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DE19745204C1 - Ausdrückvorrichtung für eine Revolverlochzange - Google Patents

Ausdrückvorrichtung für eine Revolverlochzange

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DE19745204C1
DE19745204C1 DE1997145204 DE19745204A DE19745204C1 DE 19745204 C1 DE19745204 C1 DE 19745204C1 DE 1997145204 DE1997145204 DE 1997145204 DE 19745204 A DE19745204 A DE 19745204A DE 19745204 C1 DE19745204 C1 DE 19745204C1
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Ausdrückvorrichtung für eine Revolverlochzange.
Die zweiten Werkzeuge einer Lochzange sind winkelgleich verteilt an einem Revolver des zweiten Zangenarmes gruppiert. Bezüglich dieser Werkzeuge handelt es sich um im Preßsitz zugeordnete Lochpfeifen. Der Revolver ist ringförmig ausgebildet. In die Ringöffnung laufen die die Werkzeuge im Preßsitz aufnehmenden Radialöffnun­ gen aus. Die durch die Lochpfeifen hindurchgedrückten Stanzrückstände lassen sich über die zentrale Ringöff­ nung entsorgen. Eine Revolver-Lochzange dieser Art ist durch Katalog 95/96 Hermann Wegerhoff, ALARM-Werkzeugfa­ brik GmbH & Co., KG Seite 70, Artikel-Nr. 35000, sowie aus der DE 196 13 039 A1 bekannt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung anzuge­ ben, um bei einer Lochzange oder dergleichen die Werk­ zeuge bzw. Lochpfeifen einfach zu wechseln.
Diese Aufgabe ist zunächst und im wesentlichen durch eine Vorrichtung gemäß den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Gestaltet ist sie als Ausdrückvorrichtung für ein zangenartiges Werkzeug, dessen einer Zangenarm ein erstes Werkzeug und dessen zweiter Zangenarm einen Revolver mit zweiten Werkzeugen trägt, welcher Revolver ringförmig ausgebildet ist und Radialöffnungen auf­ weist, in welchen Öffnungen die Werkzeuge im Preßsitz gehalten sind, insbesondere für eine Lochzange, wobei die Ausdrückvorrichtung U-förmig ausgebildet ist, mit einem U-Schenkel zum Aufsetzen auf den das eine Werk­ zeug tragenden Zangenarm und einem einen Ausdrückvor­ sprung tragenden zweiten U-Schenkel zum Eingriff in die Ringöffnung. Über ein solches Zusatzaggregat in Form eines einfachen U-Bügels lassen sich die verbrauchten Lochpfeifen bequem austauschen. Das geschieht unter Nutzung der Zangenschließkraft. Die Schließbewegung geht über den Ausdrückvorsprung auf den Wurzelbereich der Lochpfeife. Diese in Opposition stehende Lochpfeife wird so aus ihrem Preßsitz gedrückt. Dann wird eine frische Lochpfeife in die betreffende Radialöffnung eingesetzt. Auch die Erlangung des Preßsitzes für diese Lochpfeife geschieht mit bordeigenen Mitteln, indem die neue Lochpfeife in Gegenüberlage zum ersten Werkzeug, dem sogenannten Abboß gebracht wird, wo sie dann, wie­ derum über die Zangenschließkraft, festgedrückt werden kann. Ein abrutschsicheres Fassen der einfachst zuord­ baren Ausdrückvorrichtung ist dadurch erreicht, daß der erste U-Schenkel gabelförmig ausgebildet ist. Die Gabel­ öffnung umgreift positionssichernd den meist als expo­ nierte Rundplatte realisierten Abboß. In Anpassung an die Querschnittsgestalt der Lochpfeifen ist sodann weiter so vorgegangen, daß der Ausdrückvorsprung als Rundzapfen ausgebildet ist. Weiter erweist es sich als vorteilhaft, daß der U-Bügel aus gehärtetem Stahl ausge­ führt ist. Damit die mittels der Ausdrückvorrichtung ausgeworfene Lochpfeife nicht unkontrolliert wegfliegen kann, ist eine in Verlängerung des Ausdrückvorsprunges angeordnete Fangvorrichtung vorgesehen. Die Fangvorrich­ tung ist zweckmäßig als Tasche oder Korb ausgebildet. Sie kann der Ausdrückvorrichtung integral angeformt sein; bevorzugt wird jedoch eine Maßnahme dahingehend, daß die Fangvorrichtung am Ende einer am U-Steg befe­ stigten Lasche sitzt. Eine preiswerte Lösung wird darin gesehen, daß die Fangvorrichtung aus Kunststoff be­ steht. Um einerseits eine gedrungene Ausdrückvorrich­ tung zu schaffen und andererseits aber ein behinderungs­ freies Zuordnen derselben zu ermöglichen, bringt die Erfindung in Vorschlag, daß die Tasche oder der Korb eine seitliche Aussparung aufweist. Das erleichtert das querseitige Einsetzen. Schließlich wird noch vorgeschla­ gen, daß die Zange, insbesondere Lochzange, hebelüber­ setzte Griffarme aufweist. So können selbst etwa rostbe­ dingt besonders festsitzende Lochpfeifen mit moderaten Betätigungskräften entfernt werden. Diesbezüglich wird auf den Gegenstand des nicht vorveröffentlichten deut­ schen Gebrauchsmusters 297 06 313 verwiesen.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines zeichnerisch veranschaulichten Ausführungs- und Anwendungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 die erfindungsgemäße Ausdrückvorrichtung in perspektivischer Darstellung, vergrößert,
Fig. 2 die Ausdrückvorrichtung in Vorderansicht, gegen die U-Bügelöffnung gesehen,
Fig. 3 die Seitenansicht hierzu,
Fig. 4 den oberen Bereich einer Lochzange in Seitenan­ sicht, und zwar in Zangen-Öffnungsstellung,
Fig. 5 eine gleiche Darstellung der Lochzange mit zugeordneter Ausdrückvorrichtung,
Fig. 6 eine der Fig. 5 entsprechende Darstellung, jedoch bei Einleitung des Ausdrückens einer Lochpfeife,
Fig. 7 eine der Fig. 5 entsprechende Darstellung, jedoch bei vollzogenem Auswerfen einer Loch­ pfeife, aufgefangen in einer Tasche der Aus­ drückvorrichtung,
Fig. 8 diese Situation in vergrößerter Wiedergabe sowie partiell im Schnitt dargestellt und
Fig. 9 die Lochzange in Zangen-Schließstellung, das betriebsgerechte Einpressen der neuen Lochpfei­ fe in ihre Radialöffnung zeigend.
Die dargestellte Ausdrückvorrichtung V wirkt als Aus­ drückstößel und ist dem Zangenmaul einer Lochzange L zuordbar.
Die dargestellte Lochzange L bildet kopfseitig einen Funktionsbereich I und griffseitig einen Betätigungsbe­ reich II aus.
Die Funktionsscheide bildet dabei einen Zangen-Gelenk­ punkt 1, also das sogenannte Gewerbe der Lochzange L.
Zum Funktionsbereich I gehören einander kreuzend zuge­ ordnete, scherenartig bewegbare Zangenarme. Ein erster Zangenarm ist mit 2 und ein zweiter Zangenarm mit 3 bezeichnet. Der eine Zangenarm 2 ist endnah mit einem ersten Werkzeug, nämlich einem Abboß 4 bestückt, dem sogenannten Unterwerkzeug.
Auf den Abboß 4 ausrichtbar befindet sich, ebenfalls endnah am zweiten Zangenarm 3 angeordnet, ein Revolver 5 mit einer Vielzahl zweiter Werkzeuge, hier in Form sternförmig angeordneter, lochungsunterschiedlicher Lochpfeifen 6, fungierend als jeweiliges Oberwerkzeug.
Der ringförmig ausgebildete Revolver 5 rastiert winkel­ definiert. Hierzu dient ein federnder Rastfinger 7 als Klinke. Der greift endseitig in eine passende Rastver­ tiefung 8 des Revolvers 5 ein. Der Rastfinger 7 durch­ setzt dazu ein Fenster 9 des zweiten Zangenarmes 3. Die Rastverlagerung ist ratschenartig richtungsgebunden, angedeutet durch Pfeil x.
Das je einem Arbeitsende 10 bzw. 11 der Lochzange L gegenüberliegende, andere Ende des Zangenarmes 2 bzw. 3 bildet ein Antriebsende 12 bzw. 13. Der diesbezügliche Übergang ergibt sich, wie schon angedeutet, ab dem Gewerbe der Lochzange L, also des die in einer Ebene aufeinander zu bewegbaren Zangenarme 2, 3 lagernden Zangen-Gelenkpunktes 1. Seine körperliche Achse wird von einem Achszapfen 14 gebildet. Der durchgreift kon­ gruent liegende Löcher der Zangenarme 2, 3 und ist vernietet.
Der Achszapfen 14 ist zugleich Träger einer Schenkelfe­ der 15. Die belastet die Lochzange L in Richtung ihrer anschlagbegrenzten Zangen-Öffnungsstellung (Fig. 4).
Zwischen dem Funktionsbereich I und dem Griffbereich II liegt ein Hebelgetriebe G. Besagtes Hebelgetriebe geht über die Antriebsenden 12, 13 der Lochzange. Es handelt sich dort um Gelenkverbindungen. Deren Gelenkpunkte sind mit 16 und 17 bezeichnet. Die lagern Zangengriffe 18 und 19, welche zangenkopfseitig über einen Hebelge­ lenkpunkt 20 verbunden sind. Weitere Details und auch die Hebelwirkung sind in der Gebrauchsmusteranmeldung 297 06 313 eingehend erläutert.
Der Revolver 5 beläßt aufgrund seiner ringförmigen Gestalt eine nabenartige Höhlung, bezeichnet als Ring­ öffnung 21. Die beiderends offene Ringöffnung 21 setzt sich beiderends in exponierte Lagerbunde 22 fort. Letz­ tere stecken in je einem Lagerauge 23 des doppelarmig gestalteten Zangenarmes 3.
Der Revolver 5 weist entsprechend der Anzahl an Loch­ pfeifen 6 Radialöffnungen 24 auf (vgl. Fig. 8). Die durchsetzen den Ringbereich auf ganzer radialer Breite. Sie gewinnen daher intern Anschluß an die Ringöffnung 21.
Bezüglich der Radialöffnungen 24 handelt es sich um konische Bohrungen. Die Erbreiterung geht auswärts gerichtet. Ein als Befestigungsende dienender Sockel 25 jeder Lochpfeife 6 ist der Konusgestalt angepaßt. Die Verjüngung ist minimal, so daß sich ein guter Preßsitz erzeugen läßt, der durch die Konizität zum Zentrum des Rotors 5 hin einwandfrei abgestützt ist.
Zum Auswechseln einer stumpf gewordenen Lochpfeife 6 wird diese nach radial auswärtsgehend herausgedrückt. Hierzu dient die erwähnte Ausdrückvorrichtung V. Sie ist im Grunde als Stößel ausgebildet. Der läßt sich dem Zangenmaul zuordnen derart, daß die Zangenschließkraft für diese Arbeitsweise nutzbar wird.
Die Ausdrückvorrichtung V ist von U-förmiger Gestalt, so daß die Kraft betriebsgerecht in die Druckpunkte ein­ fließt. Ihr (V)U-Bügel als Brückenteil geht besonders deutlich aus den Fig. 1 und 3 hervor und ist in seiner Ganzheit mit 26 bezeichnet. Ein U-Schenkel a dient zum Aufsetzen auf den das eine Werkzeug, nämlich den Amboß 4, tragenden Zangenarm 2. Die Abstützung findet an der Innenseite 2' dieses Zangenarmes 2 statt. Ein zweiter, parallel sowie gleichgerichtet zum ersteren ausgerichte­ ter U-Schenkel b greift in die Höhlung der Ringöffnung 21 ein. Hierzu wird ein beide U-Schenkel a, b verbinden­ der U-Steg c seitlich angesetzt und bis zur flachen Anlage an einer der Breitseiten des Arbeitsendes 11 gedrückt. Die Breitseite definiert die betriebsgerechte Lage des Ausdrückvorsprunges 27.
Der zweite U-Schenkel b weist auf seiner vom U-Schenkel a weggerichteten Seite einen Ausdrückvorsprung 27 auf. Der ist dem Rücken des Sockels 25 der Lochpfeife 6 zugewandt. Der zweite U-Schenkel b ist überdies deut­ lich schmaler gestaltet als der erste Schenkel a, dies im Interesse einer erhöhten Manövrierfähigkeit in der zylindrischen Ringöffnung 21.
Bezüglich des Ausdrückvorsprunges 27 handelt es sich um einen Rundzapfen. Der ist zylindrisch. Seine stirnnahe Randkante weist eine Fassung 27' auf. Es kann sich um einen aufgesetzten Zapfen handeln oder aber um eine durch Tiefziehen des Mittelbereiches des zweiten U-Schenkels b erzeugte Vorsprungskontur.
Der Ausdrückvorsprung 27 des Lochpfeifenwechslers weist einen größeren Durchmesser auf als die durchgehende Längshöhlung 28 der Lochpfeife 6. Deren lichter Durch­ messer beträgt im Sockel ein Maß, welches die deutliche Fassung 27' des Ausdrückvorsprunges 27 als Zentrierkonus nutzbar macht.
Der erste, mit a bezeichnete U-Schenkel ist gabelförmig ausgebildet. Die so erzeugte Gabelhöhlung 29 ist auf ein Maß gebracht, welches die satte Einlagerung bzw. den halbkreisförmigen Umgriff der kreisrunden Amboßplat­ te erlaubt. Die Innenecken der Zinken der Gabelhöhlung 29 sind gleichfalls gefast. Die Fassung ist mit 30 be­ zeichnet und begünstigt ein einlenkendes Aufstecken der Ausdrückvorrichtung V.
Der U-Bügel 26 ist aus gehärtetem Stahl ausgeführt und so ausreichend stabil gegenüber abbiegenden Kräften.
Zum Auffangen der ausgedrückten Lochpfeife 6 weist die Ausdrückvorrichtung V eine Fangvorrichtung 31 auf. Die besteht aus einer Tasche 32. Die in Verlängerung des Ausdrückvorsprunges 27 angeordnete Fangvorrichtung 31 erstreckt sich in genügendem Abstand vor dem Stirnende der noch sitzenden Lochpfeife 6. Um jedoch schon ein weitestgehendes Umfassen dieses geschärften Stirnendes der Lochpfeife sicherzustellen, weist die Tasche 32 eine seitliche Aussparung 33 auf. Die geht bis zum Taschenrand und wirkt wie ein Wall.
Gabelgrund der Gabelhöhlung 29, Längsmittelachse des Ausdrückvorsprunges 27 und Längsmittelachse der Tasche 32 liegen im wesentlichen auf einer gemeinsamen Gera­ den. Hierdurch ist die Krafteinleitung betriebsgerecht orientiert und auch die Fangrichtung für die meist schlagartig herausfliegenden Lochpfeifen bestens berück­ sichtigt.
Die Fangvorrichtung 31 kann als integraler Fortsatz der Ausdrückvorrichtung V realisiert sein. Dargestellt und bevorzugt ist jedoch eine getrennte Herstellung. Das verkörpert sich beim dargestellten Ausführungsbeispiel dahingehend, daß die Tasche 32 am Ende 34 einer mit dem U-Steg c verbundenen Lasche 35 verbunden ist. Die sitzt am Rücken des U-Steges c. Als Verbindungsmittel kann eine Schraube 36 dienen. Aus Gründen der Materialerspar­ nis genügt statt einer Tasche 32 auch ein Korb. Die durchbrochene Korbstruktur ist nicht dargestellt, da leicht vorstellbar. Im Falle der Herstellung aus Kunst­ stoff kann auf PP- oder PE-Material zurückgegriffen werden.
Die gekröpfte Lasche 35 hält die Fangvorrichtung 31 wie ein Stiel eine Kelle.
Um unterschiedlichen Standlängen an Lochpfeifen 6 Rech­ nung tragen zu können, kann die Schraube 36 ein Lang­ loch der Lasche 35 durchsetzen. Hierüber läßt sich eine präzise Justierung in Bezug auf die Lage der Aussparung 33 vornehmen.
Die Funktion ist, kurz zusammengefaßt, wie folgt:
Die Lochzange L befindet sich zufolge der Wirkung der Schenkelfeder 15 in Zangen-Öffnungsstellung. Es wird die Lage der auszuwechselnden Lochpfeife 6 gewählt. Nun wird die Ausdrückvorrichtung V zugeordnet, dies so, daß der eine U-Schenkel a durch den Abboß 4 lageorientiert an der Innenseite 2' des einen Zangenarmes 2 seine Abstützung erhält. Zugleich fährt der andere U-Schenkel b in die Höhlung der Ringöffnung 21 ein. Hierüber er­ fährt der Ausdrückvorsprung 27 automatisch seine lage­ korrekte Ausrichtung zum Rücken des Sockels 25 der auszudrückenden Lochpfeife 6 hin. Durch beginnendes Schließen der Lochzange L liegt nun die Situation gemäß Fig. 6 vor. Unter Ausübung einer Schließkraft, ver­ stärkt über das Hebelgetriebe G, ergibt sich die Kon­ stellation gemäß Fig. 7 (vergrößert in Fig. 8). Der eine Zangenarm 2 hat so via U-Bügel 26 die Lochpfeife 6 aus ihrer Radialöffnung 24 kraftvoll ausgetrieben. Sie fällt in die Tasche 32. Sie läßt sich nach Lösen der Ausdrückvorrichtung V von der Lochzange L ausschütten oder begünstigt durch die Aussparung 33 herausgreifen.
Die Radialöffnung 24 wird mit einer frischen Lochpfeife 6 bestückt. Unter Drehen des Revolvers 5 wird nun die neue Lochpfeife in Gegenüberlage zum Abboß 4 gebracht. Durch Schließen der Lochzange L (Fig. 9) wird die neue Lochpfeife in ihren Preßsitz gebracht.
So wird über die bordeigenen Mittel das Lösen der ver­ brauchten und Befestigen der zu ersetzenden Lochpfeife 6 erreicht.
Wie Fig. 6 entnehmbar, werden die Zangengriffe 18 und 19 über einen endseitig über je eine Druckknopfstelle eingeknüpften Riegel 37 in einer Zwischenstellung gehal­ ten, in der die dem Abboß 4 gegenüberliegende Lochpfei­ fe 6 auf Abstand zum Abboß steht und bezüglich des Ausdrückvorsprunges 27 als Gegenhalt die Betätigungsbe­ reitschaftsstellung für das Ausdrücken vorliegt. Inso­ weit fungiert die Ausdrückvorrichtung V zugleich als die Schärfe der Lochpfeifen sichernde Distanzvorrich­ tung. Der entsprechende Abstand ist in Fig. 6 mit s angegeben. Es kann sich um 1 mm handeln.

Claims (9)

1. Ausdrückvorrichtung (V) für eine Revolverlochzange (L), deren einer Zangenarm (2) ein erstes Werkzeug und deren zweiter Zangenarm (3) einen Revolver (5) mit zweiten Werkzeugen trägt, welcher Revolver (5) ringför­ mig ausgebildet ist und Radialöffnungen (24) aufweist, in welche Öffnungen (24) die Werkzeuge im Preßsitz gehalten sind, wobei die Ausdrückvorrichtung (V) als U-Bügel ausgebildet ist, mit einem ersten Schenkel (a) zum Aufsetzen auf den das eine Werkzeug (Abboß 4) tra­ genden Zangenarm (2) und einem einen Ausdrückvorsprung (27) tragenden zweiten Schenkel (b) zum Eingriff in die Ringöffnung (21) des Revolvers.
2. Ausdrückvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der erste Schenkel (a) gabelförmig ausge­ bildet ist.
3. Ausdrückvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausdrückvorsprung (27) als Rundzapfen ausgebildet ist.
4. Ausdrückvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der U-Bügel (26) aus gehärtetem Stahl ausgeführt ist.
5. Ausdrückvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine in Verlängerung des Ausdrückvorsprunges (27) angeordnete Fangvorrichtung (31).
6. Ausdrückvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Fangvorrichtung (31) als Tasche (32) oder Korb ausgebildet ist.
7. Ausdrückvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Fangvorrichtung (31) am Ende (34) einer am U-Steg (c) befestigten Lasche (35) sitzt.
8. Ausdrückvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Fangvorrichtung (31) aus Kunststoff besteht.
9. Ausdrückvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 6 bis 7, dadurch gekennzeich­ net, daß die Tasche (32) oder der Korb eine seitliche Aussparung (33) ausbildet.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005028594B3 (de) * 2005-06-21 2006-10-05 Max Selzer Gmbh & Co. Kg Zange, insbesondere Niet-, Ösen- oder Lochzange

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9316889U1 (de) * 1993-11-04 1994-03-24 Edmund Czasch Inh. Karin Brenner, 42349 Wuppertal Revolver-Lochzange
DE19613039A1 (de) * 1996-04-01 1997-10-02 Max Selzer Kombinierte Loch- und Ösenzange

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