lichtundurchlässigen Schaumstoff (10), vorzugsweise farblosem Polyurethan-Schaum, gefüllt sind.
  7. 7» Platte nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch. gekennzeichnet, daß die glasfaserarmierten Kunststoffplatten (2,3) aus Acryl-, Methylmetacrylat- oder Polymethylmetacrylglas gefertigt sind.
  8. 8.. Platte nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenoberflächen mit einer Dampfdiffusionssperre (11),
    -14-
    Torzugsweise in ü'orm einer etwa 60/u. starken Schiebt eines für diesen Zweck geeigneten Lackes, wie etwa den unter den Handelsnamen Desmophen oder Desmodur "bekannten Zweikomponenten-Lacken, versehen ist.
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