CH520258A - Furnierter Bauteil, insbesondere furniertes Türblatt - Google Patents
Furnierter Bauteil, insbesondere furniertes TürblattInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
- E06B3/70—Door leaves
- E06B3/7015—Door leaves characterised by the filling between two external panels
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C2/00—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
- E04C2/30—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure
- E04C2/34—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure composed of two or more spaced sheet-like parts
- E04C2/36—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure composed of two or more spaced sheet-like parts spaced apart by transversely-placed strip material, e.g. honeycomb panels
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Description
Furnierter Bauteil, insbesondere furniertes Türblatt Gegenstand der Erfindung ist ein furnierter Bauteil, insbesondere ein furniertes Türblatt, bestehend aus einem Holzrahmen, auf diesem aufliegenden Verkleidungsplatten und äusseren, bis an die Randkanten des Bauteiles reichenden Furnierschichten, wobei die Verkleidungsplatten in dem von den Rahmenholmen umschlossenen Raum durch eingesetzte Distanzstücke im Abstand gehalten sind. Türen, deren Aussenflächen mit Furnieren, insbesondere mit Edelholzfurnieren, belegt werden, weisen in der Regel einen Holzrahmen auf, der durch Trägerbzw. Verkleidungsplatten beidseitig bzw. auf der zu furnierenden Fläche abgedeckt wird. Auf der Aussenfläche dieser Verkleidungsplatten wird dann die Furnierschicht aufgezogen. Die senkrecht zur Türebene liegenden äusseren Schmalseiten werden in der Regel nicht furniert, weil sie entweder, wie die obere und die untere waagrechte Schmalseite, überhaupt nicht sichtbar sind, oder weil sie, wie die lotrechten Schmalseiten, aus Gründen der Beanspruchung, des Einbaues von Beschlägen, Dichtungen usw. für das Furnieren nicht gut geeignet sind. Trotzdem sollen aber auch diese Schmalseiten ein gefälliges Aussehen erhalten, was aber dann, wenn die Verkleidungsplatten bis an die Schmalseiten reichen und mit ihren Randkanten in der Ebene dieser Schmalseiten liegen, zufolge Sichtbarkeit der Verkleidungsschicht nicht der Fall ist. Es wurde deshalb bereits versucht, diesem Übel- stande dadurch abzuhelfen, dass man auf der Schmal seite der Rahmenholme eine weitere Leiste befestigte, deren Dicke gleich war der Dicke des Türblattes ohne Furnierbelag und die Furnierschicht dann bis zur Stirnfläche dieser Leisten vorzog. Dies ergab zwar das gewünschte Aussehen der Schmalseiten, führte aber wegen ungleichmässigen Arbeitens der aneinanderbefestigten Holzteile zu Ablösungen der Furnierschicht an den Rändern. Zweck der Erfindung ist die Schaffung eines furnierten Bauteiles, bei welchem eine solche Ablösung der Furnierschicht vermieden wird. Der erfindungsgemässe Bauteil ist dadurch gekennzeichnet, dass die die Bauteilschmalseite bildenden Rahmenholme die Randkanten der Verkleidungsplatten in der Ebene des Bauteiles nach aussen überragen und in diesem überstehenden Bereich zur Bildung einer ebenen Auflagefläche für die Furnierschichten um die Dicke der beiden Verkleidungsplatten gegenüber dem zwischen diesen Platten liegenden Bereich verdickt sind. Der Raum zwischen den Verkleidungsplatten wird vorzugsweise mit Distanzstücken ausgefüllt, wofür man eigens angefertigte im Schälverfahren hergestellte Hobelspäne, gefaltete Wellpappe od. dgl. verwenden kann. Die Hobelspäne sind relativ teuer, die Wellpappe ist nicht genug widerstandsfähig, besonders bei grösseren Flächen usw. Es ist deshalb zweckmässig, einen mit Verkleidungsplatten versehenen furnierten Bauteil durch Distanzstücke auszufüllen, die aus abgelängten Stücken eines Pappkartonprofils bestehen. Am besten eignet sich hiefür eine Pappkartonröhre mit kreisrundem Querschnitt, obgleich auch andere Profile, wie elliptische, polygonale oder auch offene verwendbar sind. Diese Profile können reihenweise nebeneinander angeordnet werden und ergeben bei sehr geringem Gewicht eine vorzügliche Aussteifung der Flächen. Selbstverständlich ist es möglich, das Prinzip der Herstellung furnierter Bauteile auf Türblätter und alle ähnlichen Fälle furnierter Gegenstände anzuwenden, desgleichen kann die bevorzugte Ausbildung der Distanzstücke auch bei Wandelementen usw. Anwendung finden. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Schnitt nach der Linie I-I der Fig. 2, die ihrerseits eine Ecke eines erfindungsgemässen Türblattes in Draufsicht bei teilweise abgehobener Furnierund Verkleidungsschicht veranschaulicht. Der Rahmen der erfindungsgemässen Tür besteht aus den Holmen 1 und 2, wobei erstere die vertikalen, also sichtbaren und letztere die horizontalen, also un sichtbaren Schmalseiten des Türblattes bilden. Die Verkleidung des Türblattes wird von den Platten 3 und 4 gebildet, auf deren Aussenseiten die Furnierschichten 5 und 6 aufgezogen sind. Die lotrechten Rahmenholme 1 sind mit einer Schulter 7 auf jeder Seite versehen, deren Höhe gleich ist der Dicke der Verkleidungsplatten 3 bzw. 4, so dass für die Furnierschichten 5 und 6 ebene, bis zur Stirnkante 9 reichende Auflageflächen entstehen. Durch diese Ausbildung des Türrahmens wird erreicht, dass die Furnierschichten wesentlich besser haften und keine zusätzlichen Deckleisten, die die Stirnkanten der Trägerplatten an den sichtbaren Schmalseiten der Türe abdecken müssen, notwendig sind. Der von den Rahmenholmen und den Trägerplatten umschlossene Raum ist, wie üblich, durch Distanzstücke von der Höhe der Dicke der Rahmenholme ausgefüllt. Diese Distanzstücke weisen die Form von Rohrstücken 8 aus Karton auf, die reihenweise (oder auch wabenartig versetzt) angeordnet sind und durch Abschneiden von einem Rohr aus Pappe erhalten werden. Das Profil dieser Distanzstücke ist vorzugsweise ein geschlossener Kreisring, kann aber auch von dieser Form abweichend polygonal, elliptisch, als offenes Profil usw. ausgeführt sein. Es hat sich jedoch erwiesen, dass die in der Zeichnung dargestellte Anordnung kreisrunder Rohrstücke einerseits am billigsten herstellbar ist und anderseits bei reihenweiser Lagerung die günstigste Verteilung von Stützelementen im Bezug auf die Flächeneinheit ergeben. Unter Furnier ist im vorliegenden Zusammenhang jede dünne Platte zu verstehen, die zum Belegen von Bauteilen wie z. B. Türen geeignet ist, insbesondere müssen zur Ausführung der Erfindung nicht nur Holzfurniere, sondern es können auch Kunststoffurniere verwendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHFurnierter Bauteil, insbesondere furniertes Tür blatt, bestehend aus einem Holzrahmen, auf diesem aufliegenden Verkleidungsplatten und äusseren, bis an die Randkanten des Bauteiles reichenden Furnierschichten, wobei die Verkleidungsplatten in dem von den Rahmenholmen umschlossenen Raum durch eingesetzte Distanzstücke im Abstand gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, dass die die Bauteilschmalseite bildenden Rahmenholme (1) die Randkanten (7) der Verkleidungsplatten (3, 4) in der Ebene des Bauteiles nach aussen überragen und in diesem überstehenden Bereich (a) zur Bildung einer ebenen Auflagefläche für die Furnierschichten (5, 6) um die Dicke der beiden Verkleidungsplatten (3, 4) gegenüber dem zwischen diesen Platten liegenden Bereich (b) verdickt sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Bauteil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzstücke (8) aus Pappkarton bestehen.2. Bauteil nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzstücke (8) aus Pappkartonhülsen mit Kreisquerschnitt bestehen.3. Bauteil nach Unteranspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzstücke (8) aneinander anliegend in Reihen nebeneinander angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1837270A CH520258A (de) | 1970-12-12 | 1970-12-12 | Furnierter Bauteil, insbesondere furniertes Türblatt |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1837270A CH520258A (de) | 1970-12-12 | 1970-12-12 | Furnierter Bauteil, insbesondere furniertes Türblatt |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH520258A true CH520258A (de) | 1972-03-15 |
Family
ID=4432537
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1837270A CH520258A (de) | 1970-12-12 | 1970-12-12 | Furnierter Bauteil, insbesondere furniertes Türblatt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH520258A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2192238A1 (de) * | 1972-07-11 | 1974-02-08 | Groke Kg | |
| WO1999007962A1 (de) * | 1997-08-07 | 1999-02-18 | BLüCO-TECHNIK BLüMLE KG | Doppelplattenkörper |
-
1970
- 1970-12-12 CH CH1837270A patent/CH520258A/de not_active IP Right Cessation
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2192238A1 (de) * | 1972-07-11 | 1974-02-08 | Groke Kg | |
| WO1999007962A1 (de) * | 1997-08-07 | 1999-02-18 | BLüCO-TECHNIK BLüMLE KG | Doppelplattenkörper |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |