DE19752841A1 - Vorrichtung zum Auf- und Abwickeln eines Behanges - Google Patents
Vorrichtung zum Auf- und Abwickeln eines BehangesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auf- und
Abwickeln eines Behanges für eine Fensteröffnung oder
dergleichen Gebäudeöffnung mit einem drehfest
befestigbaren topfartigen Gehäuse, einer im Gehäuse um
dessen Mittelachse drehbaren Seilrolle mit radial
abragenden Führungsflanken, einem von der Rolle
entgegen dem Gehäuseboden abragenden Mitnehmer zur
Mitnahme des Behanges und einem Zugmittel in Form
einer endlosen Kugelkette, wobei das Gehäuse einen
radialen Abgang für die beiden Stränge der Kugelkette
aufweist sowie ein Führungsmittel in diesem Abgang.
Im Stand der Technik sind vielfach derartige
Vorrichtungen bekannt. Bei diesen Vorrichtungen wird
die Drehung der Seilrolle, die gleichzeitig den Behang
mitnimmt, dadurch bewirkt, daß der Benutzer an einem
Strang der Kugelkette zieht, wodurch die Seilrolle in
Drehung gebracht wird und der entsprechende Behang
entweder aufgewickelt oder abgewickelt wird. Bei
Zugkräften an dem anderen Strang des Zugmittels kehrt
sich die Drehrichtung um. Ein Problem bei derartigen
Vorrichtungen ist, daß ein zusätzliches Sperrmittel
vorgesehen sein muß, welches verhindert, daß der
Behang sich selbständig abwickelt, ohne daß Zugkräfte
auf die Kugelkette ausgeübt werden. Im Stand der
Technik ist dazu bekannt, mehrere Schenkelfedern auf
einem gehäusefesten Zapfen anzuordnen, um welchen sich
die Seilrolle dreht, wodurch eine Sperrung der
Seilrolle erreicht wird, wenn keine Zugkräfte an dem
Zugmittel angreifen. Eine derartige Lösung ist
insofern aufwendig, als zusätzliche Schenkelfedern
anzuordnen sind.
Es ist auch bekannt, an dem Führungsmittel, welches im
Abgang des Gehäuses liegt, Federmittel anzuordnen,
mittels derer die Kugelkette gegen Gehäuseteile oder
gegen ein im Abgang befindliches Teil gedrängt wird,
so daß ein Selbstablauf des Behanges verhindert ist.
Hierbei ist aber ebenfalls ein zusätzliches Element,
nämlich das federnde Element erforderlich.
Zudem ist bei den bekannten Einrichtungen nachteilig,
daß diese nur für sogenannte Kugelketten einsetzbar
sind. Sofern eine solche Vorrichtung mit einem
Schnurzug versehen sein soll, ist die entsprechende
Vorrichtung anders auszubilden, um die Kombination mit
dem Schnurzug zu ermöglichen.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der
Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
gattungsgemäßer Art zu schaffen, die bei einfachem
Aufbau und möglichst wenig Einzelteilen eine
Betätigung mittels einer Kugelkette ermöglicht, wobei
zudem der selbständige Ablauf des Behanges verhindert
ist. Zusätzlich soll es auch möglich sein, die
Vorrichtung an Stelle mittels einer Kugelkette auch
mittels eines Schnurzuges bedienen zu können.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor,
daß die Kugeln der Kugelkette im Umlaufbereich um die
Seilrolle zwischen den Flanken der Seilrolle
reibschlüssig gehalten sind, an den Flanken der
Seilrolle zu der jeweils anderen Flanke vorragende
Mitnehmer ausgebildet sind, an denen sich die Kugeln
der Kugelkette beim Umlauf der Seilrolle abstützen,
und/oder an der Basis der Seilrolle zwischen den
Flanken Mitnehmer ausgebildet sind, an denen sich die
Kugeln der Kugelkette beim Umlauf abstützen.
Dadurch, daß die Kugeln der Kugelkette zwischen den
Flanken der Seilrolle reibschlüssig gehalten sind,
wird erreicht, daß ein selbständiges Ablaufen des
Behanges, der mit der Vorrichtung gekoppelt ist,
verhindert ist, weil infolge der zwischen den
Seilrollenflanken und den Kugeln wirkenden Reibkräfte
erreicht wird, daß bei einer Selbstdrehung der
Seilrolle infolge des Eigengewichtes des Behanges der
Strang der Kugelkette, der in Ablaufrichtung der
Seilrolle vorn liegt, nicht in den Abgang auslaufen
kann, sondern in den Bereich mitgenommen wird, in
welchem der andere Strang der Kugelkette sich
befindet, so daß eine Selbstblockade der Kugelkette
und damit der gesamten Vorrichtung erfolgt. Diese
Funktion tritt in beiden Drehrichtungen der Seilrolle
auf. Dadurch, daß an den Flanken der Seilrolle
Mitnehmer ausgebildet sind, wird eine formschlüssige
Mitnahme bei auf die Kugelkette einwirkenden
Zugkräften erreicht, so daß das gewünschte Auf- und
Abrollen des Behanges funktionsgerecht durchgeführt
werden kann. Vorzugsweise ist zusätzlich oder
alternativ an der Basis der Seilrolle ebenfalls die
Anordnung von Mitnehmern vorgesehen, so daß auch
hiermit ein formschlüssiger Eingriff an den Kugeln der
Kugelkette ermöglicht ist.
Vorzugsweise ist die Anordnung so vorgesehen, daß die
Mitnehmer an den Flanken jeweils paarweise gegenüber
angeordnet sind.
Zudem ist bevorzugt, daß die Mitnehmer zwischen den
Flanken im Bereich der Mitnehmer an den Flanken
vorgesehen sind.
Durch diese Anordnung wird erreicht, daß jede Kugel im
Eingriffsbereich jeweils sich an drei Mitnehmern, die
in gleicher radialer Position ausgerichtet sind,
abstützt, nämlich an den beiden Mitnehmern an den
Flanken und an dem Mitnehmer an der Basis zwischen den
Flanken, abstützt.
Bevorzugt ist zudem vorgesehen, daß die Mitnehmer
durch Stege gebildet sind.
Die Mitnehmer an den Flanken sind vorzugsweise so
ausgebildet, daß sie an der Basis nach außen hin
abnehmenden Querschnitt aufweisen, also spitz
zulaufen. Die Mitnehmer an der Basis sind vornehmlich
so ausgebildet, daß sie nur eine geringe Höhe
aufweisen, die beispielsweise einem Viertel oder einem
Drittel des Kugeldurchmessers der Kugelkette
entspricht, wobei auch diese Mitnehmer im Querschnitt
etwa dreieckig zum freien Ende hin spitz zulaufend
ausgebildet sind.
Vorzugsweise ist zudem vorgesehen, daß die Mitnehmer
in zwei Gruppen angeordnet sind, deren erste etwa auf
dem halben Umfang der Seilrolle oder auf einem
kleineren Umfangsbereich ausgebildet ist und deren
zweite auf einem zweiten, dem ersten Bereich diametral
gegenüberliegenden Bereich der Seilrolle ausgebildet
ist, wobei die Steganordnung derart ist, daß bei Zug
an dem einen Seilstrang einige Kugeln an der ersten
Gruppe von Mitnehmern anliegen und bei Zug an dem
anderen Seilstrang einige Kugeln an der zweiten Gruppe
von Mitnehmern anliegen.
Durch diese Ausbildung ist gewährleistet, daß trotz
einer Anzahl von Mitnehmern, die geringer ist, als der
Anzahl der durchlaufenden Kugeln entspricht, eine
spiel freie oder nahezu spielfreie Mitnahme erfolgt,
wenn die Seilrolle in Uhrzeigersinn oder entgegen dem
Uhrzeigersinn durch entsprechend einwirkende Zugkräfte
an dem Zugmittel betätigt wird.
Zudem ist bevorzugt vorgesehen, daß jede Gruppe von
Mitnehmern, die an den Flanken ausgebildet sind,
parallel zueinander und rechtwinklig zur
Längsmittelebene der Seilrolle ausgerichtet ist.
Dabei ist bevorzugt vorgesehen, daß jede Gruppe aus
drei Mitnehmerpaaren besteht, die spiegelsymmetrisch
zur Längsmittelebene der Seilrolle angeordnet sind.
Durch diese Ausbildung ist es möglich, die Seilrolle
mit den Mitnehmern in einem relativ einfachen
Formwerkzeug aus Kunststoff zu formen, weil lediglich
ein Zweibacken-Werkzeug erforderlich ist, welches eine
parallel zur Längsmittelebene der Seilrolle
verlaufende Trennebene aufweist.
Um einen leichten Lauf der Kugelkette am
Führungsmittel des Gehäuseabganges zu erreichen, und
insbesondere auch eine geräuscharme Betätigung zu
ermöglichen, ist zusätzlich vorgesehen, daß das
Führungsmittel im radialen Zugmittel-Abgang des
Gehäuses aus einem in eine Gehäuseausnehmung
eingesetzten Formteil besteht, das eine Abgangsöffnung
aufweist, die etwa der Abmessung zweier Kugeln der
benachbarten Stränge der Kugelkette entspricht, wobei
die Abgangsöffnung in einen radial zur Seilrolle
gerichteten, sich in Richtung zur Seilrolle
erweiternden, vorzugsweise trichterartig erweiternden
Kanal übergeht.
Dabei ist bevorzugt vorgesehen, daß am der Seilrolle
zugewandten Ende des Kanals zueinander divergierende,
gerundete Vorsprünge ausgebildet sind, die an die
freien Enden der Führungsflanken der Seilrolle
anschließen und eine stufenlose Führungsfläche für die
Kugeln der Kugelkette bilden.
Um die Montage zu erleichtern, ist zudem vorgesehen,
daß das Führungsmittel lösbar in der Gehäuseausnehmung
gehaltert ist, wobei ein das eingesetzte
Führungsmittel abdeckender Deckel aufgesetzt und mit
dem Gehäuse verbunden ist.
Desweiteren ist vorgesehen, daß das Zugmittel als
endloser Schnurzug ausgebildet ist, wobei der
Durchmesser des Stranges des Schnurzuges gleich
oder gering größer ist, als dem Kugeldurchmesser der
Kugelkette entspricht.
Die erfindungsgemäße Ausbildung ermöglicht es, nicht
nur Kugelketten mit einer solchen Vorrichtung zu
kombinieren, sondern auch einen endlosen Schnurzug als
Zugmittel einzusetzen, wobei eine Änderung der
Bestandteile der Vorrichtung dabei nicht erforderlich
ist, sondern die identische Vorrichtung eingesetzt
werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
Zeichnung dargestellt und im folgenden näher
beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 Einzelteile der erfindungsgemäßen
Vorrichtung in Ansicht;
Fig. 2 Einzelteile der Vorrichtung im
Schnitt gesehen;
Fig. 3 einen wesentlichen Bestandteil
der Vorrichtung in Seitenansicht;
Fig. 4 desgleichen im Schnitt IV/IV der
Fig. 3 gesehen;
Fig. 5 die komplettierte Vorrichtung im
Mittelschnitt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung dient zum Auf- und
Abwickeln eines in der Zeichnung nicht dargestellten
Behanges für eine Fensteröffnung oder dergleichen
Gebäudeöffnung. Sie besteht im wesentlichen aus einem
drehfest befestigbaren topfartigen Gehäuse 1, einer im
Gehäuse um dessen Mittelachse 2 drehbaren Seilrolle 3
mit radial abragenden Führungsflanken 4, einem von der
Rolle 3 entgegen dem Gehäuseboden abragenden Mitnehmer
5 zur Mitnahme des Behanges und einem Zugmittel 6 in
Form einer endlosen Kugelkette. Das Gehäuse 1 ist
topfartig ausgebildet, wobei von der Rückseite des
Bodens ein Vierkant 7 oder dergleichen möglichst
polygonales Element abragt, welches zum Zwecke der
drehfesten Anordnung an einem entsprechenden
Halterungsteil angebracht werden kann. Vom
Gehäuseboden ragt entgegen dem Teil 7 ein
zylindrischer Zapfen 8 ab, der als Drehlager für die
Seilrolle 3 dient, die eine entsprechende zylindrische
Aufnahme 9 aufweist. Der Mitnehmer 5 ist einstückig an
die Seilrolle 3 angeformt und weist einen
Einsatzschlitz 10 für den Durchgriff des
einzusetzenden Behanges auf. Die Vorrichtung wird
üblicherweise mit einer weiteren Drehlageranordnung am
anderen Ende des Behanges versehen, die ebenfalls eine
ortsfeste Anordnung ermöglicht, so daß durch die
Vorrichtung selbst und das weitere Auflagerteil eine
Wickelachse für den Behang gebildet ist.
Das Gehäuse 1 weist einen radialen Abgang 11 für die
beiden Stränge des Zugmittels (der Kugelkette) 6 auf,
wobei zusätzlich ein Führungsmittel in diesem Abgang
11 vorgesehen ist.
Die Kugeln 12 der Kugelkette 6 sind im Umlaufbereich
um die Seilrolle 3 reibschlüssig zwischen den Flanken
4 der Seilrolle gehalten, wobei vorzugsweise
vorgesehen sein kann, daß die Flanken 4 der Seilrolle
3 nach radial außen geringfügig divergierend
ausgebildet sind. An den Flanken 4 der Seilrolle 3
sind zu der jeweils anderen Flanke 4 vorragende
Mitnehmer 13 ausgebildet, an denen sich die Kugeln 12
der Kugelkette 6 beim Umlauf um die Seilrolle 3
abstützen. Auch an der Basis der Seilrolle 3 sind
zwischen den Flanken 4 Mitnehmer 14 ausgebildet, an
denen sich die Kugeln 12 der Kugelkette 6 beim Umlauf
abstützen. Die Mitnehmer 13 an den Flanken 4 sind
jeweils paarweise einander gegenüberliegend
angeordnet. Die Mitnehmer 14 zwischen den Flanken 4
sind ebenfalls im Bereich der Mitnehmer 13 an den
Flanken 4 vorgesehen, so daß für jede Kugel 12 ein
dreiseitiger Mitnahmebereich gebildet ist. Die
Mitnehmer 13, 14 sind durch Stege gebildet, die zu
ihren freien Enden spitz zulaufen, wobei die Mitnehmer
13 eine Länge haben, die etwa dem Kugeldurchmesser der
Kugeln 12 entspricht, während die Mitnehmer 14 eine
Länge haben, die etwa einem Drittel bis einem Viertel
des Kugeldurchmessers entspricht.
Wie insbesondere aus Fig. 4 ersichtlich, sind die
Mitnehmer 13, 14 in zwei Gruppen angeordnet, deren
erste (beispielsweise die linke in Fig. 4) etwa auf
den halben Umfang der Seilrolle 3 vorzugsweise aber
auf einen kleineren Umfangsbereich ausgebildet ist und
deren zweite (in Zeichnungsfigur 4 rechts) auf einem
zweiten, dem ersten Bereich diametral
gegenüberliegenden Bereich der Seilrolle 3 ausgebildet
ist. Die Steganordnung der Stege 13, 14 ist dabei
derart vorgesehen, daß bei Zug an dem einen der beiden
Seilstränge des Zugmittels 6 einige Kugeln an der
ersten Gruppe von Mitnehmern 13, 14 anliegen und bei
Zug an dem anderen Seilstrang einige Kugeln an der
zweiten Gruppe von Mitnehmern 13, 14 anliegen.
Jede Gruppe von Mitnehmern 13, 14, die an den Flanken 4
ausgebildet sind, ist parallel zueinander und
rechtwinklig zur Längsmittelebene 15 der Seilrolle 3
ausgerichtet. Die im Ausführungsbeispiel vorgesehenen
drei Mitnehmerpaare 13, 14, die jeweils eine Gruppe
bilden, sind spiegelsymmetrisch zur Längsmittelachse
15 der Seilrolle 3 angeordnet. Auf diese Weise ist es
möglich, die Seilrolle relativ einfach in einem
Spritzgießverfahren zu fertigen, wobei die
Teilungsebene des Formwerkzeuges quasi der
Längsmittelebene 15 entspricht.
Das Führungsmittel im radialen Zugmittel-Abgang 11 des
Gehäuses 1 besteht aus einem in die Gehäuseausnehmung
eingesetzten Formteil 16, das eine Abgangsöffnung, (in
Zeichnungsfigur 4 unten) aufweist, die etwa der
Abmessung zweier Kugeln 12 der benachbarten Stränge
der Kugelkette 6 entspricht. Die Abgangsöffnung geht
in einen radial zur Seilrolle 3 gerichteten, sich in
Richtung zur Seilrolle 3 erweiternden, vorzugsweise
trichterartig erweiternden Kanal 17 über. Am der
Seilrolle 3 zugewandten Ende des Kanals 17 sind
zueinander divergierende, gerundete Vorsprünge 18
ausgebildet, die an die freien Enden der
Führungsflanken 4 der Seilrolle 3 anschließen und eine
stufenlose Führungsfläche für die Kugeln 12 der
Kugelkette 6 bilden. Das Führungsmittel 16 ist lösbar
in einer Gehäuseausnehmung gehaltert, wobei ein das
eingesetzte Führungsmittel 16 abdeckender Deckel 19
aufgesetzt und mit dem Gehäuse verbunden ist. Das
Zugmittel kann nicht nur als Kugelkette 6 ausgebildet
sein, sondern alternativ ist auch ein endloser
Schnurzug anzuordnen, wobei der Durchmesser der
Schnüre des Schnurzuges gleich oder gering größer sein
soll, als dem Kugeldurchmesser der Kugelkette 6
entspricht. Auch damit ist eine ordnungsgemäße
Betätigung und Mitnahme ermöglicht.
Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel
beschränkt, sondern im Rahmen der Offenbarung vielfach
variabel.
Alle neuen, in der Beschreibung und/oder Zeichnung
offenbarten Einzel- und Kombinationsmerkmale werden
als erfindungswesentlich angesehen.
Claims (11)
1. Vorrichtung zum Auf- und Abwickeln eines Behanges
für eine Fensteröffnung oder dergleichen
Gebäudeöffnung mit einem drehfest befestigbaren
topfartigen Gehäuse, einer im Gehäuse um dessen
Mittelachse drehbaren Seilrolle mit radial
abragenden Führungsflanken, einem von der Rolle
entgegen dem Gehäuseboden abragenden Mitnehmer zur
Mitnahme des Behanges und einem Zugmittel in Form
einer endlosen Kugelkette, wobei das Gehäuse einen
radialen Abgang für die beiden Stränge der
Kugelkette aufweist sowie ein Führungsmittel in
diesem Abgang, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kugeln (12) der Kugelkette (6) im Umlaufbereich um
die Seilrolle (3) zwischen den Flanken (4) der
Seilrolle (3) reibschlüssig gehalten sind, an den
Flanken (4) der Seilrolle (3) zu der jeweils anderen
Flanke (4) vorragende Mitnehmer (13) ausgebildet
sind, an denen sich die Kugeln (12) der Kugelkette
(6) beim Umlauf der Seilrolle (3) abstützen,
und/oder an der Basis der Seilrolle (3) zwischen den
Flanken (4) Mitnehmer (14) ausgebildet sind, an
denen sich die Kugeln (12) der Kugelkette (6) beim
Umlauf abstützen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mitnehmer (13) an den Flanken (4) jeweils
paarweise gegenüber angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer (14)
zwischen den Flanken (4) im Bereich der Mitnehmer
(13) an den Flanken (4) vorgesehen sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer (13, 14)
durch Stege gebildet sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer (13, 14) in
zwei Gruppen angeordnet sind, deren erste etwa auf
dem halben Umfang der Seilrolle (3) oder auf einem
kleineren Umfangsbereich ausgebildet ist und deren
zweite auf einem zweiten, dem ersten Bereich
diametral gegenüberliegenden Bereich der Seilrolle
(3) ausgebildet ist, wobei die Steganordnung derart
ist, daß bei Zug an dem einen Seilstrang einige
Kugeln (12) an der ersten Gruppe von Mitnehmern
(13, 14) anliegen und bei Zug an dem anderen
Seilstrang einige Kugeln (12) an der zweiten Gruppe
von Mitnehmern (13, 14) anliegen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß jede Gruppe von
Mitnehmern (13), die an den Flanken (4) ausgebildet
sind, parallel zueinander und rechtwinklig zur
Längsmittelebene (15) der Seilrolle (3) ausgerichtet
ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß jede Gruppe aus drei
Mitnehmerpaaren (13) besteht, die spiegelsymmetrisch
zur Längsmittelebene (15) der Seilrolle (3)
angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsmittel (16)
im radialen Zugmittel-Abgang (11) des Gehäuses (1)
aus einem in eine Gehäuseausnehmung eingesetzten
Formteil besteht, das eine Abgangsöffnung aufweist,
die etwa der Abmessung zweier Kugeln (12) der
benachbarten Stränge der Kugelkette (6) entspricht,
wobei die Abgangsöffnung in einen radial zur
Seilrolle (3) gerichteten, sich in Richtung zur
Seilrolle (3) erweiternden, vorzugsweise
trichterartig erweiternden Kanal (17) übergeht.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß am der Seilrolle (3) zugewandten Ende des Kanals
(17) zueinander divergierende, gerundete Vorsprünge
(18) ausgebildet sind, die an die freien Enden der
Führungsflanken (4) der Seilrolle (3) anschließen
und eine stufenlose Führungsfläche für die Kugeln
(12) der Kugelkette (6) bilden.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsmittel (16)
lösbar in der Gehäuseausnehmung gehaltert ist, wobei
ein das eingesetzte Führungsmittel (16) abdeckender
Deckel aufgesetzt und mit dem Gehäuse (1) verbunden
ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß das Zugmittel als
endloser Schnürzug ausgebildet ist, wobei der
Durchmesser des Stranges des Schnurzuges gleich oder
gering größer ist, als dem Kugeldurchmesser der
Kugelkette (6) entspricht.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997152841 DE19752841A1 (de) | 1997-11-28 | 1997-11-28 | Vorrichtung zum Auf- und Abwickeln eines Behanges |
| NL1010642A NL1010642C2 (nl) | 1997-11-28 | 1998-11-24 | Inrichting voor het op- en afwikkelen van een behang. |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1997152841 DE19752841A1 (de) | 1997-11-28 | 1997-11-28 | Vorrichtung zum Auf- und Abwickeln eines Behanges |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19752841A1 true DE19752841A1 (de) | 1999-06-02 |
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ID=7850133
Family Applications (1)
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| DE1997152841 Withdrawn DE19752841A1 (de) | 1997-11-28 | 1997-11-28 | Vorrichtung zum Auf- und Abwickeln eines Behanges |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19752841A1 (de) |
| NL (1) | NL1010642C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20110139381A1 (en) * | 2009-12-10 | 2011-06-16 | Joseph Daniels | System for operating and positioning a roller shade |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AU2012204908B2 (en) | 2011-01-06 | 2017-04-27 | Hunter Douglas Industries B.V. | Winding shaft drive for operating a retractable architectural covering and shaft brake module for use therein |
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| US5137073A (en) * | 1991-02-19 | 1992-08-11 | Teh Yor Industrial Co., Ltd. | Chain pulling device |
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- 1997-11-28 DE DE1997152841 patent/DE19752841A1/de not_active Withdrawn
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1998
- 1998-11-24 NL NL1010642A patent/NL1010642C2/nl not_active IP Right Cessation
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL1010642C2 (nl) | 1999-05-31 |
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