DE1974364U - Anordnung zum stufenweisen verstellen eines hebels. - Google Patents
Anordnung zum stufenweisen verstellen eines hebels.Info
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Description
P.Ä.571468*-6.10-87
BSCHSR WYSS G.m.b.H. RÄvensburg, 3. Okt. I967
K 58 D
Anordnung zu» stufenweise» Verstellen eines Hebels
Die Neuerung betrifft eine Anordnung zua stufenweise!* Verstellen
eines Hebels, eines Steuer- oder Regelgestlnges oder
dergl. alt Hilfe von Mehreren Elektronagneten. Anordnungen
dieser Art werden beispielsweise für die Einstellung unterschiedlicher Drehzahlen bei Verbreimungs-Krafteeschinen benötigt,
die zua Antrieb veto Koepressor-Kälteeaschinen dienen.
Beispielsweise beim Bau von Fahrzeugkühlgeräten ist es üblich,
die Kältemaschinen (bis auf den Verdampfer) zusamen alt einer
kleinen Antriebsverbrennungsmasohine, meist einen Dieselmotor
in ein Rahmengestell einzubauen* welches im Kofferrau« des
Fahrzeuges Platz findet. Zur Leistungsregelung der Kältemaschine 1st es »öglich, die Antriebsmaschine »it unterschiedlichen
Drehsahlen arbeiten zu lassen. Zur Einstellung ist ein Regelgestange vorhanden, welches dem Gashebel bei AutomobilsQotoren
entspricht· Allerdings ist bei diesen Maschinen lotine kontinuierliche Veränderung der Drehzahl erforderlieh, sondern
es wird lediglieh eine Verstellung in mehreren, meist zwei Stufen gewünscht.
Zur Einsteilung dieser Stufen könnten im Prinzip Bowdenzüge
Verwendimg finden. In Hinblick auf die grossen Entfernungen
- 2 ESCHSR WSBS 8.».b,H. 3.10.6? X 58 D
zwischen der Fahrerkabine de· Fahrzeuges, von wo as« dl« Verstellung
vorgenoaawn werden soll» und de» Standort de« Motor»
eacben solche Z%e jedoch Schwierigkeiten. Aus*erd«n gelingt
«β mit ifcaen nicht, den Hebel in exakt TorxuwShlende Stellungen
zu bringen. Zur Verstellung de« Hebels wendet stan daber seit
einiger Zeit Elektromagnet« an.
Bestellt lediglich die Aufgabe, den Hebel entweder in die Nullstellung
oder in eine einzige Arbeite«tellung su rücken, so
genügt der Einsät* «Ines Elektromagneten, der Mit einer Rückholfeder
zusafljmenarbeitet. Werden Jeöaoh aehrere Arbeiteetellungen
verlangt, so eüateen auch »enrere Elektroeagjaet« rer~
wendet werden- Zum Stande der Tecöalk gehören Anordnungen, bei
denen zwei Klektroeagnete gegeneinander arbeiten. Hierbei ergeben
sieh dann drei HOgIIeIi* Stellungen, J« naoh de«, ob der
eine, der ander« oder keiner der Magnete erregt wird. Nachteilig
ist aber, dass in d«n Fall, dass dl* Err-aguttg auefällt*
der Hebel laittels ein«r Rückholfeder lediglich in dl· Mittelstellung,
nicht aber in eine Endstellung gebraeat werd«n kazm.
Dies hat zur Folge, dass bei Ausfall des Erregerstro«·» die
Verbrennungskraf taaeohine - weist mit der kleijaetea Drehaahl welter
!luft vaad dass es nicht möglich ist» el· in diese» WmIl
alt Hilfe der Magnetanordnung abzustellen.
Bei diesem Stand« der Technik stellt βloh die Aufgabe, «in«
Anordnung zum stufenweise^ Verstellen «ines Hebele, «ines
ESCHER WXSS O.si.b.H, 3.IÖ.6T K 5β Β
Steuer- oder Regelgestänge» oder dergl. mit Hilf« von Slektroaagneten
vorzuschlagen, bei der ea möglich ist, den Ymmtmll*·
hebel in beliebig vielen Stufen zu verstellen und bei der der
Hebel bei Fortfall der Erregung der Magnete aittele einer
Rückholfeder stets in die Ifullstelluog gezogen wird.
NeuerungsgewäsB wird diese Aufgabe durch eine Anordnung der
oben beschriebenen Art gelöst, die dadurch gekenaiseichnet ist,
dass eine der gewünschten Stufenzahl entsprechende Anzahl parallel liegender, in gleicher Richtung wirkender Elektromagnete
vorhanden ist, deren Anker jeweils an eixMW de« gewünschten
Verstellwinkel entsprechenden Hebelarm angreifen.
Hierdurch ist es möglich, den Hebel in nahezu beliebig viel« Stellungen asu bringen« je nach de» wieviele Elektroaagnete
vom Erbauer der Maschine vorgesehen worden sind. Aueserdeaa
bringt die Anordnung den Vorteil, dass untereinander gleiche
Elektromagnete verwendet werde» können, insbesondere solche,
die einen untereinander gleich langen Verstellwetg der Anicer
aufweisen. In besonderen Fällen kann es allerdings vorteilhaft sein, die Zugkraft- der Elektromagnete auf das dem Jeweiligen
Hebelarm entsprechende Drehmoment abzustimmen. Heiter weict
die neu€rungsge»ä£se Anordnimg noch den Vorteil auf, da*s am
Verstellheböl eine Rückholfeder angreifen kann, die den Hebel
bei« Fortfall der Srregung immer in die Nullstellung zurückzieht
.
Im folgenden wird die Neuerung unter Bezugnahme auf die
~ 4 - ■ ■'
ISCHER WYSS O.e.b.H* 3.10.6T K 58 D
Zeichnung, in der eine ▼•!•»lnfmcht· X^rstelluag der neuen
Anordnung wiedergegeben l»t, nJ&er erläutert.
Der Veretallhebel ist in der Zeichnung bei 10 dargeetellt.
Er weist einen Drehpunkt 11 auf und «oll die Drehzahl der bei
12 angedeuteten Verbrennungskrafteaschine stufenweise einstellen.
Hierzu ist vorgesehen, den Veretellbebel in inegesiunt
drei Stellungen bringen zu können, von denen die mit Null bezeichnete die Ruhestellung let und von deaaen die Arbeitsstellungen
mit 1 und 2 bezeichnet sind«
Neuerungsgeaäss sind hierzu zwei Elektromagnet* 15 und 14
angeordnet, die mit ihren Achsen zueinander parallel liegest und in gleicher Richtung wirken. Die Anker 15 und 16 dieser
Magnete greifen über Zwischenglieder 17 und 18 (beispielsweise
Hubstangen) am Hebel 10 an und zwar bo, das» für die
Verstellung Jeweils ein den gewünschten Veretellwinkel entsprechender
Hebelana entsteht*
Die Elektromagnet© 13 und 14 sind über eine geneInsane Leitung
19 »it Masse verbunden und liegen am Minuspol der ebenfalle
»it Hasse verbundenen Stromquelle 20. Ale Stromquelle könnt
vorzugsweise die Kreftfahrzeugbatterie In Pra«e.
Voia Elektromagneten IJ führt ferner eine Leitung 21 zu« Schalt
kontafct 22 und von Elektroaagnet 14 führt ein« entaprechende
Leitung 23 ssxm Sahaltkontakt 24. Die S ο halt zunge 25, weich«
ESCHER MYSS G.m.b.H. 2*lö.67 K 58 D
wahlweise mit <Jea Kontakt ZZ oder 24 oder auch in «ine Nullstellung
zu bringen ist, ist über eine Leitung 26 mit den
Pluspol der Batterie 20 verbunden. Hierdurch ist es «ögliöb,
wahlweise den Elektromagnet 13 oder 14 zu erregen und daadt
entweder den Anker 15 oder 16 bis zu den Anschlägen 27 baw.
28 in die Erregerspulen einzuziehen.
Unter der Voraussetzung, dass die hierdurch zurückgelegten
Hubwege der Anker 15 und 16 bzw. der damit verbundenen Zwiachenglieder
17 und 18 gleich sind, nlnmt der Hebel 10 im Falle der
Erregung des Elektromagneten IjJ die Arbeitsstellung 1 an und
im Falle der Erregung des Elektromagneten 14 die Arbeitestellung 2, Damit dies möglich ist., sind geeignete Masenaheen getroffen, die eine Hanasuag des zu verstellenden Hebele 10 durch
den ersten Magneten 13 verhindern. Geeignet hierzu sind beispielsweise
Langlöcher 30; 3I, die 1» Hebel 10 angeordnet sind
und deren Länge jeweils auf den zu erwartenden Veretellweg
abgestimmt ist. Anstelle der Langlöcher können aber auoh andere
entsprechende Vorkehrungen getroffen werden, die sich für den Konstrukteur ohne weitere» ergeben.
Welter greift am Hebel 10 noch eine Rückholfeder 29 an« die
etwa eine Schraubenfeder oder auch eine Drehfeder oder dergl.
sein kann. Diese Feder führt den Hebel 10 bei Fortfall der Erregung in die Nullstellung zurück.
Claims (2)
1. Anordnung zvm stufenweise» Verstellen ein·« Hebels, eine«
Steuer- oder Regelgestänge« oder dergl. alt Hilfe von
mehreren Elektroeagneten, insbesondere für Verforwanungs-
dadurch gekennzeichnet,
dass eine der gewünschten Stufenzahl entsprechende Anzahl
parallel liegender, in gleicher Richtung wirkende Elektroaagnete
(Ij5j 1^) vorhanden i«t, deren Anker (15} 16} Jeweils
an einen de« gewünschten Veretellwinkel enteprechetKlen
Hebelara angreifen.
2. Anordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Elektromagnet« (15; 14) untereinander gleich sind,
insbesondere einen gleich langen Veretellweg der Anker aufweisen*
>. Anordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zugkraft der Elektroaagnete (13; 1^) auf das dem
jeweiligen Hebelarm entsprechende Drehmoment abgestimmt 1st.
- 7 ESCHER WXSS G.M.b.H» 3·10.67 Κ 58 D
4« Anordnung nach Anspruch 1,
dadurah gekennzeichnet,
dadurah gekennzeichnet,
dass am Verstellhebel (10) «ine Rückholfeder (29) angreift,
die den Hebel bei Fortfall der Erregung der Elektroasagnete
14) in die Nullstellung zurückzieht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967E0025843 DE1974364U (de) | 1967-10-06 | 1967-10-06 | Anordnung zum stufenweisen verstellen eines hebels. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967E0025843 DE1974364U (de) | 1967-10-06 | 1967-10-06 | Anordnung zum stufenweisen verstellen eines hebels. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1974364U true DE1974364U (de) | 1967-12-07 |
Family
ID=33332276
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1967E0025843 Expired DE1974364U (de) | 1967-10-06 | 1967-10-06 | Anordnung zum stufenweisen verstellen eines hebels. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1974364U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3033971A1 (de) * | 1980-09-10 | 1982-04-22 | Klöckner-Humboldt-Deutz AG, 5000 Köln | Abstellvorrichtung fuer eine selbstzuendende brennkraftmaschine |
-
1967
- 1967-10-06 DE DE1967E0025843 patent/DE1974364U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3033971A1 (de) * | 1980-09-10 | 1982-04-22 | Klöckner-Humboldt-Deutz AG, 5000 Köln | Abstellvorrichtung fuer eine selbstzuendende brennkraftmaschine |
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