DE19749567C2 - Sitzmöbel mit ausschwenkbarer Fußstütze - Google Patents
Sitzmöbel mit ausschwenkbarer FußstützeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Sitzmöbel mit
aussschwenkbarer Fußstütze, bestehend aus einem
Möbelkorpus mit Seitenwangen, einem zwischen den
Seitenwangen angeordneten Sitzrahmenteil, das
neigungsverstellbar und längs des Möbelkorpus begrenzt
verschiebbar ist, einer Rückenlehne, die starr oder
neigungsverstellbar gehaltert ist, sowie einer
Fußstütze, die mittels des verschieblichen
Sitzrahmenteils aus der eingeschwenkten Ruhelage in
die ausgeschwenkte Stützlage verstellbar ist, wobei
die Verschiebung des Sitzrahmenteils durch den
Benutzer oder durch ein Antriebsmittel, zum Beispiel
einen elektromotorischen Antrieb erfolgt.
Derartige Sitzmöbel sind im Stand der Technik bekannt.
Es wird hierzu beispielsweise auf die DE 296 09 388 U1
verwiesen.
Bei den bekannten Sitzmöbeln dieser Gattung ist ein
Scherengelenksystem zur Betätigung der Fußstütze
vorgesehen, welches aus mindestens fünf Hebeln sowie
einem sogenannten Höckerblech am Sitzrahmenteil
besteht. Die Funktionsweise derartiger Sitzmöbel ist
dergestalt, daß zum Ausschwenken der Fußstütze
beispielsweise der Benutzer, der in dem Sitzmöbel
sitzt, das Sitzrahmenteil geringfügig nach hinten
verschiebt, wodurch das Scherengelenksystem betätigt
wird und die Fußstütze ausgeschwenkt wird. Das
Einschwenken der Fußstütze erfolgt analog umgekehrt,
wobei vorzugsweise der Einschwenkvorgang dadurch
eingeleitet wird, daß der Benutzer mit seinen Füßen
oder Beinen auf die Fußstütze im Sinne des
Einschwenkens einwirkt. Es ist auch bekannt, solche
Fußstützen dadurch zu betätigen, daß die Verschiebung
des Sitzrahmenteiles durch einen Stellantrieb,
beispielsweise ein Motor, erfolgt.
Die bekannten Systeme sind sehr aufwendig, da
mindestens fünf Hebel und weitere Elemente
erforderlich sind. Die Gelenksysteme sind jeweils
paarweise, vorzugsweise im Bereich der Seitenwangen
des Sitzmöbels angeordnet. Die Konstruktion gemäß
Stand der Technik ist nicht nur deswegen aufwendig,
weil eine Vielzahl von Einzelteilen benötigt wird,
sondern es sind auch entsprechend viele Anlenk- und
Drehpunkte erforderlich, woraus ein relativ großes
Seitenspiel des Gesamthebelsystems resultiert. Dies
ist für die Funktion nachteilig, wobei zudem aus der
Vielzahl der Drehpunkte eine gewisse Schwergängigkeit
resultiert.
Aus der DE 34 24 359 A1 ist ein Verstellstuhl
bekannt, der eine Fußstütze aufweist, die bei
Verstellung der Rückenlehne des Stuhles aus der
Sitzposition in die Liegeposition ausgeschwenkt wird,
wozu die Rückenlehne mit der Fußstütze über ein
komplexes Hebelsystem verbunden ist.
Aus der DE 25 24 568 A1 ist ein Sitzmöbel bekannt,
bei dem das Fußteil unabhängig von der Lageverstellung
des Sitz- und Rückenteiles lageverstellbar ist.
Ausgehend von dem eingangs genannten Stand der Technik
liegt der der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein
Sitzmöbel gattungsgemäßer Art zu schaffen, welches
unter Beibehalt des Funktionsprinzips der Kopplung und
Betätigung der Fußstütze kostengünstig unter Einsatz
weniger Bauteile realisiert werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, daß die
Fußstütze über paarweise angeordnete
Gelenkhebelsysteme mit dem Möbelkorpus, insbesondere
mit den Seitenwangen des Möbelkorpus, verbunden ist,
wobei jedes Gelenkhebelsystem einen ersten Gelenkhebel
aufweist, der an der Fußstütze angelenkt ist, an
dessen anderem Ende mit Abstand voneinander ein
zweiter und ein dritter Gelenkhebel angelenkt ist,
deren andere Enden am Möbelkorpus, insbesondere an der
Seitenwange des Möbelkorpus angelenkt sind, wobei die
Anlenkstellen Abstand voneinander aufweisen, und daß
der eine Gelenkhebel (der zweite oder dritte
Gelenkhebel) über die korpusseitige Anlenkstelle
verlängert ist und im Bereich der Verlängerung an dem
Sitzrahmenteil angelenkt ist.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung ist es lediglich
erforderlich, jedes Gelenkhebelsystem aus nur drei
Hebeln zusammenstellen, die entsprechend weniger
Drehpunkte aufweisen, so daß aus dieser Konstruktion
auch ein geringeres Spiel resultiert und die Funktion
des Hebelsystems relativ leichtgängig ist.
Um eine Ausbildung zu schaffen, die auch für
sogenannte bodenfreie Sitzmöbel brauchbar ist, bei
denen trotz der Bodenfreiheit des Sitzmöbels das
Gelenkhebelsystem nicht sichtbar ist, ist bevorzugt
vorgesehen, daß der erste Gelenkhebel sich bei
eingeschwenkter Fußstütze von der Rückseite der
Fußstütze unterhalb des Sitzrahmenteils bis nahe des
hinteren Endes des Sitzrahmenteils erstreckt und die
korpusseitigen Anlenkstellen des zweiten und dritten
Gelenkhebels nahe des vorderen Endes des
Sitzrahmenteils angeordnet sind.
Hieraus resultiert eine relativ flachliegende
Bauweise, so daß das Gelenkhebelsystem der
eingeschwenkten Fußstütze relativ nahe zur Unterseite
des Sitzrahmenteiles und annähernd parallel zu diesem
ausgerichtet ist. Trotz dieser Anordnung wird ein
relativ großer Ausschwenkweg der Fußstütze erreicht,
was für den Komfort des Benutzers vorteilhaft ist.
Bevorzugt ist zudem vorgesehen, daß die Länge des
zweiten und dritten Gelenkhebels zwischen den
korpusseitigen Gelenkstellen und den
Gelenkverbindungen mit dem ersten Gelenkhebel etwa
gleich ist, wobei der zweite Gelenkhebel, der näher
zur Fußstütze hin angeordnet ist, die Verlängerung mit
der Anlenkstelle des Sitzrahmenteils aufweist.
Desweiteren ist bevorzugt, daß die Verlängerung des
Gelenkhebels nur etwa den fünften Teil der Länge des
Gelenkhebels zwischen den Gelenkstellen am ersten
Gelenkhebel und am Korpus beträgt.
Zum Zwecke einer flachliegenden Bauweise ist zudem
bevorzugt, daß der erste Gelenkhebel mit dem zweiten
und dritten Gelenkhebel bei eingeschwenkter Fußstütze
einen spitzen Winkel einschließt.
Desweiteren ist bevorzugt vorgesehen, daß in der
Grundstellung bei eingeschwenkter Fußstütze die
Fußstütze an Teile des Korpus angelegt ist.
Hierdurch wird in der Grundstellung (bei
eingeschwenkter Fußstütze) ein Anschlag am Korpus für
die Fußstütze zur Verfügung gestellt, gegen den die
Fußstütze anläuft, so daß die Grundstellung arretiert
ist.
Zudem kann vorgesehen sein, daß an mindestens einem
der Gelenkhebel ein Wegbegrenzungsanschlag ausgebildet
ist, an den ein anderer der Gelenkhebel bei
ausgeschwenkter Fußstütze angelegt ist.
Hierdurch ist auch in der ausgefahrenen Stellung der
Fußstütze eine Wegbegrenzung und Anschlagbegrenzung
erreicht.
Desweiteren kann vorgesehen sein, daß die Fußstütze am
Ende des ersten Gelenkhebels frei schwenkbar angelenkt
ist oder daß zwischen Fußstütze und Gelenkhebel
wirksame Mittel vorgesehen sind, mittels derer die
Fußstütze zwangsweise aus der vertikalen Ausrichtung
bei eingeschwenkter Fußstütze in eine etwa horizontale
Ausrichtung bei ausgeschwenkter Fußstütze verstellbar
ist.
Die Fußstütze kann beispielsweise frei schwenkbar am
Ende des ersten Gelenkhebels angeordnet sein, so daß
sie allein durch den Benutzer in eine Lage verschwenkt
werden kann, die für die Auflage der Füße oder
Unterschenkel besonders geeignet ist. Durch
entsprechende Ausrichtung der Fußstütze an dem
Gelenkhebel ist es auch möglich, daß die Fußstütze
sich beim Ausschwenken in die ausgefahrene Position
allein durch Schwerkraft schon geringfügig oder
vollständig in die horizontale Lage bewegt. Es können
auch Stellmittel zur zwangsweisen Ausrichtung der
Fußstütze vorgesehen sein, wobei zum Beispiel eine
Feder zwischen Fußstütze und ersten Gelenkhebel
angeordnet sein kann, die beim Ausschwenken der
Fußstütze die Fußstütze in eine in etwa horizontale
Lage zwingt, während beim Einfahren der Fußstütze die
Fußstütze an korpusseitige Anschläge anschlägt und
hierdurch in die Vertikalposition überführt wird unter
gleichzeitiger Vorspannung des Federmittels. In dieser
Position bildet die Fußstütze quasi die Frontblende
des entsprechenden Sitzmöbels.
Die Schwenkung der Fußstütze in die horizontale Lage
kann auch dadurch erreicht werden, daß der
üblicherweise auf der Fußstütze angebrachte Polster-
oder Bezugsstoff in Form eines Stofflatzes bis zu dem
Bezugsstoff des Sitzrahmenteiles weitergeführt ist, so
daß beim Ausfahren der Fußstütze dieser Stofflatz ein
Zugmittel bildet, mittels dessen die Fußstütze in die
horinzontale Lage gedrängt wird. Beim Einfahren in die
eingeschwenkte Lage wird der Stofflatz entspannt, so
daß die Fußstütze sich wieder in die vertikale
Ruhestellung einstellen kann.
Die Erfindung ist nachstehend anhand eines
Ausführungsbeispieles erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Sitzmöbel
in der Grundstellung mit
eingeschwenkter Fußstütze;
Fig. 2 desgleichen in überlagerter
Darstellung der Grundstellung und
der Stellung, bei der die
Fußstütze ausgeschwenkt ist.
In der Zeichnung ist ein allgemein mit 1 bezeichnetes
Sitzmöbel mit ausschwenkbarer Fußstütze 2 gezeigt. Das
Sitzmöbel 1 besteht aus einem Korpus 3 mit
Seitenwangen 4 sowie einem zwischen den Seitenwangen 4
angeordneten Sitzrahmenteil 5, das neigungsverstellbar
und längs des Möbelkorpus 1 begrenzt verschiebbar ist.
Zusätzlich weist das Sitzmöbel eine Rückenlehne 6 auf,
die starr oder auch neigungsverstellbar angeordnet
ist. Die Fußstütze 2 ist mittels des verschieblichen
Sitzrahmenteils 5 aus der eingeschwenkten Ruhelage in
die ausgeschwenkte Stützlage verstellbar. Die
Verschiebung des Sitzrahmenteiles 5 erfolgt dabei
durch den Benutzer selbst.
Gemäß der Erfindung ist die Fußstütze 2 über paarweise
angeordnete Gelenkhebelsysteme mit dem Möbelkorpus 3,
insbesondere den Seitenwangen 4 des Möbelkorpus 3
verbunden. Die Gelenkhebelsysteme sind paarweise an
beiden Seiten des Sitzrahmenteiles angeordnet, wobei
in der Zeichnung nur die eine Seite gezeigt ist. Jedes
Gelenkhebelsystem weist einen ersten Gelenkhebel 7
auf, der rückseitig an der Fußstütze 2 angelenkt ist
(Anlenkstelle 8) und an dessen anderem Ende mit
Längsabstand voneinander ein zweiter Gelenkhebel 9 und
ein dritter Gelenkhebel 10 angelenkt sind.
Die Gelenkhebel 9, 10 kreuzen einander nicht, sondern
sind etwa parallel zueinander gerichtet.
Deren Anlenkstellen 11 beziehungsweise 12 weisen
Abstand voneinander auf. Sie sind also in
Längsrichtung des Gelenkhebels 7 mit Abstand
voneinander angeordnet. Die anderen Enden der
Gelenkhebel 9, 10 sind an der Seitenwange 4 des
Möbelkorpus 3 angelenkt (Anlenkstellen 13, 14), wobei
auch diese Anlenkstellen 13, 14 Abstand voneinander
aufweisen, also in Längsrichtung des Sitzrahmenteils
voneinander beabstandet sind. Der eine Gelenkhebel, im
Ausführungsbeispiel der zweite Gelenkhebel 9, ist über
die korpusseitige Anlenkstelle 13 hinaus verlängert
und im Bereich der Verlängerung an dem Sitzrahmenteil
5 angelenkt (Anlenkstelle 15). Das Sitzrahmenteil ist
zusätzlich im hinteren Bereich über einen Gelenkhebel
16 korpusseitig angelenkt (Anlenkstelle 17). Zum
Ausschwenken der Fußstütze 2 kann das Sitzrahmenteil 5
aus der Position in Fig. 1 in die Position gemäß
Fig. 2 zur Rücklehne 6 des Sitzmöbels hin geringfügig
verlagert werden. Hierdurch werden die Gelenkhebel 9
und 10 zwangsweise verschwenkt (in der Zeichnung im
Uhrzeigersinn), wobei gleichzeitig der daran
angelenkte Hebel 7 nach vorn bewegt wird, so daß die
an dessen Ende befindliche Fußstütze 2 in eine
ausgeschwenkte Lage überführt wird, in der die
Fußstütze 2 mit erheblichem Abstand von der Sitzfläche
des Sitzrahmenteiles 5 angeordnet ist und als Stütze
für die Füße oder Unterschenkel des Benutzers dienen
kann.
Der erste Gelenkhebel 7 erstreckt sich bei
eingeschwenkter Fußstütze 2, wie insbesondere aus
Fig. 1 ersichtlich ist, von der Rückseite der
Fußstütze 2 unterhalb des Sitzrahmenteils 5 bis nahe
dessen hinteren Endes, wobei die korpusseitigen
Anlenkstellen 13, 14 des zweiten und dritten
Gelenkhebels 9, 10 nahe des vorderen Endes des
Sitzrahmenteiles 5 angeordnet sind. Hierdurch wird das
Gelenkhebelsystem in der Ruhelage oder Grundstellung
relativ flachliegend angeordnet, so daß das
Gelenkhebelsystem auch für bodenfreie Sessel brauchbar
ist.
Die Länge des zweiten und dritten Gelenkhebels 9, 10
zwischen den korpusseitigen Gelenkstellen 13, 14 und
den Gelenkverbindungen 11, 12 mit dem ersten
Gelenkhebel 7 ist etwa gleich, wobei der zweite
Gelenkhebel 9, der näher zur Fußstütze 2 hin
angeordnet ist, die Verlängerung mit der Anlenkstelle
15 für das Sitzrahmenteil 5 aufweist. Die Verlängerung
des Gelenkhebels 9 beträgt etwa nur den fünften Teil
der Länge des Gelenkhebels zwischen den Gelenkstellen
13, 11.
Der erste Gelenkhebel 7 schließt mit dem zweiten und
dritten Gelenkhebel 9, 10 bei eingeschwenkter Fußstütze
2 (entsprechend Fig. 1) einen relativ kleinen spitzen
Winkel ein, was der flachliegenden Bauweise förderlich
ist. In der Grundstellung gemäß Fig. 1 ist bei
eingeschwenkter Fußstütze 2 die Fußstütze 2 an Teile
des Korpus 3 als Wegbegrenzung angelegt, so daß die
Grundstellung fixiert ist. Zusätzlich ist an
mindestens einem der Gelenkhebel, im
Ausführungsbeispiel an dem zweiten Gelenkhebel 9 ein
Wegbegrenzungsanschlag 18 ausgebildet, an den ein
anderer Gelenkhebel, im Ausführungsbeispiel der
Gelenkhebel 7, bei ausgeschwenkter Fußstütze 2
angelegt ist, wie aus der Darstellung aus Fig. 2
ersichtlich ist.
Die Fußstütze 2 kann am freien Ende des Gelenkhebels 7
frei schwenkbar angelenkt sein. Es ist auch möglich,
Mittel vorzusehen, mittels derer die Fußstütze 2
zwangsweise aus der vertikalen Ausrichtung bei
eingeschwenkter Fußstütze in eine etwa horizontale
Ausrichtung bei ausgeschwenkter Fußstütze 2 verstellt
wird.
Durch die Erfindung wird ein System zur Verfügung
gestellt, welches nur wenige Funktionsbauteile und
Drehpunkte aufweist, so daß es kostengünstig zur
Verfügung zu stellen ist, wenig Seitenspiel aufweist
und leichtgängig zu betätigen ist.
Claims (8)
1. Sitzmöbel mit aussschwenkbarer Fußstütze, bestehend
aus einem Möbelkorpus mit Seitenwangen, einem
zwischen den Seitenwangen angeordneten
Sitzrahmenteil, das neigungsverstellbar und längs
des Möbelkorpus begrenzt verschiebbar ist, einer
Rückenlehne, die starr oder neigungsverstellbar
gehaltert ist, sowie einer Fußstütze, die mittels
des verschieblichen Sitzrahmenteils aus der
eingeschwenkten Ruhelage in die ausgeschwenkte
Stützlage verstellbar ist, wobei die Verschiebung
des Sitzrahmenteils durch den Benutzer oder durch
ein Antriebsmittel, zum Beispiel einen
elektromotorischen Antrieb erfolgt, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fußstütze (2) über paarweise
angeordnete Gelenkhebelsysteme mit dem Möbelkorpus
(3), insbesondere mit den Seitenwangen (4) des
Möbelkorpus (3), verbunden ist, wobei jedes
Gelenkhebelsystem einen ersten Gelenkhebel (7)
aufweist, der an der Fußstütze (2) angelenkt ist, an
dessen anderem Ende mit Abstand voneinander ein
zweiter und ein dritter Gelenkhebel (9, 10) angelenkt
ist, deren andere Enden am Möbelkorpus (3),
insbesondere an der Seitenwange (4) des Möbelkorpus
(3), angelenkt sind, wobei die Anlenkstellen (13, 14)
Abstand voneinander aufweisen, und daß der eine
Gelenkhebel (der zweite oder dritte Gelenkhebel)
über die korpusseitige Anlenkstelle (13 oder 14)
verlängert ist und im Bereich der Verlängerung an
dem Sitzrahmenteil (5) angelenkt ist.
2. Sitzmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Gelenkhebel (7) sich bei
eingeschwenkter Fußstütze (2) von der Rückseite der
Fußstütze (2) unterhalb des Sitzrahmenteils (5) bis
nahe des hinteren Endes des Sitzrahmenteils (5)
erstreckt und die korpusseitigen Anlenkstellen
(13, 14) des zweiten und dritten Gelenkhebels (9, 10)
nahe des vorderen Endes des Sitzrahmenteils (5)
angeordnet sind.
3. Sitzmöbel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Länge des zweiten und
dritten Gelenkhebels (9, 10) zwischen den
korpusseitigen Gelenkstellen (13, 14) und den
Gelenkverbindungen (11, 12) mit dem ersten
Gelenkhebel (7) etwa gleich ist, wobei der zweite
Gelenkhebel (9), der näher zur Fußstütze (2) hin
angeordnet ist, die Verlängerung mit der
Anlenkstelle (15) des Sitzrahmenteils (5) aufweist.
4. Sitzmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verlängerung des
Gelenkhebels (9) nur etwa den fünften Teil der Länge
des Gelenkhebels (9) zwischen den Gelenkstellen
(13, 11) am ersten Gelenkhebel (7) und am Korpus (3)
beträgt.
5. Sitzmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der erste Gelenkhebel (7) mit
dem zweiten und dritten Gelenkhebel (9, 10) bei
eingeschwenkter Fußstütze (2) einen spitzen Winkel
einschließt.
6. Sitzmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß in der Grundstellung bei
eingeschwenkter Fußstütze (2) die Fußstütze (2) an
Teile des Korpus (3) angelegt ist.
7. Sitzmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß an mindestens einem der
Gelenkhebel (z. B. 9) ein Wegbegrenzungsanschlag (18)
ausgebildet ist, an den ein anderer der Gelenkhebel
(z. B. 7) bei ausgeschwenkter Fußstütze (2) angelegt
ist.
8. Sitzmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fußstütze (2) am Ende des
ersten Gelenkhebels (7) frei schwenkbar angelenkt
ist oder daß zwischen Fußstütze (2) und Gelenkhebel
(7) wirksame Mittel vorgesehen sind, mittels derer
die Fußstütze (2) zwangsweise aus der vertikalen
Ausrichtung bei eingeschwenkter Fußstütze in eine
etwa horizontale Ausrichtung bei ausgeschwenkter
Fußstütze (2) verstellbar ist.
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