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DE29613632U1 - Einrohr-Warmwasser-Heizungsanlage - Google Patents

Einrohr-Warmwasser-Heizungsanlage

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Publication number
DE29613632U1
DE29613632U1 DE29613632U DE29613632U DE29613632U1 DE 29613632 U1 DE29613632 U1 DE 29613632U1 DE 29613632 U DE29613632 U DE 29613632U DE 29613632 U DE29613632 U DE 29613632U DE 29613632 U1 DE29613632 U1 DE 29613632U1
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DE
Germany
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heating system
hot water
radiator
heating
throttle valve
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Expired - Lifetime
Application number
DE29613632U
Other languages
English (en)
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Garrett Motion SARL
Original Assignee
Neheim Goeke & Co Metall
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Publication date
Application filed by Neheim Goeke & Co Metall filed Critical Neheim Goeke & Co Metall
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Publication of DE29613632U1 publication Critical patent/DE29613632U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D19/00Details
    • F24D19/0002Means for connecting central heating radiators to circulation pipes
    • F24D19/0004In a one pipe system
    • F24D19/0007Comprising regulation means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)
  • Pipeline Systems (AREA)
  • Pipe Accessories (AREA)

Description

METALLWERKE NEHEIM GOEKE &''CO.*GMBfT '" * * 5.'August 1996 Zu den Ruhrwiesen 3 76500855 DE
59755 Arnsberg-Neheim Hz/ep
Einrohr-Warmwasser-Heizungsanlage
Die vorliegende Neuerung bezieht sich auf eine Einrohr-Warmwasser-Heizungsanlage nach dem Gattungsbegriff des Schutzanspruches 1.
Bei einer senkrechten Einrohr-Heizungsanlage wird die Wassermenge für den Heizkörper mit einem 2-Wege-Verteilventil reguliert. Je nach Bedarf fließt mehr oder weniger Wasser durch den Heizkörper und die restliche Wassermenge durch einen Bypass am Heizkörper vorbei. Die beiden Wassermengen fließen in einem T-Stück unten am Heizkörper wieder zusammen. Da dieses T-Stück zum Heizkörper hin offen ist, gelangt auch bei geschlossenem 2-Wege-Verteilventil Wärme in den Heizkörper. Diese sogenannte Grunderwärmung ist systembedingt und wird auch durch den Einbau von Thermostatventilen nicht verändert.
Da die Heizkörper mit sogenannten Heizkostenverteilern versehen sind, fuhrt diese unerwünschte Grunderwärmung zu massiven Beanstandungen durch die Wohnungsmieter. Die Höhe der Grunderwärmung steht hierbei in unmittelbarer Beziehung zu der Heizwassertemperatur.
Während diese Grunderwärmung bei großen Heizkörpern vernachlässigbar ist, stellt sie bei kleinen Heizkörpern ein großes Problem dar. Zur Verminderung der Grunderwärmung, insbesondere bei kleinen Heizkörpern sind daher bereits mechanische Maßnahmen getroffen worden. So kann z.B. eine Injektordüse anstelle der Dichtung in die Verschraubung zwischen Heizkörper und T-Stück eingesetzt werden. Dadurch entsteht ein Sogeffekt, der die Grunderwärmung des Heizkörpers vermindert. Weiterhin kann durch eine spezielle Verlängerungstülle der Abstand zwischen Heizkörper und T-Stück vergrößert werden, was sich ebenfalls günstig im Sinne einer Verminderung der Grunderwärmung auswirkt. Diese Maßnahme bedingt aber im allgemeinen ein Versetzen des Heizkörpers.
Ausgehend von diesem Stand der Technik* ist es die Äüfgäße der*vorlfe*genden Neuerung, eine Heizungsanlage der gattungsgemäßen Art so auszubilden, daß die unerwünschte Grunderwärmung noch weiter abgesenkt wird.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt gemäß dem kennzeichnenden Merkmal des Schutzanspruches 1. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Neuerung sind den abhängigen Ansprüchen entnehmbar.
Die Maßnahme gemäß der vorliegenden Neuerung kann alleine oder vorzugsweise auch in Kombination mit den bekannten mechanischen Maßnahmen Anwendung finden.
Anhand der Figuren der beiliegenden Zeichnung sei im folgenden ein Ausfuhrungsbeispiel der Neuerung näher beschrieben. Es zeigen:
Figur 1 das Prinzipschema einer Einrohr-Heizung;
Figur 2 ein Diagramm zur Veranschaulichung der systembedingten Grunderwärmung; Figur 3 eine bekannte mechanische Maßnahme zur Verringerung der Grunderwärmung;
und
Figur 4 das Prinzipschema einer Einrohr-Heizung gemäß der Neuerung.
Gemäß Figur 1 ist das Prinzipschema einer Einrohr-Heizung 10 dargestellt. Eine Umwälzpumpe 12 drückt Warmwasser in einen Vorlauf 14, und ein Rücklauf 16 führt das abgekühlte Warmwasser zu einem nicht-dargestellten Heizkessel zurück. Zwischen dem oberen Vorlauf 14 und dem unteren Rücklauf 16 sind in jedem Stockwerk, im dargestellten Fall in sechs Stockwerken, kleine Heizkörper 18-18V bzw. große Heizkörper JL8-18V in einem Strang 20 bzw. 20 angeordnet.
Jeder Heizkörper ist an seinem Eingang mit einem 2-Wege-Verteilventil 22 versehen, das von einem Thermostaten in Form eines direkten Aufsatzes 24 bzw. in Form eines Fernfuhlers 26 gesteuert sein kann. Am Ausgang des Heizkörpers ist ein T-Stück 28 angeordnet, wobei sich ein Bypass 30 zwischen dem Verteilventil 22 und dem T-Stück 28 erstreckt. Auch wenn alle Verteilventile 22 in einem Strang 20 geschlossen sind, gelangt über das zum Heizkörper 18 offene T-Stück 28 vom Bypass Wärme in den Heizkörper, wodurch die Grunderwärmung entsteht.
Figur 2 zeigt anhand der Kurve A diese (jfunderwärmung*des Höfekörpers in Abhängigkeit von der Vorlauftemperatur. Ohne irgendwelche Maßnahmen kann sich, wie man erkennt, der Heizkörper bis zu 13K über die Lufttemperatur hinaus erwärmen.
Figur 3 zeigt eine bekannte mechanische Lösung zur teilweisen Reduzierung dieser Grunderwärmung, wobei durch eine in dem T-Stück 28 angeordnete Injektordüse 32 eine Sogwirkung erzielt wird, die die Grunderwärmung des Heizkörpers vermindert. Diese Lösung ist z.B. in näheren Einzelheiten in dem DE-U 290 05 169 beschrieben. Eine weitere Verbesserung kann durch Einbau einer Verlängerungstülle 34 zwischen Heizkörper und T-Stück erzielt werden.
Die Kurve B in Figur 2 zeigt den Einfluß einer Injektordüse, die bei einer Vorlauftemperatur von 1100C eine Reduzierung um 6K bringt.
Gemäß Figur 4 wird entsprechend der vorliegenden Neuerung in den Strang 20, der die kleinen Heizkörper 18-18V speist, ein temperaturgesteuertes Drosselventil 36, 36' eingebaut, wobei dies an irgendeiner Stelle innerhalb des Stranges geschehen kann, wie dies durch die beiden Ventile 36, 36' angedeutet ist. Selbstverständlich ist nur ein Ventil in dem Strang angeordnet. Das Drosselventil 36 wird durch die Temperatur des Heizmediums gesteuert, und es sind Mittel vorgesehen, um eine mechanische Voreinstellung vorzunehmen. Ein solches Ventil kann dem DE-U 98 02 815 in näheren Einzelheiten entnommen werden.
Durch Drosselung der Durchflußmenge innerhalb des Stranges ergibt sich eine verminderte Warmwassertemperatur, wodurch dem Problem der Grunderwärmung am Ursprung entgegengewirkt wird.
Wie man Figur 2 entnimmt, ergibt sich z.B. durch eine Absenkung der Anlagentemperatur von 1100C in dem Problemstrang auf 600C eine Verringerung der Heizkörper-Übertemperatur gemäß der Kurve A von 13K auf ca. 5K (ohne Injektordüse) und gemäß Kurve B von 7K auf ca. 2,5K (mit eingebauter Injektordüse). Ein solch geringer Wert wird von dem Heizkostenverteiler nicht mehr erfaßt und führt auch nicht zum Überheizen des Raumes.
Insgesamt ist festzustellen, daß durch die'einfache uncf prei'swerte "Maßnahme gemäß der vorliegenden Neuerung das Problem der systembedingten Grunderwärmung wirtschaftlich gelöst wird.

Claims (4)

Schutzansprüche: ** * ** ** '* **
1. Einrohr-Warmwasser-Heizungsanlage, bei der verteilt über mehrere Stockwerke zwischen einem Vorlauf und einem Rücklauf mehrere Heizkörper in einem Strang angeordnet sind und der Ein- und Ausgang des Heizkörpers jeweils durch einen Bypass überbrückt ist, wobei ein 2-Wege-Verteilventil die Aufteilung des Warmwassers zwischen Heizkörper und Bypass steuert, dadurch gekennzeichnet, daß ein temperaturgesteuertes Drosselventil (36, 36') in dem jeweiligen Strang (20) zwischen Vorlauf (14) und Rücklauf (16) angeordnet ist.
2. Heizungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Drosselventil (36, 36') durch ein vom Warmwasser direkt beaufschlagbares Dehnstoffelement gesteuert ist.
3. Heizungsanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Drosselventil (36, 36') mechanisch voreinstellbar ist.
4. Heizungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch die Anordnung des Drosselventils (36, 36') in jenen Strängen (20), an die die kleinen Heizkörper (18-18V) angeschlossen sind.
DE29613632U 1996-08-07 1996-08-07 Einrohr-Warmwasser-Heizungsanlage Expired - Lifetime DE29613632U1 (de)

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