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DE19750978A1 - Rastverbindung zum Festlegen zweier Bauteile aneinander - Google Patents

Rastverbindung zum Festlegen zweier Bauteile aneinander

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DE19750978A1
DE19750978A1 DE1997150978 DE19750978A DE19750978A1 DE 19750978 A1 DE19750978 A1 DE 19750978A1 DE 1997150978 DE1997150978 DE 1997150978 DE 19750978 A DE19750978 A DE 19750978A DE 19750978 A1 DE19750978 A1 DE 19750978A1
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DE
Germany
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component
recess
locking
connection according
bumper
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Withdrawn
Application number
DE1997150978
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English (en)
Inventor
Horst Kleiner
Carola Dipl Ing Fischer
Anton Sautner
Dietmar Preissler
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Daimler Benz AG
Plastal GmbH
Original Assignee
Daimler Benz AG
Dynamit Nobel Kunststoff GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz AG, Dynamit Nobel Kunststoff GmbH filed Critical Daimler Benz AG
Priority to DE1997150978 priority Critical patent/DE19750978A1/de
Publication of DE19750978A1 publication Critical patent/DE19750978A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B21/00Means for preventing relative axial movement of a pin, spigot, shaft or the like and a member surrounding it; Stud-and-socket releasable fastenings
    • F16B21/06Releasable fastening devices with snap-action
    • F16B21/08Releasable fastening devices with snap-action in which the stud, pin, or spigot has a resilient part
    • F16B21/088Releasable fastening devices with snap-action in which the stud, pin, or spigot has a resilient part the stud, pin or spigot being integrally formed with the component to be fastened, e.g. forming part of the sheet, plate or strip
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B31/00Hand tools for applying fasteners
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R13/00Elements for body-finishing, identifying, or decorating; Arrangements or adaptations for advertising purposes
    • B60R13/02Internal Trim mouldings ; Internal Ledges; Wall liners for passenger compartments; Roof liners
    • B60R13/0206Arrangements of fasteners and clips specially adapted for attaching inner vehicle liners or mouldings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R19/00Wheel guards; Radiator guards, e.g. grilles; Obstruction removers; Fittings damping bouncing force in collisions
    • B60R19/02Bumpers, i.e. impact receiving or absorbing members for protecting vehicles or fending off blows from other vehicles or objects
    • B60R19/18Bumpers, i.e. impact receiving or absorbing members for protecting vehicles or fending off blows from other vehicles or objects characterised by the cross-section; Means within the bumper to absorb impact
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R19/00Wheel guards; Radiator guards, e.g. grilles; Obstruction removers; Fittings damping bouncing force in collisions
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    • B60R19/44Bumper guards
    • B60R19/445Guard strips
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    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B60R2019/1886Bumper fascias and fastening means therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Vehicle Interior And Exterior Ornaments, Soundproofing, And Insulation (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Rastverbindung zum Festlegen zweier Bauteile aneinander gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei einem bekannten Automobilstoßfänger zum Schutze der Automobilkarosserie gegen Stöße (DE 39 27 082 A1) ist ein verformbares Stoßteil von U-förmigem Querschnitt mittels einer Mehrzahl von über den Stoßfänger mit Abstand voneinander verteilten Rastverbindungen der eingangs genannten Art an einer an der Karosserie gehaltenen, vertikalen, steifen Tragplatte befestigt. Jede Rastverbindung besteht aus einem Rasthaken mit Rastnase, die an den Stirnenden der Schenkel des U-förmigen Stoßteils ausgebildet sind, und einer Aussparung in der im Querschnitt Doppel-L-förmigen steifen Tragplatte, die mit jedem ihrer kurzen, abstehenden Schenkel einen Schenkel des Stoßteils überragt. Das U-förmige Stoßteil stützt sich mit den Stirnseiten seiner Schenkel an dem langen Schenkel der Doppel-L-förmigen Tragplatte ab, während der Rasthaken in die Aussparung hineinragt und mit seiner Rastnase den kurzen Schenkel der L-förmigen Tragplatte hintergreift und dabei das Stoßteil gegen die Tragplatte verspannt.
Diese bekannte Rastverbindung erzielt eine zuverlässige Verbindung zwischen Stoßteil und Tragplatte, die zum Auswechseln des durch Beschädigung dauerhaft verformten Stoßteils mittels eines Werkzeugs wieder entrastet werden kann. Hierzu muß wegen des unmittelbar am Stoßteil überstehend angeordnete Rasthakens ein Bereich des Stoßteils am Rasthaken verformt werden, um die Rastnase in die Aussparung hinein zu verlagern. Zum Auswechseln eines bereits beschädigten Stoßteils spielt die dabei erforderliche Verformung der Oberfläche des Stoßteils keine Rolle, doch kommt es bei Austausch von Neuteilen durch dieses Verformungserfordernis und des dazu notwendigen Einsatzes eines Hilfswerkzeugs zu Beschädigungen der Oberfläche des Stoßteils, so daß nicht die Möglichkeit gegeben ist, das Stoßteil beliebig und beschädigungsfrei von der Tragplatte zu trennen und weiter zu verwenden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rastverbindung der eingangs genannten Art zu schaffen, die einerseits eine sichere Verbindung der Bauteile bei ihrem normalen Gebrauch gewährleistet und andererseits ein einfaches bösen der Bauteile voneinander ohne Oberflächenbeschädigungen an den Bauteilen ermöglicht.
Die Aufgabe ist bei einer Rastverbindung der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 definierten Gattung erfindungsgemäß durch die Merkmale im Kennzeichenteil des Patentanspruchs 1 gelöst.
Die erfindungsgemäße Rastverbindung hat den Vorteil, daß durch die Ausbildung des Rathakens nicht unmittelbar am Bauteil, sondern an einer vom Bauteil frei abragenden, vorzugsweise bügelförmigen Zunge zum Entrasten der Rast- oder Clipsverbindung lediglich die Zunge - und nicht ein Bauteilbereich - verformt werden muß, um die Rastnase von dem hintergriffenen Bereich am anderen Bauteil weg in dessen Aussparung hinein zu verlagern. Dadurch werden jedwede Oberflächenbeschädigungen der Bauteile vermieden. Der Montage- und Demontageaufwand der Rastverbindung ist gleich gering. Ein ungewolltes Lösen der Rastverbindung beim normalen Gebrauch der Bauteilanordnung ist zuverlässig ausgeschlossen. Zweckmäßige Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Rastverbindung mit vorteilhaften Weiterbildungen und Verbesserungen der Erfindung sind in den weiteren Patentansprüchen angegeben.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Zunge U-förmig ausgebildet, weist also Bügelgrifform auf, wobei die Stirnenden der Schenkel einstückig in das Bauteil übergehen. Der Rasthaken mit Rastnase ist einstückig mit dem die Schenkel verbindenden Quersteg der Zunge ausgebildet und erstreckt sich von der der Vorderfläche des Bauteils zugekehrten innenliegenden Längskante des Querstegs parallel zu den beiden Schenkeln. Durch diese Ausbildung ist das Lösen der Rastverbindung von der Vorderseite des mit dem Rasthaken versehenen Bauteils möglich, das auf das andere, die Aussparung aufweisenden Bauteil aufgesetzt ist. Dies ist insbesondere von Bedeutung, wenn die Rastverbindung gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung zur Befestigung einer Schutzleiste an der Stoßfängerverkleidung der Stoßstange eines Kraftfahrzeugs verwendet wird und dabei die U-förmige Schutzleiste in Längsrille in der Stoßfängerverkleidung eingesteckt wird, in deren Grund die Aussparungen angeordnet sind. Mittels eines Hilfswerkzeugs kann dann durch die Längsrillen hindurch die Zunge ausgebogen und damit die Rastverbindung gelöst werden, ohne daß an Schutzleiste oder Stoßfängerverkleidung Oberflächenbeschädigungen entstehen.
Das Ausbiegen der Zunge mit Rasthaken wird dadurch erleichtert, daß gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung an dem Rasthaken ein über die Rastnase hinaus sich fortsetzender Vorsprung angeformt ist. Dieser Vorsprung dient als Angriffsfläche für das Hilfswerkzeug beim Lösen der Rastverbindung. Durch die unmittelbare Anordnung dieser Angriffsfläche in Nähe der Rastnase ist eine effektive Verbiegung der Zunge zum Freilegen der Rastnase sichergestellt, so daß mit dem Hilfswerkzeug nur kleine Entriegelungskräfte aufgebracht werden müssen.
Die Erfindung ist anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 ausschnittweise einen Stoßfänger für einen Personenkraftwagen mit einer Stoßfängerverkleidung und einer Schutzleiste,
Fig. 2 eine gleiche Darstellung wie in Fig. 1 bei eingeschobenem Hilfswerkzeug zum Demontieren der Schutzleiste,
Fig. 3 ausschnittweise eine perspektivische Ansicht der Schutzleiste in Fig. 1 und 2,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Hilfswerkzeugs zum Demontieren der Schutzleiste.
Der in Fig. 1 ausschnittweise im Querschnitt dargestellte Stoßfänger für einen Personenkraftwagen weist ein an der Karosserie befestigtes, steifes Längsträgerprofil 10 und eine das Längsträgerprofil 10 auf dessen von der Karosserie abgekehrten Vorderseite überdeckende Stoßfängerverkleidung 11 auf. Zum Schutze der Stoßfängerverkleidung 11 vor Bagatelleschäden, z. B. Parkrempler, ist in der Stoßfängerverkleidung 11 eine Schutzleiste 12 integriert, die etwas über die Stoßfängerverkleidung 11 nach vorn vorsteht und diese großflächig überdeckt. Die Schutzleiste 12 hat ein U-förmiges Querprofil mit an der Ober- und Unterseite verlaufenden Längsschenkeln 13, von denen in Fig. 1 nur der obere Längsschenkel zu sehen ist, und eine die beiden Längsschenkel 13 einstückig miteinander verbindende Querwand 14. Zur Aufnahme der Schutzleiste 12 sind in der Stoßfängerverkleidung 11 zwei im Vertikalabstand sich zueinander parallel erstreckende Längsrinnen 15 vorgesehen, von denen in Fig. 1 nur die obere Längsrinne 15 zu sehen ist, in die die Schutzleiste 12 mit ihren Längsschenkeln 13 eingeschoben ist, wobei die in Einschieberichtung vorn liegende Vorderfläche 131 der beiden Längsschenkel 13 sich im Rinnengrund 151 der zugeordneten Rinne 15 abstützt. Die Befestigung der Schutzleiste 12 an der Stoßfängerverkleidung 11 erfolgt über mehrere Rastverbindungen 20, die mit Abstand voneinander über die Länge der Stoßfängerverkleidung 11 und der Schutzleiste 12 angeordnet sind.
Eine Rastverbindung 20 ist in Fig. 1 im Querschnitt dargestellt. Sie weist einen an der Schutzleiste 12 angeordneten Rasthaken 21 mit daran angeformter Rastnase 22, sowie eine in der Stoßfängerverkleidung 11, und zwar hier im Rinnengrund 151 der Rinne 15, angeordnete Aussparung 23 auf, durch die der Rasthaken 21 soweit hindurchsteckbar ist, daß seine Rastnase 22 den Rinnengrund 151 der Rinne 15 auf dessen Rückseite übergreift.
In Fig. 3 ist der der Schutzleiste 12 zugeordnete eine Teil der Rastverbindung 20 perspektivisch dargestellt. Von der in Einsteckrichtung vorn liegenden Vorderfläche 131 des einen Längsschenkels 13 der Schutzleiste 12 aus ragt eine Zunge 24 frei ab. Diese Zunge 24 ist im Ausführungsbeispiel in Fig. 3 U-förmig ausgebildet, so daß sie eine bügelgriffartige Form erhält. Die beiden Enden der Schenkel 241, 242 der Zunge 24 gehen dabei einstückig in die Schutzleiste 12 über. An dem die Schenkel 241, 242 verbindenden Quersteg 243 der Zunge 24 ist der Rasthaken 21 mit daran angeformter Rastnase 22 ausgebildet. Dabei erstreckt sich der mit dem Quersteg 243 einstückige Rasthaken 21 von der der Vorderfläche 131 des Längsschenkels 13 der Schutzleiste 12 zugekehrten, innen liegenden Längskante 243a parallel zu den beiden Schenkeln 241, 242 und steht dabei rechtwinklig von der Längskante 243a ab. Die nach oben wegstrebende Rastnase 22 ist am Rasthaken 21 so angeordnet, daß ihre den Rinnengrund 151 außen übergreifende Hintergreifungsfläche 221 einen der Tiefe der Aussparung 23, also der Wandstärke des Rinnengrunds 151, entsprechenden Abstand von der Vorderfläche 131 des Längsschenkels 13 an der Schutzleiste 12 aufweist. Am Rasthaken 21 ist noch ein über die Rastnase 22 in Richtung zur Schutzleiste 12 hin vorstehender Vorsprung 25 angeformt, der als Angriffsfläche für ein Hilfswerkzeug zum Entriegeln der Rastverbindung 20 dient.
Das Längsträgerprofil 10 weist im Bereich der Rinne 15 in der Stoßfängerverkleidung 11 eine längsverlaufende, rinnenförmige Vertiefung 16 auf, in die die weit über die Vorderfläche 131 der Schutzleiste 12 vorstehende Zunge 24 beim Anstecken der Schutzleiste 12 an die Stoßfängerverkleidung 11 ungehindert eintauchen kann. Zur Begrenzung des Vertikalspiels des Längsschenkels 13 an der Schutzleiste 12 in der Rinne 15 der Stoßfängerverkleidung 11 sind an der Rinnenwand 152, die der die Hintergreifungskante für die Rastnase 22 bildenden Längskante der Aussparung 23 gegenüberliegt, mehrere in die Rinne 15 vorstehende Stege 17 angeformt, die sich im Parallelabstand voneinander über die gesamte Tiefe der Rinne 15 erstrecken. In Fig. 1 und 2 ist eine der Stege 17 zu sehen.
Die Schutzleiste 12 ist symmetrisch ausgebildet, und an dem unteren, hier nicht zu sehenden Längsschenkel 13 der Schutzleiste 12 sind gleichartige Zungen 24 mit Rasthaken 21 und Rastnasen 22 im Abstand voneinander längs der Schutzleiste 12 ausgebildet, die mit entsprechenden Aussparungen 23 in der unteren Rinne 15 in der Stoßfängerverkleidung 11 zur Herstellung weiterer Rastverbindungen 20 korrespondieren.
Zum Verclipsen der Schutzleiste 12 in der Stoßfängerverkleidung 11 wird erstere mit ihren Längsschenkeln 13 in die beiden Rinnen 15 in der Stoßfängerverkleidung 11 eingeführt und so ausgerichtet, daß die Rasthaken 21 an der Schutzleiste 12 mit den Aussparungen 23 in der Stoßfängerverkleidung 11 fluchten. Dann werden die Zungen 24 durch die Aussparungen 23 hindurchgeschoben und die Schutzleiste 12 soweit an die Stoßfängerverkleidung 11 angedrückt, bis die Rastnasen 12 nach Verlassen der Aussparungen 23 die dem Längsträgerprofil 10 zugekehrte Außenseite des Rinnengrunds 151 der Rinnen 15 hintergreifen. Die Vorderflächen 131 an dem oberen und unteren Längsschenkeln 13 stellen dabei eine Abstützfläche dar, die sich an die Innenseite des Rinnengrunds 151 anlegen. Durch entsprechende Abmessung des Abstands der Hintergreifungsfläche 221 der Rastnase 22 von der Vorderfläche 131 der Längsschenkel 30 wird die Schutzleiste 12 nunmehr kraftschlüssig gegen den Rinnengrund 151 in der Stoßfängerverkleidung 11 angedrückt.
Wenn die Schutzleiste 12 infolge von Bagatellestößen beschädigt ist, kann sie problemlos ausgewechselt werden, wozu die Rastverbindungen 20 zwischen Schutzleiste 12 und Stoßfängerverkleidung 11 gelöst werden müssen. Dies wird in einfacher Weise mittels eines Hilfswerkzeugs 18 bewerkstelligt, das in Fig. 4 perspektivisch und in Fig. 2 in Einführstellung in die Stoßfängerverkleidung 11 im Längsschnitt dargestellt ist. Dieses Hilfswerkzeug 18 wird mit seiner vorstehenden, flachen Demontageleiste 181 zwischen dem Längsschenkel 13 an der Schutzleiste 12 und der Rinnenwand 153 der Rinne 15 in der Stoßfängerverkleidung 11 eingeschoben, wobei die Rinnenwand 153 der die Stege 17 tragenden Rinnenwand 152 gegenüberliegt. Dabei federt das freie Ende des Längsschenkels 13 leicht einwärts, so daß die Demontageleiste 181 über den Vorsprung 25 am Rasthaken 21 geschoben werden kann, wodurch die Rastnase 22 von der Außenseite des Rinnengrunds 151 abgezogen wird und in den Bereich der Aussparung 23 gelangt. Nunmehr kann der Rasthaken 21 mit Rastnasen 22 durch Ziehen an der Querwand 14 der Schutzleiste 12 in die Aussparung 23 hineingezogen werden. Die Rastverbindung 20 ist gelöst.
Die Erfindung ist nicht auf das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. So können mit der wie vorstehend beschriebenen Rastverbindung 20 nicht nur Schutzleiste 12 und Stoßfängerverkleidung 11 miteinander verbunden werden, sondern beliebige Bauteile aneinander festgelegt werden. Das eine Bauteil ist mit der Aussparung 23 und das andere Bauteil mit der Zunge 24 und daran einstückig angeformten Rasthaken 21 und Rastnase 22 auszubilden.

Claims (9)

1. Rastverbindung zum Festlegen zweier Bauteile aneinander, mit einer an dem einen Bauteil ausgebildeten Aussparung und mit einem an dem anderen Bauteil ausgebildeten Rasthaken, der nach Durchstecken durch die Aussparung mit einer rechtwinklig abstehenden Rastnase einen die Aussparung umgrenzenden Bauteilbereich hintergreift, dadurch gekennzeichnet, daß der Rasthaken (21) an einer Zunge (24) ausgebildet ist, die von der in Einsteckrichtung vorn liegenden Vorderfläche (131) des Bauteils (12) frei abragt.
2. Rastverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (24) U-förmig ausgebildet ist und an den Enden ihrer Schenkel (241, 242) einstückig in das Bauteil (12) übergeht und daß der Rasthaken (21) einstückig mit dem die Schenkel (241, 242) verbindenden Quersteg (243) ausgebildet ist.
3. Rastverbindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rasthaken (21) von der der Vorderfläche (131) des Bauteils (12) zugekehrten, innenliegenden Längskante (243a) des Querstegs (243) rechtwinklig absteht und sich parallel zu den beiden Schenkeln (241, 242) erstreckt.
4. Rastverbindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Rasthaken (21) ein über die Rastnase (22) hinaus sich fortsetzender Vorsprung (25) angeformt ist.
5. Rastverbindung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die die Zunge (24) tragende Vorderfläche (131) des Bauteils (12) eine Abstützfläche zum Abstützen des Bauteils (12) an dem anderen Bauteil (11) bildet und daß die Rastnase (22) am Rasthaken (21) so angeordnet ist, daß ihre Hintergreifungsfläche (221) einen der Tiefe der Aussparung (23) entsprechenden Abstand von der Vorderfläche (131) des Bauteils (12) aufweist.
6. Rastverbindung nach einem der Ansprüche 1-5, gekennzeichnet durch ihre Verwendung zur Befestigung einer Schutzleiste (12) an eine Stoßfängerverkleidung (11) eines Stoßfängers für Fahrzeuge, insbesondere Personenkraftwagen.
7. Rastverbindung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das die Aussparung (23) aufweisende Bauteil die Stoßfängerverkleidung (11) und das die Zunge (24) mit Rasthaken (21) tragende Bauteil die Schutzleiste (12) ist.
8. Rastverbindung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparung (23) im Grunde einer in der Stoßfängerverkleidung (11) ausgebildeten Längsrinne (15) eingebracht ist.
9. Rastverbindung-nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß an der einen Rinnenwand (152), die der die Hintergreifungskante für die Rastnase (22) bildenden Längskante der Aussparung (23) gegenüberliegt, mehrere, in die Längsrinne (15) vorstehende Stege (17) angeformt sind, die sich im Parallelabstand voneinander über die Tiefe der Längsrinne (15) erstrecken.
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Legal Events

Date Code Title Description
OAV Applicant agreed to the publication of the unexamined application as to paragraph 31 lit. 2 z1
8130 Withdrawal