DE19747997A1 - Taschenfalzwerk und Verfahren zur Registerregelung eines Taschenfalzwerks - Google Patents
Taschenfalzwerk und Verfahren zur Registerregelung eines TaschenfalzwerksInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Taschenfalzwerk mit einer
ersten Falzwalze und zwei weiteren, gegenläufig rotierenden,
falzbildenden Falzwalzen und einer einstellbaren Falztasche.
Die Erfindung bezieht sich weiterhin auf ein Verfahren zur
Registerregelung eines Taschenfalzwerks.
Taschenfalzwerke sind im Stand der Technik bekannt. Drei, im
wesentlichen auf den Eckpunkten eines rechtwinkeligen Drei
ecks angeordnete Falzwalzen und eine Falztasche bilden ein
Taschenfalzwerk. Die zwei ersten, senkrecht übereinander
angeordneten Falzwalzen befördern den einlaufenden Bogen in
die Falztasche bis zum Taschenanschlag, der beliebig ver
stellbar ist. Der Bogen wird mit der auf die Papierbeschaf
fenheit abgestimmten Laufgeschwindigkeit in die Tasche beför
dert. Beim Anstoßen der vorderen Bogenkante und bei gleich
zeitigem Weitertransport des Bogens bildet sich zwischen den
drei Falzwalzen im Stauchraum eine durchhängende Stauch
falte, die von den beiden, horizontal nebeneinander angeord
neten gegenläufig rotierenden Falzwalzen erfaßt wird. Beim
Durchlauf des Bogens durch die Walzen bildet sich sodann der
Falz. In einem Taschenfalzwerk erfolgt der Falzprozeß konti
nuierlich und ist an keine Taktfolge gebunden, wodurch große
Falzleistungen erzielt werden können. In einer Taschenfalz
maschine können mehrere Taschenfalzwerke vorgesehen sein.
Entsprechend der durchlaufenden Bogenstärke muß der Falz
walzenabstand eingestellt werden. Dies erfolgt durch Lage
rung der Falzwalzen an einem zweiarmigen Hebel, dessen der
Falzwalze gegenüberliegendes Ende von einer Einstellschraube
beaufschlagt wird. Auch der Falztaschenanschlag, die Weite
der Falztasche sowie die Stellung des Taschenmundes und der
Taschenlippen zum Stauchraum müssen auf die verwendete
Papierqualität und das Bogenformat eingestellt werden.
Darüber hinaus müssen diese Einstellungen auch bei veränder
ter Luftfeuchte vorgenommen werden, da sich hierdurch die
Steifigkeit des Papiers verändert. Auch veränderte Produkti
onsgeschwindigkeiten bewirken eine veränderte Verformung des
Bogens in der Falztasche bzw. im Stauchraum, so daß sich die
Lage des Falzbruchs auf dem Bogen verschiebt und das Falz
werk eventuell nachgestellt werden muß. Die Lageabweichung
des Falzbruchs auf dem Bogen kann dabei erst am fertigen
Falzbogen festgestellt werden. Bisher gab es keine Möglich
keit, den Zeitpunkt der Falzbildung zu bestimmen und damit
Abweichungen der Falzbruchlage auf dem Bogen bereits während
des kontinuierlich ablaufenden Produktionsprozesses festzu
stellen.
Selbst wenn eine solche Lageabweichung des Falzbruchs fest
gestellt wurde, mußten die erforderlichen Einstellungen
manuell vorgenommen werden.
Mit der Erfindung soll daher ein Taschenfalzwerk geschaffen
werden, mit dem die Bestimmung des Zeitpunkts der Falzbil
dung ermöglicht ist. Darüber hinaus soll ein Taschenfalzwerk
angegeben werden, das eine Regelung der Lage des Falzbruchs
auf dem Bogen ermöglicht. Weiterhin soll ein Verfahren für
eine Registerregelung eines Taschenfalzwerks angegeben
werden, das eine konstante Lage des Falzbruchs auf dem Bogen
bei veränderter Produktionsgeschwindigkeit oder
Papiersteifigkeit gewährleistet.
Erfindungsgemäß ist dazu ein Taschenfalzwerk mit einer
ersten Falzwalze und zwei weiteren gegenläufig rotierenden
falzbildenden Falzwalzen und einer einstellbaren Falztasche
vorgesehen. Das Taschenfalzwerk weist
- a) Mittel zur Erfassung des Bogeneinlaufs,
- b) Mittel zur Erfassung der Auslenkung wenigstens einer der falzbildenden Falzwalzen bei der Falzbildung und
- c) Mittel zur Bestimmung der zwischen Bogeneinlauf und Falz bildung geförderten Bogenlänge auf.
Mit der Erfassung des Bogeneinlaufs wird ein Referenzpunkt
geschaffen und die Bestimmung von Sollwerten ermöglicht. Die
Falzbildung erfolgt genau ab dem Zeitpunkt, zu dem die
durchhängende Stauchfalte von den beiden falzbildenden Falz
walzen erfaßt wird. Zur Falzbildung üben die falzbildenden
Falzwalzen Druck auf die Stauchfalte aus. Dadurch werden die
Falzwalzen in geringem Maß ausgelenkt. Die Erfassung der
Auslenkung wenigstens einer der falzbildenden Falzwalzen
ermöglicht daher die exakte Bestimmung des Zeitpunkts der
Falzbildung auch bei mehreren Falzbrüchen. Indem die
zwischen Bogeneinlauf und Falzbildung geförderte Bogenlänge
bestimmt wird, steht ein Sollwert zur Verfügung, der eine
ordnungsgemäße Falzbildung kennzeichnet. Die Auslenkung der
falzbildenden Falzwalzen kann durch Meßverfahren erfolgen,
die die Bewegung direkt messen, z. B. Weg, Geschwindigkeits- oder
Beschleunigungsmessung, oder durch Meßverfahren, die
die durch die Bewegung ausgelösten Reaktionen messen, z. B.
Kraft- oder Verformungsmessung an kraftführenden Bauteilen.
In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die
Mittel zur Erfassung der Falzwalzenauslenkung auf wenigstens
einem Lagerhebel der Falzwalzen eine Dehnmeßstreifen-
Anordnung aufweisen. Die elastische Verformung des Lager
hebels und die Reaktionskräfte bei einer Auslenkung der
Falzwalze können dadurch ohne bewegliche Teile direkt
elektrisch erfaßt und somit auf einfache Weise weiter
verarbeitet werden.
Als weiterbildende Maßnahme ist vorgesehen, daß die Mittel
zur Erfassung der Falzwalzenauslenkung wenigstens einen, an
einem Lagerhebel der Falzwalze angeordneten piezoelek
trischen Sensor aufweisen. Mit piezoelektrischen Sensoren
kann beispielsweise die Beschleunigung oder durch Weiter
verarbeitung der Meßsignale auch der Weg des Lagerhebels der
Falzwalze erfaßt werden.
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weisen
die Mittel zur Erfassung der Falzwalzenauslenkung wenigstens
einen optischen Sensor auf. Die Erfassung der Falzwalzenaus
lenkung kann dabei beispielsweise über eine Lichtschranke
oder auch über die Reflexion eines Lichtstrahls an dem
Lagerhebel erfolgen.
In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Mit
tel zur Erfassung des Bogeneinlaufs wenigstens einen opti
schen Sensor aufweisen. Ein optischer Sensor ermöglicht auf
einfache Weise die zuverlässige und exakte Erfassung des
Bogeneinlaufs, beispielsweise indem die sich beim Bogenein
lauf verändernde Reflexion oder Transmission erfaßt wird.
Es ist weiter vorgesehen, daß die Mittel zur Bestimmung der
zwischen Bogeneinlauf und Falzbildung geförderten Bogenlänge
einen Impulsgeber, der einer Falzwalze zugeordnet ist, und
eine Zählvorrichtung aufweisen. Bei bekanntem Umfang der
Falzwalze kann über die Anzahl der von dem Impulsgeber abge
gebenen Impulse der von einem Umfangspunkt der Falzwalze
zurückgelegte Weg und damit die geförderte Bogenlänge be
stimmt werden. Da im allgemeinen alle drei Falzwalzen des
Falzwerks mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit rotieren,
kann der Impulsgeber an jeder der Falzwalzen oder auch am
Antriebsstrang des Falzwerks angeordnet sein. Als Impulsgeber
sind magnetisch induktive, optische oder auch den Hall-
Effekt nutzende Sensoren geeignet. Als Zählvorrichtung kann
eine handelsübliche diskrete elektrische Schaltung oder auch
eine integrierte Schaltung zum Einsatz kommen.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind
weiterhin optische Sensoren zur Erfassung des Druckbild
beginns auf einem einlaufenden Bogen vorgesehen. Diese Aus
führungsform der Erfindung ist besonders dann vorteilhaft,
wenn beispielsweise eine Broschüre oder ein Prospekt her
gestellt werden soll, bei denen das Druckbild relativ zum
Bogenanfang verschoben ist bzw. schwankt. Der Falzbruch muß
bei solchen Bögen bezüglich des Druckbilds exakt plaziert
sein, da sonst bei Schwankungen zwischen Bogenanfang und
Druckbildbeginn der Rand mitunter weggeschnitten wird. Die
Erfassung des Druckbildbeginns ist auf einfache Weise mit
einem die Transmission oder Reflexion des Bogens messenden
optischen Sensor möglich.
Weiterhin ist vorgesehen, daß die einstellbare Falztasche
wenigstens eine elektrisch aktivierbare Stelleinrichtung
aufweist und eine Regeleinheit vorgesehen ist, die die Sig
nale der Mittel zur Erfassung des Bogeneinlaufs, der Mittel
zur Erfassung der Auslenkung wenigstens einer der Falzwalzen
bei der Falzbildung und der Mittel zur Bestimmung der zwi
schen Bogeneinlauf und Falzbildung geförderten Bogenlänge
verarbeitet und die elektrisch aktivierbare Stelleinrichtung
der Falztasche ansteuert. Durch diese Maßnahmen ist über die
Anzeige der Falzbruchverschiebung auf den Bogen hinaus die
Möglichkeit geschaffen, eine Lageverschiebung des Falzbruchs
automatisch auszuregeln. Durch die Ansteuerung der elek
trisch aktivierbaren Stelleinrichtung der Falztasche kann
die Länge des in die Falztasche eingeschobenen Bogenab
schnitts während der Bildung der Stauchfalte beeinflußt wer
den. Dadurch kann eine veränderte Verformung des Bogens wäh
rend des Stauchvorgangs, beispielsweise durch eine höhere
Produktionsgeschwindigkeit oder eine veränderte Papierstei
figkeit, kompensiert werden. Als Stelleinrichtungen können
dabei mit einem Potentiometer versehene Stellmotoren oder
Schrittmotoren vorgesehen sein.
Es ist weiterhin vorteilhaft, daß die Regeleinheit weiterhin
das Signal des Sensors zur Erfassung des Druckbildbeginns
verarbeitet. Auch bei Lageabweichungen des Druckbilds auf
einem Bogen kann durch die Einbeziehung des Signals des
Druckbildsensors die exakte Lage des Falzbruchs sicherge
stellt werden. Fehlerhafte Endprodukte werden dadurch ver
mieden.
In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die elek
trisch aktivierbare Stelleinrichtung den Falztaschenanschlag
verschiebt. Durch Verschiebung des Falztaschenanschlags wird
die in die Falztasche einschiebbare Bogenlänge verändert,
wodurch eine veränderte Verformung des Bogens im Stauchraum
oder in der Falztasche kompensiert werden kann. Ebenfalls
möglich ist die Justierung des Taschenanschlags schräg zur
Einschubrichtung des Falzbogens in die Falztasche. Hierdurch
kann beispielsweise ein schief auf einen Bogen gedrucktes
Druckbild kompensiert werden.
Weiterhin ist vorgesehen, daß eine elektrisch aktivierbare
Stelleinrichtung die Falztaschenweite verstellt. Bei höherer
Produktionsgeschwindigkeit kann die Verstellung der Falz
taschenweite erforderlich sein, um eine wellenartige Verfor
mung des Bogens in der Falztasche zu vermeiden.
Es ist ebenfalls vorgesehen, daß eine elektrisch aktivierbare
Stelleinrichtung wenigstens eine Falztaschenlippe verstellt.
Die Verstellung der Falztaschenlippe kann vorteilhaft sein,
wenn die Bildung der Stauchfalte im Stauchraum beeinflußt
werden muß.
Als weiterbildende Maßnahme ist vorgesehen, daß eine elek
trisch aktivierbare Stelleinrichtung zur Veränderung des
Stauchraums den Taschenmund verschiebt. Läßt die Steifigkeit
eines Papierbogens beispielsweise bei steigender Luftfeuch
tigkeit nach, muß der Stauchraum verkleinert werden, um eine
ordnungsgemäße Bildung der Stauchfalte und damit eine
korrekte Lage des Falzbruchs auf dem Bogen sicherzustellen.
Schließlich ist es insbesondere vorteilhaft, wenn die Regel
einheit einen Mikroprozessor aufweist. Hierdurch können kom
plexe Regelvorgänge mit zahlreichen Parametern durchgeführt
werden. Auch können die Regelalgorithmen durch Umprogram
mierung des Mikroprozessors auf einfache Weise verändert
werden. Darüber hinaus kann die selbsttätige Erfassung von
Sollwerten, und deren eventuelle Anpassung während des
Produktionsablaufs im Rahmen eines selbstlernenden Mikro
prozessors realisiert werden.
Gemäß der Erfindung ist ein Verfahren zur Registerregelung
eines Taschenfalzwerks vorgesehen, gemäß dem in einer Lern
phase ein Sollwert der geförderten Bogenlänge zwischen
Bogeneinlauf und Falzbildung bestimmt wird. Während des
Produktionsbetriebs wird dann ein zwischen Bogeneinlauf und
Falzbildung ermittelter Istwert der geförderten Bogenlänge
durch Ansteuern der elektrischen Stelleinrichtung auf den
Sollwert geregelt. Durch ein solches Verfahren kann nach
Abschluß der Lernphase die Produktionsgeschwindigkeit einer
Falzmaschine verändert werden, ohne daß manuelle Ein
stellungen notwendig sind. Auch eine veränderte Papier
steifigkeit, beispielsweise durch sich verändernde Luft
feuchtigkeit, kann durch ein solches Verfahren kompensiert
werden.
Es ist ebenfalls vorgesehen, daß bei einer Regelung auf den
Druckbildbeginn für jeden einlaufenden Bogen eine Längendif
ferenz zwischen Bogeneinlauf und Druckbildbeginn bestimmt
wird. Eine schwankende Längendifferenz zwischen Bogeneinlauf
und Druckbildbeginn, die eine bezüglich des Druckbildes
verschobene Falzbruchlage zur Folge hat, wird durch diese
Maßnahme erkannt und kann daher ausgeregelt werden. Dies
erfolgt vorzugsweise, indem der Sollwert mit der Längendif
ferenz zwischen Bogeneinlauf und Druckbildbeginn korrigiert
wird. Durch eine solche Vorgehensweise wird der erforder
liche Sollwert bei Regelung auf den Druckbildbeginn ledig
lich korrigiert, so daß die Verfahrensschritte der Regelung
auf den Bogeneinlauf beibehalten werden können und lediglich
um einen weiteren Korrekturschritt ergänzt werden müssen.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
der folgenden Beschreibung und aus der Zeichnung, auf die
Bezug genommen wird. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1a bis f eine schematische Darstellung der verschie
denen Phasen der Falzbildung in einem Taschenfalzwerk gemäß
einer ersten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer zweiten Ausfüh
rungsform der Erfindung,
Fig. 3 eine schematische Darstellung der Ausführungsform der
Fig. 2 bei höherer Bogengeschwindigkeit oder verringerten
Papiersteifigkeit,
Fig. 4 schematische Darstellungen der zeitlichen Abstimmung
der Sensorsignale der Ausführungsform der Fig. 2 bei nied
riger und bei hoher Geschwindigkeit,
Fig. 5 Meßschriebe der Sensorsignale der Ausführungsform der
Fig. 1 bei niedriger und bei hoher Geschwindigkeit und
Fig. 6 eine schematische Darstellung einer Falzmaschine mit
einem erfindungsgemäßen Falzwerk.
Fig. 1a zeigt ein erfindungsgemäßes Falzwerk zur Verarbei
tung eines Papierbogens 10. Eine erste Falzwalze 12 ist
senkrecht über einer zweiten Falzwalze 14 angeordnet. Hori
zontal neben der zweiten Falzwalze 14 ist eine weitere,
dritte Falzwalze 16 angeordnet. Alle drei Falzwalzen 12, 14
und 16 weisen die gleiche Umfangsgeschwindigkeit auf. Zum
Einziehen des Bogens 10, bzw. dessen Weiterbeförderung im
gefalzten Zustand rotieren die Falzwalzen 12 und 14 bzw. 14
und 16 jeweils gegenläufig. Fig. 1a zeigt den Zeitpunkt des
Bogeneinlaufs, zu dem der von einer konventionellen Förder
einrichtung, beispielsweise einem Schrägrollen- oder Schräg
bandtisch, beförderte Bogen 10 den optischen Sensor 18 zur
Erfassung des Bogeneinlaufs passiert.
Wie in der Fig. 1b gezeigt ist, wird der Bogen 10 dann von
den Falzwalzen 12 und 14 erfaßt und mit seinem vorderen Ende
in die Falztasche 20 befördert.
In der Fig. 1c ist zu erkennen, daß die beiden Falzwalzen 12
und 14 den Falzbogen 10 bis zu dem Falztaschenanschlag 22
der Falztasche 20 fördern. Da der Bogen 10 nun mit seinem
vorderen Ende an dem Falztaschenanschlag 22 anliegt, kann er
sich nicht mehr weiter in die Falztasche 20 hineinbewegen.
Er wird folglich, wie in der Fig. 1d gezeigt ist, innerhalb
des durch die drei Falzwalzen 12, 14 und 16 sowie die Falz
tasche 20 festgelegten Stauchraums 24 gestaucht.
Die Falzwalzen 12, 14 und 16 drehen sich indessen weiter, so
daß sich innerhalb des Stauchraums 24 eine Stauchfalte aus
bildet, die dann von den beiden gegenläufig rotierenden
Falzwalzen 14 und 16 erfaßt wird.
Fig. 1e zeigt, wie die Stauchfalte zwischen die beiden Falz
walzen 14 und 16 eingezogen wird.
In der Fig. 1f ist der Zeitpunkt der Falzbildung darge
stellt. In der Folge wird der Bogen nach unten aus dem Falz
werk herausbefördert. Die Falzwalzen 14 und 16 üben auf die
Stauchfalte des Bogens 10 eine Kraft aus, wodurch anderer
seits auch die Falzwalzen 14 und 16 ausgelenkt werden. Die
Falzwalze 16 ist an einem Ende eines zweiarmigen Hebels 26
drehbar gelagert, der um den Lagerpunkt 28 schwenken kann.
Der Hebel 26 und damit die Falzwalze 16 sind über konventio
nelle Einstell- und Vorspannvorrichtungen gegen die Falz
walze 14 vorgespannt. An dem der Falzwalze 16 gegenüberlie
genden Ende des zweiarmigen Hebels 26 ist ein Sensor 30
angeordnet, der die Auslenkung der Falzwalze 16 erfaßt. Der
Sensor 30 wird demnach zu dem in der Fig. 1f gezeigten Zeit
punkt der Falzbildung ein Signal an die Auswerteeinheit 32
liefern. Der optische Sensor 18 zur Erfassung des Bogenein
laufs ist ebenfalls mit der Auswerteeinheit 32 verbunden. Um
die zwischen Bogeneinlauf und Falzbildung geförderte Bogen
länge zu bestimmen, ist an der Falzwalze 16 ein Inkremental
geber 34 vorgesehen, der, in Abhängigkeit von der Drehung
der Falzwalze 16 Impulse an die Auswerteeinheit 32 liefert.
Die Auswerteeinheit 32 weist eine Zählvorrichtung auf, die
die von dem Inkrementalgeber 34 abgegebenen Impulse zählt.
Die Zählvorrichtung der Auswerteeinheit 32 wird von dem Sig
nal des Sensors 18, das dieser beim Passieren des Bogens 10
abgibt, ausgelöst und durch das Signal des Sensors 30, das
dieser zum Zeitpunkt der Falzbildung abgibt, angehalten. Auf
diese Weise steht in der Auswerteeinheit 32 die Anzahl der
zwischen Bogeneinlauf und Falzbildung gezählten Impulse zur
Verfügung. Die Anzahl der Impulse kann von der Auswerteein
heit 32 auch in Längeneinheiten der geförderten Bogenlänge
umgerechnet werden. In der Auswerteeinheit 32 ist ebenfalls
eine Anzeigevorrichtung vorgesehen, die die bei jedem Falz
vorgang zwischen Bogeneinlauf und Falzbildung geförderte
Bogenlänge anzeigt. Auf diese Weise können Abweichungen von
einem Sollwert, der einer ordnungsgemäßen Falzbildung ent
spricht, sofort festgestellt werden, ohne daß die Lage des
Falzbruchs am fertigen Falzbogen ausgemessen werden muß.
Fig. 2 zeigt eine zweite Ausführungsform des erfindungs
gemäßen Taschenfalzwerks in schematischer Darstellung. Ein
Bogen 40 wird hier ebenfalls durch drei Falzwalzen 42, 44
und 46 befördert und gefalzt. Zur Erfassung des Zeitpunkts
des Bogeneinlaufs ist ein optischer Sensor 48 vorgesehen.
Der optische Sensor 48 erfaßt jedoch nicht nur den Zeitpunkt
des Bogeneinlaufs sondern könnte ebenfalls den Druckbild
beginn auf dem Bogen erkennen. Er gibt sowohl beim Durchlauf
des Anfangs des Druckbogens 40 als auch dann ein Signal ab,
wenn das Druckbild des Bogens 40 unter den Sensor 48
gelangt. In dem in der Fig. 2 gezeigten Zustand ist der
Falzbogen 40 bereits vollständig in die Falztasche 50
gefördert worden und liegt an dem Falztaschenanschlag 52 an.
Innerhalb des Stauchraums 54 ist durch gestrichelte Linien
eine Stauchfalte des Bogens 40 angedeutet, die sich in
gleicher Weise wie bei der Ausführungsform der Fig. 1a
bis 1f ergibt. Die Falzwalze 46 ist an einem zweiarmigen
Hebel 56 drehbar gelagert, der um einen Lagerpunkt 58
schwenken kann und gegen die Falzwalze 44 vorgespannt ist.
Die Auslenkung der Falzwalze 46 bei der Falzbildung wird von
einem Sensor 60 erfaßt, der dieses Signal an eine Regel
einheit 62 liefert. Der Sensor 60 kann sowohl oberhalb als
auch unterhalb des Lagerpunktes 58 angeordnet sein. Die
gestrichelt angedeutete Position des Sensors 60 unterhalb
des Lagerpunktes 58 ist, insbesondere bei Verwendung einer
Dehnmeßstreifen-Anordnung, besonders vorteilhaft. Die Falz
walze 46 ist mit einem Zahnrad 64 versehen, das einem mag
netisch induktiven Sensor 66 gegenüberliegt. Bei Drehung der
Falzwalze 46 liefert der magnetisch induktive Sensor 66
daher Impulse, die jeweils einer inkrementellen Drehung der
Falzwalze 46 entsprechen. Alle drei Falzwalzen 42, 44 und 46
weisen dieselbe Umfangsgeschwindigkeit auf, so daß die
geförderte Bogenlänge an irgendeiner der Falzwalzen 42, 44
oder 46 gemessen werden kann. Der magnetisch induktive
Sensor 66 ist ebenfalls elektrisch mit der Regeleinheit 62
verbunden. Als Eingangssignale stehen der Regeleinheit 62,
wie der Fig. 2 zu entnehmen ist, folglich die Signale des
Sensors 48 bei Bogeneinlauf und Druckbildbeginn, das Signal
des Sensors 60 bei Falzbildung sowie das inkrementelle
Signal des magnetisch induktiven Sensors 66 zur Verfügung.
Die Regeleinheit 62 steuert einen Stellmotor 68 an, der den
Falztaschenanschlag 52 verschiebt. Fig. 2 zeigt einen
Betriebszustand des Falzwerks in dem mit niedriger Bogen
geschwindigkeit, gearbeitet wird. In diesem Betriebszustand
wird ein Sollwert der geförderten Bogenlänge zwischen Bogen
einlauf oder Druckbildbeginn und Falzbildung bestimmt. Diese
Lernphase wird vor dem eigentlichen Produktionsbeginn bei
niedriger Geschwindigkeit durchgeführt.
Fig. 3 zeigt das Falzwerk der Fig. 2 bei höherer Bogen
geschwindigkeit. Dadurch, daß der Bogen 40 von den Falz
walzen 42 und 44 nun mit höherer Geschwindigkeit in die
Falztasche 50 und gegen den Falztaschenanschlag 52 gefördert
wird, verformt sich dieser innerhalb der Falztasche 50
wellenartig. In der Falztasche 50 befindet sich damit eine
größere Bogenlänge als in dem in der Fig. 2 gezeigten
Zustand. Die Stauchfalte wird sich daher auf dem Bogen 40 an
einer anderen Position bilden, wodurch sich eine Lage
abweichung des Falzbruchs auf den Bogen ergibt. Da vor der
Falzbildung aber eine größere Bogenlänge gefördert wird,
wird das Signal des Sensors 60 erst bei einer größeren
geförderten Bogenlänge, ausgehend von dem Signal des Sensors
48, erfolgen. Die Regeleinheit 62 wird daher eine größere
Anzahl an Impulsen von dem Sensor 66 erfassen, bevor das
Signal des Sensors 60 bei Falzbildung erfolgt. In der Regel
einheit 62 kann demzufolge eine Abweichung von dem in der
Lernphase der Fig. 2 bestimmten Sollwert festgestellt
werden. Die Regeleinheit 62 steuert daher den Stellmotor 68
an, so daß dieser den Falztaschenanschlag 52 in Richtung auf
den Stauchraum 54 verschiebt. Die in die Falztasche ein
schiebbare Bogenlänge wird dadurch verringert, so daß der
Falzbruch des nächsten Bogens 40 sich wieder in der
korrekten Position auf dem Bogen befinden wird.
In der Fig. 4 ist die zeitliche Abstimmung der Sensorsignale
der Sensoren 48, 60 und 66 der Fig. 2 und 3 schematisch
dargestellt. Im oberen Diagramm der Fig. 4 sind die Sensor
signale bei niedriger Geschwindigkeit, d. h. dem Zustand der
Fig. 2, dargestellt. Zum Zeitpunkt A erfaßt der Bogen-/Druck
bildsensor 48 den Bogeneinlauf. Nach zwei Impulsen des
Inkrementalgebers 66 wird, ebenfalls von dem Bogen-/Druck
bildsensor 48, der Druckbildbeginn auf dem Bogen erfaßt.
Dadurch ist ein Korrekturwert Lr bestimmt, der bei einer
Regelung auf den Druckbildbeginn eines Bogens erforderlich
ist. Zum Zeitpunkt B erfolgt die Falzbildung, die durch das
Signal des Sensors 60 festgestellt wird, der die Auslenkung
der Falzwalze erfaßt. Zwischen dem Bogeneinlauf A und der
Falzbildung B liegen hier zwölf Impulse des Inkremental
gebers 66, so daß der in der Lernphase bestimmte Sollwert
der geförderten Bogenlänge zwischen Bogeneinlauf und Falz
bildung auf Ls = 12 Impulse festgelegt wird. Zum Zeitpunkt C
hat der beförderte Bogen schließlich den Sensor 48 vollstän
dig passiert, so daß dessen Signal auf einen niedrigen Pegel
zurückkehrt.
Das untere Diagramm der Fig. 4 entspricht der zeitlichen
Abstimmung der Sensorsignale in dem der Fig. 3 gezeigten
Zustand mit höherer Geschwindigkeit. Zum Zeitpunkt A wird
wiederum von dem Bogen-/Druckbildsensor 48 der Bogeneinlauf
erfaßt, und zwei Impulse des Inkrementalgebers 66 später
wird der Druckbildbeginn auf den Bogen festgestellt. Dies
entspricht dem Korrekturwert Lr. Bei höherer Geschwindigkeit
verformt sich der Bogen in der Falztasche, wie in der Fig. 3
gezeigt ist, wellenartig, so daß eine größere Bogenlänge in
die Falztasche gefördert wird, bevor sich die Stauchfalte
bilden kann. Der Zeitpunkt B, zu dem der Sensor 60 die Falz
bildung feststellt, erfolgt daher später, so daß zwischen
Bogeneinlauf A und Falzbildung B eine Bogenlänge Ls + ΔL
gefördert wird. In dem in der Fig. 4 gezeigten Beispiel
beträgt ΔL zwei Impulse. Um diese zusätzlich geförderte
Bogenlänge ΔL zu kompensieren, muß daher die Regeleinheit 62
den Stellmotor 68 so ansteuern, daß dieser den Falztaschen
anschlag 52 verschiebt, bis die zwischen Bogeneinlauf A und
Falzbildung B festgestellte Impulszahl wieder dem Sollwert
Ls entspricht.
In der Fig. 5 sind Meßschriebe widergegeben, die die Sensor
signale des in der Fig. 1 gezeigten Falzwerks wiedergeben. In
dem oberen Diagramm sind die Verhältnisse bei niedriger
Geschwindigkeit dargestellt. Zum Zeitpunkt A erfaßt der
Bogensensor 18 den Bogeneinlauf. Zum Zeitpunkt B wird von
dem Sensor 30 die Auslenkung der Falzwalze 16 bei Falzbil
dung festgestellt. Ebenfalls markiert ist der Zeitpunkt C,
zu dem der Bogen 10 den Sensor 18 vollständig passiert hat.
Die Impulse werden von dem Inkrementalgeber 34 geliefert.
Analog zur Fig. 4 sind in dem unteren Diagramm der Fig. 5
die Verhältnisse bei höherer Geschwindigkeit dargestellt.
Fig. 6 zeigt schließlich eine schematische Darstellung einer
Falzmaschine 70 mit einem erfindungsgemäßen Falzwerk. Ein
Bogen 72 läuft unter einem Sensor 74 zur Erfassung des
Bogeneinlaufs und des Druckbildbeginns durch und wird von
Falzwalzen 76, 78 und 80 erfaßt und gefalzt. Am Ende der
Falztasche 82 ist ein Falztaschenanschlag 84 angeordnet, der
von einem Stellmotor 86 beaufschlagt wird. In gleicher Weise
wie bei den zuvor gezeigten Ausführungsformen ist die Falz
walze 80 an einem zweiarmigen Hebel 88 drehbar gelagert, an
dessen der Falzwalze 80 gegenüberliegendem Ende ein Sensor
90 zur Erfassung der Auslenkung der Falzwalze 80 bei Falz
bildung angeordnet ist. Auf das erste, durch die Falzwalzen
76, 78 und 80 festgelegte Falzwerk folgen weitere Falzwerke.
Die Falzwalze 80 des ersten Falzwerks dient dabei gleichzei
tig als erste Falzwalze eines zweiten Falzwerks. Der Über
sichtlichkeit halber ist in der Falzmaschine 70 der Fig. 6
nur ein erfindungsgemäßes Falzwerk dargestellt, selbstver
ständlich können jedoch alle in der Falzmaschine 70 vorgese
henen Falzwerke vom Typ des erfindungsgemäßen Falzwerks
sein.
Claims (18)
1. Taschenfalzwerk mit einer ersten Falzwalze (12; 42; 76)
und zwei weiteren, gegenläufig rotierenden, falzbildenden
Falzwalzen (14, 16; 44, 46; 78, 80) und einer einstellbaren
Falztasche (20; 50; 82),
dadurch gekennzeichnet, daß
dadurch gekennzeichnet, daß
- a) Mittel (18; 48; 74) zur Erfassung des Bogeneinlaufs,
- b) Mittel (30; 60; 90) zur Erfassung der Auslenkung wenigstens einer der falzbildenden Falzwalzen (14, 16; 44, 46; 78, 80) bei der Falzbildung und
- c) Mittel (32, 34; 62, 66) zur Bestimmung der zwischen Bogeneinlauf und Falzbildung geförderten Bogenlänge vorge sehen sind.
2. Taschenfalzwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel (30; 60; 90) zur Erfassung der Falzwalzenaus
lenkung auf wenigstens einem Lagerhebel (26; 56; 88) der
Falzwalzen (16; 46; 80) eine Dehnmeßstreifen-Anordnung
aufweisen.
3. Taschenfalzwerk nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mittel (30; 60; 90) zur Erfassung
der Falzwalzenauslenkung wenigstens einen auf einem Lager
hebel (26; 56; 88) der Falzwalze (16; 46; 80) angeordneten
piezoelektrischen Sensor aufweisen.
4. Taschenfalzwerk nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (30; 60; 90) zur
Erfassung der Falzwalzenauslenkung wenigstens einen
optischen Sensor aufweisen.
5. Taschenfalzwerk nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (18; 48; 74) zur
Erfassung des Bogeneinlaufs wenigstens einen optischen Sen
sor aufweisen.
6. Taschenfalzwerk nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Bestimmung der
zwischen Bogeneinlauf und Falzbildung geförderten Bogenlänge
einen einer Falzwalze (16; 46) zugeordneten Impulsgeber (34;
66, 64) und eine Zählvorrichtung (32; 62) aufweisen.
7. Taschenfalzwerk nach einem der vorstehenden Ansprüche,
weiter dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein optischer
Sensor (48) zur Erfassung des Druckbildbeginns auf einem
einlaufenden Bogen (40) vorgesehen ist.
8. Taschenfalzwerk nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die einstellbare Falztasche (50;
82) wenigstens eine elektrisch aktivierbare Stelleinrichtung
(68; 86) aufweist und eine Regeleinheit (62) vorgesehen ist,
die die Signale der Mittel (48) zur Erfassung des Bogenein
laufs, der Mittel (60) zur Erfassung der Auslenkung wenig
stens einer der Falzwalzen (46) bei der Falzbildung und der
Mittel (66, 62) zur Bestimmung der zwischen Bogeneinlauf und
Falzbogen geförderten Bogenlänge verarbeitet und die elek
trisch aktivierbare Stelleinrichtung (68; 86) der Falztasche
(50; 82) ansteuert.
9. Taschenfalzwerk nach Anspruch 7 und Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Regeleinheit (62) weiterhin das
Signal des Sensors (48) zur Erfassung des Druckbildbeginns
verarbeitet.
10. Taschenfalzwerk nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die elektrisch aktivierbare
Stelleinrichtung (68; 86) den Falztaschenanschlag (52; 84)
verstellt.
11. Taschenfalzwerk nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine elektrisch aktivierbare
Stelleinrichtung die Falztaschenweite verstellt.
12. Taschenfalzwerk nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine elektrisch aktivierbare
Stelleinrichtung wenigstens eine Falztaschenlippe ver
stellt.
13. Taschenfalzwerk nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine elektrisch aktivierbare
Stelleinrichtung zur Veränderung des Stauchraums den Falz
taschenmund verschiebt.
14. Taschenfalzwerk nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Regeleinheit (62) einen
Mikroprozessor aufweist.
15. Verfahren zur Registerregelung eines Taschenfalzwerks
nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß in einer Lernphase ein Sollwert (Ls) der geförderten
Bogenlänge zwischen Bogeneinlauf und Falzbildung bestimmt
wird und
während des Produktionsbetriebs ein zwischen Bogeneinlauf
(A) und Falzbildung (B) ermittelter Istwert der geförderten
Bogenlänge durch Ansteuern der elektrischen Stelleinrichtung
(68; 86) auf den Sollwert (Ls) geregelt wird.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß
bei einer Regelung auf den Druckbildbeginn eines Bogens (40)
für jeden einlaufenden Bogen (40) eine Längendifferenz (Lr)
zwischen Bogeneinlauf und Druckbildbeginn des Bogens (40)
bestimmt wird.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß
Schwankungen der Längendifferenz im Sinne einer konstanten
Relation zwischen Druckbildbeginn und Lage des Falzbruches
ausgeregelt werden.
18. Verfahren nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Sollwert (Ls) mit der Längendifferenz (Lr)
zwischen Bogeneinlauf und Druckbildbeginn korrigiert wird.
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