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DE19745623A1 - Anschlußarmatur für Heizkörper, insbesondere Plattenheizkörper - Google Patents

Anschlußarmatur für Heizkörper, insbesondere Plattenheizkörper

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Publication number
DE19745623A1
DE19745623A1 DE1997145623 DE19745623A DE19745623A1 DE 19745623 A1 DE19745623 A1 DE 19745623A1 DE 1997145623 DE1997145623 DE 1997145623 DE 19745623 A DE19745623 A DE 19745623A DE 19745623 A1 DE19745623 A1 DE 19745623A1
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DE
Germany
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valve
heating water
piece
radiator
radiator according
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE1997145623
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English (en)
Inventor
Arne Boerge Larsen
Finn Nielsen
Karsten Helbo
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Danfoss AS
Original Assignee
Danfoss AS
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Publication date
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Priority to AU94339/98A priority patent/AU9433998A/en
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Publication of DE19745623A1 publication Critical patent/DE19745623A1/de
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    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D19/00Details
    • F24D19/0002Means for connecting central heating radiators to circulation pipes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
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    • F24D19/00Details
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)
  • Valve Housings (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Heizkörper, insbesondere Plattenheizkörper, mit mindestens einer Wärmeabstrahl­ fläche, die einen Heizwassereintritt und einen Heizwas­ seraustritt aufweist, wobei im Bereich des Heizwas­ sereintritts eine Ventilöffnung angeordnet ist, und ei­ nem H-Stück, das einen Vorlaufanschluß mit einer Ver­ sorgungsleitung verbindet, die hinter der Wärmeab­ strahlfläche angeordnet ist und zum Heizwassereintritt führt, und das einen Rücklaufanschluß mit dem Heizwas­ seraustritt verbindet.
Ein derartiger Heizkörper ist aus DE 40 27 934 A1 be­ kannt.
Bei Rohrleitungen von Heizungssystemen, die dem Heiz­ körper von unten zugeführt werden, werden üblicherweise sogenannte H-Stücke verwendet, um die Verbindung zwi­ schen den Rohrleitungen und dem Heizkörper zu bewerk­ stelligen. Der Name H-Stück ist eher historisch be­ dingt. Das H-Stück selbst muß nicht unbedingt die Form eines "H" aufweisen. Es muß lediglich die genannten Verbindungen sicherstellen.
Der Heizkörper wird vor der Inbetriebnahme mit einem Ventil versehen. Zumindest das Schließelement des Ven­ tiles wird zu diesem Zweck in die Ventilöffnung einge­ setzt. Der Ventilsitz ist vielfach schon in den Heiz­ körper eingebaut. Das so zusammengesetzte Ventil befin­ det sich in der Regel außerhalb der Platte. Bei Plat­ tenheizkörpern, die aus mehreren Platten zusammenge­ setzt sind, was üblicherweise der Fall ist, befindet sich das Ventil vielfach zwischen den beiden Platten in einer Garnitur, die die Versorgungsleitung mit dem Heizwassereintritt in die Platten verbindet. Auf das Ventil kann dann eine normale thermostatische Betäti­ gungseinheit montiert werden, die die Temperaturrege­ lung automatisch durchführen kann.
In einigen Fällen kann es nun theoretisch gesehen vor­ kommen, daß die Regelung durch das Thermostatelement auf irgendeine Weise von der Wärme beeinflußt wird, die vom Heizkörper aufsteigt. Dies hat zur Folge, daß die Raumtemperatur nicht auf dem gewünschten Wert gehalten wird. Sie ist vielfach zu niedrig. Darüber hinaus ist die Anbringung eines Ventils an der genannten Stelle insbesondere bei beengten Wohnverhältnissen vielfach unzweckmäßig.
Es ist daher bereits vorgeschlagen worden, das thermo­ statische Element nicht oben am Heizkörper, sondern un­ ten anzuordnen, siehe beispielsweise DE-AS 24 62 760. Dieser Vorschlag hat jedoch den Nachteil, daß ein nicht mehr zu vernachlässigender zusätzlicher Bauraum benö­ tigt wird. Darüber hinaus ist das einen Teil der Ver­ sorgungsleitung bildende Steigrohr außerhalb des Heiz­ körpers angebracht, was nicht nur zusätzlichen Platz kostet, sondern auch optisch störend wirkt. Die Montage derartiger Systeme ist relativ aufwendig und deswegen teuer. In den bekannten realisierten Fällen war es not­ wendig, daß die Rohre am H-Stück und am Heizkörper an­ gelötet wurden, was wiederum bei einem möglicherweise erforderlichen Abbau des Heizkörpers und der Entleerung der Anlage zu Problemen führt. Darüber hinaus kann man diesen Vorschlag nicht zusammen mit Standardheizkörpern verwenden, so daß eine Sonderanfertigung der Heizkörper erforderlich wäre.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Standardheizkörper das Ventil so anzuordnen, daß es we­ nig Bauraum benötigt und von aufsteigender Wärme mög­ lichst wenig beeinflußt wird.
Diese Aufgabe wird bei einem Heizkörper der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß das H-Stück mit einem Thermostatventil versehen ist und die Ventilöffnung durch einen Stopfen verschlossen ist.
Mit dieser Ausgestaltung erreicht man, daß das Thermo­ statventil von der vom Heizkörper aufsteigenden Wärme praktisch nicht beeinflußt wird. Die Wärme des Heizkör­ pers wird an die Luft abgegeben. Warme Luft steigt auf und gelangt damit vom Ventil weg. Dennoch kann man ei­ nen Standardheizkörper verwenden, der an und für sich eine Öffnung für das Ventil in seinem oberen Bereich aufweist, weil man diese Öffnung verschließt. Durch diese Möglichkeit werden die Produktionskosten niedrig gehalten, weil Standardheizkörper wesentlich preiswer­ ter erhältlich sind als Sonderanfertigungen. Auch der Bauraum wird klein gehalten. Dadurch, daß das Ventil im ohnehin vorhandenen H-Stück angeordnet wird, ist prak­ tisch kein zusätzlicher Bauraum für ein extern angeord­ netes Ventil notwendig. Dieses kann vielmehr in die oh­ nehin bestehenden Abmessungen integriert werden. Die Versorgungsleitung kann nach wie vor hinter der Wärme­ abstrahlfläche bzw. zwischen mehreren Wärmeabstrahlflä­ chen verlaufen, so daß sie ebenfalls keinen zusätzli­ chen Bauraum benötigt und trotzdem für die Versorgung des Heizwasseranschlusses genutzt werden kann. Die Wär­ meabstrahlflächen werden im folgenden einfach als "Platten" bezeichnet, auch wenn es sich nicht um ge­ schlossene Flächen handelt.
In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung ist vorge­ sehen, daß das Thermostatventil als Ferneinstellelement ausgebildet ist. Man kann daher die Temperaturvorwahl an einer anderen Stelle treffen. Es ist also nicht er­ forderlich, daß sich der Bediener bis zur unteren Kante des Heizkörpers hinab bewegt, was insbesondere für äl­ tere Personen mit Schwierigkeiten verbunden ist. Gleichwohl läßt sich eine thermostatische Temperaturre­ gelung bewerkstelligen.
Vorteilhafterweise ist das Thermostatventil im Pfad zwischen Vorlaufanschluß und Verbindungsleitung ange­ ordnet. Der dort zur Verfügung stehende Platz reicht aus, um die Ventilfunktion unterbringen zu können.
Vorteilhafterweise ist zwischen dem Heizwasseraustritt und dem Rücklaufanschluß ein Absperrventil angeordnet. Dieses Absperrventil hat zum einen den Vorteil, daß man den Heizkörper ausbauen kann, ohne daß Heizwasser aus der gesamten Heizungsanlage ablassen zu müssen. Man schließt einfach das Absperrventil und das Thermostat­ ventil und kann dann den Heizkörper von den Rohrleitun­ gen, genauer gesagt, vom H-Stück, lösen. Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, daß eine Heizungsinstalla­ tion bei einem Neubau zu einem sehr viel früheren Zeit­ punkt während der Bauarbeiten fertiggestellt werden kann. Es können nämlich bereits alle Rohre und Ventile montiert und auf Druckdichtigkeit getestet werden, be­ vor die Räume fertig gestellt werden. Die Heizkörper können dann in einer relativ späten Phase der Bauarbei­ ten montiert werden. Damit schiebt man einerseits den Anschaffungszeitpunkt der Heizkörper hinaus, so daß auch die Kosten dafür später aufgewendet werden müssen. Zum anderen ist der Innenausbau ohne Heizkörper sehr viel einfacher, beispielsweise das Anbringen von Tape­ ten oder Fliesen.
Hierbei ist besonders bevorzugt, daß das Absperrventil einen einstellbaren Drosselwiderstand aufweist. Man kann das Absperrventil gleichzeitig dafür verwenden, die Durchströmung durch den Heizkörper voreinzustellen. Da keine zusätzliche Voreinstelleinrichtung notwendig ist, führt auch dies zu einer preisgünstigen Ausgestal­ tung des Heizkörpers.
Mit Vorteil ist im H-Stück ein Nebenschlußpfad angeord­ net, der den Vorlaufanschluß und den Rücklaufanschluß miteinander verbindet. Der Nebenschlußpfad verläuft dann parallel zum Pfad durch den Heizkörper. Er ist je­ doch nicht durch das thermostatische Ventil verschlos­ sen. Man kann einen derartigen Heizkörper dann auch in sogenannten Einstranganlagen verwenden. Bei einer Einstranganlage sind die Heizkörper hintereinander an einem Versorgungsstrang aufgereiht. Damit auch noch die weiter hinten liegenden Heizkörper mit einem ausrei­ chenden heißen Heizwasser versorgt werden können, ist an jedem Heizkörper ein derartiger Nebenschlußpfad vor­ gesehen.
Vorzugsweise ist das H-Stück aus einzelnen Standardven­ tilen aufgebaut, die in einem gemeinsamen Gehäuse auf­ genommen sind. Derartige Standardventile stehen, da es sich um Massenprodukte handelt, relativ preisgünstig zur Verfügung. Durch das einfache Zusammenfassen derar­ tiger Standardventile in einem gemeinsamen Gehäuse las­ sen sich die Produktionskosten niedrig halten. Die Aus­ gestaltung mit zwei Standardventilen hat außerdem den Vorteil, daß die H-Stück-Einheit auch spiegelbildlich montiert werden kann, wenn dies die Ausgestaltung des Heizkörpers oder die Lage der Heizungsrohre erfordert.
Hierbei ist besonders bevorzugt, daß das Gehäuse durch einen Kunststoff gebildet ist, der um die Ventile herum gegossen ist. Durch das Eingießen erreicht man mit re­ lativ geringem Aufwand eine genaue Positionierung der beiden Ventile zueinander, so daß die Abstände der An­ schlüsse den geforderten Wert einhalten können. Insge­ samt muß dann trotz des Vorhandenseins von zwei Venti­ len nur eine Einheit gehandhabt werden. Man kann das Gehäuse auch aus zwei (oder mehr) Teilen zusammenset­ zen, die durch eine Rast- oder Schnappverbindung mit­ einander verbunden sind.
Vorzugsweise ist das Thermostatventil mit seinem Betä­ tigungselement unterhalb der Platte angeordnet und im wesentlich parallel zur Platte ausgerichtet. Damit steht das Betätigungselement, beispielsweise ein Ther­ mostataufsatz, auch nicht nach vorne über den Heizkör­ per über, weil das Thermostatventil vollständig unter­ halb des Heizkörpers angeordnet ist. Der Raum unterhalb des Heizkörpers kann aber für andere Zwecke ohnehin nicht mehr genutzt werden. Damit erreicht man einen gu­ te Ausnutzung.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines bevorzug­ ten Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeich­ nung beschrieben. Hierin zeigen
Fig. 1 eine schematische Ansicht eines Plattenheiz­ körpers mit H-Stück und
Fig. 2 eine andere Ausgestaltung eines H-Stücks.
Ein Plattenheizkörper 1 weist mindestens eine Platte 2 auf, die einen Heizwassereintritt 3 und einen Heizwas­ seraustritt 4 aufweist. In der Regel sind mehrere Plat­ ten 2 parallel zueinander angeordnet. Die Heizwas­ sereintritte 3 sind dann über eine Garnitur 5 miteinan­ der verbunden. In gleicher Weise sind die Heizwasser­ austritte über eine Garnitur 6 miteinander verbunden. Anstelle von Platten können auch andere Wärmeabstrahl­ flächen, beispielsweise Rohre, verwendet werden.
Die Garnitur 5 ist mit einem Ventilsitz 26 versehen. Ferner ist eine Ventilöffnung 27 vorgesehen, die mit einem Schraubgewinde 28 versehen ist. In diese Venti­ löffnung 27 wird bei Standard-Plattenheizkörpern norma­ lerweise das Thermostatventil eingesetzt, das dann mit dem Ventilsitz 26 zusammenwirkt. Im vorliegenden Fall ist diese Ventilöffnung 27 durch einen Stopfen 29 ver­ schlossen, der unter Zwischenlage von üblichen Dichtun­ gen 30 in das Gewinde 28 eingeschraubt ist. Der Stopfen 29 kann auch ein Entlüftungsventil aufweisen.
Die Garnitur 5 ist über eine Versorgungsleitung 7, die ein Steigrohr 8 aufweist, mit einem H-Stück 9 verbun­ den. Zum H-Stück soll im vorliegenden Fall alles gehö­ ren, was innerhalb des gestrichelt gezeichneten Rahmens angeordnet ist, allerdings nicht die Platte 2 und nicht das Steigrohr 8.
Das H-Stück 9 weist einen Vorlaufanschluß 10 auf, der über ein Ventil 11 mit dem Steigrohr 8 der Versorgungs­ leitung 7 verbunden ist. Die Versorgungsleitung 7 ist hier hinter der Platte 2 bzw. bei mehreren Platten zwi­ schen den Platten 2 angeordnet, so daß sie von vorne nicht sichtbar ist.
Der Heizwasseraustritt 4 ist durch das H-Stück 9 mit einem Rücklaufanschluß 12 verbunden. Zwischen dem Vor­ laufanschluß 10 und dem Rücklaufanschluß 12 ist eine Nebenstromleitung 13, die auch als Bypassleitung be­ zeichnet wird, angeordnet.
Das Ventil 11 weist ein Schließelement 14 auf, das ge­ gen einen Ventilsitz 15 gedrückt wird und zwar über ei­ nen Stößel 16, der von einem nicht näher dargestellten Betätigungsaufsatz, wie er beispielsweise durch einen Thermostatkopf gebildet wird, gesteuert wird. In Öff­ nungsrichtung wird das Schließelement durch eine Feder 17 beaufschlagt. Die Ausbildung eines derartigen ther­ mostatgesteuerten Ventils an sich ist, ist bekannt.
Je nach Öffnungsgrad des Ventils 11 fließt ein Teil des Heizwassers oder sogar das ganze Heizwasser durch die Nebenstromleitung 13 zum Rücklaufanschluß 12. Zwischen der Nebenstromleitung 13 und dem Rücklaufanschluß 12 ist ein Bypassregelventil 18 vorgesehen, dessen Öff­ nungsdruck über eine Stellschraube 19 eingestellt wer­ den kann. Die Stellschraube 19 ist zugänglich, wenn man einen Deckel 20 von einem Stutzen entfernt.
Das Bypassregelventil ist gleichzeitig als Absperrven­ til ausgebildet. Sein Schließelement 21 kann zu einem Ventilsitz 22 verdreht werden, wenn ein Träger 23 um eine Achse verdreht wird, die senkrecht zur Zeichenebe­ ne verläuft. Wenn sowohl das Thermostatventil 11 als auch das Absperrventil 21, 22 geschlossen sind, dann kann der Heizkörper demontiert werden, indem Überwurf­ muttern 24, 25 gelöst werden. Das Heizungssystem bleibt dennoch dicht, d. h. man kann das Heizungssystem ohne Heizkörper auch schon montieren und auf Drucktechnik­ keit hin prüfen, ohne daß die Heizkörper montiert wor­ den sind.
Wie man aus Fig. 1 erkennen kann, ist das Thermostat­ ventil 11 so ausgerichtet, daß der Stößel 16 parallel zur Unterkante der Platte 2 verläuft. Ein aufzusetzen­ der Thermostatkopf liegt dann unter der Platte 2 und ist ebenfalls parallel zu ihrer Unterkante ausgerich­ tet, so daß er nicht über den Heizkörper übersteht. Da­ mit stehen keine störenden Teile über und der Thermo­ stataufsatz wird auch nicht von aufsteigender warmer Luft negativ beeinflußt.
Anstelle eines Thermostataufsatzes, bei dem die Soll­ werteinstellung unmittelbar am Ventil erfolgt, kann man auch ein Ferneinstellelement verwenden, bei dem die Temperatureinstellung an anderer Stelle erfolgt, bei­ spielsweise in Griffhöhe.
Fig. 2 zeigt eine andere Ausgestaltung eines H-Stücks 9'. Hier fehlt die Nebenstromleitung 13. Dementspre­ chend ist das in Fig. 2 dargestellte H-Stück 9' nicht für ein Einstrangsystem, wie in Fig. 1, sondern für ein Zweistrangsystem vorgesehen, bei der jeder Heizkörper 1' mit einer Vorlaufleitung und mit einer Rücklauflei­ tung verbunden ist. Gleiche Teile sind mit gleichen Be­ zugszeichen und entsprechende Teile sind mit gestriche­ nen Bezugszeichen versehen.
Das Thermostatventil 11' gibt in Abhängigkeit von der Stellung seines Schließelements 14' einen Pfad zwischen dem Vorlaufanschluß 10 und dem Steigrohr 8 mehr oder weniger weit frei, so daß eine entsprechende Menge an Heizwasser in den Heizkörper fließen kann. Zwischen dem Heizwasseraustritt 4 und dem Rücklaufanschluß 12 ist das Absperrventil 18' angeordnet, das ebenfalls einen einstellbaren Drosselwiderstand aufweist. Man kann eine Stellschraube 19' verstellen, wenn man einen Deckel 20 entfernt. Mit Hilfe des Absperrventils kann man einer­ seits den Rücklaufanschluß 12 vollständig verschließen, so daß man den Heizkörper abmontieren kann, wenn dies zu Reparaturarbeiten in der Wohnung notwendig ist. Man kann das Absperrventil 18' aber gleichzeitig dazu ver­ wenden, die Durchströmcharakteristik des Heizkörpers 1' einzustellen, also die Durchströmmenge an den Wärmebe­ darf des Raumes anzupassen. Diese Funktion kann man auch für das Absperrventil 18 bei der Ausgestaltung nach Fig. 1 vorsehen.
Durch die spezielle Anordnung des Ventils 11, 11' unter dem Plattenheizkörper und das Verschließen der Ventil­ öffnung 27 durch den Stopfen 29 wird erreicht, daß man einerseits keinen zusätzlichen Bauraum für das Heizkör­ perventil benötigt und andererseits die Beeinflussung des Thermostatventils 11 durch vom Heizkörper aufstei­ gende Wärme weitgehend unterbunden wird.
In der Ausgestaltung nach Fig. 1 sind die beiden Strän­ ge, die jeweils ein Ventil enthalten und den Vor- bzw. Rücklaufanschluß 10, 12 mit dem entsprechenden Heizwas­ sereintritt bzw. -austritt verbinden und die jeweils ein Ventil aufweisen, durch die Wand der Nebenstromlei­ tung 13 verbunden. Man kann damit erreichen, daß die jeweiligen Anschlüsse immer den vorgewählten Abstand haben und auch in der gewünschten Ausrichtung zueinan­ der bleiben.
Bei der Ausgestaltung nach Fig. 2 kann man hingegen für die Verbindung zwischen dem Vorlaufanschluß 10 und dem Steigrohr 8 ein herkömmliches Thermostatventil 11 verwenden. In gleicher Weise kann man für die Verbin­ dung zwischen dem Heizwasseraustritt 4 und dem Rück­ laufanschluß 12 ebenfalls ein herkömmliches Absperrven­ til mit einstellbarer Drosselcharakteristik verwenden. Beide Ventile werden dann in einem gemeinsamen Gehäuse 31 angeordnet, das beispielsweise dadurch gebildet wird, daß man die beiden Ventile 11', 18' in einer Form zueinander festlegt und dann mit einem Kunststoff um­ gießt. Man hat dann nach wie vor zwei eigenständige Ventile, die als Standardventile ausgebildet sein kön­ nen, muß aber nur eine Einheit handhaben, bei der die Anschlüsse die richtige Ausrichtung zueinander und die richtigen Entfernungen voneinander aufweisen.

Claims (9)

1. Heizkörper, insbesondere Plattenheizkörper mit min­ destens einer Wärmeabstrahlfläche, die einen Heiz­ wassereintritt und einen Heizwasseraustritt auf­ weist, wobei im Bereich des Heizwassereintritts eine Ventilöffnung angeordnet ist, und einem H-Stück, das einen Vorlaufanschluß mit einer Versorgungsleitung verbindet, die hinter der Wärmeabstrahlfläche ange­ ordnet ist und zum Heizwassereintritt führt, und das einen Rücklaufanschluß mit dem Heizwasseraustritt verbindet, dadurch gekennzeichnet, daß das H-Stück (9, 9') mit einem Thermostatventil (11, 11') verse­ hen ist und die Ventilöffnung (27) durch einen Stop­ fen (29) verschlossen ist.
2. Heizkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Thermostatventil (11) als Ferneinstellele­ ment ausgebildet ist.
3. Heizkörper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Thermostatventil (11, 11') im Pfad zwischen Vorlaufanschluß (10) und Verbindungsleitung (7, 8) angeordnet ist.
4. Heizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Heizwasseraustritt (4) und dem Rücklaufanschluß (12) ein Absperrventil (18, 18') angeordnet ist.
5. Heizkörper nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrventil (18') einen einstellbaren Drosselwiderstand aufweist.
6. Heizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im H-Stück (9) ein Nebenschluß­ pfad (13) angeordnet ist, der den Vorlaufanschluß (10) und den Rücklaufanschluß (12) miteinander ver­ bindet.
7. Heizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das H-Stück (9') aus einzelnen Standardventilen (11', 18') aufgebaut ist, die in einem gemeinsamen Gehäuse (31) aufgenommen sind.
8. Heizkörper nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (31) durch einen Kunststoff gebildet ist, der um die Ventile (11', 18') herum gegossen ist.
9. Heizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Thermostatventil (11, 11') mit seinem Betätigungselement (16) unterhalb der Platte (2) angeordnet und im wesentlich parallel zur Platte (2) ausgerichtet ist.
DE1997145623 1997-10-16 1997-10-16 Anschlußarmatur für Heizkörper, insbesondere Plattenheizkörper Withdrawn DE19745623A1 (de)

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