DE19750713C1 - Fahrzeugdach - Google Patents
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Abdeckvorrichtung für wenigstens ein
transparentes Fahrzeugteil mit zwei Rollobahnen, die auf eine Wickelvorrichtung
auf bzw. von dieser in entgegengesetzte Richtungen abwickelbar sind, um das
transparente Fahrzeugteil mindestens teilweise adzudecken bzw. freizugeben.
Eine solche gattungsgemäße Abdeckvorrichtung ist aus DE 34 17 983 A1 bekannt.
Dabei ist für jede der beiden Rollobahnen eine separate Wickelwalze vorgesehen.
Die Wickelwalzen sind benachbart parallel zueinander in Fahrzeuglängsrichtung
angeordnet und liegen zwischen den freien Enden der Rollobahnen. Die in Fahr
zeugquerrichtung auf bzw. abwickelbaren Rollobahnen sind zum Abdecken eines
lichtdurchlässigen Deckels eines Sonnendaches bestimmt, wobei die eine Rollobahn
für eine manuelle Betätigung durch den Fahrer und die andere Rollobahn für eine
manuelle Betätigung durch den Beifahrer vorgesehen ist.
Eine weitere gattungsgemäße Abdeckvorrichtung ist aus DE 296 07 209 U1 bekannt.
Dabei sind zwei Wickelwalzen vorgesehen, die jeweils parallel zueinander an entge
gengesetzten Ende eines Rahmens montiert sind, wobei die freien Enden der Rollo
bahnen zwischen den Wickelwalzen liegen. Die freien Enden der Rollobahnen kön
nen im abgewickelten Zustand miteinander verbunden werden.
Ferner sind zahlreiche Abdeckvorrichtungen mit einer einzelnen Rollobahn mit einer
Wickelwalze (z. B. DE 195 34 288 C1, DE 44 24 188 C1) oder zwei Wickelwalzen
(DE 195 38 551 C1) bekannt.
Nachteilig bei solchen bekannten Abdeckvorrichtungen ist, daß bei Bedienung durch
nur eine Person von einer Stelle aus nur eine relativ kleine Fläche abgedeckt werden
kann.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine gattungsgemäße Abdeckvorrichtung
für ein transparentes Fahrzeugteil zu schaffen, welche diesen Nachteil überwindet
und dabei einfach und kostengünstig ausgebildet ist.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einer Abdeckvorrichtung mit den eingangs
genannten Merkmalen dadurch gelöst, daß die Rollobahnen mechanisch so gekoppelt
sind, daß die Aufwickel-/Abwickelbewegung der einen Rollobahn eine entspre
chende Aufwickel- bzw. Abwickelbewegung der anderen Rollobahn bewirkt.
Weitere bevorzugte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Diese erfindungsgemäße Lösung hat den Vorteil, daß die Abdeckvorrichtung bei
manueller Bedienung durch eine einzelne Person von einer Stelle aus eine große Flä
che abdecken bzw. freigeben kann.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Wickelvorrich
tung eine gemeinsame, fahrzeugfest gelagerte Wickelwalze für beide Rollobahnen
umfaßt. Dies hat den Vorteil eines geringen Platzbedarfs und stellt eine besonders
einfache Ausführung dar.
In alternativer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Wickelvorrich
tung jeweils eine separate Wickelwalze für jede Rollobahn umfaßt. Dabei sind die
Wickelwalzen zweckmäßig fahrzeugfest gelagert.
In bevorzugter Weiterbildung ist vorgesehen, daß die beiden Rollobahnen über min
destens einen umgelenkten Seilzug miteinander gekoppelt sind, wobei die freien
Enden der Rollobahnen jeweils mit entgegengesetzten Strängen des Seilzugs verbun
den sind. Dies stellt eine besonders einfache Koppelung dar.
Ferner ist bevorzugt vorgesehen, daß die Rollobahnen über mindestens einen V-för
migen Hebelmechanismus gekoppelt sind, der zwei an ihrem einen Ende gelenkig
miteinander verbundene Hebel aufweist, deren anderes Ende gelenkig mit dem freien
Ende der Rollobahnen verbunden ist, wobei die Gelenkstelle zwischen den beiden
Hebeln quer zur Aufwickel- bzw. Abwickelrichtung geführt ist.
Im folgenden sind bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung anhand der
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die Aufsicht auf eine Abdeckvorrichtung entsprechend einer ersten
Ausführungsform;
Fig. 2 eine Seitenansicht der Abdeckvorrichtung von Fig. 1;
Fig. 3 und 4 eine zweite Ausführungsform der Abdeckvorrichtung in Ansichten
entsprechend den Fig. 1 bzw. 2;
Fig. 5 und 6 eine dritte Ausführungsform der Abdeckvorrichtung in Ansichten
entsprechend den Fig. 1 bzw. 2;
Fig. 7 und 8 eine vierte Ausführungsform der Abdeckvorrichtung in Ansichten
entsprechend den Fig. 1 bzw. 2, jedoch; und
Fig. 9 bis 12 schematische Seitenansichten von weiteren Ausführungsformen der
Erfindung.
Gemäß den Fig. 1 und 2 ist unterhalb eines lichtdurchlässigen Deckels 20 eines
Fahrzeugdaches (z. B. eines Schiebedaches oder eines Schiebe-Hebe-Daches) eine
Rollovorrichtung 22 angeordnet, die zwei Rollobahnen 24 und 26 umfaßt, welche
gemeinsam auf eine in Fahrzeugquerrichtung etwa in der Mitte des Deckels 20 dach
fest gelagerte Wickelwalze 28 in einer solchen Weise aufwickelbar bzw. abwickelbar
sind, daß die Rollobahnen 24 und 26 im aufgewickelten Zustand kongruent aufein
ander liegen. Die Wickelwalze 28 ist in bekannter Weise zum Beispiel mittels einer
Spiralfeder (nicht gezeigt) in Aufwickelrichtung vorgespannt. Die hintere (in den
Figuren rechte) Rollobahn 26 ist über ein nahe der Wickelwalze 28 angeordnetes
Umlenkelement 30 nach hinten geführt. Die freien Enden 32 und 34 der Rollobahnen
24 bzw. 26 sind zu beiden Seiten jeweils mit entgegengesetzten Strängen 36 bzw. 38
eines zu beiden Seiten der Rollobahnen 24 und 26 angeordneten Seilzugs 40
verbunden. Die Seilzüge 40 sind jeweils über eine dachfest gelagerte Umlenkrolle 42
am hinteren Ende der Rollovorrichtung 22 umgelenkt. An dem freien Ende 32 der
vorderen Rollobahn 24 ist ein Handgriff 44 angebracht.
Wenn der Fahrer oder Beifahrer des Fahrzeugs einen Schutz vor Sonneneinstrahlung
wünscht, ergreift er den Handgriff 44, und er bewegt dann mittels des Handgriffs das
freie Ende 32 der vorderen Rollobahn 24 gegen die Vorspannung der Wickelwalze
28 nach vorn (siehe die in Fig. 1 gestrichelt dargestellte Zwischenstellung), bis
schließlich die Rollobahn 24 ganz von der Wickelwalze 28 abgewickelt ist (in den
Fig. 1 und 2 in durchgezogenen Linien dargestellte Stellung). Dabei wird der mit
dem freien Ende 32 der vorderen Rollobahn 24 verbundene Strang 36 der Seilzüge
40 nach vorn bewegt, was über die Umlenkrollen 42 zu einer entgegengesetzten
Bewegung des freien Endes 34 der hinteren Rollobahn 26 nach hinten führt. In der
Abdeckstellung und gegebenenfalls auch in Zwischenstellungen wird das freie Ende
32 der Rollobahn 24 auf an sich bekannte Weise arretiert.
Zum erneuten Freigeben des Deckels 20 löst der Fahrer/Beifahrer die Arretierung des
freien Endes 32 der Rollobahn 24, und beide Rollobahnen 24 und 26 werden dann
durch die Vorspannung der Wickelwalze 28 selbsttätig auf die Wickelwalze 28
aufgewickelt.
Bei einer abgewandelten Ausführung (nicht dargestellt) kann der Seilzug 40
geschlossen ausgebildet sein, wobei zusätzlich an dem vorderen Ende der Rollovor
richtung zwei den Umlenkrollen 42 entsprechende Umlenkrollen vorgesehen sind.
Bei dieser symmetrischen Abwandlung führt auch eine manuelle Betätigung der
hinteren Rollobahn 26 zu einer entsprechenden Bewegung der vorderen Rollobahn
24, so daß wahlweise das vordere freie Ende 32 oder das hintere freie Ende 34 betä
tigt werden kann.
Bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 3 und 4 ist anstelle der Seilzüge 40 ein
V-förmiger Hebelmechanismus 50 vorgesehen, der zwei Hebel 52 und 54 umfaßt,
die an ihrem einen Ende mittels einer Gelenkverbindung 56 miteinander verbunden
sind und die mit ihrem anderen Ende 58 jeweils an dem freien Ende 32 bzw. 34 der
Rollobahn 24 bzw. 26 angelenkt sind. Die Gelenkverbindung 56 ist einer Richtung
quer zu der Ab-/Aufwickelrichtung in einer Führungsschiene 60 im Bereich der
Wickelwalze 28 geführt. Eine Druckfeder 62 beaufschlagt die beiden Hebel 52 und
54 mit einer Vorspannkraft in eine geöffnete, d. h. langgestreckte Stellung.
Wird das vordere freie Ende 32 aus der in den Fig. 3 und 4 gestrichelt dargestellten
Stellung gegen die Vorspannung der Wickelwalze 28 nach vorn bewegt, so wird der
Hebelmechanismus 50 mittel der Krafteinleitung an dem vorderen Ende 56 der vor
deren Hebels 52 gestreckt, d. h., die Gelenkverbindung 56 bewegt sich in Fig. 3 nach
unten. Dadurch und mit Unterstützung durch die Vorspannkraft der Feder 62 bewegt
sich das hintere Ende 56 des hinteren Hebels 54, und damit das freie Ende 34 der
hinteren Rollobahn 26, nach hinten.
Die Vorspannkraft der Wickelwalze 28 ist stärker gewählt als diejenige des Hebel
mechanismus 50, so daß beim Freigeben des freien Endes 32 der vorderen Rollobahn
24 die Rollobahnen 24 und 26 selbsttätig auf die Wickelwalze 28 aufgewickelt wer
den.
Diese Ausführungsform ist wie die oben erwähnte abgewandelte Ausführungsform
mit geschlossenem Seilzug symmetrisch, so daß wahlweise die vordere Rollobahn 24
oder die hintere Rollobahn 26 betätigt werden kann.
Bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 5 und 6 ist statt des Hebelmechanismus
50 ein ähnlicher V-förmiger Hebelmechanismus 70 vorgesehen, der zwei Hebel 72
und 74 umfaßt, die an ihrem einen Ende mittels einer Gelenkverbindung 76
miteinander verbunden sind. Das linke Ende 78 des linken Hebels 72 ist etwa in der
Mitte (in Fahrzeugquerrichtung) der Rollovorrichtung 20 nahe der Wickelwalze 28
dachfest angelenkt. Das rechte Ende 80 des rechten Hebels 74 ist etwa in der Mitte
des freien Endes 34 der hinteren Rollobahn 26 angelenkt. Eine Druckfeder 82
beaufschlagt die beiden Hebel 72 und 74 mit einer Vorspannkraft in eine geöffnete,
d. h. langgestreckte Stellung. Diese Vorspannkraft ist schwächer als die
Vorspannkraft der Wickelwalze 28.
Wird das vordere freie Ende 32 aus der in den Fig. 5 und 6 gestrichelt dargestellten
Stellung gegen die Vorspannung der Wickelwalze 28 nach vorn bewegt, so wird die
hintere Rollobahn 26 von der Wickelwalze 28 abgewickelt, und der Hebelmechanis
mus 70 spreizt sich durch die Vorspannkraft der Feder 82 in eine langgestreckte
Stellung auf. Dadurch wird das freie Ende 34 der hinteren Rollobahn 26 nach hinten
bewegt. Bei Freigabe des vorderen freien Endes 32 wird die hintere Rollobahn 26
aufgrund der stärkeren Vorspannung der Wickelwalze 28 gegen die Vorspannung
des Hebelmechanismus 70 selbsttätig aufgewickelt.
Bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 7 und 8 wird die Funktion des Hebelme
chanismus 70 durch einen Federmechanismus 90 übernommen, der von zwei Federn
92 und 94 gebildet wird. Die Federn 92 und 94 sind mit ihrem rechten Ende dachfest
und mit ihrem linken Ende an dem freien Ende 34 der hinteren Rollobahn 26
angebracht. Die Vorspannkraft des Federmechanismus 90 ist schwächer als die
Vorspannkraft der Wickelwalze 28, so daß ein selbsttätiges Aufwickeln der hinteren
Rollobahn 26 gewährleistet ist.
Die Fig. 9 bis 13 zeigen in schematischer Weise Ausführungsformen, bei welchen
an Stelle einer gemeinsamen Wickelwalze für jede Rollobahn 24 bzw. 26 eine
separate Wickelwalze 128 bzw. 130 vorgesehen ist. Die Pfeile deuten dabei jeweils
die Bewegungen beim Abwickeln der Rollobahnen 24 und 26 an.
Bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 9 und 10 sind beide Wickelwalzen 128
und 130 dachfest gelagert, während die freien Enden 32 bzw. 34 der vorderen
Rollobahn 24 bzw. der hinteren Rollobahn 26 mittels eines Kopplungsmechanismus
150 (gestrichelte Linien) wie bei den Ausführungsformen gemäß Fig. 1 bis 4 so
gekoppelt sind, daß eine Bewegung des einen freien Endes (z. B. freies Ende 32) eine
entsprechende Bewegung des anderen freien Endes (freies Ende 34) nach sich zieht.
Der Kopplungsmechanismus kann dabei wie in Fig. 1 und 2 als offener Seilzug oder
als geschlossener Seilzug (siehe oben) oder als Hebelmechanismus gemäß den
Fig. 3 und 4 ausgebildet sein. In den letzten beiden Fällen ist der
Kopplungsmechanismus symmetrisch, so daß wahlweise das vordere freie Ende 24
oder das hintere freie Ende 26 betätigt werden kann. Die Ausführungsformen gemäß
den Fig. 9 und 10 unterscheiden sich dadurch, daß in Fig. 9 die Wickelwalzen 128
und 130 zwischen den freien Enden 32 bzw. 34 angeordnet sind, während in Fig. 10
die freien Enden 32 und 34 zwischen den Wickelwalzen 128 bzw. 130 angeordnet
sind. Die Wickelwalzen 128 und 130 sind ähnlich wie die Wickelwalze 28 durch
eine Federanordnung mit einer Vorspannkraft beaufschlagt, so daß bei Freigabe der
freien Enden 32 und 34 ein selbsttätiges Aufwickeln der Rollobahnen 24 bzw. 26
gewährleistet ist.
Die Fig. 11 und 12 zeigen Ausführungsformen ähnlich den Fig. 9 bzw. 10, wobei
jedoch die von den Wickelwalzen 128 und 130 abliegenden Enden 32 bzw. 34 der
Rollobahnen 24 bzw. 26 dachfest angebracht sind und statt dessen die Wickelwalzen
128 und 130 in Dachlängsrichtung verschiebbar gelagert sind. Hierbei sind die
Wickelwalzen 128 und 130 an Stelle der Rollobahnenden 32 bzw. 34 mittels des
Kopplungsmechanismus 150 gekoppelt, so daß eine Bewegung der einen
Wickelwalze (z. B. 128) eine entsprechende Bewegung der anderen Wickelwalze
(130) nach sich zieht. Der Kopplungsmechanismus 150 kann dabei wie bei den
Ausführungsformen gemäß Fig. 9 und 10 ausgebildet sein.
Claims (18)
1. Abdeckvorrichtung für wenigstens ein transparentes Fahrzeugteil (Deckel 20)
mit zwei Rollobahnen (24 und 26), die auf eine Wickelvorrichtung
(Wickelwalzen 28, 128 bzw. 130) auf bzw. von dieser in entgegengesetzte
Richtungen abwickelbar sind, um das transparente Fahrzeugteil mindestens
teilweise abzudecken bzw. freizugeben, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rollobahnen (24 und 26) mechanisch so gekoppelt sind, daß die Aufwickel-
/Abwickelbewegung der einen Rollobahn eine entsprechende Aufwickel- bzw.
Abwickelbewegung der anderen Rollobahn bewirkt.
2. Abdeckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Wickelvorrichtung (Wickelwalzen 128, 130) jeweils eine separate
Wickelwalze (128 bzw. 130) für jede Rollobahn (24 bzw. 26) umfaßt.
3. Abdeckvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Wickelwalzen (128 bzw. 130) fahrzeugfest zwischen den freien Enden (32 und
34) der Rollobahnen (24 bzw. 26) gelagert sind.
4. Abdeckvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Wickelwalzen (128 bzw. 130) fahrzeugfest gelagert sind und die freien Enden
(32 und 34) der Rollobahnen (24 bzw. 26) zwischen den Wickelwalzen
angeordnet sind.
5. Abdeckvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Wickelwalzen (128 bzw. 130) gegeneinander verschiebbar angeordnet sind,
wobei die freien Enden (32 und 34) der Rollobahnen (24 bzw. 26) zwischen
den Wickelwalzen angeordnet sind.
6. Abdeckvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Wickelwalzen (128 bzw. 130) gegeneinander verschiebbar angeordnet sind,
wobei die Wickelwalzen zwischen den freien Enden (32 und 34) der
Rollobahnen (24 bzw. 26) angeordnet sind.
7. Abdeckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Wickelvorrichtung eine gemeinsame, fahrzeugfest gelagerte Wickelwalze (28)
für beide Rollobahnen (24 und 26) umfaßt.
8. Abdeckvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Rollobahnen (24 und 26) in aufgewickeltem Zustand kongruent aufeinander
liegen.
9. Abdeckvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die eine
Rollobahn (26) über ein parallel zu der Wickelwalze (28) angeordnetes Um
lenkelement (30) geführt ist.
10. Abdeckvorrichtung nach einem der Ansprüche 3, 4, 7, 8 oder 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Rollobahnen (24 und 26) über mindestens
einen umgelenkten Seilzug (40) miteinander gekoppelt sind, wobei die freien
Enden (32 und 34) der Rollobahnen (24 bzw. 26) jeweils mit
entgegengesetzten Strängen (36 bzw. 38) des Seilzugs verbunden sind.
11. Abdeckvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
beiden Rollobahnen (24 und 26) über mindestens einen umgelenkten Seilzug
miteinander gekoppelt sind, wobei die Wickelwalzen (128 bzw. 130) jeweils
mit entgegengesetzten Strängen des Seilzugs verbunden sind.
12. Abdeckvorrichtung nach einem der Ansprüche 3, 4, 7, 8 oder 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rollobahnen (24 und 26) über mindestens einen V-
förmigen Hebelmechanismus (50) gekoppelt sind, der zwei an ihrem einen
Ende gelenkig miteinander verbundene Hebel (52 bzw. 54) aufweist, deren
anderes Ende (58) jeweils gelenkig mit dem freien Ende (32 bzw. 34) der
Rollobahnen verbunden ist, wobei die Gelenkstelle (56) zwischen den beiden
Hebeln quer zur Aufwickel- bzw. Abwickelrichtung geführt ist.
13. Abdeckvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der
Hebelmechanismus (50) durch eine Feder (62) zu der langgestreckten Stellung
hin vorgespannt ist.
14. Abdeckvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Wickelwalze(n) (28, 128 bzw. 130) mittels einer Feder
zu der Aufwickelstellung hin vorgespannt sind.
15. Abdeckvorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeich
net, daß mindestens ein V-förmiger Hebelmechanismus (70) vorgesehen ist,
der zwei an ihrem einen Ende gelenkig miteinander verbundene Hebel (72 und
74) umfaßt, wobei das andere Ende (80) des einen Hebels (74) gelenkig mit
dem freien Ende (34) einer der Rollobahnen (26) verbunden ist, während das
andere Ende (78) des anderen Hebels (72) fahrzeugfest angelenkt ist, der
Hebelmechanismus durch eine Feder (82) zu der langgestreckten Stellung
vorgespannt ist, die Wickelwalze (28) über eine Feder zu der aufgewickelten
Stellung hin vorgespannt ist und die Vorspannkraft der Wickelwalze diejenige
des Hebelmechanismus übersteigt.
16. Abdeckvorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeich
net, daß das freie Ende (34) der einen Rollobahn (26) mit einem fahrzeugfest
angebrachten Federmechanismus (90) verbunden ist, der auf diese Rollobahn
eine Vorspannkraft zu der Abdeckstellung hin ausübt, wobei die Wickelwalze
(28) über eine Feder zu der aufgewickelten Stellung hin vorgespannt ist und die
Vorspannkraft der Wickelwalze diejenige des Federmechanismus übersteigt.
17. Abdeckvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das transparente Fahrzeugteil ein lichtdurchlässiger
Deckel (20) des Fahrzeugdaches ist und die Rollobahnen (24 und 26) in
Fahrzeuglängsrichtung aufwickelbar bzw. abwickelbar sind.
18. Abdeckvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß sie für eine manuelle Betätigung ausgelegt ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE1997150713 DE19750713C1 (de) | 1997-11-15 | 1997-11-15 | Fahrzeugdach |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19750713C1 true DE19750713C1 (de) | 1998-12-17 |
Family
ID=7848871
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997150713 Expired - Fee Related DE19750713C1 (de) | 1997-11-15 | 1997-11-15 | Fahrzeugdach |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE19750713C1 (de) |
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