DE19749622C1 - Elektrische Klemme - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine elektrische Klemme mit einem Gehäuse, mit Anschlüssen
für ankommende, isolierte Leiter, mit mindestens einer Stromschiene, mit mindestens
einem Betätigungsschieber und mit mindestens einem Schneidelement, wobei der Be
tätigungsschieber relativ zu dem Schneidelement in der elektrischen Klemme beweg
lich angeordnet ist und eine für den ankommenden Leiter vorgesehene Leiterauf
nahme aufweist und das Schneidelement den elektrischen Kontakt eines in die elek
trische Klemme eingesteckten Leiters mit der Stromschiene herstellt.
Elektrische Klemmen der zuvor beschriebenen Art sind aus der DE-AS 29 02 536 B1
und der DE 32 39 708 C2 bekannt. Bei den dort offenbarten Klemmen handelt es
sich um Reihenklemmen, also um elektrische Klemmen, bei denen Anschlüsse für an
kommende und abgehende elektrische Leiter vorhanden sind, die über eine gemein
same Stromschiene miteinander verbunden sind.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es nun, die bekannte Klemme für isolierte
Leiter derart auszugestalten, daß sie auch als Durchführungsklemme, wie sie bei
spielsweise aus der DE 37 33 156 C1 bekannt sind, verwendbar ist und daß die Betä
tigungsmöglichkeit verbessert ist.
Die zuvor aufgezeigte Aufgabe ist nach der Lehre der Erfindung da
durch gelöst, daß das Gehäuse an einer Seite Verbindungsmittel aufweist und die
Stromschiene oder die Stromschienen an dieser Seite aus der elektrischen Klemme
herausgeführt ist bzw. sind, so daß die elektrische Klemme nach Art einer Durchfüh
rungsklemme an einer Gehäusewand befestigbar ist und die Durchführung der an
kommenden Leiter durch die Gehäusewand ermöglicht, daß der Betätigungsschieber
eine Aufnahme zum Eingriff eines Hilfsmittels aufweist und mit dem Hilfsmittel die
elektrische Klemme von einem Zustand, in dem das Einstecken eines ankommenden
Leiters möglich ist, in den kontaktierten Zustand geführt werden kann und daß eine
zur Führung des Hilfsmittels geeignete Betätigungshilfe vorgesehen ist und die Betä
tigungshilfe gleichzeitig als Widerlager für das Hilfsmittel dient.
Durch die zuvor beschriebene Ausgestaltung der elektrischen Klemme ist ein schnel
les, aber dennoch sicheres elektrisches Anschließen von elektrischen Geräten, die ein
Gehäuse aufweisen, möglich. Durch die an einer Seite des Gehäuses ausgebildeten
Verbindungsmittel kann die elektrische Klemme von außen her an die Gehäusewand
angesetzt und dort beispielsweise durch Verschrauben oder Verrasten befestigt wer
den. Durch eine in der Gehäusewand des elektronischen Gerätes dafür vorgesehene
Öffnung ragen dann zumindest die Enden der Stromschiene in das Innere des elektri
schen Geräts, wo die Stromschiene mit den entsprechenden Anschlüssen des elektri
schen Geräts verbunden werden können. Mit dem Hilfsmittel ist ein einfaches und
problemloses Verschieben des Betätigungsschiebers gewährleistet, wobei das Hilfs
mittel beispielsweise ein Schraubendreher oder auch ein einfacher Stift sein kann.
Die Betätigungshilfe ist vorteilhafterweise so ausgestaltet, daß sie in dem Gehäuse der
elektrischen Klemme drehbar gelagert ist und mit ihrem einen Ende in den Betäti
gungsschieber eingreift, so daß eine gewollte Verschiebung des Betätigungsschiebers
unterstützt wird.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist die erfindungs
gemäße elektrische Klemme mindestens eine zusätzliche Öffnung zur Aufnahme eines
Prüfsteckers auf. Durch diese Öffnung kann die Spitze eines Prüfsteckers auf einfa
che Weise in das Innere der elektrischen Klemme eingeführt werden, so daß eine
Spannungsmessung durchgeführt werden kann. Vorteilhafterweise ist zu diesem
Zweck ein Stromschienenabschnitt zur Einsteckrichtung des Prüfsteckers hin abge
bogen, so daß der eingesteckte Prüfstecker mit dem parallel verlaufenden Stromschie
nenabschnitt einen elektrischen Kontakt hat, wobei er vorteilhafterweise durch eine
in dem Gehäuse ausgebildete Gegenfläche gegen diesen Stromschienenabschnitt ge
drückt wird.
Eine letzte vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung, die hier noch erwähnt werden
soll, besteht darin, daß benachbarte Klemmen durch eine von oben in die elektrische
Klemme einsteckbare Brücke elektrisch leitend miteinander verbindbar sind. So kön
nen auf einfache Weise mehrere zu einem Klemmenblock zusammengerastete elektri
sche Klemmen durch das Einschieben einer solchen Brücke auf ein gemeinsames Po
tential gelegt werden.
Im einzelnen gibt es nun eine Vielzahl von Möglichkeiten, die erfindungsgemäße
elektrische Klemme auszugestalten. Dazu wird verwiesen einerseits auf die dem Pa
tentanspruch 1 nachgeordneten Patentansprüche, andererseits auf die Beschreibung
eines bevorzugten Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung. In der
Zeichnung zeigen
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen elektrischen Klemme
mit einem in die Klemme eingesteckten isolierten Leiter,
Fig. 2 eine Ausschnittsvergrößerung der elektrischen Klemme nach Fig. 1, zur
Verdeutlichung des Zusammenwirkens der Betätigungshilfe mit dem Be
tätigungsschieber,
Fig. 3 zu einem Klemmblock zusammengerastete erfindungsgemäße elektrische
Klemmen, die an ein elektrisches Gerät angeschlossen sind, und
Fig. 4 ein vergrößerter Ausschnitt von zwei erfindungsgemäßen elektrischen
Klemmen mit einer in die Klemmen einschiebbaren Brücke.
Die in Fig. 1 dargestellte elektrische Klemme 1 besteht zunächst aus einem Gehäuse 2,
wobei das Gehäuse 2 seitlich teilweise offen ist, aus Anschlüssen 3 zum Anschluß
von isolierten Leitern 4, wozu an der Oberseite 5 des Gehäuses 2 Langlöcher 6 aus
gebildet sind, und aus Stromschienen 7, die an einer Seite aus dem Gehäuse 2 der
elektrischen Klemme 1 herausragen.
Im Inneren des Gehäuses 2 befinden sich zwei Betätigungsschieber 8 und außerdem
zwei Schneidelemente 9. Die Betätigungsschieber 8 weisen jeweils eine Leiterauf
nahme 10 auf, die an einem Teil 11 des Betätigungsschiebers 8 ausgebildet sind, der
sich einerseits unterhalb des Langloches 6 befindet, andererseits beim Verschieben
des Betätigungsschiebers 8 über das Schneidelement 9 herüberragt. Außerdem weist
die elektrische Klemme 1 an der Seite des Gehäuses 2, an der die Stromschienen 7 aus
Gehäuse 2 herausragen, Verbindungsmittel 12 auf, mit deren Hilfe die elektrische
Klemme 1 an eine - hier nicht dargestellte - Gehäusewand eines elektrischen Geräts
befestigt werden kann.
Der Betätigungsschieber 8 ist weiter mit einer Aufnahme 13 versehen, in die ein Hilfs
mittel 14, beispielsweise ein Schraubendreher, eingreifen kann. Mit einem solchen
Hilfsmittel 14 kann der Betätigungsschieber 8 zum Anschließen eines isolierten Lei
ters 4 an die elektrische Klemme 1 in Richtung auf das Schneidelement 9 geschoben
werden. Dabei wird der elektrische Leiter 4, der in der Aufnahme 13 des Betätigungs
schiebers 8 geführt wird, in Schneiden 15 des U-förmigen Schneidelements 9 ge
drückt, so daß die Isolierung 16 des elektrischen Leiters 4 durchtrennt wird und da
durch die Seele 17 des Leiters 4 über das elektrisch leitende Schneidelement 9 mit der
Stromschiene 7 verbunden wird.
Die elektrische Klemme 1 weist darüber hinaus noch eine Betätigungshilfe 18 auf, die
die Oberseite 5 des Gehäuses 2 eingerastet werden kann und so ausgebildet ist,
daß das eine Ende 19 der Betätigungshilfe 18 seitlich in den Betätigungsschieber 8
eingreift. Das Zusammenwirken von Betätigungshilfe 18 und Betätigungsschieber 8
sowie eine vorteilhafte Ausgestaltung der Betätigungshilfe 18 sind in Fig. 2 darge
stellt.
Die Betätigungshilfe 18 ist in der Oberseite 5 des Gehäuses 2 drehbar gelagert und
weist ein schmales Führungsstück 20 auf, welches sowohl zur Führung als auch als
Widerlager bei der Betätigung des Hilfsmittels 14 dient. Befindet sich der Betäti
gungsschieber 8 in seiner von dem Schneidelement 9 entfernten Stellung, so kann der
Anschluß eines isolierten elektrischen Leiters 4 folgendermaßen durchgeführt wer
den:
Der Leiter 4 wird durch das Langloch 6 in die Leiteraufnahme 10 des Betätigungs schiebers 8 eingeführt. Ein Hilfsmittel 14, beispielsweise ein Schraubendreher, wird in den Betätigungsschieber 8 eingesteckt, und zwar derart, daß das Hilfsmittel 14 von oben durch die Betätigungshilfe 18 bzw. durch deren Führungsstück 20 so weit in den Betätigungsschieber 8 eingesteckt wird, daß die Spitze des Hilfsmittels 14 in der konisch verlaufenden Aufnahme 13 des Betätigungsschiebers 8 aufsetzt. Nun wird das Hilfsmittel 14 an seinem oberen Ende in Richtung auf die Verbindungsmittel 12 bewegt, wobei sich das Hilfsmittel 14 und mit ihm auch die Betätigungshilfe 18 um ih ren Drehpunkt dreht. Dieser Drehpunkt befindet sich auf Höhe des schmalen Füh rungsstückes 20, welches gleichzeitig als Widerlager für das Hilfsmittel 14, hier also den Schraubendreher, dient. Der Betätigungsschieber 8 wird nun zum einen direkt durch die Bewegung des Hilfsmittels 14 in Richtung auf das Schneidelement 9 ge schoben, zum anderen wird diese Bewegung zusätzlich durch die in den Betäti gungsschieber 8 eingreifende Betätigungshilfe 18 unterstützt.
Der Leiter 4 wird durch das Langloch 6 in die Leiteraufnahme 10 des Betätigungs schiebers 8 eingeführt. Ein Hilfsmittel 14, beispielsweise ein Schraubendreher, wird in den Betätigungsschieber 8 eingesteckt, und zwar derart, daß das Hilfsmittel 14 von oben durch die Betätigungshilfe 18 bzw. durch deren Führungsstück 20 so weit in den Betätigungsschieber 8 eingesteckt wird, daß die Spitze des Hilfsmittels 14 in der konisch verlaufenden Aufnahme 13 des Betätigungsschiebers 8 aufsetzt. Nun wird das Hilfsmittel 14 an seinem oberen Ende in Richtung auf die Verbindungsmittel 12 bewegt, wobei sich das Hilfsmittel 14 und mit ihm auch die Betätigungshilfe 18 um ih ren Drehpunkt dreht. Dieser Drehpunkt befindet sich auf Höhe des schmalen Füh rungsstückes 20, welches gleichzeitig als Widerlager für das Hilfsmittel 14, hier also den Schraubendreher, dient. Der Betätigungsschieber 8 wird nun zum einen direkt durch die Bewegung des Hilfsmittels 14 in Richtung auf das Schneidelement 9 ge schoben, zum anderen wird diese Bewegung zusätzlich durch die in den Betäti gungsschieber 8 eingreifende Betätigungshilfe 18 unterstützt.
Durch das Aufschieben des Teils 11 des Betätigungsschiebers 8 über das Schneid
element 9 wird der Leiter 4, der in der Leiteraufnahme 10 steckt und somit die Bewe
gung des Betätigungsschiebers 8 mit vollzieht, in die Schneiden 15 des Schneidele
ments 9 gedrückt. Dabei durchtrennen die Schneiden 15 die Isolierung 16 und kon
taktieren die leitende Seele 17 des elektrischen Leiters 4.
Die Betätigungshilfe 18 weist eine Spitze 22 auf, die einem Monteur die Anschluß
stellung anzeigt, d. h. ob ein elektrischer Leiter 4 kontaktiert ist oder nicht bzw. ob
ein neuer Leiter 4 eingeführt werden kann oder nicht. In Fig. 1 sind sowohl ein elek
trischer Leiter 4 als auch ein Hilfsmittel 14 sowohl in der kontaktierten Stellung (Voll
liniendarstellung) als auch in der nicht kontaktierten Stellung (Strichpunktdarstel
lung) dargestellt.
In Fig. 1 sind zwei zusätzliche Öffnungen 23 an der Oberseite 5 des Gehäuses 2 er
kennbar, die zur Aufnahme eines Prüfsteckers 24 dienen. Mit Hilfe eines solchen
Prüfsteckers 24 kann die Spannung in einer elektrischen Klemme 1 überprüft werden.
Um einen sicheren elektrischen Kontakt eines eingesteckten Prüfsteckers 24 zu ge
währleisten, sind die Stromschienen 7 zur Einsteckrichtung des Prüfsteckers 24 hin
abgebogen, so daß sich der Prüfstecker 24 mit seiner Spitze an den parallel dazu ver
laufenden Stromschienenabschnitt 25 anlegt. Um einen sicheren Kontakt zwischen
dem Prüfstecker 24 und dem parallel dazu verlaufenden Stromschienenabschnitt 25
zu gewährleisten, ist in einem geringen Abstand zu dem Stromschienenabschnitt 25
im Gehäuse 2 eine Gegenfläche 26 ausgebildet, die aus einer Kunststoffläche mit Ver
stärkungsrippenkontur besteht und den Prüfstecker 24 gegen den Stromschienenab
schnitt 25 drückt.
In Fig. 3 ist nun ein aus drei elektrischen Klemmen 1 zusammengesetzter Klemmen
block 27 dargestellt, an den insgesamt fünf elektrische Leiter 4 und zwei Prüfstecker
24 angeschlossen sind. Ein Hilfsmittel 14 ist durch eine der sechs Betätigungshilfen
18 in einen der hier nicht sichtbaren sechs Betätigungsschieber eingesteckt. Bei den
insgesamt fünf Anschlüssen 3, in denen elektrische Leiter 4 eingesteckt sind, befin
den sich jeweils die Spitzen 22 der Betätigungshilfen 18 in einer Position, die den
kontaktierten Zustand anzeigt. Die eine Betätigungshilfe 18', die zu dem Anschluß 3
gehört, bei dem kein Leiter 4 eingesteckt ist, zeigt durch ihre Stellung an, daß ein
neuer Leiter 4 durch das Langloch 6 in den darunterliegenden Betätigungsschieber 8
eingesteckt werden kann.
In Fig. 4 ist ein Detailausschnitt eines aus zwei elektrischen Klemmen 1 bestehenden
Klemmenblocks 27 dargestellt, anhand dessen die Funktionsweise einer in den
Klemmenblock 27 einsteckbaren Brücke 28 deutlich wird. Die Brücke 28 besteht
hierbei aus zwei U-förmigen Gabelstücken 29 und einem gemeinsamen Griff 30; sie
kann mit Hilfe des gemeinsamen Griffes 30 in den Klemmenblock 27 von oben einge
schoben werden, so daß die Brücke 28 dann eine in Fig. 4 gestrichelt dargestellte
Position einnimmt. In dieser Position umfassen die einzelnen U-förmigen Gabelstücke
29 jeweils eine Stromschiene 7 einer elektrischen Klemme 1. Somit können auf einfa
che Weise benachbarte Klemmen 1 gebrückt werden, d. h. auf ein gemeinsames Po
tential gelegt werden. Besteht der Klemmenblock 27 aus mehr als nur zwei elektri
schen Klemmen 1 - wie dies in Fig. 4 gezeigt ist - und besteht die Brücke 28 ebenfalls
aus mehr als nur zwei U-förmigen Gabelstücken 29, so können entweder mehr als nur
zwei benachbarte Stromschienen miteinander gebrückt werden oder es können
durch Herausbrechen einzelner Gabelstücke 29 einzelne elektrische Klemmen 1 beim
Brücken "übersprungen" werden.
Claims (13)
1. Elektrische Klemme mit einem Gehäuse (2), mit Anschlüssen (3) für ankommende,
isolierte Leiter (4), mit mindestens einer Stromschiene (7), mit mindestens einem Betä
tigungsschieber (8) und mit mindestens einem Schneidelement (9), wobei der Betäti
gungsschieber (8) relativ zu dem Schneidelement (9) in der elektrischen Klemme (1)
verschiebbar angeordnet ist und eine für den ankommenden Leiter (4) vorgesehene
Leiteraufnahme (10) aufweist und das Schneidelement (9) den elektrischen Kontakt
eines in die elektrische Klemme (1) eingesteckten Leiters (4) mit der Stromschiene (7)
herstellt, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (2) an einer Seite Verbindungs
mittel (12) aufweist und die Stromschiene (7) bzw. die Stromschienen (7) an dieser
Seite aus der elektrischen Klemme (1) herausgeführt ist bzw. sind, so daß die elektri
sche Klemme (1) nach Art einer Durchführungsklemme an einer Gehäusewand befe
stigbar ist und die Durchführung der ankommenden Leiter (4) durch die Gehäuse
wand ermöglicht, daß der Betätigungsschieber (8) eine Aufnahme (13) zum Eingriff
eines Hilfsmittels (14) aufweist und mit dem Hilfsmittel (14) die elektrische Klemme (1)
von einem Zustand, in dem das Einstecken eines ankommenden Leiters (4) möglich
ist, in den kontaktierten Zustand geführt werden kann und daß eine zur Führung des
Hilfsmittels (14) geeignete Betätigungshilfe (18) vorgesehen ist und die Betäti
gungshilfe (18) gleichzeitig als Widerlager für das Hilfsmittel (14) dient.
2. Elektrische Klemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betäti
gungshilfe (18) in dem Gehäuse (2) der elektrischen Klemme (1) drehbar gelagert ist
und mit ihrem einen Ende (19) in den Betätigungsschieber (8) eingreift, so daß eine
gewollte Verschiebung des Betätigungsschiebers (8) unterstützt wird.
3. Elektrische Klemme nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsmittel
(14) - z. B. ein Schraubendreher - durch ein schmales Führungsstück (20) der Betäti
gungshilfe (18) soweit in den Betätigungsschieber (8) einsteckbar ist, daß das Hilfs
mittel (14) mit seinem Endstück in der Aufnahme (13) des Betätigungsschiebers (8)
aufsetzt.
4. Elektrische Klemme nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Betäti
gungsschieber (8) gleichzeitig durch eine Bewegung des in den Betätigungsschieber
(8) eingesteckten Hilfsmittels (14) und eine ebenfalls durch die Bewegung des Hilfs
mittels (14) ausgelöste Drehbewegung der Betätigungshilfe (18) relativ zum
Schneidelement (9) verschiebbar ist.
5. Elektrische Klemme nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Betäti
gungshilfe (18) in die Oberseite (5) des Gehäuses (2) einrastbar ist und eine von dem
Betätigungsschieber (8) wegweisende Spitze (22) aufweist und daß die Ausrichtung
der Spitze (22) der Betätigungshilfe (18) die Anschlußstellung der elektrischen Klem
me (1) anzeigt.
6. Elektrische Klemme nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die elektrische Klemme (1) mindestens eine zusätzliche Öffnung (23) zur Auf
nahme eines Prüfsteckers (24) aufweist.
7. Elektrische Klemme nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Strom
schiene (7) zur Einsteckrichtung des Prüfsteckers (24) hin abgebogen ist, so daß ein
in die elektrische Klemme (1) eingesteckter Prüfstecker (24) mit dem parallel verlau
fenden Stromschienenabschnitt (25) einen elektrischen Kontakt hat.
8. Elektrische Klemme nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Ge
häuse (2) eine Gegenfläche (26) ausgebildet ist und die Gegenfläche (26) den Prüf
stecker (24) an den Stromschienenabschnitt (25) drückt.
9. Elektrische Klemme nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenflä
che (26) von einer Kunststofffläche mit Verstärkungsrippenkontur gebildet ist.
10. Elektrische Klemme nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Klemmen (1) zu einem Klemmenblock (27) zusammengerastet werden
können.
11. Elektrische Klemme nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß benachbar
ter Klemmen (1) durch eine von oben in die elektrischen Klemmen (1) einsteckbare
Brücke (28) elektrisch leitend miteinander verbindbar sind.
12. Elektrische Klemme nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die ein
steckbare Brücke (28) U-förmige Gabelstücke (29) aufweist, die Gabelstücke (29) die
einzelnen Stromschienen (7) seitlich umfassen und durch Herausbrechen einzelner
Gabelstücke (29) beim Brücken Klemmen (1) "übersprungen" werden können.
13. Elektrische Klemme nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens zwei in Längsrichtung der Klemme (1) hintereinander angeordnete
Anschlüsse (3) vorgesehen sind.
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| DE1997149622 DE19749622C1 (de) | 1997-11-11 | 1997-11-11 | Elektrische Klemme |
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Publications (1)
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