DE19752165A1 - Stabile höherviskose Flüssigwaschmittel - Google Patents
Stabile höherviskose FlüssigwaschmittelInfo
- Publication number
- DE19752165A1 DE19752165A1 DE19752165A DE19752165A DE19752165A1 DE 19752165 A1 DE19752165 A1 DE 19752165A1 DE 19752165 A DE19752165 A DE 19752165A DE 19752165 A DE19752165 A DE 19752165A DE 19752165 A1 DE19752165 A1 DE 19752165A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- weight
- liquid detergent
- agents
- aqueous liquid
- detergent according
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C11—ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
- C11D—DETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
- C11D3/00—Other compounding ingredients of detergent compositions covered in group C11D1/00
- C11D3/02—Inorganic compounds ; Elemental compounds
- C11D3/04—Water-soluble compounds
- C11D3/046—Salts
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C11—ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
- C11D—DETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
- C11D3/00—Other compounding ingredients of detergent compositions covered in group C11D1/00
- C11D3/02—Inorganic compounds ; Elemental compounds
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C11—ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
- C11D—DETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
- C11D17/00—Detergent materials or soaps characterised by their shape or physical properties
- C11D17/0008—Detergent materials or soaps characterised by their shape or physical properties aqueous liquid non soap compositions
- C11D17/003—Colloidal solutions, e.g. gels; Thixotropic solutions or pastes
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C11—ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
- C11D—DETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
- C11D3/00—Other compounding ingredients of detergent compositions covered in group C11D1/00
- C11D3/02—Inorganic compounds ; Elemental compounds
- C11D3/04—Water-soluble compounds
- C11D3/042—Acids
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C11—ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
- C11D—DETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
- C11D3/00—Other compounding ingredients of detergent compositions covered in group C11D1/00
- C11D3/16—Organic compounds
- C11D3/20—Organic compounds containing oxygen
- C11D3/2075—Carboxylic acids-salts thereof
- C11D3/2086—Hydroxy carboxylic acids-salts thereof
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C11—ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
- C11D—DETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
- C11D3/00—Other compounding ingredients of detergent compositions covered in group C11D1/00
- C11D3/16—Organic compounds
- C11D3/20—Organic compounds containing oxygen
- C11D3/22—Carbohydrates or derivatives thereof
- C11D3/222—Natural or synthetic polysaccharides, e.g. cellulose, starch, gum, alginic acid or cyclodextrin
- C11D3/225—Natural or synthetic polysaccharides, e.g. cellulose, starch, gum, alginic acid or cyclodextrin etherified, e.g. CMC
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Inorganic Chemistry (AREA)
- Emergency Medicine (AREA)
- Molecular Biology (AREA)
- Dispersion Chemistry (AREA)
- Detergent Compositions (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft höherviskose Flüssigwaschmittel, die durch den Einsatz
eines Verdickungssystems unter den verschiedensten klimatischen Bedingungen lager- und
viskositätsstabil sind, keiner Phasentrennung unterliegen und auch bei Lichteinfluß Farbstabi
lität aufweisen.
Höherviskose Wasch- und Reinigungsmittel sowie Kosmetika werden in den letzten Jahren
zunehmend angeboten, wobei solche Produkte mit "gel"artiger Konsistenz vom Verbraucher
stark akzeptiert werden. Auf dem Gebiet der Flüssigwaschmittel weisen höherviskose Gel
produkte den Vorteil auf, daß weniger nichtwäßrige Lösungsmittel eingesetzt werden können
und das Produkt gezielt auf die Flecken aufgetragen werden kann, ohne dabei zu verlaufen.
Üblicherweise werden dabei herkömmliche Flüssigwaschmittel durch den Einsatz von Ver
dickungsmitteln wie Agar-Agar, Carrageen, Tragant, Gummi arabicum, Alginate, Pektine,
Polyosen, Guar-Mehl, Johannisbrotbaumkernmehl, Stärke, Dextrine, Gelatine, Casein, Car
boxymethylcellulose u. a. Celluloseether, Hydroxyethyl- u. -propylcellulose u. dgl., Kernmehl
ether, Polyacryl- u. Polymethacryl-Verb., Vinylpolymere, Polycarbonsäuren, Polyether, Po
lyimine, Polyamide, Polykieselsäuren, Tonmineralien wie Montmorillonite, Zeolithe und Kie
selsäuren in höherviskose Produkte überführt. Der Einsatz dieser Verdickungsmittel zur Vis
kositätserhöhung in den unterschiedlichstens Flüssigkeiten ist seit langem Stand der Technik.
Auch der Einsatz von Polymeren in Flüssigwaschmitteln ist altbekannt.
Die Einarbeitung der genannten Verdickungsmittel führt bei Flüssigwaschmitteln nicht
zwangsläufig zu stabilen Gelen. Die Gelbildung gelingt üblicherweise nur durch eine Ab
stimmung von Art und Menge der einzelnen Inhaltsstoffe auf das eingesetzte Verdickungs
mittel, wobei einige der Verdickungsmittel mit den Inhaltsstoffen eines Flüssigwaschmittels
unverträglich sind. Solche Produkte zeigen nach einigen Wochen Lagerung eine Agglomerat
bildung, die sich in einem Undurchsichtigwerden ("Wolkenbildung") der Formulierung be
merkbar macht. Zusätzlich sinkt bei solchen Produkten die Viskosität während der Lagerung
zum Teil drastisch. Da höherviskose Flüssigwaschmittel zur Unterstreichung der ästhetischen
Merkmale in der Regel in durchsichtigen Flaschen angeboten werden, ist es weiterhin erfor
derlich, daß die eingesetzten Verdickungsmittel gegen Licht stabil sind, da sonst ein radikali
scher Zerfall der Polymeren eintritt, der sich in einer Zerstörung der Produktfarbe und uner
wünschter "Wolkenbildung" äußert.
Flüssigwaschmittel mit Viskositäten zwischen 500 bis 20 000 mPas, vorzugsweise von 2000
bis 10 000 mPas, in denen lamellare Tensidtröpfchen in einer wäßrigen Elektrolytphase dis
pergiert sind, werden in der europäischen Patentanmeldung EP-A 691 399 (Colgate) be
schrieben. Diese Mittel enthalten 10 bis 45 Gew.-% Tensid(e), mindestens einen Gerüststoff
sowie 0,01 bis 5 Gew.-% eines Mercapto-endverschlossenen Polymers mit mittlerem Mole
kulargewicht zwischen 1500 und 50 000 gmol-1.
Der Einsatz von Borverbindungen in wäßrigen Flüssigwaschmitteln wird in der EP-A 381
262 (Unilever) beschrieben. Diese Flüssigwaschmittel enthalten die Borverbindungen sowie
ein Polyol als Enzymstabilisierungssystem für eine Mischung aus proteolytischen und lipoly
tischen Enzymen, wobei bevorzugte Stabiliserungssysteme aus einer Sorbitol/Borax-
Mischung bestehen. Über Viskosität und Stabilität der Flüssigwaschmittel wird in dieser
Schrift nichts ausgeführt.
Flüssige, wäßrige Waschmittelkonzentrate, die ihre Viskosität bei Verdünnung mit Wasser
beibehalten oder erhöhen, werden in der EP-A 724 013 (Colgate) beschrieben. Erreicht wird
dieser Effekt durch den Einsatz von zwei Tensiden mit unterschiedlicher Beständigkeit gegen
Elektrolyte und die Zugabe eines gelösten Elektrolyten, wobei das Konzentrat eine Viskosität
von weniger als 2500 mPas hat und bei Verdünnung mit Wasser seine micellare Struktur zu
gunsten der Ausbildung einer lamellaren Phase verliert.
Die internationale Patentanmeldung WO96/01305 (Unilever) beschreibt ein wäßriges Reini
gungs- und Flüssigwaschmittel, das bei Verdünnung mit mindestens der zweifachen Menge
Wasser eine Mikroemulsion ausbildet, die Teilchengrößen von 10 bis 100 um aufweist. Das
Mittel enthält 20 bis 70 Gew.-% Wasser, 15 bis 40 Gew.-% eines Tensidsystems, das minde
stens ein Niotensid aus der Gruppe der alkoxylierten Alkohole und nicht mehr als 20 Gew.-%
Anionen-, Kationen- Ampho- oder zwitterionische Tenside enthält, 5 bis 30 Gew.-% Lö
sungsmittel und 5 bis 20 Gew.-% wasserunlösliches Öl.
Keine der genannten Schriften befaßt sich mit dem Problem, höherviskose Flüssigwaschmittel
bereitzustellen, die eine stabile Viskosität garantieren, nicht zu einer Agglomeratbildung (so
genannte "Wolkenbildung") oder Phasentrennung führen und keine Verringerung der
Farbstabilität bei Lichteinfluß aufweisen. Die Lösung dieses Problems war die Aufgabe der
vorliegenden Erfindung.
Es wurde nun gefunden, daß sich Flüssigwaschmittel mit dem genannten Eigenschaftsprofil
herstellen lassen, wenn man ein Verdickungssystem aus einem polymeren Verdickungsmittel,
einer Borverbindung und Komplexbildnern in die Mittel inkorporiert.
Gegenstand der Erfindung sind daher wäßrige, höherviskose Flüssigwaschmittel, enthaltend
Tensid(e) sowie weitere übliche Inhaltsstoffe von Wasch- und Reinigungsmitteln, wobei die
Mittel als Verdickungssystem, jeweils bezogen auf das gesamte Mittel
- a) 0,1 bis 5 Gew.-% eines polymeren Verdickungsmittels,
- b) 0,5 bis 7 Gew.-% einer Borverbindung sowie
- c) 1 bis 8 Gew.-% eines Komplexbildners,
enthalten.
Durch den Einsatz des erfindungsgemäßen Verdickungssystems lassen sich höherviskose
Flüssigwaschmittel herstellen, die frei von den genannten Nachteilen sind. Es ist erfindungs
gemäß möglich, konzentrierte höherviskose Flüssigwaschmittel herzustellen, die Tensidge
halte oberhalb 35 Gew.-% aufweisen. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung sind folglich
wäßrige, höherviskose Flüssigwaschmittel bevorzugt, deren Gehalt an Tensid(en) über 35
Gew.-% liegt.
Die erste Komponente des Verdickungssystems ist ein polymeres Verdickungsmittel. Diese
auch Quell(ungs)mittel genannten, organischen hochmolekularen Stoffe, die Flüssigkeiten
aufsaugen, dabei aufquellen und schließlich in zähflüssige echte oder kolloide Lösungen
übergehen, stammen aus den Gruppen der natürlichen Polymere, der abgewandelten natürli
chen Polymere und der vollsynthetischen Polymere.
Aus der Natur stammende Polymere, die als Verdickungsmittel Verwendung finden, sind bei
spielsweise Agar-Agar, Carrageen, Tragant, Gummi arabicum, Alginate, Pektine, Polyosen,
Guar-Mehl, Johannisbrotbaumkernmehl, Stärke, Dextrine, Gelatine und Casein.
Abgewandelte Naturstoffe stammen vor allem aus der Gruppe der modifizierten Stärken und
Cellulosen, beispielhaft seien hier Carboxymethylcellulose und andere Celluloseether, Hy
droxyethyl- und -propylcellulose sowie Kernmehlether genannt.
Eine große Gruppe von Verdickungsmitteln, die breite Verwendung in den unterschiedlich
sten Anwendungsgebieten finden, sind die vollsynthetischen Polymere wie Polyacryl- und
Polymethacryl-Verbindungen, Vinylpolymere, Polycarbonsäuren, Polyether, Polyimine, Po
lyamide und Polyurethane.
Verdickungsmittel aus den genannten Substanzklassen sind kommerziell breit erhältlich und
werden beispielsweise unter den Handelsnamen Acusol®-820
(Methacrylsäure(stearylalkohol-20-EO)ester-Acrylsäure-Copolymer, 30%ig in Wasser, Rohm
), Dapral®-GT-282-S (Alkylpolyglykolether, Akzo), Deuterol®-Polymer-11
(Dicarbonsäure-Copolymer, Schöner GmbH), Deuteron®-XG (anionisches Heteropolysaccharid
auf Basis von β-D-Glucose, D-Manose, D-Glucuronsäure, Schöner GmbH), Deuteron®-XN
(nichtionogenes Polysaccharid, Schöner GmbH), Dicrylan®-Verdicker-O (Ethylenoxid-Addukt,
50%ig in Wasser/Isopropanol, Pfersse Chemie), EMA®-81 und EMA®-91
(Ethylen-Maleinsäureanhydrid-Copolymer, Monsanto), Verdicker-QR- 1001 (Polyurethan
Emulsion, 19-21%ig in Wasser/Diglykolether, Rohm & Haas), Mirox®-AM (anionische
Acrylsäure-Acrylsäureester-Copolymer-Dispersion, 25%ig in Wasser, Stockhausen),
SER-AD-FX-1 100 (hydrophobes Urethanpolymer, Servo Delden), Shellflo®-S
(hochmolekulares Polysaccharid, mit Formaldehyd stabilisiert, Shell) sowie Shellflo®-XA
(Xanthan-Biopolymer, mit Formaldehyd stabilisiert, Shell) erhältlich.
Bevorzugte wäßrige Flüssigwaschmittel enthalten als Komponente a) des Verdickungssy
stems 0,2 bis 4 Gew.-%, vorzugsweise 0,3 bis 3 Gew.-% und insbesondere 0,4 bis 1,5 Gew.
%, eines Polysaccharids.
Ein bevorzugt einzusetzendes polymeres Verdickungsmittel ist Xanthan, ein mikrobielles
anionisches Heteropolysaccharid, das von Xanthomonas campestris und einigen anderen Spe
cies unter aeroben Bedingungen produziert wird und eine Molmasse von 2 bis 15 Millionen
Dalton aufweist. Xanthan wird aus einer Kette mit β-1,4-gebundener Glucose (Cellulose) mit
Seitenketten gebildet. Die Struktur der Untergruppen besteht aus Glucose, Mannose, Glucu
ronsäure, Acetat und Pyruvat, wobei die Anzahl der Pyruvat-Einheiten die Viskosität des
Xanthan bestimmt.
Xanthan läßt sich durch folgende Formel beschreiben:
Bevorzugte wäßrige Flüssigwaschmittel enthalten als Komponente a) des Verdickungssy
stems jeweils bezogen auf das gesamte Mittel 0,2 bis 4 Gew.-%, vorzugsweise 0,3 bis 3
Gew.-% und insbesondere 0,4 bis 1,5 Gew.-%, Xanthan.
Die zweite Komponente des Verdickungssystems in den erfindungsgemäßen Mitteln ist eine
Borverbindung, die in Mengen von 0,5 bis 7 Gew.-% eingesetzt wird. Beispiele für Borver
bindungen, die im Rahmen der vorliegenden Erfindung einsetzbar sind, sind Borsäure, Boro
xid, Alkaliborate wie Ammonium-, Natrium- und Kalium-ortho-, -meta- und -py
roborate, Borax in seinen verschiedenen Hydratationsstufen und Polyborate wie -beispielswei
se Alkalimetallpentaborate. Auch organische Borverbindungen wie Ester der Borsäure sind
einsetzbar. Bevorzugte Flüssigwaschmittel enthalten 0,5 bis 4 Gew.-%, vorzugsweise 0,75 bis
3 Gew.-% und insbesondere 1 bis 2 Gew.-% Borsäure oder Natriumtetraborat.
Als dritte Komponente des Verdickungssystem enthalten die erfindungsgemäßen Flüssig
waschmittel 1 bis 8 Gew.-% eines Komplexbildners. Unter dem Begriff Komplexbildner wer
den im Rahmen der vorliegenden Anmeldung niedermolekulare Hydroxycarbonsäuren wie
Citronensäure, Weinsäure, Äpfelsäure, oder Gluconsäure bzw. deren Salze verstanden.
Besonders bevorzugte Flüssigwaschmittel enthalten dabei als Komponente c) des Verdic
kungssystems Citronensäure oder Natriumcitrat, wobei Flüssigwaschmittel bevorzugt sind,
die 2,0 bis 7,5 Gew.-%, vorzugsweise 3,0 bis 6,0 Gew.-% uns insbesondere 4,0 bis 5,0 Gew.
% Natriumcitrat enthalten.
Neben den Bestandteilen des Verdickungssystems enthalten die erfindungsgemäßen Flüssig
waschmittel Tensid(e), wobei anionische, nichtionische, kationische und/oder amphotere Ten
side eingesetzt werden. Bevorzugt sind aus anwendungstechnischer Sicht Mischungen aus
anionischen und nichtionischen Tensiden, wobei der Anteil der nichtionischen Tenside größer
sein sollte als der Anteil an anionischen Tensiden. Der Gesamttensidgehalt der Formkörper
liegt wie oben beschrieben vorzugsweise oberhalb von 40 Gew.-%, bezogen auf das gesamte
Flüssigwaschmittel.
Als nichtionische Tenside werden vorzugsweise alkoxylierte, vorteilhafterweise ethoxylierte,
insbesondere primäre Alkohole mit vorzugsweise 8 bis 18 C-Atomen und durchschnittlich 1
bis 12 Mol Ethylenoxid (EO) pro Mol Alkohol eingesetzt, in denen der Alkoholrest linear
oder bevorzugt in 2-Stellung methylverzweigt sein kann bzw. lineare und methylverzweigte
Reste im Gemisch enthalten kann, so wie sie üblicherweise in Oxoalkoholresten vorliegen.
Insbesondere sind jedoch Alkoholethoxylate mit linearen Resten aus Alkoholen nativen Ur
sprungs mit 12 bis 18 C-Atomen, z. B. aus Kokos-, Palm-, Talgfett- oder Oleylalkohol, und
durchschnittlich 2 bis 8 EO pro Mol Alkohol bevorzugt. Zu den bevorzugten ethoxylierten
Alkoholen gehören beispielsweise C12-14-Alkohole mit 3 EO, 4 EO oder 7 EO, C9-11-Alkohol
mit 7 EO, C13-15-Alkohole mit 3 EO, 5 EO, 7 EO oder 8 EO, C12-18-Alkohole mit 3 EO, 5 EO
oder 7 EO und Mischungen aus diesen, wie Mischungen aus C12-14-Alkohol mit 3 EO und C12
18-Alkohol mit 7 EO. Die angegebenen Ethoxylierungsgrade stellen statistische Mittelwerte
dar, die für ein spezielles Produkt eine ganze oder eine gebrochene Zahl sein können. Bevor
zugte Alkoholethoxylate weisen eine eingeengte Homologenverteilung auf (narrow range
ethoxylates, NRE). Zusätzlich zu diesen nichtionischen Tensiden können auch Fettalkohole
mit mehr als 12 EO eingesetzt werden. Beispiele hierfür sind Talgfettalkohol mit 14 EO, 25
EO, 30 EO oder 40 EO. Auch nichtionische Tenside, die EO- und PO-Gruppen zusammen im
Molekül enthalten, sind erfindungsgemäß einsetzbar. Hierbei können Blockcopolymere mit
EO-PO-Blockeinheiten bzw. PO-EO-Blockeinheiten eingesetzt werden, aber auch EO-PO-
EO-Copolymere bzw. PO-EO-PO-Copolymere. Selbstverständlich sind auch gemischt al
koxylierte Niotenside einsetzbar, in denen EO- und PO-Einheiten nicht blockweise sondern
statistisch verteilt sind. Solche Produkte sind durch gleichzeitige Einwirkung von Ethylen- und
Propylenoxid auf Fettalkohole erhältlich.
Außerdem können als weitere nichtionische Tenside auch Alkylglykoside der allgemeinen
Formel RO(G)x eingesetzt werden, in der R einen primären geradkettigen oder methylver
zweigten, insbesondere in 2-Stellung methylverzweigten aliphatischen Rest mit 8 bis 22, vor
zugsweise 12 bis 18 C-Atomen bedeutet und G das Symbol ist, das für eine Glykoseeinheit
mit 5 oder 6 C-Atomen, vorzugsweise für Glucose, steht. Der Oligomerisierungsgrad x, der
die Verteilung von Monoglykosiden und Oligoglykosiden angibt, ist eine beliebige Zahl zwi
schen 1 und 10; vorzugsweise liegt x bei 1,2 bis 1,4.
Eine weitere Klasse bevorzugt eingesetzter nichtionischer Tenside, die entweder als alleiniges
nichtionisches Tensid oder in Kombination mit anderen nichtionischen Tensiden eingesetzt
werden, sind alkoxylierte, vorzugsweise ethoxylierte oder ethoxylierte und propoxylierte Fett
säurealkylester, vorzugsweise mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen in der Alkylkette, insbesondere
Fettsäuremethylester, wie sie beispielsweise in der japanischen Patentanmeldung JP
58/217598 beschrieben sind oder die vorzugsweise nach dem in der internationalen Pa
tentanmeldung WO-A-90/13533 beschriebenen Verfahren hergestellt werden.
Auch nichtionische Tenside vom Typ der Aminoxide, beispielsweise N-Kokosalkyl-N,N-
dimethylaminoxid und N-Talgalkyl-N,N-dihydroxyethylaminoxid, und der Fettsäurealkano
lamide können geeignet sein. Die Menge dieser nichtionischen Tenside beträgt vorzugsweise
nicht mehr als die der ethoxylierten Fettalkohole, insbesondere nicht mehr als die Hälfte da
von.
Weitere geeignete Tenside sind Polyhydroxyfettsäureamide der Formel III,
in der RCO für einen aliphatischen Acylrest mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen, R1 für Wasser
stoff, einen Alkyl- oder Hydroxyalkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und [Z] für einen
linearen oder verzweigten Polyhydroxyalkylrest mit 3 bis 10 Kohlenstoffatomen und 3 bis 10
Hydroxylgruppen steht. Bei den Polyhydroxyfettsäureamiden handelt es sich um bekannte
Stoffe, die üblicherweise durch reduktive Aminierung eines reduzierenden Zuckers mit Am
moniak, einem Alkylamin oder einem Alkanolamin und nachfolgende Acylierung mit einer
Fettsäure, einem Fettsäurealkylester oder einem Fettsäurechlorid erhalten werden können.
Zur Gruppe der Polyhydroxyfettsäureamide gehören auch Verbindungen der Formel IV,
in der R für einen linearen oder verzweigten Alkyl- oder Alkenylrest mit 7 bis 12 Kohlenstof
fatomen, R1 für einen linearen, verzweigten oder cyclischen Alkylrest oder einen Arylrest mit
2 bis 8 Kohlenstoffatomen und R2 für einen linearen, verzweigten oder cyclischen Alkylrest
oder einen Arylrest oder einen Oxy-Alkylrest mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen steht, wobei
C1-4-Alkyl- oder Phenylreste bevorzugt sind und [Z] für einen linearen Polyhydroxyalkylrest
steht, dessen Alkylkette mit mindestens zwei Hydroxylgruppen substituiert ist, oder alkoxy
lierte, vorzugsweise ethoxylierte oder propoxylierte Derivate dieses Restes.
[Z] wird vorzugsweise durch reduktive Aminierung eines Zuckers erhalten, beispielsweise
Glucose, Fructose, Maltose, Lactose, Galactose, Mannose oder Xylose. Die N-Alkoxy- oder
N-Aryloxy-substituierten Verbindungen können dann beispielweise nach der Lehre der inter
nationalen Anmeldung WO-A-95/07331 durch Umsetzung mit Fettsäuremethylestern in Ge
genwart eines Alkoxids als Katalysator in die gewünschten Polyhydroxyfettsäureamide über
führt werden.
Der Gehalt bevorzugter Flüssigwaschmittel an nichtionischen Tensiden beträgt 10 bis 40
Gew.-%, vorzugsweise 15 bis 35 Gew.-% und insbesondere 20 bis 28 Gew.-%, jeweils bezo
gen auf das gesamte Mittel.
Als anionische Tenside werden beispielsweise solche vom Typ der Sulfonate und Sulfate ein
gesetzt. Als Tenside vom Sulfonat-Typ kommen dabei vorzugsweise C9-13-Alkylbenzolsul
fonate, Olefinsulfonate, d. h. Gemische aus Alken- und Hydroxyalkansulfonaten sowie Disul
fonaten, wie man sie beispielsweise aus C12-18-Monoolefinen mit end- oder innenständiger
Doppelbindung durch Sulfonieren mit gasförmigem Schwefeltrioxid und anschließende al
kalische oder saure Hydrolyse der Sulfonierungsprodukte erhält, in Betracht. Geeignet sind
auch Alkansulfonate, die aus C12-18-Alkanen beispielsweise durch Sulfochlorierung oder Sul
foxidation mit anschließender Hydrolyse bzw. Neutralisation gewonnen werden. Ebenso sind
auch die Ester von α-Sulfofettsäuren (Estersulfonate), z. B. die α-sulfonierten Methylester der
hydrierten Kokos-, Palmkern- oder Talgfettsäuren geeignet.
Weitere geeignete Aniontenside sind sulfierte Fettsäureglycerinester. Unter Fettsäureglyceri
nestern sind die Mono-, Di- und Triester sowie deren Gemische zu verstehen, wie sie bei der
Herstellung durch Veresterung von einem Monoglycerin mit 1 bis 3 Mol Fettsäure oder bei
der Umesterung von Triglyceriden mit 0,3 bis 2 Mol Glycerin erhalten werden. Bevorzugte
sulfierte Fettsäureglycerinester sind dabei die Sulfierprodukte von gesättigten Fettsäuren mit 6
bis 22 Kohlenstoffatomen, beispielsweise der Capronsäure, Caprylsäure, Caprinsäure, Myri
stinsäure, Laurinsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure oder Behensäure.
Als Alk(en)ylsulfate werden die Alkali- und insbesondere die Natriumsalze der Schwefelsäu
rehalbester der C12-C18-Fettalkohole, beispielsweise aus Kokosfettalkohol, Talgfettalkohol,
Lauryl-, Myristyl-, Cetyl- oder Stearylalkohol oder der C10-C20-Oxoalkohole und diejenigen
Halbester sekundärer Alkohole dieser Kettenlängen bevorzugt. Weiterhin bevorzugt sind
Alk(en)ylsulfate der genannten Kettenlange, welche einen synthetischen, auf petrochemischer
Basis hergestellten geradkettigen Alkylrest enthalten, die ein analoges Abbauverhalten besit
zen wie die adäquaten Verbindungen auf der Basis von fettchemischen Rohstoffen. Aus
waschtechnischem Interesse sind die C12-C16-Alkylsulfate und C12-C15-Alkylsulfate sowie
C14-C15-Alkylsulfate bevorzugt. Auch 2,3-Alkylsulfate, welche beispielsweise gemäß den
US-Patentschriften 3,234,258 oder 5,075,041 hergestellt werden und als Handelsprodukte der
Shell Oil Company unter dem Namen DAN® erhalten werden können, sind geeignete Anion
tenside.
Auch die Schwefelsäuremonoester der mit 1 bis 6 Mol Ethylenoxid ethoxylierten geradketti
gen oder verzweigten C-7-21-Alkohole, wie 2-Methyl-verzweigte C9-11-Alkohole mit im Durch
schnitt 3,5 Mol Ethylenoxid (EO) oder C12-18-Fettalkohole mit 1 bis 4 EO, sind geeignet. Sie
werden in Reinigungsmitteln aufgrund ihres hohen Schaumverhaltens nur in relativ geringen
Mengen, beispielsweise in Mengen von 1 bis 5 Gew.-%, eingesetzt.
Weitere geeignete Aniontenside sind auch die Salze der Alkylsulfobernsteinsäure, die auch
als Sulfosuccinate oder als Sulfobernsteinsäureester bezeichnet werden und die Monoester
und/oder Diester der Sulfobernsteinsäure mit Alkoholen, vorzugsweise Fettalkoholen und
insbesondere ethoxylierten Fettalkoholen darstellen. Bevorzugte Sulfosuccinate enthalten
C8-18-Fettalkoholreste oder Mischungen aus diesen. Insbesondere bevorzugte Sulfosuccinate ent
halten einen Fettalkoholrest, der sich von ethoxylierten Fettalkoholen ableitet, die für sich
betrachtet nichtionische Tenside darstellen (Beschreibung siehe unten). Dabei sind wiederum
Sulfosuccinate, deren Fettalkohol-Reste sich von ethoxylierten Fettalkoholen mit eingeengter
Homologenverteilung ableiten, besonders bevorzugt. Ebenso ist es auch möglich,
Alk(en)ylbernsteinsäure mit vorzugsweise 8 bis 18 Kohlenstoffatomen in der Alk(en)ylkette
oder deren Salze einzusetzen.
Als weitere anionische Tenside kommen insbesondere Seifen in Betracht. Geeignet sind ge
sättigte und ungesättigte Fettsäureseifen, wie die Salze der Laurinsäure, Myristinsäure, Pal
mitinsäure, Stearinsäure, hydrierte Erucasäure und Behensäure sowie insbesondere aus natür
lichen Fettsäuren, z. B. Kokos-, Palmkern-, Olivenöl- oder Talgfettsäuren, abgeleitete Seifen
gemische.
Die anionischen Tenside einschließlich der Seifen können in Form ihrer Natrium-, Kalium- oder
Ammoniumsalze sowie als lösliche Salze organischer Basen, wie Mono-, Di- oder Triet
hanolamin, vorliegen. Vorzugsweise liegen die anionischen Tenside in Form ihrer Natrium- oder
Kaliumsalze, insbesondere in Form der Natriumsalze vor.
Der Gehalt bevorzugter Flüssigwaschmittel an anionischen Tensiden beträgt 10 bis 35 Gew.
%, vorzugsweise 15 bis 30 Gew.-% und insbesondere 20 bis 25 Gew.-%, jeweils bezogen auf
das gesamte Mittel.
Die Viskosität der erfindungsgemäßen Mittel kann mit üblichen Standardmethoden (bei
spielsweise Brookfield-Viskosimeter LVT-II bei 20 U/min und 20°C, Spindel 3) gemessen
werden und liegt vorzugsweise im Bereich von 500 bis 5000 mPas. Bevorzugte Mittel haben
Viskositäten von 1000 bis 4000 mPas, wobei Werte zwischen 2000 und 3500 mPas besonders
bevorzugt sind.
Zusätzlich zum Verdickungssystem und zu Tensid(en) können die erfindungsgemäßen Mittel
weitere Inhaltsstoffe enthalten, die die anwendungstechnischen und/oder ästhetischen Eigen
schaften des Flüssigwaschmittels weiter verbessern. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung
enthalten bevorzugte Mittel zusätzlich zum Verdickungssystem und zu Tensid(en) einen oder
mehrere Stoffe aus der Gruppe der Gerüststoffe, Bleichmittel, Bleichaktivatoren, Enzyme,
Elektrolyte, nichtwäßrigen Lösungsmittel, pH-Stellmittel, Duftstoffe, Parfümträger, Fluores
zenzmittel, Farbstoffe, Hydrotope, Schauminhibitoren, Silikonöle, Antiredepositionsmittel,
optischen Aufheller, Vergrauungsinhibitoren, Einlaufverhinderer, Knitterschutzmittel,
Farbübertragungsinhibitoren, antimikrobiellen Wirkstoffe, Germizide, Fungizide, Antioxi
dantien, Korrosionsinhibitoren, Antistatika, Bügelhilfsmittel, Phobier- und Imprägniermittel,
Quell- und Schiebefestmittel sowie UV-Absorber.
Als Gerüststoffe, die in den erfindungsgemäßen Flüssigwaschmitteln enthalten sein können,
sind insbesondere Silikate, Aluminiumsilikate (insbesondere Zeolithe), Carbonate, Salze or
ganischer Di- und Polycarbonsäuren sowie Mischungen dieser Stoffe zu nennen.
Geeignete kristalline, schichtförmige Natriumsilikate besitzen die allgemeine Formel
NaMSixO2x+1.H2O, wobei M Natrium oder Wasserstoff bedeutet, x eine Zahl von 1,9 bis 4
und y eine Zahl von 0 bis 20 ist und bevorzugte Werte für x 2, 3 oder 4 sind. Derartige kri
stalline Schichtsilikate werden beispielsweise in der europäischen Patentanmeldung EP-A-0
164 514 beschrieben. Bevorzugte kristalline Schichtsilikate der angegebenen Formel sind
solche, in denen M für Natrium steht und x die Werte 2 oder 3 annimmt. Insbesondere sind
sowohl β- als auch 6-Natriumdisilikate Na2Si2O5.yH2O bevorzugt, wobei β-Natriumdisilikat
beispielsweise nach dem Verfahren erhalten werden kann, das in der internationalen Pa
tentanmeldung WO-A-91/08171 beschrieben ist.
Einsetzbar sind auch amorphe Natriumsilikate mit einem Modul Na2O : SiO2 von 1 : 2 bis
1 : 3,3, vorzugsweise von 1 : 2 bis 1 : 2,8 und insbesondere von 1:2 bis 1 : 2,6, welche löseverzö
gert sind und Sekundärwascheigenschaften aufweisen. Die Löseverzögerung gegenüber her
kömmlichen amorphen Natriumsilikaten kann dabei auf verschiedene Weise, beispielsweise
durch Oberflächenbehandlung, Compoundierung, Kompaktierung/Verdichtung oder durch
Übertrocknung hervorgerufen worden sein. Im Rahmen dieser Erfindung wird unter dem Be
griff "amorph" auch "röntgenamorph" verstanden. Dies heißt, daß die Silikate bei Röntgen
beugungsexperimenten keine scharfen Röntgenreflexe liefern, wie sie für kristalline Substan
zen typisch sind, sondern allenfalls ein oder mehrere Maxima der gestreuten Röntgenstrah
lung, die eine Breite von mehreren Gradeinheiten des Beugungswinkels aufweisen. Es kann
jedoch sehr wohl sogar zu besonders guten Buildereigenschaften führen, wenn die Silikatpar
tikel bei Elektronenbeugungsexperimenten verwaschene oder sogar scharfe Beugungsmaxima
liefern. Dies ist so zu interpretieren, daß die Produkte mikrokristalline Bereiche der Größe 10
bis einige Hundert nm aufweisen, wobei Werte bis max. 50 nm und insbesondere bis max. 20
nm bevorzugt sind. Derartige sogenannte röntgenamorphe Silikate, welche ebenfalls eine Lö
severzögerung gegenüber den herkömmlichen Wassergläsern aufweisen, werden beispiels
weise in der deutschen Patentanmeldung DE-A-44 00 024 beschrieben. Insbesondere bevor
zugt sind verdichtete/kompaktierte amorphe Silikate, compoundierte amorphe Silikate und
übertrocknete röntgenamorphe Silikate.
Der eingesetzte feinkristalline, synthetische und gebundenes Wasser enthaltende Zeolith ist
vorzugsweise Zeolith A und/oder P. Als Zeolith P wird Zeolith MAP® (Handelsprodukt der
Firma Crosfield) besonders bevorzugt. Geeignet sind jedoch auch Zeolith X sowie Mischun
gen aus A, X und/oder P. Kommerziell erhältlich und im Rahmen der vorliegenden Erfindung
bevorzugt einsetzbar ist beispielsweise auch ein Co-Kristallisat aus Zeolith X und Zeolith A
(ca. 80 Gew.-% Zeolith X), das von der Firma CONDEA Augusta S.p.A. unter dem Marken
namen VEGOBOND AX® vertrieben wird und durch die Formel
nNa2O.(1-n)K2O.Al2O3.(2-2,5)SiO2.(3,5-5,5)H2O
beschrieben werden kann. Der Zeolith kann als sprühgetrocknetes Pulver oder auch als unge
trocknete, von ihrer Herstellung noch feuchte, stabilisierte Suspension zum Einsatz kommen.
Für den Fall, daß der Zeolith als Suspension eingesetzt wird, kann diese geringe Zusätze an
nichtionischen Tensiden als Stabilisatoren enthalten, beispielsweise 1 bis 3 Gew.-%, bezogen
auf Zeolith, an ethoxylierten C12-C18-Fettalkoholen mit 2 bis 5 Ethylenoxidgruppen, C12-C14-
Fettalkoholen mit 4 bis 5 Ethylenoxidgruppen oder ethoxylierten Isotridecanolen. Geeignete
Zeolithe weisen eine mittlere Teilchengröße von weniger als 10 µm (Volumenverteilung;
Meßmethode: Coulter Counter) auf und enthalten vorzugsweise 18 bis 22 Gew.-%, insbeson
dere 20 bis 22 Gew.-% an gebundenem Wasser.
Selbstverständlich ist auch ein Einsatz der allgemein bekannten Phosphate als Buildersub
stanzen möglich, sofern ein derartiger Einsatz nicht aus ökologischen Gründen vermieden
werden sollte. Geeignet sind insbesondere die Natriumsalze der Orthophosphate, der Pyro
phosphate und insbesondere der Tripolyphosphate.
Unter den als Bleichmittel dienenden, in Wasser H2O2 liefernden Verbindungen haben das
Natriumperborattetrahydrat und das Natriumperboratmonohydrat besondere Bedeutung.
Weitere brauchbare Bleichmittel sind beispielsweise Natriumpercarbonat, Peroxypyrophos
phate, Citratperhydrate sowie H2O2 liefernde persaure Salze oder Persäuren, wie Perbenzoate,
Peroxophthalate, Diperazelainsäure, Phthaloiminopersäure oder Diperdodecandisäure.
Um beim Waschen bei Temperaturen von 60 °C und darunter eine verbesserte Bleichwirkung
zu erreichen, können Bleichaktivatoren in die Wasch- und Reinigungsmittelformkörper ein
gearbeitet werden. Als Bleichaktivatoren können Verbindungen, die unter Perhydrolysebe
dingungen aliphatische Peroxocarbonsäuren mit vorzugsweise 1 bis 10 C-Atomen, insbeson
dere 2 bis 4 C-Atomen, und/oder gegebenenfalls substituierte Perbenzoesäure ergeben, einge
setzt werden. Geeignet sind Substanzen, die O- und/oder N-Acylgruppen der genannten C-
Atomzahl und/oder gegebenenfalls substituierte Benzoylgruppen tragen. Bevorzugt sind
mehrfach acylierte Alkylendiamine, insbesondere Tetraacetylethylendiamin (TAED), acy
lierte Triazinderivate, insbesondere 1,5-Diacetyl-2,4-dioxohexahydro- 1,3,5 -triazin (DADHT),
acylierte Glykolurile, insbesondere Tetraacetylglykoluril (TAGU), N-Acylimide, insbesonde
re N-Nonanoylsuccinimid (NOSI), acylierte Phenolsulfonate, insbesondere n-Nonanoyl- oder
Isononanoyloxybenzolsulfonat (n- bzw. iso-NOBS), Carbonsäureanhydride, insbesondere
Phthalsäureanhydrid, acylierte mehrwertige Alkohole, insbesondere Triacetin, Ethylenglykol
diacetat und 2,5-Diacetoxy-2,5-dihydrofuran.
Zusätzlich zu den konventionellen Bleichaktivatoren oder an deren Stelle können auch soge
nannte Bleichkatalysatoren in die Formkörper eingearbeitet werden. Bei diesen Stoffen han
delt es sich um bleichverstärkende Übergangsmetallsalze bzw. Übergangsmetallkomplexe wie
beispielsweise Mn-, Fe-, Co-, Ru - oder Mo-Salenkomplexe oder -carbonylkomplexe. Auch
Mn-, Fe-, Co-, Ru-, Mo-, Ti-, V- und Cu-Komplexe mit stickstoffhaltigen Tripod-Liganden
sowie Co-, Fe-, Cu- und Ru-Amminkomplexe sind als Bleichkatalysatoren verwendbar.
Als Enzyme kommen insbesondere solche aus der Klassen der Hydrolasen wie der Proteasen,
Esterasen, Lipasen bzw. lipolytisch wirkende Enzyme, Amylasen, Cellulasen bzw. andere
Glykosylhydrolasen und Gemische der genannten Enzyme in Frage. Alle diese Hydrolasen
tragen in der Wäsche zur Entfernung von Verfleckungen wie protein-, fett- oder stärkehalti
gen Verfleckungen und Vergrauungen bei. Cellulasen und andere Glykosylhydrolasen können
darüber hinaus durch das Entfernen von Pilling und Mikrofibrillen zur Farberhaltung und zur
Erhöhung der Weichheit des Textils beitragen. Zur Bleiche bzw. zur Hemmung der
Farbübertragung können auch Oxireduktasen eingesetzt werden. Besonders gut geeignet sind aus Bakterienstämmen oder Pilzen wie Bacillus subtilis, Bacillus licheniformis, Streptomy ceus griseus und Humicola insolens gewonnene enzymatische Wirkstoffe. Vorzugsweise werden Proteasen vom Subtilisin-Typ und insbesondere Proteasen, die aus Bacillus lentus gewonnen werden, eingesetzt. Dabei sind Enzymmischungen, beispielsweise aus Protease und Amylase oder Protease und Lipase bzw. lipolytisch wirkenden Enzymen oder Protease und Cellulase oder aus Cellulase und Lipase bzw. lipolytisch wirkenden Enzymen oder aus Pro tease, Amylase und Lipase bzw. lipolytisch wirkenden Enzymen oder Protease, Lipase bzw.
Farbübertragung können auch Oxireduktasen eingesetzt werden. Besonders gut geeignet sind aus Bakterienstämmen oder Pilzen wie Bacillus subtilis, Bacillus licheniformis, Streptomy ceus griseus und Humicola insolens gewonnene enzymatische Wirkstoffe. Vorzugsweise werden Proteasen vom Subtilisin-Typ und insbesondere Proteasen, die aus Bacillus lentus gewonnen werden, eingesetzt. Dabei sind Enzymmischungen, beispielsweise aus Protease und Amylase oder Protease und Lipase bzw. lipolytisch wirkenden Enzymen oder Protease und Cellulase oder aus Cellulase und Lipase bzw. lipolytisch wirkenden Enzymen oder aus Pro tease, Amylase und Lipase bzw. lipolytisch wirkenden Enzymen oder Protease, Lipase bzw.
lipolytisch wirkenden Enzymen und Cellulase, insbesondere jedoch Protease und/oder Lipase
haltige Mischungen bzw. Mischungen mit lipolytisch wirkenden Enzymen von besonderem
Interesse. Beispiele für derartige lipolytisch wirkende Enzyme sind die bekannten Cutinasen.
Auch Peroxidasen oder Oxidasen haben sich in einigen Fällen als geeignet erwiesen. Zu den
geeigneten Amylasen zählen insbesondere α-Amylasen, Iso-Amylasen, Pullulanasen und
Pektinasen. Als Cellulasen werden vorzugsweise Cellobiohydrolasen, Endoglucanasen und β-
Glucosidasen, die auch Cellobiasen genannt werden, bzw. Mischungen aus diesen eingesetzt.
Da sich verschiedene Cellulase-Typen durch ihre CMCase- und Avicelase-Aktivitäten unter
scheiden, können durch gezielte Mischungen der Cellulasen die gewünschten Aktivitäten ein
gestellt werden.
Die Enzyme können an Trägerstoffe adsorbiert oder in Hüllsubstanzen eingebettet sein, um
sie gegen vorzeitige Zersetzung zu schützen. Der Anteil der Enzyme, Enzymmischungen oder
Enzymgranulate kann beispielsweise etwa 0,1 bis 5 Gew.-%, vorzugsweise 0,12 bis etwa 2
Gew.-% betragen.
Als Elektrolyte aus der Gruppe der anorganischen Salze kann eine breite Anzahl der verschie
densten Salze eingesetzt werden. Bevorzugte Kationen sind die Alkali- und Erdalkalimetalle,
bevorzugte Anionen sind die Halogenide und Sulfate. Aus herstellungstechnischer Sicht ist
der Einsatz von NaCl oder MgCl2 in den erfindungsgemäßen Mitteln bevorzugt. Der Anteil an
Elektrolyten in den erfindungsgemäßen Mitteln beträgt üblicherweise 0,5 bis 5 Gew.-%.
Nichtwäßrige Lösungsmittel, die in den erfindungsgemäßen Mitteln eingesetzt werden kön
nen, stammen beispielsweise aus der Gruppe ein- oder mehrwertigen Alkohole, Alkanolamine
oder Glycolether, sofern sie im angegebenen Konzentrationsbereich mit Wasser mischbar
sind. Vorzugsweise werden die Lösungsmittel ausgewählt aus Ethanol, n- oder i-Propanol,
Butanolen, Glykol, Propan- oder Butandiol, Glycerin, Diglykol, Propyl- oder Butyldiglykol,
Hexylenglycol, Ethylenglykolmethylether, Ethylenglykolethylether, Ethylenglykolpropyle
ther, Ethylenglykolmono-n-butylether, Diethylenglykol-methylether, Diethylenglykolethyle
ther, Propylenglykolmethyl-, -ethyl- oder -propyl-ether, Dipropylenglykolmonomethyl-, oder
-ethylether, Di-isopropylenglykolmonomethyl-, oder -ethylether, Methoxy-, Ethoxy- oder
Butoxytriglykol, 1-Butoxyethoxy-2-propanol, 3-Methyl-3-methoxybutanol, Propylen-glykol
t-butylether sowie Mischungen dieser Lösungsmittel. Nichtwäßrige Lösungsmittel können in
den erfindungsgemäßen Flüssigwaschmitteln in Mengen zwischen 0,5 und 10 Gew.-%, be
vorzugt aber unter 5 Gew.-% und insbesondere unterhalb von 3 Gew.-% eingesetzt werden.
Um den pH-Wert der erfindungsgemäßen Mittel in den gewünschten Bereich zu bringen,
kann der Einsatz von pH-Stellmitteln angezeigt sein. Einsetzbar sind hier sämtliche bekannten
Säuren bzw. Laugen, sofern sich ihr Einsatz nicht aus anwendungstechnischen oder ökologi
schen Gründen bzw. aus Gründen des Verbraucherschutzes verbietet. Üblicherweise über
schreitet die Menge dieser Stellmittel 2 Gew.-% der Gesamtformulierung nicht.
Um den ästhetischen Eindruck der erfindungsgemäßen Mittel zu verbessern, können sie mit
geeigneten Farbstoffen eingefärbt werden. Bevorzugte Farbstoffe, deren Auswahl dem Fach
mann keinerlei Schwierigkeit bereitet, besitzen eine hohe Lagerstabilität und Unempfindlich
keit gegenüber den übrigen Inhaltsstoffen der Mittel und gegen Licht sowie keine ausgeprägte
Substantivität gegenüber Textilfasern, um diese nicht anzufarben.
Als Schauminhibitoren, die in den erfindungsgemäßen Mitteln eingesetzt werden können,
kommen beispielsweise Seifen, Paraffine oder Silikonöle in Betracht, die gegebenenfalls auf
Trägermaterialien aufgebracht sein können. Geeignete Antiredepositionsmittel, die auch als
soil repellents bezeichnet werden, sind beispielsweise nichtionische Celluloseether wie Me
thylcellulose und Methylhydroxypropylcellulose mit einem Anteil an Methoxygruppen von
15 bis 30 Gew.-% und an Hydroxypropylgruppen von 1 bis 15 Gew.-%, jeweils bezogen auf
den nichtionischen Celluloseether sowie die aus dem Stand der Technik bekannten Polymere
der Phthalsäure und/oder Terephthalsäure bzw. von deren Derivaten, insbesondere Polymere
aus Ethylenterephthalaten und/oder Polyethylenglycolterephthalaten oder anionisch und/oder
nichtionisch modifizierten Derivaten von diesen. Insbesondere bevorzugt von diesen sind die
sulfonierten Derivate der Phthalsäure- und Terephthalsäure-Polymere.
Optische Aufheller (sogenannte "Weißtöner") können den erfindungsgemaßen Mitteln zuge
setzt werden, um Vergrauungen und Vergilbungen der behandelten Textilien zu beseitigen.
Diese Stoffe ziehen auf die Faser auf und bewirken eine Aufhellung und vorgetäuschte
Bleichwirkung, indem sie unsichtbare Ultraviolettstrahlung in sichtbares längerwelliges Licht
umwandeln, wobei das aus dem Sonnenlicht absorbierte ultraviolette Licht als schwach bläu
liche Fluoreszenz abgestrahlt wird und mit dem Gelbton der vergrauten bzw. vergilbten Wä
sche reines Weiß ergibt. Geeignete Verbindungen stammen beispielsweise aus den Substanz
klassen der 4,4'-Diamino-2,2'-stilbendisulfonsäuren (Flavonsäuren), 4,4'-Distyryl
biphenylen, Methylumbelliferone, Cumarine, Dihydrochinolinone, 1,3-Diarylpyrazoline,
Naphthalsäureimide, Benzoxazol-, Benzisoxazol- und Benzimidazol-Systeme sowie der durch
Heterocyclen substituierten Pyrenderivate. Die optischen Aufheller werden üblicherweise in
Mengen zwischen 0,05 und 0,3 Gew.-%, bezogen auf das fertige Mittel, eingesetzt.
Vergrauungsinhibitoren haben die Aufgabe, den von der Faser abgelösten Schmutz in der
Flotte suspendiert zu halten und so das Wiederaufziehen des Schmutzes zu verhindern. Hierzu
sind wasserlösliche Kolloide meist organischer Natur geeignet, beispielsweise Leim, Gelatine,
Salze von Ethersulfonsäuren der Stärke oder der Cellulose oder Salze von sauren Schwefel
säureestern der Cellulose oder der Stärke. Auch wasserlösliche, saure Gruppen enthaltende
Polyamide sind für diesen Zweck geeignet. Weiterhin lassen sich lösliche Stärkepräparate und
andere als die obengenannten Stärkeprodukte verwenden, z. B. abgebaute Stärke, Aldehyd
stärken usw. Auch Polyvinylpyrrolidon ist brauchbar. Bevorzugt werden jedoch Cellulo
seether wie Carboxymethylcellulose (Na-Salz), Methylcellulose, Hydroxyalkylcellulose und
Mischether wie Methylhydroxyethylcellulose, Methylhydroxypropylcellulose, Methylcar
boxy-methylcellulose und deren Gemische in Mengen von 0,1 bis 5 Gew.-%, bezogen auf die
Mittel, eingesetzt.
Da textile Flächengebilde, insbesondere aus Reyon, Zellwolle, Baumwolle und deren Mi
schungen, zum Knittern eigen können, weil die Einzelfasern gegen Durchbiegen, Knicken,
Pressen und Quetschen quer zur Faserrichtung empfindlich sind, können die erfindungsgemä
ßen Mittel synthetische Knitterschutzmittel enthalten. Hierzu zählen beispielsweise syntheti
sche Produkte auf der Basis von Fettsäuren, Fettsäureestern, Fettsäureamiden, -alkylolestern, -
alkylolamiden oder Fettalkoholen, die meist mit Ethylenoxid umgesetzt sind, oder Produkte
auf der Basis von Lecithin oder modifizierter Phosphorsäureester.
Zur Bekämpfung von Mikroorganismen können die erfindungsgemäßen Mittel antimikro
bielle Wirkstoffe enthalten. Hierbei unterscheidet man je nach antimikrobiellem Spektrum
und Wirkungsmechanismus zwischen Bakteriostatika und Bakteriziden, Fungistatika und
Fungiziden usw. Wichtige Stoffe aus diesen Gruppen sind beispielsweise Benzalkoniumchlo
ride, Alkylarlylsulfonate, Halogenphenole und Phenolmercuriacetat, wobei bei den erfindungs
gemäßen Mitteln auch gänzlich auf diese Verbindungen verzichtet werden kann.
Um unerwünschte, durch Sauerstoffeinwirkung und andere oxidative Prozesse verursachte
Veränderungen an den Mitteln und/oder den behandelten Textilien zu verhindern, können die
Mittel Antioxidantien enthalten. Zu dieser Verbindungsklasse gehören beispielsweise substi
tuierte Phenole, Hydrochinone, Brenzcatechine und aromatische Amine sowie organische
Sulfide, Polysulfide, Dithiocarbamate, Phosphite und Phosphonate.
Ein erhöhter Tragekomfort kann aus der zusätzlichen Verwendung von Antistatika resultie
ren, die den erfindungsgemäßen Mitteln zusätzlich beigefügt werden. Antistatika vergrößern
die Oberflächenleitfähigkeit und ermöglichen damit ein verbessertes Abfließen gebildeter
Ladungen. Äußere Antistatika sind in der Regel Substanzen mit wenigstens einem hydrophi
len Molekülliganden und geben auf den Oberflächen einen mehr oder minder hygroskopi
schen Film. Diese zumeist grenzflächenaktiven Antistatika lassen sich in stickstoffhaltige
(Amine, Amide, quartäre Ammoniumverbindungen), phosphorhaltige (Phosphorsäureester)
und schwefelhaltige (Alkylsulfonate, Alkylsulfate) Antistatika unterteilen. Externe Antistatika
sind beispielsweise in den Patentanmeldungen FR 1,156,513, GB 873 214 und GB 839 407
beschrieben. Die hier offenbarten Lauryl- (bzw. Stearyl-) dimethylbenzylammoniumchloride
eignen sich als Antistatika für Textilien bzw. als Zusatz zu Waschmitteln, wobei zusätzlich
ein Avivageeffekt erzielt wird.
Zur Verbesserung des Wasserabsorptionsvermögens, der Wiederbenetzbarkeit der behandel
ten Textilien und zur Erleichterung des Bügelns der behandelten Textilien können in den er
findungsgemäßen Mitteln beispielsweise Silikonderivate eingesetzt werden. Diese verbessern
zusätzlich das Ausspülverhalten der erfindungsgemäßen Mittel durch ihre schauminhibieren
den Eigenschaften. Bevorzugte Silikonderivate sind beispielsweise Polydialkyl- oder Alkyla
rylsiloxane, bei denen die Alkylgruppen ein bis fünf C-Atome aufweisen und ganz oder teil
weise fluoriert sind. Bevorzugte Silikone sind Polydimethylsiloxane, die gegebenenfalls deri
vatisiert sein können und dann aminofunktionell oder quaterniert sind bzw. Si-OH-, Si-H- und/
oder Si-Cl-Bindungen aufweisen. Die Viskositäten der bevorzugten Silikone liegen bei
25°C im Bereich zwischen 100 und 100.000 mPas, wobei die Silikone in Mengen zwischen
0,2 und 5 Gew.-%, bezogen auf das gesamte Mittel eingesetzt werden können.
Schließlich können die erfindungsgemäßen Mittel auch UV-Absorber enthalten, die auf die
behandelten Textilien aufziehen und die Lichtbeständigkeit der Fasern verbessern. Verbin
dungen, die diese gewünschten Eigenschaften aufweisen, sind beispielsweise die durch
strahlungslose Desaktivierung wirksamen Verbindungen und Derivate des Benzophenons mit
Substituenten in 2- und/oder 4-Stellung. Weiterhin sind auch substituierte Benzotriazole, in 3-
Stellung Phenylsubstituierte Acrylate (Zimtsäurederivate), gegebenenfalls mit Cyanogruppen
in 2-Stellung, Salicylate, organische Ni-Komplexe sowie Naturstoffe wie Umbelliferon und
die körpereigene Urocansäure geeignet.
Um die durch Schwermetalle katalysierte Zersetzung bestimmter Waschmittel-Inhaltsstoffe
zu vermeiden, können Stoffe eingesetzt werden, die Schwermetalle komplexieren. Geeignete
Schwermetallkomplexbildner sind beispielsweise die Alkalisalze der Ethylendiamintetraes
sigsäure (EDTA) oder der Nitrilotriessigsäure (NTA) sowie Alkalimetallsalze von anioni
schen Polyelektrolyten wie Polymaleaten und Polysulfonaten.
Eine bevorzugte Klasse von Komplexbildnern sind die Phosphonate, die in bevorzugten Flüs
sigwaschmitteln in Mengen von 0,01 bis 1,5 Gew.-%, vorzugsweise 0,02 bis 1 Gew.-% und
insbesondere von 0,03 bis 0,5 Gew.-% enthalten sind. Zu diesen bevorzugten Verbindungen
zählen insbesondere Organophosphonate wie beispielsweise 1-Hydroxyethan-1,1-
diphosphonsäure (HEDP), Aminotri(methylenphosphonsäure) (ATMP), Diethylentriamin
penta(methylenphosphonsäure) (DTPMP bzw. DETPMP) sowie 2-Phosphonobutan- 1,2,4-
tricarbonsäure (PBS-AM), die zumeist in Form ihrer Ammonium- oder Alkalimetallsalze ein
gesetzt werden.
Besonders bevorzugte Flüssigwaschmittel enthalten dabei als Komponente c) des Verdic
kungssystems 1-Hydroxyethan-1,1-diphosphonsäure in Form ihrer Ammonium- oder Alkali
metallsalze.
Die Herstellung der erfindungsgemäßen Mittel erfolgt durch einfaches Vermischen der Be
standteile in Rührkesseln, wobei Wasser, nichtwäßrige Lösungsmittel und Tensid(e) zweck
mäßigerweise vorgelegt werden und die weiteren Bestandteile portionsweise hinzugefügt
werden. Ein gesondertes Erwärmen bei der Herstellung ist nicht erforderlich, wenn es ge
wünscht ist, sollte die Temperatur der Mischung 80°C nicht übersteigen.
Durch Mischen der einzelnen Bestandteile wurden die erfindungsgemäßen Flüssigwaschmit
tel E1 und E2 sowie die Vergleichsbeispiele V1 und V2 hergestellt, deren Zusammensetzung
in Tabelle 1 angegeben ist.
Zur Prüfung der Lagerstabilität wurden die Flüssigwaschmittel 16 Wochen bei unterschiedli
chen klimatischen Bedingungen gelagert und ihr Aussehen visuell beurteilt. Die Ergebnisse
dieser Beurteilung zeigt Tabelle 2:
Die Viskositäten von E1, E2, V1 und V2 nach Herstellung und nach 16 Wochen Lagerung bei
unterschiedlichen klimatischen Bedingungen zeigt Tabelle 3:
Claims (12)
1. Wäßrige, höherviskose Flüssigwaschmittel, enthaltend Tensid(e) sowie weitere übliche
Inhaltsstoffe von Wasch- und Reinigungsmitteln, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel
als Verdickungssystem, jeweils bezogen auf das gesamte Mittel
- a) 0,1 bis 5 Gew.-% eines polymeren Verdickungsmittels,
- b) 0,5 bis 7 Gew.-% einer Borverbindung sowie
- c) 1 bis 8 Gew.-% eines Komplexbildners,
2. Wäßrige Flüssigwaschmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehalt
der Mittel an Tensid(en) über 35 Gew.-% liegt.
3. Wäßrige Flüssigwaschmittel nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß sie als Komponente a) 0,2 bis 4 Gew.-%, vorzugsweise 0,3 bis 3 Gew.-% und
insbesondere 0,4 bis 1,5 Gew.-%, eines Polysaccharids enthalten.
4. Wäßrige Flüssigwaschmittel nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß sie als Komponente a) jeweils bezogen auf das gesamte Mittel 0,2 bis 4 Gew.-%,
vorzugsweise 0,3 bis 3 Gew.-% und insbesondere 0,4 bis 1,5 Gew.-%, Xanthan enthalten.
5. Wäßrige Flüssigwaschmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß sie als Komponente b)jeweils bezogen auf das gesamte Mittel 0,5 bis 4 Gew.-%, vor
zugsweise 0,75 bis 3 Gew.-% und insbesondere 1 bis 2 Gew.-%, Borsäure oder Natrium
tetraborat enthalten.
6. Wäßrige Flüssigwaschmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß sie als Komponente c) Citronensäure oder Natriumcitrat enthalten.
7. Wäßrige Flüssigwaschmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß sie als Komponente c) 2,0 bis 7,5 Gew.-%, vorzugsweise 3,0 bis 6,0 Gew.-% und ins
besondere 4,0 bis 5,0 Gew.-% Natriumcitrat enthalten.
8. Wäßrige Flüssigwaschmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß ihr Gehalt an nichtionischen Tensiden 10 bis 40 Gew.-%, vorzugsweise 15 bis 35
Gew.-% und insbesondere 20 bis 28 Gew.-%, beträgt.
9. Wäßrige Flüssigwaschmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß ihr Gehalt an anionischen Tensiden 10 bis 35 Gew.-%, vorzugsweise 15 bis 30 Gew.-%
und insbesondere 20 bis 25 Gew.-%, beträgt.
10. Wäßrige Flüssigwaschmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß sie eine Viskosität von 500 bis 5000 mPas, vorzugsweise von 1000 bis 4000 mPas
und insbesondere von 2000 bis 3500 mPas, aufweisen.
11. Wäßrige Flüssigwaschmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 10, enthaltend weiterhin
einen oder mehrere Stoffe aus der Gruppe der Gerüststoffe, Bleichmittel, Bleichaktivato
ren, Enzyme, Elektrolyte, nichtwäßrigen Lösungsmittel, pH-Stellmittel, Duftstoffe, Par
fümträger, Fluoreszenzmittel, Farbstoffe, Hydrotope, Schauminhibitoren, Silikonöle, An
tiredepositionsmittel, optischen Aufheller, Vergrauungsinhibitoren, Einlaufverhinderer,
Knitterschutzmittel, Farbübertragungs-inhibitoren, antimikrobiellen Wirkstoffe, Germizi
de, Fungizide, Antioxidantien, Korrosionsinhibitoren, Antistatika, Bügelhilfsmittel, Pho
bier- und Imprägniermittel, Quell- und Schiebefestmittel sowie UV-Absorber.
12. Wäßrige Flüssigwaschmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß sie jeweils bezogen auf das gesamte Mittel 0,01 bis 1,5 Gew.-%, vorzugsweise 0,02
bis 1 Gew.-% uns insbesondere 0,03 bis 0,5 Gew.-% eines Phosphonats enthalten.
Priority Applications (11)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752165A DE19752165A1 (de) | 1997-11-26 | 1997-11-26 | Stabile höherviskose Flüssigwaschmittel |
| JP2000522196A JP4394829B2 (ja) | 1997-11-26 | 1998-11-17 | 高粘度水性液体洗剤 |
| HU0004376A HU228346B1 (en) | 1997-11-26 | 1998-11-17 | Stable high viscosity liquid detergents |
| US09/555,154 US6274546B1 (en) | 1997-11-26 | 1998-11-17 | Stable high viscosity liquid detergents |
| EP98961208A EP1034242B1 (de) | 1997-11-26 | 1998-11-17 | Stabile höherviskose flüssigwaschmittel |
| DE59808845T DE59808845D1 (de) | 1997-11-26 | 1998-11-17 | Stabile höherviskose flüssigwaschmittel |
| PCT/EP1998/007347 WO1999027051A1 (de) | 1997-11-26 | 1998-11-17 | Stabile höherviskose flüssigwaschmittel |
| AT98961208T ATE243734T1 (de) | 1997-11-26 | 1998-11-17 | Stabile höherviskose flüssigwaschmittel |
| KR1020007005785A KR100594341B1 (ko) | 1997-11-26 | 1998-11-17 | 안정한 고점도 액체 세제 |
| PL34063898A PL188031B1 (pl) | 1997-11-26 | 1998-11-17 | Ciekły środek piorący o podwyższonej lepkości |
| ES98961208T ES2202919T3 (es) | 1997-11-26 | 1998-11-17 | Agente de lavado liquido de elevada viscosidad, estable. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752165A DE19752165A1 (de) | 1997-11-26 | 1997-11-26 | Stabile höherviskose Flüssigwaschmittel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19752165A1 true DE19752165A1 (de) | 1999-05-27 |
Family
ID=7849752
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752165A Withdrawn DE19752165A1 (de) | 1997-11-26 | 1997-11-26 | Stabile höherviskose Flüssigwaschmittel |
| DE59808845T Expired - Lifetime DE59808845D1 (de) | 1997-11-26 | 1998-11-17 | Stabile höherviskose flüssigwaschmittel |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE59808845T Expired - Lifetime DE59808845D1 (de) | 1997-11-26 | 1998-11-17 | Stabile höherviskose flüssigwaschmittel |
Country Status (10)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US6274546B1 (de) |
| EP (1) | EP1034242B1 (de) |
| JP (1) | JP4394829B2 (de) |
| KR (1) | KR100594341B1 (de) |
| AT (1) | ATE243734T1 (de) |
| DE (2) | DE19752165A1 (de) |
| ES (1) | ES2202919T3 (de) |
| HU (1) | HU228346B1 (de) |
| PL (1) | PL188031B1 (de) |
| WO (1) | WO1999027051A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2000029532A1 (de) * | 1998-11-18 | 2000-05-25 | Cognis Deutschland Gmbh | Gelförmiges reinigungsmittel für spültoiletten |
| WO2001032818A1 (de) * | 1999-11-03 | 2001-05-10 | Henkel Kommanditgesellschaft Auf Aktien | Enzymhaltige höherviskose flüssigwaschmittel |
| WO2007098862A1 (de) * | 2006-02-28 | 2007-09-07 | Henkel Ag & Co. Kgaa | Vergrauungsinhibierendes flüssigwaschmittel |
| US9582262B2 (en) | 2014-06-16 | 2017-02-28 | Wipro Limited | Systems and methods for installing upgraded software on electronic devices |
Families Citing this family (12)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10004677A1 (de) * | 2000-02-03 | 2001-08-09 | Cognis Deutschland Gmbh | Tensidmischung mit Fettalkoholalkoxylaten aus pflanzlichen Rohstoffen |
| DE10040724A1 (de) * | 2000-08-17 | 2002-03-07 | Henkel Kgaa | Mechanisch stabile, flüssig formulierte Waschmittel-, Spülmittel- oder Reinigungsmittel-Portionen |
| EP1264875A1 (de) * | 2001-06-08 | 2002-12-11 | Givaudan SA | Reinigungsmittelzusammensetzung |
| KR100454916B1 (ko) * | 2002-05-17 | 2004-11-06 | 신승엽 | 흘러내림 방지를 위한 브레지어 어깨끈용 투명 반짝이조성물 |
| US20040180800A1 (en) * | 2003-03-10 | 2004-09-16 | Mcmahan John Marshall | Cleaning and protecting composition with antioxidant and UV light resistance and method of use |
| US8067350B2 (en) * | 2005-12-15 | 2011-11-29 | Kimberly-Clark Worldwide, Inc. | Color changing cleansing composition |
| DE102007036910A1 (de) | 2007-08-06 | 2009-02-12 | Henkel Ag & Co. Kgaa | Verdicktes, flüssiges Wasch- oder Reinigungsmittel |
| JP2009191098A (ja) * | 2008-02-12 | 2009-08-27 | Diversey Ip Internatl Bv | 衣料用液体洗浄剤組成物 |
| DE102009027811A1 (de) * | 2009-07-17 | 2011-01-20 | Henkel Ag & Co. Kgaa | Flüssiges Wasch-oder Reinigungsmittel mit vergrauungsinhibierendem Polysaccarid |
| KR101838965B1 (ko) * | 2015-10-05 | 2018-04-26 | 주식회사 고은빛 | 크레용 전용 지우개 |
| JP2021500482A (ja) * | 2017-10-20 | 2021-01-07 | エブリワンズ アース インコーポレイテッド | セルロース含有布用の白色化組成物 |
| DE102020007520A1 (de) | 2020-12-09 | 2022-06-09 | Ovidiu Dicoi | Modifizierte strukturierte, fließfähige Wasch- und Reinigungsmittel |
Family Cites Families (24)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1156513A (fr) | 1956-07-24 | 1958-05-19 | Préparation permettant d'éliminer l'électricité statique des fibres textiles de synthèse | |
| NL232749A (de) | 1957-10-31 | |||
| GB873214A (en) | 1958-08-20 | 1961-07-19 | British Nylon Spinners Ltd | Non-ionic detergent compositions |
| JPS58217598A (ja) | 1982-06-10 | 1983-12-17 | 日本油脂株式会社 | 洗剤組成物 |
| DE3413571A1 (de) | 1984-04-11 | 1985-10-24 | Hoechst Ag, 6230 Frankfurt | Verwendung von kristallinen schichtfoermigen natriumsilikaten zur wasserenthaertung und verfahren zur wasserenthaertung |
| US4959179A (en) * | 1989-01-30 | 1990-09-25 | Lever Brothers Company | Stabilized enzymes liquid detergent composition containing lipase and protease |
| DE3914131A1 (de) | 1989-04-28 | 1990-10-31 | Henkel Kgaa | Verwendung von calcinierten hydrotalciten als katalysatoren fuer die ethoxylierung bzw. propoxylierung von fettsaeureestern |
| YU221490A (sh) | 1989-12-02 | 1993-10-20 | Henkel Kg. | Postupak za hidrotermalnu izradu kristalnog natrijum disilikata |
| WO1992009526A1 (de) | 1990-12-01 | 1992-06-11 | Henkel Kommanditgesellschaft Auf Aktien | Verfahren zur hydrothermalen herstellung von kristallinem natriumdisilikat |
| JP2908587B2 (ja) | 1991-05-07 | 1999-06-21 | 花王株式会社 | 酸性硬表面用洗浄剤組成物 |
| FR2692278A1 (fr) | 1992-06-11 | 1993-12-17 | Abel Bonnex Sa | Compositions pour le nettoyage de pièces métalliques en particulier de jantes. |
| DE69413036D1 (de) * | 1993-06-14 | 1998-10-08 | Procter & Gamble | Konzentriertes phosphatfreies flüssiges enzymhaltiges maschinengeschirrspülmittel |
| AU7716094A (en) | 1993-09-09 | 1995-03-27 | Procter & Gamble Company, The | Liquid detergents with n-alkoxy or n-aryloxy polyhydroxy fatty acid amide surfactants |
| AUPM294993A0 (en) * | 1993-12-13 | 1994-01-13 | HADDON, Bruce Alexander | A deodorizer |
| DE4400024A1 (de) | 1994-01-03 | 1995-07-06 | Henkel Kgaa | Silikatische Builder und ihre Verwendung in Wasch- und Reinigungsmitteln sowie Mehrstoffgemische für den Einsatz auf diesem Sachgebiet |
| WO1995031528A1 (en) | 1994-05-13 | 1995-11-23 | Unilever N.V. | Detergent composition |
| AU688033B2 (en) | 1994-07-06 | 1998-03-05 | Colgate-Palmolive Company, The | Aqueous liquid detergent compositions containing deflocculating polymers |
| GB9413612D0 (en) | 1994-07-06 | 1994-08-24 | Unilever Plc | Surfactant-oil microemulsion concentrates |
| US5510052A (en) * | 1994-08-25 | 1996-04-23 | Colgate-Palmolive Co. | Enzymatic aqueous pretreatment composition for dishware |
| US5597791A (en) | 1994-10-13 | 1997-01-28 | Fmc Corporation | Stable peracid sols, gels and solids |
| EP0724013A1 (de) | 1995-01-30 | 1996-07-31 | Colgate-Palmolive Company | Giessfähige Waschmittelkonzentrate, die nach Verdünnung mit Wasser gleiche oder erhöhte Viskosität zeigen |
| EP0732394A3 (de) * | 1995-03-13 | 1999-02-03 | Unilever N.V. | Waschmittelzusammensetzungen |
| US5587356A (en) | 1995-04-03 | 1996-12-24 | The Procter & Gamble Company | Thickened, highly aqueous, cost effective liquid detergent compositions |
| EP0753561B1 (de) * | 1995-07-13 | 2003-05-07 | The Procter & Gamble Company | Verpackte schäumende Zusammensetzung |
-
1997
- 1997-11-26 DE DE19752165A patent/DE19752165A1/de not_active Withdrawn
-
1998
- 1998-11-17 JP JP2000522196A patent/JP4394829B2/ja not_active Expired - Fee Related
- 1998-11-17 PL PL34063898A patent/PL188031B1/pl unknown
- 1998-11-17 ES ES98961208T patent/ES2202919T3/es not_active Expired - Lifetime
- 1998-11-17 US US09/555,154 patent/US6274546B1/en not_active Expired - Lifetime
- 1998-11-17 WO PCT/EP1998/007347 patent/WO1999027051A1/de not_active Ceased
- 1998-11-17 HU HU0004376A patent/HU228346B1/hu not_active IP Right Cessation
- 1998-11-17 DE DE59808845T patent/DE59808845D1/de not_active Expired - Lifetime
- 1998-11-17 EP EP98961208A patent/EP1034242B1/de not_active Expired - Lifetime
- 1998-11-17 KR KR1020007005785A patent/KR100594341B1/ko not_active Expired - Lifetime
- 1998-11-17 AT AT98961208T patent/ATE243734T1/de active
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2000029532A1 (de) * | 1998-11-18 | 2000-05-25 | Cognis Deutschland Gmbh | Gelförmiges reinigungsmittel für spültoiletten |
| US6683035B1 (en) | 1998-11-18 | 2004-01-27 | Cognis Deutschland Gmbh & Co. Kg | Gel compositions containing alkoxylated carboxylic acid esters, their use in cleaning toilets and toilet cleaning products containing the same |
| WO2001032818A1 (de) * | 1999-11-03 | 2001-05-10 | Henkel Kommanditgesellschaft Auf Aktien | Enzymhaltige höherviskose flüssigwaschmittel |
| WO2007098862A1 (de) * | 2006-02-28 | 2007-09-07 | Henkel Ag & Co. Kgaa | Vergrauungsinhibierendes flüssigwaschmittel |
| US9582262B2 (en) | 2014-06-16 | 2017-02-28 | Wipro Limited | Systems and methods for installing upgraded software on electronic devices |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE59808845D1 (de) | 2003-07-31 |
| HU228346B1 (en) | 2013-03-28 |
| KR20010032542A (ko) | 2001-04-25 |
| PL340638A1 (en) | 2001-02-12 |
| HUP0004376A3 (en) | 2002-07-29 |
| HUP0004376A2 (en) | 2001-03-28 |
| ES2202919T3 (es) | 2004-04-01 |
| PL188031B1 (pl) | 2004-11-30 |
| ATE243734T1 (de) | 2003-07-15 |
| WO1999027051A1 (de) | 1999-06-03 |
| EP1034242B1 (de) | 2003-06-25 |
| JP2001524584A (ja) | 2001-12-04 |
| EP1034242A1 (de) | 2000-09-13 |
| JP4394829B2 (ja) | 2010-01-06 |
| US6274546B1 (en) | 2001-08-14 |
| KR100594341B1 (ko) | 2006-06-30 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1924679B1 (de) | Wasch- und reinigungsmittel mit gut löslichen kapseln | |
| EP1781766B1 (de) | Klares wasch- und reinigungsmittel mit fliessgrenze | |
| EP2134826B1 (de) | Vergrauungsinhibierendes waschmittel | |
| EP1032645B1 (de) | Niedrigkonzentrierte höherviskose flüssigwaschmittel | |
| EP2021449B1 (de) | Verkapselte bleichmittelteilchen | |
| EP1034242B1 (de) | Stabile höherviskose flüssigwaschmittel | |
| DE10040724A1 (de) | Mechanisch stabile, flüssig formulierte Waschmittel-, Spülmittel- oder Reinigungsmittel-Portionen | |
| EP1794277B2 (de) | Wasch- und reinigungsmittel mit immobilisierten aktiven inhaltsstoffen | |
| DE19857543A1 (de) | Verwendung von Protease in flüssigen bis gelförmigen Wasch- und Reinigungsmitteln | |
| EP1979451A1 (de) | Wasch- oder reinigungsmittel mit farbübertragungsinhibitor | |
| WO2008012141A2 (de) | Wasch- oder reinigungsmittel mit verbessertem dispergiervermögen | |
| EP1838829B1 (de) | Antiadhesive polymer zur verhinderung der adhesion von mikroorganismen an textilien und zur verhinderung von weschegeruch | |
| EP2113025A1 (de) | Verfahren zur herstellung teilchenförmiger bleichmittelzusammensetzungen | |
| DE19953057A1 (de) | Enzymhaltige höherviskose Flüssigwaschmittel | |
| DE102005044514A1 (de) | Wasch- und Reinigungsmittel mit hautpflegenden Inhaltsstoffen | |
| WO2015091174A1 (de) | Vergrauungsinhibierende waschmittel | |
| EP2108038B1 (de) | Wasch- oder reinigungsmittel mit stabiler viskosität | |
| DE10062858A1 (de) | Viskose Flüssigwaschmittel | |
| EP3083919A1 (de) | Vergrauungsinhibierende waschmittel | |
| DE102007016382A1 (de) | Vergrauungsinhibierendes Waschmittel | |
| DE102007038451A1 (de) | Vergrauungsinhibierendes Waschmittel | |
| DE102007023872A1 (de) | Vergrauungsinhibierendes Waschmittel |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |