DE19749105A1 - Stromdurchführungselement - Google Patents
StromdurchführungselementInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Stromdurchführungselement,
insbesondere ein Zünd- oder Überwachungselement für einen
Gas- oder Ölbrenner nach dem Gattungsbegriff des Patentan
spruchs 1.
Bei den in der jüngsten Zeit entwickelten Öl- oder
Gasbrennern, den sogenannten Brennwertgeräten, werden abge
dichtete Brennräume benötigt, was zur Folge hat, daß auch
die Stromdurchführungselemente dicht, d. h. insbesondere
gas- und kondensatdicht sein müssen.
Übliche gas- und kondensatdichte Stromdurchführungs
elemente weisen zumeist rotationssymmetrische Isolatoren
auf, an denen Formelemente zur Verdrehsicherung angebracht
sein können. Die Malter zum Befestigen der Stromdurchfüh
rungselemente, in denen die Isolatoren sitzen, bestehen
üblicherweise aus einem Befestigungsblech, gegen das die
Isolatoren mittels einer Dichtung abgedichtet sind, wobei
für die Vorspannkraft, d. h. die eigentliche Befestigung und
Abdichtung, ein zweites Blechteil sorgt, das durch Punkt
schweißungen mit dem Befestigungsblech verbunden ist. Die
Befestigung der Elektroden in den Isolatoren erfolgt mecha
nisch, wie es in der DE 26 45 034 C2 angegeben ist. Zwischen
beiden Bauteilen wird dabei ein O-Ring zur Abdichtung vor
gesehen, der beim Aufpressen des Hochspannungsanschlußstücks
auf die Elektrode vorgespannt wird.
Die üblichen Stromdurchführungselemente der oben be
schriebenen Art sind allerdings nur für Brenner geeignet,
bei denen die Temperatur im Bereich der Verbindung zwischen
dem Isolator und dem Befestigungsblech nicht höher als 400°C
ist. Der Grund dafür ist in dem üblicherweise verwandten
Dichtungswerkstoff, der Festigkeit der Bleche sowie der
Festigkeit der Schweißverbindungen zu sehen. Es ist darüber
hinaus möglich, daß bei dem üblichen Aufbau die Dichtheit
der Verbindung zwischen dem Isolator und dem Befestigungs
blech über die Lebensdauer des Stromdurchführungselementes
nachläßt. Das gilt insbesondere bei hohen Temperaturen und
häufigen Temperaturwechseln.
Ein weiterer Nachteil der üblichen Stromdurchführungs
elemente besteht darin, daß sie aus vielen Einzelteilen
bestehen. Diese müssen mit relativ engen Toleranzen gefer
tigt werden, um die Funktion des gesamten Stromdurchfüh
rungselementes im montierten Zustand zu gewährleisten. Die
Montage ist durch das Zusammenfügen der Einzelteile und den
anschließenden Schweißprozeß sehr aufwendig.
Da die Elektrode bei den üblichen Stromdurchführungs
elementen im Isolator mechanisch befestigt ist, besteht
weiterhin der Nachteil, daß die dadurch erzeugte Haltekraft
der Elektrode gegenüber dem Isolator den Anforderungen nicht
immer genügt. Das gilt insbesondere dann, wenn die Elektrode
gebogen ist. Die hierbei in Form eines Drehmomentes auftre
tende Belastung kann im Betrieb dazu führen, daß sich die
Elektrode lockert und als Folge davon die Dichtheit der
Verbindung zwischen der Elektrode und dem Isolator nachläßt.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht
darin, ein Stromdurchführungselement der eingangs genannten
Art so auszubilden, daß es aus wenigen Einzelteilen aufge
baut ist und somit einfach montiert und kostengünstig produ
ziert werden kann.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die Aus
bildung gelöst, die im Patentanspruch 1 angegeben ist.
Besonders bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildun
gen des erfindungsgemäßen Stromdurchführungselementes sind
Gegenstand der Patentansprüche 2 bis 6.
Wenn insbesondere die Verbindungen vom Isolator zum Halter und von der Elektrode zum Isolator in der erfindungs gemäßen Weise über Glaseinschmelzungen gebildet sind, ergibt sich eine Verbesserung der Qualität und der Nutzung des Stromdurchführungselementes, da diese Verbindungen über die Lebensdauer des Stromdurchführungselementes dicht bleiben.
Wenn insbesondere die Verbindungen vom Isolator zum Halter und von der Elektrode zum Isolator in der erfindungs gemäßen Weise über Glaseinschmelzungen gebildet sind, ergibt sich eine Verbesserung der Qualität und der Nutzung des Stromdurchführungselementes, da diese Verbindungen über die Lebensdauer des Stromdurchführungselementes dicht bleiben.
Im folgenden werden anhand der zugehörigen Zeichnungen
besonders bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung
näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 eine Schnittansicht einer Doppelzündelektrode
mit einstückigem Isolator und Halter aus Keramik,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die in Fig. 1 dargestellte
Doppelzündelektrode,
Fig. 3 eine Schnittansicht einer üblichen Doppelzünd
elektrode mit Metallhalter,
Fig. 4 eine Draufsicht auf die in Fig. 3 dargestellte
Doppelzündelektrode,
Fig. 5 in einer Schnittansicht die zweiteilige Ausfüh
rung von Halter und Isolator aus Keramik mit eingesintertem
Isolator bei einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfin
dung,
Fig. 6 in einer Schnittansicht die zweiteilige Ausfüh
rung von Halter und Isolator aus Keramik mit eingesintertem
Isolator bei noch einem Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 7 in einer Schnittansicht die zweiteilige Ausfüh
rung von Halter und Isolator aus Keramik, wobei der Isolator
mit Glasur eingeschmolzen ist, bei noch einem Ausführungs
beispiel der Erfindung,
Fig. 8 in einer Schnittansicht eine an einen Keramik
halter gelötete Masseelektrode bei einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung und
Fig. 9 in einer Schnittansicht eine an einem Keramik
halter mit eingeschmolzener Glasur angebrachte Masseelek
trode bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
In den Fig. 3 und 4 ist ein übliches Stromdurchfüh
rungselement in Form einer Doppelzündelektrode mit Metall
halter dargestellt.
Ein rotationssymmetrischer Isolator 1 enthält eine
Elektrode 4 und ist in einem Halter 5 angeordnet, der aus
einem Befestigungsblech und einem weiteren Blechteil be
steht, zwischen denen ein Dichtungsring 8a angeordnet ist.
Das weitere Blechteil ist über Punktschweißungen 10 am Befe
stigungsblech angebracht und sorgt für die zur Befestigung
und Abdichtung notwendige Vorspannkraft zwischen dem Isola
tor 1 und dem Befestigungsblech.
Die Elektrode 4 ist im Isolator 1 mechanisch befestigt
und über einen O-Ring abgedichtet, der beim Aufpressen eines
Hochspannungsanschlußteils 7 auf die Elektrode 4 vorgespannt
wird.
In den Fig. 3 und 4 sind weiterhin ein Masseanschluß 9
und eine Masseelektrode 4a dargestellt.
In den Fig. 1 und 2 ist ein erstes Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Stromdurchführungselementes in Form
einer Doppelzündelektrode dargestellt, bei dem der Halter 5
und ein oder mehrere Isolatoren 1 in einem Stück aus einem
keramischen Werkstoff gefertigt sind.
Es ist aber auch möglich, den Halter 5 aus einem kera
mischen Werkstoff als Einzelteil zu fertigen und mit dem
oder den Isolatoren 1 zu verbinden.
Dazu kann beispielsweise der Malter 5 aus einem kerami
schen Werkstoff nach einem Keramikpreßverfahren hergestellt
werden, es ist aber auch möglich, den Halter 5 durch Spritz
gießen zu fertigen. Je nach den Erfordernissen können am
Halter 5 verschiedene Formelemente, beispielsweise Formele
mente in Form von Durchbrüchen, Einsenkungen, Erhebungen zur
Befestigung des Halters 5 am Brenner, integrierte Isolatoren
oder Durchbrüche zur Aufnahme von Isolatoren, die rotations
symmetrisch sind, Formelemente zur Verdrehsicherung mit oder
ohne Haltebund, Formelemente zur Lagersicherung des Halters
5 gegenüber dem Brennergehäuse, Formelemente zur Erreichung
der Abdichtung zwischen dem Halter 5 und dem Brennergehäuse
und Formelemente zur Aufnahme von weiteren Elementen wie
beispielsweise einer Masseelektrode vorgesehen sein.
Die Isolatoren können dann über verschiedene Verfahren,
z. B. durch ein isostatisches Pressen, hergestellt werden und
gleichfalls mit den erwähnten Formelementen versehen sein.
Die Verbindung des Halters 5 und des Isolators 1 kann
durch Sintern der Keramikteile oder durch bestimmte Verbin
dungsmittel erzielt werden.
Eine Verbindung durch Sintern der Keramikteile ist in
Fig. 5 dargestellt. Der Isolator 1 wird während des Scharf
brandes fest mit dem keramischen Halter 5 verbunden, wobei
beide Teile im Grünlingszustand sein können, ein Teil grün
und ein Teil gebrannt sein kann oder beide Teile gebrannt
vorliegen können.
Die Verbindung erfolgt durch die Schwindung der Keramik
und durch Sintern, wenn mindestens ein Bauteil im Grünlings
zustand vorliegt. Sind beide Bauteile bereits scharf ge
brannt, sintern sie zusammen.
Der in Fig. 5 dargestellte Bund am Isolator 1 dient
dabei zur Positionierung im Halter 5 und kann zylindrisch
ausgeführt sein. Für die Festigkeit und Dichtheit dieser
Verbindung ist jedoch die Einhaltung enger Fertigungstole
ranzen notwendig. Falls diese Toleranzen nicht eingehalten
werden können, besteht die Möglichkeit, den Bund konisch
auszuführen, wie es in Fig. 6 dargestellt ist. Durch diese
Ausbildung wird in jedem Fall eine dichte Verbindung zwi
schen Halter 5 und Isolator 1 erreicht. Dabei wird der Iso
lator 1 im Halter 5 zentriert.
Eine Verbindung zwischen Isolator 1 und Halter 5 unter
Verwendung eines Verbindungsmittels ist in Fig. 7 darge
stellt. Als Verbindungsmittel kann eine Glasur oder Glas 3
verwandt werden, wobei die Verwendung einer Glasur bevorzugt
ist, da die meisten Isolatoren 1 glasiert werden. Dadurch
ist es möglich, glasierte Isolatoren 1 mit unglasierten
Maltern 5 beim Glasurbrand zu verbinden. Der Isolatorbund
kann dabei zylindrisch oder konisch ausgeführt sein.
Die Verwendung von Glas als Verbindungsmittel ist als
eine Möglichkeit anzusehen, große Fertigungstoleranzen aus
zugleichen. Hierbei ist die Verwendung eines zylindrischen
Isolatorbunds vorteilhaft. Zwischen dem Isolatorbund und dem
Halter 5 wird ein Spalt gelassen, in den vorgefertigte Glas
teile eingelegt werden, die dann während eines Ofendurch
laufes eingeschmolzen werden, wie es in Fig. 7 dargestellt
ist.
Die Verbindung der Elektrode 4 mit dem Isolator 1 wird
gleichfalls durch Glaseinschmelzen gasdicht erzielt. Es sind
allerdings auch andere Befestigungen grundsätzlich möglich,
die eine dichte Verbindung dazwischen gewährleisten.
Wesentlich bei den oben beschriebenen Stromdurchfüh
rungselementen ist die Ausführung des Halters 5 aus einem
keramischen Werkstück. Daraus ergibt sich, daß der oder die
Isolatoren 1 mit dem Halter 5 in einem Stück ausgebildet
werden können, aber auch beide Bauteile separat gefertigt
und in der oben beschriebenen Weise miteinander verbunden
werden können. Dabei ist es möglich, die Isolatoren 1 und
Halter 5 verschiedener Arten von Einzelelektroden bis zu
Elektrodenblöcken hin-zu kombinieren. Mit einer Standardi
sierung der Verbindungsstelle zwischen dem Isolator, d. h.
dem Isolatorbund und dem Halter 5 ergibt sich dadurch ein
Baukastensystem, das eine kostengünstige Produktion einer
Palette von Stromdurchführungselementen erlaubt.
Es wurde eine Prüfung der Festigkeit und Dichtheit der
Verbindung durchgeführt, indem gebrannte Isolatoren mit
einem Durchmesser von 6,0 mm und einem Bunddurchmesser von
7,9 mm in eine Bohrung mit einem Durchmesser von 8,0 mm
abgestuft auf einen Durchmesser von 6,5 mm eines Halters im
Grünlingszustand eingelegt wurden. Die zusammengefügten
Teile durchliefen den Scharfbrand und wurden anschließend
geprüft. Die Ausdrückkraft lag dabei zwischen 300 N und
1100 N. Von den auseinandergedrückten Teilen wurde ein Teil
gefügt, während die anderen zusätzlich mit einer Glasur
versehen wurden. Die ohne Glasur gefügten Teile wurden
erneut scharfgebrannt, die Teile mit Glasur durch den
Glasurbrand gelassen. Anschließend wurden die
Verbindungsstellen mit Fuchs in auf Dichtheit geprüft mit dem
Ergebnis, daß die Verbindung dicht war. Danach wurden die
Teile einem Druck von 5 bar ausgesetzt, und zwar derart, daß
der Druck der Verbindung entgegenwirkt, was den
ungünstigsten Anwendungsfall darstellt. Auch bei dieser
Prüfung blieb die Dichtheit aller Verbindungen erhalten.
Wenn der Halter und die Isolatoren in einem Stück aus
gebildet sind, kann von einer 100%-igen Dichtheit ausgegan
gen werden. Die Verbindung durch Glaseinschmelzen erzeugt
aber ebenfalls dichte Verbindungen zwischen Elektrode und
Isolator.
Die Festigkeit des Halters im Bereich der daran vor
gesehenen Befestigungsbohrungen ist im übrigen von mehreren
Faktoren, z. B. dem Schraubendurchmesser bzw. dem erforderli
chen Anzugsmoment bzw. der Beschaffenheit der Kesselwand des
betreffenden Brenner abhängig. Bei einer Wanddicke der Kera
mik von ca. 6 mm zwischen dem Schraubenkopf und der Brenner
wand kann von einer ausreichenden Festigkeit ausgegangen
werden. Das hat sich durch Versuche bestätigt.
Die oben beschriebenen Stromdurchführungselemente in
gas- und kondensatdichter Ausführung haben den Vorteil, daß
sie gegenüber den üblichen Stromdurchführungselementen mit
einer geringeren Anzahl von Einzelteilen auskommen und daher
die Anzahl der Montagevorgänge erheblich reduziert ist. Bei
den üblichen Stromdurchführungselementen sind nämlich zwei
Blechteile und eine Dichtung vorzusehen, die dadurch mon
tiert werden, daß der Isolator in eine Schweißvorrichtung
eingelegt wird, ein Blech über dem Isolator angeordnet wird,
die Dichtung über dem Isolator angeordnet wird, das zweite
Blechteil aufgelegt wird und die Blechteile angedrückt und
dann verschweißt werden.
Bei dem erfindungsgemäßen Stromdurchführungselement mit
in einem Stück mit dem Isolator ausgebildeten Halter kann
die Halterherstellung in Verbindung mit dem Isolator mittels
eines Preßwerkzeuges oder nach einem anderen üblichen Ferti
gungsverfahren, z. B. durch Keramik-Spritzgießen, erfolgen,
so daß für die Befestigung des Isolators im Halter keine
Arbeitsvorgänge anfallen. Wenn Isolatoren und Halter separat
gefertigt werden, können aufgrund der Verwendung von stan
dardisierten Teilen die einzelnen Maschinen besser ausgela
stet werden und läßt sich eine gewisse Typenvielfalt durch
verschiedene Halter erreichen.
Stromdurchführungselemente mit einem Halter aus einem
keramischen Werkstoff sind über die gesamte Lebensdauer
dicht, wobei in vorteilhafter Weise verschiedene Formelemen
te am Halter angebracht werden können, die zum Teil aufwen
dige Konstruktionen, z. B. zur Lagesicherung ersetzen. Es
können gleichfalls Vertiefungen an den Befestigungslöchern
angebracht sein, die zur Aufnahme von Bunden dienen, die
durch bolzengeschweißte Befestigungsschrauben am Brenner
entstehen.
Im übrigen ist die Gefahr elektrischer Überschläge
geringer, da leitende Materialien weiter von der Stromdurch
führung entfernt sind, was eine Verlängerung der Kriech
strecke bedeutet.
Ein Halter aus einem keramischen Werkstoff erlaubt
neben den oben beschriebenen Konstruktionen auch das Anbrin
gen von Masseelektroden, wie es in den Fig. 8 und 9 darge
stellt ist. Fig. 8 zeigt eine Masseelektrode 4a, die in eine
Bohrung im Halter 5 eingebracht ist. In diesem Bereich ist
die Keramik zuvor metallisiert. Die Verbindung zwischen
dieser leitenden Schicht und der Masseelektrode 4a erfolgt
dann z. B. durch eine Lötstelle 6. In Fig. 9 ist eine Varian
te dargestellt, bei der die Masseelektrode 4a mit beispiels
weise angeschweißtem Flachstecker 9 durch eine Durchgangs
bohrung im Halter 5 führt und mit Hilfe von Glas dicht ver
schmolzen ist, was der Ausbildung von Fig. 7 analog ist.
Durch die Anordnung von Formelementen ist es in Abhän
gigkeit vom Durchbruch in der Brennerwand möglich, die Dich
tung zwischen Brenner und Stromdurchführung einzusparen.
Wie bereits erwähnt, ist es möglich, ein Baukastensy
stem aufzustellen, die Montagevorgänge zu automatisieren,
und zwar z. B. beim Verbinden der Isolatoren und der Halter
mittels Glasur im Glasururbrand oder durch Glaseinschmelzen.
Stromdurchführungselemente mit Keramikhaltern sind
überall einsetzbar, und zwar auch in Brennern, die nicht
dicht sein müssen, dort sind dann alle anderen Befestigungs
varianten zwischen den Elektroden und den Isolatoren mög
lich.
Claims (6)
1. Stromdurchführungselement, insbesondere Zünd- oder
Überwachungselement für einen Gas- oder Ölbrenner mit wenig
stens einer Elektrode, die in einem Isolator angeordnet ist,
der dicht in einem Halter zum Befestigen des Stromdurchfüh
rungselementes sitzt, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter
(5) aus einem keramischen Werkstoff gefertigt ist.
2. Stromdurchführungselement nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Halter (5) und der Isolator (1) in
einem Stück aus einem keramischen Werkstoff gefertigt sind.
3. Stromdurchführungselement nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß am Halter (5) und/oder am Isola
tor (1) Formelemente zur Befestigung des Halters (5) am
Brenner, zur Lagesicherung des Halters (5) gegenüber dem
Brennergehäuse, zur Abdichtung zwischen Halter (5) und Bren
nergehäuse, sowie zur Aufnahme weiterer Elemente wie bei
spielsweise einer Masseelektrode und integrierte Isolatoren
oder Durchbrüche zur Aufnahme von Isolatoren ausgebildet
sind.
4. Stromdurchführungselement nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Halter (5) und der Isolator (1)
jeweils aus einem keramischen Werkstoff bestehen und durch
Sintern miteinander verbunden sind.
5. Stromdurchführungselement nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Halter (5) und der Isolator (1)
mittels Glas oder einer Glasur als Verbindungsmittel mitein
ander verbunden sind.
6. Stromdurchführungselement nach einem der vorherge
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolator
(1) und die Elektrode (4) durch Glaseinschmelzen miteinander
verbunden sind.
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8131 | Rejection |