DE19744602A1 - Telematikmodul für Kraftfahrzeuge - Google Patents
Telematikmodul für KraftfahrzeugeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Telematikmodul für Kraftfahrzeuge mit Sensoren für
Betriebsparameter nach dem Oberbegriff von Anspruch 1. Ein solches Telematikmodul ist
aus DE 43 21 416 bekannt. Des weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Steuerung
eines Telematikmoduls.
In vielen Kraftfahrzeugen sind heute eine oder mehrere Sende-Empfangsvorrichtungen ein
gebaut, u. a. als Mobilfunktelefone. Beim Mobilfunk besteht das Mobilfunksystem aus mobi
len Funkgeräten und einer Infrastruktur aus Systemsteuerung und Basisstationen, d. h.
ortsfesten Funkstellen. Aus ökonomischen Gründen sind die Netze in einzelne Zellen mit
jeweils einer Basisstation unterteilt (zellulares System). Somit können gleiche Frequenzen in
mehreren unterschiedlichen Zellen benutzt werden und die erforderliche Reichweite der
Geräte kann klein gehalten werden. Die Anzahl der Zellen und Basisstationen hängt dabei
von der Größe des Mobilfunknetzes bzw. von der Anzahl der Funkteilnehmer ab. Bewegt
sich ein Teilnehmer über einen größeren Bereich, so überschreitet er dabei eine oder meh
rere Zellgrenzen. Damit ein Anruf eines anderen Teilnehmers ihn auch bei wechselndem
Aufenthalt in unterschiedlichen Zellen ohne Zeitverlust erreichen kann, wird sein augenblick
licher Aufenthaltsort permanent in gewissen Zeitabständen durch die Systemsteuerung über
die Basisstationen im Netz abgefragt. Bei einem Anruf für den Teilnehmer wird die Verbin
dung durch die Systemsteuerung dann über die Basisstation hergestellt, in deren Zelle sich
der angerufene Teilnehmer gerade befindet.
Die in Kraftfahrzeugen eingebauten Mobiltelefonen können außer zur Kommunikation des
Fahrers mit der Außenwelt zur Fernübermittlung von Fahrzeugdaten, Unfallmeldung, Dieb
stahlmeldung usw. an eine Zentrale dienen. Als weitere Empfangsvorrichtung kann in das
Fahrzeug ein Empfänger zur Positionsbestimmung des Fahrzeugs (GPS) als Naviga
tionshilfe eingebaut sein.
Ein Beispiel einer Kombination aus Mobiltelefon und Positionsbestimmungsempfänger im
Stand der Technik ist ein Fahrzeug-Notfunksystem, wie es in DE 43 21 416 beschrieben ist.
Bei einem solchen Notfunksystem ist das Fahrzeug mit einer aktiven Positionsbestim
mungseinrichtung, einem Crashsensor und mit einem Notrufsensor ausgestattet. Während
der Betriebsphase des Fahrzeugs wird fortlaufend die Position des Fahrzeuges ermittelt und
zwischengespeichert. Im Falle eines Unfalls, der über das Ausgangssignal des Crashsen
sors erkannt wird, wird ein Notrufsignal zusammen mit den zwischengespeicherten Positi
onsdaten an mindestens eine Basisstation im Mobilfunknetz zur weiteren Bearbeitung abge
sendet.
Als Notrufeinrichtung ist im Stand der Technik aus DE 44 01 660 eine Vorrichtung zur
Signalverarbeitung in einem Kraftfahrzeug bekannt. Diese Vorrichtung ist an eine Stromver
sorgung angeschlossen und weist mindestens einen Geber und eine Aktorenansteuerung
auf. Der Geber ist mit einem (eigenen) Sender verbunden, der bei Auftreten einer Störgröße
ein Notrufsignal aussendet.
Bei diesem Stand der Technik werden Mobiltelefone oder separate Sender zur Übertragung
von Notrufsignalen an eine Zentrale vorgesehen. Der Nachteil bei den separaten Sendern ist
der, daß sie neben bereits vorhandenen Komponenten in das Fahrzeug eingebaut werden
müssen, was zu Platzproblemen, Problemen mit gegenseitiger Beeinflussung von Geräten
im Fahrzeug und dergleichen mehr führen kann. Außerdem ist für sie ein gesonderter Fre
quenzbereich, eine Notruffrequenz freizuhalten. Die Mobiltelefone haben dagegen den
Nachteil, daß sie zu einer weiteren Belastung des ohnehin zumindest örtlich - besonders in
Großstädten - und zumindest zeitweise stark belasteten Mobilfunknetzes aufgrund der fort
laufenden Aufenthaltsortbestimmung des Teilnehmers im Netz durch die Netzsystemsteue
rung beitragen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Telematikmodul für die Übertragung
von Notrufsignalen anzugeben, das die Übertragungskanäle eines Übertragungssystems nur
im Bedarfsfall beansprucht, ohne auf neue Frequenzbänder zurückzugreifen.
Die Aufgabe wird durch ein Telematikmodul nach dem unabhängigen Vorrichtungsanspruch
und ein Verfahren zur Steuerung des erfindungsgemäßen Telematikmoduls nach dem
unabhängigen Verfahrensanspruch gelöst. Die abhängigen Ansprüche beziehen sich auf
bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Telematikmoduls bzw. des erfin
dungsgemäßen Verfahren zur Steuerung eines Telematikmoduls.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß eine Sende-Empfangsvorrichtung den
Mobilfunkverkehr eines kommerziellen Mobilfunknetzes ständig beobachtet, aber keine Ver
bindung zum Netz herstellt. Erst im Bedarfsfall wird eine Verbindung hergestellt und eine
Nachricht übermittelt. Das heißt im einzelnen, daß die Zentrale des Mobilfunknetzes nicht
laufend den Aufenthaltsort des Mobiltelefons im Netz abfragen muß wenn dieses im sog.
Stand-by-Betrieb ist, um bei Anmeldung eines Gesprächs die Verbindung über die günstig
ste Basisstation im Netz herstellen zu können, sondern sich das Mobiltelefon erst dann bei
der Zentrale des Netzes meldet (und damit überhaupt im Netz teilnimmt), wenn es einge
setzt werden soll. Mit anderen Worten: das Mobiltelefon muß vom Netz nicht fortwährend
empfangsbereit gehalten werden, es "schläft" und wird auf Seiten des Netzes quasi ignoriert,
es bleibt aber immer sendebereit.
Das erfindungsgemäße Telematikmodul umfaßt daher eine Sende-Empfangsvorrichtung für
die Kommunikation zwischen Fahrzeug und einer Zentrale; mehrere Sensoren zur Überwa
chung von mehreren Betriebsparametern des Kraftfahrzeuges; eine Steuereinheit zur
Erzeugung eines Warnsignals, wenn jeweils ein Betriebsparameter einen Sollwertbereich
verläßt, und zur Anzeige der Betriebsparameter und Warnsignale auf fahrzeuginternen
Anzeigevorrichtungen. Das Telematikmodul ist dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerein
heit eine Auswertevorrichtung umfaßt, die an die Sende-Empfangsvorrichtung ein Netzteil
nahmesignal zur Herstellung einer Verbindung zwischen Sende-Empfangsmodul und Mobil
funknetz und zur Übertragung vorgegebener Meldungen an eine Verwaltungsstelle im Netz
ausgibt, wenn ein vorgegebener unter den Betriebsparametern den Sollwertbereich verläßt.
Insbesondere kann es sich bei dem Sollwertbereich um den Bereich vor dem Schaltpunkt
eines Crashsensors oder um den Bereich unterhalb des maximal zulässigen Wertes für die
Betriebstemperatur des Motors handeln.
Bei der Verwaltungsstelle im Netz kann es sich insbesondere um eine Unfallaufnahmestelle
oder einen Pannendienst handeln.
Die Sende-Empfangsvorrichtung kann dabei ein vom Telematikmodul unabhängiges Mobil
telefon mit einer Verbindung zum Telematikmodul sein.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Steuerung eines Telematikmoduls in einem Kraftfahr
zeug mit einer Sende-Empfangsvorrichtung, mehreren Sensoren und einer Steuereinheit
umfaßt die Schritte: Empfangen von Signalen in einem Mobilfunknetz durch die Sende-
Empfangsvorrichtung; Erzeugen und Ausgeben eines Warnsignals durch die Steuereinheit,
wenn Betriebsparameter des Kraftfahrzeugs einen Sollwertbereich verlassen. Das erfin
dungsgemäße Verfahren ist gekennzeichnet durch die Schritte: Ausgeben eines Netzteil
nahmesignals durch eine Auswertevorrichtung in der Steuereinheit an die Sende-Empfangs
vorrichtung zur Herstellung einer Verbindung zwischen Sende-Empfangsvorrichtung und
Mobilfunknetz und zur Übertragung vorgegebener Meldungen an eine Verwaltungsstelle im
Netz, wenn ein vorgegebener unter den Betriebsparametern den Sollwertbereich verläßt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird beim Verfahren eine Abfrage, die
der Fahrer quittieren muß und bei dem Telematikmodul eine Eingabevorrichtung in Form
eines Mikrophons oder einer Bedieneinheit vorgesehen. Je nachdem, was er eingibt und ob
er überhaupt etwas eingibt, kann aus der Ferne auf die Schwere der Ursache für die Auslö
sung der Datenübertragung geschlossen werden. In einer anderen Ausführungsform kann
vorgesehen sein, daß der Fahrer die Übertragung der Meldung über die Bedieneinheit
unterbricht.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird im folgenden ein Ausführungsbeispiel des
Telematikmoduls und des dazugehörigen Verfahrens erläutert, wobei auf die beigefügten
Zeichnungen Bezug genommen wird.
Fig. 1 zeigt das erfindungsgemäße Telematikmodul,
Fig. 2 zeigt das erfindungsgemäße Verfahren zum Steuern des Telematikmoduls.
Wie in Fig. 1 dargestellt sind bei dem erfindungsgemäßen Telematikmodul 1 die Fahr
zeugsensoren 5 mit der Steuereinheit 2 verbunden. Teil der Steuereinheit 2 ist die Anzeige 3,
auf der die Meßwerte der Sensoren 5 und insbesondere eventuell Warnsignale angezeigt
werden, die dem Fahrer einen Störfall melden. Unter Sensoren werden hier auch Emp
fangseinrichtungen zur Positionsbestimmung des Fahrzeugs (GPS) verstanden. Ist eine sol
che Empfangseinrichtung in dem Fahrzeug vorgesehen, so umfaßt die Anzeige 3 auch einen
Bildschirm als Navigationshilfe, auf dem dem Fahrer Informationen über den kürzesten Weg
zu seinem Zielort gegeben werden. Außerdem ist eine Auswertevorrichtung 4 Teil der Steu
ereinheit 2 des Telematikmoduls 1.
Die Auswertevorrichtung 4 überwacht vorgegebene Betriebsparameter wie Crashsensoren
Motortemperatur usw. und erfaßt so Situationen, in denen der Fahrzeugzustand nach außen
an eine Verwaltungsstelle 9 gemeldet wird, um sofortige Hilfsmaßnahmen einzuleiten bzw.
Vorbereitungen zu treffen, die eine schnelle Hilfe am Zielort des Fahrzeugs ermöglichen.
Dazu werden die Signale von den Sensoren von der Steuereinheit 2 aufbereitet, d. h.
verstärkt und gegebenenfalls digitalisiert. Danach vergleicht die Auswertevorrichtung 4 die
Werte der Sensoren nach der Aufbereitung durch die Steuereinheit 2 mit einem oder zwei
Grenzwerten. Fallen die Werte aus dem durch die Grenzwerte definierten Bereich, so wird
ein entsprechendes Warnsignal oder Auslösesignal in der Auswertevorrichtung 4 erzeugt.
Die Auswertevorrichtung 4 ist direkt mit einer Sende-Empfangsvorrichtung 6 verbunden. Die
Sende-Empfangsvorrichtung 6 wir durch das Auslöse- oder Warnsignal aktiviert. Hierbei wird
unter Aktivierung verstanden, daß die Sende-Empfangsvorrichtung so angesteuert wird, daß
sie eine Verbindung mit dem Mobilfunknetz herstellt (eingeschaltet wird) und in dem Netz
einen Teilnehmer anruft, d. h automatisch dessen Nummer wählt. Die Sende-Empfangsvor
richtung kann insbesondere ein Mobil- oder ein fest eingebautes Autotelefon sein. In der Fig.
1. deutet die gestrichelte Linie zwischen Sensoren 5 und Steuereinheit 2 mit Anzeige 3 und
Auswertevorrichtung 4 einerseits und Sende-Empfangsvorrichtung 6 andererseits an, daß
die Sende-Empfangsvorrichtung 6 nur über Kabel mit Steckkontakt mit dem übrigen Tele
matikmodul 1 verbunden zu sein braucht und z. B. beim Verlassen des Fahrzeugs mitge
nommen werden kann. Dann ist das Telematikmodul jedoch nicht mehr als Diebstahlsiche
rung einsetzbar. Bleibt die Sende-Empfangsvorrichtung 6 jedoch eingebaut und umfassen
die Sensoren auch Wegfahrsperren und dazugehörige Sensoren für die Erkennung von
Manipulationsversuchen am Fahrzeug, so steht das Telematikmodul 1 im Falle eines Fahr
zeugdiebstahls auch als Ortungshilfe und als Auslöser für einen sog. stillen Alarm zur Verfü
gung.
Die von der Sende-Empfangsvorrichtung 6 im Telematikmodul 1 ausgesendeten Meldungen
werden wie auch bei den Sprechfunkverbindungen im Mobilfunknetz von einer Basisstation
7 empfangen, an eine Netzzentrale 8 und von dieser an eine Verwaltungsstelle 9 übermittelt.
Die Verwaltungsstelle 9 ist normalerweise ein gewöhnlicher Teilnehmer im Netz, sie kann
jedoch über besondere Prioritäten verfügen, insbesondere wenn es sich um eine Notrufzen
trale wie Polizei und Feuerwehr handelt. Andere denkbare Verwaltungsstellen sind ein Pan
nendienst oder eine Werkstatt. Von der Art der Verwaltungsstelle 9 hängt die Art der über
mittelten Meldungen ab. Ist für einen Unfall wichtig, wieviel Personen sich in dem Fahrzeug
befinden, so sind bei einem ernsten Versagen von Motorkomponenten für die Werkstatt
Auswertesignale von Drehzahl Motortemperatur und Öltemperatur über einen gewissen
Zeitraum wichtig. In beiden Fällen werden Fahrzeugtyp und -kennzeichen übermittelt.
Die Verwaltungsstelle kann dabei selbst Teilnehmer in dem Netz sein, in dem auch das
Mobiltelefon im Fahrzeug Teilnehmer ist, oder über eine (nicht gezeigte) Schnittstelle von
der Netzzentrale des Mobilfunknetzes in einem anderen Netz, insbesondere dem Telefon
netz angewählt werden.
Das Verfahren zum Steuern eines erfindungsgemäßen Telematikmoduls ist in Fig. 2 darge
stellt. Nach dem Start, d. h. dem Einschalten des Telematikmoduls werden die Betriebspa
rameter des Kfz gemessen 10. Das Einschalten des Telematikmoduls 1 kann dabei einmal
für einen längeren Zeitraum erfolgen, im Extremfall beim Einbau des Telematikmoduls, oder
jedesmal erfolgen, wenn der Fahrer sein Mobiltelefon im Fahrzeug anschließt. Im nächsten
Schritt 11 werden die Signale von den Sensoren daraufhin überprüft, ob die Betriebsparame
ter innerhalb des Sollwertbereichs liegen. Solange dies der Fall ist, wird der Ablauf der
Steuerung an dieser Stelle zum Messen der Betriebsparameter 10 zurückgeschleift. Fallen
die Betriebsparameter aus dem Sollwertbereich heraus, so wird in Schritt 12 ein Netzteil
nahmesignal ausgegeben. Das Netzteilnahmesignal schaltet die Sende-Empfangsvorrich
tung 6 ein, die zunächst Kontakt mit dem Netz herstellt. Ist die Verbindung zu einer Basis
station im Netz hergestellt und sind Daten zur Identifizierung der Sende-Empfangsvorrich
tung 6 bzw. des Mobiltelefon wie Zugangsberechtigung und dergleichen zwischen Mobiltele
fon und Basisstation ausgetauscht, so beginnt die Sende-Empfangsvorrichtung 6 mit der
Übertragung 13 der vorgegebenen Meldungen an die Verwaltungsstelle 9. Dazu wird nach
dem Austausch der oben genannten Daten durch die Sende-Empfangsvorrichtung die
Nummer der Verwaltungsstelle 9 im Netz gewählt. Danach werden die für den vorliegenden
Fall wichtigen Daten der Sensoren 5 wie Anzahl der Insassen im Fahrzeug, eventuell
gespeicherte Personendaten usw. abgefragt und dann in kodierter Form an die Verwal
tungsstelle 9 übermittelt. Möglich ist auch eine (hier nicht gezeigte) Aufforderung zur Bestä
tigung der Notwendigkeit einer Meldung nach außen an den Fahrer, um einen Fehlalarm
auszuschließen. Normalerweise endet der Ablauf des erfindungsgemäßen Steuerungsver
fahrens mit dem Absetzen der Meldung an die Verwaltungsstelle 9. Statt dessen kann das
Programm aber auch wieder zum Messen der Betriebsparameter 10 und der oben beschrie
benen Abfolge des Steuerungsverfahren 11, 12 und 13 zurückgeschleift werden. Im übrigen
kann die Steuerung so geschaltet sein, daß wie durch Anschluß eines Mobiltelefons das
Verfahren zur Steuerung des Telematikmoduls jedesmal neu gestartet wird, das Verfahren
jedesmal beendet wird, wenn das Mobiltelefon vom Telematikmodul abgekoppelt wird. Bleibt
das Telematikmodul jedoch permanent eingeschaltet, so kann es auch zur Ortungshilfe bei
Diebstahl des Fahrzeuges verwendet werden.
1
Telematikmodul
2
Steuereinheit
3
Anzeige
4
Auswertevorrichtung
5
Fahrzeugsensoren
6
Sende-Empfangsvorrichtung
7
Basisstation
8
Netzzentrale
9
Verwaltungsstelle
10
Messen der Betriebsparameter und Beobachtung des Mobilfunkverkehrs
11
Prüfen, ob alle Betriebsparameter im Sollwertbereich sind
12
Ausgeben eines Netzteilnahmesignals von der Auswertevorrichtung
an die Sende-Empfangsvorrichtung
13
Übertragen vorgegebener Meldungen an Verwaltungsstelle
Claims (11)
1. Telematikmodul für ein Kraftfahrzeug, das umfaßt:
eine Sende-Empfangsvorrichtung (6) für die Kommunikation zwischen Fahrzeug und einer Zentrale (8);
mehrere Sensoren (5) zur Überwachung von mehreren Betriebsparametern des Kraft fahrzeuges;
eine Steuereinheit (2) zur Erzeugung eines Warnsignals, wenn jeweils ein Betriebspa rameter einen Sollwertbereich verläßt, und zur Anzeige des Warnsignals auf einer Anzeige (3),
dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (2) eine Auswertevorrichtung (4) umfaßt, die ein Netzteilnahmesignal an die Sende-Empfangsvorrichtung (6) zur Herstellung einer Verbindung zwischen Sende-Empfangsmodul (6) und Mobilfunknetz und zur Übertragung vorgegebener Mel dungen an eine Verwaltungsstelle (9) ausgibt, wenn ein vorgegebener unter den Betriebsparametern den Sollwertbereich verläßt.
eine Sende-Empfangsvorrichtung (6) für die Kommunikation zwischen Fahrzeug und einer Zentrale (8);
mehrere Sensoren (5) zur Überwachung von mehreren Betriebsparametern des Kraft fahrzeuges;
eine Steuereinheit (2) zur Erzeugung eines Warnsignals, wenn jeweils ein Betriebspa rameter einen Sollwertbereich verläßt, und zur Anzeige des Warnsignals auf einer Anzeige (3),
dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (2) eine Auswertevorrichtung (4) umfaßt, die ein Netzteilnahmesignal an die Sende-Empfangsvorrichtung (6) zur Herstellung einer Verbindung zwischen Sende-Empfangsmodul (6) und Mobilfunknetz und zur Übertragung vorgegebener Mel dungen an eine Verwaltungsstelle (9) ausgibt, wenn ein vorgegebener unter den Betriebsparametern den Sollwertbereich verläßt.
2. Telematikmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sensoren (5) ins
besondere Beschleunigungssensoren umfassen.
3. Telematikmodul nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen GPS-Empfänger
und eine Speichervorrichtung für die Zwischenspeicherung der Koordinaten des Fahr
zeugs in vorgegebenen Zeitintervallen und/oder vorgegebenen Weginkrementen und die
Ausgabe der Koordinaten an die Sende-Empfangsvorrichtung (6).
4. Telematikmodul nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet
daß die Sensoren (5) Diebstahlsicherungssensoren umfassen.
5. Telematikmodul nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine
Speichervorrichtung für die Speicherung von fahrzeugspezifischen und/oder fahrerspe
zifischen Daten und/oder Sensoren zur Erfassung der Insassenzahl im Fahrzeug.
6. Telematikmodul nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine
Notstromversorgung zur Versorgung des Telematikmoduls (1) bei Ausfall der Hauptver
sorgung im Fahrzeug.
7. Telematikmodul nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sende-Empfangsvorrichtung (6) eine Bedieneinheit zur Bestätigung oder
Unterbrechung der Übertragung durch den Fahrer umfaßt.
8. Verfahren zur Steuerung eines Telematikmoduls in einem Kraftfahrzeug mit einer
Sende-Empfangsvorrichtung, mehreren Sensoren und einer Steuereinheit, das die
Schritte umfaßt:
Empfangen von Signalen in einem Mobilfunknetz durch die Sende-Empfangsvorrichtung (6);
Erzeugen und Anzeigen eines Warnsignals durch die Steuereinheit (2), wenn Betriebs parameter des Kraftfahrzeugs einen Sollwertbereich verlassen;
gekennzeichnet durch die Schritte:
Ausgeben (12) eines Netzteilnahmesignals durch eine Auswertevorrichtung (4) in der Steuereinheit (2) an die Sende-Empfangsvorrichtung (6) zur Herstellung einer Verbin dung zwischen Sende-Empfangsvorrichtung (6) und Mobilfunknetz und zur Übertragung (13) von vorgegebenen Betriebsparametern des Fahrzeuges durch die Sende-Emp fangsvorrichtung (6) an eine vorgegebene Verwaltungsstelle (9), wenn ein vorgegebe ner unter den Betriebsparametern des Kraftfahrzeugs den Sollwertbereich verläßt (Schritt 11).
Empfangen von Signalen in einem Mobilfunknetz durch die Sende-Empfangsvorrichtung (6);
Erzeugen und Anzeigen eines Warnsignals durch die Steuereinheit (2), wenn Betriebs parameter des Kraftfahrzeugs einen Sollwertbereich verlassen;
gekennzeichnet durch die Schritte:
Ausgeben (12) eines Netzteilnahmesignals durch eine Auswertevorrichtung (4) in der Steuereinheit (2) an die Sende-Empfangsvorrichtung (6) zur Herstellung einer Verbin dung zwischen Sende-Empfangsvorrichtung (6) und Mobilfunknetz und zur Übertragung (13) von vorgegebenen Betriebsparametern des Fahrzeuges durch die Sende-Emp fangsvorrichtung (6) an eine vorgegebene Verwaltungsstelle (9), wenn ein vorgegebe ner unter den Betriebsparametern des Kraftfahrzeugs den Sollwertbereich verläßt (Schritt 11).
9. Verfahren zur Steuerung eines Telematikmoduls nach dem vorangehenden Anspruch,
gekennzeichnet durch eine Abfrage zwischen Ausgeben (12) des Netzteilnahmesignals
und Übertragen (13) der Betriebsparameter, wobei je nach Eingabe durch den Fahrer
die zu übertragenden Betriebsparameter ausgewählt werden.
10. Verfahren zur Steuerung eines Telematikmoduls nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl und Identität der Insassen des Fahr
zeugs übertragen wird.
11. Verfahren zur Steuerung eines Telematikmoduls nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die augenblicklichen geographischen Koordi
naten des Fahrzeugs übertragen werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19744602A DE19744602A1 (de) | 1996-10-19 | 1997-10-09 | Telematikmodul für Kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19643208 | 1996-10-19 | ||
| DE19744602A DE19744602A1 (de) | 1996-10-19 | 1997-10-09 | Telematikmodul für Kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19744602A1 true DE19744602A1 (de) | 1998-04-23 |
Family
ID=7809215
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19744602A Ceased DE19744602A1 (de) | 1996-10-19 | 1997-10-09 | Telematikmodul für Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
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