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DE19756843A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Kühlen von Rückprojektionsmodulen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Kühlen von Rückprojektionsmodulen

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Publication number
DE19756843A1
DE19756843A1 DE1997156843 DE19756843A DE19756843A1 DE 19756843 A1 DE19756843 A1 DE 19756843A1 DE 1997156843 DE1997156843 DE 1997156843 DE 19756843 A DE19756843 A DE 19756843A DE 19756843 A1 DE19756843 A1 DE 19756843A1
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DE
Germany
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air
rear projection
coolant
projection modules
lighting devices
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE1997156843
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English (en)
Inventor
Heinz Dr Seufert
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication of DE19756843A1 publication Critical patent/DE19756843A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/16Cooling; Preventing overheating
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/10Projectors with built-in or built-on screen

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Kühlen von Rück­ projektionsmodulen und/oder deren Beleuchtungseinrichtun­ gen, bei dem mit mindestens einem Ventilator Kühlluft zu einem Rückprojektionsmodul und/oder dessen Beleuchtungs­ einrichtung zugeführt wird, sowie eine entsprechende Vor­ richtung.
Rückprojektionsmodule dienen zum Anzeigen eines Bildes auf einem großflächigen Projektionsschirm und umfassen einen Bildgeber, der nach dem Stand der Technik ein LCD- oder DMD-Bildgeber ist, zum Darstellen des Bildes in ei­ nem verkleinerten Maßstab, eine Beleuchtungseinrichtung zum Beleuchten des Bildgebers bzw. Durchleuchten des Durchlicht-Bildgebers und eine Projektionseinrichtung zum vergrößerten Abbilden des von dem Bildgeber dargestellten Bildes auf dem Projektionsschirm. Die Beleuchtungsein­ richtungen umfassen eine Lichtquelle und können in das Gehäuse des Rückprojektionsmoduls integriert oder mittels eines Beleuchtungsmoduls an das Rückprojektionsmodul an­ gesetzt sein.
Solche Rückprojektionsmodule finden eine breite Anwendung in Fällen, in denen ein großes Bild, beispielsweise be­ stehend aus verschiedenen Video- oder Computerbildern, angezeigt werden soll. Verbreitete Einsatzbereiche für solche Rückprojektionsmodule sind Bildwände, die von meh­ reren Personen gleichzeitig betrachtet werden. Insbeson­ dere in der modernen Leitwartentechnik ist die Großbild­ rückprojektion verbreitet.
Wenn das angezeigte Bild bei gegebenen Qualitätsanfor­ derungen eine bestimmte Größe überschreiten soll, ist dies nicht mehr mit einem einzigen Rückprojektionsmodul möglich. In solchen Fällen wird das Bild aus Teilbildern, die jeweils von einem Rückprojektionsmodul angezeigt wer­ den, zusammengesetzt. Das jeweils von einem Rückprojek­ tionsmodul angezeigte Bild ist in diesem Fall ein Teil­ bild des von allen Rückprojektionsmodulen zusammen ange­ zeigten Gesamtbildes der Bildwand.
Nach dem Stand der Technik ist es möglich, eine große An­ zahl von Rückprojektionsmodulen in einem modularen Aufbau einer Projektionsbildwand aneinanderzureihen und/oder übereinanderzustapeln, um ein aus vielen einzelnen Teil­ bildern zusammengesetztes Großbild darzustellen. Die An­ zahl der Rückprojektionsmodule, die zu einer Projektions­ bildwand zusammengesetzt werden, beträgt zur Zeit bis zu 150 und wird künftighin noch zunehmen.
Weitere Einzelheiten zu Rückprojektionsmodulen sind dem Dokument WO 95/28664 zu entnehmen, auf das hiermit Bezug genommen wird.
Die Beleuchtungseinrichtungen von Rückprojektionsmodulen umfassen Lichtquellen, die Abwärme erzeugen. Zum Abführen der Abwärme ist eine hohe Kühlleistung erforderlich. Bei­ spielsweise erzeugen 90 Rückprojektionsmodule mit je ei­ ner 300 Watt Lichtquelle eine Wärmeleistung von ca. 27 kW. Selbst wenn bei künftigen Entwicklungen die Lichtaus­ beute gesteigert werden kann, z. B. von derzeit ca. 0,7 Lumen pro Watt auf etwa 7 Lumen pro Watt, oder die Redu­ zierung der Leistungsaufnahme einer Lichtquelle auf bis zu 10 Watt möglich sein sollte, fällt durch die große An­ zahl der Rückprojektionsmodule der Projektionswand eine nicht zu vernachlässigende abzuführende Wärmebelastung an. Daher ist ein apparativer Aufwand zum Abführen der Abwärme erforderlich.
Die Abwärme der Rückprojektionsmodule und insbesondere deren Beleuchtungseinrichtungen wird nach dem Stand der Technik durch Raumluftkühlanlagen abgeführt. Jedes Rück­ projektionsmodul bzw. jede Beleuchtungseinrichtung weist dabei mindestens einen Ventilator und mindestens einen Filter auf, durch die gefilterte Raumluft als Kühlluft in das Rückprojektionsmodul bzw. die Beleuchtungseinrichtung geblasen wird. Die austretende, durch die Abwärme der Lichtquelle oder anderer Komponenten des Rückprojektions­ moduls erwärmte Abluft gelangt wieder in den Raum, in dem die Rückprojektionsmodule aufgestellt sind, und wird mit­ tels der Raumluftkühlanlage gekühlt. Diese gebräuchliche Art der Kühlung ist in mehrerer Hinsicht nachteilig.
Erstens erzeugt die Vielzahl der Ventilatoren eine erheb­ liche Geräuschkulisse durch das Laufgeräusch der Ventila­ toren selbst sowie durch die Strömungsgeräusche der Luft. Der insgesamt sich bei dem Betrieb einstellende Lärm wird als störend empfunden und wird, soweit möglich, durch Schallschutzmaßnahmen reduziert. Dies ist eine technisch aufwendige und nicht völlig zufriedenstellende Maßnahme.
Zweitens ist ein erheblicher technischer Aufwand zur Re­ inhaltung der Raumluft erforderlich, da die Kühlluft ständig durch die Rückprojektionsmodule bzw. die Beleuch­ tungseinrichtungen geführt wird und sich dabei auf den optischen Komponenten störender Schmutz ablagern und an­ sammeln kann. Nach dem Stand der Technik werden daher große Anstrengungen zur Reinigung und Reinhaltung der ge­ samten Raumluft unternommen, obwohl nur ein geringer An­ teil der Raumluft als Kühlluft verwendet wird.
Drittens ist zum Wechseln der jeweils an den Rückprojek­ tionsmodulen bzw. den Beleuchtungseinrichtungen ange­ brachten Filter, insbesondere bei einer größeren Anzahl von Rückprojektionsmodulen, ein erheblicher Wartungsauf­ wand sowohl hinsichtlich der Zeit als auch der eingesetz­ ten Verbrauchsmaterialien erforderlich.
Viertens ist es beim Ausfall des Kühlgebläses bzw. der Gebläseeinheit eines Rückprojektionsmoduls bzw. einer Beleuchtungseinrichtung erforderlich, das Rückprojekti­ onsmodul bzw. die Beleuchtungseinrichtung oder die Geblä­ seeinheit sofort auszutauschen, um den Betrieb der Bild­ wand fortsetzen zu können, da ein zweites, ersatzweise einschaltbares Kühlgebläse im Hinblick auf die beengten Platzverhältnisse der aneinandergereihten Rückprojekti­ onsmodule in der Regel nicht fest eingebaut werden kann.
Fünftens ist es bei einem Ausfall der Raumklimaanlage durch die anschließende schnelle Erwärmung der Raumluft sogar erforderlich, die gesamte Projektionsanlage außer Betrieb zu setzen, bis die Raumklimaanlage wieder in­ standgesetzt ist. Sofern die Projektionsanlage Teil einer Leitwarte ist, sind damit erhebliche Betriebsstörungen oder Betriebsrisiken verbunden.
Der Erfindung liegt unter Berücksichtigung dieses Standes der Technik die Aufgabe zugrunde, ein Betriebssystem zum Kühlen der Rückprojektionsmodule und/oder deren Beleuch­ tungseinrichtungen in der Weise weiterzubilden, daß die Nachteile der vorbekannten Kühlung vermieden werden.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht in einer Vorrichtung zum Kühlen der Rückprojektionsmodule und/oder deren Be­ leuchtungseinrichtungen, welche Vorrichtung mindestens einen Ventilator zum Zuführen von Kühlluft zu einem Rück­ projektionsmodul und/oder dessen Beleuchtungseinrichtung und ein Luftkreislaufsystem aufweist, welche Vorrichtung ein Kühlmittelkreislaufsystem zum Zirkulieren eines Kühl­ mittels und eine Kältemaschine zum Abkühlen des Kühlmit­ tels aufweist, wobei mittels des abgekühlten Kühlmittels Luft in einer Mehrzahl von Rückprojektionsmodulen und/oder deren Beleuchtungseinrichtungen in einem im wesent­ lichen geschlossenen, nur die Luft aus Rückprojektions­ modulen und/oder deren Beleuchtungseinrichtungen einbe­ ziehenden Kreislauf abkühlbar ist. Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann die Lichtquelle, die Beleuchtungsein­ richtung, den Bildgeber, das ganze Rückprojektionsmodul oder einzelne Komponenten kühlen. Die nachfolgend be­ schriebenen Merkmale können vorteilhafterweise einzeln oder in Kombination zur Anwendung kommen.
Die der Erfindung zugrunde liegende Erkenntnis besteht darin, daß es nicht zweckmäßig ist, die für das Kühlen der Rückprojektionsmodule und/oder Beleuchtungseinrich­ tungen erforderliche Luft der die Rückprojektionsmodule umgebenden Raumluft zu entnehmen bzw. die erwärmte Abluft der Rückprojektionsmodule an die Raumluft abzugeben, da hierbei die Raumluft und die Raumkühlanlage in den Kühl­ kreislauf einbezogen sind. Gemäß der Erfindung wird ein im wesentlichen geschlossener Kreislauf installiert, der nur die in den Rückprojektionsmodulen bzw. Beleuchtungs­ einrichtungen erzeugte Warmluft umfaßt. Im wesentlichen geschlossen bedeutet dabei, daß lediglich technisch be­ dingte Undichtigkeiten oder gewollte Zu- und Fortluft­ strömungen auftreten und der Kühlluftkreislauf im übrigen geschlossen ist. Im nachfolgenden werden drei besonders vorteilhafte Ausbildungen der erfindungsgemäßen Vorrich­ tung beschrieben.
Eine erste vorteilhafte Ausbildung kann darin bestehen, daß das Kühlmittelkreislaufsystem ein Luftkreislaufsystem ist, das von der Kältemaschine gekühlte Kühlmittel Luft ist und in dem Luftkreislaufsystem mindestens ein Teil der erwärmten Abluft der Rückprojektionsmodule und/oder deren Beleuchtungseinrichtungen mittels mindestens eines Ventilators in einem einen Verteilkanal umfassenden Luft­ kreislauf als Umluft zirkulierbar und den Rückprojek­ tionsmodulen und/oder deren Beleuchtungseinrichtungen als gekühlte Zuluft zuführbar ist. Dabei wird also ein im wesentlichen geschlossener Kühlluftkreislauf installiert, in dem über Luftleitkanäle die Zuluft den Rückprojek­ tionsmodulen oder Beleuchtungseinrichtungen zugeführt und von diesen die erwärmte Abluft wieder abgeführt wird. Die Kühlluft wird dabei direkt von der Kältemaschine gekühlt, so daß nur ein Luftkreislaufsystem erforderlich ist.
Eine zweite vorteilhafte Ausbildung besteht darin, daß das Kühlmittelkreislaufsystem ein Flüssigkeitskreislauf­ system ist, das von der Kältemaschine gekühlte Kühlmittel ein Flüssigkühlmittel ist und die Vorrichtung ein mit dem Flüssigkeitskreislaufsystem über einen Wärmeaustauscher gekoppeltes Luftkreislaufsystem aufweist. Mittels des Luftkreislaufsystems ist mindestens ein Teil der erwärm­ ten Abluft der Rückprojektionsmodule und/oder deren Be­ leuchtungseinrichtungen mittels mindestens eines Ventila­ tors in einem einen Verteilkanal umfassenden Luftkreis­ lauf als Umluft zirkulierbar und den Rückprojektions­ modulen und/oder deren Beleuchtungseinrichtungen als ge­ kühlte Zuluft zuführbar.
Die wie bei der ersten Variante den Rückprojektionsmodu­ len entnommene, erwärmte Abluft wird bei dieser zweiten Variante ebenfalls in einem Luftkreislauf zirkuliert mit dem Unterschied, daß sie nicht von einer Kältemaschine direkt gekühlt wird, sondern statt dessen ein zusätz­ liches Flüssigkeitskreislaufsystem vorgesehen ist, in dem ein Flüssigkühlmittel, vorzugsweise Wasser, zirkuliert wird. Das Flüssigkühlmittel wird von der Kältemaschine gekühlt. Die Abwärme wird von dem Luftkreislaufsystem auf das Flüssigkeitskreislaufsystem mittels eines oder mehre­ rer Wärmeaustauscher übertragen. Der Vorteil dieser kom­ binierten Flüssig-Luft-Kühlung gegenüber einer reinen Luftkühlung besteht darin, daß die Durchmesser der Rohr­ leitungen in dem Flüssigkeitskreislauf kleiner als bei einem Luftkreislauf mit vergleichbarer Kühlleistung sein können, da der Wärmetransport in einem Flüssigkühlmittel, beispielsweise Wasser, effizienter als in Luft ist. Ein solches kombiniertes System kann daher einfacher instal­ liert und betrieben werden.
Eine dritte, bevorzugte Ausbildung kann darin bestehen, daß das Kühlmittelkreislaufsystem ein Flüssigkeitskreis­ laufsystem ist, das von der Kältemaschine gekühlte Kühl­ mittel ein Flüssigkühlmittel ist und das Kühlmittelkreis­ laufsystem den Rückprojektionsmodulen und/oder den Be­ leuchtungseinrichtungen zugeordnete, in den Rückprojek­ tionsmodulen und/oder den Beleuchtungseinrichtungen ange­ ordnete Wärmeaustauscher aufweist, mittels derer die Luft in den Rückprojektionsmodulen und/oder deren Beleuch­ tungseinrichtungen abkühlbar ist, wobei die Luft in den Rückprojektionsmodulen und/oder deren Beleuchtungsein­ richtungen mittels eines Ventilators in einem im wesent­ lichen geschlossenen Modulkreislauf zirkulierbar ist. Bei dieser Variante wird das in dem zentralen Flüssigkeits­ kreislaufsystem abgekühlte Flüssigkühlmittel bis zu jedem Rückprojektionsmodul bzw. jeder Beleuchtungseinrichtung geführt und die Abwärme jedes Moduls über einen die Luft in dem Modul mit dem Flüssigkeitskreislauf koppelnden Wärmeaustauscher abgeführt. Diese Ausführung hat nicht nur den Vorteil, daß in der gesamten Bildwand nur kleine Rohrquerschnitte verlegt werden müssen, sondern erzeugt zudem nur sehr geringe Strömungsgeräusche.
Unter einem Kühlmittel wird im erfindungsgemäßen Zusam­ menhang ein Mittel zum Transport von Wärme bzw. Kälte verstanden. Das Kühlmittel kann gasförmig, insbesondere Luft, oder flüssig sein. Ein bevorzugtes Flüssigkühlmit­ tel ist Wasser. Sofern in dem konkreten Anwendungsfall ein Flüssigkühlmittel gegen Frost geschützt werden muß, kann dem Flüssigkühlmittel ein Frostschutzmittel zuge­ setzt werden. Bei Wasser wird hierbei bevorzugt Glykol verwendet.
Nach einem besonders vorteilhaften Merkmal wird vorge­ schlagen, daß in den Rückprojektionsmodulen bzw. Beleuch­ tungseinrichtungen sowie in dem gegebenenfalls vorhande­ nen Luftkreislaufsystem ein geringer Überdruck, bei­ spielsweise von 0,1 bis 50 mbar, gegenüber der Raum- bzw. Umgebungsluft herrscht, um den Eintritt von Schmutz und Staub aus der Raumluft in den Verteilkanal zu verhindern. Vorteilhafterweise kann eine Frischluftzuführeinrichtung zum Zuführen von Luft zu dem Luftkreislauf vorgesehen sein.
Aufgrund der Kapselung des Systems gegen Schmutz und Staub wird der Betrieb zudem leiser und die Lebensdauer der Rückprojektionsmodule, insbesondere bei einer Kon­ trolle der Luftfeuchtigkeit, erhöht. Da die Luft erfin­ dungsgemäß im Kreislauf bzw. in einem geschlossenen Modulkreislauf geführt wird, ist es möglich, sie mit einem geringen Aufwand zu reinigen. Zur Umwälzung der Luft sind nur ein oder sehr wenige Ventilatoren erfor­ derlich und die den Rückprojektionsmodulen zugeführte Luft ist von der Raumluft getrennt, so daß der Aufwand zum Reinigen der Kühlluft gering gehalten werden kann.
Im Falle eines Modulkreislaufs, d. h. wenn in den Rück­ projektionsmodulen bzw. Beleuchtungseinrichtungen Wärme­ austauscher angeordnet sind, kann die Reinigung der in dem Rückprojektionsmodul bzw. in der Beleuchtungseinrich­ tung zirkulierten Luft entfallen. Diese Ausführungsform hat ferner den Vorteil, besonders leise zu sein, da der zum Umwälzen der Luft in den Modulen erforderliche Venti­ lator keine Ansaug- oder Ausblasgeräusche erzeugt.
Ein besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Kühlmittel­ kreislaufsystems mit Kältemaschine besteht darin, daß durch die Möglichkeit, die Rückprojektionsmodule bzw. deren Beleuchtungseinrichtungen gezielt zu kühlen, es auch bei Ausfall der Raumluftkühlanlage möglich ist, durch einen geschlossenen Kühlkreislauf die Temperatur in den Rückprojektionsmodulen bzw. Beleuchtungseinrichtungen auf dem Sollwert zu halten, beispielsweise durch eine Notstrom- oder Notkühleinrichtung. Die Bildwand kann da­ her auch in solchen kritischen Betriebszuständen, die durch den Ausfall der Raumklimaanlage bedingt sind und in denen die Funktion der Bildwand in erhöhtem Maße erfor­ derlich ist, gewährleistet werden. Dies ist insbesondere in tropischen Regionen, in denen Betriebstemperaturen von bis zu 40°C oder mehr erreicht werden können, von beson­ derem Vorteil.
Bei den ein Luftkreislaufsystem aufweisenden erfindungs­ gemäßen Ausführungsformen wird wenigstens ein Teil der aus den Rückprojektionsmodulen bzw. Beleuchtungseinrich­ tungen abgeführten Abluft als Umluft in einem Luftkreis­ laufsystem zirkuliert. Wenn nur ein Teil der Abluft zir­ kuliert wird, muß der fehlende Luftbedarf zum Ergänzen der Zuluft natürlich ersetzt werden. Bevorzugt ist, daß die gesamte Abluft als Umluft zirkuliert und den Rück­ projektionsmodulen zugeführt wird, da dann der Aufwand zum Aufbereiten der Zuluft minimiert ist.
Prinzipiell kann die durch Abwärme erwärmte Abluft an ei­ ner von dem Rückprojektionsmodul entfernten Stelle mit­ tels eines beliebigen Wärmeaustauschers, beispielsweise eines im Freien angebrachten Wärmeaustauschers, der die Abwärme an die Umgebungsluft abführt, wieder gekühlt wer­ den. In manchen Anwendungsfällen wird dieses Verfahren jedoch keine mit einem vertretbaren technischen Aufwand realisierbare, hinreichende Kühlleistung zur Verfügung stellen. Nach einem bevorzugten Merkmal wird daher vorge­ schlagen, daß das Luftkreislaufsystem einen mittels der Kältemaschine kühlbaren Luftkühler zum Abkühlen von Um­ luft aufweist und abgekühlte Umluft als Kühlluft den Rückprojektionsmodulen und/oder deren Beleuchtungsein­ richtungen zuführbar ist. Durch Einschalten einer Kälte­ maschine in den Luftkreislauf ist es möglich, die Zuluft definiert und effizient abzukühlen.
Das Luftkreislaufsystem mit Kältemaschine ist vorteil­ hafterweise als Zentralkühlanlage entsprechend einer Zen­ tralklimaanlage ausgebildet. Dabei wird die Kühlluft zen­ tral aufbereitet und den Rückprojektionsmodulen bzw.
Beleuchtungseinrichtungen zugeführt, ohne daß dort eine weitere Behandlung stattfindet. Man kann zwischen Ein­ kanal-, Zonen- und Zweikanalanlagen unterscheiden, wobei diese weiterhin in Niederdruck- und Hochdruckanlagen un­ terteilbar sind.
Eine Einkanalkühlanlage umfaßt eine Kältemaschine und einen Verteilkanal, mit dem den Rückprojektionsmodulen bzw. Beleuchtungseinrichtungen die gekühlte Luft zuge­ führt wird. Alle Rückprojektionsmodule bzw. Beleuchtungs­ einrichtungen erhalten also Kühlluft von demselben Zu­ stand.
Es kann aber auch erforderlich sein, von einer Kälte­ maschine mehrere Rückprojektionsmodule oder Beleuchtungs­ einrichtungen zu kühlen, die einen unterschiedlichen Kühlbedarf haben, zum Beispiel infolge unterschiedlich starker Lichtquellen oder infolge ihrer Lage innerhalb der Bildwand. Insbesondere können aufgrund von Konvektion die weiter oben angeordneten Rückprojektionsmodule oder Beleuchtungseinrichtungen einen höheren Kühlbedarf als die darunter liegenden haben. In diesem Fall kann die Bildwand in mehrere Zonen aufgeteilt und jeder Zone Kühl­ luft von einem ihrem Kühlbedarf entsprechenden Zustand durch eine Zonenkühlanlage zugeführt werden.
Nach der Art der technischen Ausführung unterscheidet man Zonenkühlanlagen mit Nachwärmern, Anlagen mit Mischklap­ pen und solche mit nachgeschalteten Ventilatoren. Hierbei wird jeweils zunächst mittels der Kältemaschine ein be­ stimmter geregelter Kühlluftzustand hergestellt, der nachträglich für jede Zone unterschiedlich behandelt wird. Vorteilhafterweise wird bei Zonenkühlanlagen die Temperatur von einem Zonenthermostat geregelt.
Für Bildwände mit vielen Rückprojektionsmodulen, die je­ weils einen unterschiedlichen Kühlbedarf haben, sind Zweikanalkühlanlagen geeignet. Dabei werden zunächst zwei Kühlluftvolumenströme von verschiedenem Zustand herge­ stellt. Bei den Rückprojektionsmodulen bzw. Beleuchtungs­ einrichtungen befindet sich je ein Mischauslaß, in dem das Mischungsverhältnis der wärmeren und der kälteren Luft derart geregelt wird, daß die Luftaustrittstempera­ tur dem Kühlbedarf des Rückprojektionsmoduls bzw. der Be­ leuchtungseinrichtung entspricht.
Bei Niederdruckklimaanlagen hat die Kühlluft im Klima­ luftkanal stets etwa Atmosphärendruck. Bei dieser Ausfüh­ rung können die Kanalquerschnitte des Verteilkanals je­ doch sehr groß werden, um das erforderliche Kühlluftvolu­ men zu fördern. Bei Hochdruckklimaanlagen wird der Kanal­ querschnitt dadurch herabgesetzt, daß man die Kühlluft mit hoher Geschwindigkeit (beispielsweise ca. 15 bis 20 m/s gegenüber ca. 5 bis 8 m/s bei Niederdruckklimaanla­ gen) und die Differenz zwischen Eintrittstemperatur der Kühlluft in das Rückprojektionsmodul bzw. die Beleuch­ tungseinrichtung und der Temperatur innerhalb des Rück­ projektionsmoduls bzw. der Beleuchtungseinrichtung größer wählt (beispielsweise 12 bis 16°C gegenüber 6 bis 8°C bei Niederdruckklimaanlagen). Hochdruckklimaanlagen er­ fordern jedoch unter Umständen besondere Maßnahmen zur Schalldämpfung.
In einer anderen Ausführungsform kann das Luftkreis­ laufsystem mit Kältemaschine als Primärluftkühlanlage (Induktionskühlanlage) entsprechend einer Primärklima­ anlage ausgebildet sein. Diese unterscheidet sich von ei­ ner Zentralkühlanlage dadurch, daß an jedem Luftauslaß ein oder mehrere Wärmeaustauscher angebracht sind. Von einer Kältemaschine wird kalte Primärkühlluft hergestellt und zu den Luftauslässen gefördert. Dort wird sie mit Se­ kundärluft, d. h. Luft aus dem Innern des Rückprojek­ tionsmoduls bzw. der Beleuchtungseinrichtung, gemischt, anschließend gekühlt und in das Rückprojektionsmodul bzw. der Beleuchtungseinrichtung geblasen. Der Wärmeaustausch wird mittels eines Thermostaten, der sich in dem gekühl­ ten Rückprojektionsmodul bzw. der Beleuchtungseinrichtung befindet, geregelt. Auf diese Weise kann man bei großen Bildwänden, die viele Rückprojektionsmodule umfassen, in jedem Rückprojektionsmodul bzw. jeder Beleuchtungsein­ richtung die Temperatur individuell einstellen. Ferner sind dabei auch unterschiedliche Wärmebelastungen, die von der Lage der Rückprojektionsmodule und von ihrer Wär­ meerzeugung abhängen, ausgleichbar.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Luftkreislauf­ systems besteht darin, daß dadurch, daß mindestens ein Teil der Abluft, bevorzugt der größere Teil der Abluft und insbesondere bevorzugt die gesamte Abluft als Umluft zirkuliert wird, der technische Aufwand zum Reinigen und Reinhalten der Luft in dem im wesentlichen geschlossenen Luftkreislaufsystem gering ist. Nach einem anderen bevor­ zugten Merkmal weist das Luftkreislaufsystem mindestens einen Luftfilter auf. Da die Luft im Kreislauf geführt wird, ist es möglich, sie mit einem geringen Aufwand zu reinigen.
Ein besonderer Vorteil der Erfindung, insbesondere wenn die Rückprojektionsmodule oder Beleuchtungseinrichtungen hygroskopische Materialien enthalten (beispielsweise wer­ den nach dem Stand der Technik optische Systeme bzw. Kom­ ponenten aus Acryl gefertigt, das hygroskopisch ist) oder wenn durch Feuchtigkeit Bildfehler auftreten können, kann darin bestehen, daß in dem wesentlichen geschlossenen Luftkreislaufsystem eine unaufwendige Entfeuchtung der Luft durchgeführt und damit das Innere der Rückprojekti­ onsmodule und/oder Beleuchtungseinrichtungen in technisch unaufwendiger Weise entfeuchtet oder auf einen bestimmten Feuchtegehalt geregelt werden kann.
Ein anderes bevorzugtes Merkmal kann daher darin beste­ hen, daß das Luftkreislaufsystem mindestens eine Luft­ entfeuchtungseinrichtung umfaßt. Zum Entfeuchten der Luft eignen sich sämtliche vorbekannten Vorrichtungen, insbe­ sondere Verfahren, bei denen der Taupunkt unterschritten und anschließend mit einem Heizregister nachgeheizt wird, oder Verfahren unter Verwendung von Gelabsorbern.
Ein anderes vorteilhaftes Merkmal kann darin bestehen, daß die Vorlauftemperatur des Kühlmittels mehr als 15°C, bevorzugt mehr als 20°C beträgt. Auf diese Weise kann verhindert werden, daß in oder außerhalb der Rückprojek­ tionsmodule bzw. Beleuchtungseinrichtungen Wasser kon­ densiert.
Nach einem weiteren bevorzugten Merkmal wird vorgeschla­ gen, daß das Kühlmittel- oder Luftkreislaufsystem für ein oder mehrere Aggregate, insbesondere einen Ventilator, eine Kältemaschine, eine Komponente einer Kältemaschine, einen Luftfilter oder eine Luftentfeuchtungseinrichtung, mindestens ein Ersatzaggregat aufweist, das ersatzweise für das Aggregat in den Kühlmittel- oder Luftkreislauf schaltbar ist. Durch die Ersatzaggregate wird eine Re­ dundanz des Systems geschaffen, die es beim Ausfall eines Aggregats oder bei der Durchführung von Wartungsmaßnahmen an einem Aggregat ermöglicht, den ununterbrochenen, kon­ tinuierlichen Betrieb der Bildwand zu gewährleisten. Das Umschalten auf ein Ersatzaggregat, beispielsweise beim Ausfall eines Ventilators, kann automatisch erfolgen.
Die Betriebssicherheit des Kühlsystems wird durch die Er­ satzaggregate erheblich gesteigert, ohne daß hierfür ein beträchtlicher Aufwand erforderlich wäre. Dies ist darauf zurückzuführen, daß gegenüber dem Stand der Technik nicht mehr eine Vielzahl an Ventilatoren und Luftfiltern erfor­ derlich ist, sondern diese Aggregate zentral ausgebildet sind, so daß nicht für jedes einzelne Rückprojektionsmo­ dul bzw. jede Beleuchtungseinrichtung ein Ersatz erfor­ derlich ist, sondern nur für das gesamte System.
Weitere vorteilhafte Merkmale des Verfahrens und der Vor­ richtung sind in den Ansprüchen angegeben. Die folgenden Ausführungsbeispiele der Erfindung lassen weitere vor­ teilhafte Merkmale und Besonderheiten erkennen, die an­ hand der schematischen Darstellung in den Zeichnungen im folgenden näher beschrieben und erläutert werden.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Ansicht einer Bildwand aus sechs Rückprojektionsmodulen,
Fig. 2 eine Aufsicht zu Fig. 1,
Fig. 3 ein Prinzipbild einer erfindungsgemäßen Vor­ richtung gemäß einer ersten Variante,
Fig. 4 eine Abwandlung zu Fig. 3,
Fig. 5 eine andere Abwandlung zu Fig. 3,
Fig. 6 ein Prinzipbild eines Wärmeaustauschers,
Fig. 7 ein Prinzipbild einer zweiten erfindungsgemäßen Vorrichtung und
Fig. 8 ein Prinzipbild einer dritten erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Die Fig. 1 zeigt eine schematische, perspektivische An­ sicht einer Bildwand 1, die sechs in einer Matrix ange­ ordnete Rückprojektionsmodule 2 umfaßt. Die zugehörige elektronische Steuerung ist nicht dargestellt. Die elek­ tronische Steuerung zerlegt das eintreffende Bildsignal in sechs einzelne Bildsignale für die jeweiligen Rück­ projektionsmodule 2. Durch den modularen Aufbau ist die Bildwand 1 mit beliebig vielen Rückprojektionsmodulen 2 aufbaubar. Das von der Bildwand 1 dargestellte Bild be­ steht aus mehreren Teilbildern, die jeweils von Rückpro­ jektionsmodulen 2 auf deren Projektionsschirmen 27 ange­ zeigt werden.
Die Fig. 2 zeigt eine schematische Aufsicht auf die Bild­ wand 1 der Fig. 1. Die Beleuchtungseinrichtungen 3 sind an der Rückseite der Rückprojektionsmodule 2 angeordnet. In anderen Ausführungsformen können die Beleuchtungs­ einrichtungen 3 auch in das Hauptgehäuse der Rückprojek­ tionsmodule 2 integriert oder seitlich angesetzt sein. Bei einem seitlichen Ansetzen ist es vorteilhaft, wenn die Rückprojektionsmodule 2 entsprechend ausgespart oder verschränkt sind, um den Platz für die Beleuchtungsein­ richtungen 3 zu schaffen.
Nach dem Stand der Technik wird die Kühlluft 4 für jede Beleuchtungseinrichtung 3 jeweils mittels eines nicht dargestellten Ventilators und Luftfilterpaares der Luft des Raums 5 entnommen und in die Beleuchtungseinrichtung 3 zur Kühlung der Lichtquelle 6 bzw. in das Rückprojek­ tionsmodul 2 gedrückt und tritt erwärmt wieder in den Raum 5 aus. Die Raumluftkühlanlage sorgt für eine gleich­ bleibende Temperatur der Kühlluft 4, wobei gleichzeitig auch eine Filterung der Raumluft erforderlich ist, damit die Kühlluft 4 keinen allzu großen Schmutz in die Be­ leuchtungseinrichtung 3 transportiert und der darin be­ findliche Filter nicht häufig ausgewechselt werden muß.
Die Fig. 3 bis 5 zeigen erfindungsgemäße Kühlvorrich­ tungen, bei denen das Kühlmittelkreislaufsystem ein Luft­ kreislaufsystem ist und das Kühlmittel in Form von Luft als Umluft in einem einen Verteilkanal umfassenden Luft­ kreislauf 35 zirkuliert wird.
Die Fig. 3 zeigt ein Schema eines ersten erfindungsgemä­ ßen Luftkreislaufsystems zum Kühlen der Rückprojektions­ module 2. Es handelt sich dabei um ein Luftkreislauf­ system, das als Zentralkühlanlage ausgebildet ist. Die Kühlluft 4 wird mittels eines Verteilkanals als Zuluft 7 den Beleuchtungseinrichtungen 3 bzw. den Rückprojektions­ modulen 2 zugeführt, als erwärmte Abluft 8 aus diesen ab­ geführt und als Umluft 9 im Kreislauf geführt. Das Luft­ kreislaufsystem ist zum Kühlen einer Mehrzahl von Rück­ projektionsmodulen 2 oder deren Beleuchtungseinrichtungen 3 ausgebildet. Die Rückprojektionsmodule 2 haben also einen gemeinsamen Kühlluftkreislauf zur Zu- und Abfuhr der Kühlluft 4.
Zum Abkühlen der Abluft 8 bzw. Umluft 9, d. h. zum Bereit­ stellen der Kühlluft 4 ist ein Luftkühler 10 in den Luft­ kreislauf geschaltet, in dem mittels einer Kältemaschine der durchströmenden Luft Wärme entzogen werden kann. Die Kältemaschine kann prinzipiell jeder bekannte Apparat zur Kälteerzeugung sein. Bevorzugt ist eine Kältemaschine, die eine Kaltdampfmaschine ist und nach dem Kaltdampfpro­ zeß arbeitet.
Besondere Vorteile ergeben sich, wenn die Kältemaschine oder eine ihrer Komponenten außerhalb des Aufstellungs­ raumes 5 der Rückprojektionsmodule 2, insbesondere an der Außenluft 13 angeordnet ist. Hierdurch kann die Geräusch­ belästigung in dem Aufstellungsraum 5 der Rückprojekti­ onsmodule 2 reduziert werden oder vorteilhafterweise die Abwärme der Kältemaschine an einen Raum außerhalb des Aufstellungsortes 5 der Rückprojektionsmodule 2, im dar­ gestellten Beispielsfall an die Außenluft 13, abgegeben werden, so daß die Belastung der Raumluftkühlanlage redu­ ziert ist.
Dabei kann eine besonders vorteilhafte Ausbildung gemäß Fig. 3 darin bestehen, daß die Kältemaschine eine Split­ maschine mit einem Verdampfer als Luftkühler 10 in einem Innenteil der Kältemaschine und einem Verflüssigungssatz (Kondensor) 12 aus Verflüssiger und Verdichter als Außen­ teil ist. Die Abwärme wird mittels des Verflüssigungs­ satzes 12 an die Außenluft 13 abgegeben. Wenn sich der die Kühlluft 4 kühlende Verdampfer der Kältemaschine im Innern des Gebäudes und der Verflüssigungssatz 12 in der durch die Gebäudewand 14 abgetrennten Außenluft 13 befin­ det, wobei der Verdampfer und der Verflüssigungssatz 12 über Kältemittelleitungen 15 verbunden sind, wird nicht nur die Abwärme der Rückprojektionsmodule 2 in vorteil­ hafter Weise an die Außenluft 13 abgegeben, wobei eine hohe Kühlleistung erzielbar ist, sondern gleichzeitig die von der Kühleinrichtung ausgehende Geräuschbelästigung im Innern des Gebäudes erheblich reduziert, da der Hauptteil der Geräusche vom Verflüssigungssatz ausgeht.
Zum Umwälzen der Kühlluft 4 in dem Luftkreislauf 35 ist ein Ventilator 16 vorgesehen. Erforderlichenfalls können an weiteren Stellen des Luftkreislaufs 35 Ventilatoren eingebaut sein. Dem Ventilator 16 ist ein Ersatzventi­ lator 17 parallelgeschaltet, auf den der Luftkreislauf 35 bei Ausfall des Ventilators 16 umgeschaltet werden kann. Die zur Umschaltung der Luftströmung erforderlichen Ventile sind nicht dargestellt.
Ferner weist der Luftkreislauf 35 einen Luftfilter 18 auf, der zur Abtrennung von Schmutz aus dem Luftkreislauf 35 dient. Dem Luftfilter 18 ist ein Ersatzluftfilter 19 parallelgeschaltet, der mittels nicht dargestellter Schaltventile im Falle des Ausfalls des Luftfilters 18 oder bei einer Wartung des Luftfilters 18 in den Luft­ kreislauf 35 schaltbar ist.
In den Luftkreislauf 35 ist eine Luftentfeuchtungsein­ richtung 22 geschaltet, mit der die Luft entfeuchtet oder auf einen bestimmten Feuchtegehalt geregelt werden kann. Die Entfeuchtung kann mittels des als Wärmeaustauscher dienenden Luftkühlers 10 erfolgen oder auf andere Weise, beispielsweise mittels chemischer Trocknungsmittel wie Silikagel oder Chlorcalzium. Vorzugsweise ist die Luft­ entfeuchtungseinrichtung 22 in Strömungsrichtung der Ab­ luft 8 der Einrichtung zum Abkühlen der Abluft, d. h. dem Luftkühler 10, vorgeschaltet, um keinen oder nur einen geringen Wasseranfall im Luftkühler 10 zu erzeugen.
Ferner weist der Luftkreislauf 35 eine Luftkonditionier­ einrichtung 20 auf, mittels der die Kühlluft 4 beispiels­ weise vorgewärmt, nachgewärmt oder befeuchtet werden kann. Die Kühlluftkonditionierung kann auch an anderer Stelle, beispielsweise in einem zu der Kältemaschine ge­ hörenden Klimaaggregat erfolgen. Die Luftkonditionierein­ richtung 20 kann auch zum Zumischen von Luft, beispiels­ weise zur Aufrechterhaltung eines Überdrucks von bei­ spielsweise 1 bis 50 mbar in dem Luftkreislauf 35 oder zum Zumischen eines Gases, beispielsweise eines besonde­ ren Inert- oder Isolationsgases, verwendet werden.
Die Reihenfolge der Anordnung der Elemente in dem Luft­ kreislauf 35 ist weitgehend beliebig und kann den jewei­ ligen Erfordernissen und Gegebenheiten angepaßt werden. Das Luftkreislaufsystem weist vorteilhafterweise ein Steuerungssystem zur Steuerung oder ein Regelungssystem zur selbsttätigen Regelung auf, beispielsweise für die Parameter Temperatur, Volumenstrom, Feuchte, Druck etc.
Für den Fall, daß die Kältemaschine ausfällt oder zu War­ tungszwecken außer Betrieb gesetzt werden muß, ist eine Ersatzkältemaschine, an die ein Ersatzluftkühler 21 und ein Ersatzverflüssigungssatz 23 angeschlossen sind, vor­ gesehen. Die Ersatzkältemaschine könnte die Umluft 9 auch dem Ventilator 16 und dem Luftfilter 18 zuführen. Zur Er­ zielung einer maximalen Redundanz sind jedoch ein weite­ rer Ventilator 24 und ein weiterer Luftfilter 25 vorgese­ hen. Die entsprechende Umschalt- und Steuerventile sind nicht dargestellt.
Der Verteilkanal zum Verteilen der Kühlluft 4 umfaßt vor­ teilhafterweise ein aus Lüftungs- oder Klimaanlagen be­ kanntes Rohrsystem mit fest verlegten Luftkanälen. Zum Anschluß des Verteilkanals an die Rückprojektionsmodule 2 oder die Beleuchtungseinrichtungen 3, insbesondere wenn die Beleuchtungseinrichtungen 3 abnehmbar an die Rück­ projektionsmodule 2 angesetzt sind, kann es vorteilhaft sein, wenn der Verteilkanal flexible Anschlußrohre um­ faßt. Zum Anschließen des Luftkreislaufsystems an ein Rückprojektionsmodul 2 oder eine Beleuchtungseinrichtung 3 können vorteilhafterweise handbetätigbare Schnellver­ schlüsse vorgesehen sein.
Nach einem weiteren vorteilhaften Merkmal weist das Luft­ kreislaufsystem Mittel zum Verhindern des Austritts von Kühlluft 4 aus dem Verteilkanal an nicht an den Verteil­ kanal angeschlossenen Rückprojektionsmodulen 2 oder Be­ leuchtungseinrichtungen 3 auf. Hierfür können beispiels­ weise automatische Klappen, Ventile oder Rückschlagven­ tile vorgesehen sein, die sich beim Lösen der Verbindung zwischen dem Verteilkanal und dem Rückprojektionsmodul 2 oder der Beleuchtungseinrichtung 3 selbständig schließen.
Die Fig. 4 zeigt eine Abwandlung zu Fig. 3, wobei die Kältemaschine durch ein Komplettaggregat 11 ersetzt ist, in das der Luftkühler 10 integriert ist. Dies gilt auch für die Ersatzkältemaschine, für die ein Ersatzkomplett­ aggregat 26 mit dem Ersatzluftkühler 21 vorgesehen ist. Die Komplettaggregate sind ebenfalls in einem anderen Raum oder an der Außenluft 13 angeordnet. Sie weisen den Vorteil auf, daß keine Kältemittelleitungen erforderlich sind, sondern nur ein Anschluß für die Zufuhr der zu küh­ lenden Luft und ein Anschluß für die Abfuhr der gekühlten Luft. Es ist also lediglich erforderlich, die Abluft 8, Umluft 9 oder Zuluft 7 über einen Luftanschluß durch das Komplettaggregat 11 zu führen.
Die Fig. 5 veranschaulicht eine weitere Abwandlung zu Fig. 3, bei der sämtliche oder nahezu sämtliche Komponen­ ten des Luftkreislaufssystems in einem Raum außerhalb des Aufstellungsraumes 5 der Rückprojektionsmodule 2, insbe­ sondere an der Außenluft 13, angeordnet sind. Hierdurch wird eine besonders vorteilhafte Geräuschdämmung in Ver­ bindung mit einer geringen Wärmebelastung der Raumluft­ kühlanlage in dem Aufstellungsraum 5 erzielt. Selbstver­ ständlich können die in Fig. 5 verwendeten Kältemaschinen auch Komplettaggregate gemäß Fig. 4 sein.
Die Fig. 6 bis 8 beziehen sich auf erfindungsgemäße Ausführungsformen, in denen das Kühlmittelkreislaufsystem ein Flüssigkeitskreislaufsystem und das von der Kälte­ maschine gekühlte Kühlmittel ein Flüssigkühlmittel ist. Zur Übertragung der Wärme von den luftgekühlten Rückpro­ jektionsmodulen 2 bzw. Beleuchtungseinrichtungen 3 auf das Flüssigkühlmittel ist dabei ein Wärmeaustauscher 29 erforderlich.
Ein solcher Wärmeaustauscher 29 ist in Fig. 6 schematisch dargestellt. Er umfaßt einen Kaltwasserzulauf 30 und ei­ nen Warmwasserauslauf 31, durch die das Flüssigkühlmittel gepumpt werden kann. Mit dem Wärmeaustauscher 29 wird durchströmende Luft, die als Warmluft 32 zugeführt wird und als Kaltluft 33 austritt, abgekühlt. Zur Verbesserung des Wärmeübergangs können in dem Wärmeaustauscher 29 Kühlschlangen angeordnet sein, die von einem Ventilator 16 mit Luft umströmt werden.
Allgemein wird im erfindungsgemäßen Zusammenhang unter einem Wärmeaustauscher ein Apparat verstanden, mit dem von einem Flüssigkühlmittel auf Luft Kälte übertragen wird zum Zwecke der Kühlung der Luft. Bei unmittelbarem Wärmeaustausch sind die austauschenden Medien in Berüh­ rung, bei mittelbarem Austausch in Wärmeaustauschern sind die Medien durch Austauschflächen getrennt. Der Austausch kann beispielsweise in Doppelrohr-, Kanal-, Platten- und Spiral-Wärmeaustauschern erfolgen. In diskontinuierlichen Wärmeaustauschern kann die Übertragung mittels einer speichernden Masse erzielt werden. Die wärmeaustauschen­ den Medien können im Gleichstrom, Gegenstrom oder Kreuz­ strom geführt werden. Eine vorteilhafte Ausführung kann in Platten-Wärmeaustauschern bestehen. Diese haben im Verhältnis zu anderen Wärmeaustauschern eine hohe Wärme­ durchgangszahl, können leicht demontiert, gut gereinigt und in der Größe durch Wegnahme oder Hinzufügen von Plat­ ten verändert werden.
Die Fig. 7 zeigt eine schematische Ansicht einer Pro­ jektionswand mit sechs Rückprojektionsmodulen 2 und einem Flüssigkeitskreislaufsystem mit einem von der Kältema­ schine 28 gekühlten Flüssigkühlmittel in einem Flüssig­ keitskreislauf 36. Das Flüssigkeitskreislaufsystem ist über Wärmeaustauscher 29 mit Luftkreislaufsystemen gekop­ pelt, mittels derer in einem jeweils einen Verteilkanal umfassenden Luftkreislauf 35 die Rückprojektionsmodule 2 gekühlt werden. Die Kältemaschine 28 versorgt über einen Kaltwasserzulauf 30 die Wärmeaustauscher 29 mit kaltem Wasser und kühlt den Warmwasserauslauf 31 der Wärmeaus­ tauscher 29 ab.
Es sind insgesamt drei Luftkreislaufsysteme vorgesehen, die jeweils eine Gruppe übereinanderliegender Rückprojek­ tionsmodule 2 umfassen. Die Luft wird in einem Luftkreis­ lauf 35 mittels eines oder mehrerer Ventilatoren zirku­ liert. Die Wärmeaustauscher 29 sind in den Untergestellen 34 angeordnet, von denen aus die Kaltluft 33 den Rückpro­ jektionsmodulen 2 als Zuluft 7 zugeführt wird. Die warme Abluft 8 der Rückprojektionsmodule 2 wird als Warmluft 32 den Wärmeaustauschern 29 zugeführt. Die Luftkreislauf­ systeme können auch in anderen Gruppierungen angeordnet sein und beispielsweise jeweils horizontal nebeneinander­ liegende Rückprojektionsmodule 2 umfassen.
Die Verteilkanäle des Luftkreislaufsystems werden in den Rückprojektionsmodulen 2, außerhalb der Rückprojektions­ module oder in den Rahmenteilen verlegt. Die Enden der Warm- und Kaltluftkanäle können mittels eines Verschlus­ ses 39 verschlossen sein, wie im dargestellten Beispiel die beiden Luftkreisläufe 35 links und rechts. Es ist aber auch eine Zirkulation möglich, wenn die Warm- und Kaltluftkanäle mittels einer Zirkulationsbrücke 40 ver­ bunden werden, wie bei dem mittleren Luftkreislauf 35 dargestellt. Jedes Rückprojektionsmodul 2 wird mit Kalt­ luft 33 versorgt und die Warmluft 32 wird abgezogen. Die Wärme wird über die Wärmeaustauscher 29 der Kältemaschine 28 zugeführt. Um in einem Luftkreislauf 35 einen Über­ druck aufrecht zu erhalten, kann eine Frischluftzuführ­ einrichtung 38, die beispielhaft bei dem rechten Luft­ kreislauf 35 dargestellt ist, vorgesehen sein.
Bei der Ausführung gemäß Fig. 8 weist jedes Rückprojek­ tionsmodul 2 einen Wärmeaustauscher 29 auf, der in dem Rückprojektionsmodul 2 angeordnet ist. Der Flüssigkeits­ kreislauf 36 mit dem Kaltwasserzulauf 30 bzw. Warmwasser­ auslauf 31 wird von der Kältemaschine 28 zu jedem Wärme­ austauscher 29 geführt, wobei die Verteilung vorteilhaf­ terweise in vertikal oder horizontal nebeneinander ange­ ordneten Rückprojektionsmodulen erfolgen kann. Die Wärme­ austauscher 29 in den Rückprojektionsmodulen 2 entziehen der in jedem Rückprojektionsmodul 2 in einem jeweils ge­ schlossenen Modulkreislauf 37 als Warmluft 32 und Kalt­ luft 33 zirkulierten Luft die Wärme und kühlen so die Rückprojektionsmodule 2 ab. Diese Variante hat den Vorteil, daß nur dünne Kaltwasservorlauf- und Warmwasser­ rücklaufleitungen zu den Rückprojektionsmodulen 2 erfor­ derlich sind.
Bei der einen Flüssigkeitskreislauf 36 umfassenden Ausführungsform der Erfindung gemäß den Fig. 7 und 8 gilt hinsichtlich der Kältemaschine 28 dasselbe wie für die Ausführungsformen mit einem Luftkreislaufsystem gemäß den Fig. 3 bis 5. Insbesondere ist die Anordnung der Kältemaschine oder einer ihrer Komponenten außerhalb des Aufstellungsraums der Rückprojektionsmodule, insbesondere an der Außenluft, die Abfuhr der Abwärme der Kältemaschi­ ne an einen Raum außerhalb des Aufstellungsraums, insbe­ sondere an die Außenluft, die Verwendung einer Kaltdampf­ maschine, insbesondere einer Splitmaschine, und die Ver­ wendung eines Komplettaggregats vorteilhaft. Ebenso können vorteilhafterweise auch für das Kühlmittelkreis­ laufsystem ersatzweise zuschaltbare Aggregate oder hand­ betätigbare Schnellverschlüsse zum Anschließen vorgesehen sein. Ferner gelten für die zu verwendenden Bauteile, die Reihenfolge der Elemente im Kreislauf und die individuel­ le Temperaturregelung in den Rückprojektionsmodulen bzw. Beleuchtungseinrichtungen dieselben Grundsätze.
Bezugszeichenliste
1
Bildwand
2
Rückprojektionsmodul
3
Beleuchtungseinrichtung
4
Kühlluft
5
Raum
6
Lichtquelle
7
Zuluft
8
Abluft
9
Umluft
10
Luftkühler
11
Komplettaggregat
12
Verflüssigungssatz
13
Außenluft
14
Gebäudewand
15
Kältemittelleitung
16
Ventilator
17
Ersatzventilator
18
Luftfilter
19
Ersatzluftfilter
20
Luftkonditioniereinrichtung
21
Ersatzluftkühler
22
Luftentfeuchtungseinrichtung
23
Ersatzverflüssigungssatz
24
Weiterer Ventilator
25
Weiterer Luftfilter
26
Ersatzkomplettaggregat
27
Projektionsschirm
28
Kältemaschine
29
Wärmeaustauscher
30
Kaltwasserzulauf
31
Warmwasserauslauf
32
Warmluft
33
Kaltluft
34
Untergestell
35
Luftkreislauf
36
Flüssigkeitskreislauf
37
Modulkreislauf
38
Frischluftzuführeinrichtung
39
Verschluß
40
Zirkulationsbrücke

Claims (25)

1. Vorrichtung zum Kühlen von Rückprojektionsmodulen (2) und/oder deren Beleuchtungseinrichtungen (3), welche Vorrichtung mindestens einen Ventilator zum Zuführen von Kühlluft (4) zu einem Rückprojektionsmodul (2) und/oder dessen Beleuchtungseinrichtung (3) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Kühlmittelkreislaufsystem zum Zirkulieren ei­ nes Kühlmittels und eine Kältemaschine zum Abkühlen des Kühlmittels aufweist, und daß mittels des abge­ kühlten Kühlmittels Luft in einer Mehrzahl von Rück­ projektionsmodulen (2) und/oder deren Beleuchtungs­ einrichtungen (3) in einem im wesentlichen ge­ schlossenen, nur die Luft aus Rückprojektionsmodulen (2) und/oder Beleuchtungseinrichtungen (3) einbezie­ henden Kreislauf abkühlbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kühlmittelkreislaufsystem ein Luftkreislauf­ system ist, das von der Kältemaschine (10, 12) gekühlte Kühlmittel Luft ist und in dem Luftkreis­ laufsystem mindestens ein Teil der erwärmten Abluft (8) der Rückprojektionsmodule (2) und/oder deren Beleuchtungseinrichtungen (3) mittels mindestens eines Ventilators (16) in einem einen Verteilkanal umfassenden Luftkreislauf (35) als Umluft (9) zirku­ lierbar und den Rückprojektionsmodulen (2) und/oder deren Beleuchtungseinrichtungen (3) als gekühlte Zuluft (7) zuführbar ist (Fig. 3-5).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kühlmittelkreislaufsystem ein Flüssigkeits­ kreislaufsystem (36) ist, das von der Kältemaschine (28) gekühlte Kühlmittel ein Flüssigkühlmittel ist und die Vorrichtung ein mit dem Flüssigkeitskreis­ laufsystem (36) über einen Wärmeaustauscher (29) gekoppeltes Luftkreislaufsystem aufweist, mittels dessen mindestens ein Teil der erwärmten Abluft (8) der Rückprojektionsmodule (2) und/oder deren Beleuchtungseinrichtungen (3) mittels mindestens eines Ventilators in einem einen Verteilkanal umfas­ senden Luftkreislauf (35) als Umluft (9) zirkulierbar und den Rückprojektionsmodulen (2) und/ oder deren Beleuchtungseinrichtungen (3) als gekühlte Zuluft (7) zuführbar ist (Fig. 7).
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kühlmittelkreislaufsystem ein Flüssigkeits­ kreislaufsystem (36) ist, das von der Kältemaschine (28) gekühlte Kühlmittel ein Flüssigkühlmittel ist und das Kühlmittelkreislaufsystem den Rückprojek­ tionsmodulen (2) und/oder den Beleuchtungseinrichtun­ gen (3) zugeordnete, in den Rückprojektionsmodulen (2) und/oder deren Beleuchtungseinrichtungen (3) an­ geordnete Wärmeaustauscher (29) aufweist, mittels derer die Luft in den Rückprojektionsmodulen (2) und/oder deren Beleuchtungseinrichtungen (3) abkühl­ bar ist, wobei die Luft in den Rückprojektionsmodulen (2) und/oder deren Beleuchtungseinrichtungen (3) mit­ tels eines Ventilators in einem im wesentlichen geschlossenen Modulkreislauf (37) zirkulierbar ist (Fig. 8).
5. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Luftkreislaufsystem einen mittels der Kältemaschine (28) kühlbaren Luftkühler (10) zum Abkühlen von Umluft (9) aufweist und abgekühlte Um­ luft (9) als Kühlluft (4) den Rückprojektionsmodulen (2) und/oder deren Beleuchtungseinrichtungen (3) zu­ führbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Luftkreislaufsystem als Zentral­ kühlanlage ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Luftkreislaufsystem als Primärluft­ kühlanlage ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Luftkreislaufsystem mindestens einen Luftfilter (18) aufweist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Druck in dem Luftkreislauf höher als der Luftdruck ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß sie eine Frischluftzuführeinrichtung (38) zum Zuführen von Luft zu dem Luftkreislauf um­ faßt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Luftkreislaufsystem mindestens eine Luftentfeuchtungseinrichtung (22) umfaßt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Luftkreislaufsystem Mittel zum Vor­ wärmen, Nachwärmen, Befeuchten, Zumischen von Luft, Zumischen eines Gases, ein Steuerungssystem zur Steuerung oder ein Regelungssystem zur selbsttätigen Regelung aufweist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Luftkreislaufsystem Mittel zum Ver­ hindern des Austritts von Kühlluft (4) an nicht an­ geschlossenen Rückprojektionsmodulen (2) oder Be­ leuchtungseinrichtungen (3) aufweist.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kühlmittel- oder das Luftkreislaufsystem für ein oder mehrere Aggregate, insbesondere einen Ventilator (16), eine Kältemaschi­ ne (28), eine Komponente (10, 12) einer Kältemaschine, einen Luftfilter (18) oder eine Luftentfeuchtungsein­ richtung (22), mindestens ein Ersatzaggregat (17, 21, 23, 19) aufweist, das ersatzweise für das Aggregat in den Kühlmittel- oder Luftkreislauf schaltbar ist.
15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorlauftemperatur des Kühlmittels mehr als 15°C, bevorzugt mehr als 20°C beträgt.
16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kühlmittel- oder das Luftkreislaufsystem handbetätigbare Schnellverschlüs­ se zum Anschließen an ein Rückprojektionsmodul (2) oder eine Beleuchtungseinrichtung (3) aufweist.
17. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kältemaschine (28) oder eine ihrer Komponenten außerhalb des Aufstel­ lungsraumes (5) der Rückprojektionsmodule (2), ins­ besondere an der Außenluft (13) angeordnet ist.
18. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abwärme der Kältema­ schine (28) an einen Raum außerhalb des Aufstellungs­ raumes (5) der Rückprojektionsmodule (2), insbeson­ dere an die Außenluft (13) abgebbar ist.
19. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kältemaschine (28) eine Kaltdampfmaschine ist.
20. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kältemaschine (28) eine Splitmaschine ist.
21. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kältemaschine (28) Teil eines Komplettaggregats (11) ist, in das ein Kühlmittelkühler integriert ist.
22. Verfahren zum Kühlen von Rückprojektionsmodulen (2) und/oder deren Beleuchtungseinrichtungen (3), bei dem mit mindestens einem Ventilator Kühlluft (4) zu einem Rückprojektionsmodul (2) und/oder dessen Beleuch­ tungseinrichtung (3) zugeführt wird, dadurch gekenn zeichnet, daß in einem Kühlmittelkreislaufsystem ein Kühlmittel zirkuliert und das Kühlmittel mittels einer Kältemaschine abgekühlt wird, und daß mittels des abgekühlten Kühlmittels Luft in einer Mehrzahl von Rückprojektionsmodulen (2) und/oder deren Be­ leuchtungseinrichtungen (3) in einem im wesentlichen geschlossenen, nur die Luft aus Rückprojektionsmodu­ len (2) und/oder Beleuchtungseinrichtungen (3) ein­ beziehenden Kreislauf abgekühlt wird.
23. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß als Kühlmittel Luft in einem Luftkreislaufsystem zirkuliert wird, die Luft von einer Kältemaschine (10, 12) gekühlt wird und in dem Luftkreislaufsystem mindestens ein Teil der erwärmten Abluft (8) der Rückprojektionsmodule (2) und/oder deren Beleuch­ tungseinrichtungen (3) mittels mindestens eines Ventilators (16) in einem einen Verteilkanal umfas­ senden Luftkreislauf (35) als Umluft (9) zirkuliert und den Rückprojektionsmodulen (2) und/oder deren Beleuchtungseinrichtungen (3) als gekühlte Zuluft (7) zugeführt wird (Fig. 3-5).
24. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß als Kühlmittel ein Flüssigkühlmittel in einem Flüssigkeitskreislaufsystem (36) zirkuliert und von der Kältemaschine (28) gekühlt wird und das Flüssig­ keitskreislaufsystem (36) über einen Wärmeaustauscher (29) mit einem Luftkreislaufsystem gekoppelt wird, mittels dessen mindestens ein Teil der erwärmten Abluft (8) der Rückprojektionsmodule (2) und/oder deren Beleuchtungseinrichtungen (3) mittels mindes­ tens eines Ventilators in einem einen Verteilkanal umfassenden Luftkreislauf (35) als Umluft (9) zirku­ liert und den Rückprojektionsmodulen (2) und/oder deren Beleuchtungseinrichtungen (3) als gekühlte Zuluft (7) zugeführt wird (Fig. 7).
25. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß als Kühlmittel ein Flüssigkühlmittel in einem Flüssigkeitskreislaufsystem (36) zirkuliert und von der Kältemaschine (28) gekühlt wird und mittels den Rückprojektionsmodulen (2) und/oder den Beleuchtungs­ einrichtungen (3) zugeordneten, in den Rückprojek­ tionsmodulen (2) und/oder deren Beleuchtungseinrich­ tungen (3) angeordneten Wärmeaustauschern (29) die Luft in den Rückprojektionsmodulen (2) und/oder deren Beleuchtungseinrichtungen (3) abgekühlt wird, wobei die Luft in den Rückprojektionsmodulen (2) und/oder deren Beleuchtungseinrichtungen (3) mittels eines Ventilators in einem im wesentlichen geschlossenen Modulkreislauf (37) zirkuliert wird (Fig. 8).
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