DE19754242A1 - Hydraulisches Sperrventil in Sitzventilbauart - Google Patents
Hydraulisches Sperrventil in SitzventilbauartInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einem hydraulischen Sperrventil
in Sitzventilbauart nach der Gattung des Anspruchs 1, wie es
beispielsweise aus der DE-AS 12 93 034 bekanntgeworden ist.
Das bekannte Sperrventil hat ein hülsenförmiges erstes
Ventilglied, in dessen Innenraum eine ein zweites
Ventilglied ausbildende Ventilkugel angeordnet ist. Die
Ventilkugel ist von der Federkraft einer Feder beaufschlagt,
die sich an einem tiefenverstellbaren Drosselstift abstützt.
Die Ventilkugel ist mittels eines Entsperrkolbens von ihrem
Ventilsitz abhebbar, um einen Rückfluß von Druckmittel vom
Verbraucher zu ermöglichen. Zur Begrenzung des
Ventilkugelhubs ist im Gehäuse des Sperrventils ein
umlaufende Schulter ausgebildet, die als Anschlag für den
Entsperrkolben wirkt. Um einen Rückfluß des Druckmittels zu
ermöglichen ist ferner im Gehäuse des Sperrventils eine
Rücklaufbohrung ausgebildet, die den Verbraucheranschluß mit
der Rückseite des ersten Ventilglieds und dem Drosselstift
verbindet.
Das Gehäuse des bekannten Sperrventils ist
relativ aufwendig ausgebildet. Ferner sind viele Bauteile
nötig, um die gewünschten Druckmittelflüsse verwirklichen zu
können.
Das hydraulische Sperrventil in Sitzventilbauart mit den
kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 hat demgegenüber
den Vorteil, daß es durch eine vereinfachte
Gehäuseausbildung einfacher und daher preisgünstiger
herstellbar ist. Ferner ist das tiefenverstellbare
Stellglied zur Beeinflussung der Durchflußmenge am zweiten
Ventilglied gleichzeitig als Hubanschlag für das zweite
Ventilglied ausgebildet, so daß sich mit ein und demselben
Ventilgehäuse unterschiedliche Hübe für den Entsperrkolben
erzielen lassen.
Weitere Vorteile und vorteilhafte Weiterbildungen des
erfindungsgemäßen hydraulischen Sperrventils in
Sitzventilbauart ergeben sich aus den Unteransprüchen und
der Beschreibung.
Dadurch, daß daß zweite Ventilglied das erste Ventilglied
auf der dem Entsperrkolben zugewandten Seite teilweise
durchdringt ist ein besonders einfacher Aufbau des
Entsperrkolbens möglich.
Die Strömungseigenschaften des Druckmittels lassen sich
ferner durch einfache Querbohrungen an den beiden
Ventilgliedern zusätzlich beeinflussen.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der
Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher
beschrieben. Es zeigen Fig. 1 ein Blockschaubild einer
Hydraulikanlage, Fig. 2 ein Rückschlagventil in einem
Längsschnitt, Fig. 3 bis 5 Teile des Rückschlagventils
nach Fig. 2 in verschiedenen Betriebszuständen in
Längsschnitten und Fig. 6 eine gegenüber der Fig. 2
modifizierte Anordnung im Längsschnitt.
Das erfindungsgemäße entsperrbare Rückschlagventil 10 in
Sitzventilbauart ist Bestandteil einer in der Fig. 1
dargestellten Hydraulikanlage, die zur Steuerung eines
Arbeitsgerätes A dient. Das Arbeitsgerät A soll
beispielsweise eine Last L bewegen. Zur Steuerung des dazu
erforderlichen Druckmittelstromes ist ein an sich bekanntes
4/2-Wegeventil 1 mit einer Druckmittelquelle P und einem
Druckmittelbehälter T verbunden. Vom 4/2-Wegeventil 1 geht
eine erste Leitung 2 aus, die die eine Seite eines Kolbens 3
des Arbeitsgerätes A mit Druckmittel beaufschlagt. Die
andere Seite des Kolbens 3 ist über eine zweite Leitung 4
mit dem 4/2-Wegeventil 1 verbunden, wobei in der zweiten
Leitung 4 das Rückschlagventil 10 zwischengeschaltet ist.
Von der ersten Leitung 2 zweigt eine dritte Leitung 5 ab,
die zu einer Stirnseite des Rückschlagventils 10 führt.
Das in der Fig. 2 näher dargestellte entsperrbare
Rückschlagventil 10 weist einen im wesentlichen topfförmigen
Grundkörper 11 auf. Im Boden des Grundkörpers 11 ist eine
Zulaufbohrung 12 ausgebildet, in der die dritte Leitung 5
dichtend mündet. Im Grundkörper 11 ist eine Ausnehmung 13
mit drei konzentrisch zueinander angeordneten Abschnitten
14, 15, 16 ausgebildet. Der erste, der Zulaufbohrung 12
zugewandte Abschnitt 14 weist den geringsten Durchmesser der
drei Abschnitte 14, 15, 16 auf, wobei die Zulaufbohrung 12
im Randbereich des ersten Abschnitts 14 mundet. Im ersten
Abschnitt 14 ist ein Entsperrkolben 18 gleitend geführt. Auf
der der Zulaufbohrung 12 abgewandten Seite des ersten
Abschnitts 14 schließen sich der zweite und der dritte
Abschnitt 15 und 16 an, die beide in etwa denselben
Durchmesser aufweisen. Die beiden Abschnitte 15 und 16 sind
durch einen an der Gehäuseinnenwandung umlaufenden Bund 20
voneinander getrennt.
Im Bereich des zweiten Abschnitts 15 mündet eine quer zur
Gehäuselängsachse ausgebildete erste Bohrung 21, in der die
zweite Leitung 4 mündet, die mit dem 4/2-Wegeventil 1
verbunden ist. Die erste Bohrung 21 weist einen Durchmesser
auf, der der Höhe des zweiten Abschnitts 15 entspricht. Auf
der der ersten Bohrung 21 gegenüberliegenden Seite des
Grundkörpers 11 ist im Bereich des dritten Abschnitts 16
eine zweite Bohrung 22 ausgebildet, die über die zweite
Leitung 4 mit dem Arbeitsgerät A verbunden ist. Die
Anordnung der zweiten Bohrung 22 ist derart, daß sich diese
direkt oberhalb des Bunds 20 anschließt.
In die offene Stirnseite des Grundkörpers 11 ist in den
dritten Abschnitt 16 ein Stopfen 25 einschraubbar. Zur
Abdichtung zwischen dem Stopfen 25 und der
Gehäuseinnenwandung des Grundkörpers 11 dient ein Dichtring
26, der in eine umlaufende Ringnut 27 des Stopfens 25
eingesetzt ist. Der Stopfen 25 weist auf der dem dritten
Abschnitt 16 zugewandten Seite eine konzentrisch zur
Gehäuselängsachse ausgebildete Ausnehmung 28 auf, an deren
Innenwandung ein im wesentlichen hülsenförmiges erstes
Ventilglied 30 gleitend geführt ist. Zwischen der
Stirnfläche des ersten Ventilglieds 30 und dem Grund 31 der
Ausnehmung 28 ist eine erste Feder 32 angeordnet, die das
erste Ventilglied 30 in Richtung des Bunds 20 drückt.
Das erste Ventilglied 30 ist auf der dem Bund 20 zugewandten
Seite in seinem Außendurchmesser erweitert und weist dort
eine schräg verlaufende erste Dichtfläche 33 auf, die mit
einer entsprechenden, am Bund 20 ausgebildeten zweiten
Dichtfläche 34 zusammenwirkt, und die zusammen einen ersten
Dichtsitz 35 ausbilden.
Oberhalb der ersten Dichtfläche 33 hat das erste Ventilglied
30 eine durchgehende Querbohrung 36 für das Druckmittel,
deren Durchmesser in etwa dem Durchmesser der ersten und der
zweiten Bohrung 21 und 22 entspricht, und die, wenn die
beiden Dichtflächen 33, 34 den ersten Dichtsitz 35
ausbilden, etwa in Höhe der zweiten Bohrung 22 angeordnet
ist.
An der Innenwandung des ersten Ventilglieds 30 ist
konzentrisch zum ersten Ventilglied 30 ein zweites
Ventilglied 38 gleitend geführt. Das zweite Ventilglied 38
hat einen dem Stopfen 25 zugewandten hülsenförmigen ersten
Abschnitt 39, sowie einen dem Stopfen 25 abgewandten, in
etwa stößelförmigen zweiten Abschnitt 41. In Höhe des
Übergangs vom ersten Abschnitt 39 in den zweiten Abschnitt
41 sind im ersten Abschnitt 39 zwei rechtwinklig zueinander
angeordnete, durchgehende Drosselbohrungen 42, 43 für das
Druckmittel ausgebildet.
Das zweite Ventilglied 38 durchdringt mit dem zweiten
Abschnitt 41 das erste Ventilglied 30 in Höhe des ersten
Dichtsitzes 35. Dazu weist das erste Ventilglied 30 einen
Durchbruch mit einer in etwa parallel zur ersten Dichtfläche
33 ausgebildeten dritten Dichtfläche 44 auf, die in einen
dem Entsperrkolben 18 zugewandten, ersten zylindrischen
Abschnitt 45 übergeht. Die dritte Dichtfläche 44 des ersten
Ventilglieds 30 wirkt mit einer vierten Dichtfläche 46
zusammen, die am zweiten Abschnitt 41 des zweiten
Ventilglieds 38 an der dem ersten Abschnitt 41 zugewandten
Seite ausgebildet ist. Die dritte und vierte Dichtfläche 44
und 46 bilden zusammen einen zweiten Dichtsitz 47 aus.
Unterhalb der vierten Dichtfläche 46 ist im Bereich eines
zweiten zylindrischen Abschnitts 48 eine Ringnut
ausgebildet. Die Ringnut nimmt einen Dichtring 51 auf, der
bei abgesenktem zweiten Ventilglied 38 im Bereich des ersten
zylindrischen Abschnitts 45 des ersten Ventilglieds 30
angeordnet ist.
Der zweite zylindrische Abschnitt 48 des zweiten
Ventilglieds 38 läuft auf der dem Entsperrkolben 18
zugewandten Seite in einen kegelstumpfförmigen Bereich 52
mit einer ebenen Unterseite 53 aus. Am Umfang des Bereichs
52 sind beispielsweise vier, in gleichmäßigen
Winkelabständen zueinander angeordnete Drosselnuten 55
ausgebildet, die sich in Längsrichtung des Bereichs 52
erstrecken.
Das zweite Ventilglied 38 ist von der Federkraft einer
zweiten Feder 56 in Richtung des zweiten Dichtsitzes 47
beaufschlagt. Die zweite Feder 56, die innerhalb des ersten
Abschnitts 39 des zweiten Ventilglieds 38 angeordnet ist,
stützt sich einerseits gegen die Oberseite 57 des zweiten
Abschnitts 41 und andererseits gegen eine Schulter 58 eines
als Stellglied für den Druckmittelstrom wirkenden Stutzens
60 ab.
Der Stutzen 60 ist in eine zentrisch im Boden des Stopfens
25 ausgebildete, durchgehende Ausnehmung 61
tiefenverstellbar einschraubbar. Zum Festsetzen des Stutzens
60 im Stopfen 25 dient eine von außen zugängliche Mutter 62.
Ein zylindrischer, stiftförmiger Abschnitt 63 des Stutzens
60 ragt in die Ausnehmung 28 des Stopfens 25 hinein und
dient als Führung für die zweite Feder 56. Die dem zweiten
Abschnitt 41 des zweiten Ventilglieds 38 zugewandte ebene
Unterseite 64 des stiftförmigen Abschnitts 63 dient
weiterhin als Hubbegrenzung bzw. Anschlag für das zweite
Ventilglied 38 entsprechend der Einschraubtiefe des Stutzens
60.
Zur Erläuterung der Arbeitsweise des oben beschriebenen
Rückschlagventils 10 wird nunmehr auf die Fig. 3 bis 5 in
Verbindung mit der Fig. 1 eingegangen: In der ersten, in
der Fig. 3 dargestellten Stellung des Rückschlagventils 10
soll die Last L vom Arbeitsgerät A angehoben werden. Dazu
ist das Wegeventil 1 derart geschaltet, daß von der
Druckmittelquelle P Druckmittel über die zweite Leitung 4
und die erste Bohrung 21 durch das Rückschlagventil 10 in
Richtung der zweiten Bohrung 22, und von dort über die
Leitung 4 in das Arbeitsgerät A strömt. Die Dimensionierung
der ersten und zweiten Feder 32 und 56 ist derart, daß das
zweite Ventilglied 38 stets vom zweiten Dichtsitz 47 abhebt,
bevor bei steigendem Druck das erste Ventilglied 30 vom
ersten Dichtsitz 33 abhebt.
In der in der Fig. 3 dargestellten Stellung befindet sich
die Oberseite 57 des zweiten Ventilglieds 38 an der
Unterseite 64 des Stutzens 60 und begrenzt somit den Hub des
zweiten Ventilglieds 38. Hingegen befindet sich das erste
Ventilglied 30 in einer Zwischenstellung, bei der zwischen
der ersten und der zweiten Dichtfläche 33 und 34 sowie der
dritten und der vierten Dichtfläche 44 und 46 jeweils ein
erster und ein zweiter Spalt 65 und 66 für das Druckmittel
ausgebildet ist.
Erhöht sich der Druck in der ersten Bohrung 21 weiter, so
wird das erste Ventilelement 30 weiter in Richtung der
vierten Dichtfläche 46 des zweiten Ventilelements 38 bewegt,
bis der zweite Dichtsitz 47 ausgebildet wird. In dieser in
der Fig. 4 dargestellten Position nimmt der erste Spalt 65
sein Maximum ein, der Durchfluß des Druckmittels von der
Druckmittelquelle P zum Arbeitsgerät A ebenfalls. Die Größe
des maximalen Spalts 65 ist lediglich von der
Einschraubtiefe des Stutzens 60 bestimmt. In der in der
Fig. 4 dargestellten Stellung des Rückschlagventils 10
bildet die Unterseite 64 des Stutzens 60 somit einen
Anschlag bzw. eine Hubbegrenzung für das erste und zweite
Ventilglied 30 und 38.
Ist die gewünschte Position der Last L erreicht, so wird
nach einer entsprechenden Ansteuerung des Wegeventils 1 kein
Druckmittel mehr über die zweite Leitung 4 zum Arbeitsgerät
A gefördert. Wird hingegen von der Last L über den Kolben 3
ein Druckmittelstrom in Richtung des Rückschlagventils 10
bewirkt, so werden das erste und zweite Ventilglied 30 und
38 vom Druck des Druckmittels und der Kraft der ersten und
zweiten Feder 32 und 56 in Richtung der ersten Bohrung 21
bewegt, bis sich die beiden Dichtsitze 35 und 47 ausbilden.
Somit wird ein Rückströmen von Druckmittel zum
Druckmittelbehälter T verhindert.
Bei einer Bewegungsumkehr am Arbeitsgerät A, was durch eine
entsprechende Ansteuerung des Wegeventils 1 und Druckaufbau
in der ersten Leitung 2 zum Arbeitsgerät A bewirkt wird,
oder aber um beispielsweise ein langsames und ruckfreies
Absenken der Last L zu bewirken, muß hingegen Druckmittel
vom Arbeitsgerät A über die zweite Bohrung 22 zur ersten
Bohrung 21 des Rückschlagventils 10, und von dort zum
Druckmittelbehälter T zurückströmen. In diesem Fall wird
durch einen entsprechenden Druckaufbau in der dritten
Leitung 5 der Entsperrkolben 18 in Richtung der beiden
Ventilglieder 30, 38 bewegt, bis der Entsperrkolben 18 das
zweite Ventilglied 38 vom zweiten Dichtsitz 47 abhebt (Fig.
5). Ist dies erfolgt, kann Druckmittel von der zweiten
Bohrung 22 über die Drosselnuten 55 zur ersten Bohrung 21
strömen. Die Höhe der Rückflußmenge ist abhängig von der
Größe, Anzahl und Ausbildung der Drosselnuten 55 und der
Stellung des Entsperrkolbens 18, d. h. wie weit dieser das
zweite Ventilglied 38 vom zweiten Dichtsitz 47 abhebt.
Die in der Fig. 6 dargestellte Steuereinrichtung 68 umfaßt
zwei entsperrbare Rückschlagventile 10a und ist zwischen
einem üblichen 4/3-Wegeventil 69 und einem hydraulisch
doppelt wirkenden Motor 70 geschaltet. Bezüglich des
grundsätzlichen Aufbaus und der Wirkungsweise einer
derartigen Steuereinrichtung wird auf das DE-GM 93 03 988
verwiesen. Im dargestellten Fall ist in einem blockförmigen
Gehäuse 71 in jeder seiner gegenüberliegenden Stirnseiten
jeweils ein Stopfen 25a mit einem oben beschriebenen ersten
und zweiten Ventilglied 30a und 38a angeordnet. Dazwischen
ist ein doppelt wirkender Entsperrkolben 18a gleitend
geführt. Auch hier lassen sich die Druckmittelströme durch
das Einstellen der Stutzen 60a in einfacher Weise
beeinflussen. Außerdem lassen sich durch unterschiedliche
Einschraubtiefen der Stutzen 60a unterschiedlich große
Druckmittelströme in unterschiedlichen Richtungen erzeugen.
Claims (8)
1. Hydraulisches Sperrventil (10; 10a) in Sitzventilbauart
mit einem zwischen einem ersten Anschluß und einem zweiten,
motorseitigen Anschluß geschalteten entsperrbaren
Rückschlagventil und mit einem verstellbaren Drosselventil,
wozu in einem Ventilgehäuse (11; 71) ein erster Ventilkörper
(30; 30a) des Rückschlagventils von Federkraft in Richtung
eines ersten, gehäusefesten Ventilsitzes (35) beaufschlagt
wird und der erste Ventilkörper (30; 30a) konzentrisch in
seinem Inneren einen zweiten Ventilkörper (38; 38a)
aufnimmt, der ebenfalls von Federkraft in Richtung eines
zweiten, am ersten Ventilkörper (30; 30a) angeordneten
Ventilsitzes (47) gedrückt wird und der von einem über einen
Steueranschluß (12) beaufschlagbaren Entsperrkolben (18;
18a) betätigbar ist und mit einem koaxial zu den
Ventilkörpern (30, 38; 30a, 38a) im Gehäuse (11; 71)
angeordneten Stellglied (60; 60a) zum Einstellen des über
Drosselnuten (55) strömenden Druckmittelstromes, das mit
einem freien Ende in einen vom zweiten Anschluß der
druckbeaufschlagten, die Federn (32, 56) aufnehmenden
Federraum (16) ragt, dadurch gekennzeichnet, daß das
Stellglied (60; 60a) als Hubanschlag für die Ventilkörper
(30, 38; 30a, 38a) ausgebildet ist, daß die Drosselnuten
(55) an einem zur Betätigung des zweiten Ventilkörpers (38;
38a) durch den Entsperrkolben (18; 18a) dienenden und den
Druckmittelstrom zusammen mit dem zweiten Ventilkörper (38;
38a) begrenzenden, stößelförmigen Bauelement (41) angeordnet
sind und daß der erste Anschluß ausschließlich über das
entsperrbare Rückschlagventil mit dem zweiten Anschluß
verbindbar ist.
2. Hydraulisches Sperrventil nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Stellglied (60; 60a) und das
stößelförmige Bauelement (41) einstückig miteinander
verbunden sind.
3. Hydraulisches Sperrventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das stößelförmige Bauelement (41) den
ersten Ventilkörper (30; 30a) in Höhe des zweiten
Ventilsitzes (47) durchdringt.
4. Hydraulisches Sperrventil nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Ventilkörper (30;
30a) eine Querbohrung (36) für das Druckmittel aufweist.
5. Hydraulisches Sperrventil nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (60; 60a)
einen stiftförmigen Abschnitt (63) mit einer dem zweiten
Ventilkörper (38; 38a) zugewandten ebenen Unterseite (64)
aufweist und daß die Feder (56) für den zweiten Ventilkörper
(38; 38a) den stiftförmigen Abschnitt (63) zur Führung
umfaßt.
6. Hydraulisches Sperrventil nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Ventilkörper (38;
38a) einen hülsenförmigen Abschnitt (39) aufweist, in den
das Stellglied (60; 60a) hineinragt.
7. Hydraulisches Sperrventil nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Ventilkörper (38;
38a) Drosselbohrungen (42, 43) für das Druckmittel aufweist.
8. Hydraulisches Sperrventil nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Ventilkörper (30;
30a) einen im Durchmesser erweiterten Bereich hat, an dem
eine Dichtfläche (33) für den gehäusefesten Ventilsitz (35)
ausgebildet ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997154242 DE19754242A1 (de) | 1997-12-06 | 1997-12-06 | Hydraulisches Sperrventil in Sitzventilbauart |
| EP98121628A EP0921321A1 (de) | 1997-12-06 | 1998-11-12 | Hydraulisches Sperrventil in Sitzventilbauart |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1997154242 DE19754242A1 (de) | 1997-12-06 | 1997-12-06 | Hydraulisches Sperrventil in Sitzventilbauart |
Publications (1)
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|---|---|
| DE19754242A1 true DE19754242A1 (de) | 1999-06-10 |
Family
ID=7851014
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997154242 Withdrawn DE19754242A1 (de) | 1997-12-06 | 1997-12-06 | Hydraulisches Sperrventil in Sitzventilbauart |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP0921321A1 (de) |
| DE (1) | DE19754242A1 (de) |
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- 1997-12-06 DE DE1997154242 patent/DE19754242A1/de not_active Withdrawn
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| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |