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DE19746331A1 - Verfahren und Gerät zur Vorbestimmung druckformabhängig optimal an Kopiergeräten einzustellender Belichtungswerte bei der Druckformenbelichtung - Google Patents

Verfahren und Gerät zur Vorbestimmung druckformabhängig optimal an Kopiergeräten einzustellender Belichtungswerte bei der Druckformenbelichtung

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DE19746331A1
DE19746331A1 DE1997146331 DE19746331A DE19746331A1 DE 19746331 A1 DE19746331 A1 DE 19746331A1 DE 1997146331 DE1997146331 DE 1997146331 DE 19746331 A DE19746331 A DE 19746331A DE 19746331 A1 DE19746331 A1 DE 19746331A1
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Withdrawn
Application number
DE1997146331
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English (en)
Inventor
Gerhard Theimer
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Individual
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Individual
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Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/72Controlling or varying light intensity, spectral composition, or exposure time in photographic printing apparatus

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Or Security For Electrophotography (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Vorbestimmung druck­ formabhängig optimal an Kopiergeräten einzustellender Belich­ tungswerte bei der Druckformenbelichtung und bezieht sich fer­ ner auf ein Gerät zu dessen Durchführung.
Bei der Druckformherstellung, die also auch die Druckformbe­ lichtung mit umfaßt, wird bislang wie folgt vorgegangen: Vom zu druckenden Bild und/oder Text wird zunächst eine trans­ parente Vorlage (Film) hergestellt, die zusammen mit der eine lichtempfindliche Schicht aufweisenden Druckform in ein Kopier­ gerät eingelegt und belichtet wird. Durch die Belichtung wird dabei der Inhalt der Filmvorlage auf die Druckform übertragen. Schwarze Filmflächen bedecken die darunterliegende fotoempfind­ liche Schicht der Druckform derart, daß keine fotochemische Reaktion in der Schicht stattfindet. Helle bzw. transparente Filmbereiche lassen hingegen die Strahlung passieren, so daß die Druckform belichtet wird. Es ist dabei wesentlich, eine korrekte Belichtungszeit einzuhalten, weil einerseits bspw. sehr helle Bereiche des Films (sog. spitze Punkte oder feine Rasterflächen) nicht übertragen, sondern überbelichtet und an­ dererseits dunkle Bereiche des Films mit hoher Flächendeckung nicht aufgelöst werden. In jedem Fall geht bei falscher Belich­ tungszeit der Inhalt der Filmvorlage beim Übertragen auf die Druckform teilweise verloren, was dann beim Drucken kein opti­ males Druckergebnis zur Folge hat.
Nach erfolgter Belichtung wird die Druckform aus dem Kopierge­ rät entnommen und in einer Entwicklungsmaschine weiterverarbei­ tet. Je nach Art der Druckform werden dort belichtete oder un­ belichtete Teile der Schicht durch ein chemisches Verfahren ab­ gelöst. Die Druckform wird nun für den Druck in eine Druckma­ schine eingesetzt. Um ein möglichst perfektes Belichtungsergeb­ nis zu erhalten, sind sogenannte Testkeile entwickelt worden, bei denen es sich ebenfalls um Filme handelt, auf die durch äu­ ßerst präzise Techniken Testfelder der unterschiedlichsten Art aufgebracht sind. Diese Testkeile werden zusammen mit der Film­ vorlage in das Kopiergerät eingelegt und Belichtungen durchge­ führt. Anhand der Testfelder kann dann beurteilt werden, ob die jeweilige Belichtungszeit korrekt ist oder nicht. Durch dieses "Versuch-und-Irrtum-Verfahren" muß jedes Kopiergerät individu­ ell auf die jeweilig verwendete Druckform abgestimmt werden.
Beim Ganzen ist folgendes zu beachten:
Sowohl für die Druckformen bzw. Druckplatten als auch die Ko­ piergeräte gibt es die verschiedensten Hersteller, d. h. Druck­ formen und Kopiergeräte haben zwangsläufig unterschiedliche Ei­ genschaften bzw. Charakteristika.
Um das Belichtungsergebnis zu beeinflussen, bieten alle her­ kömmlichen Kopiergeräte nur die Möglichkeit, die Belichtungs­ dauer zu verändern. Die Dauer wird im einfachsten Fall von ei­ ner Zeituhr, üblicherweise aber von einem sogenannten Lichtdo­ siergerät gesteuert. Ein Lichtdosiergerät mißt über eine Foto­ zelle die Strahlungsenergie der Lichtquelle und verlängert oder verkürzt die gewählte Belichtungszeit um einen solchen Betrag, daß Film und Druckform immer mit einer konstanten Lichtmenge beaufschlagt werden. Man spricht daher nicht mehr von Sekunden-Be­ lichtungszeit sondern von "Belichtungstakten". Die Lichtmenge, die die Platte erreicht, wird durch mehrere Fakto­ ren bestimmt. Dominierender Faktor ist dabei die Lichtdosis (Energie x Zeit). In geringem Maße beeinflussender Faktor ist Art und Ausführung der verwendeten Belichtungslampe. Jedes Ko­ piergerät hat einen unterschiedlichen Anteil an direkter Punkt und indirekter, reflektierter Streu-Strahlung. Streu­ licht bewirkt dabei, daß Rasterpunkte unterstrahlt und somit nicht perfekt abgebildet werden. Die Belichtungszeit muß in ei­ nem solchen Fall reduziert werden. Insgesamt reduziert sich dadurch die mögliche Wiedergabedynamik der Druckplatte.
Die Nachteile dieser, soweit bekannt, bisher allein praktizier­ ten Technik für die Druckformherstellung liegen auf der Hand. So müssen in der Regel mehrere Druckformen verschieden lange belichtet und anschließend entwickelt werden, bis die korrekte Belichtungszeit ermittelt ist. Neben dem Materialaufwand ist dabei der Zeitaufwand der nachteiligste Faktor. Wechseln die Fabrikate der zu verwendenden Druckformen und ggf. auch der Kopiergeräte, so muß das oben erwähnte, sogenannte "Eintesten" erneut durchgeführt werden um die für die spezifische Druckform und für das spezifisch verwendete Kopiergerät optimalen Belichtungswerte zu ermitteln.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, ein Verfah­ ren und ein Gerät zu seiner Durchführung zu schaffen, die die bisher umständliche und entsprechend kostenaufwendige Methode zur Druckformherstellung bzgl. der optimalen Belichtung der Druckform entbehrlich machen.
Bezüglich des Verfahrens ist diese Aufgabe erfindungsgemäß da­ durch gelöst, daß auf einem Testkopiergerät druckformspezifisch vorermittelte und gespeicherte Optimaldaten von unterschiedli­ chen Druckformen die sonst notwendige Druckform ersetzen und kopiergerätespezifisch, von einem fotoempfindlichen Sensor auf­ genommene Belichtungsdaten mit den entsprechend gespeicherten und ausgewählten Daten für die zu belichtende Druckform zu entsprechenden optimalen Belichtungswerten für diese Druckform mikroprozessual errechnet und diese digital ausgewiesen werden.
Diese erfindungsgemäße Verfahrensweise basiert auf der Erkennt­ nis, daß durch konstante Lichtmenge und bei einheitlicher Lichtqualität (Punkt/Streulichtanteil) auch immer identische und beliebig reproduzierbare Belichtungsergebnisse eintreten.
Durch dieses erfindungsgemäße Verfahren wird nicht nur das vor­ erwähnte "Eintesten" an den Druckformen selbst entbehrlich, die sonst als Fehlbelichtungsergebnisse nicht mehr verwendbar sind, sondern die korrekten, für ein optimales Druckergebnis erfor­ derlichen Belichtungswerte für die Druckformen stehen praktisch sofort zur Verfügung, d. h., der bisher erforderliche Zeitauf­ wand für das "Eintesten" entfällt zudem.
Bezüglich des für die Durchführung des Verfahrens erforderli­ chen Gerätes ist die Aufgabe erfindungsgemäß gelöst durch ein Gehäuse, an dem ein fotoempfindlicher Sensor und Datenein- und -ausgabeelemente angeordnet und diese mit einem im Gehäuse an­ geordneten Mikroprozessor verbunden sind, wobei der Mikropro­ zessor außerdem mit mindestens einem Speicher verbunden ist, der mindestens die spezifischen Druckformdaten enthält.
Dem Ganzen liegt, abgesehen von der vorerwähnten Erkenntnis, die Überlegung zugrunde, den ganzen bisher von jedem Druckform­ verwender für die richtige Belichtungseinstellung seines ihm zur Verfügung stehenden Kopiergerätes in bezug auf die jeweils verwendete spezifische Druckform zu leistenden Eintestungsauf­ wand zu ersparen, d. h., nur einmal zu leisten. Zu berücksichti­ gen ist dabei zusätzlich, daß bei den Druckformenverwendern in der Regel mehrere und meist unterschiedliche Kopiergerätetypen benutzt werden. Dafür werden nunmehr den Druckformverwendern per Gerätespeicher druckformenspezifische Daten zur Verfügung gestellt, mit denen, soweit möglich, alle handelserhältlich erfaßbaren Druckformen mit ihren Charakteristika erfaßt sind, welche tabellarische Datenerfassung mit Hilfe eines Testkopiergerätes und unter Verwendung konventioneller Testkeile beim Gerätehersteller gewonnen wurde, wobei die im Gerät gespeicherten Daten solche sind, die sich aus Testreihen als optimale, vom Testgerät gelieferte Belichtungsdaten ergeben haben. Diese Druckformdaten müssen aber nunmehr mit den Charakteristika der bei den Verwendern zur Verfügung stehenden Kopiergeräten in Relation gebracht werden. Dies geschieht dadurch, daß man das erfindungsgemäße Gerät der Belichtung dieses Kopiergerätes aussetzt, wobei dann diese Belich­ tungswerte mit den der zur Verwendung stehenden Druckform entsprechenden Daten per Mikroprozessor zur optimalen Belichtungseinstellung dieses Kopiergerätes errechnet und am Display ausgewiesen und schließlich am betreffenden Kopiergerät eingestellt werden.
Mit Rücksicht auf sich ändernde Druckformen oder auf im Handel neu hinzukommende Druckformen besteht eine vorteilhafte Weiter­ bildung des Gerätes darin, daß mindestens der Speicher für die druckformspezifischen Daten als Chipkarte ausgebildet ist, die als abrufbarer Festspeicher in einen mit Anschlußkontakten versehenen Einschubschlitz in das Gehäuse des Gerätes ein­ schiebbar ist. Durch neue Chipkarten kann das Gerät auf einfache Weise mit den druckformspezifischen Daten von geänderten oder neuen Druckformen versehen werden.
Die vorerwähnte Maßgabe, daß im Gerät "mindestens ein Speicher" für die Druckformdaten vorhanden ist, berücksichtigt die Mög­ lichkeit, auch einen Speicher für die Eingabe kopiergerätespe­ zifischer Daten im Gerät vorzusehen, wobei dieser Speicher ebenfalls in Form gerätespezifischer, in das Gerät einschiebba­ rer Chipkarten ausgebildet sein kann. Ein solcher in das Gerät mit einbezogener Speicher bietet zum einen die Möglichkeit, die verfügbaren Kopiergeräte von Zeit zu Zeit anhand der gespei­ cherten Testdaten auf ihre fortbestehende Qualität überprüfen zu können, zum anderen - fortbestehende Kopiergerätequalität vorausgesetzt - ist es dadurch auch möglich, für eine Mehrzahl beim Benutzer verfügbarer Kopiergeräte und für unterschiedliche Druckformen die optimalen Belichtungswerte durch das Gerät zu ermitteln, ohne daß dieses in jedes verfügbare Kopiergerät eingelegt und dessen Licht ausgesetzt werden muß.
Das erfindungsgemäße Verfahren und das Gerät zu seiner Durch­ führung werden nachfolgend anhand der zeichnerischen Darstel­ lung von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 das Gerät in perspektivischer Ansicht und in speziel­ ler Ausführungsform mit einer einschiebbaren Chip­ karte;
Fig. 2 das Blockschaltbild der im Gerät gemäß Fig. 1 an­ geordnete Elektronik und
Fig. 3 schematisch das Ablaufschema des Verfahrens ein­ schließlich der Datenermittlung am Testkopiergerät im oberen Teil der Darstellung.
Gemäß Fig. 1 besteht das Gerät zur Durchführung des Verfahrens aus einem Gehäuse 1, an dem ein fotoempfindlicher Sensor 2 und Datenein- und -ausgabeelemente 3, 3' angeordnet und diese mit einem im Gehäuse 1 angeordneten Mikroprozessor 4 verbunden sind, wobei der Mikroprozessor 4 außerdem mit mindestens einem Speicher 5 verbunden ist, der mindestens die spezifischen Druckformdaten enthält. Um auch Streulicht erfassen zu können, ist der fotoempfindliche Sensor 2 aus zwei nebeneinander ange­ ordneten Photodioden 2', 2'' einerseits zur Direktlicht- und an­ eine zweckmäßige Handhabung, nämlich für eine flache Auflage auf einem Auflagerahmen AR eines Kopiergerätes KG (siehe Fig. 5 unten), ist das Gehäuse 1 flach kastenförmig ausgebildet, in dessen aufsichtsseitiger Fläche 1' der fotoempfindliche Sensor 2 und die Datenein- und -ausgabeelemente 3, 3' angeordnet sind. Die Stromversorgung 11 (siehe Fig. 2) erfolgt bevorzugt durch eine ebenfalls im Gehäuse 1 angeordnete Batterie, und für die Ein- und Ausschaltung des Gerätes ist seitlich am Gehäuse 1 ein Schalter S vorgesehen. Für die Datenausgabe, d. h. für die Belichtungswerte, die am jeweiligen Kopiergerät KG einzustellen sind, um an diesem Gerät für einen bestimmten Druckformtyp die optimale Belichtung sicherzustellen, dient ein Display 3'', das ebenfalls in der Fläche 1' angeordnet ist. Außerdem weist das Gehäuse 1 einen Anschluß 12 für die Eingabe von im Test ermittelten, belichtungsrelevanten Daten auf, falls deren Speicherung in einem im Gehäuse 1 angeordneten Festspeicher 5 erfolgen soll.
Was die verfahrensgemäße Verwendung von druckformspezifischen, vorermittelten Daten betrifft, so handelt es sich dabei um alle belichtungsrelevanten Werte, die für einen bestimmten Druck­ formtyp bei der tatsächlichen Belichtung dieses Druckformtyps an einem anderen Kopiergerät einzuhalten sind. Bei diesen belichtungsrelevanten Daten handelt es sich bspw. um folgende: Druck­ formtyp, Punkt- und Streulichtbelichtungszeiten, Ermitt­ lung und Darstellung von Halbtonstufen und Spitzpunktfeldern, Tonwertübertragung, Bestimmung der Belichtungstakte und Belich­ tungsmessung usw. Hierzu wird auf die obere Darstellungshälfte in Fig. 3 verwiesen, die die Verfahrenssystematik insgesamt schematisch verdeutlicht. Die am Testkopiergerät TG unter Verwendung von sogenannten Testkeilen TK für den jeweils getesteten Druckformtyp DT im Serientest vom Gerätehersteller ermittelten Optimalwerte werden via Eingabegerät C (siehe Fig. 3) gespeichert, und zwar entweder, wie vorerwähnt, in einem direkt im Gehäuse 1 des erfindungsgemäßen Gerätes G ange­ ordneten Festspeicher 5 oder bevorzugt auf einzelnen, druckformenspezifischen Chipkarten 8, von denen eine in Fig. 1 als in einen Geräteeinschubschlitz 7 einschiebbare Chipkarte 8 dargestellt ist. In Fig. 2 sind dieser Einschubschlitz 7, das Gehäuse 1 und Anschlußkontakte 6' nur schematisch angedeutet, mit welchen Anschlußkontakten 6' über ein Chipkarteninterface 6 die Verbindung zwischen jeweiliger Chipkarte 8 und Mikroprozessor 4 hergestellt wird.
Mit diesen für alle im Testkopiergerät TG getesteten Druck­ formentypen gespeicherten Daten geht nun der Druckform­ verarbeiter(siehe Fig. 3 untere Hälfte) in das von ihm benutzte Kopiergerät KG, mit dem eine spezifische Druckform belichtet werden soll, um die optimal an diesem Kopiergerät KG einzustellenden Belichtungswerte zu ermitteln, die automatisch vom Gerät G bzw. dessen Mikroprozessor 4 errechnet und am Display 3'' ausgewiesen werden. Diese ausgewiesenen Daten werden dann am Kopiergerät KG entsprechend eingestellt. Da die gespeicherten Daten praktisch einen "Druckformenersatz" dar­ stellen, entfällt also der ganze bisher erforderliche Mani­ pulationsaufwand und Druckformenverbrauch, und der bisherige dafür erforderliche Zeitaufwand reduziert sich auf Sekunden.
Sofern die im Testkopiergerät TG ermittelten Daten von Druckformentypen jeweils auf einzelnen Chipkarten 8 gespeichert worden sind (bei einer Anzahl von X getesteten und verfügbaren Druckformentypen sind also auch eine entsprechende Anzahl von X Chipkarten 8 verfügbar), so nimmt der Benutzer die der zu verarbeitenden Druckform entsprechend gekennzeichnete Chipkarte 8 und schiebt diese in das Gerät G ein, wie dies schematisch in Bildmitte Fig. 3 dargestellt ist. Die Möglichkeiten der Speicherung druckformenabhängiger, belichtungsrelevanter Daten entweder in einem im Gerät G angeordneten Festspeicher 5 oder auf einzelnen Chipkarten 8 sind in Fig. 2 der Einfachheit halber gemeinsam dargestellt.
Ein solcher Festspeicher 5 (entsprechende Kapazität voraus­ gesetzt) kann aber auch und gegf. zusätzlich, selbst wenn, wie bevorzugt, Chipkartenbenutzung vorgesehen ist, für die Speicherung spezifischer Daten von Kopiergeräten KG dienen. Häufig arbeiten nämlich, wie vorerwähnt, Druckformenhersteller mit mehreren Kopiergeräten unterschiedlicher Art und Charakteristik. Ist dies der Fall, so gibt der Druckfor­ menverarbeiter die Daten der ihm zur Verfügung stehenden Kopiergeräte KG in geeigneter Weise in den Speicher 5 ein. Will er dann einen bestimmten Druckformentyp DT auf einem bestimmten seiner ihm zur Verfügung stehenden Kopiergeräte KG verarbeiten, so stellt er sein Gerät G auf dieses bestimmte Kopiergerät KG ein und geht erst dann mit dem Gerät G auf dieses spezielle Kopiergerät. Für diese kopiergerätespezifischen Daten werden selbstverständlich die Optimaldaten des jeweiligen Kopier­ gerätes KG gespeichert, so daß das erfindungsgemäße Gerät G auch von Zeit zu Zeit als Kontrollgerät für die beim Druckformenverarbeiter stehenden Kopiergeräte KG selbst genutzt werden kann, um bspw. festzustellen, ob die Lichtquelle L noch in Ordnung ist.

Claims (7)

1. Verfahren zur Vorbestimmung druckformabhängig optimal an Kopiergeräten einzustellender Belichtungswerte bei der Druckformenbelichtung, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem Testkopiergerät druckformspezifisch vorer­ mittelte und gespeicherte Daten von unterschiedlichen Druckformen als "Druckformersatz" verwendet und kopierge­ rätespezifische, von einem fotoempfindlichen Sensor aufge­ nommene Belichtungsdaten mit den entsprechend gespeicher­ ten und ausgewählten Damen für die zu belichtende Druck­ form mikroprozessual errechnet, diese digital ausgewiesen und am Kopiergerät eingestellt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß außer den kopiergerätespezifischen Belichtungswerten auch Streulichtdaten aufgenommen und mikroprozessual in die Datenerrechnung einbezogen werden.
3. Gerät zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Gehäuse (1), an dem ein fotoempfindlicher Sensor (2) und Datenein- und -ausgabeelemente (3, 3') angeordnet und diese mit einem im Gehäuse (1) angeordneten Mikroprozessor (4) verbunden sind, wobei der Mikroprozessor (4) außerdem mit mindestens einem Speicher (5) verbunden ist, der min­ destens die spezifischen Druckformdaten enthält.
4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) flach kastenförmig ausgebildet ist, in dessen aufsichtsseitiger Fläche (1') der fotoempfindliche Sensor (2) und die Datenein- und -ausgabeelemente (3, 3') angeordnet sind.
5. Gerät nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der fotoempfindliche Sensor (2) aus zwei nebeneinander angeordneten Photodioden (2', 2'') einerseits zur Direkt­ licht- und andererseits zur Streulichtaufnahme gebildet ist.
6. Gerät nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse (1) ein weiterer Speicher (5') oder im Fest­ speicher (5) zusätzlicher Speicherplatz für die Daten von unterschiedlichen Charakteristika aufweisenden Ko­ piergerätetypen vorgesehen ist.
7. Gerät nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens der Speicher (5) für die Druckformdaten in Form von druckformspezifischen, in einen mit Anschlußkon­ takten (6) versehenen Einschubschlitz (7) des Gehäuses (1) einschiebbaren, abrufbare Festspeicher darstellenden Chip­ karten (8) ausgebildet ist.
DE1997146331 1997-10-21 1997-10-21 Verfahren und Gerät zur Vorbestimmung druckformabhängig optimal an Kopiergeräten einzustellender Belichtungswerte bei der Druckformenbelichtung Withdrawn DE19746331A1 (de)

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