DE19748074A1 - Vorrichtung zur flexiblen Versorgung von mehreren Zigarettenmaschinen mit Filterstäben - Google Patents
Vorrichtung zur flexiblen Versorgung von mehreren Zigarettenmaschinen mit FilterstäbenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur flexiblen Versor
gung von mehreren Zigarettenmaschinen mit Filterstäben, wobei
die Vorrichtung mehrere Filterstabherstellmaschinen und mehre
re diesen fest zugeordnete Filterbeschickungsmaschinen auf
weist, von denen jede die Filterstäbe, die von einer der Fil
terstabherstellmaschinen hergestellt werden, über mehrere
Beschickungsrohre in eine oder mehrere der Zigarettenmaschinen
sendet.
Bei der Herstellung von Filterzigaretten werden zunächst Fil
terstäbe der mehrfachen Länge eines einzelnen Filters, zum
Beispiel der vier- oder sechsfachen Länge, hergestellt. Die
Filterstäbe werden von der Filterstabherstellmaschine zu einer
Filterbeschickungsmaschine transportiert und von dieser pneu
matisch über Beschickungsrohre zu Filteransetzmaschinen ge
schickt, die räumlich von den Filterstabherstellmaschinen und
den Filterbeschickungsmaschinen getrennt sind. In den Filter
ansetzmaschinen werden die Filterstäbe und die von einer
Zigarettenmaschine hergestellten Tabakstöcke einander zuge
führt, durch den Belag verbunden und in einzelne Filterziga
retten geteilt.
Für den Transport der Filterstäbe von der Filterstabherstell
maschine zu der Filterbeschickungsmaschine gibt es zwei
Systeme:
- - Bei dem ersten System sind die Filterstabherstellmaschine und die Filterbeschickungsmaschine nicht miteinander ver bunden und werden die Filterstäbe von der Filterstabher stellmaschine in Schragen gefüllt, in denen sie zwischen gelagert werden. Die Schragen werden manuell in die Fil terbeschickungsmaschinen eingesetzt.
- - Bei dem zweiten System sind die Filterstabherstellmaschine und die Filterbeschickungsmaschine über ein Filterreser voir miteinander verbunden, in dem die Filterstäbe durch Massenfluß weiterbewegt werden. Die Filterbeschickungs maschine ist dadurch der Filterstabherstellmaschine fest zugeordnet. Zwischen der Filterstabherstellmaschine und dem Filterreservoir ist normalerweise ein Schragenfüller zwischengeschaltet, um bei Störungen innerhalb des Fil terreservoirs die Filterstäbe alternativ auch in Schragen abfüllen können.
Durch die Zwischenlagerung in den Schragen bzw. dem Filterre
servoir können die Filterstäbe vor dem pneumatischen Transport
etwa 20 Minuten aushärten.
In der Praxis sind häufig zwei Einheiten, die jeweils aus
einer Filterstabherstellmaschine, einem mit dieser verbundenen
Filterreservoir und einer diesen zugeordneten Filterbeschic
kungsmaschine bestehen, zu einem sog. Nest zusammengefaßt.
Die Anzahl von Filteransetz- und Zigarettenmaschinen, die an
eine Filterbeschickungsmaschine angeschlossen sind, wird in
Abhängigkeit von deren Förder- bzw. Produktionsleistung im
allgemein so gewählt, daß die Menge der produzierten Filter
stäbe dem Bedarf der angeschlossenen Filteransetz- und Ziga
rettenmaschinen entspricht. Eine Filterstabherstellmaschine
hat z. B. eine Produktionsleistung von 600 m/min Filterstrang.
Bei einer Länge des einzelnen Filterstückes von 21 mm ent
spricht dies etwa 28.000 Filterstücken pro Minute. Moderne
Zigarettenmaschinen produzieren etwa 14.000 Zigaretten pro
Minute, so daß eine Filterstabherstellmaschine rein rechne
risch zwei Filteransetzmaschinen mit Filterstäben versorgen
kann. Die Beschickungsrohre liefern die Filterstäbe auf An
forderung durch die Filteransetzmaschinen und arbeiten daher
intermittierend. Werden Filterstäbe verwendet, die sechs ein
zelne Filter ergeben, so sind z. B. drei Beschickungsrohre zur
Belieferung einer Zigarettenmaschine vorgesehen. Jedes der
drei Beschickungsrohre, die zu einer Zigarettenmaschine füh
ren, wird dabei im allgemeinen von einer anderen Filterbe
schickungsmaschine beschickt, so daß beim Ausfall einer
Filterbeschickungsmaschine die Zigarettenmaschine immer noch
mit zwei Drittel der Leistung produzieren kann.
Jede Filterbeschickungsmaschine enthält eine Mehrzahl von Sen
destationen, z. B. zehn Sendestationen, von denen jede einem
Beschickungsrohr Filterstäbe zuführen. Die Beschickungslei
stung einer Filterbeschickungsmaschine liegt bei etwa 1.500
Filterstäben pro Minute je Sendestation oder Beschickungsrohr.
Sinkt der Bedarf der Filteransetz- und Zigarettenmaschinen an
Filterstäben, z. B. infolge des Ausfalls einer Zigarettenma
schine, so kann die Filterstabherstellung eine gewisse Zeit
spanne aufrechterhalten werden, indem die Filterstäbe in
Schragen abgefüllt werden und dann manuell bei einer anderen
Filterbeschickungsmaschine aufgegeben werden.
Die Beschickungsrohre werden alle durch eine Wechselstrecke
geführt, innerhalb der durch manuelles Umstecken jede Filter
beschickungsmaschine mit einer beliebigen der Zigarettenma
schinen verbunden werden kann. Eine andere Möglichkeit, beim
Ausfall einer Filterstabherstellmaschine die Zigarettenpro
duktion aufrechtzuerhalten bzw. beim Ausfall einer Zigaret
tenmaschine die Filterstabproduktion aufrechtzuerhalten, be
steht daher darin, die Beschickungsrohre umzustecken. Dieses
Umstecken ist jedoch nicht nur mühsam, sondern es besteht
immer auch die Gefahr von Verwechslungen, wobei Verwechslungen
im allgemeinen dazu führen, daß vollständige Produktionschar
gen verworfen werden müssen. Aktive und passive Weichen, die
das manuelle Umstecken erübrigen, sind in der gleichzeitig
eingereichten PCT/EP-Anmeldung "Weiche für ein pneumatisch
arbeitendes Transportsystem" - eigenes Zeichen: 30590 - be
schrieben.
Aus DE-A-31 03 060 ist eine Anordnung von mehreren Filterbe
schickungsmaschinen und mehreren Zigarettenmaschinen bekannt,
von denen jede mehrere Empfangseinrichtungen aufweist, die
jeweils mit zwei Beschickungsrohren verbunden sind, die von
unterschiedlichen Filterbeschickungsmaschinen beschickt wer
den. Beim Ausfall einer Filterbeschickungsmaschine wird die
Versorgung der normalerweise von dieser Filterbeschickungs
maschine beschickten Zigarettenmaschinen von mehreren der an
deren Filterbeschickungsmaschinen übernommen. Bei dieser An
ordnung ist die doppelte Anzahl an Beschickungsrohren zwischen
den Filterbeschickungsmaschinen und den Zigarettenmaschinen
erforderlich, wie im Einzelfall tatsächlich benötigt wird. Mit
dieser Anordnung kann außerdem nur der Ausfall einer Filter
stabherstellmaschine ausgeglichen werden. Beim Ausfall einer
Zigarettenmaschine muß dagegen nach kurzer Zeit die ihr zuge
ordnete Filterbeschickungsmaschine abgeschaltet werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur
flexiblen Versorgung von mehreren Zigarettenmaschinen mit
Filterstäben zu schaffen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß minde
stens eine der fest zugeordneten Filterbeschickungsmaschinen
über mindestens ein Beschickungsrohr mit einer freistehenden
Filterbeschickungsmaschine verbunden ist, und daß die freiste
hende Filterbeschickungsmaschine über mindestens ein Beschic
kungsrohre mindestens eine Zigarettenmaschine mit Filterstäben
beschickt.
Beim Ausfall einer Zigarettenmaschine können dadurch die Fil
terstäbe, die normalerweise dieser Zigarettenmaschine zuge
führt werden, über die freistehende Filterbeschickungsmaschine
zu anderen Zigarettenmaschinen umgeleitet werden.
Bei den freistehenden Filterbeschickungsmaschine handelt es
sich im allgemeinen um solche, denen im Normalbetrieb die
Filterstäbe mittels Schragen aufgegeben werden. Die freiste
henden Filterbeschickungsmaschinen haben daher Schragenent
leerer. Im Rahmen der Erfindung ist mindesten eine freiste
hende Filterbeschickungsmaschine so ausgerüstet, daß sie
zusätzlich zu Filterstabaufgabe mittels Schragen auch über
mindestens ein Beschickungsrohr Filterstäbe von einer oder
mehreren der Filterbeschickungsmaschinen erhalten kann, die
einer Filterstabherstellmaschine fest zugeordneten sind.
Vorzugsweise ist die Filterstabherstellmaschine so ausgestat
tet, daß sie die produzierten Filterstäbe wahlweise über ein
Filterreservoir der fest zugeordneten Filterbeschickungsma
schine zuführen kann oder über einen Schragenfüller in Schra
gen füllen können. Es besteht dadurch zusätzlich die Möglich
keit, mittels Schragen die produzierten Filterstäbe von den
Filterstabherstellmaschinen, bei denen Überschuß an Filter
stäben besteht, über den Schragenentleerer einer freistehende
Filterbeschickungsmaschine aufzugeben und zu Zigaretten
maschinen zu fördern.
Vorzugsweise ist eine freistehende Filterbeschickungsmaschine
vorgesehen, die bei Ausfall einer Filterstabherstellmaschine
oder einer Filterbeschickungsmaschine über Beschickungsrohre
und passive Weichen Filterstäbe zu den Zigarettenmaschinen
schickt, die mit der ausgefallenen Filterstabherstellmaschine
bzw. Filterbeschickungsmaschinen verbunden sind. Bei einem
Mangel an Filterstäben, zum Beispiel infolge Ausfalls einer
Filterstabherstellmaschine, können dadurch über die freiste
hende Filterbeschickungsmaschine die fehlenden Filterstäbe
zugeführt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand
der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Anordnung aus einer freistehenden Filterbeschic
kungsmaschine, zwei fest zugeordneten Filterbeschic
kungsmaschinen und einer weiteren freistehenden Fil
terbeschickungsmaschine einschließlich aller für die
Entsorgung von Überschußproduktion und für die Ver
sorgung bei Unterproduktion notwendigen Beschickungs
rohrverbindungen;
Fig. 2 die Beschickungsrohrverbindungen, die für eine Entsor
gung der Filterstäbe bei Überschußproduktion notwendig
sind, wobei hier die Überschußproduktion der in einem
sog. Nest befindlichen, fest zugeordneten Filterbe
schickungsmaschinen an eine freistehende Filterbe
schickungsmaschine abgeleitet wird;
Fig. 3 die Beschickungsrohrverbindungen, die für eine Versor
gung der Filteransetzmaschinen mit Filterstäbe bei
Unterproduktion notwendig sind, wobei hier die Unter
produktion der im Nest befindlichen, fest zugeordneten
Filterbeschickungsmaschinen durch eine freistehende
Filterbeschickungsmaschine ausgeglichen wird; und
Fig. 4 eine von einer Person bedienbare Gruppe aus jeweils
zwei in einem Nest befindlichen Filterstabherstell
maschinen und Filterbeschickungsmaschinen.
Fig. 1 zeigt schematisch die Anordnung von zwei Filterstabher
stellungsgruppen, die jeweils aus einer Filterstabherstellmaschine 12,
einem Schragenfüller 14, einem Filterreservoir 16
und einer diesen fest zugeordneten, d. h. fest mit einer Fil
terstabherstellmaschine 12, einem Filterreservoir 16 und einem
Schragenfüller 14 verbundene Filterbeschickungsmaschine 18 be
stehen. Die beiden Filterstabherstellungsgruppen bilden ein
Nest und werden dazu entsprechend Fig. 4 im Rechteck angeord
net, so daß eine Bedienungsperson B alle Maschinen und Vor
richtungen überwachen kann.
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel
weist jede fest zugeordnete, Filterbeschickungsmaschine 18
zehn Sendestationen mit jeweils einem angeschlossenen Be
schickungsrohr 20 auf, in dem die Filterstäbe in bekannter
Weise pneumatisch befördert werden. Von den Beschickungsrohren
20 wird eine Hauptgruppe 22 zu Zigarettenmaschinen 10 geführt,
die nicht dargestellt sind, und zwar wird jedes Beschickungs
rohr 20 der Hauptgruppe 22 einer Zigarettenmaschine fest zuge
ordnet. Die Beschickungsrohre 20 einer Reservegruppe 24 sind
zu einer ersten freistehenden Filterbeschickungsmaschine 26
geführt, die nicht einer einzigen Filterstabherstellmaschine,
einem Schragenfüller und einem Filterreservoir fest zugeordnet
ist.
Die Reservegruppe 24 von Beschickungsrohren 20 der zweiten
fest zugeordneten Filterbeschickungsmaschine 18 werden
ebenfalls der ersten freistehenden Filterbeschickungsmaschine
26 zugeführt. Der ersten freistehenden Filterbeschickungs
maschine 26 ist ferner ein Schragenentleerer 28 zugeordnet.
Die erste freistehende Filterbeschickungsmaschine 26 enthält
ebenso wie die fest zugeordneten Filterbeschickungsmaschinen
18 zehn Sendeeinrichtungen, die jeweils über ein Beschickungs
rohr 30 Filterstäbe an Zigarettenmaschinen 10 senden können.
Beschickungsrohre 30 einer in Fig. 1 oben dargestellten,
zweiten freistehenden Filterbeschickungsmaschine 27 können
mittels aktiver Weichen 40 wahlweise in einen linken oder
rechten Arm 32, 34 senden, die zu verschiedenen Zigaretten
maschinen 10 führen. Die linken Arme 32 münden mittels
passiver Weichen 42 in die Beschickungsrohre 20 der in Fig. 1
links dargestellten Filterbeschickungsmaschine 18, und die
rechten Arme 34 münden mittels passiver Weichen 42 entspre
chend in die Beschickungsrohre 20 der in Fig. 1 rechts dar
gestellten fest zugeordneten Filterbeschickungsmaschine 18.
Der in Fig. 1 oben dargestellten, zweiten freistehenden Fil
terbeschickungsmaschine 27 werden dabei mittels Schragen 44
oder mittels Beschickungsrohren die Filterstäbe von anderen,
nicht dargestellten Filterbeschickungsmaschinen zugeführt.
Eine Zigarettenmaschine hat im konkreten Fall eine Leistung
von 14.000 Zigaretten pro Minute und benötigt daher 2.333
Filterstäbe pro Minute, wenn von Filterstäben ausgegangen
wird, die jeweils sechs Filterstücke ergeben. Bei einem
Ausstoß von 600 m/min produziert jede Filterstabherstell
maschine 4.761 Filterstäbe pro Minute, wobei jeder Filterstab
eine Länge von 126 mm hat. Dies entspricht ca. 28.000 Filter
stücken pro Minute, so daß zwei Zigarettenmaschinen den Aus
stoß einer Filterstabherstellmaschine abnehmen. Jede Ziga
rettenmaschine wird über drei Beschickungsrohre beliefert, so
daß der tatsächliche Durchsatz pro Beschickungsrohr im Mittel
bei 778 Filterstäben pro Minute liegt. Der maximale Durchsatz
liegt bei etwa 1.500 Filterstäben pro Minute.
In Fig. 2 sind die Beschickungsrohrverbindungen gezeigt, die
für eine Entsorgung der Filterstäbe bei Überschußproduktion
notwendig sind. Wegen des Ausfalls einer Filteransetzmaschine
oder Zigarettenmaschine 10 kann beispielsweise die im Nest
befindliche Filterbeschickungsmaschine 18 nicht alle von dem
Filterreservoir 16 zugeführten Filterstäbe an die mit ihr
verbundenen Zigarettenmaschinen 10 weiterleiten. Die Filter
stäbe, die von der im Nest befindlichen Filterstabherstell
maschine 12 produziert werden, werden dann über das Filterre
servoir 14 zwar der fest zugeordneten Filterbeschickungsma
schine 18 zugeführt, sie werden in einem solchen Fall jedoch
nicht an die fest zugeordneten Filteransetzmaschinen bzw. Zi
garettenmaschinen 10 sondern an die freistehende
Filterbeschickungsmaschine 26 weitergeleitet, die damit eine der an
sie angeschlossenen Zigarettenmaschinen 10 beschickt. Die
freistehende Filterbeschickungsmaschine 26 entnimmt während
des sen entsprechend weniger Filterstäbe den Schragen 44 oder
die Schragenentleerung wird gänzlich unterdrückt. Fallen
mehrere Zigarettenmaschinen 10 aus und nehmen keine Filter
stäbe ab, so wird der Überschuß größer. Wenn die freistehende
Filterbeschickungsmaschine 26 diesen Überschuß an Filterstäben
nicht abnehmen kann, so werden die Filterstäbe nicht mehr in
das Filterreservoir 16 geleitet, sondern werden sie in Schra
gen 44 gefüllt. Dieser Fall tritt jedoch relativ selten auf.
Die Häufigkeit, mit der dieser Zustand auftritt, läßt sich
weiter dadurch verringern, daß die Beschickungsrohre 30, über
die eine Zigarettenmaschine 10 mit Filterstäben versorgt wird,
im Ausführungsbeispiel sind dies drei Beschickungsrohre für
jede Zigarettenmaschine, nicht an ein und dieselbe fest
zugeordnete Filterbeschickungsmaschine 18 angeschlossen
werden, sondern jeweils an eine andere Filterbeschickungs
maschine, und zwar zweckmäßig an fest zugeordneten Filterbe
schickungsmaschinen 18, die jeweils mit einer anderen freiste
henden Filterbeschickungsmaschine 26 verbunden sind. Dadurch
wird vermieden, daß beim Ausfall einer Zigarettenmaschine
beide fest zugeordneten Filterbeschickungsmaschinen 18
Filterstäbe an dieselbe freistehende Filterbeschickungs
maschine 26 senden.
Fig. 3 zeigt die Beschickungsrohrverbindungen, die für eine
Versorgung der Filteransetzmaschinen mit Filterstäbe bei
Unterproduktion notwendig sind, z. B. beim Ausfall einer im
Nest befindlichen Filterstabherstellmaschine 12 oder einer
fest zugeordneten Filterbeschickungsmaschine 18. Die freiste
hende Filterbeschickungsmaschine 27 kompensiert diesen Aus
fall. Beschickungsrohre 30 der freistehenden Filterbeschic
kungsmaschine 27 sind dazu über aktive Weichen 40 mit der
Hauptgruppe 22 von Beschickungsrohren 20 mehrerer fest zuge
ordneter Filterbeschickungsmaschinen 18 verbunden, und zwar
münden sie mittels passiver Weichen 42 in diese Beschickungsrohre 20
ein. Die aktiven und passiven Weichen 40, 42 sind in
der gleichzeitig eingereichten PCT/EP-Anmeldung "Weiche für
ein pneumatisch arbeitendes Transportsystem" - eigenes
Zeichen: 30590 - beschrieben.
Die Auslegung der Anlage erfolgt nach folgenden Grundsätzen:
- - Die Belegung jeder fest zugeordneten Filterbeschic kungsmaschine 18 mit der Hauptgruppe 22 von Rohren 20 erfolgt so, daß die Produktionsleistung der Filter stabherstellmaschine 12 und entsprechend die Sende leistung der fest zugeordneten Filterbeschickungsma schine 18 gleich oder etwas größer ist als die Menge an Filterstäben, die von den Zigarettenmaschinen 10 abgenommen wird, die über die Beschickungsrohre 20 der Hauptgruppe 22 mit der Filterbeschickungsmaschine 18 verbunden sind.
- - Der durchschnittliche Überschuß, also die Leistung der Filterstabherstellmaschine abzüglich der sich unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Ausfallzeiten der Zigarettenmaschine ergebenden durchschnittlichen Abnahme der Zigarettenmaschinen, muß über die Reserve gruppe 24 der Rohre 20 und die damit beschickte frei stehende Filterbeschickungsmaschine 26 abgenommen werden können. Die freistehende Filterbeschickungs maschine 26 muß in der Lage sein, diese Menge auf zunehmen und über die Beschickungsrohre 30 abzugeben. Die Anzahl der zu der Reservegruppe 24 gehörenden Be schickungsrohre 20 ist dementsprechend zu wählen.
- - Schwankungen bei den Ausfallzeiten der Zigaretten maschinen und der Filterstabherstellmaschinen werden durch das Speichervermögen der Filterbeschickungs maschinen 18, 26 und 27 und der Filterreservoirs 16 und schließlich durch die Möglichkeit, überschüssige Filterstäbe in den Schragen 44 abzulegen und diese Schragen dann zu einem beliebigen Zeitpunkt bei der freistehenden Filterbeschickungsmaschine 26 aufzuset zen, aufgefangen.
Claims (5)
1. Vorrichtung zur flexiblen Versorgung von mehreren Ziga
rettenmaschinen (10) mit Filterstäben, mit mehreren Filter
stabherstellmaschinen (12) und mit mehreren Filterbeschic
kungsmaschinen (18), von denen jede einer Filterstabherstell
maschine (12) fest zugeordnet ist und die von dieser Filter
stabherstellmaschinen (12) hergestellten Filterstäbe über
Beschickungsrohre (20) an eine oder mehrere der Zigaretten
maschinen (10) sendet, dadurch gekennzeich
net,
- - daß mindestens eine der fest zugeordneten Filterbe schickungsmaschinen (18) über mindestens ein Beschic kungsrohr (20) eine freistehende Filterbeschickungs maschine (26) mit Filterstäben beschickt und
- - daß die freistehende Filterbeschickungsmaschine (26) über mehrere Beschickungsrohre (30) eine oder mehrere der Zigarettenmaschinen (10) mit Filterstäben be schickt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens eine der freistehenden Filterbeschickungsmaschinen
(26) mit einem Schragenentleerer (28) versehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß mindestens eine der fest zugeordneten Filterbeschic
kungsmaschinen (18) mit einem Schragenfüller (14) versehen
ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen der Filterstabherstellmaschine
(12) und der fest zugeordneten Filterbeschickungsmaschine (18)
ein Filterreservoir (16) zur Zwischenspeicherung der Filter
stäbe vor dem Verschicken vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß eine freistehende Filterbeschickungs
maschine (27) vorgesehen ist, die bei Ausfall einer Filter
stabherstellmaschine (12) oder einer Filterbeschickungs
maschine (18) über Beschickungsrohre (32, 34) und passive
Weichen (42) Filterstäbe zu den Zigarettenmaschinen (10)
schickt, die mit der ausgefallenen Filterstabherstellmaschine
(12) bzw. Filterbeschickungsmaschinen (18) verbunden sind.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: PHILIP MORRIS PRODUCTS S.A., NEUCHATEL, CH |
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| R018 | Grant decision by examination section/examining division | ||
| R020 | Patent grant now final |
Effective date: 20140215 |
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| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |