DE19803195A1 - Hilfskraftlenkanlage - Google Patents
HilfskraftlenkanlageInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Hilfskraftlenkanlage
unter Verwendung eines Torsionsstabs.
Wenn eine Hilfskraftlenkanlage benutzt wird, die mit einem
Torsionsstab arbeitet, ist ein vom Fahrer am Lenkrad als
Reaktion gefühlter Faktor der Verdrehwiderstand des Torsions
stabs. Wenn jedoch die Lenkung in Neutralstellung steht, gibt
es nahezu keinen Verdrehwiderstand des Torsionsstabs, was zu
einer schwächeren Neutralstellungs-Steifigkeit führt und
damit die Stabilität des Fahrzeugs bei Geradeausfahrt ver
mindert.
Aufgrund dieser Umstände wurden bereits mehrere Vorrichtungen
zum Anlegen einer voreingestellten Kraft vorgeschlagen, um
die Neutralstellungs-Steifigkeit zu erreichen. Eine solche
Vorrichtung soll hier nachstehend beispielhaft beschrieben
werden.
In den Fig. 9 bis 12 ist eine solche Hilfskraftlenkanlage
dargestellt.
In dieser Anlage beinhaltet ein Kraftzylinder 1 einen Kolben
(nicht dargestellt), der von einer Ausgangswelle 2 durch
drungen ist. Der Kolben und die Ausgangswelle 2 sind mit
einer nicht dargestellten Kugelmutter verbunden.
Ferner greift ein nicht dargestelltes Zahnsegment in den
Kolben ein, so daß es mit der Bewegung des Kolbens gedreht
wird. Die Drehung des Zahnsegments bewirkt, daß sich das
damit verbundene Lenkrad dreht. Das ist eine sogenannte
integrierte Hilfskraftlenkanlage.
An dem Kraftzylinder 1 ist ein Ventilgehäuse 3 befestigt. Das
Basisende der Ausgangswelle 2 wird im Ventilgehäuse 3 drehbar
gehaltert.
Die Ausgangswelle 2 ist hohl, und ein Ende einer Eingangs
welle 4 ist drehbar in diese in eine Stellung in Richtung zum
Basisende derselben eingeschoben.
Die Eingangswelle 4 und die Ausgangswelle 2 sind über einen
Torsionsstab 5 miteinander verbunden. Spezifisch ist ein Ende
des Torsionsstabs 5 in die Eingangswelle 4 geschoben und dort
mit einem Bolzen 6 gesichert, der durch den eingeschobenen
Teil gesteckt wird. Das andere Ende des Torsionsstabs 5 ist
durch einen nicht dargestellten Bolzen an der Ausgangswelle 2
befestigt.
Die Eingangswelle 4 und die Ausgangswelle 2 drehen sich
relativ zueinander wobei sie den Torsionsstab 5 verdrehen.
Eine Rotationsspule 7 ist so ausgebildet, daß sie in eine
Außenumfangsfläche der in die Ausgangswelle 4 eingesetzten
Eingangswelle 2 integriert ist. Eine Innenumfangsfläche der
Ausgangswelle 2, die an der Rotationsspule anliegt, dient als
Drehgleitstück 8. Die Drehspule 7 und das Drehgleitstück 8
sind so aufeinander gesetzt, daß sie sich relativ zueinander
drehen können, um ein Steuerventil v zu bilden.
Wenn sich die Eingangswelle 4 und die Ausgangswelle 2 relativ
zueinander drehen, wird das Steuerventil v gemäß der Dreh
richtung geschaltet, um Betriebsflüssigkeit in eine der im
Kraftzylinder 1 definierten Druckkammern einzuspeisen und die
Betriebsflüssigkeit in der anderen Druckkammer in einen Tank
zu entleeren. Daraus ergibt sich, daß sich der Kolben bewegt,
um das Zahnsegment zu drehen, und so eine Hilfskraft an die
damit verbundenen Räder zu legen.
In einer Hilfskraftlenkanlage dieser Konfiguration ist in
einem Ende der Ausgangswelle 2 eine Federaufnahmekammer 9
ausgebildet und wird durch ein Dichtungsglied 10 vom Steuer
ventil v abgedichtet.
Wie in Fig. 10 gezeigt wird, ist die Federaufnahmekammer 9 im
wesentlichen in quadratischer Form ausgebildet und von Wänden
12, 12 und 19, 19 umgeben, die durch Ausbohren des Endes der
Ausgangswelle 2 gebildet sind.
Die Eingangswelle 4 wird in die Federaufnahmekammer 9 ein
geschoben, in der ein Paar Federglieder 13 so angeordnet
sind, daß sie die Eingangswelle zwischen sich sandwichartig
einspannen, und zwischen die Federglieder 13 und die Ein
gangswelle 4 sind Kugeln oder Rollen 21 eingesetzt.
Ein Paar erster Halterungsrillen 17 sind einander gegenüber
liegend in der Außenumfangsfläche der Eingangswelle 4 aus
gebildet. Die ersten Halterungsrillen 17 sind so angeordnet,
daß sie den Wänden 12 der Federaufnahmekammer 9 gegenüber
liegen, um in Neutralstellung den Zustand gemäß Fig. 10
beizubehalten, wenn sich die Eingangswelle 4 und die Aus
gangswelle 2 nicht relativ zueinander drehen.
Wie in Fig. 12 ersichtlich, besteht das Federglied 13 aus
einer Flachfeder, die einen ersten Flachteil 14 aufweist,
ausgebauchte Teile 15 an beiden Seiten des Flachteils 14
ausgebildet sind, und Schrägen 16 kontinuierlich an die
ausgebauchten Teile 15 angefügt sind.
Eine zweite Halterungsrille 20, die eine V- oder U-förmige
Rille ist, ist in dem Mitte des Flachteils 14 ausgebildet.
Ferner sind beide Enden der Schrägen 16 gebogen und bilden
die Verankerungsteile 18.
Die ausgebauchten Teile 15 dienen als Anschläge, damit
verhindert wird, daß die Kugel bzw. Rolle 21 aus der Lücke
zwischen dem Federglied 13 und der Eingangswelle 4 heraus
fällt, wenn sie aus der ersten bzw. zweiten Halterungsrille
17 bzw. 20 austritt.
Wenn das Federglied 13 im freien Zustand ist, ist der Abstand
zwischen den Verankerungsteilen 18, 18 auf beiden Seiten
größer als der Abstand zwischen den Wänden 19, 19 der Feder
aufnahmekammer 9.
Wenn also, wie in Fig. 9 gezeigt wird, das Federglied 13 in
die Federaufnahmekammer 9 eingesetzt wird, wird es darin
verankert, dadurch daß die Verankerungsteile 18 in Berührung
mit den Wänden 12 und den Wänden 19 gedrückt werden, die an
den Ecken der Federaufnahmekammer 9 senkrecht zueinander
stehen.
In Neutralstellung, in der die Eingangswelle 4 und die Aus
gangswelle 2 nicht gegeneinander gedreht sind, stehen die
ersten Halterungsrillen 17 den zweiten Halterungsrillen 20 in
den Federgliedern gegenüber. Wenn die Federglieder 13 wie
oben beschrieben verankert sind, ist der Abstand zwischen der
ersten Halterungsrille 17 und der zweiten Halterungsrille 20
kleiner als in dem Zustand, in dem die Kugeln oder Rollen 21
zwischen sie eingelegt sind.
Wenn die Kugeln bzw. Rollen 21 zwischen die ersten und
zweiten Halterungsrillen 17 und 20 eingelegt sind, wirkt eine
Federkraft in Richtung zum Zentrum der Eingangswelle 4 und
tritt dort als Vorspannung auf. Die ersten und zweiten
Halterungsrillen 17 und 20 sind beide mit geringer Tiefe
ausgebildet, so daß sie die Kugeln bzw. Rollen in ihnen nur
haltern anstatt sie in ihnen festzuklemmen.
Jetzt soll der Betrieb dieser Hilfskraftlenkanlage be
schrieben werden.
Wenn das Lenkrad in Neutralstellung gehalten wird, stehen die
Eingangswelle 4 und die Ausgangswelle 2 in Neutralstellung,
wie in Fig. 10 dargestellt ist. Die Vorspannung von den
Federgliedern 13 wirkt auf die Eingangswelle 4 in Richtung
auf das sandwichartige Einspannen der Eingangswelle 4, um als
vorgegebene Kraft durch die Kugeln oder Rollen 21 zu wirken.
Somit läßt sich die Steifigkeit der Neutralstellung ver
bessern, um während Geradeausfahrt Stabilität zu geben.
Nehmen wir jetzt an, daß das Lenkrad in diesem Zustand ge
dreht wird, um die Eingangswelle 4 in Pfeilrichtung k gegen
über der Ausgangswelle 2 zu drehen.
Wie in Fig. 11 dargestellt wird, gleiten dann die Kugeln bzw.
Rollen 21 über die Kanten der Halterungsrillen 17 und 20
unter Wegdrücken der Federglieder 13, um auf Umfangsteilen
der Eingangswelle 4 abzurollen.
Die weitere relative Drehung der Eingangswelle 4 und der
Ausgangswelle 2 zueinander bewirkt, daß die Kugeln bzw.
Rollen 21 zwischen den Flachteilen 14 der Federglieder 13 und
den Umfangsteilen der Eingangswelle 4 in der mit m bezeich
neten Richtung in einer Rollbewegung abrollen, wobei die
Federglieder 13 abgebogen bleiben.
Somit ist die zu diesem Zeitpunkt generierte Lenkreaktions
kraft eine Kombination des Torsionswiderstands des Torsions
stabs 5 und der Federkraft der Federglieder 13.
Wenn sich die Eingangswelle 4 und die Ausgangswelle 2 gegen
einander um vorgegebene Strecken gedreht haben, kommen die
Kugeln bzw. Rollen 21 in Berührung mit den Ausbauchteilen 15
der Federglieder 13. Daher können die Kugeln bzw. Rollen 21
nicht aus dem Spalt zwischen den Flachteilen 14 der Feder
glieder 13 und der Eingangswelle 4 austreten.
Wie oben beschrieben, schaltet die relative Drehung der Ein
gangswelle 4 gegenüber der Ausgangswelle 2 das Schaltventil v
auf Steuerung der Betriebsflüssigkeit in den Kraftzylinder 1
und liefert somit eine Hilfskraft. Wenn die Räder durch die
Anwendung der Zusatzkraft auf einen Zielwert gelenkt werden,
kehren die Eingangswelle 4 und die Ausgangswelle 2 in die
Neutralstellung zurück. Zu diesem Zeitpunkt kehren auch die
Kugeln bzw. Rollen 21 auch in ihre Ausgangsposition in den
Halterungsrillen 17 und 20 zurück und treten somit wieder den
Neutralzustand gemäß Fig. 10 ein.
Ein solcher Mechanismus zum Anwenden einer voreingestellten
Kraft kann vorgesehen sein nicht nur für eine hydraulische
Hilfskraftlenkanlage der obigen Beschreibung, sondern auch
für eine elektrische Hilfskraftlenkanlage gemäß Fig. 13.
Diese Vorrichtung sieht eine Hilfskraft aus einem nicht ge
zeigten Elektromotor vor, gemäß der relativen Drehung einer
Eingangswelle 4 und einer Ausgangswelle 2, die in ein Gehäuse
41 eingebaut sind. Die Größe der relativen Drehung wird
erfaßt als Richtung und Größe des Eingangsdrehmoments, auf
dessen Grundlage ein Signal an den Elektromotor geschickt
wird.
Sie hat einen Mechanismus, in dem die relative Drehung der
Eingangswelle 4 und der Ausgangswelle 2 ein Gleitstück 38,
das auf dem Außenumfang der Eingangswelle 4 und der Ausgangs
welle 2 vorgesehen ist, in Axialrichtung bewegt, und ein
Drehmomentsensor 37 erfaßt das Eingangsdrehmoment aus der
Größe dieser Bewegung. Das Gleitstück 38 ist mit einem
Schraubenteil 39 an die Ausgangswelle 2 gekoppelt und ist
über eine Keilverzahnung 40 mit der Eingangswelle 4 ver
bunden. Damit ist die Bewegung des Gleitstücks 38 in Dreh
richtung der Eingangswelle 4 unterdrückt und ist nur in
Axialrichtung derselben möglich.
Wenn sich also die Eingangswelle 4 relativ zur Ausgangswelle
2 dreht, bewegt sich das Gleitstück 38 in ihrer Axial
richtung.
Diese Vorrichtung ist die gleiche wie die Vorrichtung, die in
Fig. 9 gezeigt wird, weil sie eine Konfiguration aufweist, in
der eine voreingestellte Kraft durch Federglieder 13 vor
gesehen ist, die in einer an einem Ende der Ausgangswelle 2
ausgebildeten Federaufnahmekammer 9 untergebracht sind, so
daß sie die Eingangswelle 4 sandwichartig zwischen sich
einschließen.
Die oben beschriebene Hilfskraftlenkanlage kann die Steifig
keit der Neutralstellung verbessern durch Anlegen einer vor
eingestellten Kraft, um das Fahrverhalten eines Fahrzeugs bei
Geradeausfahrt zu stabilisieren.
Die gleichmäßige Abstimmung der vorgegebenen Kraft kann ge
wahrt werden, weil die vorgegebene Kraft von den an beiden
Seiten der Eingangswelle 4 vorgesehenen Federgliedern aus
geübt wird. Somit verändert sich die Steifigkeit der
Neutralität nicht in Abhängigkeit von der Richtung, in der
das Lenkrad gedreht wird.
Da in einer solchen Vorrichtung die Federaufnahmekammer 9
durch Ausbohren des Endes der Ausgangswelle 2 gebildet wird,
bewegen sich die Ausgangswelle 2 und die Federaufnahmekammer
9 einstückig.
Wenn also das Zentrieren der Ausgangswelle 2 und der Ein
gangswelle 4 ausgeführt wird, um ihre relativen Stellungen
zur Deckung zu bringen, mit dem Steuerventil v im Neutral
zustand des Hydraulikdrucks, werden auch die relativen
Stellungen der Federglieder 13 als Mechanismus zum Anlegen
einer voreingestellten Kraft und die Eingangswelle 4
bestimmt.
Wenn daher das Wellenzentrieren zum Bestimmen der relativen
Stellungen der Eingangs- und der Ausgangswelle 4 bzw. 2 in
Übereinstimmung mit der Neutralstellung des Steuerventils v
ausgeführt wird, muß das Innere der Federaufnahmekammer 9 im
wesentlichen in dem Zustand sein, der in Fig. 10 gezeigt
wird. D.h., wenn das Zentrieren des Hydraulikdrucks aus
geführt wurde, muß automatisch auch das Zentrieren des
Mechanismus zum Anlegen der voreingestellten Kraft ausgeführt
worden sein.
Es ist jedoch schwierig, sowohl das Zentrieren der Wellen als
auch das Zentrieren der voreingestellten Kraft richtig durch
zuführen, wenn man nur eines derselben durchführt.
In der Praxis kann es geschehen, weil ja das Zentrieren der
Wellen, d.i. das Zentrieren des Hydraulikdrucks, Priorität
hat, daß die voreingestellte Kraft nicht im Gleichgewicht
ist.
Wenn z. B. die Federglieder 13 und die Eingangswelle 4 zu
nächst als Ergebnis eines Verschiebens zwischen den relativen
Positionen in dem in Fig. 11 gezeigten Zustand sind, auch
wenn das Steuerventil v in Neutralstellung steht, kann die
Steifigkeit der Neutralität aus dem Gleichgewicht geraten und
nach links oder rechts vorgespannt sein.
Um unter Anwendung der oben beschriebenen Methode sowohl das
Wellenzentrieren als auch das Zentrieren der voreingestellten
Kraft zu erreichen, muß eine strenge Kontrolle durchgeführt
werden, z. B. über die Dimensionierung jedes Teils, die Innen
dimensionierung der Federaufnahmekammer 9, die Glätte der
Wände und die Verarbeitungs- und Zusammenbaugenauigkeit der
Halterungsrillen 20 auf den Federgliedern 13 und der
Halterungsrillen 17 auf der Eingangswelle 4. Das erhöht
offensichtlich die Fertigungskosten.
Ferner ist es bei der elektrischen Hilfskraftlenkanlage gemäß
Fig. 13 auch erforderlich, den Torsionsstab 5 zu sichern, so
daß er nicht verdreht werden kann, wenn die Ausgangswelle 2
und die Eingangswelle 4 in die relativen Stellungen ausge
richtet werden, um so die Axialposition des Gleitstücks 38
entsprechend in Übereinstimmung mit einem Punkt Null auf dem
Drehmomentsensor 35 zu erreichen. In diesem Fall bestimmt
wieder das Wellenzentrieren, um die relativen Stellungen der
Ausgangswelle 2 und der Eingangswelle 4 zu erreichen, auch
die relativen Stellungen der Federglieder 13 als Anwendungs
mechanismus für die voreingestellte Kraft und die Eingangs
welle 4.
Um also sowohl das Wellenzentrieren als auch das Zentrieren
der voreingestellten Kraft zu erreichen, muß wieder eine
strenge Kontrolle durchgeführt werden, z. B. über die
Dimensionierung jedes Teils, die Innendimensionierung der
Federaufnahmekammer 9, die Glätte der Wände und die Ver
arbeitungs- und Zusammenbaugenauigkeit der Halterungsrillen 20
auf den Federgliedern 13 und der Halterungsrillen 17 auf der
Eingangswelle 4, was offensichtlich zu den gleichen Problemen
führt wie im Beispiel einer Hilfskraftlenkanlage vom
Hydraulikdrucktyp der obigen Beschreibung.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, auf einfache
Weise sowohl das Zentrieren der Eingangs- und der Ausgangs
welle zu erreichen, um ihre relativen Stellungen in einem
neutralen Zustand und das Zentrieren eines Mechanismus zum
Anlegen einer vorgegebenen Kraft zu bestimmen.
Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine
Hilfskraftlenkanlage vorgesehen, enthaltend einen Torsions
stab, der eine Eingangswelle und eine Ausgangswelle verbindet
und die eine Konfiguration aufweist, in der die Eingangswelle
und die Ausgangswelle relativ zueinander gedreht werden,
wobei der Torsionsstab zwischen ihnen verdreht wird, um eine
Hilfskraft vorzusehen, die in Übereinstimmung mit der Größe
der relativen Drehung steht; eine Federaufnahmekammer vor
gesehen ist, die sich integriert mit der Ausgangswelle dreht;
die Eingangswelle in die Federaufnahmekammer eingeschoben
ist; und ein Paar Federglieder, die vorgesehen sind, um die
Eingangswelle an zwei Seiten derselben sandwichartig zu
umschließen, durch Druck in Berührung mit der Eingangswelle
gebracht werden, um durch die Federkraft eine voreingestellte
Kraft vorzusehen.
Sie ist ferner dadurch gekennzeichnet, daß ein Federaufnahme
ring vorgesehen ist, der ein von der Ausgangswelle bzw. von
dem integriert mit der Ausgangswelle drehenden Glied
gesonderter Ring ist, die Federaufnahmekammer und wenigstens
ein Einschubloch im Federaufnahmering vorgesehen ist. Ein
Sicherungsglied ist in das Einschubloch eingeschoben, um den
Federaufnahmering zu positionieren und an der Ausgangswelle
oder an dem integriert mit der Ausgangswelle drehenden Glied
befestigt zu sichern; und ein Feineinstellmittel zwischen dem
Sicherungsglied und dem Einschubloch vorgesehen ist, um eine
Feineinstellung beim Positionieren des Federaufnahmerings
relativ zur Ausgangswelle oder dem integriert mit der
Ausgangswelle drehenden Glied zu ermöglichen.
Wie oben beschrieben, ist der Federaufnahmering, der Teil der
Federaufnahmekammer bildet, ein von der Ausgangswelle oder
dem integriert mit der Ausgangswelle rotierenden Glied
gesondertes Glied. Die Feineinstellung der Position des
Federaufnahmerings kann ausgeführt werden, wenn der Feder
aufnahmering an der Ausgangswelle oder am integriert mit der
Ausgangswelle rotierenden Glied befestigt wird, um den Mecha
nismus zum Anlegen einer vorgegebenen Kraft zu zentrieren.
Fig. 1 ist eine Schnittansicht einer Hilfskraftlenkanlage
gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Er
findung.
Fig. 2 ist eine Schnittansicht entlang der Linie II-II in
Fig. 1.
Fig. 3 ist eine Vorderansicht des Federaufnahmerings in der
ersten Ausführungsform.
Fig. 4 ist eine Schnittansicht des Bereichs eines Federauf
nahmerings einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung entsprechend Fig. 2.
Fig. 5 ist eine Vorderansicht des Federaufnahmerings in der
zweiten Ausführungsform.
Fig. 6 ist eine Schnittansicht einer Hilfskraftlenkanlage
gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfin
dung, die ein Beispiel zeigt, in dem ein Federaufnahmering 25
auf einem Drehgleitstück 8 vorgesehen ist.
Fig. ist eine Schnittansicht einer Hilfskraftlenkanlage
gemäß einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Er
findung, die ein Beispiel zeigt, in dem ein Federaufnahmering
25 auf einem Außendurchmesserteil einer Ausgangswelle 2
vorgesehen ist.
Fig. 8 ist eine Schnittansicht einer Hilfskraftlenkanlage
gemäß einer fünften Ausführungsform der vorliegenden Erfin
dung, die ein Beispiel zeigt, in dem ein Federaufnahmering 25
auf einem Ende einer Ausgangswelle 2 vorgesehen ist.
Fig. 9 ist eine Schnittansicht einer Hydraulikdruck-Hilfs
kraftlenkanlage.
Fig. 10 ist eine Schnittansicht der Federaufnahmekammer 9 der
Hilfskraftlenkanlage gemäß Fig. 9.
Fig. 11 ist eine Schnittansicht, die einen Zustand zeigt, der
sich einstellt, wenn sich die Eingangswelle 4 und die Aus
gangswelle 2 in Fig. 10 relativ zueinander gedreht haben.
Fig. 12 ist eine perspektivische Ansicht einer Flachfeder als
Federglied 13.
Fig. 13 ist eine Schnittansicht einer anderen herkömmlichen
Hilfskraftlenkanlage des elektrischen Typs.
In einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
gemäß Fig. 1 bis 3 ist ein Federaufnahmering 25 an einen
Außendurchmesserteil 2a einer Ausgangswelle 2 befestigt, die
durch einen Torsionsstab 5 mit einer Eingangswelle 4 ver
bunden ist.
Die Hilfskraftlenkanlage gemäß Fig. 1 unterscheidet sich von
der auf dem Stand der Technik, weil die Ausgangswelle 2 vom
Drehgleitstück 8 getrennt ist.
Der Außendurchmesserteil 2a ist in einen Stufenteil 3a eines
Ventilgehäuses 3 eingeschoben und dort mit einem Zylinder
glied 22 gesichert. Das Zylinderglied 22 ist in den Stufen
teil 3a des Ventilgehäuses 3 von der Seite des Kraftzylinders
1 her eingeschraubt, um daran befestigt zu werden.
Eine Konfiguration wird verwendet, die ähnlich der auf dem
Stand der Technik ist, bei der die Eingangswelle 4 und die
Ausgangswelle 2 relativ zueinander gedreht werden, damit ein
Steuerventil v geschaltet wird, um so eine Hilfskraft auf
zubringen. Daher werden Glieder, die eine ähnliche Funktion
ausüben, jeweils durch gleiche Bezugszahlen bezeichnet.
Wie in den Fig. 2 und 3 gezeigt wird, definiert eine Feder
aufnahmekammer 9 einen Raum, der durch flache Wände 12, 12
und durch in Bereichen, in denen ein Bolzen 23 als Befesti
gungsglied und eine Einsetzöffnung für eine Schraube 26
ausgebildet sind, nach innen vorstehende Wände 29 begrenzt
ist.
Die Eingangswelle 4 ist in die Federaufnahmekammer 9 in deren
Mitte eingeschoben. Ein Paar Federglieder 13, ähnlich denen
auf dem Stand der Technik, gezeigt in Fig. 12, sind an den
Wänden 12 einander gegenüberstehend vorgesehen. Zwischen den
Federgliedern 13 und dem Außenumfang der Eingangswelle 4 sind
Kugeln oder Rollen 21 eingesetzt.
Im Außenumfang der Eingangswelle 4 sind erste Halterungs
rillen 17 ausgebildet, so daß sie in einer Neutralstellung
zweiten Halterungsrillen 20 auf den Federgliedern 13, 13
gegenüberliegen.
Ein solcher Mechanismus zum Anlegen einer vorgegebenen Kraft
legt unter Anwendung einer Federkraft eine vorgegebene Kraft
durch die gleiche Operation an wie schon auf dem Stand der
Technik, und wird daher hier nicht weiter beschrieben.
Wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt wird, ist der Federaufnahme
ring 25 mit dem Bolzen 23 und der Schraube 26 am Außendurch
messerteil 2a der Ausgangswelle 2 befestigt. Der Bolzen 23
erstreckt sich durch den Federaufnahmering 25, um auch in
eine Kerbe eingeschoben zu werden, die im Drehgleitstück 8
ausgebildet ist, und erfüllt somit die weitere Funktion des
Verbindens des Drehgleitstücks 8 mit der Ausgangswelle 2.
Wie ferner in Fig. 3 gezeigt wird, sind eine Bolzenöffnung 27
und ein Schraubenloch 28, in die der Bolzen 23 bzw. die
Schraube 26 eingesetzt werden, als Schlitze ausgebildet.
Die Bolzenöffnung 27 ist ein Schlitz, der in Radialrichtung
des Federaufnahmerings 25 gelängt ist und einen Freiraum y1
bezüglich des Bolzens 23 nur in Vertikalrichtung aufweist.
Das Schraubenloch 28 ist hingegen ein Schlitz, der in hori
zontaler Richtung gelängt ist und senkrecht zur Bolzenöffnung
27 steht, und weist Freiräume x1 und y2 in horizontaler bzw.
vertikaler Richtung auf, wobei der vertikale Freiraum y2
jedoch sehr klein ist.
Jetzt folgt eine Beschreibung, wie ein solcher Federaufnahme
ring 25 montiert wird.
Zunächst wird der Bolzen 23, der am Außendurchmesserteil 2a
der Ausgangswelle 2 befestigt ist, vor dem Einbau in das
Ventilgehäuse 3 in die Bolzenöffnung 27 des Federaufnahme
rings 25 eingesetzt. Dann wird der Federaufnahmering 25 mit
der Schraube 26 vorläufig am Außendurchmesserteil 2a der
Ausgangswelle 2 befestigt.
Zu diesem Zeitpunkt sind der Torsionsstab 5 und die Eingangs
welle 4 bereits in die Ausgangswelle 2 eingesetzt. Während
ein Ende des Torsionsstabs 5 an der Ausgangswelle 2 befestigt
ist, ist das andere Ende frei von der Eingangswelle 4.
Dann, wie in Fig. 2 gezeigt wird, werden die Federglieder 13
in der Federaufnahmekammer 9 eingebaut, und die Kugeln bzw.
Rollen 21 werden zwischen die Federglieder 13 und die Ein
gangswelle 4 eingesetzt. In diesem Zustand kann sich der
Federaufnahmering 25 in senkrechter, waagrechter und in
Drehrichtung bewegen.
Dann wird das Drehgleitstück 8 mit dem Bolzen 23 an der Aus
gangswelle 2 befestigt und mit einem Sprengring 36 daran
gesichert (siehe Fig. 1).
Das so entstandene Bauteil, das durch Zusammensetzen und
Integrieren nur der Eingangs- und Ausgangswelle 4 bzw. 2
erhalten wird, der Torsionsstab 5 und das Steuerventil v
werden in eine Wellenzentrierspannvorrichtung eingesetzt.
Diese Wellenzentrierspannvorrichtung ist eine Spannvorrich
tung, die in der Lage ist, die Neutralstellung des Steuer
ventils v einzustellen während das oben beschriebene,
integrierte Bauteil im zusammengesetzten Zustand verbleibt.
Die Eingangswelle 4 und die Ausgangswelle 2 werden relativ
zueinander gedreht, wobei das integrierte Bauteil in die
Spannvorrichtung eingesetzt ist, und sobald die Neutral
stellung des Steuerventils v erreicht ist, wird im Torsions
stab 5 eine Öffnung ausgebildet, in die der Bolzen 6 mit
Kraft eingeschoben wird. Somit ist der Torsionsstab 5 im
nichtverdrehten Zustand an die Eingangswelle 4 gekoppelt, um
damit den Wellenzentriervorgang abzuschließen.
Als nächstes wird das integrierte Bauteil aus der Wellen
zentrierspannvorrichtung herausgenommen und das Gleitstück 8
wird vorläufig von der Ausgangswelle 2 abgebaut. Dann wird
das Zentrieren des Mechanismus zum Anlegen einer vorgegebenen
Kraft durchgeführt.
Die Freiräume der Bolzenöffnung 27 und des Schraubenlochs 28
lassen es zu, daß der Federaufnahmering 25 gegenüber der
Ausgangswelle 2 bewegt wird. Der Federaufnahmering 25 wird
vertikal, horizontal und in Drehrichtung um den Bolzen 23 als
Unterstützungspunkt bewegt, um eine Stellung zu finden, in
der sich die Kugeln bzw. Rollen 21 zwischen die zweiten
Halterungsrillen 20 und die ersten Halterungsrillen 17
einfügen. Dieser Punkt dient als Zentrum für den Mechanismus
zum Anlegen einer vorgegebenen Kraft. Dann wird der Feder
aufnahmering 25 mit der Schraube 26 an der Ausgangswelle 2
befestigt.
Anschließend wird das Drehgleitstück 8 wieder an der Aus
gangswelle 2 befestigt.
Jetzt ist die Beziehung zwischen der Eingangswelle 4, einer
Drehspule 7 und der Ausgangswelle 2 durch das oben beschrie
bene Wellenzentrieren bestimmt. Die gegenseitige Stellung
zwischen der Ausgangswelle 2 und dem Drehgleitstück 8 wird
durch den Bolzen 23 festgelegt und verändert sich nicht, wenn
das Drehgleitstück 8 wieder eingebaut wird.
Daher beeinflußt das Wiederbefestigen des Drehgleitstücks 8
die gegenseitige Stellung zwischen dem Drehgleitstück 8 und
der Drehspule 7 nicht. Das heißt, beim Zentrieren der Wellen
wird kein Fehler eingeführt.
Das in diesem Zustand zusammengebaute und integrierte Bauteil
wird in das Ventilgehäuse 3 eingebaut und dort mit einem
Zylinderglied 22 befestigt.
Schließlich wird das so entstandene Bauteil in den Kraft
zylinder 1 eingebaut und die Neutralstellung des Zylinders
ist eingestellt und befestigt.
Nach obiger Beschreibung kann sowohl das Wellenzentrieren als
auch das Zentrieren des Anwendungsmechanismus für die vor
eingestellten Kraft in Übereinstimmung mit der Neutral
stellung des Ventils durch getrenntes Durchführen dieser
Zentrierarbeitsgänge erreicht werden.
Da in der ersten erfindungsgemäßen Ausführungsform der Frei
raum y1 der Bolzenöffnung 27 nur in Vertikalrichtung vorge
sehen ist, kann sich der Bolzen 23 nicht in Drehrichtung
bewegen. Da eine der Bolzenöffnungen, d. i. Bolzenöffnung 27,
nur einen begrenzten Freiheitsgrad vorsieht, läßt sich die
Mittelstellung leicht bestimmen.
Hätten z. B. beide Bolzenöffnungen 27 und 28 Freiräume in
allen Richtungen, würde der Federaufnahmering 25 einen zu
hohen Freiheitsgrad bei der Bewegung haben, was unbeabsich
tigterweise das Zentrieren erschweren würde und zu einer
verlängerten Einstellzeit führen würde. Aus dem gleichen
Grund ist es vorzuziehen, daß der Freiraum der Bolzenöffnung
28 nicht größer ist als unbedingt erforderlich.
Die zweite erfindungsgemäße Ausführungsform gemäß Fig. 4 und
5 ist eine Ausführungsform, in der ein Federaufnahmering 25
mit zwei Schrauben an einer Ausgangswelle 2 befestigt ist.
Der Federaufnahmering 25 ist mit einer linken und einer
rechten Schraube 30, 31 an einem Außendurchmesserteil 2a der
Ausgangswelle 2 befestigt, wie in Fig. 4 gezeigt wird. Die
Schraubenlöcher 32, 33, die die Aufnahmelöcher für die
Schrauben 30, 31 sind, sind schlitzförmig, wie in Fig. 5
gezeigt wird.
Das Schraubenloch 32 hat einen Freiraum x2 nur in Horizontal
richtung, d.i. in Radialrichtung.
Das Schraubenloch 33 ist ein sich senkrecht erstreckender
Schlitz, der senkrecht zum Schraubenloch 32 steht und einen
Freiraum y3 in Vertikalrichtung und einen Freiraum x3 in
Horizontalrichtung aufweist. Somit hat das Schraubenloch 33
einen Bewegungsrichtungsfreiraum gegenüber der Schraube 31 in
vertikaler, horizontaler und in Drehrichtung.
Eine Bolzenöffnung 34 ist eine unbelastete Öffnung, die einen
größeren Durchmesser aufweist als der Bolzen 23. Wenn also
ein Drehgleitstück 8 und die Ausgangswelle 2 verbunden
werden, ragt der Bolzen 23 nur durch die Bolzenöffnung 34 und
trägt zur Positionierung des Federaufnahmerings 25 nichts
bei.
Ein solcher Federaufnahmering 25 kann wie in der ersten Aus
führungsform zusammengebaut werden, um sowohl das Wellen
zentrieren als auch das Zentrieren des Anwendungsmechanismus
für die voreingestellte Kraft zu erreichen.
Ferner erleichtert die zweite erfindungsgemäße Ausführungs
form das Zentrieren, weil der Freiraum x3 eines der
Schraubenlöcher, d.i. Schraubenloch 33, nur in Radialrichtung
vorgesehen ist, um die Bewegungsfreiheit in Drehrichtung
auszuschließen.
In der ersten und zweiten Ausführungsform ist der Federauf
nahmering 25 direkt an ein Ende der Ausgangswelle 2 be
festigt, jedoch kann der Federaufnahmering 25 auch an einem
anderen Glied befestigt sein, das sich integral mit der
Ausgangswelle 2 dreht.
Zum Beispiel ist in einer Hilfskraftlenkanlage vom Zahn
stangen/Ritzel-Typ gemäß einer dritten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung, die in Fig. 6 dargestellt ist, ein
Drehgleitstück 8 mit einer Ausgangswelle 2 verbunden, die
über eine Schraube mit einer Lenkstange 24 verbunden ist. Ein
Federaufnahmering 25 ist am Drehgleitstück 8 befestigt, das
ein Glied ist, das sich integral mit der Ausgangswelle 2
dreht, ist anstatt an der Ausgangsstange 2 selbst. Die
vorliegenden Ausführungsform ist die gleiche wie die vor
stehend beschriebenen Ausführungsformen, weil eine durch
Federglieder 13 voreingestellte Kraft an eine darin vor
gesehene Eingangswelle 4 gelegt wird.
Alternativ dazu wird laut einer vierten Ausführungsform gemäß
Fig. 7 ein Federaufnahmering 25 an einen Außendurchmesserteil
einer Ausgangswelle 2 gelegt, die ein integriert damit aus
gebildetes Drehgleitstück 8 aufweist. In dieser vierten Aus
führungsform ist, anders als auf dem Stand der Technik, ein
Ende der Ausgangswelle 2 durch einen Federaufnahmering 25
ersetzt.
Ferner läßt sich auch ein Mechanismus zum Anlegen einer vor
eingestellten Kraft einschließlich eines Federaufnahmerings
25 obiger Beschreibung in eine elektrische Hilfskraftlenk
anlage einbauen.
Zum Beispiel stellt die fünfte erfindungsgemäße Ausführungs
form, gezeigt in Fig. 8, eine elektrische Hilfskraftlenk
anlage dar, in der ein Federaufnahmering 25 gemäß den Fig. 2
und 3 an einem Ende einer Ausgangswelle 2 in Konfiguration
eines Mechanismus zum Anlegen einer voreingestellten Kraft
vorgesehen ist. Ein Federaufnahmering 25 gemäß Fig. 3 wird
mit einem Bolzen 23 und einer Schraube 26 an dem Ende der
Ausgangswelle 2 befestigt, um die Konfiguration gemäß Fig. 2
und 8 vorzusehen.
Sie unterscheidet sich von der herkömmlichen elektrischen
Hilfskraftlenkanlage gemäß Fig. 13 insofern, als der Feder
aufnahmering 25 auf die Ausgangswelle 2 montiert ist anstatt
direkt auf dieser eine Federaufnahmekammer zu bilden. Ihre
Konfiguration in anderer Hinsicht und die Merkmale des
Mechanismus zum Anlegen einer voreingestellten Kraft sind die
gleichen wie beim Beispiel auf dem Stand der Technik gemäß
Fig. 13 und werden hier nicht weiter beschrieben.
Da jedoch Federglieder 13 in der fünften Ausführungsform in
Positionen um eine Eingangswelle 4 vorgesehen sind, die
gegenüber den Federgliedern 13 der Vorrichtung in Fig. 13 um
90° verschoben sind, wird in der Schnittansicht in Fig. 8
kein Federglied 13 sichtbar.
Jetzt soll eine Beschreibung über das Verfahren zum Zentrie
ren der Wellen und des Anwendungsmechanismus für die vor
eingestellte Kraft in der fünften erfindungsgemäßen Ausfüh
rungsform gegeben werden.
Zunächst wird der Bolzen 23, der am Ende der Ausgangswelle 2
befestigt ist, vor dem Einbau in das Ventilgehäuse 41 in die
Bolzenöffnung 27 des Federaufnahmerings 25 eingesetzt. Dann
wird der Federaufnahmering 25 vorläufig an der Ausgangswelle
2 befestigt durch Einsetzen der Schraube 26 in ein Schrauben
loch 28 (Siehe Fig. 2 und 8).
Zu diesem Zeitpunkt sind ein Torsionsstab 5 und die Eingangs
welle 4 bereits in die Ausgangswelle 2 eingesetzt. Während
ein Ende des Torsionsstabs 5 an der Ausgangswelle 2 befestigt
ist, ist das andere Ende frei von der Eingangswelle 4.
Dann werden, wie in Fig. 2 gezeigt wird, die Federglieder 13
in eine Federaufnahmekammer 9 montiert und Kugeln bzw. Rollen
21 werden zwischen die Federglieder 13 und die Eingangswelle
4 eingesetzt.
In diesem Zustand kann sich der Federaufnahmering 25 in
vertikaler, horizontaler und in Drehrichtung bewegen.
Dann wird ein Drehgleitstück 8 an eine Keilverzahnung 40
gekoppelt und mit einem Gewindeteil 39 erfaßt und dann wird
die Eingangswelle 4 relativ zur Ausgangswelle 2 gedreht. Da
sich das Drehgleitstück 38 in einer Drehbewegung in axialer
Richtung entlang dem Gewindeteil 39 in Richtung zur Ausgangs
welle 2 bewegt, wird das Drehgleitstück 38 an den Außenumfang
der Ausgangswelle 2 montiert.
Das so entstehende Bauteil, das durch Zusammenbauen und
Integrieren nur der Eingangs- und Ausgangswelle 4 bzw. 2
erhalten wird, der Torsionsstab 5 und das Drehgleitstück 38
werden in eine Wellenzentrierspannvorrichtung eingesetzt, die
gesondert gefertigt wird.
Diese Wellenzentrierspannvorrichtung ist eine Spannvorrich
tung, die in der Lage ist, die Neutralstellung des Dreh
gleitstücks 38 auf einen Null-Punkt eines Drehmomentfühlers
einzustellen, der das Drehmoment gemäß der Größe der rela
tiven Drehung der Eingangswelle 4 und der Ausgangswelle 2
erfaßt. Die Position des Drehgleitstücks 38 läßt sich somit
einstellen, während das oben beschriebene, integrierte
Bauteil im zusammengesetzten Zustand verbleibt.
Wenn die Eingangswelle 4 und die Ausgangswelle 2 relativ
zueinander gedreht werden während das integrierte Bauteil in
der Spannvorrichtung eingesetzt ist, bewegt sich das Dreh
gleitstück 38 in axialer Richtung. Wenn dann auf diese Weise
die Neutralstellung des Drehgleitstücks 38 bestimmt ist,
bildet sich am anderen Ende des Torsionsstabs 5 ein Loch, um
diesen mit Hilfe eines nicht dargestellten Bolzens mit der
Eingangswelle 4 zu koppeln. Somit wird der Torsionsstab 5 im
nichtverdrehten Zustand an die Eingangswelle 4 gekoppelt und
damit ist die Wellenzentrierung beendet.
Als nächstes wird dann das integrierte Bauteil aus der
Wellenzentrierspannvorrichtung herausgenommen.
Sodann wird das Drehgleitstück 38 zum Fixieren der Ausgangs
welle einstweilen von der Ausgangswelle 2 abgebaut, nachdem
ein Ende der Ausgangswelle 2 mit einer Spannvorrichtung
fixiert wurde, anders als vorstehend beschrieben. Um das
Drehgleitstück 38 von der Ausgangswelle 2 abzubauen, wird das
Drehgleitstück 38 in der umgekehrten Richtung gedreht als es
auf die Ausgangswelle 2 aufgesetzt wurde. Das Drehgleitstück
38 bewegt sich in einer Drehrichtung entlang dem Gewindeteil
39 in Richtung zur Eingangswelle 4 bis es von der Ausgangs
welle 2 freikommt. Diese Drehung des Drehgleitstücks 38 wird
begleitet von der Drehung der Eingangswelle 4, die den
Torsionsstab 5 verdreht.
Wenn das Drehgleitstück 38 abgebaut ist, kehrt der Torsions
stab 5 aus dem verdrehten Zustand wieder zurück und auch die
Eingangswelle 4 kehrt in ihren ursprünglichen Neutralzustand
zurück (Fig. 8).
In diesem Zustand wird jetzt das Zentrieren des Mechanismus
zum Anlegen einer voreingestellten Kraft ausgeführt.
Spezifisch wird der Federaufnahmering 25 mit der Schraube 26
an der Ausgangswelle 2 nach der Feineinstellung deren Posi
tion befestigt.
Die Feineinstellung der Position des Federaufnahmerings 25,
d. i. das Zentrieren des Mechanismus zum Anlegen einer vor
gegebenen Kraft, ist die gleiche wie in der ersten Ausfüh
rungsform und wird daher hier nicht weiter beschrieben.
Anschließend werden zum Wiederankoppeln des Drehgleitstücks
38 an die Ausgangswelle 2 die folgenden Schritte ausgeführt,
um die Wellen wieder in Neutralstellung zu bringen.
Zunächst, im Zustand, in dem das Drehgleitstück 38 ausgebaut
wird, ist der Torsionsstab 5 verdreht, um das Drehgleitstück
38 in den Gewindeteil 39 der Ausgangswelle 2 einzurasten.
Dann wird das Drehgleitstück 38 entlang dem Gewindeteil 39
gedreht, so daß sich das Drehgleitstück 38 in Richtung zur
Ausgangswelle 2 verschiebt. Die Drehrichtung des Drehgleit
stücks 38 und der Eingangswelle 4 sind jetzt umgekehrt zur
Richtung, in der das Drehgleitstück 38 von der Ausgangswelle
2 abgebaut wurde. Deshalb dreht sich der Torsionsstab 5 aus
dem verdrehten Zustand wieder zurück, wenn sich das Dreh
gleitstück 38 zur Ausgangswelle 2 bewegt. Wenn die Verdrehung
des Torsionsstabs 5 als Ergebnis der Drehung der Eingangs
welle 4 eliminiert ist, kehrt auch das Drehgleitstück 38 in
die zentrierte Position der Wellen zurück, auf die es vorher
eingestellt wurde.
Damit ist das Zentrieren der Wellen und des Anwendungs
mechanismus für eine vorgegebene Kraft beendet, und das
integrierte Bauteil wird zur Fertigstellung der Vorrichtung
in das Gehäuse 41 eingebaut.
Die Federaufnahmekammer 9 hat in der ersten bis fünften
Ausführungsform eine Konfiguration, die flache Wände 12 und
Wände 29 zum Haltern der Verankerungsteile 18 der Federn
vorsieht, jedoch ist die vorliegende Erfindung keineswegs auf
diese Konfiguration beschränkt und auch andere Konfigura
tionen, z. B. kreisrunde Konfigurationen, sind denkbar. Die
Verankerungsteile 18 der Federglieder 13 können gemäß der
Konfiguration der Federaufnahmekammer 9 entsprechend
modifiziert werden.
Ferner ist es nicht wesentlich, daß die Federglieder 13 als
Flachfedern ausgebildet sind und daß die Kugeln oder Rollen
21 zwischen die Eingangswelle 4 und die Federglieder 13
eingesetzt werden.
Mit anderen Worten, jede Konfiguration ist möglich, in der
der Außenumfang der Eingangswelle sandwichartig von den
Federgliedern beidseitig in einem Neutralzustand eingeklemmt
ist, um eine Steifigkeit der Neutralstellung vorzusehen, die
in Seitenrichtung ausgeglichen ist.
Wenn jedoch die Eingangswelle durch die Federglieder über die
Kugeln bzw. Rollen gedrückt wird, wie in den Ausführungs
formen eins bis fünf, läßt sich die Reibung zwischen der
Eingangswelle 4 und der Ausgangswelle 2 während deren
relativer Drehung durch die Kugeln bzw. Rollen reduzieren,
die sich in den Zwischenraum zwischen den Federgliedern 13
und dem Außenumfang der Eingangswelle 4 in rollender Bewegung
einschieben.
Das ermöglicht es, die Charakteristiken des Eingangsdreh
moments des Lenkrades und die Größe der entsprechenden
Drehung der Wellen 2 und 4 zu glätten.
Ferner läßt sich die vorgegebene Kraft leicht einstellen
durch Verändern des Durchmessers der Kugeln bzw. Rollen 21.
In einer Hilfskraftlenkanlage gemäß dem ersten Aspekt der
Erfindung wird eine Federaufnahmekammer in einem Federauf
nahmering ausgebildet, die ein von einer Ausgangswelle oder
von einem integral an der Ausgangswelle befestigten Glied
gesondertes Glied ist, und an der Ausgangswelle bzw. am sich
integral mit der Ausgangswelle drehenden Glied mit Hilfe
eines Befestigungsgliedes befestigt.
Die Position des Federaufnahmerings läßt sich festlegen durch
Durchführung einer Feineinstellung der Position am Befesti
gungsglied, das in eine im Federaufnahmering vorgesehene
Einschuböffnung eingesetzt ist.
Somit kann der Federaufnahmering nach dem Zentrieren der
Wellen positioniert und gesichert werden, was es ermöglicht,
auf leichte Weise sowohl das Zentrieren eines Mechanismus zum
Anlegen einer vorgegebenen Kraft als auch das Zentrieren der
Wellen zu erreichen.
Gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung hat eine der Einschub
öffnungen im Befestigungsglied keinen Freiraum für eine Be
wegungsrichtung in Drehrichtung, weil es nur einen Freiraum
aufweist, der ein Verschieben des Federaufnahmerings nur in
Radialrichtung zuläßt, sobald das Befestigungsglied ein
gesetzt ist.
Das verhindert, daß der Federaufnahmering ohne Feststellen
des Befestigungsglieds übermäßig ruckt, und erleichtert somit
das Zentrieren.
Hier muß festgehalten werden, daß die obige Beschreibung der
Erfindung nur hinweisend zu verstehen ist. Verschiedene
Alternativen und Modifikationen, die nicht von Umfang und
Wesensart der Erfindung abweichen, sind für den Fachmann
denkbar. Dementsprechend umfaßt die vorliegende Erfindung
alle solche Alternativen, Modifikationen und Varianten, die
voll in den Umfang der nachfolgenden Ansprüche fallen.
Claims (2)
1. Eine Hilfskraftlenkanlage einschließlich eines Torsions
stabs (5), der eine Eingangswelle (4) und eine Ausgangswelle
(2) verbindet wobei die Eingangswelle (4) und die Ausgangs
welle (2) relativ zueinander gedreht werden, wobei der
Torsionsstab (5) verdreht wird um eine Hilfskraft in Über
einstimmung mit der Größe der relativen Drehung vorzusehen;
eine Federaufnahmekammer (9) vorgesehen ist, die integral mit
der Eingangswelle (4) dreht; die Eingangswelle (4) in die
Federaufnahmekammer (9) eingeschoben ist; und ein Paar Feder
glieder (13) vorgesehen sind, um die Eingangswelle (4) an
zwei Seiten derselben sandwichartig zu umfassen, die unter
Druck in Berührung mit der Eingangswelle (4) gebracht werden,
um durch die Federkraft eine voreingestellte Kraft aufzu
bringen, wobei diese Vorrichtung beinhaltet:
einen Federaufnahmering (25), der ein von der Ausgangswelle (2) bzw. von dem integriert mit der Ausgangswelle (2) drehenden Glied gesondertes Glied ist;
eine Federaufnahmekammer (9) und wenigstens eine im Feder aufnahmering (25) vorgesehene Einschuböffnung (27, 28, 32, 33);
Befestigungsglieder (23, 26, 30, 31), die in die Einschub öffnungen (27, 28, 32, 33) eingeschoben sind zum Positio nieren und Befestigen des Federaufnahmerings (25) an der Ausgangswelle (2) oder an dem mit der Ausgangswelle (2) integral rotierenden Glied; und
ein Feineinstellmittel, das zwischen den Befestigungsgliedern (23, 26, 30, 31) und den Einschuböffnungen (27, 28, 32, 33) vorgesehen ist, um eine Feineinstellung der Position des Federaufnahmerings (25) relativ zur Ausgangswelle (2) oder dem integral mit der Ausgangswelle (2) drehenden Glied zu ermöglichen.
einen Federaufnahmering (25), der ein von der Ausgangswelle (2) bzw. von dem integriert mit der Ausgangswelle (2) drehenden Glied gesondertes Glied ist;
eine Federaufnahmekammer (9) und wenigstens eine im Feder aufnahmering (25) vorgesehene Einschuböffnung (27, 28, 32, 33);
Befestigungsglieder (23, 26, 30, 31), die in die Einschub öffnungen (27, 28, 32, 33) eingeschoben sind zum Positio nieren und Befestigen des Federaufnahmerings (25) an der Ausgangswelle (2) oder an dem mit der Ausgangswelle (2) integral rotierenden Glied; und
ein Feineinstellmittel, das zwischen den Befestigungsgliedern (23, 26, 30, 31) und den Einschuböffnungen (27, 28, 32, 33) vorgesehen ist, um eine Feineinstellung der Position des Federaufnahmerings (25) relativ zur Ausgangswelle (2) oder dem integral mit der Ausgangswelle (2) drehenden Glied zu ermöglichen.
2. Die Hilfskraftlenkanlage gemäß Anspruch 1, in der eine
der Einschuböffnungen (27, 32) mit einem Freiraum als Fein
einstellmittel vorgesehen ist, um die Position des Feder
aufnahmerings (25) nur in Radialrichtung verschieben zu
können, wenn das Befestigungsglied in die Einschuböffnung
eingesetzt ist.
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Effective date: 20120801 |