DE19745623A1 - Anschlußarmatur für Heizkörper, insbesondere Plattenheizkörper - Google Patents
Anschlußarmatur für Heizkörper, insbesondere PlattenheizkörperInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Heizkörper, insbesondere
Plattenheizkörper, mit mindestens einer Wärmeabstrahl
fläche, die einen Heizwassereintritt und einen Heizwas
seraustritt aufweist, wobei im Bereich des Heizwas
sereintritts eine Ventilöffnung angeordnet ist, und ei
nem H-Stück, das einen Vorlaufanschluß mit einer Ver
sorgungsleitung verbindet, die hinter der Wärmeab
strahlfläche angeordnet ist und zum Heizwassereintritt
führt, und das einen Rücklaufanschluß mit dem Heizwas
seraustritt verbindet.
Ein derartiger Heizkörper ist aus DE 40 27 934 A1 be
kannt.
Bei Rohrleitungen von Heizungssystemen, die dem Heiz
körper von unten zugeführt werden, werden üblicherweise
sogenannte H-Stücke verwendet, um die Verbindung zwi
schen den Rohrleitungen und dem Heizkörper zu bewerk
stelligen. Der Name H-Stück ist eher historisch be
dingt. Das H-Stück selbst muß nicht unbedingt die Form
eines "H" aufweisen. Es muß lediglich die genannten
Verbindungen sicherstellen.
Der Heizkörper wird vor der Inbetriebnahme mit einem
Ventil versehen. Zumindest das Schließelement des Ven
tiles wird zu diesem Zweck in die Ventilöffnung einge
setzt. Der Ventilsitz ist vielfach schon in den Heiz
körper eingebaut. Das so zusammengesetzte Ventil befin
det sich in der Regel außerhalb der Platte. Bei Plat
tenheizkörpern, die aus mehreren Platten zusammenge
setzt sind, was üblicherweise der Fall ist, befindet
sich das Ventil vielfach zwischen den beiden Platten in
einer Garnitur, die die Versorgungsleitung mit dem
Heizwassereintritt in die Platten verbindet. Auf das
Ventil kann dann eine normale thermostatische Betäti
gungseinheit montiert werden, die die Temperaturrege
lung automatisch durchführen kann.
In einigen Fällen kann es nun theoretisch gesehen vor
kommen, daß die Regelung durch das Thermostatelement
auf irgendeine Weise von der Wärme beeinflußt wird, die
vom Heizkörper aufsteigt. Dies hat zur Folge, daß die
Raumtemperatur nicht auf dem gewünschten Wert gehalten
wird. Sie ist vielfach zu niedrig. Darüber hinaus ist
die Anbringung eines Ventils an der genannten Stelle
insbesondere bei beengten Wohnverhältnissen vielfach
unzweckmäßig.
Es ist daher bereits vorgeschlagen worden, das thermo
statische Element nicht oben am Heizkörper, sondern un
ten anzuordnen, siehe beispielsweise DE-AS 24 62 760.
Dieser Vorschlag hat jedoch den Nachteil, daß ein nicht
mehr zu vernachlässigender zusätzlicher Bauraum benö
tigt wird. Darüber hinaus ist das einen Teil der Ver
sorgungsleitung bildende Steigrohr außerhalb des Heiz
körpers angebracht, was nicht nur zusätzlichen Platz
kostet, sondern auch optisch störend wirkt. Die Montage
derartiger Systeme ist relativ aufwendig und deswegen
teuer. In den bekannten realisierten Fällen war es not
wendig, daß die Rohre am H-Stück und am Heizkörper an
gelötet wurden, was wiederum bei einem möglicherweise
erforderlichen Abbau des Heizkörpers und der Entleerung
der Anlage zu Problemen führt. Darüber hinaus kann man
diesen Vorschlag nicht zusammen mit Standardheizkörpern
verwenden, so daß eine Sonderanfertigung der Heizkörper
erforderlich wäre.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem
Standardheizkörper das Ventil so anzuordnen, daß es we
nig Bauraum benötigt und von aufsteigender Wärme mög
lichst wenig beeinflußt wird.
Diese Aufgabe wird bei einem Heizkörper der eingangs
genannten Art dadurch gelöst, daß das H-Stück mit einem
Thermostatventil versehen ist und die Ventilöffnung
durch einen Stopfen verschlossen ist.
Mit dieser Ausgestaltung erreicht man, daß das Thermo
statventil von der vom Heizkörper aufsteigenden Wärme
praktisch nicht beeinflußt wird. Die Wärme des Heizkör
pers wird an die Luft abgegeben. Warme Luft steigt auf
und gelangt damit vom Ventil weg. Dennoch kann man ei
nen Standardheizkörper verwenden, der an und für sich
eine Öffnung für das Ventil in seinem oberen Bereich
aufweist, weil man diese Öffnung verschließt. Durch
diese Möglichkeit werden die Produktionskosten niedrig
gehalten, weil Standardheizkörper wesentlich preiswer
ter erhältlich sind als Sonderanfertigungen. Auch der
Bauraum wird klein gehalten. Dadurch, daß das Ventil im
ohnehin vorhandenen H-Stück angeordnet wird, ist prak
tisch kein zusätzlicher Bauraum für ein extern angeord
netes Ventil notwendig. Dieses kann vielmehr in die oh
nehin bestehenden Abmessungen integriert werden. Die
Versorgungsleitung kann nach wie vor hinter der Wärme
abstrahlfläche bzw. zwischen mehreren Wärmeabstrahlflä
chen verlaufen, so daß sie ebenfalls keinen zusätzli
chen Bauraum benötigt und trotzdem für die Versorgung
des Heizwasseranschlusses genutzt werden kann. Die Wär
meabstrahlflächen werden im folgenden einfach als
"Platten" bezeichnet, auch wenn es sich nicht um ge
schlossene Flächen handelt.
In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung ist vorge
sehen, daß das Thermostatventil als Ferneinstellelement
ausgebildet ist. Man kann daher die Temperaturvorwahl
an einer anderen Stelle treffen. Es ist also nicht er
forderlich, daß sich der Bediener bis zur unteren Kante
des Heizkörpers hinab bewegt, was insbesondere für äl
tere Personen mit Schwierigkeiten verbunden ist.
Gleichwohl läßt sich eine thermostatische Temperaturre
gelung bewerkstelligen.
Vorteilhafterweise ist das Thermostatventil im Pfad
zwischen Vorlaufanschluß und Verbindungsleitung ange
ordnet. Der dort zur Verfügung stehende Platz reicht
aus, um die Ventilfunktion unterbringen zu können.
Vorteilhafterweise ist zwischen dem Heizwasseraustritt
und dem Rücklaufanschluß ein Absperrventil angeordnet.
Dieses Absperrventil hat zum einen den Vorteil, daß man
den Heizkörper ausbauen kann, ohne daß Heizwasser aus
der gesamten Heizungsanlage ablassen zu müssen. Man
schließt einfach das Absperrventil und das Thermostat
ventil und kann dann den Heizkörper von den Rohrleitun
gen, genauer gesagt, vom H-Stück, lösen. Ein weiterer
Vorteil ist darin zu sehen, daß eine Heizungsinstalla
tion bei einem Neubau zu einem sehr viel früheren Zeit
punkt während der Bauarbeiten fertiggestellt werden
kann. Es können nämlich bereits alle Rohre und Ventile
montiert und auf Druckdichtigkeit getestet werden, be
vor die Räume fertig gestellt werden. Die Heizkörper
können dann in einer relativ späten Phase der Bauarbei
ten montiert werden. Damit schiebt man einerseits den
Anschaffungszeitpunkt der Heizkörper hinaus, so daß
auch die Kosten dafür später aufgewendet werden müssen.
Zum anderen ist der Innenausbau ohne Heizkörper sehr
viel einfacher, beispielsweise das Anbringen von Tape
ten oder Fliesen.
Hierbei ist besonders bevorzugt, daß das Absperrventil
einen einstellbaren Drosselwiderstand aufweist. Man
kann das Absperrventil gleichzeitig dafür verwenden,
die Durchströmung durch den Heizkörper voreinzustellen.
Da keine zusätzliche Voreinstelleinrichtung notwendig
ist, führt auch dies zu einer preisgünstigen Ausgestal
tung des Heizkörpers.
Mit Vorteil ist im H-Stück ein Nebenschlußpfad angeord
net, der den Vorlaufanschluß und den Rücklaufanschluß
miteinander verbindet. Der Nebenschlußpfad verläuft
dann parallel zum Pfad durch den Heizkörper. Er ist je
doch nicht durch das thermostatische Ventil verschlos
sen. Man kann einen derartigen Heizkörper dann auch in
sogenannten Einstranganlagen verwenden. Bei einer
Einstranganlage sind die Heizkörper hintereinander an
einem Versorgungsstrang aufgereiht. Damit auch noch die
weiter hinten liegenden Heizkörper mit einem ausrei
chenden heißen Heizwasser versorgt werden können, ist
an jedem Heizkörper ein derartiger Nebenschlußpfad vor
gesehen.
Vorzugsweise ist das H-Stück aus einzelnen Standardven
tilen aufgebaut, die in einem gemeinsamen Gehäuse auf
genommen sind. Derartige Standardventile stehen, da es
sich um Massenprodukte handelt, relativ preisgünstig
zur Verfügung. Durch das einfache Zusammenfassen derar
tiger Standardventile in einem gemeinsamen Gehäuse las
sen sich die Produktionskosten niedrig halten. Die Aus
gestaltung mit zwei Standardventilen hat außerdem den
Vorteil, daß die H-Stück-Einheit auch spiegelbildlich
montiert werden kann, wenn dies die Ausgestaltung des
Heizkörpers oder die Lage der Heizungsrohre erfordert.
Hierbei ist besonders bevorzugt, daß das Gehäuse durch
einen Kunststoff gebildet ist, der um die Ventile herum
gegossen ist. Durch das Eingießen erreicht man mit re
lativ geringem Aufwand eine genaue Positionierung der
beiden Ventile zueinander, so daß die Abstände der An
schlüsse den geforderten Wert einhalten können. Insge
samt muß dann trotz des Vorhandenseins von zwei Venti
len nur eine Einheit gehandhabt werden. Man kann das
Gehäuse auch aus zwei (oder mehr) Teilen zusammenset
zen, die durch eine Rast- oder Schnappverbindung mit
einander verbunden sind.
Vorzugsweise ist das Thermostatventil mit seinem Betä
tigungselement unterhalb der Platte angeordnet und im
wesentlich parallel zur Platte ausgerichtet. Damit
steht das Betätigungselement, beispielsweise ein Ther
mostataufsatz, auch nicht nach vorne über den Heizkör
per über, weil das Thermostatventil vollständig unter
halb des Heizkörpers angeordnet ist. Der Raum unterhalb
des Heizkörpers kann aber für andere Zwecke ohnehin
nicht mehr genutzt werden. Damit erreicht man einen gu
te Ausnutzung.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines bevorzug
ten Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeich
nung beschrieben. Hierin zeigen
Fig. 1 eine schematische Ansicht eines Plattenheiz
körpers mit H-Stück und
Fig. 2 eine andere Ausgestaltung eines H-Stücks.
Ein Plattenheizkörper 1 weist mindestens eine Platte 2
auf, die einen Heizwassereintritt 3 und einen Heizwas
seraustritt 4 aufweist. In der Regel sind mehrere Plat
ten 2 parallel zueinander angeordnet. Die Heizwas
sereintritte 3 sind dann über eine Garnitur 5 miteinan
der verbunden. In gleicher Weise sind die Heizwasser
austritte über eine Garnitur 6 miteinander verbunden.
Anstelle von Platten können auch andere Wärmeabstrahl
flächen, beispielsweise Rohre, verwendet werden.
Die Garnitur 5 ist mit einem Ventilsitz 26 versehen.
Ferner ist eine Ventilöffnung 27 vorgesehen, die mit
einem Schraubgewinde 28 versehen ist. In diese Venti
löffnung 27 wird bei Standard-Plattenheizkörpern norma
lerweise das Thermostatventil eingesetzt, das dann mit
dem Ventilsitz 26 zusammenwirkt. Im vorliegenden Fall
ist diese Ventilöffnung 27 durch einen Stopfen 29 ver
schlossen, der unter Zwischenlage von üblichen Dichtun
gen 30 in das Gewinde 28 eingeschraubt ist. Der Stopfen
29 kann auch ein Entlüftungsventil aufweisen.
Die Garnitur 5 ist über eine Versorgungsleitung 7, die
ein Steigrohr 8 aufweist, mit einem H-Stück 9 verbun
den. Zum H-Stück soll im vorliegenden Fall alles gehö
ren, was innerhalb des gestrichelt gezeichneten Rahmens
angeordnet ist, allerdings nicht die Platte 2 und nicht
das Steigrohr 8.
Das H-Stück 9 weist einen Vorlaufanschluß 10 auf, der
über ein Ventil 11 mit dem Steigrohr 8 der Versorgungs
leitung 7 verbunden ist. Die Versorgungsleitung 7 ist
hier hinter der Platte 2 bzw. bei mehreren Platten zwi
schen den Platten 2 angeordnet, so daß sie von vorne
nicht sichtbar ist.
Der Heizwasseraustritt 4 ist durch das H-Stück 9 mit
einem Rücklaufanschluß 12 verbunden. Zwischen dem Vor
laufanschluß 10 und dem Rücklaufanschluß 12 ist eine
Nebenstromleitung 13, die auch als Bypassleitung be
zeichnet wird, angeordnet.
Das Ventil 11 weist ein Schließelement 14 auf, das ge
gen einen Ventilsitz 15 gedrückt wird und zwar über ei
nen Stößel 16, der von einem nicht näher dargestellten
Betätigungsaufsatz, wie er beispielsweise durch einen
Thermostatkopf gebildet wird, gesteuert wird. In Öff
nungsrichtung wird das Schließelement durch eine Feder
17 beaufschlagt. Die Ausbildung eines derartigen ther
mostatgesteuerten Ventils an sich ist, ist bekannt.
Je nach Öffnungsgrad des Ventils 11 fließt ein Teil des
Heizwassers oder sogar das ganze Heizwasser durch die
Nebenstromleitung 13 zum Rücklaufanschluß 12. Zwischen
der Nebenstromleitung 13 und dem Rücklaufanschluß 12
ist ein Bypassregelventil 18 vorgesehen, dessen Öff
nungsdruck über eine Stellschraube 19 eingestellt wer
den kann. Die Stellschraube 19 ist zugänglich, wenn man
einen Deckel 20 von einem Stutzen entfernt.
Das Bypassregelventil ist gleichzeitig als Absperrven
til ausgebildet. Sein Schließelement 21 kann zu einem
Ventilsitz 22 verdreht werden, wenn ein Träger 23 um
eine Achse verdreht wird, die senkrecht zur Zeichenebe
ne verläuft. Wenn sowohl das Thermostatventil 11 als
auch das Absperrventil 21, 22 geschlossen sind, dann
kann der Heizkörper demontiert werden, indem Überwurf
muttern 24, 25 gelöst werden. Das Heizungssystem bleibt
dennoch dicht, d. h. man kann das Heizungssystem ohne
Heizkörper auch schon montieren und auf Drucktechnik
keit hin prüfen, ohne daß die Heizkörper montiert wor
den sind.
Wie man aus Fig. 1 erkennen kann, ist das Thermostat
ventil 11 so ausgerichtet, daß der Stößel 16 parallel
zur Unterkante der Platte 2 verläuft. Ein aufzusetzen
der Thermostatkopf liegt dann unter der Platte 2 und
ist ebenfalls parallel zu ihrer Unterkante ausgerich
tet, so daß er nicht über den Heizkörper übersteht. Da
mit stehen keine störenden Teile über und der Thermo
stataufsatz wird auch nicht von aufsteigender warmer
Luft negativ beeinflußt.
Anstelle eines Thermostataufsatzes, bei dem die Soll
werteinstellung unmittelbar am Ventil erfolgt, kann man
auch ein Ferneinstellelement verwenden, bei dem die
Temperatureinstellung an anderer Stelle erfolgt, bei
spielsweise in Griffhöhe.
Fig. 2 zeigt eine andere Ausgestaltung eines H-Stücks
9'. Hier fehlt die Nebenstromleitung 13. Dementspre
chend ist das in Fig. 2 dargestellte H-Stück 9' nicht
für ein Einstrangsystem, wie in Fig. 1, sondern für ein
Zweistrangsystem vorgesehen, bei der jeder Heizkörper
1' mit einer Vorlaufleitung und mit einer Rücklauflei
tung verbunden ist. Gleiche Teile sind mit gleichen Be
zugszeichen und entsprechende Teile sind mit gestriche
nen Bezugszeichen versehen.
Das Thermostatventil 11' gibt in Abhängigkeit von der
Stellung seines Schließelements 14' einen Pfad zwischen
dem Vorlaufanschluß 10 und dem Steigrohr 8 mehr oder
weniger weit frei, so daß eine entsprechende Menge an
Heizwasser in den Heizkörper fließen kann. Zwischen dem
Heizwasseraustritt 4 und dem Rücklaufanschluß 12 ist
das Absperrventil 18' angeordnet, das ebenfalls einen
einstellbaren Drosselwiderstand aufweist. Man kann eine
Stellschraube 19' verstellen, wenn man einen Deckel 20
entfernt. Mit Hilfe des Absperrventils kann man einer
seits den Rücklaufanschluß 12 vollständig verschließen,
so daß man den Heizkörper abmontieren kann, wenn dies
zu Reparaturarbeiten in der Wohnung notwendig ist. Man
kann das Absperrventil 18' aber gleichzeitig dazu ver
wenden, die Durchströmcharakteristik des Heizkörpers 1'
einzustellen, also die Durchströmmenge an den Wärmebe
darf des Raumes anzupassen. Diese Funktion kann man
auch für das Absperrventil 18 bei der Ausgestaltung
nach Fig. 1 vorsehen.
Durch die spezielle Anordnung des Ventils 11, 11' unter
dem Plattenheizkörper und das Verschließen der Ventil
öffnung 27 durch den Stopfen 29 wird erreicht, daß man
einerseits keinen zusätzlichen Bauraum für das Heizkör
perventil benötigt und andererseits die Beeinflussung
des Thermostatventils 11 durch vom Heizkörper aufstei
gende Wärme weitgehend unterbunden wird.
In der Ausgestaltung nach Fig. 1 sind die beiden Strän
ge, die jeweils ein Ventil enthalten und den Vor- bzw.
Rücklaufanschluß 10, 12 mit dem entsprechenden Heizwas
sereintritt bzw. -austritt verbinden und die jeweils
ein Ventil aufweisen, durch die Wand der Nebenstromlei
tung 13 verbunden. Man kann damit erreichen, daß die
jeweiligen Anschlüsse immer den vorgewählten Abstand
haben und auch in der gewünschten Ausrichtung zueinan
der bleiben.
Bei der Ausgestaltung nach Fig. 2 kann man hingegen
für die Verbindung zwischen dem Vorlaufanschluß 10 und
dem Steigrohr 8 ein herkömmliches Thermostatventil 11
verwenden. In gleicher Weise kann man für die Verbin
dung zwischen dem Heizwasseraustritt 4 und dem Rück
laufanschluß 12 ebenfalls ein herkömmliches Absperrven
til mit einstellbarer Drosselcharakteristik verwenden.
Beide Ventile werden dann in einem gemeinsamen Gehäuse
31 angeordnet, das beispielsweise dadurch gebildet
wird, daß man die beiden Ventile 11', 18' in einer Form
zueinander festlegt und dann mit einem Kunststoff um
gießt. Man hat dann nach wie vor zwei eigenständige
Ventile, die als Standardventile ausgebildet sein kön
nen, muß aber nur eine Einheit handhaben, bei der die
Anschlüsse die richtige Ausrichtung zueinander und die
richtigen Entfernungen voneinander aufweisen.
Claims (9)
1. Heizkörper, insbesondere Plattenheizkörper mit min
destens einer Wärmeabstrahlfläche, die einen Heiz
wassereintritt und einen Heizwasseraustritt auf
weist, wobei im Bereich des Heizwassereintritts eine
Ventilöffnung angeordnet ist, und einem H-Stück, das
einen Vorlaufanschluß mit einer Versorgungsleitung
verbindet, die hinter der Wärmeabstrahlfläche ange
ordnet ist und zum Heizwassereintritt führt, und das
einen Rücklaufanschluß mit dem Heizwasseraustritt
verbindet, dadurch gekennzeichnet, daß das H-Stück
(9, 9') mit einem Thermostatventil (11, 11') verse
hen ist und die Ventilöffnung (27) durch einen Stop
fen (29) verschlossen ist.
2. Heizkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Thermostatventil (11) als Ferneinstellele
ment ausgebildet ist.
3. Heizkörper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Thermostatventil (11, 11') im Pfad
zwischen Vorlaufanschluß (10) und Verbindungsleitung
(7, 8) angeordnet ist.
4. Heizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen dem Heizwasseraustritt
(4) und dem Rücklaufanschluß (12) ein Absperrventil
(18, 18') angeordnet ist.
5. Heizkörper nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Absperrventil (18') einen einstellbaren
Drosselwiderstand aufweist.
6. Heizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß im H-Stück (9) ein Nebenschluß
pfad (13) angeordnet ist, der den Vorlaufanschluß
(10) und den Rücklaufanschluß (12) miteinander ver
bindet.
7. Heizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das H-Stück (9') aus einzelnen
Standardventilen (11', 18') aufgebaut ist, die in
einem gemeinsamen Gehäuse (31) aufgenommen sind.
8. Heizkörper nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (31) durch einen Kunststoff gebildet
ist, der um die Ventile (11', 18') herum gegossen
ist.
9. Heizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß das Thermostatventil (11, 11')
mit seinem Betätigungselement (16) unterhalb der
Platte (2) angeordnet und im wesentlich parallel zur
Platte (2) ausgerichtet ist.
Priority Applications (3)
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