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DE19749850A1 - Einfahrmechanik für einen Schalter-Einschub - Google Patents

Einfahrmechanik für einen Schalter-Einschub

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DE19749850A1
DE19749850A1 DE1997149850 DE19749850A DE19749850A1 DE 19749850 A1 DE19749850 A1 DE 19749850A1 DE 1997149850 DE1997149850 DE 1997149850 DE 19749850 A DE19749850 A DE 19749850A DE 19749850 A1 DE19749850 A1 DE 19749850A1
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lever
locking
rocker
insert
push rod
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DE1997149850
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LEUKHARDT EN AUSRUESTUNGEN GMB
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LEUKHARDT EN AUSRUESTUNGEN GMB
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B11/00Switchgear having carriage withdrawable for isolation
    • H02B11/12Switchgear having carriage withdrawable for isolation with isolation by horizontal withdrawal
    • H02B11/127Withdrawal mechanism

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Trip Switchboards (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bewegung eines ein Schaltge­ rät tragenden Einschubs zwischen vorgegebenen Positionen in einer Schaltanlage, insbesondere zum Verfahren eines Schalter-Einschubs in einer Mittelspannungsschaltzelle.
In Mittelspannungsschaltanlagen wird nach Freischaltung von Anlagen­ teilen, wie z. B. Kabel oder Trafo's, die Schaffung sichtbarer Trennstellen oder Trennstrecken gefordert, was über Trennschalter, Lasttrennschalter oder durch Herausziehen eines Schaltgeräts aus dem jeweiligen Strom­ kreis praktisch realisiert wird. Das Herausziehen eines Schaltgeräts aus dem Stromkreis ist dann erforderlich, wenn das betreffende Schaltgerät keine sichtbare Trennstrecke aufweist, wie dies bei Leistungsschaltern der Fall ist.
Es ist bekannt, Schaltgeräte ohne sichtbare Trennstrecke, insbesondere Leistungsschalter, auf einen Einschub zu montieren und mittels dieses Einschubs das Schaltgerät in eine teilgeschottete oder geschottete Schalt­ zelle einzufahren und mittels eines Antriebs zwischen einer Teststellung und einer Betriebsstellung zu bewegen. In der Teststellung sind die Ein­ fahrkontakte bezüglich der Anschlußkontakte noch beabstandet, d. h. die Trennstrecke ist hergestellt, und in der Betriebsstellung ist der Einschub ganz eingefahren und die Kontaktverbindungen sind hergestellt.
Bekannte Einschübe werden häufig mittels Spindelgetrieben oder Kurbel­ mechanismen bewegt, was üblicherweise mit dem Nachteil verbunden ist, daß derartige Antriebe der jeweiligen Bedienungsperson nur ein unzurei­ chendes Gefühl für das Erreichen der jeweils geforderten Stellung vermit­ teln und demgemäß durch unsachgemäße Betätigung unerwünschte Be­ schädigungen entstehen können. Außerdem lassen sich bei bekannten Anordnungen die geforderten Sicherheiten gegen Fehlbedienungen nur mit entsprechendem Aufwand realisieren, der ebenso wie die üblicherweise verwendeten Antriebseinheiten ggf. erhöhten Raumbedarf erfordert.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs angegebenen Art besonders kompakt und raumsparend zu gestalten, eine einfache, Fehlbedienungen verhindernde Betätigung zu gewährleisten und sicherzustellen, daß auch bei unsachgemäßer Handhabung Komponenten des Einschubs nicht beschädigt werden können.
Gelöst wird diese Aufgabe nach der Erfindung im wesentlichen dadurch, daß am Einschub insbesondere im wesentlichen mittig eine Schubstange in einer Horizontalebene schwenkbar angelenkt und in einer Kuppel- Schräglage positionierbar ist, daß in der den Einschub aufnehmenden Schaltzelle türseitig eine mit der Schubstange kuppelbare und in Flach­ bauweise ausgeführte Schwenkantriebseinheit vorgesehen ist, die ein in Schaltzellenmitte gelagertes und in einer Horizontalebene mittels eines Steckhebels verschwenkbares Betätigungsorgan umfaßt, das zwangsge­ kuppelt mit der Schubstange über einen Bereich kleiner 90° zwischen ei­ ner Teststellung und einer Betriebsstellung verschiebbar ist, in der die Schubstange zumindest im wesentlichen parallel zur Bewegungsrichtung des Einschubs verläuft.
Durch das Zusammenwirken des bevorzugt als verschwenkbarer Teil- Drehteller ausgebildeten Betätigungsorgans mit der am Einschub vorge­ sehenen Schubstange wird erreicht, daß bei optimaler Kraftübersetzung durch ein Verschwenken des Teil-Drehtellers über einen vergleichsweise kleinen Winkel, insbesondere über einen Winkel von etwa 80°, der Ein­ schub zwischen einer definierten Teststellung und der ebenfalls definier­ ten Betriebsstellung unter geringer Kraftaufwendung verschoben werden kann, wobei die Schubstange in der Betriebsstellung eine Geradabstüt­ zung bildet und die Schubstange ggf. auch in eine Übertotpunktlage ge­ bracht werden kann. Aufgrund der Übersetzung zwischen dem mittels ei­ nes Steckhebels verschwenkbaren Teil-Drehteller und der Schubstange wird das Überwinden der Einschiebekräfte im Moment der Kontaktierung, d. h. bei Erreichen der Betriebsstellung, stark erleichtert und damit auch einer unsachgemäßen Bedienung entgegengewirkt.
Der bei geschlossener Tür einführbare Steckhebel wird von einer der Schwenkachse des Teil-Drehtellers unmittelbar benachbarten Führung aufgenommen, wobei dieser Führung eine Wippenanordnung zugeordnet ist, die mit einem Sperrmechanismus in Verbindung steht, so daß ge­ währleistet werden kann, daß der Steckhebel nur dann in die vorbe­ stimmte Aufnahme bzw. Führung gesteckt oder aus dieser gezogen werden kann, wenn der Teil-Drehteller sich in arretierter Position in der Teststel­ lung oder Betriebsstellung befindet. Damit werden Fehlbedienungen aus­ geschlossen.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Außenumfang des Teil-Drehtellers über entsprechende Sperr- und Steuerausnehmungen sowie diesen zuge­ ordnete Blockier- und Mitnehmerhebel dazu genützt wird, Sicherheits­ funktionen zu realisieren und damit ein Verschwenken des Teil-Dreh­ tellers und ein Verfahren des Einschubs nur dann möglich ist, wenn nach einer mechanisch gleitenden Abfrage sichergestellt ist, daß das Schaltge­ rät bzw. der Leistungsschalter ausgeschaltet ist und beim Fahren von der Teststellung in die Betriebsstellung der Steuerstecker gesteckt ist. Sicher­ gestellt werden kann dabei über die gleiche mechanische Abfrage, daß ein Schalten des Schaltgeräts bzw. des Leistungsschalters nur in arretierter Teststellung oder Betriebsstellung möglich und der Steuerstecker nur in der Teststellung steckbar und ziehbar ist.
Von besonderer Bedeutung im Rahmen der Erfindung ist, daß die Schwenkantriebseinheit zum einen äußerst kompakt und flach ausgebil­ det ist und zum anderen aus wirtschaftlich zu fertigenden, einfachen Stanzteilen aufgebaut werden kann, wobei eine Integration in den Schott­ boden unter dem Einschub möglich ist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Merkmale der Erfindung erge­ ben sich aus den Unteransprüchen und werden in Verbindung mit der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter Bezug­ nahme auf die Zeichnung näher erläutert.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht zur Erläuterung der Funktion der mit dem Einschub kuppelbaren Schwenk­ antriebseinheit, und
Fig. 2 eine schematische Teil-Schnittdarstellung entsprechend der Linie A-A zur Erläuterung des Aufbaus des Teil- Drehtellers.
Fig. 1 zeigt eine Schaltzelle bzw. einen Schaltzellenabschnitt 1, der zur Aufnahme eines auf Rädern laufenden Einschubs 2 ausgebildet ist, wobei die Räder oder Rollen des Einschubs in Führungsschienen 3 aufgenom­ men sind. Der Einschub 2 ist in der Zeichnung zum einen in der Test­ stellung und zum anderen in der Betriebsstellung zu sehen, wobei in der Betriebsstellung die in der Zeichnung nicht zu sehenden Einfahrkontakte kontaktiert sind.
Um den Einschub 2 innerhalb der Schaltzelle 1 zwischen einer Test- bzw. Trennstellung und einer Betriebsstellung verfahren zu können, ist in der Schaltzelle 1 in den Schottboden, d. h. in den Bereich zwischen den Füh­ rungsschienen 3 eine Schwenkantriebseinheit 5 integriert, und zwar vor­ zugsweise derart, daß nach Lösen der Befestigung des Schottbodens der Schottboden zusammen mit der Schwenkantriebseinheit herausziehbar ist.
Der das Schaltgerät tragende Einschub 2 weist an seiner Unterseite, d. h. dem Schottboden und damit der Schwenkantriebseinheit 5 zugewandt ei­ ne Schubstange 4 auf, die am Einschub 2 etwa mittig im vorderen Bereich schwenkbar angelenkt und in eine Grundstellung vorgespannt ist, in der sie mit der Einschubrichtung einen Winkel von etwa 30 bis 40° ein­ schließt, wobei diese Winkelwerte nur ein Beispiel darstellen. Am freien Ende der Schubstange 4, das vorzugsweise gekröpft ausgebildet ist, ist ein Kuppelbolzen 13 vorgesehen, der sich nach unten erstreckt und die Ver­ bindung zur Schwenkantriebseinheit 5 herstellt.
Die Schwenkantriebseinheit 5 weist einen Kuppelschlitz 25 auf, in den der Schubstangenkuppelbolzen 13 beim Einfahren des Einschubs 2 in die Zelle 1 aufgrund der vorgegebenen Relativpositionen zwangsläufig eintritt und dann über einen unter Federvorspannung stehenden Rasthebel 9 am Ende der Einschubbewegung in den Kuppelschlitz 25 verrastet wird. We­ sentlich ist dabei, daß aufgrund dieser Ausgestaltung der Einschub 2 nur in das Feld bzw. in die Schaltzelle 1 eingebracht werden kann, wenn die Schwenkantriebseinheit in einer der Teststellung entsprechenden Position ist. Das Verrasten der Schubstange 4 mit der Schwenkantriebseinheit 5 erfolgt beim Einfahren automatisch. Das Ausrasten, d. h. das Trennen der Schubstange 4 von der Schwenkantriebseinrichtung 5 erfolgt beim Aus­ fahren des Einschubs aus dem Feld mittels eines am Einschub 2 vorder­ seitig etwa in Höhe der Schubstange 4 angeordneten Handgriffs. Dieser Handgriff ist schwenkbar gelagert und bei einem Verschwenken des Handgriffs wird über ein Umlenkgestänge der Rasthebel 9 entgegen der auf ihn wirkenden Federkraft aus der Verrastungsstellung bewegt, so daß der Schubstangenkupplungsbolzen freigegeben wird und der Einschub vollständig ausgefahren werden kann.
Die Schwenkantriebseinheit 5 besteht aus einer Mehrschicht-Stanzblech­ konstruktion, bei der zwischen einem feststehenden Deckelteil 26 und ei­ nem ebenfalls feststehenden Bodenteil 27 relativ dazu mittels eines Steck­ hebels 10 gemeinsam verschwenkbare Segmentscheiben 28, 29, 30 (vgl. Fig. 2) vorgesehen sind. Die einen Teil-Drehteller bildenden Scheiben, die bezüglich des Einschubs 2 das Betätigungsorgan bilden, sind um eine vertikale Achse 17 drehbar gelagert und sie bilden zusammen aufgrund entsprechende Ausstanzungen eine Aufnahme 31 für einen als Flachstab ausgebildeten Steckhebel 10. Dieser Steckhebel 10 ist in die Aufnahme 31 auch bei geschlossener Türe einführbar, wobei von Bedeutung ist, daß dieses Einführen und auch das Herausziehen des Steckhebels 10 nur in den beiden in der Zeichnung gezeigten Endpositionen, die der Teststellung und der Betriebsstellung entsprechen, erfolgen kann. Dazu ist eine unter Federvorspannung stehende Wippe 15 vorgesehen, die an dem von den Segmentscheiben gebildeten Betätigungsorgan 6 gelagert und in deren Ebene verschwenkbar ist. Mittels dieser Wippe 15 wird ein Sperrorgan in Form einer Flachzunge 14 betätigt, und zwar dergestalt, daß diese Flach­ zunge in der Teststellung und in der Betriebsstellung in eine Sperraus­ nehmung 16 im Deckelteil 26 eingreift und damit bei gezogenem Steckhe­ bel 10 jegliches Verschwenken des Betätigungsorgans 6 verhindert. Beim Einführen des Steckhebels 10 wird die Wippe 15 durch den Steckhebel 10 in der Weise verschwenkt, daß die Zunge 14 durch Federkraft aus der Sperrausnehmung zurückgezogen und damit das Betätigungsorgan für ein Verschwenken freigegeben wird. Die Zunge 14 und die Wippe 15 bil­ den zum einen in der Testposition und zum anderen in der Betriebspositi­ on zusammen mit den entsprechenden Sperrausnehmungen 16 im Deckelteil 26 die jeweiligen Verriegelungseinheiten 7, 8.
Um das funktionelle Zusammenwirken zwischen Steckhebel 10 und Wippe 15 zu gewährleisten, ist der Steckhebel 10 der Wippe zugewandt in seinem vorderen Bereich mit einer in der Zeichnung nicht dargestellten, vorzugs­ weise rechteckigen, zur Wippe hin offenen Ausnehmung versehen.
Am Betätigungsorgan 6 bzw. am Teil-Drehteller ist im Bereich der Schwenkachse 17 eine Riegelstange 18 angelenkt, die durch den Teil- Drehteller 6 zur Einschub/Türverriegelung quer zur Bewegungsrichtung des Einschubs 2 verschiebbar ist.
Um eine sichere Verrastung des Schubstangenkuppelbolzens 13 mit dem Teil-Drehteller 6 zu gewährleisten, ist der unter Federvorspannung ste­ hende Rasthebel 9 mit einem Führungsbolzen 11 versehen, welcher in der Blockierlage des Rasthebels 9 in eine teilkreisförmige Führung 12 im Deckelteil 26 gelangt und während der Schwenkbewegungen jegliches Ent­ koppeln verhindert.
Wenn nach dem erfolgten Einführen des Steckhebels 10 in die Aufnahme 31 und dem sich dabei ergebenden Entriegeln durch Zurückziehen der Zunge 14 aus der Sperrausnehmung 16 der Steckhebel 10 in der Zeich­ nung von links nach rechts verschwenkt wird, wird der mit der Schub­ stange 4 gekoppelte Teil-Drehteller 6 über einen Winkel von etwa 80° ver­ schwenkt und dabei die Schubstange 4 unter Mitnahme des Einschubs 2 in die auch in der Zeichnung gezeigte Strecklage im wesentlichen parallel zur Bewegungsrichtung des Einschubs 2 gebracht, wodurch der Einschub 2 die Betriebsstellung erreicht. Beim Erreichen dieser Position gelangt die Flachzunge 14 in den Bereich der der Betriebsstellung zugeordneten Sper­ rausnehmung 16 im Deckelteil 26, und nur in dieser Position kann der Steckhebel 10 gezogen werden, was gleichzeitig zur Verriegelung des Be­ tätigungsorgans 6 über die Wippe 15 und die Zunge 14 führt.
Im Hinblick auf die geforderten Sicherheiten muß gewährleistet sein, daß der Einschub 2 zwischen Teststellung und Betriebsstellung nur dann verfahren kann, wenn das Schaltgerät bzw. der Leistungsschalter ausge­ schaltet ist, und der Leistungsschalter darf auch nur in verriegelter Test­ stellung oder Betriebsstellung einschaltbar sein. Ferner muß gewährleistet sein, daß der erforderliche Steuerstecker nur in der Teststellung gesteckt und gezogen werden kann und es müssen Maßnahmen getroffen sein, um zu erreichen, daß der Einschub 2 nur dann in die Betriebsstellung gefah­ ren werden kann, wenn der Steuerstecker gesteckt ist.
Diese Forderungen werden gemäß der Erfindung durch Ausnutzung der Umfangskontur des Teil-Drehtellers zu Steuer- bzw. Verriegelungszwecken in Verbindung mit entsprechenden mechanischen Abfragen erfüllt.
Demgemäß sind am Außenumfang des verschwenkbaren, segmentschei­ benförmigen Teil-Drehtellers 6 der Test- und Betriebsstellung zugeordnete Sperr- und Steuerausnehmungen 19, 20 vorgesehen. Die Sperrausneh­ mungen 19 wirken mit einem Blockierhebel 21 und die Steuerausneh­ mungen 20 mit einem Mitnehmerhebel 22 zusammen.
Der Blocklerhebel 21 ist mit einer Flachwippe 23 mit vertikaler Schwen­ kachse verbunden, wobei diese Verbindung justierbar sein kann. Der Mit­ nehmerhebel 22 ist schwenkbar in der Antriebseinheit 5 gelagert und mit dem Blockierhebel 21 flexibel gekoppelt. Der Teil-Drehteller 6 kann dem­ gemäß nur dann über den Steckhebel 10 verschwenkt werden, wenn der Blockierhebel 21 außer Eingriff mit der Sperrausnehmung 19 ist, und die­ se Entkopplung bzw. Freigabe des Teil-Drehtellers 6 ist nur dann möglich, wenn der Mitnehmerhebel 22 nach einer kurzen Schwenkbewegung den Blockierhebel aus der Sperrausnehmung heben kann, und dies ist wie­ derum nur dann möglich, wenn der Blockierhebel 21 nicht über die Wippe 23 in seiner Verriegelungsstellung gehalten wird.
Diese Flachwippe 23 weist einen Aufnahmeschlitz auf, in den eine Win­ kelwippe 24 bzw. ein entsprechendes Verbindungsteil eingreift. Der freie Schenkel dieser Winkelwippe 24, der dem Einschub 2 zugeordnet ist und sich im wesentlichen über dessen gesamte Länge erstreckt, läßt entweder ein Verschwenken der Flachwippe 23 und damit eine Freigabe des Teil- Drehtellers 6 zu oder er wird blockiert und sperrt damit auch die Flachwippe und über den Blockierhebel 21 auch ein Verschwenken des Teil-Drehtellers 6. Dieser freie Schenkel der Winkelwippe 24 kann zur Realisierung entsprechender Blockierungen oder Freigaben mit Ausneh­ mungen versehen sein, und diese Blockierung oder Freigabe erfolgt gemäß vorliegender Erfindung zumindest in Abhängigkeit von der Schalterstel­ lung des Schaltgeräts und der Position des Steuersteckers, wobei ggf. auch weitere Funktionen über diese einfache und vor allem sehr wenig Raum erfordernde Winkelwippe realisierbar sind. Für die Grundfunktion ist jedoch wesentlich, daß der Teil-Drehteller 6 nur dann verschwenkt und demgemäß der Einschub 2 verfahren werden kann, wenn über die me­ chanisch gleitende Abfrage feststeht, daß das Schaltgerät bzw. der Lei­ stungsschalter ausgeschaltet ist und beim Überführen des Einschubs von der Testposition in die Betriebsposition der Steuerstecker gesteckt ist. Über die gleiche bzw. entsprechende Abfrage ist ein Schalten des Lei­ stungsschalters nur in arretierter Teststellung oder Betriebsstellung mög­ lich. Es wurde bereits darauf hingewiesen, daß der Steuerstecker nur in der Teststellung steckbar und abziehbar ist.
Der Einschub ist aufgrund der beschriebenen Konstruktion stets mecha­ nisch sicher im Feld arretiert und kann sich auch bei durch Störlichtbo­ genbildung ggf. auftretende Deformation des Feldes bzw. der Schaltzelle 1 nicht lösen.
Da für die Einfachheit und Kompaktheit des Gegenstandes der Erfindung die Ausgestaltung der Schwenkantriebseinheit 5 von wesentlicher Be­ deutung ist, zeigt die Fig. 2 eine bevorzugte Ausführungsform dieses Aufbaus in Verbindung mit der in der Teststellung und in der Betriebs­ stellung realisierten Verriegelung.
Die Schwenkantriebseinheit umfaßt demgemäß ein ortsfest angebrachtes Bodenteil 27 und ein ebenso ortsfest montiertes, auch in Fig. 1 zu se­ hendes, im wesentlichen rechteckiges Deckelteil 26, wobei in dem Deckelteil 26 insbesondere die Ausnehmungen 12 und 16 ausgebildet sind und somit das Deckelteil auch entsprechende Funktionen übernimmt.
Zwischen Bodenteil 27 und Deckelteil 26 befindet sich das Betätigungsor­ gan 6 bzw. der Teil-Drehteller, der aus drei Segmentscheiben, nämlich ei­ ner Oberscheibe 28, einer Zwischenscheibe 29 und einer Unterscheibe 30 besteht.
Es handelt sich bei all diesen Teilen um Stanzteile, wobei die Stanzungen so gewählt sind, daß durch das Verbinden dieser drei Scheiben alle erfor­ derlichen Ausnehmungen, Führungen und Lagerstellen geschaffen wer­ den.
Fig. 2 verdeutlicht auch, daß zwischen den einzelnen Scheiben Führun­ gen ausgebildet sind, insbesondere eine Führung für die Flachzunge 14, die bei entsprechender Stellung der Wippe 15 entweder in die Sperraus­ nehmung 16 hochgeschoben oder aus dieser Sperrausnehmung in die unwirksame Position zurückgezogen wird.
Aufgrund dieser Scheiben-Schichtkonstruktion gelingt es, den gesamten Antrieb sehr flach auszugestalten, wobei es möglich ist, unter Gewährlei­ stung aller Funktionen eine Bauhöhe von etwa 20 mm einzuhalten und dabei auch die erforderlichen Stabilitäten zu gewährleisten.
Zu erwähnen ist, daß das Verfahren des Einschubes 2 auch motorisch erfolgen kann, wobei in diesem Falle ein entsprechender Motorantrieb am Schottblech plaziert werden kann.
Bezugszeichenliste
1
Schaltzelle
2
Einschub
3
Fuhrungsschienen
4
Schubstange
5
Schwenkantriebseinheit
6
Betätigungsorgan (Teil-Drehteller)
7
Verriegelungseinheit
8
Verriegelungseinheit
9
Rasthebel
10
Steckhebel
11
Führungsbolzen
12
Führung
13
Schubstangenkuppelbolzen
14
Flachzunge
15
Wippe
16
Sperrausnehmung
17
Schwenkachse
18
Riegelstange
19
Sperrausnehmung
20
Steuerausnehmung
21
Blockierhebel
22
Mitnehmerhebel
23
Flachwippe
24
Winkelwippe
25
Kuppelschlitz
26
Deckelteil
27
Bodenteil
28
Oberscheibe
29
Zwischenscheibe
30
Unterscheibe

Claims (7)

1. Vorrichtung zur Bewegung eines ein Schaltgerät tragenden Ein­ schubs zwischen vorgegebenen Positionen in einer Schaltanlage, insbesondere zum Verfahren eines Schalter-Einschubs in einer Mittelspannungsschaltzelle, dadurch gekennzeichnet,
daß am Einschub (2) insbesondere im wesentlichen mittig eine Schubstange (4) in einer Horizontalebene schwenkbar angelenkt und in einer Kuppel-Schräglage positionierbar ist,
daß in der den Einschub (2) aufnehmenden Schaltzelle (1) türseitig eine mit der Schubstange (4) kuppelbare und in Flachbauweise aus­ geführte Schwenkantriebseinheit (5) vorgesehen ist, die ein in Schaltzellenmitte gelagertes und in einer Horizontalebene mittels ei­ nes Steckhebels (10) verschwenkbares Betätigungsorgan (6) umfaßt, das zwangsgekuppelt mit der Schubstange (4) über einen Bereich kleiner 90° zwischen einer Teststellung und einer Betriebsstellung verschiebbar ist, in der die Schubstange (4) zumindest im wesentli­ chen parallel zur Bewegungsrichtung des Einschubs (2) verläuft.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsorgan (6) aus einem über etwa 80° verschwenk­ baren Teil-Drehteller besteht und die Schwenkantriebseinheit (5) mit den Schwenk-Endpositionen zugeordneten Verriegelungsein­ heiten (7, 8) versehen ist, die den auch bei geschlossener Schaltzel­ lentür einführbaren Steckhebel (10) nur in den Schwenk- Endpositionen freigeben.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß- die Verriegelungseinheiten (7, 8) eine über eine Wippe (15) steu­ erbare Flachzunge (14) umfassen, die in den Schwenk-Endpositio­ nen in eine Sperrausnehmung (16) eingreift und von der jeweiligen Sperrausnehmung mittels des die Wippe (15) betätigenden Steckhe­ bels (10) lösbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Zwangskopplung zwischen Teil-Drehteller (6) und Schub­ stange (4) ein unter Federvorspannung stehender Rasthebel (9) vor­ gesehen ist, der einen Führungsbolzen (11) trägt, welcher in Blockierlage des Rasthebels (9) in einer teilkreisförmigen Führung (12) der Schwenkantriebseinheit (5) zusammen mit dem Schubstangen­ kuppelbolzen (13) verfahrbar ist, und daß zur Entkopplung von Rasthebel (9) und Schubstange (4) beim Ausfahren des Einschubs ein den Rasthebel (9) in eine Freigabestellung verschwenkendes Ge­ stänge vorgesehen ist, das mittels eines am Einschub vorgesehenen und schwenkbar gelagerten Handgriffs betätigbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Teil-Drehteller (6) im Bereich seiner Schwenkachse (17) eine Riegelstange (18) angebracht ist, die durch den Teil-Drehteller (6) zur Einschub-Türverriegelung quer zur Bewegungsrichtung des Ein­ schubs (2) verschiebbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkantriebseinheit (5) aus einer Mehrschicht- Stanzblechkonstruktion besteht, bei der zwischen feststehenden Deckel- und Bodenteilen relativ dazu mittels des Steckhebels (10) verschwenkbare Segmentscheiben vorgesehen sind.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß am Außenumfang des verschwenkbaren, segmentscheibenför­ migen Teil-Drehtellers (3) der Test- und Betriebsstellung zugeord­ nete Sperr- und Steuerausnehmungen (19, 20) vorgesehen sind, wobei die Sperrausnehmungen (19) mit einem Blockierhebel (21) und die Steuerausnehmungen (20) mit einem Mitnehmerhebel (22) zusammenwirken und der Blockierhebel (21) mit einer Flachwippe (23) mit vertikaler Schwenkachse insbesondere justierbar verbun­ den und der schwenkbar gelagerte Mitnehmerhebel (22) insbesonde­ re flexibel mit dem Blockierhebel (21) gekoppelt ist, und
daß die Flachwippe (23) mit einer sich zumindest im wesentlichen über die Länge des Einschubs erstreckenden Winkelwippe (24) ge­ koppelt ist, deren zumindest mit einer Ausklinkung versehener frei­ er Schenkel in Abhängigkeit von der Schalterstellung, der Position des Steuersteckers und der Einschubverringelung in der Test- und Betriebsstellung blockierbar oder für eine Schwenkbewegung und damit eine Flachwippenbewegung freigebbar ist.
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