DE19745204C1 - Ausdrückvorrichtung für eine Revolverlochzange - Google Patents
Ausdrückvorrichtung für eine RevolverlochzangeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Ausdrückvorrichtung
für eine Revolverlochzange.
Die zweiten Werkzeuge einer Lochzange sind winkelgleich
verteilt an einem Revolver des zweiten Zangenarmes
gruppiert. Bezüglich dieser Werkzeuge handelt es sich
um im Preßsitz zugeordnete Lochpfeifen. Der Revolver
ist ringförmig ausgebildet. In die Ringöffnung laufen
die die Werkzeuge im Preßsitz aufnehmenden Radialöffnun
gen aus. Die durch die Lochpfeifen hindurchgedrückten
Stanzrückstände lassen sich über die zentrale Ringöff
nung entsorgen. Eine Revolver-Lochzange dieser Art ist
durch Katalog 95/96 Hermann Wegerhoff, ALARM-Werkzeugfa
brik GmbH & Co., KG Seite 70, Artikel-Nr. 35000, sowie
aus der DE 196 13 039 A1 bekannt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung anzuge
ben, um bei einer Lochzange oder dergleichen die Werk
zeuge bzw. Lochpfeifen einfach zu wechseln.
Diese Aufgabe ist zunächst und im wesentlichen durch
eine Vorrichtung gemäß den Merkmalen des Anspruches 1
gelöst. Gestaltet ist sie als Ausdrückvorrichtung für
ein zangenartiges Werkzeug, dessen einer Zangenarm ein
erstes Werkzeug und dessen zweiter Zangenarm einen
Revolver mit zweiten Werkzeugen trägt, welcher Revolver
ringförmig ausgebildet ist und Radialöffnungen auf
weist, in welchen Öffnungen die Werkzeuge im Preßsitz
gehalten sind, insbesondere für eine Lochzange, wobei
die Ausdrückvorrichtung U-förmig ausgebildet ist, mit
einem U-Schenkel zum Aufsetzen auf den das eine Werk
zeug tragenden Zangenarm und einem einen Ausdrückvor
sprung tragenden zweiten U-Schenkel zum Eingriff in die
Ringöffnung. Über ein solches Zusatzaggregat in Form
eines einfachen U-Bügels lassen sich die verbrauchten
Lochpfeifen bequem austauschen. Das geschieht unter
Nutzung der Zangenschließkraft. Die Schließbewegung
geht über den Ausdrückvorsprung auf den Wurzelbereich
der Lochpfeife. Diese in Opposition stehende Lochpfeife
wird so aus ihrem Preßsitz gedrückt. Dann wird eine
frische Lochpfeife in die betreffende Radialöffnung
eingesetzt. Auch die Erlangung des Preßsitzes für diese
Lochpfeife geschieht mit bordeigenen Mitteln, indem die
neue Lochpfeife in Gegenüberlage zum ersten Werkzeug,
dem sogenannten Abboß gebracht wird, wo sie dann, wie
derum über die Zangenschließkraft, festgedrückt werden
kann. Ein abrutschsicheres Fassen der einfachst zuord
baren Ausdrückvorrichtung ist dadurch erreicht, daß der
erste U-Schenkel gabelförmig ausgebildet ist. Die Gabel
öffnung umgreift positionssichernd den meist als expo
nierte Rundplatte realisierten Abboß. In Anpassung an
die Querschnittsgestalt der Lochpfeifen ist sodann
weiter so vorgegangen, daß der Ausdrückvorsprung als
Rundzapfen ausgebildet ist. Weiter erweist es sich als
vorteilhaft, daß der U-Bügel aus gehärtetem Stahl ausge
führt ist. Damit die mittels der Ausdrückvorrichtung
ausgeworfene Lochpfeife nicht unkontrolliert wegfliegen
kann, ist eine in Verlängerung des Ausdrückvorsprunges
angeordnete Fangvorrichtung vorgesehen. Die Fangvorrich
tung ist zweckmäßig als Tasche oder Korb ausgebildet.
Sie kann der Ausdrückvorrichtung integral angeformt
sein; bevorzugt wird jedoch eine Maßnahme dahingehend,
daß die Fangvorrichtung am Ende einer am U-Steg befe
stigten Lasche sitzt. Eine preiswerte Lösung wird darin
gesehen, daß die Fangvorrichtung aus Kunststoff be
steht. Um einerseits eine gedrungene Ausdrückvorrich
tung zu schaffen und andererseits aber ein behinderungs
freies Zuordnen derselben zu ermöglichen, bringt die
Erfindung in Vorschlag, daß die Tasche oder der Korb
eine seitliche Aussparung aufweist. Das erleichtert das
querseitige Einsetzen. Schließlich wird noch vorgeschla
gen, daß die Zange, insbesondere Lochzange, hebelüber
setzte Griffarme aufweist. So können selbst etwa rostbe
dingt besonders festsitzende Lochpfeifen mit moderaten
Betätigungskräften entfernt werden. Diesbezüglich wird
auf den Gegenstand des nicht vorveröffentlichten deut
schen Gebrauchsmusters 297 06 313 verwiesen.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand
eines zeichnerisch veranschaulichten Ausführungs- und
Anwendungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 die erfindungsgemäße Ausdrückvorrichtung in
perspektivischer Darstellung, vergrößert,
Fig. 2 die Ausdrückvorrichtung in Vorderansicht,
gegen die U-Bügelöffnung gesehen,
Fig. 3 die Seitenansicht hierzu,
Fig. 4 den oberen Bereich einer Lochzange in Seitenan
sicht, und zwar in Zangen-Öffnungsstellung,
Fig. 5 eine gleiche Darstellung der Lochzange mit
zugeordneter Ausdrückvorrichtung,
Fig. 6 eine der Fig. 5 entsprechende Darstellung,
jedoch bei Einleitung des Ausdrückens einer
Lochpfeife,
Fig. 7 eine der Fig. 5 entsprechende Darstellung,
jedoch bei vollzogenem Auswerfen einer Loch
pfeife, aufgefangen in einer Tasche der Aus
drückvorrichtung,
Fig. 8 diese Situation in vergrößerter Wiedergabe
sowie partiell im Schnitt dargestellt und
Fig. 9 die Lochzange in Zangen-Schließstellung, das
betriebsgerechte Einpressen der neuen Lochpfei
fe in ihre Radialöffnung zeigend.
Die dargestellte Ausdrückvorrichtung V wirkt als Aus
drückstößel und ist dem Zangenmaul einer Lochzange L
zuordbar.
Die dargestellte Lochzange L bildet kopfseitig einen
Funktionsbereich I und griffseitig einen Betätigungsbe
reich II aus.
Die Funktionsscheide bildet dabei einen Zangen-Gelenk
punkt 1, also das sogenannte Gewerbe der Lochzange L.
Zum Funktionsbereich I gehören einander kreuzend zuge
ordnete, scherenartig bewegbare Zangenarme. Ein erster
Zangenarm ist mit 2 und ein zweiter Zangenarm mit 3
bezeichnet. Der eine Zangenarm 2 ist endnah mit einem
ersten Werkzeug, nämlich einem Abboß 4 bestückt, dem
sogenannten Unterwerkzeug.
Auf den Abboß 4 ausrichtbar befindet sich, ebenfalls
endnah am zweiten Zangenarm 3 angeordnet, ein Revolver
5 mit einer Vielzahl zweiter Werkzeuge, hier in Form
sternförmig angeordneter, lochungsunterschiedlicher
Lochpfeifen 6, fungierend als jeweiliges Oberwerkzeug.
Der ringförmig ausgebildete Revolver 5 rastiert winkel
definiert. Hierzu dient ein federnder Rastfinger 7 als
Klinke. Der greift endseitig in eine passende Rastver
tiefung 8 des Revolvers 5 ein. Der Rastfinger 7 durch
setzt dazu ein Fenster 9 des zweiten Zangenarmes 3. Die
Rastverlagerung ist ratschenartig richtungsgebunden,
angedeutet durch Pfeil x.
Das je einem Arbeitsende 10 bzw. 11 der Lochzange L
gegenüberliegende, andere Ende des Zangenarmes 2 bzw. 3
bildet ein Antriebsende 12 bzw. 13. Der diesbezügliche
Übergang ergibt sich, wie schon angedeutet, ab dem
Gewerbe der Lochzange L, also des die in einer Ebene
aufeinander zu bewegbaren Zangenarme 2, 3 lagernden
Zangen-Gelenkpunktes 1. Seine körperliche Achse wird
von einem Achszapfen 14 gebildet. Der durchgreift kon
gruent liegende Löcher der Zangenarme 2, 3 und ist
vernietet.
Der Achszapfen 14 ist zugleich Träger einer Schenkelfe
der 15. Die belastet die Lochzange L in Richtung ihrer
anschlagbegrenzten Zangen-Öffnungsstellung (Fig. 4).
Zwischen dem Funktionsbereich I und dem Griffbereich II
liegt ein Hebelgetriebe G. Besagtes Hebelgetriebe geht
über die Antriebsenden 12, 13 der Lochzange. Es handelt
sich dort um Gelenkverbindungen. Deren Gelenkpunkte
sind mit 16 und 17 bezeichnet. Die lagern Zangengriffe
18 und 19, welche zangenkopfseitig über einen Hebelge
lenkpunkt 20 verbunden sind. Weitere Details und auch
die Hebelwirkung sind in der Gebrauchsmusteranmeldung
297 06 313 eingehend erläutert.
Der Revolver 5 beläßt aufgrund seiner ringförmigen
Gestalt eine nabenartige Höhlung, bezeichnet als Ring
öffnung 21. Die beiderends offene Ringöffnung 21 setzt
sich beiderends in exponierte Lagerbunde 22 fort. Letz
tere stecken in je einem Lagerauge 23 des doppelarmig
gestalteten Zangenarmes 3.
Der Revolver 5 weist entsprechend der Anzahl an Loch
pfeifen 6 Radialöffnungen 24 auf (vgl. Fig. 8). Die
durchsetzen den Ringbereich auf ganzer radialer Breite.
Sie gewinnen daher intern Anschluß an die Ringöffnung
21.
Bezüglich der Radialöffnungen 24 handelt es sich um
konische Bohrungen. Die Erbreiterung geht auswärts
gerichtet. Ein als Befestigungsende dienender Sockel 25
jeder Lochpfeife 6 ist der Konusgestalt angepaßt. Die
Verjüngung ist minimal, so daß sich ein guter Preßsitz
erzeugen läßt, der durch die Konizität zum Zentrum des
Rotors 5 hin einwandfrei abgestützt ist.
Zum Auswechseln einer stumpf gewordenen Lochpfeife 6
wird diese nach radial auswärtsgehend herausgedrückt.
Hierzu dient die erwähnte Ausdrückvorrichtung V. Sie
ist im Grunde als Stößel ausgebildet. Der läßt sich dem
Zangenmaul zuordnen derart, daß die Zangenschließkraft
für diese Arbeitsweise nutzbar wird.
Die Ausdrückvorrichtung V ist von U-förmiger Gestalt,
so daß die Kraft betriebsgerecht in die Druckpunkte ein
fließt. Ihr (V)U-Bügel als Brückenteil geht besonders
deutlich aus den Fig. 1 und 3 hervor und ist in seiner
Ganzheit mit 26 bezeichnet. Ein U-Schenkel a dient zum
Aufsetzen auf den das eine Werkzeug, nämlich den Amboß
4, tragenden Zangenarm 2. Die Abstützung findet an der
Innenseite 2' dieses Zangenarmes 2 statt. Ein zweiter,
parallel sowie gleichgerichtet zum ersteren ausgerichte
ter U-Schenkel b greift in die Höhlung der Ringöffnung
21 ein. Hierzu wird ein beide U-Schenkel a, b verbinden
der U-Steg c seitlich angesetzt und bis zur flachen
Anlage an einer der Breitseiten des Arbeitsendes 11
gedrückt. Die Breitseite definiert die betriebsgerechte
Lage des Ausdrückvorsprunges 27.
Der zweite U-Schenkel b weist auf seiner vom U-Schenkel
a weggerichteten Seite einen Ausdrückvorsprung 27 auf.
Der ist dem Rücken des Sockels 25 der Lochpfeife 6
zugewandt. Der zweite U-Schenkel b ist überdies deut
lich schmaler gestaltet als der erste Schenkel a, dies
im Interesse einer erhöhten Manövrierfähigkeit in der
zylindrischen Ringöffnung 21.
Bezüglich des Ausdrückvorsprunges 27 handelt es sich um
einen Rundzapfen. Der ist zylindrisch. Seine stirnnahe
Randkante weist eine Fassung 27' auf. Es kann sich um
einen aufgesetzten Zapfen handeln oder aber um eine
durch Tiefziehen des Mittelbereiches des zweiten
U-Schenkels b erzeugte Vorsprungskontur.
Der Ausdrückvorsprung 27 des Lochpfeifenwechslers weist
einen größeren Durchmesser auf als die durchgehende
Längshöhlung 28 der Lochpfeife 6. Deren lichter Durch
messer beträgt im Sockel ein Maß, welches die deutliche
Fassung 27' des Ausdrückvorsprunges 27 als Zentrierkonus
nutzbar macht.
Der erste, mit a bezeichnete U-Schenkel ist gabelförmig
ausgebildet. Die so erzeugte Gabelhöhlung 29 ist auf
ein Maß gebracht, welches die satte Einlagerung bzw.
den halbkreisförmigen Umgriff der kreisrunden Amboßplat
te erlaubt. Die Innenecken der Zinken der Gabelhöhlung
29 sind gleichfalls gefast. Die Fassung ist mit 30 be
zeichnet und begünstigt ein einlenkendes Aufstecken der
Ausdrückvorrichtung V.
Der U-Bügel 26 ist aus gehärtetem Stahl ausgeführt und
so ausreichend stabil gegenüber abbiegenden Kräften.
Zum Auffangen der ausgedrückten Lochpfeife 6 weist die
Ausdrückvorrichtung V eine Fangvorrichtung 31 auf. Die
besteht aus einer Tasche 32. Die in Verlängerung des
Ausdrückvorsprunges 27 angeordnete Fangvorrichtung 31
erstreckt sich in genügendem Abstand vor dem Stirnende
der noch sitzenden Lochpfeife 6. Um jedoch schon ein
weitestgehendes Umfassen dieses geschärften Stirnendes
der Lochpfeife sicherzustellen, weist die Tasche 32
eine seitliche Aussparung 33 auf. Die geht bis zum
Taschenrand und wirkt wie ein Wall.
Gabelgrund der Gabelhöhlung 29, Längsmittelachse des
Ausdrückvorsprunges 27 und Längsmittelachse der Tasche
32 liegen im wesentlichen auf einer gemeinsamen Gera
den. Hierdurch ist die Krafteinleitung betriebsgerecht
orientiert und auch die Fangrichtung für die meist
schlagartig herausfliegenden Lochpfeifen bestens berück
sichtigt.
Die Fangvorrichtung 31 kann als integraler Fortsatz der
Ausdrückvorrichtung V realisiert sein. Dargestellt und
bevorzugt ist jedoch eine getrennte Herstellung. Das
verkörpert sich beim dargestellten Ausführungsbeispiel
dahingehend, daß die Tasche 32 am Ende 34 einer mit dem
U-Steg c verbundenen Lasche 35 verbunden ist. Die sitzt
am Rücken des U-Steges c. Als Verbindungsmittel kann
eine Schraube 36 dienen. Aus Gründen der Materialerspar
nis genügt statt einer Tasche 32 auch ein Korb. Die
durchbrochene Korbstruktur ist nicht dargestellt, da
leicht vorstellbar. Im Falle der Herstellung aus Kunst
stoff kann auf PP- oder PE-Material zurückgegriffen
werden.
Die gekröpfte Lasche 35 hält die Fangvorrichtung 31 wie
ein Stiel eine Kelle.
Um unterschiedlichen Standlängen an Lochpfeifen 6 Rech
nung tragen zu können, kann die Schraube 36 ein Lang
loch der Lasche 35 durchsetzen. Hierüber läßt sich eine
präzise Justierung in Bezug auf die Lage der Aussparung
33 vornehmen.
Die Funktion ist, kurz zusammengefaßt, wie folgt:
Die Lochzange L befindet sich zufolge der Wirkung der Schenkelfeder 15 in Zangen-Öffnungsstellung. Es wird die Lage der auszuwechselnden Lochpfeife 6 gewählt. Nun wird die Ausdrückvorrichtung V zugeordnet, dies so, daß der eine U-Schenkel a durch den Abboß 4 lageorientiert an der Innenseite 2' des einen Zangenarmes 2 seine Abstützung erhält. Zugleich fährt der andere U-Schenkel b in die Höhlung der Ringöffnung 21 ein. Hierüber er fährt der Ausdrückvorsprung 27 automatisch seine lage korrekte Ausrichtung zum Rücken des Sockels 25 der auszudrückenden Lochpfeife 6 hin. Durch beginnendes Schließen der Lochzange L liegt nun die Situation gemäß Fig. 6 vor. Unter Ausübung einer Schließkraft, ver stärkt über das Hebelgetriebe G, ergibt sich die Kon stellation gemäß Fig. 7 (vergrößert in Fig. 8). Der eine Zangenarm 2 hat so via U-Bügel 26 die Lochpfeife 6 aus ihrer Radialöffnung 24 kraftvoll ausgetrieben. Sie fällt in die Tasche 32. Sie läßt sich nach Lösen der Ausdrückvorrichtung V von der Lochzange L ausschütten oder begünstigt durch die Aussparung 33 herausgreifen.
Die Lochzange L befindet sich zufolge der Wirkung der Schenkelfeder 15 in Zangen-Öffnungsstellung. Es wird die Lage der auszuwechselnden Lochpfeife 6 gewählt. Nun wird die Ausdrückvorrichtung V zugeordnet, dies so, daß der eine U-Schenkel a durch den Abboß 4 lageorientiert an der Innenseite 2' des einen Zangenarmes 2 seine Abstützung erhält. Zugleich fährt der andere U-Schenkel b in die Höhlung der Ringöffnung 21 ein. Hierüber er fährt der Ausdrückvorsprung 27 automatisch seine lage korrekte Ausrichtung zum Rücken des Sockels 25 der auszudrückenden Lochpfeife 6 hin. Durch beginnendes Schließen der Lochzange L liegt nun die Situation gemäß Fig. 6 vor. Unter Ausübung einer Schließkraft, ver stärkt über das Hebelgetriebe G, ergibt sich die Kon stellation gemäß Fig. 7 (vergrößert in Fig. 8). Der eine Zangenarm 2 hat so via U-Bügel 26 die Lochpfeife 6 aus ihrer Radialöffnung 24 kraftvoll ausgetrieben. Sie fällt in die Tasche 32. Sie läßt sich nach Lösen der Ausdrückvorrichtung V von der Lochzange L ausschütten oder begünstigt durch die Aussparung 33 herausgreifen.
Die Radialöffnung 24 wird mit einer frischen Lochpfeife
6 bestückt. Unter Drehen des Revolvers 5 wird nun die
neue Lochpfeife in Gegenüberlage zum Abboß 4 gebracht.
Durch Schließen der Lochzange L (Fig. 9) wird die neue
Lochpfeife in ihren Preßsitz gebracht.
So wird über die bordeigenen Mittel das Lösen der ver
brauchten und Befestigen der zu ersetzenden Lochpfeife
6 erreicht.
Wie Fig. 6 entnehmbar, werden die Zangengriffe 18 und
19 über einen endseitig über je eine Druckknopfstelle
eingeknüpften Riegel 37 in einer Zwischenstellung gehal
ten, in der die dem Abboß 4 gegenüberliegende Lochpfei
fe 6 auf Abstand zum Abboß steht und bezüglich des
Ausdrückvorsprunges 27 als Gegenhalt die Betätigungsbe
reitschaftsstellung für das Ausdrücken vorliegt. Inso
weit fungiert die Ausdrückvorrichtung V zugleich als
die Schärfe der Lochpfeifen sichernde Distanzvorrich
tung. Der entsprechende Abstand ist in Fig. 6 mit s
angegeben. Es kann sich um 1 mm handeln.
Claims (9)
1. Ausdrückvorrichtung (V) für eine Revolverlochzange
(L), deren einer Zangenarm (2) ein erstes Werkzeug und
deren zweiter Zangenarm (3) einen Revolver (5) mit
zweiten Werkzeugen trägt, welcher Revolver (5) ringför
mig ausgebildet ist und Radialöffnungen (24) aufweist,
in welche Öffnungen (24) die Werkzeuge im Preßsitz
gehalten sind, wobei die Ausdrückvorrichtung (V) als
U-Bügel ausgebildet ist, mit einem ersten Schenkel (a)
zum Aufsetzen auf den das eine Werkzeug (Abboß 4) tra
genden Zangenarm (2) und einem einen Ausdrückvorsprung
(27) tragenden zweiten Schenkel (b) zum Eingriff in die
Ringöffnung (21) des Revolvers.
2. Ausdrückvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der erste Schenkel (a) gabelförmig ausge
bildet ist.
3. Ausdrückvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Ausdrückvorsprung (27) als
Rundzapfen ausgebildet ist.
4. Ausdrückvorrichtung nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der U-Bügel (26) aus gehärtetem Stahl ausgeführt ist.
5. Ausdrückvorrichtung nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine in
Verlängerung des Ausdrückvorsprunges (27) angeordnete
Fangvorrichtung (31).
6. Ausdrückvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Fangvorrichtung (31) als Tasche (32)
oder Korb ausgebildet ist.
7. Ausdrückvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fangvorrichtung (31) am Ende
(34) einer am U-Steg (c) befestigten Lasche (35) sitzt.
8. Ausdrückvorrichtung nach einem der
Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Fangvorrichtung (31) aus Kunststoff besteht.
9. Ausdrückvorrichtung nach einem der
vorhergehenden Ansprüche 6 bis 7, dadurch gekennzeich
net, daß die Tasche (32) oder der Korb eine seitliche
Aussparung (33) ausbildet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997145204 DE19745204C1 (de) | 1997-10-13 | 1997-10-13 | Ausdrückvorrichtung für eine Revolverlochzange |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997145204 DE19745204C1 (de) | 1997-10-13 | 1997-10-13 | Ausdrückvorrichtung für eine Revolverlochzange |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19745204C1 true DE19745204C1 (de) | 1999-03-18 |
Family
ID=7845423
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997145204 Expired - Fee Related DE19745204C1 (de) | 1997-10-13 | 1997-10-13 | Ausdrückvorrichtung für eine Revolverlochzange |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19745204C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005028594B3 (de) * | 2005-06-21 | 2006-10-05 | Max Selzer Gmbh & Co. Kg | Zange, insbesondere Niet-, Ösen- oder Lochzange |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9316889U1 (de) * | 1993-11-04 | 1994-03-24 | Edmund Czasch Inh. Karin Brenner, 42349 Wuppertal | Revolver-Lochzange |
| DE19613039A1 (de) * | 1996-04-01 | 1997-10-02 | Max Selzer | Kombinierte Loch- und Ösenzange |
-
1997
- 1997-10-13 DE DE1997145204 patent/DE19745204C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9316889U1 (de) * | 1993-11-04 | 1994-03-24 | Edmund Czasch Inh. Karin Brenner, 42349 Wuppertal | Revolver-Lochzange |
| DE19613039A1 (de) * | 1996-04-01 | 1997-10-02 | Max Selzer | Kombinierte Loch- und Ösenzange |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE102005028594B3 (de) * | 2005-06-21 | 2006-10-05 | Max Selzer Gmbh & Co. Kg | Zange, insbesondere Niet-, Ösen- oder Lochzange |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |