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DE19750741A1 - Ausrichtbares vernietbares Teil sowie Maschine zur Ausrichtung eines vernietbaren Teils - Google Patents

Ausrichtbares vernietbares Teil sowie Maschine zur Ausrichtung eines vernietbaren Teils

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Publication number
DE19750741A1
DE19750741A1 DE19750741A DE19750741A DE19750741A1 DE 19750741 A1 DE19750741 A1 DE 19750741A1 DE 19750741 A DE19750741 A DE 19750741A DE 19750741 A DE19750741 A DE 19750741A DE 19750741 A1 DE19750741 A1 DE 19750741A1
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DE
Germany
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rivetable
slide
machine according
head
stop
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Withdrawn
Application number
DE19750741A
Other languages
English (en)
Inventor
Carlo Solia
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE19750741A1 publication Critical patent/DE19750741A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41HAPPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A41H37/00Machines, appliances or methods for setting fastener-elements on garments
    • A41H37/10Setting buttons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)
  • Slide Fasteners (AREA)
  • Insertion Pins And Rivets (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein ausrichtbares verniet­ bares Teil, insbesondere für Bekleidungsstücke, sowie eine Maschine zur Ausrichtung eines derartigen vernietbaren Tei­ les.
Wie allgemein bekannt ist, ist bei einigen Bekleidungsstücken wie zum Beispiel Jeansteilen (Hosen, Jacken, Hemden und ähn­ liches) die Anbringung besonderer Druckknöpfe, Jeansknöpfe und Taschenbefestigungsnieten vorgesehen.
Die Anbringung der Nieten, Druckknöpfe und Jeansknöpfe, oder auch von vernietbaren Teilen, am Stoff der Jeansteile wird heutzutage unter Verwendung automatischer Maschinen ausge­ führt, die als grundsätzliches Merkmal eine feste und genaue Anbringung der vernietbaren Teile in extrem kurzer Zeit (weniger als eine Sekunde) ermöglichen.
Außer daß damit eine beträchtliche Produktivität gewährlei­ stet wird, entlastet diese Art von Maschine die Firmen von hohen Arbeitskosten und spezialisiertem Personal.
Insgesamt sind diese Maschinen mit einem oberen und unteren Stempel bzw. Gesenk ausgestattet, deren Bewegung die Anbrin­ gung des vernietbaren Teils in kürzester Zeit und ohne An­ strengung an einem Stoff oder einer Fabrikware erlaubt, und zwar mittels Perforation des letzteren bzw. letzterer bei der Anbringung des vernietbaren Teils, das von einem Greifer in Position gehalten wird.
Wie leicht verständlich ist, wird das vernietbare Teil am Stoff oder an der Fabrikware mit einer zufälligen Ausrichtung angebracht, entsprechend der Ausrichtung, die sich ergibt, wenn es vom Greifer erfaßt wird, nachdem es diesem von einer Zuführtasse bzw. -schüssel zugeführt worden ist.
Wenn man sich vergegenwärtigt, daß nun sämtliche vernietbaren Organe, seien es Taschenbefestigungsniete, Druckknöpfe oder Jeansknöpfe, eine kreisförmige Gestalt haben und an ihrer sichtbar bleibenden Seite eine graphische Darstellung (ein unterscheidungskräftiges Bild, die Marke der Herstellerfirma oder Schriften, etc.) aufweisen, begreift man, daß auch diese letztere im an das Bekleidungsstück angebrachten Zustand ganz zufällig ausgerichtet ist.
Dieser Nachteil verschärft sich vor allem im Falle von Be­ kleidungsstücken, die von Designern mit Ruf hergestellt und verkauft werden, da sich aus der mit zufälliger Orientierung erfolgten Anordnung von Knöpfen, Nieten und der an diesen vorgesehenen Abbildungen eine Minderung der Qualität und der Ausstattung des fertiggestellten Produktes ergibt.
Eine Lösung dieser Unzulänglichkeit könnte darin bestehen, die vernietbaren Teile manuell anzubringen und sie dabei in der gewollten Weise auszurichten.
Diese Lösung umfaßt jedoch weitere Unzulänglichkeiten. In der Tat ergäbe sich eine extrem lange Zeit zur Anbringung der vernietbaren Teile am Stoff, bedingt durch die Unmöglichkeit der Verwendung einer automatischen Maschine, und man hätte außerdem abgesehen von den Problemen, die eine solche Situa­ tion mit sich bringt, ebenfalls keine absolute Präzision bei der Ausrichtung der vernietbaren Teile.
Dieses Merkmal bleibt tatsächlich der Fähigkeit des Arbeiters vorbehalten und wird verständlicherweise beträchtlich von der Müdigkeit desselben nach einigen Arbeitsstunden beeinflußt.
Ausgehend von dieser Situation besteht die der Erfindung zu­ grundeliegende technische Aufgabe darin, die oben herausge­ stellten Unzulänglichkeiten der bekannten Technik auszuräu­ men.
Im Rahmen dieser technischen Aufgabe ist es ein wichtiges Ziel der vorliegenden Erfindung, ein ausrichtbares vernietba­ res Teil, insbesondere für Bekleidungsstücke, zu schaffen, und gleichfalls eine Maschine für die Ausrichtung dieses ver­ nietbaren Teils, die die Anbringung des letzteren an einem Stoff oder an einer Fabrikware mit absoluter Ausrichtgenauig­ keit ermöglicht und auch nach beträchtlich langer Arbeitsdau­ er noch aufrechterhält.
Ein weiteres wichtiges Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines ausrichtbaren vernietbaren Teils, insbe­ sondere für Bekleidungsstücke, sowie einer Maschine zum Aus­ richten eines derartigen vernietbaren Teils, die es ermögli­ chen, die nachstehend erwähnten Vorteile zu erzielen, ohne dafür die Zeiten zu verlängern, die für die Anbringung der vernietbaren Teile an den Stoffen oder Fabrikwaren benötigt werden.
Es ist ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, ein aus­ richtbares vernietbares Teil insbesondere für Bekleidungs­ stücke sowie eine Maschine zur Ausrichtung eines derartigen vernietbaren Teils zu schaffen, die auf bereits existierenden Maschinen verwendet werden können, ohne an diesen dafür mühe­ volle grundsätzliche strukturelle Modifikationen durchführen zu müssen.
Nicht zuletzt ist es das Ziel der Erfindung, ein ausrichtba­ res vernietbares Teil insbesondere für Bekleidungsstücke so­ wie eine Maschine zur Ausrichtung eines derartigen vernietba­ ren Teiles zu schaffen, die derart geringe Kosten verursa­ chen, daß damit die Endkosten des Bekleidungsstückes oder der Fabrikware nicht beeinträchtigt werden.
Diese Aufgabe sowie diese und weitere Ziele werden erreicht mit einem ausrichtbaren vernietbaren Teil, insbesondere für Bekleidungsstücke, das einen Kopf umfaßt, der eine erste Sei­ te besitzt, die eine in vorbestimmter Weise auszurichtende graphische Darstellung aufweist, und der eine zweite Seite besitzt, die Mittel zum Vernieten mit einem zur Befestigung des Kopfes an einem Stoff oder an einer Fabrikware dienenden Element aufweist, gekennzeichnet durch an der zweiten Seite vorgesehene Ausrichtungsmittel zum Ausrichten des Kopfes in einer vorbestimmten Position.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist desweiteren eine Maschine zum Ausrichten eines derartigen vernietbaren Teils, die Zuführmittel zum Zuführen des vernietbaren Teils zu Befe­ stigungsmitteln aufweist, die zur Befestigung des vernietba­ ren Teils an einem Stoff oder einer Fabrikware vorgesehen sind, gekennzeichnet durch eine Ausrichtvorrichtung für das vernietbare Teil, die Ausrichtmittel aufweist, die Führungs­ mitteln zur ausgerichteten Führung des vernietbaren Teils zu­ geordnet ist, und durch Transfermittel zum ausgerichteten Transfer des vernietbaren Teils von den Führungsmitteln zu den Befestigungsmitteln.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines bevorzugten, jedoch nicht ausschließlichen Ausführungsbeispieles eines insbeson­ dere für Bekleidungsstücke geeigneten ausrichtbaren Verniet­ baren Teils und einer zur Ausrichtung eines derartigen ver­ nietbaren Teils geeigneten erfindungsgemäßen Maschine unter Bezugnahme auf die nicht als Einschränkung zu verstehenden beiliegenden Zeichnungen, die folgendes zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der Maschine zum Aus­ richten eines vernietbaren Teils, wobei in der Ab­ bildung mit verdickten Linien die einen Gegenstand der Erfindung ausmachende Ausrichtvorrichtung wie­ dergegeben ist,
Fig. 2 eine teilweise geschnittene Ansicht der Zuführtasse bzw. -schüssel, wobei ferner dargestellt ist, wie am Beispiel von Nieten die erfindungsgemäße Aus­ richtung stattfindet,
Fig. 3 eine Ansicht entlang Schnittlinie III-III aus Fig. 2,
Fig. 4 eine vergrößerte Darstellung der Fig. 3, in der die Ausgabezone des Nietes aus der Tasse bzw. Schüssel sichtbar ist,
Fig. 5 eine Teilansicht von oben eines Ausführungsbei­ spiels der erfindungsgemäßen Rutsche,
Fig. 6 in perspektivischer Darstellung die Einführung des bereits ausgerichteten Niets aus der Tasse bzw. Schüssel ins Innere der in Fig. 5 dargestellten Rutsche,
Fig. 7 eine schematische Darstellung im seitlichen Aufriß, die die Transfermittel für den ausgerichteten Niet zeigen,
Fig. 8 die Bewegung des Schiebers und die zugehörige Ver­ lagerung eines Aufnahmesitzes für das vernietbare Teil, wenn letzteres zu einem Greifer verbracht wird, und
Fig. 9 eine Draufsicht, aus der hervorgeht, wie das ver­ nietbare Teil, in diesem Falle ein Niet, während seiner Beaufschlagung und Verlagerung durch den Schieber mittels Druckluftstrahlen in Position ge­ halten wird.
Unter Bezugnahme auf die genannten Figuren umfaßt das nietba­ re orientierbare Teil, sei es ein Taschenbefestigungsniet, ein Druckknopf oder ein Jeansknopf, wie in Fig. 6 gezeigt, wo beispielhaft ein Taschenbefestigungsniet abgebildet ist, einen Kopf 1 mit einer ersten Fläche bzw. Seite 2, die eine graphische Darstellung 3 aufweist, die in einer vorbestimmten Weise an einem Bekleidungsstück orientiert werden soll.
Entgegengesetzt zu der ersten Seite 2 ist eine zweite Fläche bzw. Seite 4 vorhanden, die Mittel zur Vernietung mit dem Halteelement des Kopfes an einem Stoff oder an einer Fabrik­ ware aufweist, die im Falle des in den Zeichnungen darge­ stellten Nietes von einem Kragen 5 definiert werden, inner­ halb dessen die Spitze des zur Befestigung des Kopfes am Stoff dienenden Nagels (nicht dargestellt) vernietet wird.
Vorteilhafterweise weist die zweite Seite 4 Mittel zum Aus­ richten des Kopfes in einer vorbestimmten Position auf, die wenigstens einen in seiner Gesamtheit mit 6 bezeichneten An­ schlag umfassen, der eine kleine rechteckförmige Oberfläche 7 definiert, die ihrerseits durch Fehlen bzw. Wegnahme von Ma­ terial von einer auf der zweiten Fläche 4 vorgesehenen Ver­ dickung bzw. einem Anschlag 8 definiert ist.
Dank dieser erfinderischen Lösung kann der Niet 1 mittels ei­ ner sich zu seiner Ausrichtung bzw. Orientierung geeigneten Maschine in einer vorbestimmten Weise ausgerichtet werden, welche Maschine im folgenden beschrieben wird.
Die Maschine zur Ausrichtung eines vernietbaren Teils, das in den Zeichnungen beispielhaft als Niet wiedergegeben ist, je­ doch auch ein Druckknopf oder ein Jeansknopfsein könnte, um­ faßt allgemein mit 10 bezeichnete Zuführmittel zum Zuführen des nietbaren Teils zu Mitteln zur Befestigung 11 des nietba­ ren Teils am Stoff oder an einem sonstigen Produkt. Die Ma­ schine sieht insbesondere eine Ausrichtvorrichtung vor, die Ausrichtmittel 12 für das vernietbare Teil 1 umfaßt, welche Führungsmitteln 14 zur orientierten Führung des nietbaren Teils 1 zugeordnet sind, sowie Transfermittel 15 zum orien­ tierten Transferieren des vernietbaren Teils 1 von den Füh­ rungsmitteln 14 zu den Befestigungsmitteln 11.
Die Ausrichtmittel 12 umfassen eine Tasse 14, die in einer Ausnehmung 18 einer vom Gestell der in Fig. 1 abgebildeten automatischen Maschine getragenen Platte 19 um ihre eigene Achse drehbar ist.
Die auch als tassen- oder schüsselähnliches Bauteil bezei­ chenbare Tasse 16 weist an ihrem der Platte 19 zugewandten Rand eine Mehrzahl untereinander mit gleichem Abstand ange­ ordneter Sitze bzw. Aufnahmen 21 auf, die vorteilhafterweise eine an die Gestaltung des Kopfes 1 des vernietbaren Teils angepaßte Gestaltung aufweisen, wobei in einer von der Tasse 16 und der Platte 19 vorgegebenen Zone außerdem eine Abgabe­ zone 15 für die Aus- bzw. Abgabe des vernietbaren Teils zum Zwecke des Überganges des letzteren nach erfolgter Ausrich­ tung zu den Führungsmitteln 14 vorgesehen ist.
Jede Aufnahme 21 weist wenigstens eine erste und zweite am inneren Rand 24 der Tasse 16 vorgesehene Nut bzw. Ausnehmung 23 auf sowie mindestens eine zentrale dritte Nut bzw. Ausneh­ mung, in die der Kragen 5 eintreten soll und die am äußeren Rand 25 derart vorgesehen ist, daß anfänglich die Positionie­ rung jedes Niets innerhalb der Aufnahme 21 und seine Ausgabe vom Rand der Tasse 16 möglich ist, wenn der Niet in der Nähe der Ausgabezone 22 angelangt ist, wo sich eine Erweiterung der Ausnehmung 18 befindet, in der sich die Tasse 16 dreht.
Insbesondere werden die im Innern der Tasse 16 enthaltenen Niete durch die Drehung der Tasse 16 an deren Unterseite an­ geordnet und werden im Innern der Aufnahmen 21 positioniert, wie dies durch die in der Fig. 2 dargestellten Niete "a", "b", "c" und "d" angedeutet ist.
In dem Moment, in dem der Niet bei der Ausgabezone 22 an­ kommt, wird er nicht mehr vom Rand der Ausnehmung 18 der Platte 19 im Innern der Aufnahme 21 zurückgehalten und tritt daher aus dem Rand der Tasse 16 aus, wie dies in Fig. 4 ab­ gebildet ist.
In dieser Position kann sich der Niet bereits in geeigneter Weise ausgerichtet finden oder kann, zum Beispiel wie der in Fig. 2 bei "e" bezeichnete Niet, in einer Position ausge­ richtet sein, die seine Bewegung ins Innere der entsprechend orientierten Führungsmittel 14 verhindert.
Die Rotation der Schüssel bzw. Tasse 16 trägt die Niete "a", "b", "c" und "d", die innerhalb der Aufnahmen 21 frei beweg­ lich sind, oberhalb des Nietes "e", um diesen zu überholen.
Das Vorbeistreichen der Niete "a", "b", "c", "d", usw. verur­ sacht eine Rotation des Nietes "e" um seine eigene Achse so­ lange er die vorgegebene Ausrichtung nicht erreicht hat (Fig. 4), die ihm sein orientiertes Eintreten in die Füh­ rungsmittel 14 ermöglicht.
Die Niete "a", "b", "c" und "d", die den Niet "e" eventuell überholt bzw. überstiegen haben, treten im Anschluß an diesen aus den Aufnahmen 21 aus, wobei sie sich im Innern des Kanals 26 positionieren und diesem entlanggleiten, bis sie den Niet "e" ersetzen, um selektiv in einer geeigneten Weise orien­ tiert zu werden, um den ausgerichteten Führungsmitteln 14 entlang zu gleiten.
Im einzelnen umfassen die ausgerichteten Führungsmittel eine nachfolgend als Rutsche 27 bezeichnete Gleit- bzw. Rutsch­ bahn, die im Querschnitt eine erste Aufnahme 28 für den Durchtritt bzw. das Entlanglaufen des Kopfes 1 des Nietes aufweist, ferner einen zweiten Sitz 29, der geeignet ist, den Durchtritt bzw. das Entlanglaufen des Vorsprunges 8 des Nie­ tes zu ermöglichen, sowie eine vorspringende oder verdickte Wand 30, die geeignet ist, in die Materiallücke bzw. -fehl­ stelle einzugreifen, die den Anschlag 6 und somit die kleine rechteckförmige Wand 7 desselben definiert.
Auf diese Weise ergibt sich, daß bei nicht entsprechend der vorbestimmten Ausrichtung positioniertem Niet dieser nicht ins Innere der Rutsche 27 bewegbar ist, da die Verdickung 8 mit der verdickten Wand 30 kollidiert. Ist der Niet erst ein­ mal in korrekter Weise wie oben beschrieben und wie aus den Fig. 4, 5 und 6 ersichtlich orientiert, ist er frei, um durch Schwerkraft nach unten zu rutschen, wobei er seine Ori­ entierung entlang der Gleitrutsche 27 beibehält.
Von der Rutsche 27 gelangt der Niet zu einer Bestückungszone 31 der Transfermittel 15, definiert von einem Gleitstück 32, das eine Führung 33 aufweist, in der ein Schieber 34 gleitet, der geeignet ist, den Niet aufzunehmen oder zu beaufschlagen, um ihn zu den Befestigungsmitteln 11 zu verlagern, die am En­ de des Gleitstückes 32 angeordnet sind.
Das Gleitstück 32 weist außerdem eine zweite Aufnahme oder Führung 35 auf, in der der Kopf 1 des Nietes läuft, wenn die­ ser vom Schieber 34 beaufschlagt wird.
Im einzelnen umfaßt die Bestückungszone 31 ein Aufnahme- bzw. Einsatzteil 36 mit einem Aufnahmesitz 37 zur Aufnahme des von der Rutsche 27 kommenden Nietes.
Zweckmäßigerweise ist das Einsatzteil 36 aus einer ersten in eine zweite Position und umgekehrt beweglich, und zwar entge­ gen und durch die Kraft elastischer Mittel, insbesondere ei­ ner elastischen Lamelle 14 bzw. eines elastischen Streifens, wobei die Positionen in Fig. 7 und 8 angedeutet sind.
Das auch als Aufnahmestück bezeichenbare Einsatzstück 36 ist außerdem mit einer Abschrägung 41 versehen, die geeignet ist, die aus Fig. 8 ersichtliche darüberhinweggehende Bewegung des Schiebers 34 zu begünstigen und diesem die Verlagerung aus der in Fig. 7 gezeigten ersten Position in die in Fig. 8 gezeigte zweite Position zu erleichtern.
Befindet sich ein Niet innerhalb des Aufnahmesitzes 37, liegt sein Anschlag bzw. die Oberfläche 7 an der vom zurückgefahre­ nen Schieber 34 wegweisenden Wand 42 des Aufnahmesitzes an.
Das erste Ende 43 des Schiebers 34 hat eine an den Kopf 1 des Niets angepaßte bzw. zu diesem komplementäre Gestalt, und das zweite Ende 44 ist an die rechteckförmige Oberfläche 7 ange­ paßt bzw. komplementär zu dieser ausgebildet, damit diese be­ aufschlagt wird und jegliche Rotation des Nietes um seine ei­ gene Achse während seiner Verlagerung entlang des Gleitstüc­ kes 32 verhindert wird.
Um eine größere Sicherheit zu erhalten, sind an dem Gleit­ stück 32 Rückhaltemittel zum Zurückhalten des Nietes vorgese­ hen, um letzteren korrekt in dem Aufnahmesitz 37 des Gleit­ stückes 32 zu positionieren und eine sichere Aufnahme durch den Schieber 34 zu gewährleisten.
Die Rückhaltemittel sind beispielsweise von zwei Kanälen 50 gebildet, aus denen Druckluft in einer Richtung ausströmt, die im wesentlichen der Vorschubrichtung des Schiebers 34 entgegengesetzt ist.
Am Ende des Verlagerungsweges des Schiebers 34 wird der Niet von den nicht dargestellten und als solches bekannten Greif­ mitteln erfaßt, um dann den üblichen Operationen unterworfen zu werden, mit denen er durch den Automaten 20 am Beklei­ dungsstück befestigt wird.
Die Funktionsweise der zum Ausrichten nietbarer Teile bzw. Organe dienenden erfindungsgemäßen Maschine ergibt sich deut­ lich aus der vorstehenden Beschreibung. Die Erfindung er­ reicht somit die angestrebten Ziele und führt zu wichtigen und zahlreichen Vorteilen.
Unter diesen ist sicherlich zu erwähnen, daß mit der be­ schriebenen Lösung ein Taschenverschlußniet und insbesondere ein Druckknopf oder ein Jeansknopf, der an seiner Sichtseite eine besondere graphische Abbildung aufweist, derart positio­ niert werden kann, daß er sich am Stoff des Bekleidungsstüc­ kes entsprechend der gewollten Orientierung befestigen läßt.
Die derart konzipierte Erfindung läßt sich zahlreichen Modi­ fikationen und Variationen unterwerfen, die sich immer noch innerhalb des Rahmens des vorliegenden erfinderischen Konzep­ tes befinden. Außerdem sind sämtliche Details durch technisch äquivalente Elemente ersetzbar. Die verwendeten Materialien, Formen und Dimensionen können entsprechend den Erfordernissen beliebig gewählt werden.

Claims (15)

1. Ausrichtbares vernietbares Teil, insbesondere für Be­ kleidungsstücke, mit einem Kopf (1), der eine erste Seite (2) besitzt, die eine in vorbestimmter Weise auszurichtende gra­ phische Darstellung aufweist, und der eine zweite Seite (4) besitzt, die Mittel zum Vernieten mit einem zur Befestigung des Kopfes an einem Stoff oder einer Fabrikware dienenden Element aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß an der zweiten Seite (4) Ausrichtmittel (12) zum Ausrichten des Kopfes (1) in einer vorbestimmten Position vorgesehen sind.
2. Teil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrichtmittel (12) wenigstens einen Anschlag (6) aufweisen, der eine kleine rechteckförmige Oberfläche definiert, die ei­ ne vorgegebene Ausrichtung bezüglich der graphischen Darstel­ lung besitzt.
3. Teil nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine an der zweiten Seite (4) des Kopfes (1) vorgesehene Verdic­ kung (8) und eine Materialfehlstelle bzw. -lücke an der Ver­ dickung (8), die geeignet ist, einen Anschlag (6) zu definie­ ren.
4. Maschine zur Ausrichtung des vernietbaren Teils, mit Zu­ führmitteln (10) zum Zuführen des vernietbaren Teils zu Befe­ stigungsmitteln (11), die zur Befestigung des vernietbaren Teils an einem Stoff oder einer Fabrikware vorgesehen sind, gekennzeichnet durch eine Ausrichtmittel (12) aufweisende Ausrichtvorrichtung für das vernietbare Teil, die Führungs­ mitteln (14) zur ausgerichteten Führung des vernietbaren Teils zugeordnet ist, und durch Transfermittel (15) zum aus­ gerichteten Transfer des vernietbaren Teils von den Führungs­ mitteln (14) zu Befestigungsmitteln (11).
5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das ausrichtbare Teil einen Kopf (1) aufweist, der eine erste Seite (2) besitzt, die eine auszurichtende graphische Dar­ stellung aufweist, und der eine zweite Seite (4) besitzt, die eine Verdickung (8) und eine Materialfehlstelle bzw. -lücke an dieser Verdickung (8) aufweist, so daß ein Anschlag (6) definiert wird, der eine kleine reckteckförmige Oberfläche (7) definiert.
6. Maschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrichtmittel (12) ein drehbar bezüglich einer Platte (19) angeordnetes tassen- oder schüsselähnliches Teil (16) umfassen, das umfangsseitig eine Mehrzahl von Aufnahmen (21) aufweist, die eine an die Gestalt des Kopfes (1) des vernietbaren Teils angepaßte Ge­ stalt haben, wobei das tassen- oder schüsselähnliche Teil (16) eine mit den Führungsmitteln (14) kommunizierende Abga­ bezone (50) für das vernietbare Teil aufweist.
7. Maschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmen (21) we­ nigstens eine erste und zweite Ausnehmung (23) am inneren Rand (24) und wenigstens eine dritte Ausnehmung am äußeren Rand (25) des tassen- bzw. schüsselartigen Teils (16) aufwei­ sen.
8. Maschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsmittel (14) eine Rutsche (27) umfassen, die im Querschnitt gesehen eine erste Aufnahme (28) für den Durchtritt des Kopfes (1), eine zweite Aufnahme (29) für den Durchtritt der Verdickung (8) und eine mit dem Anschlag (6) zusammenwirkende verdickte Wand (30) umfaßt.
9. Maschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Transfermittel (15) ein Gleitstück (32) umfassen, das eine erste Führung (33) aufweist, in der ein Schieber (34) für das vernietbare Teil läuft, und das eine zweite Führung oder Aufnahme (35) auf­ weist, in der der Kopf (1) des vernietbaren Teils läuft, wo­ bei das Gleitstück (32) eine Bestückungszone (31) aufweist, in der die Bestückung mit dem durch die Rutsche (27) zuge­ führten vernietbaren Teil stattfindet.
10. Maschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bestückungszone (31) ein Einsatz- oder Aufnahmeteil (36) umfaßt, das einen Aufnah­ mesitz (37) zur Aufnahme des vernietbaren Teils aufweist, der die Verlängerung der ersten und zweiten Aufnahme (28, 29) der Rutsche (27) bildet, wobei das Einsatz- oder Aufnahmeteil (36) entgegen der und durch die Wirkung elastischer Mittel (40) aus einer ersten in eine zweite Position und umgekehrt bewegbar ist.
11. Maschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das vernietbare Teil den Anschlag (6) aufweist, der an der vom Schieber (34) wegwei­ senden Wand (42) des Aufnahmesitzes (37) anliegen kann.
12. Maschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatz- oder Auf­ nahmeteil (36) eine Abschrägung (41) aufweist, die die dar­ über hinweg erfolgende Verlagerung des Schiebers (34) begün­ stigt.
13. Maschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes Ende (43) des Schiebers (34) eine an den Kopf (1) des vernietbaren Teils angepaßte Gestalt und wenigstens ein zweites Ende (44) des Schiebers (44) eine an den Anschlag (6) angepaßte Gestalt aufweist.
14. Maschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum Halten des zu ver­ nietenden Teils am Schieber (34) dienende Rückhaltemittel vorgesehen sind.
15. Maschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückhaltemittel we­ nigstens einen Druckluftausströmer umfassen, wobei die Aus­ strömrichtung der Druckluft im wesentlichen der Vorschubrich­ tung des Schiebers (34) entgegengesetzt ist.
DE19750741A 1996-11-26 1997-11-15 Ausrichtbares vernietbares Teil sowie Maschine zur Ausrichtung eines vernietbaren Teils Withdrawn DE19750741A1 (de)

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