DE19752439A1 - Mikromechanischer Neigungssensor, insbesondere für Kraftfahrzeuge - Google Patents
Mikromechanischer Neigungssensor, insbesondere für KraftfahrzeugeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen mikromechanischen Neigungssen
sor, insbesondere für Kraftfahrzeuge. Die Neigungsmessung von
Maschinen und anderen Geräten ist aus vielerlei Gründen von
Bedeutung. Zum einen kann die Schieflage einer Maschine zu
Laufschäden führen. Zum anderen kann die Neigung bzw. Schräg
lage eines Fahrzeuges ein Indikator dafür sein, daß dieses
kurz vor dem Umkippen steht. Mit dem Neigungssensor kann auch
der gemessene Füllstand, z. B. von Motor- oder Getriebeöl oder
von Kraftstoff in einem Kraftstofftank korrigiert werden.
Dies ist von besonderer Bedeutung, wenn es sich um einen
thermischen Füllstandssensor handelt, der ungünstig im zu
messenden Reservoir angeordnet ist.
Zur Neigungsmessung sind verschiedene Sensoren bekannt, die
zum Teil derart aufgebaut sind, daß sich eine Flüssigkeit in
einer geschlossenen Kammer bewegt. Mit der Änderung der Lage
der Flüssigkeit in der Kammer ändert sich je nach Ausfüh
rungsform entweder der Widerstand oder die Kapazität zwischen
zwei Elektroden. Die Nachteile derartiger Sensoren bestehen
darin, daß die Zuverlässigkeit des Sensors von der Stabilität
der elektrischen Eigenschaften der Flüssigkeit und der abso
luten Dichtheit der Kammer abhängt. Nachteilig ist ferner,
daß eine externe Auswerteschaltung notwendig ist, die unter
Umständen noch abgeglichen werden muß.
Eine weitere Möglichkeit der Neigungsmessung besteht darin,
die Lage eines Sensors relativ zum Erdmagnetfeld auszuwerten.
Dieses Verfahren hat den Nachteil, daß äußere magnetische
Felder die Messung verfälschen können.
Bekannt sind ferner mikromechanische Drucksensoren. In
"Hydrostatische Füllstandmessung - intelligente SILOMETER er
öffnen neue Einsatzgebiete" von E. Meyer und A. Bächle, mes
sen + steuern, Firmenzeitschrift der internationalen Endress
+ Hauser Gruppe 50/1988, S. 15 ff, ist die Verwendung piezo
resistiver Meßaufnehmer mit Siliziumdruckmeßelementen be
schrieben. Bei einer derartigen piezoresistiven Meßzelle
wirkt der zu messende Druck auf eine Stahlmembran und über
eine mit Silikonöl gefüllte Kammer auf ein Siliziumplättchen.
Auf das Siliziumplättchen wirkt auch von der anderen Seite
der Referenzdruck, der in der Regel der Atmosphärendruck ist.
Das Plättchen besteht aus monokristalinem Silizium. Unter
einseitiger Druckeinwirkung verformt sich das Plättchen ela
stisch und die dabei auftretenden mechanischen Spannungen
sind ein Maß für den aufgebrachten Druck. Die sich durch den
piezoresistiven Effekt ergebende Widerstandsänderung bewirkt
eine proportionale Verstimmung einer vorgesehenen Wider
stands-Meßbrücke, die als Signalgeber dient.
Ein ähnlicher piezoresistiver Drucksensor ist auch aus
"Lexikon Meß- und Automatisierungstechnik", E. Schrüfer
(Hrsg.), VDI-Verlag, Düsseldorf, 1992, Seite 132, bekannt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen mikromechani
schen Neigungssensor so auszugestalten, daß eine Neigung mög
lichst einfach und kostensparend gemessen werden kann.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des An
spruches 1 gelöst.
Da der erfindungsgemäße Neigungssensor keine Flüssigkeit ent
hält, kann es zu keinen Meßfehlern durch Veränderungen der
Flüssigkeit kommen. Auch ist keine Abhängigkeit vom Erdma
gnetfeld und von magnetischen Störfeldern gegeben. Der Nei
gungssensor läßt sich durch integrierte Schaltungstechnik
(z. B. VLSI IC-Technik) miniaturisiert herstellen.
Vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sind in den abhängi
gen Ansprüchen wiedergegeben.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung er
geben sich aus der nachfolgenden Beschreibung anhand der
Zeichnungen. Es zeigt
Fig. 1 einen mikromechanischen Neigungssensor im Querschnitt.
Fig. 2 einen mikromechanischen Neigungssensor gemäß Fig. 1 in
vergrößerter Darstellung.
Fig. 3 eine Teil-Draufsicht auf einen Neigungssensor gemäß
Fig. 1,
Fig. 4 eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Neigungssensors in Draufsicht, und
Fig. 5 eine Neigungssensoranordnung mit Neigungssensoren ge
mäß Fig. 1 oder Fig. 4.
Fig. 1 zeigt einen mikromechanischen Neigungssensor 1 insbe
sondere für Kraftfahrzeuge. Der Neigungssensor 1 weist eine
Trägerplatte 2 auf, deren Neigung bestimmt werden soll. Auf
der Trägerplatte 2 sind zwei Drucksensoreinheiten 3 inte
griert angeordnet. Die Drucksensoreinheiten 3 sind mit der
Trägerplatte 2 fest verbunden und erlauben die Ermittlung ei
nes Drucks, der von außen auf die Drucksensoreinheiten 3
wirkt.
Eine Masseplatte 4 ist mit der Trägerplatte 2 über die Druck
sensoreinheiten 3 verbunden.
Eine Auswerteeinheit nimmt die von der Drucksensoreinheit 3
erzeugten Daten auf und ermittelt die Neigung der Trägerplat
te 2. Unter Neigung wird die relative Lage zum Schwerefeld
der Erde verstanden.
Die Masseplatte 4 besteht aus einer Basisplatte 5, die aus
Silizium gefertigt ist. Auf der Basisplatte 5 ist mit dieser
fest verbunden eine Deckplatte 6 vorgesehen, die aus einem
Material mit einer Dichte, die höher ist als die Dichte des
Materials der Basisplatte, besteht. Als Material für die
Deckplatte kommt ein schwereres Metall in Frage. Dieses wird
durch ein- oder mehrschichtiges Aufdampfen oder durch andere
in der Halbleitertechnik übliche Verfahren, wie z. B. Epita
xie, auf der Basisplatte 5 aufgebracht.
Die Trägerplatte 2 besteht aus einer Grundplatte 7 bzw. Bulk,
auf dem eine integrierte Schaltung 8 angeordnet ist. Die
Drucksensoreinheiten 3 sind auf der integrierten Schaltung 8
bzw. benachbart zu dieser vorgesehen.
Die Drucksensoreinheiten 3 umfassen einen in die integrierte
Schaltung 8 eingebetteten, ebenfalls integrierten Drucksensor
9 und einen sich von der Trägerplatte 2 erhebenden Stutzen
10, der sowohl mit der Masseplatte 4 als auch mit der Träger
platte 2 verbunden ist. Die Masseplatte 4 und Trägerplatte 2
sind im wesentlichen parallel zueinander mit einem Zwischen
raum 11 vorgesehen und lediglich über die Stutzen 10 mitein
ander verbunden. Es ist jedoch auch möglich, unterhalb der
Masseplatte 4 an weiteren nicht gezeigten Stellen Überdruck
stützen vorzusehen, die fest auf der Trägerplatte 2 montiert
sind, um bei hohen Drücken die auf die Drucksensoreinheiten 3
wirkenden Kräfte zu begrenzen. Dies ist als Überdruckschutz
bei piezoresitiven Drucksensoren von Vorteil. Die Masse
platte 4 legt sich dabei ab einem bestimmten Druck auf die
Überdruckstützen auf.
Als Drucksensoren 9 werden piezoresistive Druckaufnehmer der
oben beschriebenen Art verwendet. Es können jedoch auch be
liebige andere Drucksensoren verwendet werden, die sich in
die vorgegebene Anordnung integrieren lassen. Ferner ist es
möglich, die Drucksensoren 9 als druckabhängige Kapazitäten
auszugestalten, die vorteilhafterweise in Oberflächen-µ-
Mechanik hergestellt werden, da eine in dieser Technologie
aufgebaute Druckmeßzelle unkritisch auf Überdrücke reagiert,
wobei dann lediglich das Meßsignal auf Endwert geht und keine
Zerstörung der Zelle eintritt. Mit derartigen Drucksensoren 9
ist die Messung negativer Drücke möglich, d. h. wenn auf die
Masseplatte 4 eine Kraft wirkt, deren Normalkomponente bezo
gen auf die durch die Trägerplatte 2 gebildete Ebene von der
Trägerplatte 2 weg in Richtung der Masseplatte 4 wirkt.
Die Auswerteeinheit ist in der integrierten Schaltung 8 vor
gesehen. Ferner sind in dieser gängige, digitale Schnittstel
len, wie CAN, SPI etc. mit integriert. Auch ist eine Schal
tung zum elektrischen Abgleich des Neigungssensors 1 auf der
Schaltung 8 mit integriert. Die Auswerteeinheit nimmt die Si
gnale der verschiedenen Drucksensoreinheiten 3 auf, verarbei
tet diese unter Berücksichtigung des Neigungswinkels der Aus
gangsanordnung und produziert als Ergebnis die Neigung des
Neigungssensors 1 im Raum.
Befindet sich die Trägerplatte 2 in der horizontalen Lage, so
ist die Normalkraft, die die Drucksensoren 9 belastet, gleich
der Gewichtskraft der Masseplatte 4. Wird die Trägerplatte 2
geneigt, so teilt sich die Gewichtskraft der Masseplatte 4 in
zwei Komponenten auf. Die Normalkraft, die dabei auf den
Drucksensoren 9 lastet, ändert sich für die beiden Drucksen
soren 9 mit steigendem Neigungswinkel der Trägerplatte 2 ge
genüber der Horizontalen. Wird der gesamte Neigungssensor 1
um 180° gedreht, so werden die Drucksensoren 9 auf Zug bela
stet. Sind die Drucksensoren 9, wie oben beschrieben, als Ka
pazitäten ausgelegt, ist auch dieser Zustand meßbar. Wird das
Differenzsignal der beiden Drucksensoren 9 ausgewertet, so
wird das Meßergebnis vom Umgebungsdruck unabhängig, da dieser
für beide Drucksensoren 9 der gleiche ist. Alterungseffekte
des Neigungssensors 1 werden dadurch minimiert, daß die auf
einer integrierten Schaltung hergestellten Drucksensoren 9
ein nahezu identisches Alterungsverhalten aufweisen, welches
sich zwischen den verschiedenen Drucksensoren 9 aufhebt.
Die Empfindlichkeit des Neigungssensors 1 ist abhängig vom
Neigungswinkel der Trägerplatte 2 gegenüber der Horizontalen.
Für kleine Winkel zur Horizontalen ist die Empfindlichkeit
geringer als für große Winkel. Deshalb kann in einer bevor
zugten Ausführungsform der Neigungssensor 1 geneigt in ein
nicht gezeigtes Gerät eingebaut werden und diese Lage als
Nullneigungslage definiert werden.
Da die Empfindlichkeit des Neigungssensors 1 sowohl von der
Masse der Masseplatte 4 als auch von der Größe der Kraftauf
trittsfläche der Drucksensoren 9 abhängig ist, ist es vor
teilhaft, die Kraftauftrittsfläche der Drucksensoren 9 mög
lichst klein und die Fläche bzw. das Volumen der Masseplatte
4 möglichst groß auszuführen. Wie bereits oben erwähnt kann
die Masse der Masseplatte 4 durch Aufbringen einer Metall
schicht eines Metalls mit hoher spezifischer Dichte weiter
erhöht werden.
Als Material der Basisplatte 5 können andere geeignete Halb
leitermaterialien als Silizium verwendet werden. Bei der Her
stellung eines Neigungssensors 1 kann die gesamte Anordnung
durch IC-Technik miniaturisiert produziert werden.
Gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung sind auf
der Trägerplatte 2 vier Drucksensoreinheiten 3 angeordnet,
die mit einer in Fig. 4 nicht gezeigten Masseplatte 4 verbun
den sind. Die vier Drucksensoreinheiten 3 liegen auf den
Schenkeln zweier sich im wesentlichen senkrecht schneidender
Linien. Besonders vorteilhaft ist die Anordnung der Drucksen
soreinheiten 3 auf den Ecken einer Raute. Durch die vier
Drucksensoreinheiten 3 kann die Neigung der Trägerplatte 2 in
nicht nur einer Richtung, sondern in zwei Richtungen bestimmt
werden. Hierfür müssen die Signale der verschiedenen Druck
sensoreinheiten 3 in der Auswerteeinheit geeignet zueinander
in Bezug gesetzt werden.
Gemäß einer dritten in Fig. 5 gezeigten Ausführungsform weist
eine Neigungssensoranordnung 12 zwei Neigungssensoren 1 auf,
die auf einer Leiterplatte 13 angeordnet sind, die auch als
Hybrid ausgebildet sein kann. Die Neigungssensoren 1 liegen
entlang zweier in der Ebene der Leiterplatte 13 verlaufender
Achsen 14, 15. Die Achsen 14, 15 nehmen in einer bevorzugten
Ausführungsform einen Winkel von 90° zueinander ein. Die Nei
gungssensoren 1 sind entlang der Achsen 14, 15 derart ange
ordnet, daß sie eine Verschwenkung um diese Achsen detektie
ren können. Die Neigungssensoranordnung 12 ermöglicht es, die
Neigung der Anordnung in zwei Ebenen, und damit im Raum zu
bestimmen.
Claims (18)
1. Mikromechanischer Neigungssensor, insbesondere für Kraft
fahrzeuge, umfassend
- a) eine Trägerplatte (2), deren Neigung zur Horizontalen be stimmt werden soll,
- b) mindestens zwei auf der Trägerplatte (2) integriert vorge sehene Drucksensoreinheiten (3) zur Bestimmung von auf die Trägerplatte (2) dort aufgebrachten Drücken,
- c) eine Masseplatte (4), die mit der Trägerplatte (2) über jede Drucksensoreinheit (3) verbunden ist und
- d) eine Auswerteeinheit zur Ermittlung der Neigung der Trä gerplatte (2) aus Ausgabedaten der Drucksensoreinheiten (3).
2. Mikromechanischer Neigungssensor gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Masseplatte (4)
eine Basisplatte (5), vorzugsweise aus Silizium, die mit je
der Drucksensoreinheit (3) verbunden ist, und darauf eine
Deckplatte (6) aufweist.
3. Mikromechanischer Neigungssensor gemäß Anspruch 2, da
durch gekennzeichnet, daß die Deckplatte (6) eine
oder mehrere Schichten einer vorzugsweise aufgedampften oder
durch Epitaxie aufgetragenen Substanz, insbesondere Metall,
aufweist, deren spezifisches Gewicht größer ist als das der
Substanz der Basisplatte (5).
4. Mikromechanischer Neigungssensor gemäß einem der vorherge
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Trägerplatte (2) eine Grundplatte (7) und eine darauf vorge
sehene integrierte Schaltung (8) aufweist.
5. Mikromechanischer Neigungssensor gemäß einem der vorange
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede
Drucksensoreinheit (3) einen Drucksensor (9), der in der Trä
gerplatte (2) integriert mit dieser verbunden ist, und einen
Stutzen (10), der einerseits mit dem Drucksensor (9) und an
dererseits mit der Masseplatte (4) verbunden ist, aufweist.
6. Mikromechanischer Neigungssensor gemäß Anspruch 5, da
durch gekennzeichnet, daß jeder Drucksensor (9) als
piezoresistiver Druckaufnehmer ausgebildet ist.
7. Mikromechanischer Neigungssensor gemäß Ansprüchen 5 oder
6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Drucksensor
(9) als druckabhängige Kapazität ausgestaltet ist.
8. Mikromechanischer Neigungssensor gemäß Anspruch 7, da
durch gekennzeichnet, daß die druckabhängige Ka
pazität in Oberflächen-µ-Mechanik aufgebaut ist.
9. Mikromechanischer Neigungssensor gemäß Anspruch 4, da
durch gekennzeichnet, daß die Auswerteeinheit in
der integrierten Schaltung (8) vorgesehen ist.
10. Mikromechanischer Neigungssensor gemäß Anspruch 4, da
durch gekennzeichnet, daß eine gängige, digitale
Schnittstelle mit auf der integrierten Schaltung (8) vorgese
hen ist.
11. Mikromechanischer Neigungssensor gemäß Anspruch 4, da
durch gekennzeichnet, daß eine Schaltung zum elek
trischen Abgleich der Drucksensoren (9) mit auf der inte
grierten Schaltung (8) vorgesehen ist.
12. Mikromechanischer Neigungssensor gemäß einem der vorange
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß vier
Drucksensoreinheiten (3) vorgesehen sind.
13. Mikromechanischer Neigungssensor gemäß Anspruch 12, da
durch gekennzeichnet, daß die Drucksensoreinheiten
(3) auf zwei sich im wesentlichen senkrecht schneidender Li
nien angeordnet sind.
14. Mikromechanischer Neigungssensor gemäß einem der vorange
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf
der Trägerplatte (2) mit dieser verbunden mindestens eine
Überdruckstütze vorgesehen ist, auf der die Masseplatte (4)
bei hohen Drücken abstützbar ist.
15. Neigungssensoranordnung umfassend mindestens zwei Nei
gungssensoren (1) gemäß einem der vorangehenden Ansprüche.
16. Neigungssensoranordnung gemäß Anspruch 15, dadurch
gekennzeichnet, daß die Neigungssensoren (1) derart
angeordnet sind, daß ihre Achsen (14, 15) der Neigungsemp
findlichkeit im wesentlichen senkrecht zueinander verlaufen.
17. Neigungssensoranordnung gemäß Anspruch 15 oder 16, da
durch gekennzeichnet, daß jeder Neigungssensor (1)
auf einer gemeinsamen Leiterplatte (13) oder Hybridschaltung
vorgesehen ist.
18. Neigungssensoranordnung gemäß Ansprüchen 15 bis 17, da
durch gekennzeichnet, daß die Neigungssensoren (1)
derart angeordnet sind, daß eine Neigungsmessung in zwei ver
schiedenen Ebenen möglich ist.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: CONTINENTAL AUTOMOTIVE GMBH, 30165 HANNOVER, DE |
|
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20140603 |