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DE19752240A1 - Vorrichtung zur Verhinderung von Propellerbewuchs bei großen Seeschiffen - Google Patents

Vorrichtung zur Verhinderung von Propellerbewuchs bei großen Seeschiffen

Info

Publication number
DE19752240A1
DE19752240A1 DE1997152240 DE19752240A DE19752240A1 DE 19752240 A1 DE19752240 A1 DE 19752240A1 DE 1997152240 DE1997152240 DE 1997152240 DE 19752240 A DE19752240 A DE 19752240A DE 19752240 A1 DE19752240 A1 DE 19752240A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
propeller
ship
vibration
vibration exciter
vicinity
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE1997152240
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bundesministerium der Verteidigung
Federal Government of Germany
Original Assignee
Bundesministerium der Verteidigung
Federal Government of Germany
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Filing date
Publication date
Application filed by Bundesministerium der Verteidigung, Federal Government of Germany filed Critical Bundesministerium der Verteidigung
Priority to DE1997152240 priority Critical patent/DE19752240A1/de
Publication of DE19752240A1 publication Critical patent/DE19752240A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B59/00Hull protection specially adapted for vessels; Cleaning devices specially adapted for vessels
    • B63B59/04Preventing hull fouling

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)

Description

Während längerer Liegezeiten von Seeschiffen siedeln sich kleine Meerestiere (Kleinstlebewesen) wie Seepocken, Meeresalgen etc. auf den Propellerflügeln an. Da­ durch sinkt der Wirkungsgrad des Propellers. Auch steigt das vom Propeller erzeugte Geräusch und erhöht somit die akustische Verratsreichweite des Schiffes.
In der Vergangenheit hat man die Propeller mit einem bewuchshindernden Anstrich versehen. Derartige Maßnahmen stellten sich aber immer wieder als stark umweltbela­ stend heraus.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Verhinderung von Propellerbewuchs zu schaffen, welche einfach aufgebaut, leicht nachrüstbar und umweltfreundlich ist.
Die Erfindung wird ausgehend vom Oberbegriff des Anspruchs 1 durch dessen kenn­ zeichnende Merkmale gelöst.
Durch den Einsatz von Schwingungserregern kann der Bewuchs auf einfache Art und darüber hinaus umweltfreundlich verhindert werden. Die Schwingungserreger können durch handelsübliche Schwingungserzeuger betrieben werden. Geräte dieser Art sind so aufgebaut, daß die Frequenz der Schwingungen variabel ist. Dieses hat den Vorteil, daß die Schwingungserreger jeweils so eingestellt werden können, daß eine Vielfalt von den Bewuchs bewirkende Kleinstlebewesen zerstört werden kann.
Die Schwingungserreger lassen sich leicht an verschiedenen Stellen im Schiff anbrin­ gen. Eine Nachrüstung ist somit schnell möglich. Auch das Einbringen eines Schwin­ gungserregers in das den Propeller umgebende Wasser kann von einem Besat­ zungsmitglied heckseitig problemlos durchgeführt werden.
Der erfindungsgemäße Vorgang wird noch dadurch unterstützt, daß bekanntermaßen bei großen Seeschiffen Maschine und Antriebswelle bei längeren Liegezeiten mehr­ mals in der Woche um 180° getörnt, also gedreht werden.
Dieses geschieht zwar vorrangig zur Vermeidung von Unwuchten der lange Zeit in einer Lage ruhenden Antriebswelle, hat aber auch den Nebeneffekt, daß bedingt durch die Bewegung des Propellers der Bewuchs erschwert wird.
Anhand eines Ausführungsbeispiels soll die Erfindung näher erläutert werden. Es zeigt die einzige Figur der Zeichnung schematisch den Heckbereich eines Seeschif­ fes, mit Wellenhose, Wellenbock und ebenfalls schematisch dargestelltem Propeller.
Der Schwingungserreger (1a) befindet sich an der Antriebswelle, ein weiterer (1b) am Propeller selbst.
Ferner ist ein Schwingungserreger (2a) in Propellernähe in der Schiffsaußenhaut an­ gebracht bzw. ins Wasser in Propellernähe eingetaucht (2b).
Die Schwingungserreger können sowohl an den beschriebenen Orten einzeln betrie­ ben werden. Aber auch Kombinationen aus mehreren sind möglich.
Als Schwingungserreger (1a, 1b) für die Anregung der Antriebswelle bzw. des Propel­ lers können Vibratoren (Shaker) eingesetzt werden, im Falle der Schwingungserreger (2a, 2b) wären Schallwandler zu bevorzugen.
Die Schwingungserreger werden mit handelsüblichen Schwingungserzeugern betrie­ ben, wobei die Frequenz regelbar sein muß.
Bezugszeichenliste
1
a Schwingungserreger
1
b Schwingungserreger
2
a Schallwandler
2
b Schallwandler
3
Wellenbock
4
Wellenhose

Claims (5)

1. Vorrichtung zur Verhinderung von Bewuchs bei Schiffspropellern während der Liegezeit großer Seeschiffe, dadurch gekennzeichnet, daß Schwingungserreger in der Umgebung des Schiffspropellers vorgesehen sind, welche eine Frequenz aussenden, die geeignet ist, die den Bewuchs bil­ denden Kleinstlebewesen zu zerstören.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schwingungserreger (2a) in der Schiffsaußenhaut in Propellernähe an­ gebracht ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schwingungserreger (1a) an der Antriebswelle des Propellers ange­ bracht ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Propeller selbst mit einem Schwingungserreger (1b) ausgerüstet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schwingungserreger (2b) von Bord des Schiffes in Propellernähe ins Wasser absenkbar ist.
DE1997152240 1997-11-26 1997-11-26 Vorrichtung zur Verhinderung von Propellerbewuchs bei großen Seeschiffen Withdrawn DE19752240A1 (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1133962B (de) * 1960-04-07 1962-07-26 Hermann Determann Dr Ing Kathodische Schutzanlage fuer Schiffe und Schiffspropeller
DE8907102U1 (de) * 1989-06-09 1989-07-20 Friedrich, Harald, 8000 München Algen-Schutz-Sack für Z-Antriebe
DE19602786A1 (de) * 1996-01-26 1997-07-31 Guenter Prof Dr Fuhr Immobilisierung von Mikroorganismen

Patent Citations (3)

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