DE19750614A1 - Vorrichtung zum Verändern des Verdrängungsvolumens einer hydrostatischen Maschine - Google Patents
Vorrichtung zum Verändern des Verdrängungsvolumens einer hydrostatischen MaschineInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei bezüglich ihres Verdrängungsvolumens verstellbaren hydrostatischen Maschinen,
insbesondere Axialkolbenmaschinen, ist sowohl bei solchen Maschinen, bei denen das
Verstellglied aus seiner Nullstellung in eine Stellung maximalen Verdrängungsvolumens
und wieder zurück verstellbar ist als auch bei solchen Maschinen, bei denen das
Verstellglied über seine Nullstellung hinaus verstellbar ist, eine Nullagen-Einstellung
erforderlich, da aufgrund von vorhandenen Herstellungstoleranzen im
Verstellmechanismus eine festgelegte Vorbestimmung der Nullstellung kaum möglich ist.
Eine bekannte Maßnahme, die Nullage einzustellen, besteht z. B. darin, bei einem
Verstellglied in Form eines auf einer Welle sitzenden Schwenkhebels das Lagerauge des
Schwenkhebels zu schlitzen und mittels einer den Schlitz durchquerenden Spannschraube
als Spannvorrichtung auszubilden. Bei dieser altbekannten Ausgestaltung läßt sich die
Nullage dadurch manuell einstellen, daß die Klemmschraube des Schwenkhebels gelöst
wird, der Verstellmechanismus in die exakte Nullage verstellt wird und dann die
Klemmschraube angezogen und somit der Schwenkhebel mit der Welle fest verbunden
wird. Bei dieser bekannten Vorrichtung besteht die Gefahr, daß die Klemmvorrichtung
sich auf die Dauer löst. Außerdem ist die Nullagen-Einstellung schwierig, weil bei
manuellen Verdrehen des Schwenkhebels auf der Welle eine gezielte Verstellbewegung
kaum durchgeführt werden kann. Es besteht auch die Gefahr, daß vor oder beim
Feststellen des Schwenkhebels auf der Rille durch ein Anziehen der Klemmschraube die
Einstellung ungewollt wieder verändert wird.
Bei einer in der DE-OS 23 33 083 beschriebenen Vorrichtung zum Verstellen des
Verdrängungsvolumens einer hydrostatischen Maschine ist ein Verstellglied in Form eines
Schwenkhebels vorgesehen, der unabhängig von zwei Lagerzapfen einer sogenannten
Schrägscheibe schwenkbar gelagert ist und durch einen Hebelmechanismus mit der
Schwenkscheibe in Antriebsverbindung steht. Bei dieser bekannten Ausgestaltung ist eine
Nullagen-Einstellvorrichtung durch einen Verrastungs-Mechanismus gebildet, mit einer an
einer Stirnseite der Lagerwelle des Schwenkhebels angeordneten radialen Rille, in die eine
federnd gelagerte Kugel einrastbar ist, die bezüglich der Schwenkachse des Schwenkhebels
exzentrisch in einer drehbar gelagerten Buchse angeordnet ist. Bei dieser bekannten
Ausgestaltung ist beim Verstellen des Verdrängungsvolumens ein Verrastungspunkt zu
überwinden, der die Verstellbewegung stört.
Aus der DE 26 20 524 C2 ist eine Vorrichtung der eingangs angegebenen Art zum
Verstellen des Verdrängungsvolumens einer Axialkolbenmaschine mit einem äußeren
Verstellhebel beschrieben, auf dessen Schwenkwelle ein innerer Rückstellhebel starr
befestigt ist, der einen parallel zur Schwenkwelle abstehenden Mitnehmerzapfen aufweist,
der zwischen zwei Federschenkeln einer Wendelfeder zentriert ist, die den
Mitnehmerzapfen und einen am Gehäuse fest angeordneten Anschlagzapfen beidseitig
übergreifen, so daß der Mitnehmerzapfen und damit auch der Schwenkhebel zwischen den
Federschenkeln elastisch mittenzentriert ist. Bei dieser bekannten Vorrichtung ist eine
Einstellvorrichtung zur Einstellung der Nullage im Bereich des Schwenkhebels nicht
vorgesehen. Ferner ist nicht sichergestellt, daß die Mittenzentrierung spielfrei ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs angegebenen
Art so auszugestalten, daß eine Einstellung der Nullage bei Gewährleistung einer einfachen
Bauweise möglich ist.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist eine Einstellvorrichtung vorhanden, die in die
Verbindung zwischen dem Federschenkel und dem Verstellglied eingefügt ist. Hierdurch
sind nicht nur eine einfache Anordnung und sichere Funktion sondern auch eine einfache
Ausgestaltung und eine gute Zugänglichkeit gewährleistet, was zu einer kostengünstigen
Herstellung und einer einfachen Handhabung beim Einstellen in die Nullstellung führt.
Außerdem läßt sich die erfindungsgemäße Ausgestaltung bei kleiner Bauweise in einfacher
Weise in die Vorrichtung integrieren.
Bei einem Verstellglied, daß um eine Schwenkachse schwenkbar ist, eignet sich als Feder
eine Wendelfeder, wobei ein Federschenkel vom einen Ende und eine anderer
Federschenkel vom anderen Ende der Wendelfeder abstehen und zwischen einem
gehäusefesten Anschlagteil und dem schwenkbaren Verstellglied wirksam sind. Eine solche
Feder eignet sich insbesondere für eine mittenzentrierte Positionierung des Verstellglieds
in seiner Nullstellung, wobei das Anschlagteil zwischen den Schenkel eingespannt und
somit die Mittenzentrierung gewährleistet ist.
Im Rahmen der Erfindung ist es möglich, die Einstellvorrichtung mit einem Verstellglied
auszubilden, das auf einer in die Verstelleinrichtung gerichteten Strecke manuell oder
mittels eines Verstellgetriebes verstellbar ist. Letztere Ausgestaltung ermöglicht auch die
Anordnung eines Untersetzungsgetriebes, so daß nicht nur eine einfache Handhabung beim
Einstellen aufgrund des Vorhandenseins des Getriebes sondern auch eine Feineinstellung
durch das Untersetzungsgetriebe möglich ist. Als Untersetzungsgetriebe eignet sich z. B.
ein drehbarer Exzenter, der die Einstellbewegung des Einstellglieds bei einer manuellen
Drehung des Exzenters zwangsläufig ausführt. Für die Rückstellbewegung des
Einstellgliedes kann die Spannung der Feder ausgenutzt werden.
Es ist außerdem von Vorteil, die Einstellvorrichtung geschützt zwischen der
hydrostatischen Maschine und dem Verstellglied anzuordnen und einen
Einstellmechanismus vorzusehen, der von der Außenseite des Verstellglieds her zugänglich
ist. Dies ermöglicht eine handhabungsfreundliche Einstellung in die Nullstellung.
Eine besonders einfache Weiterbildung der Erfindung besteht darin, das Einstellglied in
einer sich quer zum zugehörigen Federschenkel erstreckenden Führungsnut verstellbar und
wahlweise feststellbar anzuordnen, z. B. mittels einer Klemmvorrichtung. Sowohl diese
Ausgestaltung als auch die vorgenannte Ausgestaltung mit einem Exzenter ermöglichen
eine stufenlose Einstellung der Nullstellung.
Nachfolgend werden die Erfindung und weitere durch sie erzielbare Vorteile anhand von
bevorzugten Ausführungsbeispielen und Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine hydrostatische Maschine mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum
Verändern des Verdrängungsvolumens in der Seitenansicht;
Fig. 2 den Teilschnitt II-II in Fig. 1;
Fig. 3 eine hydrostatische Maschine mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum
Verändern des Verdrängungsvolumens in der Seitenansicht in abgewandelter
Ausgestaltung;
Fig. 4 den Teilschnitt IV-IV in Fig. 3;
Fig. 5 die hydrostatische Maschine nach Fig. 3 in abgewandelter Ausgestaltung,
wobei außerdem das Verstellglied aus seiner Nullstellung verstellt ist;
Fig. 6 den Teilschnitt VI-VI in Fig. 5.
Fig. 7 die hydrostatische Maschine nach Fig. 3 oder 5 in zwei Funktionsstellungen.
Bei der allgemein mit 1 bezeichneten hydrostatischen Maschine handelt es sich
vorzugsweise um eine Axialkolbenmaschine mit einer Mehrzahl auf einem Teilkreis
angeordneten und in Zylinderbohrungen verschiebbaren Kolben, die für eine
Antriebsfunktion einer sogenannten Schrägscheibe oder einer vergleichbaren
Abstützvorrichtung verbunden sind. Es gibt verschiedene bekannte Bauweisen, die auf den
vorbeschriebenen Ausgestaltungsprinzip beruhen und deshalb nicht beschrieben zu werden
brauchen.
Die in der Außenansicht dargestellte hydrostatische Maschine 1 weist eine Vorrichtung 2
zum Verändern des Verdrängungsvolumens der hydrostatischen Maschine 1 auf mit einem
Verstellglied 3, das mit einem das Verdrängungsvolumen einstellenden Bauteil der
hydrostatischen Maschine 1 verbunden ist. Es gibt Vorrichtungen 2, deren Verstellglied z. B.
eine gerade Verstellbewegung ausführt. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das
Verstellglied 3 ein Verstellhebel, der auf einer Welle 4 sitzt, die mit der
Antriebsvorrichtung für die Kolben, hier z. B. einer Schrägscheibe, verbunden ist. Das
Verstellglied 3 kann mit einem Lagerauge auf der Welle 4 sitzen und durch einen Querstift
5 mit der Welle 4 fest verbunden sein.
Das Verstellglied 3 ist durch ein nicht dargestelltes Antriebselement, z. B. eine
Schubstange, zwischen der in der Fig. 1 dargestellten sogenannten Nullstellung 0, in der
die hydrostatischen Maschine 1 kein hydraulisches Medium verdrängt, in eine in Fig. 3
dargestellte Schwenkposition schwenkbar, in der die hydrostatische Maschine 1 auf ein
z. B. maximales Verdrängungsvolumen eingestellt ist. Zur Rückstellung des Verstellglieds
3 in seine Nullstellung ist eine Feder 6 vorgesehen, die an einem Gehäuse 7 fest
angeordneten Bauteil 7a abgestützt ist und mit einem Federschenkel 6a am Verstellglied 3
angreift.
Die Verstellbewegung des Verstellglieds 3 ist eine Schwenkbewegung, wobei die
kreisbogenförmige Verstellrichtung aus der Nullstellung mit 5a und die Rückstellrichtung
mit 5b bezeichnet sind.
Wegen bei der Herstellung der Einzelteile der Axialkolbenmaschine 1 kaum zu
vermeidenden Herstellungstoleranzen ist eine allgemein mit 8 bezeichnete
Einstellvorrichtung zum Einstellen der Vorrichtung 2 bzw. des Verstellglieds 3 in der
Nullstellung 0 erforderlich. Die Einstellvorrichtung 8 ist in die Verbindung zwischen dem
Federschenkel 6a und dem Verstellglied 3 integriert und ist somit in einem Abstand von
der Schwenkachse 4a am Einstellglied 3 angeordnet. Mit der Einstellvorrichtung 8 ist das
Verstellglied 3 auf seinem Verstellweg relativ zum Federschenkel 6a stufenlos verstellbar
und in der jeweiligen Verstellposition feststellbar. Hierzu dient ein Einstellglied 11, das in
die Verbindung zwischen dem Federschenkel 6a und dem Verstellglied 3 eingefügt ist und
in noch zu beschreibender Weise direkt manuell oder durch ein noch zu beschreibendes
Einstellgetriebe 12 (Fig. 4) verstellbar sein kann, das vorzugsweise ein
Untersetzungsgetriebe zwecks Feineinstellung, z. B. mit einem Exzenter, oder durch ein
noch zu beschreibendes Verbindungselement 13 (Fig. 2 und 6) gebildet sein kann, das in
stufenlos veränderlichen Stellungen mit dem Verstellglied 3 verbindbar ist.
Bei den vorliegenden Ausführungsbeispielen ist die Feder 6 eine Wendelfeder, deren
Windungen die Welle 4 mit geringem Bewegungsspiel umgeben und deren Enden als zwei
im wesentlichen radial abstehende Federschenkel 6a, 6b gebildet sind. Bei der
Ausgestaltung nach Fig. 1 und 2 ist der am Gehäuse 7 abgestützte Schenkel 6b beidseitig
fixiert, z. B. in einem Schlitz 7b des Bauteils 7a.
Bei den Ausgestaltungen nach Fig. 3 bis 6 übergreifen die Federschenkel 6a, 6b das
gehäusefeste Bauteil 7a beidseitig, wobei sie gegeneinander vorgespannt sind und somit
das Bauteil 7a zwischen sich Klemmen. Bei den vorliegenden Ausgestaltungen ist das
jeweils einen Anschlag A für den Federschenkel 6b oder fuhr die Federschenkel 6a, 6b
bildende Bauteil 7a durch einen Zapfen gebildet, der in einem radialen Abstand von dem
aus dem Gehäuse 7 herausragenden Wellenende 4b in ein Loch 16 des Gehäuses 7 fest
eingesetzt ist. Die Feder 6 befindet sich geschützt zwischen dem Verstellglied 3 und dem
Gehäuse 7 in einem hierfür vorgesehenen Abstandsbereich.
Bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 3 bis 7 sind Einstellvorrichtungen 8a, 8b
vorgesehen, die vorzugsweise einander gleich ausgebildet sind. Mit den
Verstellvorrichtungen 8a, 8b ist das Verstellglied 3 jeweils innenseitig an den
Federschenkeln 6a, 6b abgestützt. Aufgrund der beiderseitigen Abstützung der
Federschenkel 6a, 6b am Bauteil 7a und aufgrund der beiderseitigen Abstützung des
Verstellglieds 3 an den Federschenkeln 6a, 6b ist das Verstellglied 3 durch die gehäusefest
gehaltene Feder 6 fixiert, wobei dadurch, daß die Federschenkel 6a, 6b das Bauteil 7a
elastisch umgreifen, eine sogenannte Mittenfixierung vorhanden ist, die durch das
Gleichgewicht der Federspannungen der elastische Federschenkel 6a, 6b gegeben ist. Um
ausreichend Platz für die Einstellvorrichtungen 8a, 8b zur Verfügung zu haben, sind die
damit in Kontakt stehenden Endabschnitte 6c, 6d der Federschenkel 6a, 6b divergent
abgebogen.
Wenn das Verstellglied 3 in die in Fig. 3 dargestellte Schwenkstellung ausgeschwenkt
wird, wird der Federschenkel 6b bei Mitnahme durch die Einstellvorrichtung 8b
ausgebogen, und er übernimmt auch beim Zurückstellen die Rückstellfunktion.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung 2 kann bei allen Ausführungsbeispielen für eine
Verstellbewegung aus der Nullstellung in eine Verstellrichtung und/oder in die
entgegengesetzte Verstellrichtung eingerichtet sein, d. h. über die Nullstellung 0 hinaus
verstellbar sein, was bei verschiedenen Typen von hydrostatischen Maschinen möglich ist
und bei einer Axialkolbenmaschine üblich ist, z. B. zwecks Umkehrung der Drehrichtung
im Motorbetrieb oder Umkehrung der Förderrichtung im Pumpbetrieb. Beim Schwenken
in die entgegengesetzte Ausschwenkrichtung (nicht dargestellt) wird der andere Schenkel
6a durch die Einstellvorrichtung 8a ausgebogen, wobei er die Rückstellfunktion
übernimmt.
Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und 4 sind beide Einstellvorrichtungen 8a, 8b
mit dem Einstellgetriebe 12 einander gleich ausgebildet. Im Verstellglied 3 sind in einer
seitlichen Verbreiterung 21 des in Form eines plattenförmigen Hebels ausgebildeten
Verstellglieds 3 zu beiden Seiten einer sich in der Schwenkachse der Welle 4
erstreckenden Radialebene E zwei runde Durchgangslöcher 22 angeordnet, in denen
jeweils ein Bolzen 23 drehbar gelagert ist, an den sich innenseitig vom Verstellglied 3 ein
Exzenter 24 in seiner Längsrichtung fortsetzt, der eine an der Innenseite des Verstellglieds
3 anliegende Anlageschulter 25 bildet. An der Außenseite des Verstellglieds 3 weist der
Drehbolzen 23 ein Gewinde und ein Werkzeugangriffselement 26 auf z. B. einen
Schraubendreherschlitz, in den ein Schraubendreher einsteckbar ist. Mittels einer
aufgeschraubten Mutter 27 ist der Drehbolzen 23 am Verstellglied 3 gehalten. Das
Einstellglied 11 ist durch die Mantelfläche des Exzenters gebildet. Durch ein Lösen,
Verdrehen mit einem zugehörigen Werkzeug in die eine oder andere Drehrichtung und ein
Anziehen der Mutter 27 läßt sich der Exzenter 24 in wahlweise Drehstellungen verstellen,
wobei sich der Abstand zwischen der Mittelachse 28 des Bolzens 23 und dem Anlagepunkt
zwischen dem zugehörigen Schenkelende 6c, 6d und dem Exzenter 24 und somit die
Position des Einstellglieds 11 verstellen und einstellen läßt. Hierbei bildet jeweils der
Bolzen 23 mit dem Exzenter 24 das zwangsläufig wirksame Einstellgetriebe 12, das
aufgrund der Ausbildung mit einem Exzenter 24 ein Untersetzungsgetriebe ist und eine
feine Einstellung ermöglicht. Beide Einstellvorrichtungen 8a, 8b sind so einzustellen, daß
die Exzenter 24 die Federschenkel 6a, 6b berühren.
Bei der Ausgestaltung nach den Fig. 1 und 2 sowie 5 und 6 sind die Einstellvorrichtungen
8a, 8b im Sinne des Verbindungselements 13 ausgebildet, das jeweils in der quer zum
zugehörigen Federschenkel 6a, 6b gerichteten Verstellrichtung 5a, 5b bezüglich des
Verstellglieds 3 verstellbar und in der jeweiligen Verstellposition feststellbar ist. Hierzu
dient ein sich quer zum zugehörigen Federschenkel erstreckendes Langloch 29, in dem der
Bolzen 23 verstellbar und durch Anziehen der Mutter 27 feststellbar ist. Bei dieser
Ausgestaltung schließt sich an den Bolzen 23 innenseitig koaxial ein zylindrischer,
verdickter Bolzenabschnitt 31 an, der ebenfalls eine Anlageschulter 25 bildet, die analog
zum vorbeschrieben Ausführungsbeispiel mit der Mutter 27 eine Klemmvorrichtung 32
bildet. Bei der Ausgestaltung ist (nach Fig. 3 und 4) bei der Einstellung der Nullstellung
der Bolzen 23 direkt manuell in die richtige und am zugehörigen Federschenkel anliegende
Stellung zu verschieben. Bei der Ausgestaltung nach Fig. 1 und 2 ist der Federschenkel 6a
in der Bewegungsebene, also beidseitig, am durch den Bolzenabschnitt 31 gebildeten
Einstellglied 11 fixiert, z. B. dadurch, daß er in eine Loch oder einen ausmündenden
Schlitz 33 einfaßt.
In der Fig. 7 ist das Rückstellglied 3 mit durchgehenden Linien in der Nullstellung 0 und
mit strichpunktierten Linien in einer z. B. maximal ausgeschwenkten Stellung dargestellt.
Claims (9)
1. Vorrichtung (2) zum Verändern des Verdrängungsvolumens einer hydrostatischen
Maschine (1), mit
- - einem in eine Verstellrichtung und wieder zurück in eine Rückstellrichtung verstellbaren Verstellglied (3), das mit einem das Verdrängungsvolumen einstellenden Bauteil der hydrostatischen Maschine (I) verbunden ist,
- - einer Feder (6), die an einem gehäusefesten Bauteil (7a) der Axialkolbenmaschine (1) abgestützt ist und einen Federschenkel (6a) aufweist, der mit dem Verstellglied (3) verbunden ist und das Verstellglied (3) in die Rückstellrichtung (5b) vorgespannt,
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Verstellglied (3) auf einer Welle (4) angeordnet und schwenkbar gelagert ist, das
die Feder (6) eine die Welle (4) mit geringem Bewegungsspiel umgebende Wendelfeder
ist, deren Enden im wesentlichen radial abstehende Federschenkel (6a, 6b) bilden, die ein
gehäusefestes Bauteil (7a) umgreifen und elastisch gegen das Bauteil (7a) vorgespannt
sind, und daß zwischen jedem Schenkel (6a, 6b) und dem Verstellglied (3) eine
Einstellvorrichtung (8) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Einstellglied (11) durch ein Einstellgetriebe (12) verstellbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Einstellgetriebe (12) ein Untersetzungsgetriebe ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Untersetzungsgetriebe einen Exzenterantrieb aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Einstellglied (11) durch einen drehbar und feststellbar am Verstellglied (3)
gelagerten Bolzen (23) gebildet ist, der einen Exzenter (24) aufweist, der an der Innenseite
des zugehörigen Federschenkels (6a, 6b) anliegt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Einstellglied (11) durch einen Bolzen (23) gebildet ist, der in einem quer zum
zugehörigen Federschenkel verlaufenden Langloch (29) im Verstellglied (3) verstellbar
und in der jeweiligen Verstellposition feststellbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Bolzen (23) das Verstellglied (3) durchfaßt und das Verstellglied (3) zwischen
einer Anlageschulter (25) des Bolzens (23) und einer auf den Bolzen (23) aufgeschraubten
Mutter (27) durch Anziehen letzterer feststellbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Verstellglied (3) in einem Abstand vom Gehäuse (7) der Axialkolbenmaschine (1)
angeordnet ist, daß die Feder (6) und die Einstellvorrichtung (8) im Abstandsbereich
dazwischen angeordnet sind und das Einstellglied (11) von der dem Gehäuse (7)
abgewandten Seite des Verstellglieds (3) her zugänglich ist.
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