DE19756194A1 - Lackverarbeitungsvorrichtung und -verfahren - Google Patents
Lackverarbeitungsvorrichtung und -verfahrenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur
Verarbeitung von Lacken in einem Arbeitsbereich. Insbesondere betrifft die
vorliegende Vorrichtung ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Trocknung
von mittels Spritzpistolen aufgetragenen wasserlöslichen Lacken in einem
Arbeitsbereich.
Im Stand der Technik sind Verfahren und Vorrichtungen zur Verarbeitung
und insbesondere zur Trocknung von Lacken bekannt. Herkömmlicherweise
werden Lacke insbesondere in der Großserienfertigung in der Automobil
industrie in voneinander getrennten Bereichen zunächst aufgetragen und dann
getrocknet. Das Auftragen erfolgt hierbei klassischerweise entweder mittels
eines Tauchbades, oder mit Spritzpistolen (Spritzrobotern). In einem nachfol
genden Schritt werden dann die lackierten Teile in separat vorgesehenen
Trocknungskammern unter Verwendung von Heißluft bei Temperaturen von
ca. 80°C getrocknet. Dieser Trocknungsschritt hat erhebliche Energiekosten
zur Folge, die einen großen Anteil an den Gesamtkosten der Lackierung
haben.
Traditionell werden in der lackverarbeitenden Industrie lösungsmittelhaltige
Lacke verwendet, da diese einfach und kostengünstig zu verarbeiten sind.
Allerdings führen diese lösungsmittelhaltigen Lacke zu nicht unerheblichen
Belastungen der Umwelt, da das Lösungsmittel beim Trocknungsvorgang in
die Atmosphäre austritt. Zwar wäre es technisch möglich, die Lösungsmittel
mit geeigneten Filtern herauszufiltern, jedoch führt dies zu einer ungewollten
Erhöhung der Lackierkosten, da derartige Filter technisch aufwendig sind.
Aus ökologischen Gründen wurde daher bereits die Verwendung von wasser
löslichen Lacken vorgeschlagen, die unter ökologischen Gesichtspunkten den
lösungsmittelhaltigen Lacken vorzuziehen sind. Allerdings sind wasserlösliche
Lacke im Vergleich zu lösungsmittelhaltigen Lacken aus wirtschaftlichen
Gründen derzeit nicht besonders attraktiv, da die Trocknungszeiten in den
traditionellen Heißluftkabinen zu lang sind, was erneut die Kosten in die
Höhe treibt. Aus diesen Gründen wurden die ökologisch an sich zu bevor
zugenden wasserhaltigen Lacke von der Industrie bislang nur unzureichend
übernommen.
Der vorliegenden Erfindung stellt sich somit das Problem, ein Verfahren und
eine Vorrichtung bereitzustellen, mit der die bei der Lackverarbeitung
anfallenden Energiekosten im Vergleich zu vorbekannten Methoden erheblich
gesenkt werden können, wobei gleichzeitig die Qualität der Lackierung
verbessert wird.
Die Lösung dieses Problems folgt durch ein Verfahren zur Verarbeitung von
Lacken in einem Arbeitsbereich gemäß Patentanspruch 1, und durch eine
entsprechende Vorrichtung gemäß Patentanspruch 14.
Genauer gesagt wird das obige Problem durch ein Verfahren und eine
Vorrichtung gelöst, gemäß denen die Luft in einem abgeschlossenen Arbeits
bereich (der Lackierkabine) kontinuierlich getrocknet wird. Dies hat zur
Folge, daß die Luftfeuchtigkeit in dem Arbeitsbereich unter der der Umge
bungsluft liegt, wodurch dem aufzubringenden Lack bereits während des
Aufsprühvorgangs das Wasser entzogen wird. Dies führt zu einer signifikan
ten Verkürzung der Trocknungszeit, die es möglich macht, auf eine Trock
nung mit Heißluft gänzlich zu verzichten.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens und der entsprechen
den Vorrichtung liegt darin, daß besonders homogene Lackschichten erzeugt
werden können, da die kontinuierliche Trocknung der Luft im Arbeitsbereich
nicht nur zu einem Wasserentzug in dem Lack führt, sondern insbesondere
auch die zu lackierende Oberfläche trocknet, d. h. wasserfrei macht. Dies
führt zu einer Erhöhung der Homogenität der Lackschicht beim Aufspritzvor
gang, da sich die Farbpigmente um so homogener auf der zu lackierenden
Oberfläche anordnen, je trockener diese ist.
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung erfolgt die Trocknung der Luft in dem Arbeitsbereich mittels
eines Adsorptions-Rotationsluftentfeuchters, der eine mit dem Arbeitsbereich
verbundene Adsorptionsleitung und einen separaten Regenarationskreislauf
aufweist. Der besondere Vorteil dieses Trocknungssystems besteht darin, daß
er kontinuierlich arbeitet und sehr wartungsarm ist.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weißt die erfindungs
gemäße Vorrichtung zusätzlich zu dem Trocknungssystem eine Umwälz- und/oder
Vorkühlanordnung auf, die die Luft in dem Arbeitsbereich umwälzt
und kühlt. Die Kühlung der Luft führt zwar zunächst zu einer Erhöhung der
relativen Luftfeuchtigkeit, jedoch zu einer Absenkung des Taupunktes der
Luft. Dies erlaubt eine besonders effektive, nachfolgende Trocknung der Luft
auf die gewünschte relative Feuchtigkeit.
Weitere bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ergeben
sich aus den beigefügten Patentansprüchen und der Beschreibung der derzeit
bevorzugten Ausführungsform. Die derzeit bevorzugte Ausführungsform wird
in folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert, in der zeigt:
Fig. 1 Schematisch eine Lackverarbeitungsvorrichtung gemäß der vorliegen
den Erfindung;
Fig. 2 den derzeit bevorzugten Adsorptions-Rotationstrockner, der bevor
zugt in dem Trocknungssystem gemäß der vorliegenden Erfindung
Verwendung findet; und
Fig. 3 eine Vernon-Kurve, in der die wasserbedingte Korrosionsgeschwin
digkeit für Stahl dargestellt ist.
In Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Verarbeitung und
insbesondere zur Trocknung von Lacken schematisch dargestellt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfaßt einen Arbeitsbereich 10, der
bevorzugterweise die Form einer an sich bekannten Lackierkabine haben
kann. Innerhalb des Arbeitsbereiches 10 befinden sich neben den zu lackie
renden Gegenständen (beispielsweise Kraftfahrzeugkarosserieteilen) auch die
üblichen in der Lackierindustrie oder in Lackierkleinbetrieben verwendeten
Spritzvorrichtungen (Spritzpistolen), mit denen der Lack auf die zu lackieren
den Teile aufgebracht wird. Da diese Teile dem Fachmann hinreichend
bekannt sind, wird auf eine separate Darstellung verzichtet.
Für die vorliegende Erfindung ist von besonderer Bedeutung, daß der
Arbeitsbereich 10 im Hinblick auf die Umgebung isoliert ist, um einen
Luftaustausch zwischen der Luft 5 in dem Arbeitsbereich 10 und der Umge
bungsluft weitestgehend zu verhindern.
Weiterhin ist der Fig. 1 das schematisch dargestellte erfindungsgemäße
Trocknungssystem 20, 30 zu entnehmen. Es umfaßt in der in Fig. 1
dargestellten Ausführungsform einen Adsorptionstrockner 20, und eine Um
wälz- und Vorkühlanordnung 30, die im folgenden beschrieben werden.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird in der bevorzugten Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Trocknungssystemes ein Adsorptionstrockner 20
verwendet, der über eine Adsorptionsleitung 21 mit dem Arbeitsbereich 10
verbunden ist. Der Adsorptionstrockner 20 verwendet einen kontinuierlich
arbeitenden Adsorptionsrotor 20' (vergl. Fig. 2), der Frischluft ansaugt,
diese trocknet und über die Adsorptionsleitung 21 in den Arbeitsbereich 10
einführt. Weiterhin verfügt der Adsorptionstrockner 20 über einen separaten
Regenarationskreislauf 29, der - wie im folgenden genauer beschrieben - den
Adsorptionsrotor 20' regeneriert.
Der erfindungsgemäße Adsorptionstrockner 20 wird im folgenden unter
Bezugnahme auf die Fig. 2 beschrieben. Im wesentlichen besteht der
Adsorptionstrockner 20 aus einem Adsorptionsrotor 20', der mit axial
gerichteten Luftkanälen (nicht dargestellt) versehen ist. Diese sorgen für eine
laminare Strömung der Luft durch den Trockner bei einem geringen Druck
abfall. Die zu entfeuchtende Luft wird von einem Adsorptionsventilator 24
durch den Adsorptionsrotor 20' über einen Vorfilter 22 angesaugt. Zur
Regeneration des Adsorptionsrotors 20' (d. h. zu seiner Entfeuchtung) ist ein
getrennt vorgesehener Regenerationsbereich vorgesehen, der die im Rotor
angelagerte Feuchtigkeit entfernt und ins Freie abgibt. Die über den Regene
rationskreislauf 29 geführte Luft wird von einem Regenerationsventilator 30
durch den Regenerationsabschnitt hindurch angesaugt, wobei sie zuvor von
einem Filter 26 gereinigt, und nachfolgend von einer Heizung 28 auf die
notwendige Prozeßtemperatur erhöht wurde.
Der Adsorptionsrotor 20' besteht im wesentlichen aus einen sich langsam
drehenden Rotor aus einem Keramik-Verbundwerkstoff, der dauerhaft mit
entweder Silicagel oder Lithiumchlorid imprägniert ist. Derzeit ist Silicagel
als Adsorptionsmittel bevorzugt, da es physiologisch unschädlich und nicht
wasserlöslich ist, und dadurch weder ausgewaschen noch mit dem Luftstrom
ausgetragen werden kann. Durch die beschriebene Anordnung von Adsorp
tions- und Regenerationsbereich ergibt sich eine kontinuierliche Arbeitsweise
des Adsorptionstrockners, da der Adsorptionsprozeß parallel zum Regenera
tionsprozeß verläuft.
Weiterhin ist in der derzeit bevorzugten Ausführungsform eine Umwälz- und
Vorkühlanordnung 30 vorgesehen, die über einen Umwälz- und Vorkühl
kreislauf 32 mit dem Arbeitsbereich 10 verbunden ist. Die Umwälz- und
Vorkühlanordnung 30 sorgt zum einen für einen Luftaustausch in dem
Arbeitsbereich 10, und wahlweise für eine Vorkühlung. Zusätzlich kann die
Umwälz- und Vorkühlanordnung 30 auch über Filterelemente (nicht darge
stellt) verfügen, die die Luft in dem Arbeitsbereich 10 filtern.
Da die Betriebsweise von Luftumwälz- und Kühlsystemen dem Fachmann
hinreichend bekannt ist, wird auf eine detaillierte Beschreibung von ihnen an
dieser Stelle verzichtet.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Verarbeitung und insbesondere zur
Trocknung von Lacken sowie die entsprechende Vorrichtung haben gegenüber
den bislang verwendeten bekannten Methoden signifikante Vorteile, da sie
zum einen die nachfolgende Trocknung von wasserlöslichen Lacken mit
Heißluft unnötig machen, und zum anderen zu einer homogeneren Lack
schicht auf der zu lackierenden Oberfläche führen. Wie bereits zuvor er
wähnt, ordnen sich nämlich die Lackpigmente auf der zu lackierenden Ober
fläche umso homogener an, je trockener die zu lackierende Oberfläche ist.
Bei Lackiertemperaturen von ca. 20°C muß nämlich der Taupunkt der auf
treffenden Umgebungsluft wenigstens 15°C betragen, um eine effektive
Verankerung der Pigmente am Untergrund zu erreichen. Ist beabsichtigt,
beispielsweise Stahl zu lackieren, ist zu berücksichtigen, daß die Trockenku
geltemperatur der Stahloberfläche immer kleiner ist als die der an sie
angrenzenden Umgebungsluft. Dadurch entsteht zwangsläufig ein Kühleffekt,
der zu einer Aerosolabscheidung auf der Stahloberfläche führt, auch wenn
der sich ergebende Wasserfilm mit bloßem Auge nicht sichtbar ist.
Dies wird durch in Fig. 3 dargestellte Vernon-Kurve erläutert, die die
Korrosionskurve von Stahl in Abhängigkeit der relativen Luftfeuchtigkeit
darstellt (als Maß für die Korrosionsanfälligkeit ist auf der Ordinate die
Gewichtszunahme dargestellt). Wie man dem Diagramm entnehmen kann,
steigt bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von mehr als 60% die Korrosions
kurve steil an, während bei einer Luftfeuchtigkeit von unter 30% keine
Rostbildung mehr auftritt. Dies bedeutet, daß sich kein Aerosolfilm auf dem
Stahl niedergeschlagen hat.
Führt man demnach die Lackierung bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von
weniger als 60%, oder besser bei weniger als 30% durch, ermöglicht dies
eine sehr homogene Anordnung der Farbpigmente auf dem Stahl.
Im folgenden soll ein Beispiel der vorliegenden Erfindung erläutert werden.
Benutzt wird eine Lackierkabine 10, die erfindungsgemäß mit 20 000 m3/h
oder 25 000 m3/h Luft umgewälzt wird. Der über den Adsorptionstrockner
20 zugeführte getrocknete Frischluftanteil soll dabei ca. 10% betragen.
Demgemäß werden also 2000 m3/h bzw. 2500 m3/h Frischluft über einen
Adsorptionsluftentfeuchter (beispielsweise erhältlich über ARKU-Verfahrens
technik GmbH Olching, Deutschland) geführt und auf einem niedrigen
Taupunkt gebracht. Gleichzeitig sorgt die Umwälz- und Vorkühlanordnung 30
für eine Vorkühlung der Luft in dem Arbeitsbereich 10. Betrachtet man
beispielsweise im Sommer vorherrschende Bedingungen, ergibt sich folgendes:
Vergleicht man die für die Trocknung sich ergebende Energiebilanz der
klassischen Verfahren (mit Heißlufttrocknung) im Vergleich zu dem obigen
erfindungsgemäßen Verfahren ergibt sich, daß mit obigen Parametern ca.
50% der Energiekosten eingespart werden können. Hierbei ist zu beachten,
daß der Trocknungsprozeß um so effektiver gestalten werden kann, je
weniger Gesamtluftmenge umgewälzt wird (Verhältnis der wasserhaltigen
Umluft zum hochtrockenen Frischluftanteil). Daher sollte die Erhöhung des
hochtrockenen Frischluftanteils zu einer weiteren Reduzierung der notwendi
gen Energiekosten führen.
Schließlich wird darauf hingewiesen, daß die oben beschriebene bevorzugte
Ausführungsform lediglich beispielhaft zu verstehen ist; andere Gestaltungen
sind möglich, ohne den Erfindungsgedanken zu verlassen. Beispielsweise sind
in der Ausführungsform gemäß Fig. 1 die erfindungsgemäßen Adsorptions
trockner-, Umwälz- und Vorkühlanordnungen außerhalb des Arbeitsbereichs
10 angebracht. Dem Fachmann ist klar, daß diese selbstverständlich auch
innerhalb des Arbeitsbereiches angeordnet werden können.
Weiterhin ist in der bevorzugten Ausführungsform der Adsorptionstrockner
als separates Element (getrennt von der Umwälz- und Vorkühlanordnung)
vorgesehen. Selbstverständlich kann man auch eine integrierte Vorrichtung
vorsehen.
Schließlich wird darauf hingewiesen, daß das erfindungsgemäße Verfahren
und die entsprechende Vorrichtung nicht nur für wasserhaltige Lacke an
wendbar ist, sondern auch für lösungsmittelhaltige Lacke. Wird das erfin
dungsgemäße Verfahren und die entsprechende Vorrichtung für lösungsmittel
haltige Lacke verwendet, führt dies dazu, daß die nach wie vor notwendige
Trocknung durch Heißluft erheblich reduziert werden kann; in diesem Fall
wird das erfindungsgemäße Verfahren gleichsam als Vortrocknungsverfahren
verwendet.
Claims (19)
1. Verfahren zur Verarbeitung, insbesondere Trocknung, von Lacken in
einem Arbeitsbereich (10), das die Schritte umfaßt:
- a) Bereitstellen eines mit Luft gefüllten, abgeschlossenen Arbeitsberei ches (10);
- b) Trocknen der Luft in dem Arbeitsbereich (10); und
- c) Aufbringen des Lackes auf eine zu lackierende Oberfläche.
2. Verfahren nach Anspruch 1, in dem die relative Luftfeuchtigkeit in dem
Trocknungsschritt auf unter 25% gesenkt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, in dem die relative Luftfeuchtigkeit in dem
Trocknungsschritt auf unter 10% gesenkt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, in dem die relative Luftfeuchtigkeit in dem
Trocknungsschritt auf ca. 6% gesenkt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, das vor dem Schritt des
Trocknens der Luft in dem Arbeitsbereich (10) zusätzlich den Schritt
des Vorkühlens der Luft aufweist.
6. Verfahren nach Anspruch 5, in dem die Luft in dem Vorkühlschritt auf
unter 20 Grad Celsius gekühlt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 5, in dem die Luft in dem Vorkühlschritt auf
unter 15 Grad Celsius gekühlt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 5, in dem die Luft in dem Vorkühlschritt auf
ca. 10 Grad Celsius gekühlt wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, das zusätzlich den Schritt
des kontinuierlichen Umwälzens der Luft in dem Arbeitsbereich (10)
aufweist.
10. Verfahren nach Anspruch 9, in dem die Umwälzung und die Trocknung
der Luft mittels eines außerhalb des Arbeitsbereiches (10) angeordneten
Luftkreislaufsystemes erfolgt, und das zusätzlich den Schritt des Ein
mischens eines Frischluftanteils umfaßt.
11. Verfahren nach Anspruch 10, in dem das Verhältnis von umgewälzter
Luft zu Frischluft 90 : 10 ist.
12. Verfahren nach Anspruch 10, in dem das Verhältnis von umgewälzter
Luft zu Frischluft 60 : 40 ist.
13. Verfahren nach Anspruch 10, in dem das Verhältnis von umgewälzter
Luft zu Frischluft geringer als 50 : 50 ist.
14. Vorrichtung zur Verarbeitung, insbesondere Trocknung, von Lacken in
einem Arbeitsbereich (10), die umfaßt:
- a) einen mit Luft gefüllten, abgeschlossenen Arbeitsbereiches (10);
- b) ein Lackapplikationssystem, zum Aufbringen des Lackes auf eine zu lackierende Oberfläche; und
- c) ein Trocknungssystem (20, 30), das die Luft in dem genannten Ar beitsbereich (10) trocknet.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, in der das Trocknungssystem (20, 30)
einen Adsorptionstrockner (20) umfaßt.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, in der der Adsorptionstrockner (20) als
Adsorptionsmittel Silicagel oder Lithiumchlorid umfaßt.
17. Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 16, in der der Adsorptionstrockner
(20) einen Adsorptionsrotor (20') umfaßt, der aus einem Keramikver
bundwerkstoff besteht und mit dem Adsorptionsmittel imprägniert ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 14 bis 17, in der der Adsorptionstrockner
(20) über eine Adsorptionsleitung (21) und einen separaten Regenera
tionskreislauf (29) verfügt.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14-18, in der das Trocknungs
system (20, 30) zusätzlich über eine Umwälz- und Vorkühlanordnung
(30) verfügt.
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