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DE19749622C1 - Elektrische Klemme - Google Patents

Elektrische Klemme

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DE19749622C1
DE19749622C1 DE1997149622 DE19749622A DE19749622C1 DE 19749622 C1 DE19749622 C1 DE 19749622C1 DE 1997149622 DE1997149622 DE 1997149622 DE 19749622 A DE19749622 A DE 19749622A DE 19749622 C1 DE19749622 C1 DE 19749622C1
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DE
Germany
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electrical
aid
electrical terminal
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DE1997149622
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Inventor
Volker Dipl Ing Bergmann
Heinz Dipl Ing Reibke
Bernd Dipl Ing Wilinski
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Phoenix Contact GmbH and Co KG
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Phoenix Contact GmbH and Co KG
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/24Connections using contact members penetrating or cutting insulation or cable strands
    • H01R4/2416Connections using contact members penetrating or cutting insulation or cable strands the contact members having insulation-cutting edges, e.g. of tuning fork type
    • H01R4/242Connections using contact members penetrating or cutting insulation or cable strands the contact members having insulation-cutting edges, e.g. of tuning fork type the contact members being plates having a single slot
    • H01R4/2425Flat plates, e.g. multi-layered flat plates
    • H01R4/2429Flat plates, e.g. multi-layered flat plates mounted in an insulating base
    • H01R4/2433Flat plates, e.g. multi-layered flat plates mounted in an insulating base one part of the base being movable to push the cable into the slot
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R9/00Structural associations of a plurality of mutually-insulated electrical connecting elements, e.g. terminal strips or terminal blocks; Terminals or binding posts mounted upon a base or in a case; Bases therefor
    • H01R9/22Bases, e.g. strip, block, panel
    • H01R9/24Terminal blocks
    • H01R9/26Clip-on terminal blocks for side-by-side rail- or strip-mounting

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  • Connections Arranged To Contact A Plurality Of Conductors (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine elektrische Klemme mit einem Gehäuse, mit Anschlüssen für ankommende, isolierte Leiter, mit mindestens einer Stromschiene, mit mindestens einem Betätigungsschieber und mit mindestens einem Schneidelement, wobei der Be­ tätigungsschieber relativ zu dem Schneidelement in der elektrischen Klemme beweg­ lich angeordnet ist und eine für den ankommenden Leiter vorgesehene Leiterauf­ nahme aufweist und das Schneidelement den elektrischen Kontakt eines in die elek­ trische Klemme eingesteckten Leiters mit der Stromschiene herstellt.
Elektrische Klemmen der zuvor beschriebenen Art sind aus der DE-AS 29 02 536 B1 und der DE 32 39 708 C2 bekannt. Bei den dort offenbarten Klemmen handelt es sich um Reihenklemmen, also um elektrische Klemmen, bei denen Anschlüsse für an­ kommende und abgehende elektrische Leiter vorhanden sind, die über eine gemein­ same Stromschiene miteinander verbunden sind.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es nun, die bekannte Klemme für isolierte Leiter derart auszugestalten, daß sie auch als Durchführungsklemme, wie sie bei­ spielsweise aus der DE 37 33 156 C1 bekannt sind, verwendbar ist und daß die Betä­ tigungsmöglichkeit verbessert ist.
Die zuvor aufgezeigte Aufgabe ist nach der Lehre der Erfindung da­ durch gelöst, daß das Gehäuse an einer Seite Verbindungsmittel aufweist und die Stromschiene oder die Stromschienen an dieser Seite aus der elektrischen Klemme herausgeführt ist bzw. sind, so daß die elektrische Klemme nach Art einer Durchfüh­ rungsklemme an einer Gehäusewand befestigbar ist und die Durchführung der an­ kommenden Leiter durch die Gehäusewand ermöglicht, daß der Betätigungsschieber eine Aufnahme zum Eingriff eines Hilfsmittels aufweist und mit dem Hilfsmittel die elektrische Klemme von einem Zustand, in dem das Einstecken eines ankommenden Leiters möglich ist, in den kontaktierten Zustand geführt werden kann und daß eine zur Führung des Hilfsmittels geeignete Betätigungshilfe vorgesehen ist und die Betä­ tigungshilfe gleichzeitig als Widerlager für das Hilfsmittel dient.
Durch die zuvor beschriebene Ausgestaltung der elektrischen Klemme ist ein schnel­ les, aber dennoch sicheres elektrisches Anschließen von elektrischen Geräten, die ein Gehäuse aufweisen, möglich. Durch die an einer Seite des Gehäuses ausgebildeten Verbindungsmittel kann die elektrische Klemme von außen her an die Gehäusewand angesetzt und dort beispielsweise durch Verschrauben oder Verrasten befestigt wer­ den. Durch eine in der Gehäusewand des elektronischen Gerätes dafür vorgesehene Öffnung ragen dann zumindest die Enden der Stromschiene in das Innere des elektri­ schen Geräts, wo die Stromschiene mit den entsprechenden Anschlüssen des elektri­ schen Geräts verbunden werden können. Mit dem Hilfsmittel ist ein einfaches und problemloses Verschieben des Betätigungsschiebers gewährleistet, wobei das Hilfs­ mittel beispielsweise ein Schraubendreher oder auch ein einfacher Stift sein kann.
Die Betätigungshilfe ist vorteilhafterweise so ausgestaltet, daß sie in dem Gehäuse der elektrischen Klemme drehbar gelagert ist und mit ihrem einen Ende in den Betäti­ gungsschieber eingreift, so daß eine gewollte Verschiebung des Betätigungsschiebers unterstützt wird.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist die erfindungs­ gemäße elektrische Klemme mindestens eine zusätzliche Öffnung zur Aufnahme eines Prüfsteckers auf. Durch diese Öffnung kann die Spitze eines Prüfsteckers auf einfa­ che Weise in das Innere der elektrischen Klemme eingeführt werden, so daß eine Spannungsmessung durchgeführt werden kann. Vorteilhafterweise ist zu diesem Zweck ein Stromschienenabschnitt zur Einsteckrichtung des Prüfsteckers hin abge­ bogen, so daß der eingesteckte Prüfstecker mit dem parallel verlaufenden Stromschie­ nenabschnitt einen elektrischen Kontakt hat, wobei er vorteilhafterweise durch eine in dem Gehäuse ausgebildete Gegenfläche gegen diesen Stromschienenabschnitt ge­ drückt wird.
Eine letzte vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung, die hier noch erwähnt werden soll, besteht darin, daß benachbarte Klemmen durch eine von oben in die elektrische Klemme einsteckbare Brücke elektrisch leitend miteinander verbindbar sind. So kön­ nen auf einfache Weise mehrere zu einem Klemmenblock zusammengerastete elektri­ sche Klemmen durch das Einschieben einer solchen Brücke auf ein gemeinsames Po­ tential gelegt werden.
Im einzelnen gibt es nun eine Vielzahl von Möglichkeiten, die erfindungsgemäße elektrische Klemme auszugestalten. Dazu wird verwiesen einerseits auf die dem Pa­ tentanspruch 1 nachgeordneten Patentansprüche, andererseits auf die Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung. In der Zeichnung zeigen
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen elektrischen Klemme mit einem in die Klemme eingesteckten isolierten Leiter,
Fig. 2 eine Ausschnittsvergrößerung der elektrischen Klemme nach Fig. 1, zur Verdeutlichung des Zusammenwirkens der Betätigungshilfe mit dem Be­ tätigungsschieber,
Fig. 3 zu einem Klemmblock zusammengerastete erfindungsgemäße elektrische Klemmen, die an ein elektrisches Gerät angeschlossen sind, und
Fig. 4 ein vergrößerter Ausschnitt von zwei erfindungsgemäßen elektrischen Klemmen mit einer in die Klemmen einschiebbaren Brücke.
Die in Fig. 1 dargestellte elektrische Klemme 1 besteht zunächst aus einem Gehäuse 2, wobei das Gehäuse 2 seitlich teilweise offen ist, aus Anschlüssen 3 zum Anschluß von isolierten Leitern 4, wozu an der Oberseite 5 des Gehäuses 2 Langlöcher 6 aus­ gebildet sind, und aus Stromschienen 7, die an einer Seite aus dem Gehäuse 2 der elektrischen Klemme 1 herausragen.
Im Inneren des Gehäuses 2 befinden sich zwei Betätigungsschieber 8 und außerdem zwei Schneidelemente 9. Die Betätigungsschieber 8 weisen jeweils eine Leiterauf­ nahme 10 auf, die an einem Teil 11 des Betätigungsschiebers 8 ausgebildet sind, der sich einerseits unterhalb des Langloches 6 befindet, andererseits beim Verschieben des Betätigungsschiebers 8 über das Schneidelement 9 herüberragt. Außerdem weist die elektrische Klemme 1 an der Seite des Gehäuses 2, an der die Stromschienen 7 aus Gehäuse 2 herausragen, Verbindungsmittel 12 auf, mit deren Hilfe die elektrische Klemme 1 an eine - hier nicht dargestellte - Gehäusewand eines elektrischen Geräts befestigt werden kann.
Der Betätigungsschieber 8 ist weiter mit einer Aufnahme 13 versehen, in die ein Hilfs­ mittel 14, beispielsweise ein Schraubendreher, eingreifen kann. Mit einem solchen Hilfsmittel 14 kann der Betätigungsschieber 8 zum Anschließen eines isolierten Lei­ ters 4 an die elektrische Klemme 1 in Richtung auf das Schneidelement 9 geschoben werden. Dabei wird der elektrische Leiter 4, der in der Aufnahme 13 des Betätigungs­ schiebers 8 geführt wird, in Schneiden 15 des U-förmigen Schneidelements 9 ge­ drückt, so daß die Isolierung 16 des elektrischen Leiters 4 durchtrennt wird und da­ durch die Seele 17 des Leiters 4 über das elektrisch leitende Schneidelement 9 mit der Stromschiene 7 verbunden wird.
Die elektrische Klemme 1 weist darüber hinaus noch eine Betätigungshilfe 18 auf, die die Oberseite 5 des Gehäuses 2 eingerastet werden kann und so ausgebildet ist, daß das eine Ende 19 der Betätigungshilfe 18 seitlich in den Betätigungsschieber 8 eingreift. Das Zusammenwirken von Betätigungshilfe 18 und Betätigungsschieber 8 sowie eine vorteilhafte Ausgestaltung der Betätigungshilfe 18 sind in Fig. 2 darge­ stellt.
Die Betätigungshilfe 18 ist in der Oberseite 5 des Gehäuses 2 drehbar gelagert und weist ein schmales Führungsstück 20 auf, welches sowohl zur Führung als auch als Widerlager bei der Betätigung des Hilfsmittels 14 dient. Befindet sich der Betäti­ gungsschieber 8 in seiner von dem Schneidelement 9 entfernten Stellung, so kann der Anschluß eines isolierten elektrischen Leiters 4 folgendermaßen durchgeführt wer­ den:
Der Leiter 4 wird durch das Langloch 6 in die Leiteraufnahme 10 des Betätigungs­ schiebers 8 eingeführt. Ein Hilfsmittel 14, beispielsweise ein Schraubendreher, wird in den Betätigungsschieber 8 eingesteckt, und zwar derart, daß das Hilfsmittel 14 von oben durch die Betätigungshilfe 18 bzw. durch deren Führungsstück 20 so weit in den Betätigungsschieber 8 eingesteckt wird, daß die Spitze des Hilfsmittels 14 in der konisch verlaufenden Aufnahme 13 des Betätigungsschiebers 8 aufsetzt. Nun wird das Hilfsmittel 14 an seinem oberen Ende in Richtung auf die Verbindungsmittel 12 bewegt, wobei sich das Hilfsmittel 14 und mit ihm auch die Betätigungshilfe 18 um ih­ ren Drehpunkt dreht. Dieser Drehpunkt befindet sich auf Höhe des schmalen Füh­ rungsstückes 20, welches gleichzeitig als Widerlager für das Hilfsmittel 14, hier also den Schraubendreher, dient. Der Betätigungsschieber 8 wird nun zum einen direkt durch die Bewegung des Hilfsmittels 14 in Richtung auf das Schneidelement 9 ge­ schoben, zum anderen wird diese Bewegung zusätzlich durch die in den Betäti­ gungsschieber 8 eingreifende Betätigungshilfe 18 unterstützt.
Durch das Aufschieben des Teils 11 des Betätigungsschiebers 8 über das Schneid­ element 9 wird der Leiter 4, der in der Leiteraufnahme 10 steckt und somit die Bewe­ gung des Betätigungsschiebers 8 mit vollzieht, in die Schneiden 15 des Schneidele­ ments 9 gedrückt. Dabei durchtrennen die Schneiden 15 die Isolierung 16 und kon­ taktieren die leitende Seele 17 des elektrischen Leiters 4.
Die Betätigungshilfe 18 weist eine Spitze 22 auf, die einem Monteur die Anschluß­ stellung anzeigt, d. h. ob ein elektrischer Leiter 4 kontaktiert ist oder nicht bzw. ob ein neuer Leiter 4 eingeführt werden kann oder nicht. In Fig. 1 sind sowohl ein elek­ trischer Leiter 4 als auch ein Hilfsmittel 14 sowohl in der kontaktierten Stellung (Voll­ liniendarstellung) als auch in der nicht kontaktierten Stellung (Strichpunktdarstel­ lung) dargestellt.
In Fig. 1 sind zwei zusätzliche Öffnungen 23 an der Oberseite 5 des Gehäuses 2 er­ kennbar, die zur Aufnahme eines Prüfsteckers 24 dienen. Mit Hilfe eines solchen Prüfsteckers 24 kann die Spannung in einer elektrischen Klemme 1 überprüft werden. Um einen sicheren elektrischen Kontakt eines eingesteckten Prüfsteckers 24 zu ge­ währleisten, sind die Stromschienen 7 zur Einsteckrichtung des Prüfsteckers 24 hin abgebogen, so daß sich der Prüfstecker 24 mit seiner Spitze an den parallel dazu ver­ laufenden Stromschienenabschnitt 25 anlegt. Um einen sicheren Kontakt zwischen dem Prüfstecker 24 und dem parallel dazu verlaufenden Stromschienenabschnitt 25 zu gewährleisten, ist in einem geringen Abstand zu dem Stromschienenabschnitt 25 im Gehäuse 2 eine Gegenfläche 26 ausgebildet, die aus einer Kunststoffläche mit Ver­ stärkungsrippenkontur besteht und den Prüfstecker 24 gegen den Stromschienenab­ schnitt 25 drückt.
In Fig. 3 ist nun ein aus drei elektrischen Klemmen 1 zusammengesetzter Klemmen­ block 27 dargestellt, an den insgesamt fünf elektrische Leiter 4 und zwei Prüfstecker 24 angeschlossen sind. Ein Hilfsmittel 14 ist durch eine der sechs Betätigungshilfen 18 in einen der hier nicht sichtbaren sechs Betätigungsschieber eingesteckt. Bei den insgesamt fünf Anschlüssen 3, in denen elektrische Leiter 4 eingesteckt sind, befin­ den sich jeweils die Spitzen 22 der Betätigungshilfen 18 in einer Position, die den kontaktierten Zustand anzeigt. Die eine Betätigungshilfe 18', die zu dem Anschluß 3 gehört, bei dem kein Leiter 4 eingesteckt ist, zeigt durch ihre Stellung an, daß ein neuer Leiter 4 durch das Langloch 6 in den darunterliegenden Betätigungsschieber 8 eingesteckt werden kann.
In Fig. 4 ist ein Detailausschnitt eines aus zwei elektrischen Klemmen 1 bestehenden Klemmenblocks 27 dargestellt, anhand dessen die Funktionsweise einer in den Klemmenblock 27 einsteckbaren Brücke 28 deutlich wird. Die Brücke 28 besteht hierbei aus zwei U-förmigen Gabelstücken 29 und einem gemeinsamen Griff 30; sie kann mit Hilfe des gemeinsamen Griffes 30 in den Klemmenblock 27 von oben einge­ schoben werden, so daß die Brücke 28 dann eine in Fig. 4 gestrichelt dargestellte Position einnimmt. In dieser Position umfassen die einzelnen U-förmigen Gabelstücke 29 jeweils eine Stromschiene 7 einer elektrischen Klemme 1. Somit können auf einfa­ che Weise benachbarte Klemmen 1 gebrückt werden, d. h. auf ein gemeinsames Po­ tential gelegt werden. Besteht der Klemmenblock 27 aus mehr als nur zwei elektri­ schen Klemmen 1 - wie dies in Fig. 4 gezeigt ist - und besteht die Brücke 28 ebenfalls aus mehr als nur zwei U-förmigen Gabelstücken 29, so können entweder mehr als nur zwei benachbarte Stromschienen miteinander gebrückt werden oder es können durch Herausbrechen einzelner Gabelstücke 29 einzelne elektrische Klemmen 1 beim Brücken "übersprungen" werden.

Claims (13)

1. Elektrische Klemme mit einem Gehäuse (2), mit Anschlüssen (3) für ankommende, isolierte Leiter (4), mit mindestens einer Stromschiene (7), mit mindestens einem Betä­ tigungsschieber (8) und mit mindestens einem Schneidelement (9), wobei der Betäti­ gungsschieber (8) relativ zu dem Schneidelement (9) in der elektrischen Klemme (1) verschiebbar angeordnet ist und eine für den ankommenden Leiter (4) vorgesehene Leiteraufnahme (10) aufweist und das Schneidelement (9) den elektrischen Kontakt eines in die elektrische Klemme (1) eingesteckten Leiters (4) mit der Stromschiene (7) herstellt, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (2) an einer Seite Verbindungs­ mittel (12) aufweist und die Stromschiene (7) bzw. die Stromschienen (7) an dieser Seite aus der elektrischen Klemme (1) herausgeführt ist bzw. sind, so daß die elektri­ sche Klemme (1) nach Art einer Durchführungsklemme an einer Gehäusewand befe­ stigbar ist und die Durchführung der ankommenden Leiter (4) durch die Gehäuse­ wand ermöglicht, daß der Betätigungsschieber (8) eine Aufnahme (13) zum Eingriff eines Hilfsmittels (14) aufweist und mit dem Hilfsmittel (14) die elektrische Klemme (1) von einem Zustand, in dem das Einstecken eines ankommenden Leiters (4) möglich ist, in den kontaktierten Zustand geführt werden kann und daß eine zur Führung des Hilfsmittels (14) geeignete Betätigungshilfe (18) vorgesehen ist und die Betäti­ gungshilfe (18) gleichzeitig als Widerlager für das Hilfsmittel (14) dient.
2. Elektrische Klemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betäti­ gungshilfe (18) in dem Gehäuse (2) der elektrischen Klemme (1) drehbar gelagert ist und mit ihrem einen Ende (19) in den Betätigungsschieber (8) eingreift, so daß eine gewollte Verschiebung des Betätigungsschiebers (8) unterstützt wird.
3. Elektrische Klemme nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsmittel (14) - z. B. ein Schraubendreher - durch ein schmales Führungsstück (20) der Betäti­ gungshilfe (18) soweit in den Betätigungsschieber (8) einsteckbar ist, daß das Hilfs­ mittel (14) mit seinem Endstück in der Aufnahme (13) des Betätigungsschiebers (8) aufsetzt.
4. Elektrische Klemme nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Betäti­ gungsschieber (8) gleichzeitig durch eine Bewegung des in den Betätigungsschieber (8) eingesteckten Hilfsmittels (14) und eine ebenfalls durch die Bewegung des Hilfs­ mittels (14) ausgelöste Drehbewegung der Betätigungshilfe (18) relativ zum Schneidelement (9) verschiebbar ist.
5. Elektrische Klemme nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Betäti­ gungshilfe (18) in die Oberseite (5) des Gehäuses (2) einrastbar ist und eine von dem Betätigungsschieber (8) wegweisende Spitze (22) aufweist und daß die Ausrichtung der Spitze (22) der Betätigungshilfe (18) die Anschlußstellung der elektrischen Klem­ me (1) anzeigt.
6. Elektrische Klemme nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Klemme (1) mindestens eine zusätzliche Öffnung (23) zur Auf­ nahme eines Prüfsteckers (24) aufweist.
7. Elektrische Klemme nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Strom­ schiene (7) zur Einsteckrichtung des Prüfsteckers (24) hin abgebogen ist, so daß ein in die elektrische Klemme (1) eingesteckter Prüfstecker (24) mit dem parallel verlau­ fenden Stromschienenabschnitt (25) einen elektrischen Kontakt hat.
8. Elektrische Klemme nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Ge­ häuse (2) eine Gegenfläche (26) ausgebildet ist und die Gegenfläche (26) den Prüf­ stecker (24) an den Stromschienenabschnitt (25) drückt.
9. Elektrische Klemme nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenflä­ che (26) von einer Kunststofffläche mit Verstärkungsrippenkontur gebildet ist.
10. Elektrische Klemme nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Klemmen (1) zu einem Klemmenblock (27) zusammengerastet werden können.
11. Elektrische Klemme nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß benachbar­ ter Klemmen (1) durch eine von oben in die elektrischen Klemmen (1) einsteckbare Brücke (28) elektrisch leitend miteinander verbindbar sind.
12. Elektrische Klemme nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die ein­ steckbare Brücke (28) U-förmige Gabelstücke (29) aufweist, die Gabelstücke (29) die einzelnen Stromschienen (7) seitlich umfassen und durch Herausbrechen einzelner Gabelstücke (29) beim Brücken Klemmen (1) "übersprungen" werden können.
13. Elektrische Klemme nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei in Längsrichtung der Klemme (1) hintereinander angeordnete Anschlüsse (3) vorgesehen sind.
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