DE19753515C1 - Regelbarer Stoßdämpfer - Google Patents
Regelbarer StoßdämpferInfo
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- F16F9/00—Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
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Description
Die Erfindung betrifft einen regelbaren Stoßdämpfer nach dem Oberbegriff des An
spruchs 1, bei dem der Drosselwiderstand des Dämpfungskolbens über einen elek
tromagnetischen Antrieb verändert wird.
Um das Fahrverhalten von Straßenfahrzeugen, insbesondere von PKW's, zu ver
bessern und den Fahrkomfort zu erhöhen, ist es bekannt, regelbare Stoßdämpfer
einzusetzen, die den Drosselwiderstand im Dämpfungskolben von hydraulischen
Stoßdämpfern zu verändern in der Lage sind.
Ein derartiger regelbarer Stoßdämpfer ist aus der DE 33 48 176 C2 bekannt. Hierbei
erfolgt die Änderung des Drosselwiderstandes über einen elektromagnetischen An
trieb mit Spulenwicklung, die wenigstens einen Durchbruch durch den Dämpfungs
kolben über ein Hilfsventil ändert. Zur Verstärkung der Regelkraft ist vorgesehen,
daß der die Durchströmöffnungen abdeckende Schließring auf der Gegenseite
hydraulisch über eine Beaufschlagungskammer beaufschlagt wird.
Nachteilig bei dieser Stoßdämpferregelung wird eine Wirkung der Dämpfung nur in
einer Arbeitsrichtung des Stoßdämpfers erzielt, so daß für die Regelung in beiden
Arbeitsrichtungen zwei Regelvorrichtungen mit zwei Beaufschlagungskammern vor
gesehen werden müßten. Weiterhin nachteilig gestaltet sich die Feinregelung bei
geringen Kolbengeschwindigkeiten äußerst schwierig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen regelbaren Stoßdämpfer derartig zu
gestalten, daß mit wenigen einfachen Bauteilen eine gute Regelung für beide
Arbeitsrichtungen ermöglicht wird und daß der Drosselwiderstand bei niedrigen Kol
bengeschwindigkeiten sehr hoch und damit gut regelbar eingestellt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen sind in den Ansprüchen 2 bis 11 beschrieben.
Gegenüber einem Stoßdämpfer nach der nachveröffentlichten DE 196 50 152 C1
wird bei dem Stoßdämpfer nach Anspruch 1 der veränderbare Durchlaß mit einem
einzigen Schließring abgedeckt, wobei für beide Durchströmungsrichtungen auf der
den Durchströmöffnungen abgewandten Seite des Schließringes nur eine einzige
hydraulisch beaufschlagende Beaufschlagungskammer vorgesehen ist.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen darin, daß eine gute Stoßdämpfer
regelung mit einem vorteilhaften Dämpfungskennungsverlauf erzielt wird, wobei der
die Regelung beeinflussende Stoßdämpferkolben nur aus für derartige Aufgaben
wenigen Bauteilen aufgebaut ist. Bei der Ausbildung nach den Ansprüchen 5 bis 11
ergibt sich darüber hinaus der Vorteil, daß nur durch die Verwendung unterschied
licher Federn die Dämpfungskennlinie in allen Bereichen in einfacher Weise geän
dert werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im
folgenden näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 bis 3 einen Querschnitt durch den Stoßdämpferkolben mit den umliegenden
Bauteilen.
Dabei sind in
Fig. 1 die Funktionsteile besonders herausgestellt und benummert,
Fig. 2 die Strömungsverhältnisse und Durchbrüche, die bei der Zugstufe des
Stoßdämpfers von wesentlicher Funktion sind, besonders
herausgestellt und benummert und
Fig. 3 die Strömungsverhältnisse und Durchbrüche, die bei der Druckstufe
des Stoßdämpfers von wesentlicher Funktion sind, besonders
herausgestellt und benummert und in
Fig. 4 ist ein typisches Kennlinienfeld des erfindungsgemäßen Stoßdämpfers
dargestellt.
Der regelbare Stoßdämpfer weist einen mit Dämpfungsflüssigkeit gefüllten Zylinder
1 auf, in den eine axial verschiebliche Kolbenstange 2 abgedichtet axial verschieb
lich eintauchen kann. Eine nicht dargestellte Ausgleichskammer ist zum Volumen
ausgleich der eintauchenden Kolbenstange vorgesehen. Am eintauchenden Ende
der Kolbenstange 2 ist ein Dämpfungskolben 3 angebracht. Im dargestellten Ausfüh
rungsbeispiel ist dieser über ein Gewinde 4 mit der Kolbenstange 2 verbunden. Die
Kolbenstange 2 ist hohl ausgebildet, so daß durch die hohle Kolbenstange 2 elektri
sche Leitungen 5 geführt werden können. Zwischen Dämpfungskolben 3 und Innen
mantel des Zylinders 1 ist eine Gleit- und Dichtungsbandage 6 angeordnet.
Der Dämpfungskolben 3 wird im einzelnen nachfolgend beschrieben. Diesbezüglich
wird auf Fig. 1 verwiesen. An die Kolbenstange 2 ist ein Spulenkörper 7 zur Auf
nahme einer elektrischen Spule angeordnet. Dieser Spulenkörper 7 hält an einem
Außengewinde einen Trägerkörper 8. Innerhalb des Spulenkörpers 7 ist eine Boh
rung vorgesehen, in der ein Steuerkörper 9 längsverschieblich angeordnet ist. In
nerhalb dieses hohlzylindrisch ausgebildeten Steuerkörpers 9 wiederum ist axial
verschieblich ein Steuerstößel 10 angebracht. Der Steuerkörper 9 dichtet mit einer
kreisförmig ausgebildeten Dichtschneide 11 gegen den Boden des Trägerkörpers 8
ab. Der Steuerstößel 10 wiederum drückt federbelastet auf eine Dichtkugel 12,
deren Funktion später beschrieben wird. Der Steuerkörper 9 besteht aus magneti
sierbarem Werkstoff und kann somit bei Beaufschlagung der Spule im Spulenkörper
7 mehr oder minder nach oben bewegt werden.
Die Axialbewegung des Steuerstößels 10, der aus einem nicht magnetisierbaren
Werkstoff besteht, im Steuerkörper 9 erfolgt schwebend und wird bestimmt durch
zwei axial wirkende Federn 13, 14, die sich gegenüberliegend mit jeweils einer
Entwicklung an einem Bund 15 des Steuerstößels 10 abstützen. Die in der Zeich
nung oben dargestellte Feder 13 stützt sich mit ihrem anderen Ende gegen den
Boden 16 der Bohrung im Spulenkörper 7 ab. Die in der Zeichnung unten darge
stellte Feder 14 dagegen gegen einen nach innen gerichteten Bund 17 nahe der
Dichtschneide 11 am Steuerkörper 9. Die oben dargestellte Feder 13 ist weicher als
die unten dargestellte Feder 14.
Am unteren Ende des Trägerkörpers 8 ist ein Kolbenkörper 18 angeordnet, der mit
Durchströmöffnungen 19 ausgebildet ist. Die Durchströmöffnungen 19 werden in
beiden Bewegungsrichtungen des Dämpfungskolbens 3 von Hydraulikflüssigkeit
durchströmt. Die Durchströmöffnungen 19 laufen tragkörperseitig in einen gemein
samen Ringkanal 20 aus, welcher wiederum mittels eines Schließringes 21 ver
schließbar ist.
Zur Verstellung des Schließringes 21 ist ein Stellring 22 zwischen dem Kolbenkörper
18 und dem Trägerkörper 8 angeordnet. Dieser Stellring 22 weist zwei miteinander,
zu einer Beaufschlagungskammer verbundene Ringkanäle 23, 24 auf, die schließ
ringseitig durch einen axial verschieblichen Deckel 25 abgeschlossen werden. Die
ser Deckel 25 wiederum trägt kolbenkörperseitig den Schließring 21. Axial wirkende
Federn 26 beaufschlagen den Deckel 25 derartig, daß der Schließring 21 bei
hydraulischem Gleichgewicht gegen den Ringkanal 20 zur Anlage kommt.
Die Strömungs- und Druckverhältnisse werden in den Fig. 2 und 3 dargestellt und
beschrieben. Der in den Zylinderraum eintauchende Dämpfungskolben 3 unterteilt
diesen in zwei Arbeitskammern 27, 28, wobei die kolbenstangenaustrittsseitige
Arbeitskammer 27 in der Zeichnung oben dargestellt ist und die von der Kolben
stange abgewandte Arbeitskammer 28 unten. Fig. 2 zeigt die Kolbenbewegung vk
bei Zugbeanspruchung des Dämpfers. Hierbei weist die Hydraulikflüssigkeit in der
oberen Arbeitskammer 27 einen höheren Druck auf als die in der unteren Arbeits
kammer 28. Die Anströmung der verschiedenen Ventile erfolgt zwischen Tragkörper
8 und Stellring 22 durch die Einströmöffnungen 29. Dadurch werden die Ringkanäle
23, 24 ebenfalls mit erhöhtem Druck beaufschlagt. Da um den Schließring 21 Entla
stungsbohrungen 30 angeordnet sind, wird der Deckel 25 von oben und von unten
außerhalb des Ringkanals 20 mit höherem Druck beaufschlagt. Der Ringkanal 20 ist
über die Durchströmöffnungen 19 mit dem Hydrauliköl niedrigeren Drucks in der
Arbeitskammer 28 verbunden. Durch die Druckdifferenz in der Größenordnung der
Fläche des Ringkanals 20 wird der Schließring 21 gegenüber dem Ringkanal 20 ge
schlossen gehalten.
Über Bohrungen 31, 32 setzt sich der höhere Druck aus dem Ringkanal 24 fort bis
zur zentralen Bohrung 33. Das führt zum Abheben der Dichtkugel 12, die mit dem
zugehörigen Sitz ein federbelastetes Ventil 34 bildet. Die Dichtkugel 12 hebt den
Steuerstößel 10 gegen die Kraft der oberen Feder 13 an. Mit dem Öffnen des Ventils
34 ist eine Verbindung der Ringkanäle 23, 24 über den Kanal 35 zur Arbeitskammer
28 mit dem niedrigeren Druck frei. Mit der Freigabe dieses Verbindungsweges zum
niedrigeren Druck werden die Verbindungswege entsprechend den Strömungs
widerständen druckentlastet, was zu einer Druckentlastung auch in den Ringkanälen
23, 24 führt. Da jedoch demgegenüber von unten gegen den Deckel 25 direkt ein
höherer Druck ansteht, wird der Deckel 25 gegen die Kraft der Federn 26 einge
schoben, womit der Schließring 21 vom Ringkanal 20 abhebt und die Durchström
öffnungen 19 geöffnet werden.
Bei Bestromung des Magnets wird der Steuerkörper 9 angehoben und seine Dicht
schneide 11 hebt vom Boden des Trägerkörpers 8 ab. Dieses erfolgt bei mehr oder
weniger Strombeaufschlagung auch mehr oder weniger weit gegen die Kraft beider
Federn 13, 14. Hierdurch wird ein Bypass durch die Kanäle 36, 37, 44 geschaltet.
Die obere Feder 13 ist mit einer Vorspannung ausgebildet, die unter Berücksichti
gung der unterschiedlichen Federsteifigkeiten der Federn 13, 14 so bemessen ist,
daß sie beim völligen Öffnen des Steuerkörpers 9 (also bei der maximalen Bestro
mung des Spulenkörpers 7) den Wert 0 erreicht. Das bedeutet, daß die Dichtkugel
12 ohne Bestromung des Spulenkörpers 7 stärker niedergedrückt wird als mit Be
stromung. Durch das Zusammenwirken von Bypassöffnung und Variation der Nie
derhaltekraft auf die Dichtkugel 12 werden bei unterschiedlicher Bestromung varia
ble Dämpfungskennlinien, ähnlich dem Kennlinienfeld in Fig. 4, erreicht. Damit wird
der äußerst günstige Kennlinienverlauf einer progressiven Dämpfungskennlinie bei
niedriger Kolbengeschwindigkeit und einer sich daran anschließenden degressiven
Kennlinie bei höheren Kolbengeschwindigkeiten erzielt. Weiterhin kann vorteilhaft
eine gute und gleichmäßige Spreizung der Kennlinien im höheren Kolbengeschwin
digkeitsbereich erzielt werden.
Die Situation der Strömungs- und Schaltzustände beim Einfahren des Kolbens in
den Stoßdämpferzylinder wird in Fig. 3 dargestellt. vk gibt wieder die Kolbenbewe
gung an. Hierbei baut sich unterhalb des Kolbenkörpers 18 in der unteren Arbeits
kammer 28 ein höherer Hydraulikdruck gegenüber dem in der oberen Arbeitskam
mer 27 auf. Der höhere Druck tritt ein in die Steuerbohrung 38, die sich axial durch
den Kolbenkörper 18 erstreckt. Ein Ringkanal 39 am Innendurchmesser des Steuer
rings 22 verbindet die Steuerbohrung 38 über die Bohrung 31 mit den Ringkanälen
23 und 24. Damit tritt hier die gleiche Druckverteilung auf, wie zu Fig. 2 beschrieben.
Ein im Ringkanal 24 angeordnetes, ringfederbelastetes Rückschlagventil 40 ver
schließt die Einströmöffnung 29. Der höhere Druck setzt sich fort durch die Bohrung
32 und die zentrale Bohrung 33 und kann hier die Dichtkugel 12 gegen den feder
vorgespannten Steuerstößel 10 anheben. Damit wird über den Kanal 41 der Weg
freigeschaltet zur oberen Arbeitskammer 27 mit dem niedrigeren Druck.
Der dadurch sich rückwirkend bis zu den Ringkanälen 23, 24 absinkende Druck führt
wiederum zum Einschieben des Deckels 25 und damit Anheben des Schließrings 21
vom Ringkanal 20 und somit zum freien Durchtritt der Hydraulikflüssigkeit durch die
Durchströmöffnungen 19.
Auch beim Einfahren des Dämpfungskolbens 3 in den Zylinder 1 des Stoßdämpfers
gemäß Fig. 3 kann durch mehr oder minder starke Bestromung des Magnets eine
Bypassdurchströmung mehr oder minder freigegeben werden. Das wird hervorgeru
fen durch das Anheben des Steuerkörpers 9 mit seiner Dichtschneide 11 vom Boden
des Trägerkörpers 8. Beim in Fig. 3 dargestellen Einfahren des Dämpfungskolbens 3
in den Zylinder 1 des Stoßdämpfers erfolgt die Bypassströmung wie nachfolgend be
schrieben. Von der unteren Arbeitskammer 28 mit dem höheren Hydraulikdruck
strömt die Hydraulikflüssigkeit durch den Kanal 44 direkt bis unter den Steuerkörper
9. Beim Anheben der Dichtschneide 11 des Steuerkörpers 9 wird der Bypassweg
freigegeben durch die Kanäle 36 und 37. Die Beeinflussung der Federvorspannung
auf die Dichtkugel 12 erfolgt so, wie auch bereits zu Fig. 2 beschrieben.
Weitere federbelastete Rückschlagventile 42, 43 versperren den Eintritt von
Hydraulikflüssigkeit mit höherem Hydraulikdruck in das vorbeschriebene Kanal
system und geben den Weg frei, wenn der Druck im Kanalsystem höher ist als in der
jeweils an die Rückschlagventile 42, 43 angrenzenden Arbeitskammer 27, 28.
1
Zylinder
2
Kolbenstange
3
Dämpfungskolben
4
Gewinde
5
elektrische Leitungen
6
Gleit- und Dichtungsbandage
7
Spulenkörper
8
Trägerkörper
9
Steuerkörper
10
Steuerstößel
11
Dichtschneide
12
Dichtkugel
13
Feder
14
Feder
15
Bund
16
Boden
17
Bund
18
Kolbenkörper
19
Durchströmöffnung
20
Ringkanal
21
Schließring
22
Stellring
23
Ringkanal
24
Ringkanal
25
Deckel
26
Feder
27
Arbeitskammer
28
Arbeitskammer
29
Einströmöffnung
30
Entlastungsbohrung
31
Bohrung
32
Bohrung
33
zentrale Bohrung
34
Ventil
35
Kanal
36
Kanal
37
Kanal
38
Steuerbohrung
39
Ringkanal
40
Rückschlagventil
41
Kanal
42
Rückschlagventil
43
Rückschlagventil
44
Kanal
vk
vk
Kolbenbewegung
Claims (11)
1. Regelbarer Stoßdämpfer, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einem eine
Dämpfungsflüssigkeit enthaltenden Zylinder (1), einer darin abgedichtet eintau
chenden, axial verschieblich angeordneten Kolbenstange (2) und einem an deren
innerem Ende befestigten Dämpfungskolben (3), der den Zylinderraum in zwei
Arbeitskammern (27, 28) unterteilt und Dämpfungskraft erzeugende Durch
strömöffnungen (19) aufweist, einen letztere mit veränderbarem Durchlaß abzu
decken erlaubenden einzigen Schließring (21) für beide Durchströmungsrichtun
gen, wobei auf der den Durchströmöffnungen (19) abgewandten Seite des
Schließringes (21) eine einzige hydraulisch beaufschlagende Beaufschlagungs
kammer vorgesehen ist, die mit beiden Arbeitskammern (27, 28) über Durchbrü
che verbunden ist und einen am Dämpfungskolben (3) angeordneten elektromag
netischen Antrieb mit Spulenwicklung, der den Drosselwiderstand in wenigstens
einem Durchbruch (Kanäle 35, 36, 44) durch den Dämpfungskolben (3) über ein
Hilfsventil ändert, dadurch gekennzeichnet, daß die Beaufschlagungskammer
(Ringkanäle 23, 24) über jeweils einen Durchbruch (29 bzw. 31, 38, 39) direkt mit
der den jeweils höheren Flüssigkeitsdruck aufweisenden Arbeitskammer (27 bzw.
28) und über einen durch ein federnd belastetes Ventil (34) verschlossenen
Durchbruch (Bohrungen 31, 32, 33) sowie jeweils über einen durch ein Rück
schlagventil (42, 43) verschlossenen direkten Durchbruch (Kanäle 35, 41) mit der
Arbeitskammer (28 bzw. 27) mit dem niedrigeren Flüssigkeitsdruck verbunden ist
und daß der elektromagnetische Antrieb einerseits einen Bypass (Kanäle 36, 37,
44) zwischen den Arbeitskammern (27, 28) in Abhängigkeit zur Strombeaufschla
gung des Magneten freigibt und andererseits die Spannung des Federelements
am federnd belasteten Ventil (34) verändert.
2. Regelbarer Stoßdämpfer nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der
eine durch das federnd belastete Ventil (34) verschlossene
Durchbruch in dem Bereich, der jenseits des Ventils (34) von der Beaufschla
gungskammer (Ringkanäle 23, 24) entfernt ist, in zwei Äste (Kanäle 35, 41) ver
zweigt, die in jeweils eine der Arbeitskammern (27, 28) auslaufen und hier über
jeweils ein Rückschlagventil (42, 43) gegen einen höheren Außendruck ver
schließbar sind.
3. Regelbarer Stoßdämpfer nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Schließring (21) federnd gegen die Austritt- der Durch
strömöffnungen (19) gepreßt wird.
4. Regelbarer Stoßdämpfer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
federnde Anpressung über in der Beaufschlagungskammer angeordnete und
auf Druck belastete Schraubenfedern (26) erfolgt.
5. Regelbarer Stoßdämpfer nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das federnd belastete Ventil (34) und das den
Bypass regelnde Ventil als ineinanderliegende Einheit aufgebaut sind.
6. Regelbarer Stoßdämpfer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das
den Bypass regelnde Ventil eine kreisförmige Dichtschneide (11) aufweist, die
gegen eine ebene Fläche abdichtet.
7. Regelbarer Stoßdämpfer nach Anspruch 5 oder Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Steuerkörper (9) des den Bypass verschließenden Ventils
aus einem magnetisierbaren Material besteht, hohlzylindrisch ausgebildet ist
und im Spulenkörper (7) der elektrischen Spule axial beweglich geführt wird.
8. Regelbarer Stoßdämpfer nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Steuerstößel (10) des federnd belasteten Ventils (34) aus
nicht magnetisierbarem Material besteht und im hohlzylindrisch ausgebildeten
Steuerkörper (9) des bypassregelnden Ventils axial beweglich geführt ist.
9. Regelbarer Stoßdämpfer nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß im hohlzylindrischen Steuerkörper (9) des den
Bypass regelnden Ventils axial hintereinander, den Steuerstößel (10) des
federnd belasteten Ventils (34) umgebend, zwei als Schrauben
federn ausgebildete, auf Druck belastete Federn (13, 14), ange
ordnet sind, daß zwischen den aneinanderliegenden Endwindungen dieser
Federn (13, 14) ein sich bis zum Innendurchmesser des hohlzylindrischen
Steuerkörpers (9) erstreckender Bund (15) des Steuerstößels (10) angeordnet
ist und daß sich die anderen Enden der Federn (13, 14) einerseits gegen den
Spulenkörper (7) und andererseits gegen einen, nahe der Dichtschneide (11)
angeordneten, sich nach innen erstreckenden Bund (17) des hohlzylindrischen
Steuerkörpers (9) abstützen.
10. Regelbarer Stoßdämpfer nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die sich gegen den Spulenkörper (7) abstüt
zende Feder (13) weicher ist als die sich gegen den hohlzylindrischen Steuer
körper (9) abstützende Feder (14).
11. Regelbarer Stoßdämpfer nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die sich am hohlzylindrischen Steuerkörper (9)
abstützende Feder (14) bei geschlossenen Ventilen eine Vorspannung aufweist
und daß diese Vorspannung und die Federkonstanten beider Federn (13, 14)
so gewählt sind, daß bei voll geöffnetem Bypassventil und geschlossenem
federbelasteten Ventil (34) die Vorspannkraft der sich am hohlzylindrischen
Steuerkörper (9) abstützenden Feder (14) etwa Null wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997153515 DE19753515C1 (de) | 1997-12-03 | 1997-12-03 | Regelbarer Stoßdämpfer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997153515 DE19753515C1 (de) | 1997-12-03 | 1997-12-03 | Regelbarer Stoßdämpfer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19753515C1 true DE19753515C1 (de) | 1999-02-04 |
Family
ID=7850539
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997153515 Expired - Lifetime DE19753515C1 (de) | 1997-12-03 | 1997-12-03 | Regelbarer Stoßdämpfer |
Country Status (1)
| Country | Link |
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