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DE102004045726B3 - Abdeckvorrichtung für eine Fahrzeugverglasung - Google Patents

Abdeckvorrichtung für eine Fahrzeugverglasung Download PDF

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DE102004045726B3
DE102004045726B3 DE102004045726A DE102004045726A DE102004045726B3 DE 102004045726 B3 DE102004045726 B3 DE 102004045726B3 DE 102004045726 A DE102004045726 A DE 102004045726A DE 102004045726 A DE102004045726 A DE 102004045726A DE 102004045726 B3 DE102004045726 B3 DE 102004045726B3
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Abstract

Es wird eine Abdeckvorrichtung für eine Fahzeugverglasung, insbesondere ein transparenter Schiebedachdeckel (12), vorgeschlagen. Die Vorrichtung umfasst ein flächiges, flexibles Verdunkelungselement (12), das über die Fahrzeugverglasung (12) ausziehbar ist. An seinem in Ausziehrichtung vorderen Ende ist das Verdunkelungselement (20) mit einem sich quer zur Ausziehrichtung erstreckenden Zugelement (22) verbunden. An seinem dem Zugelement (22) abgewandten Ende ist das Verdunkelungselement (20) fahrzeugfest angebunden. Zudem ist das Verdunkelungselement (20) an einem sich quer zur Ausziehrichtung erstreckenden Spannelement (26) umgelenkt, das entgegen der Ausziehrichtung vorgespannt ist. Zur Vermeidung einer Wellung und einer Faltenbildung ist das Verdunkelungselement (20) in seinen seitlichen Randbereichen an dem Spannelement (26) geführt.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Abdeckvorrichtung einer Fahrzeugverglasung mit den Merkmalen nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
  • Eine derartige Abdeckvorrichtung ist aus der DE 296 19 210 U1 bekannt und stellt eine Verdunkelungseinrichtung dar, mittels der die betreffende Fahrzeugverglasung abgedunkelt werden kann. Die bekannte Vorrichtung umfasst ein flächiges, flexibles Verdunkelungselement, das über die Fahrzeugverglasung ausziehbar ist und im eingezogenen Zustand von einem Gehäuse aufgenommen wird. Das Verdunkelungselement ist an einem Ende in dem Gehäuse fahrzeugfest fixiert und an seinem in Ausziehrichtung vorne liegenden Ende mit einer Zugstange versehen, die zur Sicherung des Verdunkelungselements in einer gewünschten Ausziehstellung an einem dem Fahrzeug zugeordneten Struktur- oder Verkleidungselement eingehängt werden kann. Das Verdunkelungselement ist des Weiteren an einer so genannten Rückzugstange umgelenkt, so dass es in dem Gehäuse zwei im Wesentlichen planparallel zueinander ausgerichtete Bereiche aufweist, deren Größe sich jeweils in Abhängigkeit von der Ausziehstellung ändert. Die Rückzugstange ist mittels eines als Federelement ausgebildeten Rückzugorgans entgegen der Ausziehrichtung vorgespannt, so dass der aus dem Gehäuse austretende Teil des Verdunkelungselements stets unter Spannung gehalten ist.
  • Bei der bekannten Abdeckvorrichtung kann das Verdunkelungselement aber nicht, wie es bei Verdunkelungssystemen für transparente Schiebedachdeckel gefordert sein kann, gewölbt ausgebildet werden, ahne dass sich das Verdunkelungselement aufgrund von Kräften, die in Richtung der in Ausziehrichtung weisenden Mittelachse des Verdunkelungselements wirken, wellen bzw. falten würde.
  • Ferner sind als Verdunkelungssysteme für transparente Schiebedachdeckel Schiebehimmel, Stapelhimmel und Rollos im Einsatz. Der Schiebehimmel kann ein in Normalenrichtung gewölbtes Element darstellen. Auch der Stapelhimmel kann als quer gewölbtes Element ausgebildet sein. Das Rollo, das im Wesentlichen bei Großdachsystemen eingesetzt wird, stellt in der Regel im ausgezogenen Zustand ein ebenes Element dar. Der Nachteil des Schiebehimmels liegt darin, dass er bei so genannten Großdachsystemen, die mit einem großen öffenbaren Bereich versehen sind, gegebenenfalls nicht einsetzbar ist, da immer die gesamte Länge des Schiebehimmels von einem entsprechenden Hohlraum im Dachbereich aufgenommen werden müsste. Dieser Bauraum steht gegebenenfalls nicht zur Verfügung. Der Stapelhimmel hat den Nachteil, dass er in vertikaler Richtung einen großen Bauraum benötigt. Auch muss ein Stapelhimmel mit einer gegebenenfalls aufwändigen Stapelmechanik versehen sein. Bei einem Rollo, das mit einem Wickelrohr und einem flexiblen, auf dieses aufrollbaren Verdunkelungselement ver sehen ist, besteht der Nachteil, dass es im Bereich des Wickelrohrs bei aufgerolltem Verdunkelungselement einen großen Bauraumbedarf in vertikaler Richtung hat und zudem eine Querwölbung des Verdunkelungselements nicht ohne weiteres darstellbar ist. Zudem muss eine zusätzliche Rollablaufkante vorgesehen sein, um eine definierte Spaltbildung zu einem Festhimmelelement zu gewährleisten.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verdunkelungsvorrichtung zu schaffen, die insbesondere im Bereich eines Kraftfahrzeugschiebedachs mit einem transparenten Deckelelement einsetzbar ist, einen geringen Bauraumbedarf rechtwinklig zur Ebene des Verdunkelungselements hat und im ausgezogenen Zustand mit einem gewölbten Verdunkelungselement versehen sein kann.
  • Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die Vorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.
  • Der Kern der Erfindung liegt mithin darin, dass in den seitlichen Randbereichen des Verdunkelungselements in dessen Querrichtung eine kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Verdunkelungselement und dem Spannelement geschaffen ist.
  • Das Verdunkelungselement, das aus einem Stoff, einem Gewirke, einer Folie, einem Verbundwerkstoff oder dergleichen gebildet sein kann, ist also wie bei einem Rollo an seinem in Ausziehrichtung vorne liegenden Ende mit einem Zugelement versehen. An seinem dem Zugelement abgewandten Ende ist das Verdunkelungselement an einem speziell dafür vorgesehenen Befestigungselement oder einem sonstigen Fahrzeugbauteil, beispielsweise einem Karosserieteil oder einem Verkleidungsteil, einem Dachelement, einem Glaselement, einer Wasserrinne oder dergleichen befestigt.
  • Durch das entgegen der Ausziehrichtung vorgespannte Spannelement wird das Verdunkelungselement zwischen dem Zugelement und dem Befestigungselement stets unter Spannung gehalten, wobei ein definierter Spalt zu einem fahrzeugfesten Verkleidungsteil geschaffen wird, das einen Aufnahmeraum für das eingezogene Verdunkelungselement begrenzt, der andererseits in Bereich eines Fahrzeugdaches von einer Dachaußenhaut begrenzt sein kann. Die erforderliche Spannkraft wird durch die Federeinrichtung auf das als Spannbügel dienende Spannelement eingebracht.
  • Der Begriff "Fahrzeugverglasung" umfasst Fahrzeugbauteile, die zumindest bereichsweise transparent sind und sowohl aus Glas als auch aus Kunststoff gefertigt sein können.
  • Bei einer mit einfachen Mitteln zu realisierenden Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung weist das Verdunkelungselement in seinen seitlichen Randbereichen jeweils eine Verdickung auf, die in eine Führungsnut des Spannelements eingreift.
  • Die Verdickungen des Verdunkelungselements, die sich parallel zu dessen Ausziehrichtung erstrecken, sind bei einer speziellen Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung jeweils aus einer in das Verdunkelungselement eingearbeiteten Schnur oder dergleichen gebildet. Die Schnüre können jeweils in eine Lasche eingenäht sein, die durch Umschlagen des Verdunkelungselements in dessen betreffenden seitlichen Randbereich gebildet ist.
  • Das Verdunkelungselement der Vorrichtung nach der Erfindung kann eine Wölbung aufweisen, die beispielsweise der Form der betreffenden Fahrzeugverglasung folgt. Diese Wölbung kann zumindest zum Teil durch ein quer zur Ausziehrichtung gebogenes Spannelement vorgegeben sein. Durch die seitliche Führung des Verdunkelungselements kommt es auch bei dieser Ausführungsform bei Betätigung, d. h. beim Ausziehen oder Einfahren des Verdunkelungselements zu keiner Welligkeit und/oder Faltenbildung des das Verdunkelungselement bildenden Materials. Auch das Zugelement, an dem das Verdunkelungselement direkt befestigt ist, ist in diesem Fall in der Regel mit einer in quer zur Ausziehrichtung ausgebildeten Biegung versehen. Bei der gewölbten Ausführungsform des Verdunkelungselements ist das das Verdunkelungselement bildende Material in seinen seitlichen Randbereichen also derart formschlüssig mit dem Spannelement verbunden, dass ein Ziehen in Richtung der Längsmittelachse des flexiblen Materials an der Spannelementunterseite unterbunden wird.
  • Die Vorspannung des Spannelements entgegen der Ausziehrichtung kann auf unterschiedliche Art und Weise realisiert sein. Vorzugsweise ist das Federelement aber aus Bauraumgründen aus einer so genannten Wickelfeder gebildet, die insbesondere einen gegebenenfalls gebogenen Stab umgreift und auf eine Spule für eine Schnur wirkt, die an dem Spannelement befestigt ist. Alternativ kann das Spannelement aber auch mittels einer direkt angreifenden Zugfeder oder Druckfeder entgegen der Ausziehrichtung vorgespannt sein.
  • Um eine saubere Führung des Spannelements bei einer Betätigung der Verdunkelungsvorrichtung zu gewährleisten, kann das Spannelement an seinen seitlichen Enden jeweils mit einem Gleitelement versehen sein, das in einer korrespondierenden Führungsschiene geführt ist. In diesen Führungsschienen kann auch das Zugelement geführt sein. Derartige Führungsschienen können insbesondere beim Einsatz der erfindungsgemäßen Vorrichtung im Bereich eines Fahrzeugdachs erforderlich sein.
  • Die Betätigung der Vorrichtung nach der Erfindung erfolgt in der Regel mechanisch. Die gewünschte Ausziehstellung des Verdunkelungselements kann durch Einhängen des Zugelements an einer Rasteinrichtung gesichert werden, die im Bereich der Führungsschienen vorgesehen sein kann. Alternativ kann aber auch eine elektrische Betätigungseinrichtung vorgesehen sein, die vorzugsweise an dem Zugelement angreift.
  • Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen des Gegenstandes nach der Erfindung sind der Beschreibung, der Zeichnung und den Patentansprüchen entnehmbar.
  • Ausführungsbeispiele der Vorrichtung nach der Erfindung sind in der Zeichnung schematisch vereinfacht dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigt
  • 1 einen Längsschnitt durch ein Fahrzeugdach mit einer Abdeckvorrichtung;
  • 2 die Abdeckvorrichtung nach 1 in einer perspektivischen Draufsicht;
  • 3 einen Spannspriegel der Verdunkelungsvorrichtung zusammen mit einem Verdunkelungselement;
  • 4 den Spannspriegel und das Verdunkelungselement jeweils in Alleinstellung;
  • 5 eine Spanneinrichtung für den Spannspriegel in einem Bereich X in 2;
  • 6 eine alternative Ausführungsform einer Spanneinrichtung; und
  • 7 eine weitere alternative Ausführungsform einer Spanneinrichtung.
  • In 1 ist ein Dachaufbau 10 eines Personenkraftwagens dargestellt, welcher mit einem Schiebedach ausgeführt ist, von welchem im vorliegenden Fall nur ein transparentes Deckelelement 12 dargestellt ist, das sich in geschlossenem Zustand an einen karosseriefesten Dachbereich einer Fahrzeugaußenhaut 14 anschließt.
  • Zur Abdeckung bzw. Verdunkelung des aus Glas oder auch aus Kunststoff gefertigten Deckelelements 12 ist eine Vorrichtung 16 vorgesehen, die wahlweise in ausgezogener Stellung den Deckel 12 verdecken oder im eingezogenen Zustand in einem Aufnahmeraum 30 zwischen dem Dachbereich 14 und einem Festhimmel 18 angeordnet werden kann. Die Vorrichtung 16 umfasst ein aus einer Verbundfolie oder Stoff gebildetes, flächiges und flexibles Verdunkelungselement 20, das an seinem vorderen Ende mit einem als so genannter Zugspriegel ausgebildeten Zugelement 22 verbunden ist. Das Zugelement 22 spannt das Verdunkelungselement 20 an seinem vorderen Ende in Querrichtung auf. An seinem dem Zugelement 22 abgewandten Ende ist das Verdunkelungselement 20 an einem leistenartigen Befestigungselement 24 fixiert, das fahrzeugfest ausgebildet ist. Das Befestigungselement 24 kann beispielsweise ein Teil eines Dachrahmens, ein Teil eines Karosserierohbaus oder auch bei einem durchgängigen Glasdach ein Glaselement sein.
  • Innerhalb des zwischen der Dachaußenhaut 14 und dem Festhimmel 18 angeordneten Aufnahmeraums 30 ist das Verdunkelungselement 20 im Bereich zwischen dem Zugelement 22 und dem Befestigungselement 24 an einem als so genannter Spannspriegel ausgebildeten Spannelement 26 U-förmig umgelenkt, so dass es zwei im Wesentlichen parallel zueinander ausgerichtete Bereiche aufweist. In dem Aufnahmeraum 30 ist das Verdunkelungselement 20 mithin doppellagig ausgebildet. Der in dem Aufnahmeraum 30 in der Ebene des Verdunkelungselements 20 erforderliche Bauraum entspricht maximal der halben Auszugslänge des Verdunkelungselements 20. Die minimal erforderliche Höhe des Aufnahmeraums 30 entspricht der doppelten Dicke des Verdunkelungselements 20 plus der Höhe des Spannelements 26, das sehr flach ausgeführt sein kann.
  • Das Spannelement 26 ist im Wesentlichen ein rohrförmiges Bauteil mit ovalem Querschnitt, das mittels einer federartigen Spanneinrichtung 28 in Öffnungsrichtung der Verdunkelungsvorrichtung 16 vorgespannt ist, wie in 1 anhand eines Pfeils angedeutet. Damit wird das aus der Folie gebildete Verdunkelungselement 20 stets gespannt gehalten.
  • Das Zugelement 22 und das Spannelement 26 sind jeweils in vertikaler Richtung nach oben gebogen, so dass das Verdunkelungselement 20 gewölbt ist und der Form des Daches des Kraftfahrzeuges folgt.
  • Wie 2 zu entnehmen ist, weisen das Zugelement 22 und das Spannelement 26 an ihren Enden beidseits jeweils ein Gleitelement 32 bzw. 34 auf. Die Gleitelemente 32 und 34 sind in einer fahrzeugfesten Führungsschiene 36 geführt, von denen jeweils eine seitlich neben dem Verdunkelungselement 20 angeordnet ist und die in einen Dachrahmen für das Schiebedach integriert sein können. Das Zugelement 22 ist im Bereich der Führungsschienen 36 zur Festlegung der Ausziehstellung des Verdunkelungselements 20 an einer nicht näher dargestellten Rasteinrichtung variabel fixierbar.
  • Die Vorspannung des Spannelements 26 wird, wie insbesondere 5 zu entnehmen ist, mittels die Spanneinrichtung 28 bildenden Zugfedern hergestellt, von denen jeweils eine auf eines der beiden seitlichen Gleitelemente 34 des Spannelements 26 wirkt. Mit ihren vorderen Enden sind die Zugfedern mit dem jeweiligen Gleitelement 34 verbunden. An ihren hinteren Enden sind die Zugfedern fahrzeugfest fixiert.
  • Alternativ können, wie 6 zu entnehmen ist, anstelle von Zugfedern auch Druckfedern 38 als Spanneinrichtung eingesetzt werden, die mit ihren vorderen Enden jeweils fahrzeugfest angebunden sind und mit ihren hinteren Enden jeweils auf eines der Gleitelemente 34 des Spannelements 26 wirken.
  • Bei einer weiteren alternativen Ausführungsform, die in 7 dargestellt ist, kann eine Spanneinrichtung 40 vorgesehen sein, die eine Wickelfeder 42 umfasst, die einen gemäß der Wölbung der Dachaußenhaut 14 gebogenen Stab 44 umschließt und auf eine Seilrolle 46 wirkt, auf die ein mit dem betreffenden Gleitelement 34 des Spannelements 26 verbundenes Seil 48 aufgewickelt ist. Für beide Gleitelemente 34 des Spannelements 26 kann eine solche Spanneinrichtung 40 vorgesehen sein.
  • Wie insbesondere den 3 und 4 zu entnehmen ist, weist das Spannelement 26 in seinen seitlichen Randbereichen beidseits eine umlaufende Nut 50 bzw. 52 auf, in die jeweils eine sich in Fahrzeuglängsrichtung erstreckende Verdickung 54 bzw. 56 des Verdunkelungselements 20 im Wesentlichen formschlüssig eingreift. Dadurch wird einer in Richtung der Fahrzeugmittelebene wirkenden, durch die Biegung des Spannelements 26 resultierenden Kraft entgegengewirkt, die ansonsten ein Wellen oder Falten des Verdunkelungselements 20 bewirken könnte.
  • Die Verdickungen bzw. Aufdickungen 54 und 56 sind jeweils derart gebildet, dass eine Schnur 58 bzw. 60 in einer Randlasche 62 bzw. 64 des Verdunkelungselements 20 eingenäht ist.
  • 10
    Dachaufbau
    12
    Deckelelement
    14
    Dachbereich
    16
    Abdeckvorrichtung
    18
    Festhimmel
    20
    Verdunkelungselement
    22
    Zugelement
    24
    Befestigungselement
    26
    Spannelement
    28
    Spanneinrichtung
    30
    Aufnahmeraum
    32
    Gleitelement
    34
    Gleitelement
    36
    Führungsschiene
    38
    Druckfeder
    40
    Spanneinrichtung
    42
    Wickelfeder
    44
    Stab
    46
    Seilrolle
    48
    Seil
    50
    Nut
    52
    Nut
    54
    Verdickung
    56
    Verdickung
    58
    Schnur
    60
    Schnur
    62
    Randlasche
    64
    Randlasche

Claims (10)

  1. Abdeckvorrichtung für eine Fahrzeugverglasung (12), insbesondere einen transparenten Schiebedachdeckel, umfassend ein flächiges, flexibles Verdunkelungselement (20), das über die Fahrzeugverglasung (12) ausziehbar ist, an seinem in Ausziehrichtung vorderen Ende mit einem sich quer zur Ausziehrichtung erstreckenden Zugelement (22) verbunden ist, an seinem dem Zugelement (22) abgewandten Ende karosseriefest angebunden ist und an einem sich quer zur Ausziehrichtung erstreckenden Spannelement (26) umgelenkt ist, das entgegen der Ausziehrichtung vorgespannt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdunkelungselement (20) in seinen seitlichen Randbereichen an dem Spannelement (26) geführt ist.
  2. Abdeckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdunkelungselement (20) in seinen seitlichen Randbereichen jeweils eine Verdickung (54, 56) aufweist, die in eine Führungsnut (50, 52) des Spannelements (26) eingreift.
  3. Abdeckvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdickungen (54, 56) jeweils durch eine in das Verdunkelungselement (20) eingearbeitete Schnur oder dergleichen gebildet sind.
  4. Abdeckvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdunkelungselement (20) eine Wölbung aufweist, die zumindest zum Teil durch ein gebogenes Spannelement (26) vorgegeben ist.
  5. Abdeckvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannelement (26) mittels federartigen Spanneinrichtung (28, 38, 42), die auf eine Rolle (46) für ein mit dem Spannelement (26) verbundenes Seil (48) wirkt.
  6. Abdeckvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Spanneinrichtung (42) eine Wickelfeder (42) ist.
  7. Abdeckvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannelement (26) an seinen seitlichen Enden jeweils mit einem Gleitelement (34) versehen ist, das in einer Führungsschiene (36) geführt ist.
  8. Abdeckvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eingefahrene Bereiche des Verdunkelungselements (20) von einem Hohlraum (30) aufgenommen sind der zwischen einem karosseriefesten Himmelelement (18) und einer Fahrzeugaußenhaut (14) angeordnet ist.
  9. Abdeckvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine elektrische Betätigungseinrichtung.
  10. Abdeckvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass, die elektrische Betätigungseinrichtung an dem Zugelement angreift.
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