[go: up one dir, main page]

DE197573C - - Google Patents

Info

Publication number
DE197573C
DE197573C DENDAT197573D DE197573DA DE197573C DE 197573 C DE197573 C DE 197573C DE NDAT197573 D DENDAT197573 D DE NDAT197573D DE 197573D A DE197573D A DE 197573DA DE 197573 C DE197573 C DE 197573C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
clamping device
coupling
tool
valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT197573D
Other languages
English (en)
Publication of DE197573C publication Critical patent/DE197573C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23CMILLING
    • B23C3/00Milling particular work; Special milling operations; Machines therefor
    • B23C3/02Milling surfaces of revolution
    • B23C3/05Finishing valves or valve seats
    • B23C3/051Reconditioning of valve seats
    • B23C3/053Reconditioning of valve seats having means for guiding the tool carrying spindle
    • B23C3/056Reconditioning of valve seats having means for guiding the tool carrying spindle for taps or valves
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B5/00Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor
    • B23B5/06Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor for turning valves or valve bodies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Nachdrehen des Ventilsitzes und des Ventilkegels sowie zum Zentrieren und Anbohren von Wellen. Die Erfindung unterscheidet sich hauptsächlich dadurch von anderen ähnlichen Apparaten, daß die zum Aufsetzen der Vorrichtung auf das Ventilgehäuse dienende zentrierende Spannvorrichtung mit der Werkzeugspindel kuppelbar ist, so daß nach Schließung dieser Kupplung und Einsetzen des Ventilkegels in die Spannvorrichtung der Ventilkegel durch die Spindel in Umdrehung versetzt und mittels Hand- oder Supportstahls abgedreht werden kann.
Die Vorrichtung ist in den Zeichnungen dargestellt. Fig. 1 zeigt den Apparat im Längsschnitt mit eingespanntem Ventilkegel, wobei dessen Sitzfläche durch den Handstahl nachgearbeitet wird. In Fig. 2 ist der Apparat in Seitenansicht und teilweisem Schnitt als Ventilsitzfräsapparat veranschaulicht. Fig. 3 ist eine Draufsicht im Schnitt hiervon. In Fig. 4 ist. der Apparat mit dem zum Ventilkegelabdrehen dienenden Kreuzsupport versehen gezeichnet, während die Fig. 5 und 6 den Kreuzsupport im Längs- und Querschnitt darstellen.
Die Platte 1 ist, wie besonders Fig. 1 und 3 zeigt, mit den Segmenten 2 versehen, die in eine Ringnut des Ringes 3 eingreifen und diesen halten. Zwischen Ring 3, der durch die Schrauben 4 mit der Scheibe 5 verbunden wird, ist die mit spiralartigem Plangewinde versehene, für sich drehbare Scheibe 6 eingesetzt, durch welche die mit Gegengewinde versehenen Spannbacken 7 nach Art der zentrierenden Spannfutter verstellt werden. Die Scheibe 6 ragt mit ihrer Hülse 8 durch die Platte I hindurch, so daß in ihre öffnungen ein Spannstift eingesetzt werden kann, der zum Drehen der Scheibe 6 dient, wodurch die Spannbacken 7 nach außen oder nach innen verschoben werden. Die Führungsbüchse 9 der Scheibe 5 ist in der Hülse 8 hochgeführt und steht über letztere hervor und ist mit Zähnen oder einem anderen geeigneten Mittel versehen, in welche ein Kupplungsteil 10 eingeschoben wird, wenn die Planscheibe mit der Achse 11 umgedreht werden soll. Die Kuppel ist auf der Achse in bekannter Weise auf- und abschiebbar; sie wird jedoch von der Achse bei deren Drehung mit rundgenommen, so daß dann auch die Planscheibe von der Achse mitgenommen wird, wenn die Kupplung stattgefunden hat.
Die Platte 1 ist mit dem Ständer 12 verbunden, an welchem ein Arm 13 verstellbar befestigt ist, der zum Halten und Einstellen der Kuppelbüchse 10 dient. Gleichzeitig ist der Ständer 12 mit dem Arm 14 versehen, der zur Aufnahme einer Auflage 15 für den Handdrehstahl oder, wie Fig. 4 zeigt, zum Halten des Kreuzsupports 16 dient, mit welchem die Ventilkegelfläche abgedreht werden kann. An dem Ständer ist ferner der Arm 17 verschiebbar und feststellbar neben dem
Arm 13 angebracht, und zwar können beide Arme an einer Leiste 35, welche schwalbenschwanzförmig gestaltet ist, durch Klemmschrauben gehalten sein. Der Halter 17 ist zum Halten eines mit zwei verschieden großen Zahnkränzen 18, 19 versehenen Winkelrades bestimmt, das auf der Achse 11 mit dem Arme 17 auf- und abstellbar, aber durch Nut und Feder mit diesen verbunden ist. Durch die Verschiebung des Rades kann dasselbe in einen der Zahnkränze 20 oder 21 des Winkelrades 22 eingeschoben werden, wodurch eine verschieden große Umdrehungsgeschwindigkeit der durch das Rad angetriebenen Spindel ermöglicht wird. Das Rad 22 ist auf der in den Ständer 12 fest eingeschraubten Gewindebüchse 23 aufgesetzt und wird durch die Schrauben 24 gehalten. Bei dem Einstellen des Rades 19 mit dem Rade 21 wird die Schraube 24 zurückgeschraubt, so daß das Winkelrad 22 zurückgezogen, der Halter 17 mit dem Winkelrad 18 bzw. 19 höher oder tiefer eingestellt und letzteres in diesen oder jenen Zahnkranz eingerückt werden kann. Auch läßt sich die Kurbel 25, welche mit einem Schlitzloch versehen ist, durch das die Schraube 24 hindurchgreift, je nach der aufzuwendenden erforderlichen Kraft mehr oder weniger verlängern oder verkürzen.
Um den Fräser, wenn der Ventilsitz nachgearbeitet wird, gegen den Ventilsitz drücken und die Spandicke einstellen zu können, wird über die Spindel 11 der Halter 26 gebracht, der mit der Stellschraube 27 versehen ist, mittels welcher die Spindel und Fräser gegen den Ventilsitz gedrückt werden können. Um den Halter 26 und die Achse 11 höher und tiefer einstellen zu können, ohne die Schraube 27 lang zu gestalten, hat dieser eine Anzahl in bestimmten Abständen voneinander befindliche Aussparungen 28 erhalten, in die sich ein unter Federdruck stehender Stift 29 o. dgl. einlegt und^den Halter arretiert.
Bei dem Nacharbeiten des Ventilkegels wird der Apparat zweckmäßig mit dem Horn 30 in eine Einspannvorrichtung horizontal eingespannt (s. punktierte Stellung Fig. 4), wobei die Spindel mit ihrem Bund 31 zurückgezogen wird, was die Erweiterung der Führungsbüchse 9 zuläßt. Der Ventilkegel wird zwischen die Backen 7 gespannt und der Handstahl gegen den Arm 15 gelegt oder der Kreuzsupport entsprechend eingestellt. Der Halter 13 kuppelt hierbei den Teil IO mit der Hülse 9, wodurch Planscheibe und Achse verkuppelt sind. Wird nun die Kurbel 25 gedreht, so dreht sich die Planscheibe mit dem eingespannten Ventilkegel ebenfalls entsprechend um.
Der Arm 32 des Kreuzsupports (Fig. 4) ist mit einer Scheibe 33 versehen, um die der Support drehbar ruht, und dieser kann somit mit dem Stahl je nach dem Neigungswinkel des Kegels eingestellt werden. Durch Anziehen der Mutter 34 wird der Kreuzsupport in der jeweiligen Stellung an der Scheibe 33 festgestellt.
Soll der Apparat zum Ventilsitzfräsen verwendet werden, so wird, nachdem der Ventildeckel abgenommen ist, der Apparat auf das Ventil gesetzt und mittels eines in die Löcher der Hülse 8 eingesteckten Spannstiftes die Spannbacken fest gegen den Ventilfiansch oder die Ventilmuffe gepreßt und somit genau zentrisch um diese gespannt. Die Spannbacken können auch den Ventilflansch von innen fassen. Der Mitnehmer IO wird hierbei außer Eingriff gebracht, so daß nur die Spindel mit dem Fräser rotiert. Der Apparat könnte anstatt von Hand auch maschinell angetrieben werden.
Auch läßt sich der Apparat zum Zentrieren und Anbohren von Wellen gebrauchen, und zwar werden diese mit ihrem Ende zwischen die Backen gespannt, während die Achse einen Körner oder*. Bohrer aufnimmt, der, indem die Spindel 11 durch die Schraube 27 gegen die Achse gepreßt wird, diese anbohrt.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Vorrichtung zum Nachdrehen von Ventilsitzen und Ventilkegeln sowie zum Zentrieren von Wellen mit zentrierender Spannvorrichtung, gekennzeichnet durch eine die Spannvorrichtung (6, 7) mit der Spindel (11) ausrückbar kuppelnde Kupplung (10), die bewirkt, daß, wenn die Spannknaggen an dem zu bearbeitenden Gegenstande festgestellt wurden, sowohl die anzutreibende Spindel (11) mit dem den Ventilsitz nachfräsenden Fräser oder den die Wellen anbohrenden Bohrer, als auch, wenn die Spannvorrichtung zur Drehung freigegeben ist, diese, nachdem sie vermittels der Kupplung (10) mit der Spindel (11) verbunden wurde, umgedreht und die Fläche des Kegels o. dgl. durch einen entsprechend angebrachten Kreuzsupport bzw. durch einen an einen Anschlag (15) gelegten Handstahl bearbeitet werden kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß deren Ständer (12) eine Führung (35) trägt, die zum Führen und Halten zweier Arme (Τ3 und 17) dient, von welchen ersterer die Kuppel zum Verkuppeln von Spannvorrichtung und Spindel (11) hält und mit dieser in die Kuppelzähne einer mit
der Spannvorrichtung verbundenen Büchse (9) eingerückt und ausgerückt werden kann, während letzterer zwei Winkelräder (18, 19) hält, deren Zahnung bei Verstellung des Armes abwechselnd in die Zahnungen (20, 21) des Antriebsrades (22) eingreift, wodurch die Umdrehgeschwindigkeit der Spindel dem zu bearbeitenden Material entsprechend geändert, werden kann, wobei der zu überwindende veränderliche Druck des Werkzeuges durch eine verstellbare Handkurbel ausgeglichen wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß deren Gestell mit einem Auge (14) versehen ist, das zur Aufnahme eines einstellbaren Armes (15, 32) dient, gegen welchen entweder der Handstahl beim Nachdrehen des Ventilsitzes gelegt wird oder der zur Aufnahme und zum Halten eines Kreuzsupports dient. 4. , Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel (11) beim Abdrehen des Ventilsitzes oder beim Anbohren von Achsen nachgestellt werden kann, was dadurch geschieht, daß, nachdem die Achse auf Höhe mit dem Werkzeug eingestellt wurde, ein Arm, der vermittels in Aussparungen (28) einfallenden federnden Knaggen (29) auf Höhe einstellbar ist, über die Achse gebracht, und dessen Stellschraube (27) auf die das Werkzeug tragende Achse und letzteres auf das Werkstück gepreßt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT197573D Active DE197573C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE197573T

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE197573C true DE197573C (de)

Family

ID=5756442

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT197573D Active DE197573C (de)

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE197573C (de)
FR (1) FR389317A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
FR389317A (fr) 1908-09-05

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1924321C3 (de) Spannfutter für Werkstücke an Werkzeugmaschinen
DE197573C (de)
DE1063878B (de) In axialer Richtung hinterschnittener, in einem Halter eingeklemmter Schaftformstahl
DE3246994C2 (de)
DE669105C (de) Werkzeugzustellung beim Feinbohren mettels exzentrischer Anordnung des Werkzeuges
DE3216929C2 (de) Fräs=Vorrichtung zum Entgraten von Werkstücken
DE2409132A1 (de) An einer werkzeugmaschinenspindel befestigbares spannfutter
DE186709C (de)
DE331346C (de) Schneideisenhalter fuer runde, geschlitzte Schneideisen
DE325604C (de) Werkzeugschleifmaschine mit einem in zwei wagerechten Richtungen verschiebbaren und um drei zueinander senkrechte Achsen schwingbaren Werkstuecktraeger
DE3113396C2 (de)
DE3635892C2 (de)
DE19269C (de) Neuerungen an Cylinderbohrmaschinen
DE324889C (de) Vorrichtung zum Schneiden der Profile von zur Herstellung von Schnecken bestimmten Fraesern und Schleifraedern
DE970092C (de) Spanabhebender Kreuzraendelapparat
WO1990008011A1 (de) Vorrichtung zum bearbeiten von werkstücken, insbesondere werkzeugen
DE543845C (de) Werkzeugfesthaltung mit Feineinstellung des Werkzeuges durch Zahnraduebertragung fuer Revolverdrehbaenke
DE1552365C (de) Dreh- und Bohrkopf zum Bearbeiten von konischen, zylindrischen oder planen Flachen
DD281143A5 (de) Schleifgeraet fuer rotierende werkzeuge mit symetrisch angeordneten hauptschneiden
DE1955787U (de) Schleifvorrichtung fuer elektroden.
DE2653164A1 (de) Randrierapparat
DE289031C (de)
DE2718919C3 (de) Einstellvorrichtung zum Erleichtern des Nachschleifens der Stirnschneiden und Freiflächen von Stufenbohrern
CH705935A2 (de) Schnellspannender Werkzeugträger mit grossem Einspannbereich.
DE210795C (de)