DE19756924A1 - Drosselventilsteuervorrichtung - Google Patents
DrosselventilsteuervorrichtungInfo
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- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Drosselventil
steuervorrichtung, welche eine Abnormalität eines Doppelsy
stemsensors erfaßt, der einen Hauptsensor und einen Unter
sensor beinhaltet, die Charakteristiken mit entgegengesetz
ten Polaritäten aufweisen.
Die Japanische Offenlegungsschrift Nr. 4-214949 offen
bart ein Verwenden von zwei Potentiometern, welche Charak
teristiken mit entgegengesetzten Polaritäten aufweisen, als
einen Öffnungswinkelsensor. Die Offenlegungsschrift offen
bart eine Vorrichtung, welche ein Trennen oder einen Kurz
schluß erfassen kann, die als eine Abnormalität des Öff
nungswinkelsensors in jedem der zwei Potentiometer auftre
ten.
Jedoch hat die Offenlegungsschrift den Fall nicht be
rücksichtigt, in dem ein Kurzschluß zwischen Ausgangsan
schlüssen der zwei Potentiometer auftritt.
Ein Kurzschluß zwischen Ausgangsanschlüssen eines Dop
pelsystemsensors kann auf einer Strecke zwischen Kabelbäu
men oder innerhalb einer Komponente auftreten. Wenn ein
derartiger Kurzschluß auftritt, ändert sich die Ausgangs
spannung des Doppelsystemsensors plötzlich um einen großen
Betrag. Diese große plötzliche Änderung kann das Steuern
eines Drosselventils stark beeinträchtigen.
Im Hinblick auf die vorhergehenden Ausführungen besteht
die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine Drossel
ventilsteuervorrichtung zu schaffen, welche einen Kurz
schluß zwischen Ausgangsanschlüssen eines Doppelsystemsen
sors geeignet erfassen kann.
Die Drosselventilsteuervorrichtung gemäß der vorliegen
den Erfindung steuert eine Drossel auf der Grundlage von
Ausgangssignalen eines Positionssensors, der einen ersten
Sensor und einen zweiten Sensor beinhaltet, welche eine Po
sition eines gleichen Objekts erfassen, wobei sich das Aus
gangssignal aus dem ersten Sensor und das Ausgangssignal
aus dem zweiten Sensor abhängig von einer Änderung der Po
sition des Objekts entgegengesetzt zueinander ändern und
die Drosselventilsteuervorrichtung bestimmt, daß sich der
Positionssensor in einem abnormalen Zustand befindet, wenn
eine Änderung des Ausgangssignals des ersten Sensors gleich
oder größer als ein erster Schwellwert ist und eine Ände
rung des Ausgangssignals des zweiten Sensors gleich oder
größer als ein zweiter Schwellwert ist.
Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung bestimmt die
Drosselventilsteuervorrichtung, daß sich der Positionssen
sor in einem abnormalen Zustand befindet, wenn sich das
Ausgangssignal des ersten Sensors und das Ausgangssignal
des zweiten Sensors nahe an Ausgangssignalen des ersten
Sensors und des zweiten Sensors befinden, die erzielt wer
den, nachdem ein Ausgangsanschluß des ersten Sensors und
ein Ausgangsanschluß des zweiten Sensors kurzgeschlossen
werden und ebenso eine Bremse betätigt wird.
Alternativ steuert die Drosselventilsteuervorrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung eine Drossel auf der
Grundlage von Ausgangssignalen eines Positionssensors, der
einen ersten Sensor und einen zweiten Sensor beinhaltet,
welche eine Position eines gleichen Objekts erfassen, wobei
sich das Ausgangssignal aus dem ersten Sensor und das Aus
gangssignal aus dem zweiten Sensor abhängig von einer Ände
rung der Position des Objekts entgegengesetzt zueinander
ändern und die Drosselventilsteuervorrichtung bestimmt, daß
sich der Positionssensor in einem abnormalen Zustand befin
det, wenn das Ausgangssignal des ersten Sensors und das
Ausgangssignal des zweiten Sensors innerhalb einer vorbe
stimmten Zeitdauer im wesentlichen gleich werden, nachdem
eine Änderung des Ausgangssignals des ersten Sensors gleich
oder größer als ein erster Schwellwert wird und eine Ände
rung des Ausgangssignals des zweiten Sensors gleich oder
größer als ein zweiter Schwellwert wird.
Alternativ steuert die Drosselventilsteuervorrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung eine Drossel auf der
Grundlage von Ausgangssignalen eines Positionssensors, der
einen ersten Sensor und einen zweiten Sensor beinhaltet,
welche eine Position eines gleichen Objekts erfassen, wobei
sich das Ausgangssignal aus dem ersten Sensor und das Aus
gangssignal aus dem zweiten Sensor abhängig von einer Ände
rung der Position des Objekts entgegengesetzt zueinander
ändern und ein Strom, der von einer Energieversorgungs
quelle durch den Positionssensor fließt, erfaßt wird, und
die Drosselventilsteuervorrichtung bestimmt, daß sich der
Positionssensor in einem abnormalen Zustand befindet, wenn
der Strom gleich oder größer als ein vorbestimmter Schwell
wert ist.
Alternativ steuert die Drosselventilsteuervorrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung eine Drossel auf der
Grundlage von Ausgangssignalen eines Positionssensors, der
einen ersten Sensor und einen zweiten Sensor beinhaltet,
welche eine Position eines gleichen Objekts erfassen, wobei
sich das Ausgangssignal aus dem ersten Sensor und das Aus
gangssignal aus dem zweiten Sensor abhängig von einer Ände
rung der Position des Objekts entgegengesetzt zueinander
ändern und eine Spannung von einer Konstantspannungsquelle
über einen Widerstand an den Positionssensor angelegt wird
und die Drosselventilsteuervorrichtung bestimmt, daß sich
der Positionssensor in einem abnormalen Zustand befindet,
wenn die Spannung an einem Punkt stromabwärts des Wider
stands nicht gleich einem vorbestimmten Wert ist.
Alternativ steuert die Drosselventilsteuervorrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung eine Drossel auf der
Grundlage von Ausgangssignalen eines Positionssensors, der
einen ersten Sensor und einen zweiten Sensor beinhaltet,
welche eine Position eines gleichen Objekts erfassen, wobei
sich das Ausgangssignal aus dem ersten Sensor und das Aus
gangssignal aus dem zweiten Sensor abhängig von einer Ände
rung der Position des Objekts entgegengesetzt zueinander
ändern und ein Widerstand zwischen einem Ausgangsanschluß
des ersten Sensors und einem Ausgangsanschluß des zweiten
Sensors erfaßt wird und die Drosselventilsteuervorrichtung
bestimmt, daß sich der Positionssensor in einem abnormalen
Zustand befindet, wenn der Widerstand gleich oder kleiner
als ein vorbestimmter Wert ist.
Alternativ steuert die Drosselventilsteuervorrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung eine Drossel auf der
Grundlage von Ausgangssignalen eines Positionssensors, der
einen ersten Sensor und einen zweiten Sensor beinhaltet,
welche eine Position eines gleichen Objekts erfassen, wobei
die Drosselventilsteuervorrichtung bestimmt, daß sich der
Positionssensor in einem abnormalen Zustand befindet, wenn
sich das Ausgangssignal des ersten Sensors und das Aus
gangssignal des zweiten Sensors nahe an Ausgangssignalen
des ersten Sensors und des zweiten Sensors befinden, die
erzielt werden, nachdem ein Ausgangsanschluß des ersten
Sensors und ein Ausgangsanschluß des zweiten Sensors kurz
geschlossen werden und ebenso eine Bremse betätigt wird.
Somit wird es gemäß der vorliegenden Erfindung be
stimmt, daß sich der Positionssensor in einem abnormalen
Zustand befindet, wenn die Änderung des Ausgangssignals des
ersten Sensors gleich oder größer als ein erster Schwell
wert ist und die Änderung des Ausgangssignals des zweiten
Sensors gleich oder größer als ein zweiter Schwellwert ist.
Dies ermöglicht es, einen Kurzschluß zwischen den Ausgangs
anschlüssen der ersten und zweiten Sensoren zu erfassen, da
sich die Ausgangssignale der ersten und zweiten Sensoren
bei dem Auftreten des Kurzschlusses plötzlich ändern.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird es bestimmt, daß
sich der Positionssensor in einem abnormalen Zustand befin
det, wenn sich die Ausgangssignale der ersten und zweiten
Sensoren nahe an den Ausgangssignalen der ersten und zwei
ten Sensoren befinden, die erzielt werden, nachdem der Aus
gangsanschluß des ersten Sensors und der Ausgangsanschluß
des zweiten Sensors kurzgeschlossen werden und die Bremse
betätigt wird. Dies ermöglicht es, einen Kurzschluß zwi
schen den Ausgangsanschlüssen der ersten und zweiten Senso
ren auch dann, wenn sich die Ausgangssignale der ersten und
zweiten Sensoren nahe an den Ausgangssignalen der ersten
und zweiten Sensoren befinden, die erzielt werden, nachdem
die Ausgangsanschlüsse der ersten und zweiten Sensoren
kurzgeschlossen werden, zu dem Zeitpunkt des Kurzschlusses
zwischen den Ausgangsanschlüssen der ersten und zweiten
Sensoren zu erfassen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird es bestimmt, daß
sich der Positionssensor in einem abnormalen Zustand befin
det, wenn das Ausgangssignal des ersten Sensors und das
Ausgangssignal des zweiten Sensors innerhalb einer vorbe
stimmten Zeitdauer im wesentlichen gleich werden, nachdem
die Änderung des Ausgangssignals des ersten Sensors gleich
oder größer als ein erster Schwellwert wird und die Ände
rung des Ausgangssignals des zweiten Sensors gleich oder
größer als ein zweiter Schwellwert wird. Dies ermöglicht
es, einen Kurzschluß zwischen den Ausgangsanschlüssen der
ersten und zweiten Sensoren zu erfassen, da sich die Aus
gangssignale der ersten und zweiten Sensoren bei dem Auf
treten des Kurzschlusses plötzlich ändern und dann im we
sentlichen gleich werden.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Strom erfaßt,
der von einer Energieversorgungsquelle zu dem Positionssen
sor fließt, und wird es bestimmt, daß sich der Positions
sensor in einem abnormalen Zustand befindet, wenn der Strom
gleich oder größer als ein vorbestimmter Schwellwert ist.
Dies ermöglicht es, einen Kurzschluß zwischen den Ausgangs
anschlüssen der ersten und zweiten Sensoren zu erfassen, da
bei dem Auftreten des Kurzschlusses ein Überstrom bzw.
übermäßiger Strom durch den Positionssensor fließt.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Spannung von
der Konstantspannungsquelle über den Widerstand an den Po
sitionssensor angelegt und wird es bestimmt, daß sich der
Positionssensor in einem abnormalen Zustand befindet, wenn
die Spannung an einem Punkt stromabwärts des Widerstands
nicht gleich einem vorbestimmten Wert ist. Dies ermöglicht
es, einen Kurzschluß zwischen den Ausgangsanschlüssen der
ersten und zweiten Sensoren zu erfassen, da sich die Span
nung an einem Punkt stromabwärts des Widerstands von dem
vorbestimmten Wert abweichend ändert.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird der Widerstand
zwischen dem Ausgangsanschluß des ersten Sensors und dem
Ausgangsanschluß des zweiten Sensors erfaßt und wird es be
stimmt, daß sich der Positionssensor in einem abnormalen
Zustand befindet, wenn der Widerstand gleich oder kleiner
als ein vorbestimmter Wert ist. Dies ermöglicht es, einen
Kurzschluß zwischen den Ausgangsanschlüssen der ersten und
zweiten Sensoren zu erfassen, da der Widerstand zwischen
den Ausgangsanschlüssen der ersten und zweiten Sensoren bei
dem Auftreten eines Kurzschlusses klein wird.
Somit ermöglicht die hierin beschriebene Erfindung den
Vorteil eines Schaffens einer Drosselventilsteuervorrich
tung, welche einen Kurzschluß zwischen Ausgangssignalen ei
nes Doppelsystemsensors geeignet erfassen kann.
Die vorliegende Erfindung wird nachstehend anhand von
Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegende
Zeichnung näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Ausgestaltung einer Drosselventilsteuervor
richtung gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine Ausgestaltung eines Gaspedalstellungssensors
der Drosselventilsteuervorrichtung in Fig. 1;
Fig. 3 einen Graph der Charakteristiken von Ausgangsspan
nungen eines Hauptsensors und eines Untersensors
des Gaspedalstellungssensors in Fig. 2;
Fig. 4 eine Ausgestaltung einer elektronischen Steuerein
heit der Drosselventilsteuervorrichtung in Fig. l;
Fig. 5 ein Flußdiagramm eines Abnormalitätserfassungsver
fahrens durch den Gaspedalstellungssensor in Fig.
2;
Fig. 6 eine Ausgestaltung eines alternativen Ausführungs
beispiels der elektronischen Steuereinheit gemäß
der vorliegenden Erfindung;
Fig. 7 eine Ausgestaltung eines anderen alternativen Aus
führungsbeispiels der elektronischen Steuereinheit
gemäß der vorliegenden Erfindung; und
Fig. 8 eine Ausgestaltung noch eines weiteren alternativen
Ausführungsbeispiels der elektronischen Steuerein
heit gemäß der vorliegenden Erfindung.
Es folgt die Beschreibung von Ausführungsbeispielen der
vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegende
Zeichnung.
Nachstehend erfolgt die Beschreibung eines ersten Aus
führungsbeispiels der vorliegenden Erfindung.
Fig. 1 zeigt eine Drosselventilsteuervorrichtung 1 die
ses Ausführungsbeispiels gemäß der vorliegenden Erfindung.
Die Drosselventilsteuervorrichtung 1 beinhaltet einen Dop
pelsystem-Gaspedalstellungssensor 10, einen Doppel
system-Drosselstellungssensor 20, einen Motor 40 zum Antreiben ei
nes Drosselventils 30, eine elektromagnetische Kupplung 50
zum Steuern des Verbindens/Trennens zwischen dem Drossel
ventil 30 und dem Motor 40 und eine elektronische Steuer
einheit bzw. ECU 60.
Der Gaspedalstellungssensor 10 beinhaltet einen Haupt
sensor 11 und einen Untersensor 12. Der Hauptsensor 11 er
faßt die Stellung des Gaspedals auf der Grundlage des Be
trags, um welchen ein Gaspedal 2 niedergedrückt ist, und
gibt ein die Gaspedalstellung anzeigendes Erfassungssignal
VPA1 zu der ECU 60 aus. Der Untersensor 12 erfaßt ebenso
die Gaspedalstellung auf der Grundlage des Betrags, um wel
chen das Gaspedal 2 niedergedrückt ist, und gibt ein die
Gaspedalstellung anzeigendes Erfassungssignal VPA2 zu der
ECU 60 aus.
Der Drosselstellungssensor 20 beinhaltet einen Haupt
sensor 21 und einen Untersensor 22. Der Hauptsensor 21 er
faßt die Ist- bzw. tatsächliche Stellung des Drosselventils
30 und gibt ein die Iststellung des Drosselventils 30 an
zeigendes Erfassungssignal VTA1 aus. Der Untersensor 22 er
faßt ebenso die Iststellung des Drosselventils 30 und gibt
ein die Iststellung des Drosselventils 30 anzeigendes Er
fassungssignal VTA2 aus.
Die ECU 60 berechnet eine Soll- bzw. Zielöffnung des
Drosselventils 30 auf der Grundlage der Erfassungssignale
VPA1 und VPA2, die aus dem Gaspedalstellungssensor 10 aus
gegeben werden. Die ECU 60 steuert ebenso die Drehung des
Motors 40 auf der Grundlage der Erfassungssignale VTA1 und
VTA2, die aus dem Drosselstellungssensor 20 ausgegeben wer
den, derart, daß sich die Istöffnung des Drosselventils 30
näher an der Sollöffnung befindet.
Die ECU 60 steuert die elektromagnetische Kupplung 50
derart, daß das Drosselventil 30 und der Motor 40 während
des normalen Fahrens eines Fahrzeugs elektromagnetisch mit
einander verbunden sind.
Fig. 2 zeigt eine Ausgestaltung des Gaspedalstellungs
sensors 10. Der Hauptsensor 11 gibt die Ausgangsspannung
VPA1 über einen Ausgangsanschluß 116 aus und der Untersen
sor 12 gibt die Ausgangsspannung VPA2 über einen Ausgangs
anschluß 126 aus. In Fig. 2 sind der Hauptsensor 11 und der
Untersensor 12 als Doppelpotentiometer gezeigt.
Eine Widerstandsoberfläche 110 des Hauptsensors 11 ist
über einen Leiter 117 und einen Leiter 118 mit den positio
nen bzw. negativen Polaritäten einer Energieversorgungs
spannung verbunden. Ein Gleitstück 112 ist vorgesehen, um
in Übereinstimmung mit der Gaspedalstellung entlang der Wi
derstandsoberfläche 110 zu gleiten und ist über einen Lei
ter 114 mit dem Ausgangsanschluß 116 verbunden.
Auf eine ähnliche Weise ist eine Widerstandsoberfläche
120 des Untersensors 12 über einen Leiter 127 und einen
Leiter 128 mit den positiven bzw. negativen Polaritäten der
Energieversorgungsspannung verbunden. Ein Gleitstück 122
ist vorgesehen, um in Übereinstimmung mit der Gaspedalstel
lung entlang der Widerstandsoberfläche 120 zu gleiten und
ist über einen Leiter 124 mit dem Ausgangsanschluß 126 ver
bunden.
Ein Kontaktpunkt P1 des Gleitstücks 112 mit der Wider
standsoberfläche 110 teilt den Widerstand an der Wider
standsoberfläche 110 in einen Widerstand R1 und einen
Widerstand R2. Auf eine ähnliche Weise teilt ein Kontaktpunkt
P2 des Gleitstücks 122 mit der Widerstandsoberfläche 120
den Widerstand an der Widerstandsoberfläche 120 in einen
Widerstand R3 und einen Widerstand R4. Die Gleitstücke 112
und 122 gleiten entlang den Widerstandsoberflächen 110 bzw.
120, um die Beziehung R2/R1 = R3/R4 zu erfüllen. Die Gleit
stücke 112 und 122 sind zum Beispiel über ein mechanisches
Koppelteil miteinander gekoppelt.
Fig. 3 zeigt die Charakteristiken der Ausgangsspannung
VPA1 des Hauptsensors 11 und der Ausgangsspannung VPA2 des
Untersensors 12. Wie es aus Fig. 3 zu sehen ist, erhöht
sich die Ausgangsspannung VPA1 des Hauptsensors 11, wenn
die Öffnung des Gaspedals 2 größer wird, während sich die
Ausgangsspannung VPA2 des Untersensors 12 verringert. In
diesem Beispiel, das in Fig. 3 gezeigt ist, sind die Abso
lutwerte der Steigungen der geraden Linien, die die Aus
gangsspannungscharakteristiken des Hauptsensors 11 und des
Untersensors 12 darstellen, gleich zueinander. Die Aus
gangsspannungscharakteristiken des Gaspedalstellungssensors
10 sind nicht auf diejenigen beschränkt, die in Fig. 3 ge
zeigt sind, sondern alle Ausgangsspannungscharakteristiken
können verwendet werden, solange sich die Ausgangsspannun
gen VPA1 und VPA2 abhängig von der Änderung der Öffnung des
Gaspedals 2 entgegengesetzt zueinander ändern.
Bei dem Gaspedalstellungssensor 10, der die vorherge
henden Ausgangsspannungscharakteristiken aufweist, werden
die Ausgangsspannung VPA1 des Hauptsensors 11 und die Aus
gangsspannung VPA2 des Untersensors 12 im wesentlichen
gleich, wenn ein Kurzschluß zwischen dem Ausgangsanschluß
116 des Hauptsensors 11 und dem Ausgangsanschluß 126 des
Untersensors 12 auftritt. Das heißt, die Ausgangsspannungen
VPA1 und VPA2 werden eine Spannung Vx, welche einem
Schnittpunkt Px zwischen der geraden Linie, die die Aus
gangsspannungscharakteristiken des Hauptsensors 11 dar
stellt, und der geraden Linie entspricht, die die Ausgangs
spannungscharakteristiken des Untersensors 12 darstellt. In
Fig. 3 beträgt die Spannung Vx zum Beispiel 2,5 V.
In dem Fall, in dem die Ausgangsspannungen VPA1 und
VPA2 zu dem Zeitpunkt weit von der Spannung Vx entfernt
sind, zu dem ein Kurzschluß zwischen dem Ausgangsanschluß
116 des Hauptsensors 11 und dem Ausgangsanschluß 126 des
Untersensors 12 auftritt, ändern sich beide Ausgangsspan
nungen VPA1 und VPA2 plötzlich. Durch Erfassen derartiger
plötzlicher Änderungen der Ausgangsspannungen VPA1 und VPA2
kann die Abnormalität des Gaspedalstellungssensors 10 er
faßt werden.
Andererseits sind in dem Fall, in dem sich die Aus
gangsspannungen VPA1 und VPA2 zu dem Zeitpunkt nahe an der
Spannung Vx befinden, zu dem ein Kurzschluß zwischen dem
Ausgangsanschluß 116 des Hauptsensors 11 und dem Ausgangs
anschluß 126 des Untersensors 12 auftritt, die Änderungen
der Ausgangsspannungen VPA1 und VPA2 klein. Es ist deshalb
schwierig, die Abnormalität des Gaspedalstellungssensors 10
durch Erfassen der Änderungen der Ausgangsspannungen VPA1
und VPA2 zu erfassen. In diesem Fall ist deshalb ein ande
rer Parameter erforderlich, um die Abnormalität des Gaspe
dalstellungssensors 10 zu erfassen.
Im weiteren Verlauf wird die ECU 60, welche einen Kurz
schluß zwischen dem Ausgangsanschluß 116 des Hauptsensors
11 und dem Ausgangsanschluß 126 des Untersensors 12 erfas
sen kann, unter Bezugnahme auf Fig. 4 beschrieben.
Die ECU 60 beinhaltet eine zentrale Verarbeitungsein
heit bzw. CPU 61, einen Nur-Lese-Speicher bzw. ROM 62 und
einen Direktzugriffsspeicher bzw. RAM 63. Die CPU 61, der
ROM 62 und der RAM 63 sind über einen Bus 64 miteinander
verbunden. Die ECU 60 beinhaltet weiterhin Filter 65 bis
68, einen Analog/Digital- bzw. A/D-Wandler 69 und eine
Energieversorgungsschaltung 55.
Die Ausgangsspannung VPA1 von dem Gaspedalstellungssen
sor 10 wird über das Filter 65 und den A/D-Wandler 69 in
die CPU 61 eingegeben. Auf eine ähnliche Weise wird die
Ausgangsspannung VPA2 von dem Gaspedalstellungssensor 10
über das Filter 66 und den A/D-Wandler in die CPU 61 einge
geben.
Die Ausgangsspannung VTA1 von dem Drosselstellungssen
sor 20 wird über das Filter 67 und den A/D-Wandler 69 in
die CPU 61 eingegeben. Auf eine ähnliche Weise wird die
Ausgangsspannung VTA2 von dem Drosselstellungssensor 20
über das Filter 68 und den A/D-Wandler 69 in die CPU 61
eingegeben.
Die Energieversorgungsschaltung 55 legt eine Energie
versorgungsspannung an den Gaspedalstellungssensor 10 und
den Drosselstellungssensor 20 an.
Der ROM 62 speichert ein Programm für das Abnormali
tätserfassungsverfahren für den Gaspedalstellungssensor 10.
Die CPU 61 liest das in dem ROM 62 gespeicherte Programm
und führt das Abnormalitätserfassungsverfahren aus.
Fig. 5 zeigt den Ablauf des Abnormalitätserfassungsver
fahrens für den Gaspedalstellungssensor 10, welches jede
vorbestimmte Zeitdauer bzw. -periode (zum Beispiel alle
vier ms) von der CPU 61 ausgeführt wird. Im weiteren Ver
lauf wird das Abnormalitätserfassungsverfahren für den Gas
pedalstellungssensor 10 Schritt für Schritt beschrieben.
Im Schritt S51 bestimmt der CPU 61, ob eine Änderung
ΔVPA1 der Ausgangsspannung VPA1 des Hauptsensors 11 gleich
oder größer als ein vorbestimmter Schwellwert ΔTH1 und eine
Änderung ΔVPA2 der Ausgangsspannung VPA2 des Untersensors
12 gleich oder größer als ein vorbestimmter Schwellwert
ΔTH2 ist oder nicht. Die Änderungen ΔVPA1 und ΔVPA2 werden
durch zeitliches Ableiten der Ausgangsspannungen VPA1 bzw.
VPA2 erzielt. Jeder der vorbestimmten Schwellwerte ΔTH1 und
ΔTH2 wird auf einen Wert eingestellt, der größer als das
Maximum der Ausgangsspannung ist, die durch Drücken des
Gaspedals 2 erzielt wird.
Wenn das Bestimmungsergebnis im Schritt S51 "Ja" ist,
wird es bestimmt, daß sich der Gaspedalstellungssensor 10
in einem abnormalen Zustand befindet, und das Verfahren
schreitet zum Schritt S54 fort.
Im Schritt S54 führt die CPU 61 eine Ausfallsicherungs
verarbeitung aus, in der das Steuern eines Drosselventils
einmal unterbrochen wird, wenn es bestimmt wird, daß sich
der Gaspedalstellungssensor 10 in einem abnormalen Zustand
befindet.
Das Steuern eines Drosselventils kann durch verschie
dene Verfahren unterbrochen werden. Zum Beispiel unter
bricht die CPU 61 das Steuern eines Drosselventils durch
Ausschalten sowohl des Motors 40 als auch der elektromagne
tischen Kupplung 50.
Auf diese Weise wird das elektromagnetische Steuern ei
nes Drosselventils in dem Fall unterbrochen, in dem die Ab
normalität des Gaspedalstellungssensors 10 bestätigt wird.
Als eine Vorsichtsmaßnahme ist es daher bevorzugt, einen
Mechanismus zum Steuern des Drosselventils 30 anstelle des
elektronischen Steuerns eines Drosselventils vorzusehen,
wenn ein derartiger Fall auftritt, um sicherzustellen, daß
das Fahrzeug mindestens auf einen Seitenstreifen gefahren
werden kann. Dieses Notfallfahren auf einen Seitenstreifen
ist durch mechanisches Verbinden des Gaspedals 2 und des
Drosselventils 30 möglich, nachdem der Motor 40 und die
elektromagnetische Kupplung 50 ausgeschaltet worden sind.
Wenn das Bestimmungsergebnis im Schritt S51 "Nein" ist,
schreitet dar Verfahren zum Schritt S52 fort.
Im Schritt S52 bestimmt die CPU 61, ob sich die Aus
gangsspannungen VPA1 und VPA2 nahe an der Spannung Vx be
finden oder nicht, welches die Spannung ist, die dem
Schnittpunkt Px zwischen der geraden Linie, die die Aus
gangsspannungscharakteristiken des Hauptsensors 11 dar
stellt, und der geraden Linie entspricht, die die Ausgangs
spannungscharakteristiken des Untersensors 12 darstellt,
wie es zuvor beschrieben worden ist.
Wenn das Bestimmungsergebnis im Schritt S52 "Nein" ist,
wird es bestimmt, daß sich der Gaspedalstellungssensor 10
in einem normalen Zustand befindet, und wird das Steuern
eines Drosselventils auf der Grundlage der Ausgangsspannung
VPA1 des Hauptsensors 11 im Schritt S55 durchgeführt. Dies
folgt dem normalen Steuern eines Drosselventils.
Wenn das Bestimmungsergebnis im Schritt S52 "Ja" ist,
schreitet das Verfahren zum Schritt S53.
Im Schritt S53 bestimmt die CPU 61, ob eine Bremse des
Fahrzeugs betätigt wird oder nicht. Dies kann durch Über
prüfen bestimmt werden, ob zum Beispiel ein Bremslicht
schalter eingeschaltet ist oder nicht. Alternativ kann dies
durch Überprüfen bestimmt werden, ob die Änderung des Aus
gangssignals eines Bremskraftverstärkungssensors ΔVPBK
(-VPBK(n)-VPBK(n-1)) gleich oder größer als ein vorbestimmter
Schwellwert ΔVH3 ist oder nicht.
Wenn das Bestimmungsergebnis im Schritt S53 "Nein" ist,
wird es bestimmt, daß sich der Gaspedalstellungssensor 10
in einem normalen Zustand befindet, und schreitet das Ver
fahren zum Schritt S55 fort. Wenn "Ja" bestimmt wird, wird
bestimmt, daß sich der Gaspedalstellungssensor 10 in einem
abnormalen Zustand befindet, und schreitet das Verfahren
zum Schritt S54 fort.
Somit verwendet die CPU 61, wenn sich die Ausgangsspan
nungen VPA1 und VPA2 zu dem Zeitpunkt eines Kurzschlusses
zwischen dem Ausgangsanschluß 116 des Hauptsensors 11 und
dem Ausgangsanschluß 126 des Untersensors 12 nahe an der
Spannung Vx befinden, einen Parameter, der den Bremsvorgang
betrifft, um zu bestimmen, ob sich der Gaspedalstellungs
sensor 10 in einem normalen Zustand befindet oder nicht.
Im vorhergehenden Schritt S51 kann es die CPU 61 an
stelle der vorhergehenden Bestimmungsbedingungen bestimmen,
ob die Ausgangsspannungen VPA1 und VPA2 innerhalb einer
vorbestimmten Zeitdauer im wesentlichen gleich werden,
nachdem die Änderung ΔVPA1 der Ausgangsspannung VPA1 des
Hauptsensors 11 gleich oder größer als der vorbestimmte
Schwellwert ΔTH1 wird und die Änderung ΔVPA2 der Ausgangs
spannung VPA2 des Untersensors 12 gleich oder größer als
der vorbestimmte Schwellwert ΔTH2 wird. Dies stellt weiter
hin das Erfassen des Kurzschlusses zwischen dem Ausgangsan
schluß 116 des Hauptsensors 11 und dem Ausgangsanschluß 126
des Untersensors 12 sicher.
Nachstehend erfolgt die Beschreibung eines zweiten Aus
führungsbeispiels der vorliegenden Erfindung.
In diesem Ausführungsbeispiel ist die ECU 60 der Dros
selventilsteuervorrichtung, die in Fig. 1 gezeigt ist,
durch eine ECU 70 ersetzt, die in Fig. 6 gezeigt ist. Die
ECU 70 kann einen Kurzschluß zwischen dem Ausgangsanschluß
116 des Hauptsensors 11 und dem Ausgangsanschluß 126 des
Untersensors 12 durch Erfassen eines Überstroms erfassen.
Es wird auf Fig. 6 verwiesen. Die Ausgestaltung der ECU
70 ist ausgenommen dessen die gleiche wie die der ECU 60,
die in Fig. 4 gezeigt ist, daß eine Überstromerfassungsein
richtung 71 zusätzlich vorgesehen ist. Die gleichen Kompo
nenten wie diejenigen in Fig. 4 sind mit den gleichen Be
zugszeichen bezeichnet und ihre Beschreibung wird hier weg
gelassen.
Die Überstromerfassungseinrichtung 71 erfaßt einen
Strom, der von der Energieversorgungsschaltung 55 zu dem
Gaspedalstellungssensor 10 fließt. Die Überstromerfassungs
einrichtung 71 kann zum Beispiel ein Stromsensor eines
Hallelementtyps oder ein Gleichstromsensor eines Servotyps
sein. Alternativ kann die Überstromerfassungseinrichtung 71
eine Photodiode, welche als Reaktion auf einen Strom Licht
abgibt, und einen Phototransistor beinhalten, welcher einen
Widerstand aufweist, der abhängig von dem Licht, das von
der Photodiode abgegeben wird, veränderbar ist, um eine
Spannungsänderung an einem Punkt stromabwärts des Photo
transistors zu erfassen und um somit einen Überstrom zu er
fassen, der durch die Photodiode fließt.
Die CPU 61 bestimmt, ob der Strom, der von der Über
stromerfassungseinrichtung 71 erfaßt wird, gleich oder grö
ßer als ein vorbestimmter Schwellwert ist oder nicht. Wenn
der Strom, der von der Überstromerfassungseinrichtung 71
erfaßt wird, gleich oder größer als der vorbestimmte
Schwellwert ist, bestimmt die CPU 61, daß sich der Gaspe
dalstellungssensor 10 in einem abnormalen Zustand befindet,
und führt die Ausfallsicherungsverarbeitung aus. Die Aus
fallsicherungsverarbeitung, die in diesem Ausführungsbei
spiel verwendet wird, ist die gleiche wie diejenige im
Schritt S54 in Fig. 5. Alternativ kann anstelle der Aus
fallsicherungsverarbeitung die CPU 61 die Öffnung bzw.
Stellung des Gaspedals auf der Grundlage des Pegels des
Überstroms annehmen und das Steuern eines Drosselventils
auf der Grundlage der angenommenen Öffnung des Gaspedals
fortsetzen.
Somit ist das Erfassen eines Kurzschlusses zwischen dem
Ausgangsanschluß 116 des Hauptsensors 11 und dem Ausgangs
anschluß 126 des Untersensors 12 durch Erfassen eines Über
stroms von der Energieversorgungsschaltung 55 zu dem Gaspe
dalstellungssensor 10 möglich, da ein Überstrom fließt,
wenn der Ausgangsanschluß 116 des Hauptsensors 11 und der
Ausgangsanschluß 126 des Untersensors 12 kurzgeschlossen
sind.
Nachstehend erfolgt die Beschreibung eines dritten Aus
führungsbeispiels der vorliegenden Erfindung.
In diesem Ausführungsbeispiel ist die ECU 60 der Dros
selventilsteuervorrichtung, die in Fig. 1 gezeigt ist,
durch eine ECU 80 ersetzt, die in Fig. 7 gezeigt ist. Die
ECU 80 kann einen Kurzschluß zwischen dem Ausgangsanschluß
116 des Hauptsensors 11 und dem Ausgangsanschluß 126 des
Untersensors 12 durch Erfassen einer Spannungsänderung er
fassen.
Es wird auf Fig. 7 verwiesen. Die Ausgestaltung der ECU
80 ist ausgenommen dessen die gleiche wie die der ECU 60,
die in Fig. 4 gezeigt ist, daß ein Widerstand 81 zusätzlich
vorgesehen ist. Die gleichen Komponenten wie diejenigen in
Fig. 4 sind mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet und
ihre Beschreibung wird hier weggelassen.
Der Widerstand 81 ist zwischen der Energieversorgungs
schaltung 55 und dem Gaspedalstellungssensor 10 angeordnet.
Die Energieversorgungsschaltung 55 legt eine Konstantspan
nung über den Widerstand 81 an den Gaspedalstellungssensor
10 an.
Die CPU 61 bestimmt, ob eine Spannung VT an einem Punkt
PY stromabwärts des Widerstands 81 gleich einem vorbestiinm
ten Wert ist. Wenn die Spannung VT nicht gleich dem vorbe
stimmten Wert ist, bestimmt die CPU 61, daß sich der Gaspe
dalstellungssensor 10 in einem abnormalen Zustand befindet,
und führt die Ausfallsicherungsverarbeitung aus. Die Aus
fallsicherungsverarbeitung, die in diesem Ausführungsbei
spiel verwendet wird, ist die gleiche wie diejenige im
Schritt S54 in Fig. 5. Alternativ kann die CPU 61 anstelle
der Ausfallsicherungsverarbeitung die Öffnung des Gaspedals
auf der Grundlage des Pegels der Spannung VT annehmen und
das Steuern eines Drosselventils auf der Grundlage der an
genommenen Öffnung des Gaspedals fortsetzen.
Somit ist das Erfassen eines Kurzschlusses zwischen dem
Ausgangsanschluß 116 des Hauptsensors 11 und dem Ausgangs
anschluß 126 des Untersensors 12 durch Überprüfen der Span
nung VT an dem Punkt PY stromabwärts des Widerstands 81
möglich, da die Spannung VT von dem vorbestimmten Wert ab
weicht, wenn der Ausgangsanschluß 116 des Hauptsensors 11
und der Ausgangsanschluß 126 des Untersensors 12 kurzge
schlossen sind.
Nachstehend erfolgt die Beschreibung eines vierten Aus
führungsbeispiels der vorliegenden Erfindung.
In diesem Ausführungsbeispiel ist die ECU 60 der Dros
selventilsteuervorrichtung, die in Fig. 1 gezeigt ist,
durch eine ECU 90 ersetzt, die in Fig. 8 gezeigt ist. Die
ECU 90 kann einen Kurzschluß zwischen dem Ausgangsanschluß
116 des Hauptsensors 11 und dem Ausgangsanschluß 126 des
Untersensors 12 durch Erfassen einer Widerstandsänderung
erfassen.
Es wird auf Fig. 8 verwiesen. Die Ausgestaltung der ECU
90 ist ausgenommen dessen die gleiche wie die der ECU 60,
die in Fig. 4 gezeigt ist, daß ein Widerstand 91 zusätzlich
vorgesehen ist. Die gleichen Komponenten wie diejenigen in
Fig. 4 sind mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet und
ihre Beschreibung wird hier weggelassen.
Der Widerstand 91 ist zwischen dem Ausgangsanschluß 116
des Hauptsensors 11 und dem Ausgangsanschluß 126 des Unter
sensors 12 angeordnet. Der Widerstand 91 weist einen sehr
hohen Widerstand, zum Beispiel so groß wie in der Größen
ordnung von mehreren Megaohm, auf.
Die CPU 61 bestimmt, ob der Widerstand zwischen dem
Ausgangsanschluß des Hauptsensors 11 und dem Ausgangsan
schluß 126 des Untersensors 12 gleich oder kleiner als ein
vorbestimmter Schwellwert ist oder nicht, durch Erfassen
zum Beispiel eines geringfügigen Stroms, der durch den Wi
derstand fließt. Alternativ kann diese Bestimmung durch Er
fassen eines geringfügigen Spannungsabfalls an dem Wider
stand 190 durchgeführt werden.
Wenn der Widerstand zwischen dem Ausgangsanschluß 116
des Hauptsensors 11 und dem Ausgangsanschluß 126 des Unter
sensors 12 gleich oder kleiner als ein vorbestimmter
Schwellwert ist, bestimmt die CPU 61, daß sich der Gaspe
dalstellungssensor 10 in einem abnormalen Zustand befin
det, und führt die Ausfallsicherungsverarbeitung aus. Die
Ausfallsicherungsverarbeitung, die in diesem Ausführungs
beispiel verwendet wird, ist die gleiche wie die im Schritt
S54 in Fig. 5.
Somit ist das Erfassen eines Kurzschlusses zwischen dem
Ausgangsanschluß 116 des Hauptsensors 11 und dem Ausgangs
anschluß 126 des Untersensors 12 durch Überprüfen des Wi
derstands zwischen dem Ausgangsanschluß 116 des Hauptsen
sors 11 und dem Ausgangsanschluß 126 des Untersensors 12
möglich, da sich der Widerstand verringert, wenn der Aus
gangsanschluß 116 des Hauptsensors 11 und der Ausgangsan
schluß 126 des Untersensors 12 kurzgeschlossen sind.
In den ersten bis vierten Ausführungsbeispielen ist das
Abnormalitätserfassungsverfahren für den Gaspedalstellungs
sensor 10 beschrieben worden. Die CPU 61 kann ebenso das
Abnormalitätserfassungsverfahren für den Drosselstellungs
sensor 20 auf eine Weise ausführen, die ähnlich zu der zu
vor beschriebenen für den Gaspedalstellungssensor 10 ist.
Die vorliegende Erfindung ist bei dem Erfassen einer
Abnormalität irgendeines Doppelsystemsensors anwendbar,
welcher einen Hauptsensor und einen Untersensor beinhaltet,
die Charakteristiken mit entgegengesetzten Polaritäten auf
weisen.
Somit kann die Drosselventilsteuervorrichtung gemäß der
vorliegenden Erfindung einen Kurzschluß zwischen dem Aus
gangsanschluß des ersten Sensors und dem Ausgangsanschluß
des zweiten Sensors erfassen.
Claims (7)
1. Drosselventilsteuervorrichtung zum Steuern einer Dros
sel auf der Grundlage von Ausgangssignalen eines Posi
tionssensors (10, 20), der einen ersten Sensor (11, 21)
und einen zweiten Sensor (12, 22) beinhaltet, welche
eine Position eines gleichen Objekts erfassen, wobei
sich das Ausgangssignal des ersten Sensors (11, 21) und
das Ausgangssignal des zweiten Sensors (12, 22) abhän
gig von einer Änderung der Position des Objekts entge
gengesetzt zueinander ändern, und
die Drosselventilsteuervorrichtung bestimmt, daß sich der Positionssensor (10, 20) in einem abnormalen Zu stand befindet, wenn eine Änderung des Ausgangssignals des ersten Sensors (11, 21) gleich oder größer als ein erster Schwellwert ist und eine Änderung des Ausgangs signals des zweiten Sensors (12, 22) gleich oder größer als ein zweiter Schwellwert ist.
die Drosselventilsteuervorrichtung bestimmt, daß sich der Positionssensor (10, 20) in einem abnormalen Zu stand befindet, wenn eine Änderung des Ausgangssignals des ersten Sensors (11, 21) gleich oder größer als ein erster Schwellwert ist und eine Änderung des Ausgangs signals des zweiten Sensors (12, 22) gleich oder größer als ein zweiter Schwellwert ist.
2. Drosselventilsteuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Drosselventilsteuervorrichtung
bestimmt, daß sich der Positionssensor (10, 20) in ei
nem abnormalen Zustand befindet, wenn sich das Aus
gangssignal des ersten Sensors (11, 21) und das Aus
gangssignal des zweiten Sensors (12, 22) nahe an Aus
gangssignalen des ersten Sensors (11, 21) und des zwei
ten Sensors (12, 22) befinden, die erzielt werden,
nachdem ein Ausgangsanschluß des ersten Sensors (11,
21) und ein Ausgangsanschluß des zweiten Sensors (12,
22) kurzgeschlossen werden und ebenso eine Bremse betä
tigt wird.
3. Drosselventilsteuervorrichtung zum Steuern einer Dros
sel auf der Grundlage von Ausgangssignalen eines Posi
tionssensors (10, 20), der einen ersten Sensor (11, 21)
und einen zweiten Sensor (12, 22) beinhaltet, welche
eine Position eines gleichen Objekts erfassen, wobei
sich das Ausganssignal des ersten Sensors (11, 21) und das Ausgangssignal des zweiten Sensors (12, 22) abhän gig von einer Änderung der Position des Objekts entge gengesetzt zueinander ändern, und
die Drosselventilsteuervorrichtung bestimmt, daß sich der Positionssensor (10, 20) in einem abnormalen Zu stand befindet, wenn das Ausgangssignal des ersten Sen sors (11, 21) und das Ausgangssignal des zweiten Sen sors (12, 22) innerhalb einer vorbestimmten Zeitdauer im wesentlichen gleich werden, nachdem eine Änderung des Ausgangssignals des ersten Sensors (11, 21) gleich oder größer als ein erster Schwellwert wird und eine Änderung des Ausgangssignals des zweiten Sensors (12, 22) gleich oder größer als ein zweiter Schwellwert wird.
sich das Ausganssignal des ersten Sensors (11, 21) und das Ausgangssignal des zweiten Sensors (12, 22) abhän gig von einer Änderung der Position des Objekts entge gengesetzt zueinander ändern, und
die Drosselventilsteuervorrichtung bestimmt, daß sich der Positionssensor (10, 20) in einem abnormalen Zu stand befindet, wenn das Ausgangssignal des ersten Sen sors (11, 21) und das Ausgangssignal des zweiten Sen sors (12, 22) innerhalb einer vorbestimmten Zeitdauer im wesentlichen gleich werden, nachdem eine Änderung des Ausgangssignals des ersten Sensors (11, 21) gleich oder größer als ein erster Schwellwert wird und eine Änderung des Ausgangssignals des zweiten Sensors (12, 22) gleich oder größer als ein zweiter Schwellwert wird.
4. Drosselventilsteuervorrichtung zum Steuern einer Dros
sel auf der Grundlage von Ausgangssignalen eines Posi
tionssensors (10, 20), der einen ersten Sensor (11, 21)
und einen zweiten Sensor (12, 22) beinhaltet, welche
eine Position eines gleichen Objekts erfassen, wobei
sich das Ausgangssignal des ersten Sensors (11, 21) und das Ausgangssignal des zweiten Sensors (12, 22) abhän gig von einer Änderung der Position des Objekts entge gengesetzt zueinander ändern, und
ein Strom, der von einer Energieversorgungsquelle (55) durch den Positionssensor (10, 20) fließt, erfaßt wird und die Drosselventilsteuervorrichtung bestimmt, daß sich der Positionssensor (10, 20) in einem abnormalen Zustand befindet, wenn der Strom gleich oder größer als ein vorbestimmter Schwellwert ist.
sich das Ausgangssignal des ersten Sensors (11, 21) und das Ausgangssignal des zweiten Sensors (12, 22) abhän gig von einer Änderung der Position des Objekts entge gengesetzt zueinander ändern, und
ein Strom, der von einer Energieversorgungsquelle (55) durch den Positionssensor (10, 20) fließt, erfaßt wird und die Drosselventilsteuervorrichtung bestimmt, daß sich der Positionssensor (10, 20) in einem abnormalen Zustand befindet, wenn der Strom gleich oder größer als ein vorbestimmter Schwellwert ist.
5. Drosselventilsteuervorrichtung zum Steuern einer Dros
sel auf der Grundlage von Ausgangssignalen eines Posi
tionssensors (10, 20), der einen ersten Sensor (11, 21)
und einen zweiten Sensor (12, 22) beinhaltet, welche
eine Position eines gleichen Objekts erfassen, wobei
sich das Ausgangssignal des ersten Sensors (11, 21) und das Ausgangssignal des zweiten Sensors (12, 22) abhän gig von einer Änderung der Position des Objekts entge gengesetzt zueinander ändern, und
eine Spannung von einer Konstantspannungsquelle (55) über einen Widerstand (81) an den Positionssensor (10, 20) angelegt wird und die Drosselventilsteuervorrich tung bestimmt, daß sich der Positionssensor (10, 20) in einem abnormalen Zustand befindet, wenn die Spannung an einem Punkt stromabwärts des Widerstands (81) nicht gleich einem vorbestimmten Wert ist.
sich das Ausgangssignal des ersten Sensors (11, 21) und das Ausgangssignal des zweiten Sensors (12, 22) abhän gig von einer Änderung der Position des Objekts entge gengesetzt zueinander ändern, und
eine Spannung von einer Konstantspannungsquelle (55) über einen Widerstand (81) an den Positionssensor (10, 20) angelegt wird und die Drosselventilsteuervorrich tung bestimmt, daß sich der Positionssensor (10, 20) in einem abnormalen Zustand befindet, wenn die Spannung an einem Punkt stromabwärts des Widerstands (81) nicht gleich einem vorbestimmten Wert ist.
6. Drosselventilsteuervorrichtung zum Steuern einer Dros
sel auf der Grundlage von Ausgangssignalen eines Posi
tionssensors (10, 20), der einen ersten Sensor (11, 21)
und einen zweiten Sensor (12, 22) beinhaltet, welche
eine Position eines gleichen Objekts erfassen, wobei
sich das Ausgangssignal des ersten Sensors (11, 21) und das Ausgangssignal des zweiten Sensors (12, 22) abhän gig von einer Änderung der Position des Objekts entge gengesetzt zueinander ändern, und
ein Widerstand (91) zwischen einem Ausgangsanschluß des ersten Sensors (11, 21) und einem Ausgangsanschluß des zweiten Sensors (12, 22) erfaßt wird und die Drossel ventilsteuervorrichtung bestimmt, daß sich der Posi tionssensor (10, 20) in einem abnormalen Zustand befin det, wenn der Widerstand (91) gleich oder kleiner als ein vorbestimmter Wert ist.
sich das Ausgangssignal des ersten Sensors (11, 21) und das Ausgangssignal des zweiten Sensors (12, 22) abhän gig von einer Änderung der Position des Objekts entge gengesetzt zueinander ändern, und
ein Widerstand (91) zwischen einem Ausgangsanschluß des ersten Sensors (11, 21) und einem Ausgangsanschluß des zweiten Sensors (12, 22) erfaßt wird und die Drossel ventilsteuervorrichtung bestimmt, daß sich der Posi tionssensor (10, 20) in einem abnormalen Zustand befin det, wenn der Widerstand (91) gleich oder kleiner als ein vorbestimmter Wert ist.
7. Drosselventilsteuervorrichtung zum Steuern einer Dros
sel auf der Grundlage von Ausgangssignalen eines Posi
tionssensors (10, 20), der einen ersten Sensor (11, 21)
und einen zweiten Sensor (12, 22) beinhaltet, welche
eine Position eines gleichen Objekts erfassen, wobei
die Drosselventilsteuervorrichtung bestimmt, daß sich der Positionssensor (10, 20) in einem abnormalen Zu stand befindet, wenn sich das Ausgangssignal des ersten Sensors (11, 21) und das Ausgangssignal des zweiten Sensors (12, 22) nahe an Ausgangssignalen des ersten Sensors (11, 21) und des zweiten Sensors (12, 22) be finden, die erzielt werden, nachdem ein Ausgangsan schluß des ersten Sensors (11, 21) und ein Ausgangsan schluß des zweiten Sensors (12, 22) kurzgeschlossen werden und ebenso eine Bremse betätigt wird.
die Drosselventilsteuervorrichtung bestimmt, daß sich der Positionssensor (10, 20) in einem abnormalen Zu stand befindet, wenn sich das Ausgangssignal des ersten Sensors (11, 21) und das Ausgangssignal des zweiten Sensors (12, 22) nahe an Ausgangssignalen des ersten Sensors (11, 21) und des zweiten Sensors (12, 22) be finden, die erzielt werden, nachdem ein Ausgangsan schluß des ersten Sensors (11, 21) und ein Ausgangsan schluß des zweiten Sensors (12, 22) kurzgeschlossen werden und ebenso eine Bremse betätigt wird.
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