DE19754656C1 - Verfahren und Vorrichtung zur Beurteilung der Effektivität von Hilfsmitteln für die Entwässerung von Schlämmen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Beurteilung der Effektivität von Hilfsmitteln für die Entwässerung von SchlämmenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur
Optimierung von Druckfitrationsvorgängen bei der
Schlammentwässerung unter Zugabe von Entwässerungshilfsmitteln.
Schlämme sind häufig Endprodukte in Trennprozessen. Ein
wesentlicher Anfall von Schlämmen ergibt sich in der Reinigung
kommunaler Abwässer. Klärschlämme aus kommunalen Kläranlagen
fallen in sehr großen Mengen an. Ein Überschlag (ATV-Information
"Landwirtschaftliche Klärschlammverwertung" Bonner
Universitätsdruckerei, Bonn, 1996) zeigt, daß in der
Bundesrepublik Deutschland in der Tendenz pro Einwohner ca. 1 m3
Klärschlamm pro Jahr zu entsorgen sind. Dieser Schlamm besitzt
nach der Faulung einen Feststoffgehalt von ca. 3,5%. Für das
Handling ist der Schlamm zu entwässern. Stichfeste Schlämme
besitzen < 20% Trockensubstant (TS). Die Entwässerung erfolgt auf
Pressen (Filterpressen, Siebbandpressen u. a.m.) oder Zentrifugen
(Dekantern) unter Verwendung von Entwässerungshilfsmitteln. Für
die Entwässerung auf Kammerfilterpressen werden bereits seit
langem anorganische Entwässerungsmittel-Kombinationen, vor allem
die Kalk/Eisen-Konditionierung verwendet. Nachteilig sind dabei
Schlammvolumenvergrößerungen, Inkrustationen in Rohrleitungen
der Entwässerungsaggregate und Probleme bei der thermischen
Verwertung der Filterkuchen. Diese Nachteile werden in Kauf
genommen in Anbetracht niedriger Preise für die Flockungsmittel
und der Möglichkeit der Deponie dieser Klärschlämme. Die Preise
für die Deponie der Schlämme lagen bisher relativ niedrig.
In Zukunft wird mit dem Inkrafttreten der TA Siedlungsabfall und
der bis 2005 konzidierten Anpassung an diese Regelung die
Deponie für Schlämme mit mehr als 5% organischer Fracht nicht
mehr möglich sein.
In dem Maße wie die Deponiemöglichkeit abnimmt, wird die
thermische Verwertung der Schlämme oder ihre landwirtschaftliche
Verwertung zur Rekultivierung immer wichtiger. In beiden Fällen
muß der Schlamm entwässert werden. Das geschieht mitunter durch
Zusätze, die je nach Verwendungszweck des Schlammes gewählt
werden. So kann z. B. bei beabsichtigter Verbrennung Kohle
zugesetzt werden (Carbosed-Verfahren). Zur Schlammverfestigung
und Erhöhung der Flügelscherfestigkeit werden Zusätze (Asche,
Kohle, siehe z. B. DE 30 45 120 A1) für die Deponie verwendet. Für
den landwirtschaftlichen Einsatz sind Kalkzudosierungen im
Gebrauch. Gemeinsam ist diesen Verfahren die negativ zu
bewertende Schlammvolumenvergrößerung.
Eine Alternative zu der Verwendung der anorganischen
Entwässerungshilfsmittel ohne deren nachteilige Folgen (Schlamm-
und Aschevolumen, Verkrustungen) ist der anteilige oder
vollständige Einsatz organischer Polyelektrolyte für die
Schlammverdichtung. Diese Polymere lassen sich hinsichtlich der
Molmassen, der Ladungsdichte und der Struktur (Verzweigungsgrad
der Polymermoleküle) sowie durch Kombinierbarkeit (Dual- und
Mehrfachflockungen) sowie durch Polymerkomplexbildung, wie sie
z. B. in der DE 33 13 162) beschrieben ist, dem jeweiligen
Schlamm und der Entwässerungsaufgabe optimal anpassen.
Da sowohl die Schlämme hinsichtlich des Ausfaulungsgrades, des
Zusatzes von Rohschlamm und der jeweiligen
Industrieschlammanteile komplexe Systeme darstellen und mit der
erwähnten Vielfalt der Reaktionsmöglichkeiten bei der
Entwässerung unter Verwendung organischer Polymere ebenfalls
diffizile Bedingungen gegeben sind, lassen sich
Entwässerungsergebnisse nicht vorher berechnen. Deshalb bleibt
der kleintechnische Entwässerungsversuch mit den Polymeren
häufig das Mittel der Wahl. Dabei kommt es darauf an, in der
Versuchseinrichtung im analytischen Screening möglichst genau
die Bedingungen der technischen Aggregate zu simulieren und die
Schlammkonzentrationen, die Polymerdosierungen und den
Druckaufbau während der Entwässerung in der Laborapparatur dem
technischen Versuchsablauf entsprechend zu wählen.
Im Stand der Technik ist bereits eine Reihe derartiger
Testapparaturen beschrieben.
In der DE 33 46 834 wird vorgeschlagen, die Klärschlammdichte
für die Steuerung der Schlammverdichtung heranzuziehen. Da
Klärschlämme häufig inhomogen sind und ihre Dichte durchaus
variieren kann, bringt eine auf die Dichte des Schlammes
abgestellte Flockungshilfsmitteldosierung jedoch Unsicherheiten
mit sich.
In der DE-OS 42 34 507 wird eine Schlammentwässerung auf
Dekantern beschrieben. Die capillary suction time (CST-Wert)
wird als Maß für die Schlammentwässerung gemessen, was
Rückschlüsse auf die Flockungsmitteldosierung erlauben soll.
Dabei wird eine Dekantatabtrennung mit hohem Feststoffanteil
vorausgesetzt, bei der Schlammverdichtung im Dekanter also eine
unvollständige Trennung von Schlamm und Wasser in Kauf genommen.
Für den so erreichbaren Trennungsgrad stellt der CST-Wert ein
Kriterium dar. Filtrate aus Kammerfilterpressen sollten so hohe
Feststoffgehalte, wie sie zur CST-Wert Bestimmung erforderlich
sind, jedoch nicht aufweisen.
Die DE 39 28 463 A1 offenbart ein Verfahren, worin mit einer
Laborfilterpresse mit der Sedimentationsrichtung filtriert und
als experimentelle Meßgröße das Filtratvolumen pro Zeiteinheit
bestimmt wird. Mit dieser Einrichtung wird allerdings kein
typischer Filterkuchenaufbau erreicht, wie er mit einer
Kammerfilterpresse erzeugt würde. Dadurch, daß die Filtration
durch den Sedimentationsniederschlag hindurch erfolgt, wird der
Filterkuchenaufbau nämlich kontinuierlich gestört. Das
beeinflußt den Filterwiderstand und damit den vorgeschlagenen
Auswertemechanismus. Eine praxisrelevante Bewertung durch
Vergleich verschiedener polymerer Flockungsmittel für die
Entwässerung ist damit nicht möglich.
Ein weiteres Verfahren und eine Vorrichtung zur Bestimmung der
Konsistenz von Zellstoffbrei, der in einer Papiermühle oder
dergleichen aus Holzfasern gewonnen wird, beschreibt die US-
Patentschrift 4 301 675. In einer Presse wird während einer
Druckfiltration der Druck bestimmt, bei dem das Filtratwasser
auszutreten beginnt. Dieser Druck ist ein Maß für die Konsistenz
des Faserstoffbreis. Für die Schlammverdichtung von mit
Polyelektrolyten versetzten Abfall-Schlämmen kann dieses
Verfahren keine brauchbaren Meßgrößen liefern.
In der DE 31 43 825 A1 wird eine Apparatur beschrieben, in der
die Aufbereitung von trüben Wässern simuliert und für die
Bestimmung der optimale Flockungshilfsmitteldosierung genutzt
werden kann. Meßgröße ist die Transparenz, die vermittels einer
Laserdiode in einer geflockten Suspension gemessen werden kann.
Eine derartige Meßvorrichtung ist nicht in der Lage, eine
Schlammverdichtung komplex zu erfassen.
Druckfiltrationsvorgänge bei der Schlammentwässerung sind bisher
wegen unzureichender Simulation der technischen
Entwässerungsprozesse nicht ausreichend aussagekräftig, um
qualitativ und quantitativ optimale Hilfsmittel, insbesondere
Flockungshilfsmittel, auswählen zu können.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung
zur Beurteilung der Effektivität von Entwässerungshilfsmitteln
zur Verfügung zu stellen, die eine bessere Simulierung der
großtechnischen Verhältnisse im Labormaßstab erlauben.
Erfindungsgemäß wird hierfür ein Verfahren bereitgestellt, mit
dem die Schlammverdichtung erfolgt, indem das Filtrat in
Gegenrichtung zur Sedimentationsrichtung der Schlammflocken
abgepreßt wird. Desweiteren wird eine Laborpresse zur Verfügung
gestellt, mit der dieses Verfahren ausgeführt werden kann. Die
Presse umfaßt ein Gehäuse mit einer Grundplatte, einen mit der
Stempelfläche nach oben weisenden Preßstempel und einer
abnehmbaren Deckplatte, in der ein Filterauslauf vorgesehen ist.
Die Presse wird bei abgenommenem Deckel von oben befüllt, wobei
der Schlamm direkt auf die Stempelfläche gegeben wird. Ein
Filter oder Filtertuch läßt sich so anordnen, daß die klare
Flüssigkeit des sedimentierten Schlammes dieses Tuch vertikal
nach oben passieren muß, wenn der Preßstempel mit Hilfe von
Druckluft oder dergleichen angehoben wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren dient der Beurteilung der
Effektivität von Entwässerungshilfsmitteln, insbesondere von
organischen Polyelektrolyten, allein oder in Kombination mit
anderen anorganischen oder organischen Substanzen. Dabei wird
ein Preßvorgang in einer geeigneten Vorrichtung simuliert, die
das Abpressen des Filtrats in Gegenrichtung zur Sedimentation
des Schlammes erlaubt. Die Effektivität des Flockungsmittels für
den Schlammverdichtungsprozeß wird anhand mindestens einer
Eigenschaft des Filtrats und gegebenenfalls mindestens einer
Eigenschaft des Filterkuchens beurteilt. Dabei werden bevorzugt
die Masse des Filtrats pro Zeiteinheit und/oder die Trübung des
Filtrats gemessen. Weitere geeignete Untersuchungsparameter sind
der Filterkuchenaufbau, der wegen des Filtratablaufweges
ungestört erfolgen kann, dessen Dicke und/oder Trockensubstanz
sowie die Ablösbarkeit des Kuchens vom Filter. Das
erfindungsgemäße Verfahren erlaubt die Simulation von Vorgängen,
wie sie in den großtechnisch eingesetzten Schlammpressen, z. B.
Kammerfilterpressen, ablaufen.
Eine beispielhafte Vorrichtung ist in Fig. 1 schematisch
dagestellt. Sie umfaßt einen pneumatisch betriebenen
Pressenzylinder I, in dem standardisierte Filtertücher das
Filtermedium darstellen. Das Filtrat passiert zunächst eine
Trübungsmeßzelle II, um dann in einem kontinuierlich
gewichtskontrollierten Gefäß III aufgefangen zu werden. Der die
Preßluft liefernde Kompressor IV, die Waage V und der
Trübungssensor II können über eine Steuereinheit DSG16 VI
signalgesteuert werden, wobei sich die Eigenschaften des
Filtrates dann über einen Computer VII erfassen und
visualisieren lassen.
Fig. 2 zeigt eine für die erfindungsgemäße Vorrichtung
vorgesehene Presse. Auf einer Grund- bzw. Standplatte 1 ist ein
zylindrisches, druckfestes Gehäuse 2 angeordnet. Ein vertikal
frei beweglicher Kolben 3 weist mit seiner Stempelfläche nach
oben. Anschläge 4 auf der inneren Seitenwand des Gehäuses 2
vermeiden, daß der Kolben soweit nach unten rutschen kann, daß
der Stempel die Einlaßöffnung für Druckluft 5 verschließen
könnte. Über ein Entlüftungsventil 6 kann eine Kammer 7
unterhalb des Kolbens 3 mit Druckluft (vorzugsweise bis 15 bar)
beaufschlagt werden, so daß der Kolben nach oben gedrückt wird.
Auf der Oberkante des nach oben offenen Gehäuses ist ein
Dichtungsring 11 angeordnet, auf dem eine mit Öffnungen
versehene Filterplatte 12 liegt. Diese kann als Sieb, Rost,
Fritte oder dgl. ausgebildet sein. Nach Befüllen der Kammer 8
oberhalb des Preßstempels wird die Presse verschlossen. Dazu
wird auf den Dichtungsring 11 das Filtertuch 13 und ggf. ein
Stützgewebetuch 14 aufgelegt. Diese Filtertuchlage wird durch
die Filterplatte 12 abgeschlossen. Dann wird das Gehäuse 2 mit
einem Deckel 9, z. B. über ein - nicht gezeigtes - Gewinde
verschlossen. Der Deckel 9 ist mit einem Filtratauslauf 10
versehen. Bei Beaufschlagen der Kammer 7 mit Druckluft wird der
Kolben 3 nach oben gedrückt, und Filtratwasser wird durch das
Filtergewebe, die Filterplatte 12 und den Filtratablauf
abgepreßt.
Für die verschiedenen Anwendungsgebiete werden unterschiedliche
Filter für Trennaufgaben verwendet. Die Filter unterscheiden
sich sowohl im Filtermaterial (Textilmaterial, Art der
Faseranordnung, z. B. Gewebe oder Gelege (Filz), chemische und
thermische Belastbarkeit) als auch hinsichtlich der Porengrößen,
üblicherweise gemessen als Luftdurchlässigkeit unter definierten
Bedingungen.
Es werden bequemerweise Filtertücher mit Durchlässigkeiten
eingesetzt, die für die effektivsten Schlammverdichtungen mit
den entsprechend besten Flockungsmitteln eine nahezu
transparente Klarphase entstehen lassen, während weniger
optimale Flockungsmittel eine Trübung der Klarphase hervorrufen.
Solche Filtertücher sind kommerziell erhältlich. Die Beurteilung
der Effektivität erfolgt anhand der Menge und/oder
Beschaffenheit des Filtratwassers sowie ggf. der Menge und/oder
Beschaffenheit des Filterkuchens.
Je nach zu entwässerndem Schlamm und untersuchtem Zusatzstoff
können die untersuchten Parameter unterschiedliche Ergebnisse
liefern. Dies liegt an der Komplexität des Systems, wobei
Flockengröße, effektive Ladung der Flocken, Gehalt an ionischen
organischen Komponenten (z. B. Huminstoffen) mit z. B. Carboxylat- oder
Aminogruppen eine Rolle spielen können. Häufig wird es
ausreichend sein, nur einen oder einige Parameter wie Menge oder
Trübungsgrad des Filtratwassers zu bestimmen. Wie die
nachstehenden Beispiele 2 und 3 zeigen, können beide Messungen
identische Ergebnisse liefern. Zusätzliche Erkenntnisse können
dann ggf. durch die Untersuchung des Filtratkuchens gewonnen
werden, dessen Aufbau Aufschluß über zeitabhängige Abläufe
liefert. In Einzelfällen kann es aber auch Mittel der Wahl sein,
mehrere Parameter gleichzeitig zu erfassen, z. B. die Menge des
Filtrats pro Zeiteinheit und die Trübung des Filtrats. Dies
erlaubt differenziertere Rückschlüsse. Die Messung beider
Parameter kann beispielsweise mit einer Vorrichtung wie in
Fig. 1 dargestellt, erfolgen.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele näher
erläutert.
1500 ml Klärschlamm werden in einem Becher mit der 0,1%igen
Lösung des zu untersuchenden Polymers versetzt. Die
Flockungsmitteleinmischung erfolgt mit einem Rührer mit drei
versetzt im Abstand von 10 mm angeordneten Flügelpaaren bei
einer Tourenzahl von 550 U/Min. Die Einmischzeit beträgt 10
Sekunden. Die geflockte Suspension wird anschließend in die
Presse gefüllt. Der Preßvorgang wird über ein Computermenü
gesteuert, das folgende separate Einstellungen der Pressung
zuläßt:
Start und Enddruck
- - Druckanstieg je Druckschritt, Haltezeit je Druckschritt, Haltezeit bei Enddruck
- - Steuerung der Waage zur Filtratmassebestimmung (Tarierung)
- - Steuerung des kalibrierbaren Trübungssensors zur Messung der Filtrattrübe.
Als Ergebnis des Preßversuches werden die Verläufe der
Filtratwassermenge, der Trübung und des Druckes in Abhängigkeit
von der Preßzeit ausgegeben. Am Filterkuchen erfolgt zusätzlich
die Bewertung der Filterkuchenstärke, des Feststoffgehaltes (TS)
und der Ablösbarkeit vom Filter. Die vergleichende Bewertung der
Filtratwasserabgabe,der Trübung und der
Filterkuchencharakteristika aus den Preßversuchen mit
verschiedenen Flockungsmitteln ermöglicht die Auswahl des
optimalen Flockungsmittels.
Die Schlammverdichtung durch Flockung und Druckfiltration
erfolgte an einem Schlamm aus der Fruchtsaftherstellung. Die
Ergebnisse enthält Tabelle 1.
Folgende Parameter wurden gewählt:
- (1) Schlamm mit einem Feststoffgehalt von 3,0% TS
- (2) Schlammvolumen zur Filtration: 1000 ml
- (3) Filter bei der Druckfiltration: NKD 2319 der Fa. Markert (Luftdurchlässigkeit 500 l/dm2 min)
- (4) Flockungshilfsmittel: Superfloc (Cytec Industries) C-498.
Bis zum Erreichen des vorgegebenen Enddruckes von 10 bar ergibt
sich bei den betrachteten Versuchen ein linearer Druckanstieg
mit der Zeit.
Die Qualitäten der Filtratwässer sind jedoch, wie die Werte der
Tabelle 1 zeigen, abhängig von der Flockungshilfmitteldosierung.
Bei der Flockung mit 30 ppm SF C 498 wird bei niedrigen Drücken
zunächst eine gute Klarphase erreicht. Mit steigendem Druck und
zunehmender Wasserabgabe aus dem sich aufbauenden Filterkuchen
reicht die verwendete Flockungshilfsmittelmenge/Schlammvolumen
aber nicht aus, um den gesamten Schlamm zu binden, so daß
ungebundener Schlamm durch das Filter gedrückt wird und die
Filtratqualität negativ beeinflußt. Bei einem Preßdruck von 9,5
bar wird dann der sich vor dem Filter aufbauende Filterkuchen
aufgrund unzulänglicher Druckfestigkeit durch das Filter
gepreßt.
Bei einer Dosierung von 50 ppm Flockungshilfsmittel liegt
offensichtlich die optimale Flockungsmitteldosierung vor. Die
erreichte Transparenz ist hoch und nimmt mit zunehmendem Druck
nur geringfügig ab. Die Filterkuchencharakteristika sind gut.
Die Dosierung mit 70 ppm SF C-498 ist dagegen bereits zu hoch
gewählt. Es findet eine anteilige Redispergierung der
Schlammpartikel statt, die bewirkt,daß sich die Transparenzen
der Filtratwässer und die Filterkuchencharakteristika auf einem
niedrigeren als dem optimalen Niveau einpegeln.
Nach der in Beispiel 1 beschriebenen Verfahrensweise wurde ein
Schlamm aus einer Fruchtsaftherstellung verdichtet. In
Abhängigkeit von der Flockungshilfsmittelkonzentration wurden
die Filtratvolumina während der Druckfiltrationen durch
kontinuierliche Wägung (unter vereinfachender Annahme der Dichte
1 g/ml des Filtratwassers) gemessen. Die Ergebnisse enthält
Tabelle 2.
Schlamm mit einem Feststoffgehalt von 3,0% TS
Schlammvolumen zur Filtration: 1000 ml
Filter bei der Druckfiltration: NKD 2319 der Fa. Markert
Flockungshilfsmittel: Superfloc (Cytec Industries) C-498.
Schlammvolumen zur Filtration: 1000 ml
Filter bei der Druckfiltration: NKD 2319 der Fa. Markert
Flockungshilfsmittel: Superfloc (Cytec Industries) C-498.
Aus der Kinetik der Filtratzunahme läßt sich, wie aus der
Filtratqualität, eine Beurteilung der Schlammverdichtung und der
Schlammfiltrierbarkeit herleiten. Mit zunehmender
Flockungshilfsmittelmenge werden die Filtrate schneller
abgegeben. Nach relativ kurzer Filtrationsdauer und mit
zunehmendem Druck nivellieren sich die zunächst deutlichen
Unterschiede der Kurvenverläufe. Eine differenzierte Betrachtung
der Filtrationsverläufe wie bei der Untersuchung der
Filtrattransparenz (Beispiel 2) ist deshalb nicht möglich.
Andererseits zeigt der Vergleich beider Kriterien (Filtratmenge
und Filtrattransparenz) aber, wie wenig sich der für die
Filtrattransparenz wichtige Feststoffaustrag hier auf die
eigentliche Entwässerung auswirkt. Wichtig ist deshalb auch die
Einbeziehung der Filterkuchencharakteristika in die Bewertung.
Untersucht wurde die Eignung verschiedener Flockungshilfsmittel
zur Schlammverdichtung eines Faulschlammes. Die Ergebnisse der
Schlammverdichtungen sind in Tabelle 3 dargestellt.
Schlamm mit einem Feststoffgehalt von 2,1% TS
Schlammvolumen zur Filtration: 1500 ml
Filter bei der Druckfiltration: NKD 2319 der Fa. Markert
Flockungshilfsmittel: Verschiedene kationische Superfloc (Cytec Industries GmbH)-Produkte
Flockungshilfsmittel-Dosierung: 120 ppm Polymer
Metallsalz/Polymerdosierung : 2000 ppm FeClSO4
Schlammvolumen zur Filtration: 1500 ml
Filter bei der Druckfiltration: NKD 2319 der Fa. Markert
Flockungshilfsmittel: Verschiedene kationische Superfloc (Cytec Industries GmbH)-Produkte
Flockungshilfsmittel-Dosierung: 120 ppm Polymer
Metallsalz/Polymerdosierung : 2000 ppm FeClSO4
/50 ppm Polymer.
Unter dem Einfluß der verschiedenen Flockungsmittel werden
unterschiedliche Entwässerungsgeschwindigkeiten des Schlammes
realisiert. Während das SF C-498 eine relativ langsame
Entwässerung bewirkt, erfolge die Entwässerung mit Excel 5000
wesentlich schneller. Das Flockungsmittel SF SD-2065 bewirkt eine
Entwässerung, die schneller als mit der C-498 aber langsamer als
mit der SF Excel 5000 erfolgt. Die
Flockungshilfsmittelkombination aus anorganischem Metallsalz und
Polyelektrolyt führt zu einer schnellen Flockung. Der
Filterkuchen ist erwartungsgemäß deutlich voluminöser als bei
Verdichtung mit dem Polyelektrolyt allein. Bei der entsprechend
Beispiel 2 ermittelten Filtratqualität erweist sich die unter
der Wirkung von Excel 5000 erreichbare Schlammverdichtung als in
der Versuchsserie optimal.
Die Filterkuchen der Schlammverdichtungen aus Beispiel 4 wurden
beurteilt und die Feststoffgehalte ermittelt. Tabelle 4 enthält
die Meßwerte.
Schlamm mit einem Feststoffgehalt von 2,1% TS
Schlammvolumen zur Filtration: 1500 ml
Filter bei der Druckfiltration: NKD 2319 der Fa. Markert
Flockungshilfsmittel: Verschiedene kationische Superfloc- (Cytec GmbH)-Produkte
Flockungshilfsmittel-Dosierung: 120 ppm Polymer
Metallsalz/Polymerdosierung : 2000 ppm FeClSO4
Schlammvolumen zur Filtration: 1500 ml
Filter bei der Druckfiltration: NKD 2319 der Fa. Markert
Flockungshilfsmittel: Verschiedene kationische Superfloc- (Cytec GmbH)-Produkte
Flockungshilfsmittel-Dosierung: 120 ppm Polymer
Metallsalz/Polymerdosierung : 2000 ppm FeClSO4
/50 ppm Polymer.
Die Einschätzung der Filtratkuchencharakteristika bestätigt die
in Beispiel 4 getroffene Aussage einer optimalen Eignung des SF-Excel
5000 für die Schlammverdichtung des vorliegenden
Schlammes. Die Kombination Metallsalz/Polymer verbessert die
Ablösbarkeit des Kuchens vom Filtertuch, erhöht aber auch
erheblich die entsorgungspflichtige Filterkuchenmasse.
Die Schlammverdichtungen von Klärschlamm wurden entsprechend der
in Beispiel 1 beschriebenen Verfahrensweise vorgenommen.
Verwendet wurde das Markert-Filterpressentuch NKD 2392, ein Tuch
mit einer Luftdurchlässigkeit von 1500 l/dm2 min (20 mm WS).
Dieses Filter besitzt eine dreifach größere Luftdurchlässigkeit
als das von der Fa. Markert für den Einsatz bei kommunalem
Klärschlamm, mit Polymeren geflockt, empfohlen wurde.
Schlamm mit einem Feststoffgehalt von 3,47%
Schlammvolumen zur Filtration: 1000 ml
Filter bei der Druckfiltration: NKD 2319 und NKD 2392 der Fa. Markert
Flockungshilfsmittel: Superfloc (Cytec Industries) C-498 und C-494
Schlammvolumen zur Filtration: 1000 ml
Filter bei der Druckfiltration: NKD 2319 und NKD 2392 der Fa. Markert
Flockungshilfsmittel: Superfloc (Cytec Industries) C-498 und C-494
Zur Charakterisierung der Schlammverdichtungen von ausgefaultem
Klärschlamm wurden Filter unterschiedlicher Durchlässigkeit
verwendet. Das relativ dichte Filter führte bei der
Druckfiltration zu klaren Filtraten, das Filtratvolumen war aber
niedriger als bei Filtration mit dem Filter NKD 2392.
Dementsprechend waren die TS-Werte der Filterkuchen auch
niedriger. Unter Verwendung des Filters NKD 2392 war eine
bessere Beurteilung der Wirksamkeit der verschiedenen
Flockungshilfsmittel möglich. Das eindeutig geeignetere Polymer
für die anstehende Schlammverdichtung ist nach den Ergebnissen
der Tranparenzmessung aber auch der Filtratvolumenmessung und
des Filterkuchen-TS-Wertes das Superfloc C-498.
Nach der in Beispiel 1 beschriebenen Verfahrensweise wurde ein
Schlamm aus einer Fruchtsaftherstellung verdichtet. In
Abhängigkeit von der Flockungshilfsmittelkonzentration wurden
die Filtratvolumina und die Transparenz während der
Druckfiltrationen gemessen. Die Ergebnisse enthält Tabelle 6.
Schlamm mit einem Feststoffgehalt von 3,0% TS
Schlammvolumen zur Filtration: 1000 ml
Filter bei der Druckfiltration: NKD 2319 der Fa. Markert
Flockungshilfsmittel: Experimentalpolymer (FhG-IAP).
Schlammvolumen zur Filtration: 1000 ml
Filter bei der Druckfiltration: NKD 2319 der Fa. Markert
Flockungshilfsmittel: Experimentalpolymer (FhG-IAP).
Bei der Druckfiltration mit dem Experimentalpolymer wurde eine
gute Flockung erreicht. Das spiegelt sich in den akzeptablen
Filtratwasservolumina bei der Druckfiltration wieder. Die
erzielten Flockengrößen waren aber klein und nicht ausreichend
scherstabil, so daß die Filtrattransparenz unakzeptabel war.
Das Ergebnis zeigt, daß das Experimentalpolymer trotz
Flockungsfähigkeit nicht für die Schlammverdichtung geeignet
ist. Darüberhinaus wird deutlich, daß die Beurteilung eines
Kriteriums, hier der Filtratwasservolumina, für die Einschätzung
der Güte eines Flockungsmittels nicht immer ausreichend ist.
Claims (9)
1. Verfahren zur Beurteilung der Effektivität von
Hilfsmitteln für die Entwässerung von Schlämmen unter
Einsatz von Schlammproben, wobei jeder Schlammprobe eine
definierte Menge des Hilfsmittels zugesetzt wird, worauf
ein Preßvorgang simuliert und die Beurteilung der
Effektivität anhand mindestens einer Eigenschaft des
Filtrates und ggf. mindestens einer Eigenschaft des
Filterkuchens vorgenommen wird, dadurch gekennzeichnet,
daß während des Preßvorgangs das Filtrat gegen die
Sedimentationsrichtung des Schlamms abgepreßt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, worin als Eigenschaft des
Filtrats die Masse oder das Volumen des Filtrats pro
Zeiteinheit und/oder die Trübung des Filtrats bestimmt
werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, worin als Eigenschaft
des Filterkuchens der Filterkuchenaufbau, die Dicke des
Filterkuchens und/oder der Anteil an Trockensubstanz im
Filterkuchen und/oder dessen Ablösbarkeit untersucht
werden.
4. Presse zur Beurteilung der Effektivität von Hilfsmitteln
für die Entwässerung von Schlämmen, welche ein auf einer
Grundplatte angeordnetes, mit einem abnehmbaren Deckel (9)
versehenes Gehäuse (2) aufweist, worin ein mit der
Stempelfläche nach oben weisender Druckstempel (3) in
vertikaler Richtung bewegbar angeordnet ist und der
Deckel (9) mit einer Öffnung (10) für den Filtratauslauf
versehen ist, wobei eine Filterplatte (12) unterhalb des
Deckels (9) abnehmbar angeordnet ist und Mittel vorgesehen
sind, um einen Filter (13) im Betrieb der Presse auf der
nach unten weisenden Oberfläche der Filterplatte (12) oder
in deren Nähe zu halten.
5. Presse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Druckerhöhung der Druckstempel (3) nach oben bewegbar ist,
indem eine zwischen Grundplatte (1) und Stempel (3)
befindliche Kammer (7) über eine nahe dem Boden in der
Seitenwand des Gehäuses (2) befindliche Öffnung (5) mit
Preßluft beaufschlagbar ist.
6. Presse nach Anspruch 4 oder Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Deckel als mit Gewinde versehene
Überwurfmutter ausgestaltet ist.
7. Presse nach einem der Ansprüche 4 bis 6, worin ein
Dichtungsring (11) auf dem obere Rand des Gehäuses (2)
vorgesehen ist.
8. Presse nach Anspruch 7, worin der Filter (13) als
Filtertuch ausgebildet ist, das auf dem Dichtungsring
aufliegt) und gegebenenfalls ein Stützgewebe (14) über dem
Filtertuch (13) und oberhalb von Stützgewebe (14) bzw.
Filtertuch (13) die Filterplatte (12) angeordnet ist.
9. Vorrichtung zur Beurteilung der Effektivität von
Hilfsmitteln für die Entwässerung von Schlämmen, umfassend
eine Presse (I) nach einem der Ansprüche 4 bis 8, einen
Trübungssensor (II) zum Messen des aus der Presse
austretenden Filtrats, eine Waage (V) mit Filtratauffang
gefäß (III), wobei eine Filtratleitung vorgesehen ist, die
Filtrat aus der Presse (I) erst in den Trübungssensor (II)
und dann in das Filtratauffanggefäß (III) transportieren
kann, einen Kompressor (IV), der über eine
Druckluftleitung mit der Presse (I) verbunden ist, eine
Steuereinheit (VI), die den Kompressor (IV), den
Trübungssensor (III) und das Filtratauffanggefäß (III)
steuern kann, sowie ein Datenverarbeitungsgerät mit
Display (VII), das mit dem Steuergerät (VI), dem
Trübungssensor (II) und dem Filtratauffanggefäß über
Datenleitungen verbunden ist und die an ihn weiter
gegebenen Daten verarbeiten und visualisieren kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19754656A DE19754656C1 (de) | 1997-12-09 | 1997-12-09 | Verfahren und Vorrichtung zur Beurteilung der Effektivität von Hilfsmitteln für die Entwässerung von Schlämmen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19754656A DE19754656C1 (de) | 1997-12-09 | 1997-12-09 | Verfahren und Vorrichtung zur Beurteilung der Effektivität von Hilfsmitteln für die Entwässerung von Schlämmen |
Publications (1)
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| DE19754656C1 true DE19754656C1 (de) | 1999-03-25 |
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ID=7851279
Family Applications (1)
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| DE19754656A Revoked DE19754656C1 (de) | 1997-12-09 | 1997-12-09 | Verfahren und Vorrichtung zur Beurteilung der Effektivität von Hilfsmitteln für die Entwässerung von Schlämmen |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE19754656C1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN103332848A (zh) * | 2013-07-12 | 2013-10-02 | 无锡国联环保能源集团有限公司 | 一种污泥挤压脱水试验机及其使用方法 |
| CN107954539A (zh) * | 2017-11-09 | 2018-04-24 | 孙斌 | 一种农业污水抽取处理设备 |
| CN115015527A (zh) * | 2022-06-10 | 2022-09-06 | 山东理工大学 | 一种模拟深锥浓密机高压力的实验装置及实验方法 |
| CN116143370A (zh) * | 2022-11-28 | 2023-05-23 | 中交疏浚技术装备国家工程研究中心有限公司 | 一种污泥板框压滤模拟优化装置及其使用方法 |
| CN119804210A (zh) * | 2025-03-13 | 2025-04-11 | 中国科学院武汉岩土力学研究所 | 一种介质脱水本征动力学规律检测系统及分析方法 |
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1997
- 1997-12-09 DE DE19754656A patent/DE19754656C1/de not_active Revoked
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