DE19747760A1 - Verfahren zum Verarbeiten von Flüssigchromatographiedaten - Google Patents
Verfahren zum Verarbeiten von FlüssigchromatographiedatenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Flüssigchromatograph, und spe
zieller betrifft sie ein Verfahren zum Verarbeiten der Daten
eines Flüssigchromatographs, mit einer Funktion der aus
druckartigen Darstellung für Vorabdurchsicht von Analyseer
gebnissen
Bei Flüssigchromatographie nimmt eine Analyseperson nach dem
Sammeln von Chromatographiedaten und vor dem Ausdrucken von
Analyseergebnissen eine Beurteilung unter Betrachtung eines
ausdruckartigen Vorabdarstellungsschirms dahingehend vor, ob
Analyseergebnisse gemäß der Erwartung erhalten wurden oder
nicht. Abhängig von der Beurteilung kann eine quantitative
Berechnung zum Erhalten von Analyseergebnissen mehrfach für
Chromatographiedaten wiederholt werden, die einmal erfaßt
wurden. Um die Analyseergebnisse einer unbekannten Probe
immer dann zu betrachten, wenn eine quantitative Berechnung
ausgeführt wird, muß die Seite der Analyseergebnisse für
die unbekannte Probe herausgesucht werden, während Seiten
einzeln umgeblättert werden, nachdem die erste Seite, die
allgemein die Analyseergebnisse einer bekannten Standard
probe anzeigt, durch ausdruckartige Darstellung für Vorab
durchsicht angezeigt wurde.
Bei ausdruckartiger Vorabdarstellung werden, solange nicht
die Seite der Analyseergebnisse einer unbekannten Probe in
eineindeutiger Entsprechung mit einer Proben(Analyseobjekt)-
Informationstabelle angezeigt wird, in der die Mengen einge
speister Standardproben und unbekannter Proben, die Namen
der Proben und die Ampullennummern der Proben (Positionen
der auf demselben Tisch angeordneten Proben) entsprechend
den jeweiligen eingespeisten Proben angeordnet sind, ange
zeigt werden, kann die Analyseperson nicht unmittelbar die
Analyseergebnisse betrachten, die der von ihr gewünschten
unbekannten Probe entsprechen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum
Verarbeiten von Flüssigchromatographiedaten zu schaffen, das
dazu geeignet ist, eine ausdruckartige Darstellung für Vor
abdurchsicht von Analyseergebnissen direkt und schnell für
jede Probe in einer Probeninformationstabelle auszuführen.
Diese Aufgabe ist durch das Verfahren gemäß dem beigefügten
Anspruch 1 gelöst.
Um die obige Aufgabe zu lösen, weist der erfindungsgemäße
Flüssigchromatograph eine Säule, eine Einrichtung zum Ein
gießen einer Eluierungslösung in die Säule zum Eluieren je
weiliger in die Säule eingespeister Proben, um dadurch Kom
ponenten der Proben zu trennen, einen Datenprozessor zum Er
fassen der getrennten Komponenten und zur Datenverarbeitung,
um dadurch Analyseergebnisse für die jeweiligen Proben zu
erhalten, und eine Anzeigeeinheit zum Anzeigen der Analyse
ergebnisse auf, wobei der Datenprozessor einen Speicher zum
Einspeichern der Analyseergebnisse der jeweiligen Proben un
ter Entsprechung zwischen den Analyseergebnissen und den je
weiligen Proben enthält, damit eine Probeninformationstabel
le, die die Einspeisedaten betreffend die eingespeisten Pro
ben wiedergibt, auf der Anzeigeeinheit angezeigt wird, wobei
dann, wenn eine Probe in der Tabelle spezifiziert wird, die
Analyseergebnisse zur spezifizierten Probe aus dem Speicher
ausgelesen werden, um für eine ausdruckartige Darstellung
für Vorabdurchsicht auf der Anzeigeeinheit angezeigt zu wer
den.
Nachfolgend wird schematisch ein Ablauf ab dem Zeitpunkt, zu
dem eine Analyseperson Datenverarbeitungsbedingungen ein
stellt, bis zum Zeitpunkt beschrieben, zu dem die ausdruck
artige Darstellung für Vorabdurchsicht von Analyseergebnis
sen ausgeführt wird, um Analyseergebnisse für eine unbekann
te Probe anzuzeigen.
Als erstes bestimmt ein Benutzer eine Systemkonfiguration
(eine Einrichtungskonfiguration, wie sie über einen Daten
prozessor eingegeben wird), um verschiedene Einrichtungen
einer Chromatographieeinheit, die ein System bilden, zu de
finieren, er bestimmt Einrichtungsbedingungen (wie die Strö
mungsrate und den Druck einer Pumpe, die Einströmung in
eine Probennahmeeinrichtung usw.) für die jeweiligen Ein
richtungen der Chromatographieeinheit, und er bestimmt Da
tenverarbeitungsbedingungen (Gleichungen für Berechnungen
zur quantitativen Analyse).
Bei dieser Systemkonfiguration werden die Einrichtungsbedin
gungen für die jeweiligen Einrichtungen der Chromatographie
einheit sowie die Datenverarbeitungsbedingungen in einen
Speicher des Datenprozessors eingespeichert.
Wenn die Analyseperson eine Messung beginnt, führt der Da
tenprozessor, der als Steuerung für die jeweiligen Einrich
tungen der Chromatographieeinheit dient, eine Analyse ent
sprechend den obengenannten drei im Speicher eingespeicher
ten Analysebedingungen aus. Nach Abschluß der Analyse liest
der Datenprozessor die vorab von der Analyseperson einge
stellten Datenverarbeitungsbedingungen aus dem Speicher aus,
und er führt eine Datenverarbeitung für jedes der gemessenen
Analyseobjekte aus. Die Ergebnisse der Datenverarbeitung
werden als Analyseergebnisse in den im Datenprozessor ent
haltenen Speicher eingespeichert.
Im allgemeinen gibt die Analyseperson die Analyseergebnisse
nicht unmittelbar an einen Drucker, sondern sie ermittelt
die Ergebnisse der Datenverarbeitung für eine unbekannte
Probe durch ausdruckartige Darstellung für Vorabdurchsicht.
Wenn die ausdruckartige Darstellung für Vorabdurchsicht aus
geführt wird, wird nicht nur die erste Seite der Analyseer
gebnisse angezeigt, sondern auch Information zu jeweiligen
Proben (Analyseobjekten), die der Datenverarbeitung unterzo
gen wurden, d. h. eine Proben(Analyseobjekt)-Informationsta
belle, in der die Mengen der eingespeisten Proben, die Namen
der Proben und die Ampullennummern der Proben in der Reihen
folge der Einspeisung der Proben angeordnet sind.
Die Analyseperson spezifiziert ein Analyseobjekt gemäß einer
speziellen unbekannten Probe aus der Probeninformationsta
belle, und sie sorgt dafür, daß die Seite der Analyseergeb
nisse für die unbekannte Probe erneut angezeigt werden, um
den Inhalt der Seite klarzustellen.
Wie oben beschrieben, kann, da die Analyseergebnisse zu ei
nem gewünschten Analyseobjekt unmittelbar unter Verwendung
einer Analyseobjekt-Informationstabelle angezeigt werden
können, eine angeforderte Seite angezeigt werden, ohne daß
es erforderlich ist, Analyseergebnisse unbekannter Proben zu
durchsuchen, während die Seiten der Analyseergebnisse umge
blättert werden, wie dies beim Stand der Technik erforder
lich war.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines durch Figuren
veranschaulichten Ausführungsbeispiels näher beschrieben.
Fig. 1 ist ein Flußdiagramm zum Erläutern eines Beispiels
eines Datenprozessorteils in einem Flüssigchromatograph als
Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 2 ist eine Ansicht, die die Konfiguration einer Datei
als Beispiel von Daten zeigt, wie sie in einem Speicher im
Datenprozessorteil des Flüssigchromatographs dieses Ausfüh
rungsbeispiels enthalten ist;
Fig. 3 ist eine Systemkonfigurationsansicht des Flüssigchro
matographs dieses Ausführungsbeispiels;
Fig. 4 ist eine Ansicht, die ein Beispiel eines Schirms
zeigt, wie er auf einer Anzeigeeinheit der in Fig. 3 darge
stellten Ausgabeeinrichtung angezeigt wird;
Fig. 5 ist ein Kurvenbild, das ein Beispiel einer Kalibrie
rungskurve unter Verwendung von Standardproben bei diesem
Ausführungsbeispiel zeigt;
Fig. 6 ist ein Kurvenbild, das ein Beispiel einer Kalibrie
rungskurve zeigt, die unter Verwendung von Standardproben
mit Ausnahme ungeeigneter Standardproben erzeugt wurde; und
Fig. 7 ist ein Kurvenbild, das ein Beispiel eines Schirms
zeigt, der auf Grundlage der in Fig. 6 dargestellten Kali
brierungskurve berechnet wurde.
Unter Bezugnahme auf Fig. 3 werden nun die Konfiguration und
die Theorie eines Flüssigchromatographs beschrieben. In
einer Flüssigchromatographeinheit 111 bezeichnet die Bezugs
zahl 301 einen Eluierlösungstank; 302 eine Pumpe; 303 eine
automatische Probennahmeeinrichtung; 304 einen Säulenofen
und 305 einen Sensor. Die Bezugszahl 306 kennzeichnet einen
Datenprozessor mit einem Speicher zum Steuern der verschie
denen Einrichtungen 302 bis 305 der Chromatographieeinheit
311. Die Bezugszahl 307 kennzeichnet eine Ausgabeeinrichtung
mit einer Anzeigeeinheit und einem Drucker. Die Bezugszahl
309 kennzeichnet eine Kommunikationsleitung. Eine durch die
automatische Probennahmeeinrichtung 303 eingespeiste Probe
wird mittels der Pumpe 302 zusammen mit Eluierlösung einer
Säule 310 im Säulenofen 304 zugeführt. Die Säule 310 befin
det sich im Säulenofen 304 in thermostatischem Zustand. Un
ter diesen Bedingungen wird die Probe eluiert, so daß die
Komponenten derselben getrennt und durch den Sensor 305 er
faßt werden. Die so erfaßten Komponenten werden einer Da
tenverarbeitung durch den Datenprozessor 306 unterzogen, so
daß die Analyseergebnisse der Probe in Form der so erhalte
nen Daten der Ausgabeeinrichtung 307 zugeführt werden und
auf der in dieser vorhandenen Anzeigeeinheit angezeigt wer
den. Übrigens kennzeichnet die Bezugszahl 308 einen Abfalls
lösungsbehälter.
Als nächstes wird auf die Fig. 1 und 2 Bezug genommen, um
ein Beispiel der erfindungsgemäßen Verarbeitung zu beschrei
ben.
Schritt 101: Zu Beginn einer Analyse gibt die Analyseperson
zunächst eine Systemkonfigurationsdatei in den Datenprozes
sor 306 ein, um die Zustände der verschiedenen Einrichtungen
der Chromatographieeinheit 311, wie sie den Flüssigchromato
graph aufbauen, zu spezifizieren, um dadurch die Systemkon
figurationsdatei zu erzeugen. Wie oben beschrieben, und wie
es in Fig. 3 dargestellt ist, sind die Einrichtungen der den
Flüssigchromatograph aufbauenden Chromatographieeinheit 311
die Pumpe 302, die automatische Probennahmeeinrichtung 303,
der Säulenofen 304 und der Sensor 305.
Schritt 102: Analysebedingungen, d. h. die Einrichtungszu
stände der jeweiligen Einrichtungen der Chromatographieein
heit 311, sowie Datenverarbeitungsbedingungen werden an den
Datenprozessor 306 geliefert, um in ihn eingespeichert zu
werden. Z. B. können die Einrichtungszustände der jeweiligen
Einrichtungen der Chromatographieeinheit 311 die Mengen der
in die automatische Probeneinrichtung 303 eingespeisten Pro
ben, die Anzahl der Einspeisungsvorgänge, den Anteil im Elu
ierungslösungsgemisch und die Ober- und Untergrenze für die
Strömungsrate und den Druck der Pumpe 302, den Temperatur
sollwert für den Säulenofen 304, die Meßwellenlänge und die
Meßzeit des Sensors 305 usw. umfassen. Die Einrichtungszu
stände der jeweiligen Einrichtungen der Chromatographieein
heit sowie die Datenverarbeitungsbedingungen, wie von der
Analyseperson erzeugt, werden unter Anweisung durch die im
Schritt 101 erzeugte Systemkonfiguration eingespeichert.
Unter Bezugnahme auf Fig. 2 erfolgt nun eine spezielle Be
schreibung. In einem Speicher des Datenprozessors 306 ist
ein Bereich zum Einspeichern der von der Analyseperson er
zeugten Analysebedingungen, von Meßdaten als Rohdaten, von
Analyseergebnisdateien und Indizes für die ausdruckartige
Darstellung für Vorabdurchsicht vorhanden, so daß die Ein
richtungszustände der jeweiligen Einrichtungen der Chromato
graphieeinheit 311 und die Datenverarbeitungsbedingungen,
wie von der Analyseperson erzeugt, in diesem Bereich abge
speichert werden. Die Einrichtungszustände der jeweiligen
Einrichtungen der Chromatographieeinheit 311 und die Daten
verarbeitungsbedingungen, wie von der Analyseperson erzeugt,
werden für jede Systemkonfiguration dieser entsprechend ein
gespeichert. D. h., daß dann, wenn die von der Analyseper
son erzeugte Systemkonfiguration mit der "Systemkonfigurati
on 1", wie in Fig. 2 dargestellt, übereinstimmt, werden die
Analysebedingungen unter "Systemkonfiguration 1" in einem
Verzeichnis "Analysebedingungen n" mit der größten Verwal
tungsnummer in den Verzeichnissen abgespeichert.
Wenn die Systemkonfiguration von einer der vorhandenen Sys
temkonfigurationen verschieden ist, wird ein Verzeichnis
"Systemkonfiguration in" mit der größten Verwaltungsnummer
neu erzeugt, und es werden die jeweiligen Daten in diesem
Verzeichnis eingespeichert.
Schritt 103: Die im Schritt 102 für die jeweiligen Einrich
tungen der Chromatographieeinheit 311 erzeugten Einrich
tungszustände werden vom Datenprozessor 306 über die Kommu
nikationsleitung 309 an die verschiedenen Einrichtungen der
Chromatographieeinheit 311 übertragen.
Schritt 104: Nachdem die Einrichtungszustände an die jewei
ligen Einrichtungen der Chromatographieeinheit 311 übertra
gen wurden, sorgt die Analyseperson dafür, daß der Daten
prozessor 306 eine Messung ausführt, wodurch dieser Daten
prozessor 306 die verschiedenen Einrichtungen der Chromato
graphieeinheit, die den Flüssigchromatograph aufbauen, dazu
auffordert, Meßvorgänge auszuführen. Die Chromatographieda
ten, die das Analyseergebnis entsprechend den Einrichtungs
zuständen darstellen, werden nach Abschluß des Meßvorgangs
an den Datenprozessor übertragen. Die so übertragenen Meß
daten werden im Meßdaten-Speicherbereich des Datenprozes
sors zwischengespeichert.
Schritt 105: Nach Empfang der Chromatographiedaten führt der
Datenprozessor 306 eine quantitative Berechnung entsprechend
den in ihm abgespeicherten Datenverarbeitungsbedingungen
aus. Nach Abschluß der quantitativen Berechnung wird für
jede Probe eine neue Seite geöffnet, und die Berechnungser
gebnisse werden an die Analyseergebnisdatei ausgegeben.
Bei dieser Gelegenheit wird ein Index für ausdruckartige
Darstellung für Vorabdurchsicht mit Entsprechung zwischen
jeder Probe und der ersten Seite der Analyseergebnisse der
Probe erzeugt. Wie es in Fig. 2 dargestellt ist, wird der so
erzeugte Index zusammen mit den Meßdaten und der Analyseer
gebnisdatei in den Speicher im Datenprozessor 306 eingespei
chert.
Schritt 106: Wenn die Analyseperson beurteilt, daß sie die
Analyseergebnisse nicht durch ausdruckartige Darstellung für
Vorabdurchsicht klarstellen muß, führt der Datenprozessor
306 einen Druckvorgang der Analyseergebnisse aus, ohne daß
eine derartige Klarstellung erfolgt (Schritt 111).
Schritt 107: Wenn es die Analyseperson wünscht, den Inhalt
der Analyseergebnisse klarzustellen, erfolgt eine ausdruck
artige Darstellung für Vorabdurchsicht vor dem Ausdrucken
der Analyseergebnisse in Berichtsform im Schritt 105.
Schritt 108: Wenn ausdruckartige Darstellung für Vorabdurch
sicht erfolgt, werden die Analyseergebnisse aus der Analyse
ergebnisdatei ausgelesen, und es wird die erste Seite be
treffend LEER 1 der Ampulle Nr. 1 angezeigt. Gleichzeitig
mit der Anzeige der Analyseergebnisse wird Probeninformati
on, d. h. eine Probeninformationstabelle, in der die Mengen
der eingespeisten Proben, die Namen der Proben und die Am
pullennummern der Proben entsprechend den jeweils einge
spritzten Proben angeordnet sind, ebenfalls angezeigt, wie
es in Fig. 4 dargestellt ist.
Die Analyseperson spezifiziert eine Probe, deren Inhalt sie
aus der Probeninformationstabelle klarzustellen wünscht. Auf
die Spezifizierung hin sucht der Datenprozessor nach dem In
dex zur ausdruckartigen Vorabdarstellung für die erste von
mehreren Chromatographiedaten-Seiten, wie sie der spezifi
zierten Probe entsprechend erzeugt wurden. Durch diese Ver
arbeitung können die Analyseergebnisse von Chromatographie
daten, die der durch die Analyseperson spezifizierten Probe
entsprechen, angezeigt werden. Unter Verwendung der aus
druckartigen Vorabdarstellung stellt die Analyseperson den
Inhalt der Analyseergebnisse für mehrere unbekannte Proben
klar.
Fig. 4 zeigt ein Beispiel, bei dem die erste Seite eines
Analyseberichts im Fall angezeigt wird, daß eine unbekannte
Probe UNB 1 der Ampulle Nr. 6 aus der Probeninformationsta
belle spezifiziert ist.
Schritt 109: Wenn die Klarstellung des Inhalts der Analyse
ergebnisse der unbekannten Probe abgeschlossen ist, löscht
die Analyseperson den Schirm mit der ausdruckartigen Vorab
darstellung.
Schritt 110: Wenn die Klarstellung der Berechnungsergebnisse
zur unbekannten Probe die quantitativen Berechnungsergebnis
se angibt, wie in den Schritten 108 und 109 erwartet, wird
die Analyse gemäß der Schrittreihenfolge 101 bis 109 been
det. In diesem Fall druckt die Analyseperson die Analyseer
gebnisse als Bericht aus.
Wenn die quantitativen Berechnungsergebnisse im Gegensatz
hierzu vom erwarteten Inhalt verschieden sind, läuft die
Routine zum Schritt 105 zurück, und es werden die Analyse
bedingungen, insbesondere die Datenverarbeitungsbedingungen,
so geändert, daß nur eine quantitative Berechnung mit den
neuen Datenverarbeitungsbedingungen ausgeführt wird, um so
die Datenverarbeitung erneut zu versuchen. Wenn der erneute
Versuch der Datenverarbeitung abgeschlossen ist, wird der
Inhalt der quantitativen Berechnungsergebnisse erneut unter
Verwendung der ausdruckartigen Vorabdarstellung klarge
stellt.
Nachfolgend wird ein Fall beschrieben, gemäß dem die quanti
tative Berechnung neu versucht wird.
Im allgemeinen werden bei einer chromatographischen Messung
bekannte Standardproben (STANDARD 2, 3, 4 und 5) verwendet,
um eine Kalibrierungskurve vorab als Bezugsinformation für
die Messung zu erzeugen.
Nun sei angenommen, daß ein Datenwert (STANDARD 4) außer
halb der Kalibrierungskurve liegt, da in den verschiedenen
Einrichtungen der Chromatographieeinheit 311 ein Fehler oder
dergleichen aufgetreten ist, wie in Fig. 5 dargestellt. In
diesem Fall muß die Kalibrierungskurve erneut aus den drei
anderen Standardproben als der betreffenden Standardprobe
(STANDARD 4) erzeugt werden.
In diesem Fall werden die Standardproben STANDARD 2, 3 und 5
sowie unbekannte Proben UNB 1 bis UNB 4 ausgewählt, um die
Berechnung erneut zu versuchen, um dadurch die unbekannten
Proben UNB 1 bis UNB 4 auf Grundlage einer neu erzeugten Ka
librierungskurve quantitativ zu messen.
Fig. 7 zeigt einen Teil einer so erhaltenen Probeninforma
tionstabelle sowie eine ausdruckartige Darstellung für Vor
abdurchsicht, wie vom Analysebericht für die unbekannte Pro
be UNB 1 erzeugt.
Schritt 111: Wenn die Analyseperson beurteilt, daß es nicht
erforderlich ist, die Datenverarbeitungsbedingungen zu än
dern, werden die Analyseergebnisse an den Drucker geliefert.
Aus der obigen Beschreibung ist es ersichtlich, daß die
Analyseperson die den unbekannten Proben entsprechenden Ana
lyseergebnisse, die die Analyseperson benötigt, unmittelbar
und schnell betrachten kann, da dafür gesorgt ist, daß die
Seite der Analyseergebnisse bei der ausdruckartigen Vorab
darstellung der Probeninformationstabelle entspricht, in der
die Mengen der eingespeisten Proben, die Namen der Proben
und die Ampullennummern der Proben entsprechend den einge
speisten Proben angeordnet sind. D. h., daß die ausdruckar
tige Darstellung für Vorabdurchsicht der Analyseergebnisse
unmittelbar und schnell ausgeführt werden kann.
Durch das obige Ausführungsbeispiel ist es möglich, einen
Flüssigchromatograph zu schaffen, der zum unmittelbaren und
schnellen Ausführen einer ausdruckartigen Vorabdarstellung
von Analyseergebnissen geeignet ist.
Claims (4)
1. Verfahren zum Verarbeiten von Flüssigchromatographieda
ten in einem Flüssigchromatograph mit einer Säule (310),
einer Einrichtung zum Eingießen einer Eluierungslösung in
die Säule, um jeweilige in die Säule eingespeiste Proben zu
eluieren, um dadurch Komponenten der Proben zu trennen, ei
nem Datenprozessor (306) zum Erfassen und zur Datenverarbei
tung der getrennten Komponenten, um so durch Chromatogramme
gebildete Analyseergebnisse und quantitative Rechenergebnis
se für die jeweiligen Proben zu erhalten, und einer Anzeige
einheit (307) zum Anzeigen der Analyseergebnisse, gekenn
zeichnet durch die folgenden Schritte:
- - Einspeichern der Analyseergebnisse für die jeweiligen Pro ben in einen Speicher im Datenprozessor (306), wobei für Entsprechung zwischen den Analyseergebnissen und den jewei ligen Proben gesorgt wird;
- - Anzeigen, auf der Anzeigeeinheit (307), einer Probeninfor mationstabelle, die Einspeisedaten betreffend die einge speisten Proben wiedergibt;
- - Lesen der Analyseergebnisse für eine spezielle Probe aus dem Speicher, wenn die spezielle Probe in der Probeninforma tionstabelle spezifiziert wird; und
- - Anzeigen der gelesenen Analyseergebnisse als ausdruckarti ge Darstellung für Vorabdurchsicht auf der Anzeigeeinheit (307).
2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß
die Probeninformationstabelle und die Analyseergebnisse der
spezifizierten Probe auf ein und demselben Schirm angezeigt
werden.
3. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß dann, wenn die Analyseergebnisse
bei der ausdruckartigen Vorabdarstellung als ungeeignet be
urteilt werden, die Datenverarbeitung zu den erfaßten Kom
ponenten neu versucht wird, um dadurch die Analyseergebnisse
zu erzeugen.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
beim erneuten Versuch der Datenverarbeitung Bezugsdaten mit
Ausnahme spezieller Daten für Standardproben erzeugt werden.
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