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DE1430451A1 - Betaetigungseinrichtung fuer Kraftfahrzeug-Motorbremsen,bei welcher die Kraftstoffabsperrung in einer zeitlichen Beziehung zur Abgasdrosselbetaetigung erfolgt - Google Patents

Betaetigungseinrichtung fuer Kraftfahrzeug-Motorbremsen,bei welcher die Kraftstoffabsperrung in einer zeitlichen Beziehung zur Abgasdrosselbetaetigung erfolgt

Info

Publication number
DE1430451A1
DE1430451A1 DE19631430451 DE1430451A DE1430451A1 DE 1430451 A1 DE1430451 A1 DE 1430451A1 DE 19631430451 DE19631430451 DE 19631430451 DE 1430451 A DE1430451 A DE 1430451A DE 1430451 A1 DE1430451 A1 DE 1430451A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
throttle valve
actuating
fuel shut
exhaust gas
springs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19631430451
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Bossdorf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ADE GEB TRAUMANN AMANDA
Original Assignee
ADE GEB TRAUMANN AMANDA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ADE GEB TRAUMANN AMANDA filed Critical ADE GEB TRAUMANN AMANDA
Publication of DE1430451A1 publication Critical patent/DE1430451A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L13/00Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L2760/00Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines
    • F01L2760/003Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines for switching to compressor action in order to brake
    • F01L2760/005Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines for switching to compressor action in order to brake in cooperation with vehicle transmission or brakes; devices to facilitate switching to compressor action by means of other control devices, e.g. acceleration pedal or clutch

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description

  • Betätigungseinrichtung für Kraftfahrzeug-Motorbremsen, bei Welcher die graftstoffabsperrung.in einer zeitlichen Beziehung zur Abgasdrosselklappenbetätigung erfolgt Es sind bereits Betätigungseinrichtungen für Kraftfahrzeug-Motorbremsen bekannt, bei Welchen nach Betätigung eines äußeren Betätigungsorgans zuerst die Kraftstoffabsperrung und dann mit einer geringen zeitlichen Verzögerung. die Abgasdrosselklappe betätigt Wird. Bei anderen bekannten Betätigungseinrichtungen für Kraftfahrzeug-Motorbremsen erfolgt zuerst die Betätigung der Abgasdrosselklappe, dann diejenige der Kraftstoffäbsperrung und zuletzt diejenige einer gesonderten Kupplungssperre. Auch Betätigungsreihenfolgen: Kraftstoffabsperrung, Kupplungssperre, Abgasdrosselklappe, bzw.: Kupplungssperre, Kraftstoffabsperrung, Abgasdrosselklappe sind schon angewandt Worden. Schließlich ist es schon seit langem bekannt, die Kraftstoffabsperrung und die Abgasdrosselklappe gleichzeitig zu betätigen.
  • Bei allen bekannten Betätigungseinrichtungen-wird die gegenseitige zeitliche Beziehung der Ausführung der einzelnen Betätigungsschritte durch mehr oder minder komplizierte mechanische, pneumatische oder hydraulische Anordnungen dadurch erreicht, daß einzelne Betätigungsorgane einen Leergang aufweisen und/oder daß durch komplizierte Mechanismen und/oder Ventilanordnungen Sperren und Verriegelungen betätigt Werden, die eine vorzeitige Auslösung des betreffenden Betätigungsschrittes verhindern. Leergänge bedingen unerwünschte zusätzliche Wege bei Ausführung einzelner Betätigungsvorgänge: Komplizierte mechanische, hydraulische oder pneumatische Anordnungen bergen bekanntlich Störungsquellen in sich, die Wiederum eine erhebliche Unfallgefahr heraufbeschwören. können.
  • Zweck der Erfindung ist infolgedessen die Schaffung einer im Aufbau einfachen Betätigungseinrichtung für Kraftfahrzeug-Motorbremsen, die keine Leergänge einzelner Betätigungsorgane erfordert und die außerdem gestattet, durch bloße Auswechselung von Belastungsfedern oder hierzu äquivalenten Teilen eine beliebige gegenseitige zeitliche Abhängigkeit oder Reihenfolge der einzelnen Betätigungsschritte und eine beliebige Einstellung der jeweiligen Verzögerungszeiten zwischen den einzelnen Betätigungsschritten vorzunehmen.
  • Demgem4ß geht die Erfindung von einer Betätigungseinrichtung für Kraftfahrzeug-Motorbremsen aus, bei welcher die Kraftstoffabsperrung in einer zeitlichen Beziehung zur Abgasdrosselklappenbetätigung erfolgt, und ist dadurch gekennzeichnet, daB die in an sich bekannter Weise durch Betätigung eines äußeren Betätigungsorgans ausgeübte oder ausgelöste und mechanisch, über Druckmittel oder elektrisch übertragene Stellkraft in ebenfalls an sich bekannter Weise mechanisch, druckmittelmäßig oder elektrisch in komplementäre Einzelkräfte zur Betätigung beispielsweise des Kraftstoffabsperrorgans einerseits und der Abgasdrosselklappe andererseits aufgespalten wird, die auf diesen zugeordnete Stellglieder wirken, welche ihrerseits unter der Wirkung von vorzugsweise fest einstellbaren Kräften, beispielsweise von auswechselbaren Zugfedern stehen, die den bei Betätigung der Motorbremse wirksamen Stellkräften in jeweils verschiedenem Maße entgegenwirken.
  • Eine derartige Betätigungseinrichtung nach der Erfindung mit mechanischer Kraftübertragung kann beispielsweise dadurch gekennzeichnet sein, daß die vom Betätigungsorgan
    ausgeübte Stellkraft über einen oder mehrere Lenker auf
    die Mitte eines Wiegebalkens Übertragen wird, dessen beide .
    Enden unmittelbar oder ngi ttelbar an die zur ßet ti g@@.g bei-
    spielsweise das tstoffabspa@@rorgans und der Abgasdrossel-
    klappe diezend en, unt er cler@:3?@g von auswechselbaren Zug-
    federn stehenden S tsell glieder-h'T:fQ@
    ne andere@@ @U' r@.gc°@ einer Je tCäti gongsaiichtug
    .si@.'#'"rG'g®##a#o'3.a#'°Lec@#,e'sieht eine
    Kraftübertragung durch Drue3ttelsorg wobei die vom Be®
    tätigungsorgan beaufsohl agts Dä uc1-meittelleitung in beispiels-
    weise zwei Teilleitgen. aufgespalten i s t2 de' einerseits
    zu* einem, dem afto tof.b zugeordneten Krftszy l indes
    und andererseits zu ei nem, der Abgasdrosselklappe zugaordneten
    Kraftzylinder f Uhren. Gemäß der Erfindung sind. die j Gweils
    ohne Leergang mit dem. Stellglied. das betreffanden 02gans
    gekuppelten Kolbenstangen dieser Zylinder durch auswechsel-
    bare Zugfedern belastet.
    Gemäß einer dritten Ausführungsform einer .Betäti gungseinrichtu.g für Kraftfahrzeug-Motorbremsen nach der Erfindung ist, eine elektrische Kraftübertragung vorgesehen. Diese Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsorgan einen Spannungsregler beeinflußt, der beispielsweise zwei, jeweils dem Kraftstoffabsperrorgan und der Abgasdrosselklappe zugeordnete elektrische Servomotoren speist, deren jeweils durch auswechselbare Zugfedern belastete Kraftorgane jeweils ohne Leergang einerseits mit dem Stellglied der Kraftstoffabsperrung und andererseits. mit dem Stellglied der Abgasdrosselklappe gekuppelt sind.
  • Bei allen Ausführungsformen der Erfindung können selbstverständlich anstelle von Zugfedern auch Druckfedern als Belastungsfedern Anwendung finden, in welchem Falle die einzelnen Konstruktionen der Betätigungseinrichtung so gewählt sind, .daß eine sinnrichtige Arbeitsweise sichergestellt ist.
  • Als Belastungsfedern können nach einem weiteren Erfindungsmerkmal vorzugsweise bereits vorhandene Rückstellfedern für beispielsweise das Kraftstoffabsperrorgan und beispielsweise die Abgasdrosselklappe dienen.
  • Die Belastungsfedern bestimmen die gegenseitige zeitliche Beziehung der Betätigung beispielsweise des Kraftstoffabsperrorgans und der Abgasdrosselklappe durch ihre jeweiligen Federkräfte. Es ist infolgedessen ohne weiteres möglich, durch entsprechende Auswahl der Federkraft der jeweiligen Belastungsfedern die Reihenfolge festzulegen, in welcher nach Betätigung des äußeren Betätigungsorgans beispielsweise die Kraftstoffabsperrung, die Abgasdrosselklappe oder gegebenenfalls eine Kupplungssperre betätigt werden sollen, da jeweils das mit der schwächsten Belastungsfeder belastete Organ zuerst ansprechen wird, während das mit der stärksten Belastungsfeder belastete Organ zuletzt ansprechen wird, sofern eine Auf- spaltung der Betätigungskraft in jeweils gleich große Kraftkomponenten vorausgesetzt wird.
  • Die Erfindung wird nunmehr in ihren Einzelheiten unter Bezug auf die anliegenden Zeichnungen anhand dreier typischer Ausführungsbeispiele beschrieben. In den Zeichnungen stellen dar: Figur 'f das Schema einer Betätigungseinrichtung für Kraftfahrzeug-Motorbremsen nach der Erfindung mit mechanischer Kraftübertragung, Figur.2 ein Teilschema einer Betätigungseinrichtung für Kraftfahrzeug® . klotorbremsen nach der Erfindung mit pneumatischer oder hydraulischer Kraftübertragung und Figur 3 ein Schema einer Betätigungseinrichtung für Kraftfahrzeug® Motorbremsen nach der Erfindung mit elektrischer Kraftübertragung: Bei dem in Figur 1 der Zeichnungen dargestellten. Prinzipschema einer Betätigungseinrichtung für Kraftfahrz;eug-Motorbremsen nach der Erfindung mit mechanischer Kraftübertragung ist das durch eine Rückholfeder 1 belastete Betät:-Lgungspedal 2 über einen Denker 3 mit der Mitte eines `-k verbunden, dessen freie Enden über Gestänge 5 und r:. e'r r-eits mit dem Stellhebel 7 der Abgasdrosselklappe 8 und andererseits mit dem Stellhebel 9 zur Absperrung der Brennstoffzufuhr zu einer Brennstoffpumpe 1C eines das Fahrzeug antreiber_deL Dieselmotors verbunden sind. An den Gestängen 5 und .6 werden durch Stellmuttern 11 und 12 Querjoche 13 und 14 gehalten, an welchen die Enden von Belastungsfedern 15 bzw. -4C befestigt sind, derer andere Enden an Festpunkten verankert saa:rd.
  • Durch die Wahl der Federkraft der Be1,aatungsfednrn 15 und 16 wird festgelegt, ob bei Betätigung des Betätigungspedals 2 zuerst die Abgasdrosselklappe 8 und dann d..6 Absnarrung der Brennstoffzufuhr zur Brennstoffpumpe 10 betätigt wrd oder umgekehrt oder ob beide Stellorgane 7 und 9 gleichzeitig betätigt werden. Ist die Federkraft der Federn 15 größer als diejenige der Federn 16, so wird bei Betätigung des Betätigungspedals 2. zunächst unter Verschwenkung des Wiegebalkens 4 um seinen Drehpunkt am Gestänge 5 das Gestänge 6 unter Dehnung der Zugfedern 16 allein verschoben und dadurch der Stellhebel 9-zur Absperrung der Brennstoffzufuhr zur Brennstoffpumpe 10 bis zu seiner, durch einen Anschlag begrenzten Endstellung verstellt, worauf nunmehr bei-weiterer Betätigung des Betätigungspedals 2 unter Verschwenkung des Wiegebalkens 4 in-entgegengesetztem Schwenksinn um seinen Drehpunkt am Gestänge 6-das Gestänge 5 unter Dehnung der Zugfedern 15 verschoben wird, 'wodurch der Stellhebel ? im Sinne einer Schließung der Abgasdrosselklappe 8 verschwenkt wird.
  • Wird. das Betätigungspedal 2 wieder losgelassen und durch seine Rückholfeder 1 in seine Ausgangslage rückgestellt, so bewegt sich zunächst-das Gestänge 5 infolge der größeren Federkraft der Zugfedern 15 im Sinke einer Öffnung der Abgasdrosselklappe 8 in seine Ausgangslage zurück, worauf das unter der Wirkung der schwächeren Zugfeder 16 stehende Gestänge 6 folgt, so daß die Brennstoffzufuhr zur Erennstoffpumpe 10 des Antriebsmotors gegenüber der Wiederöffnung der Abgasdrosselklappe 8 mit geringer Verzögerung später einsetzt.
  • Wird die Wahl der. Federstärke der Zugfedern 15 und 16 umgekehrt vorgenommen, so ergibt sich auch eine umgekehrte Reihenfolge der Betätigungsvorgänge Durch entsprechende Einstellung der Stellmuttern 11 und 12 läßt sich die gegenseitige zeitliche Beziehung der Betätigung der Abgasdrosselklappe 8 und der 4bsperrung der Brennstoffzufuhr zur Brennstoffpumpe 10 sehr genau einstellen.
  • Figur 2-der Zeichnungen zeigt das erfndungsgemäße Prinzip in Anwendung auf eine Betätigungseinrichtung für Kraftfahrzeug-Motorbremsen mit hydraulischer oder pneumatischer Kraftübertragung. Da hydraulische und pneumatische Kraftübertragungen an sich zum allgemein bekannten Stand der Technik gehären, sind in der Zeichnung nur diejenigen Teile dargestellt, die sich unmittelbar auf die Erfindung beziehen.
  • Ein in der Zeichnung nicht dargestelltes Betätigungspedal wirkt bei hydraulischer Anordnung auf den Verdrängerkolben eines Arbeitszylinders oder bei pneumatischer Anordnung auf ein Ventil, welches der Druckluft Zutritt zur Druckmittelleitung gewährt. Dadurch wird in beiden fällen eine Druckmittelleitung unter Druck gesetzt, die sich in bekannter Weise in zwei Teilleitungen verzweigt. Diese beiden Zweigleitungen führen einerseits zu einem Kraftzylinder 17, dessen Kolbenstange 5' den Stellhebel 7' der Abgasdrosselklappe ß' betätigt, und andererseits zu einem Kraftzylinder 18, dessen Kolbenstange 6' den Stellhebel g' für die Brennstoffabsperreng zur Brennstoffpumpe '90' eines das Fahrzeug an-
    treibenden Dieselmotors bet4t@gt. An denn Kolbenstangen 5
    und 6' werden. mittels Stellmuttern 11' und 121 Querjoche 13'
    und 14' gehalten, an. welchen die Enden von Belastungsfedern
    15' und 16' befestigt sind, deren jeweils andere Erden '
    an Querjochen 19 und 20 verankert sind die ihrerseits an
    den Arbeitszylindern 17 und 18 befestigt sind.
    Unter der Voraussetzung' daß die Abmessungen der beiden
    Kraftzylinder 17 und 18 und der .ä.azugehörigen Kolben gleich
    sind und 'daß die Leitungsquerschnitte der diese. beiden Kraft-
    zylinder speisenden Druckleitungen ebenfalls gleich sind,
    bestimmt wiederum die Federkraft der Zugfedern 15' und 16'
    die gegenseitige zeitliche Beziehung der Betätigung derSeiden
    Kolbenstangen 5' und ö' und .damit wiederum diejenige der Be-
    tätigung der-Drosselklappe .8' und der Absperrung der Brenn-
    Stoffzufuhr zur Brennstoffpumpe 10-'. Die Wirkungsweise der-
    hydraulischen bzw. pneumatischen Anordnung ist infolgedessen.
    in dieser Hinsicht völlig gleich derjenigen der mit Bezug
    auf Figur 1 der Zeichnungen oben beschriebenen mechanischen
    Anordnung.
    Figur 3 der Zeichnungen zeigt das Schaltschema einer-
    Betätigungseinrichtung für Kraft±ahrzeug-Motorbremsen-nach`
    der Erfindung mit elektrischer Kraftübertragung: Das durch-@-
    eine Rückholfeder 1' belastete Betätigungspedal 2' wirkt
    über einen Lenker 31-auf den Kontakthebel 2'1 eines Spannungs-: reglers, der bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel der Erfindung als Stufenanzapfung einer Batterie 22 dargestellt ist. Der in einer, der Nullspannung entsprechenden -Stellung dargestellte Kontakthebel 2'1 kann in einer-Kontaktstellung 23 mit einer, einer niedrigeren Spannung entsprechenden Anzapfstufe der Batterie 22 und in einer Kontaktstellung 24 mit einer, einer höheren Spannung entsprechenden Anzapfstelle dieser Batterie in Verbindung gebracht werden. Anstelle der beispielsweise hier gezeigten und beschriebenen Stufenanzapfung kann selbstverständlich auch ein kontinuierlich wirkender Spannungswähler, beispielsweise also auch ein stufenlos einstellbarer Regelwiderstand Anwendung finden. Wesentlich ist, daß der Spannungswähler bei Betätigung des Betätigungspedals 2' zuerst eine niedrigere und dann eine höhere Spannung an die elektrische Kraftübertragungsschaltung anlegt. Vom Drehpunkt 25 des Kontakthebels 2'I führt eine Leitung 26 zu einem Solenoid 27, dessen Anker 28 über ein Gestänge 5" mit dem Stellhebel 7" der Abgasdrosselßlappe 8" verbunden ist. Die Leitung 26 führt weiter zu einem Solenoid 29, dessen Anker 30 über ein Gestänge 6" mit den Stellhebel 9" der Brennstoffabsperrung zur Brennstoffpumpe 'f0" eines das Fahrzeug antreibenden Dieselmotors verbunden ist. Das Solenoid 29 ist ebenso wie der eine Pol der Batterie 22 an Masse gelegt, so daß, wenn sich der Kontakthebel 21 an. einem der beiden Kontaktpunkte 23 oder 24 befindet, der Stromkreis durch die Zeitung 26 und die beiden Solenoide 27 und 29 geschlossen-ist. An den Gestängen 5" und 6" sind Querjoche 1.3" und 14" befestigt, an welchen die Enden von Zugfedern@15" bzw. 16" verankert sind, deren-andere Enden jeweils an raumfesten Punkten festgelegt sind. Die Stärke der Zugfedern 15" und 16" ist'. wiederum so gewählt, daß sie die gegenseitige Beziehung der Betätigung der Drosselklappe ß" und der Absperrung der Brennstoffzufuhr zur Brennstoffpumpe 10" bestimmen. Unter der Voraussetzung, daß beide Solenoide 27 und 29 gleich bemessen sind, kann beispielsweise die Federstärke der Zugfedern 15" so gewählt sein, daB die Stromstärke des in dem Stromkreis 26, 27, 29 fließenden Stromes, wenn sich der Kontakthebel 21 am Kontaktpunkt 23 befindet, zwar ausreicht, um das-Solenoid-29 unter Überwindung der Gegenkraft der mit Bezug auf die Federn 15" schwächer bemessenen Federn 16'.' zum Ansprechen zu bringen, nicht aber- auch das Solenoid 27 zum Ansprechen zu bringen, so daß dieses erst dann ansprechen wird, wenn sich nach Weiterbewegung des Betätigungspedals 2' der Kontakthebel 21 am Kontaktpunkt 24 befindet, in-welcher Kontaktstellung der Stromkreis 26, 27, 29 eine höhere Stromstärke führt. Die Wirkungsweise der hier beschriebenen Anordnung mit elektrischer Kraftübertragung ist also wiederum analog derjenigen der zuvor unter Bezugnahme auf die Figuren 1 und 2 der Zeichnungen beschriebenen mechanischen bzw. hydraulischen oder pneumatischen .Anordnungen.
  • Die beiden Solenoide 2? und 29 sind in Figur 3 der Zeichnungen in Serienschaltung dargestellt. Es versteht sich von selbst, daß dieselben auch parallel geschaltet sein können.
  • Die beiden Querjoche 13" und 14" können selbstverständlich auch bei der Anordnung nach Figur 3 der Zeichnungen mittels Stellmuttern an den Gestängen 5" und 6" befestigt sein, so daß sich ebenfalls eine sehr empfindliche Einstellung der Anordnung in ähnlicher Weise ermöglichen läßt wie bei den in den Figuren 1 und 2 der Zeichnungen dargestellten Systemen.
  • Bei allen beschriebenen drei Anordnungen nach der Erfindung können die Belastungsfedern 15, 16 bzw. 15', 161 bzw. 15", 16" anstatt, wie dargestellt, als Doppelfederanordnungen vorgesehen sein, selbstverständlich auch in einfacher Anordnung in entsprechenden Federhülsen untergebracht sein. Bei entsprechender Änderung der jeweiligen Konstruktion können diese Federn auch, anstatt als Zugfedern wirksam zu sein, als Druckfedern vorgesehen werden. Bei bekannten Betätigungseinrichtungen für Kraftfahrzeug-Motorbremsen sind im allgemeinen für die Betätigungsgestänge der Abgasdrosselklappe und der Kraftstoffabsperrung Rückholfedern vorgesehen. Gemäß dem Merkmal einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung können infolgedessen diese bereits vorhandenen Rückholfedern als Belastungsfedern 15, 16 verwendet werden. Dadurch ergibt sich eine besonders einfache und zuverlässige Konstruktion.
  • Die Erfindung wurde oben in Anwendung auf die gegenseitige Wirksamkeit der Abgasdrosselklappe und der Kraftstoffabsperrung beschrieben. Selbstverständlich ist die Erfindung auch auf Anordnungen anwendbar, bei welchen entsprechend den bekannten Betätigungseinrichtungen auch die Betätigung einer besonderen Sperre für die Fahrzeugkupplung vorgesehen ist.
  • Bemerkenswert ist, daß bei allen erfindungsgemäßen Anordnungen kein Leergang in der Kraftübertragung vorgesehen ist, so daß unnötige Leerwege der Betätigungsglieder vermieden sind und die Kraftübertragung in besonders zuverlässiger Weise erfolgt. Gegenüber den bekannten Betätigungseinrichtungen für Kraftfahrzeug-Motorbremsen stellen die erfindungsgemäßen Anordnungen jeweils besonders einfache und übersichtliche Konstruktionen,dar, bei Welchen Störungsquellen weitestgehend vermieden sind. Soweit die Möglichkeit zur Benutzung bereits vorhandener Rückholfedern besteht, läBt sich die erfindungsses"* inordnung auch ohne große.Schwierigkeiten nachträglich in bereits vorhandene Betätigungseinrichtungen einbauen, wodurch sich vorhandene Anlagen Wesentlich vereinfachen lassen.

Claims (1)

  1. ' Patentansprüche 1. Betätigungseinrichtung für Kraftfahrzeug-Motorbremsen, bei welcher die Kraftstoffabsperrung in einer zeitlichen Beziehung zur Abgasdrosselklappenbetätigung erfolgt, dadurch gekennzeichnet,.daß die in an sich bekannter Weise durch Betätigung eines äußeren Betätigungsorgans (2 bzw. 2.') ausgeübte oder ausgelöste und mechanisch, über Druckmittel oder elektrisch übertragene Steilkraft in ebenfalls an sich bekannter Weise mechanisch, druckmittelmäßig oder elektrisch in gegenseitig komplementäre Einzelkräfte zur Betätigung beispielsweise des Kraftstoffabsperrorgäns (9 bzw. 02' bzw. 9") einerseits und der Abgasdrosselklappe (8 bzw. 8' bzw. 8") andererseits aufgespalten wird, die auf diesen zugeordnete Stellglieder (5 bzw. 5' bzw. 5" bzw. 6 bzw. 6' bzw. 6") wirken, welche ihrerseits unter der Wirkung von vorzugsweise fest einstellbaren Kräften, z. B. von auswechselbaren Zugfederi-15- bzw. 15' bzw. 15" bzw. 16bzw. 16.-' -bzw: 16-''-) ..stehen,.- die- den bei Betätigung--der.. Motorbremse wirksamen Steilkräften in jeweils vorzugsweise verschiedenem Maße entgegenwirken: 2.- Betätigungseinrichtung nach Anspruch 1 mit mechanischer Kraftübertragung, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Betätigungsorgan (2) ausgeübte Stellkraft über einen oder mehrere Lenker (3) auf die Mitte eines Wiegebalkens (4) übertragen wird, dessen beide Enden unmittelbar oder mittelbar an die zur Betätigung des Kraftstoffabsperrorgans und der Abgasdrosselklappe (8) dienenden, unter der Wirkung von auswechselbaren Zugfedern (15 bzw. 16) stehenden Stellglieder (5 bzw. 6) angelenkt sind (Figur 1). 3. Betätigungseinrichtung nach Anspruch 1 mit Kraftübertragung durch Druckmittel, bei welcher die vom Betätigungsorgan beaufschlagte Druckmittelleitung in beispielsweise zwei Teilleitungen aufgespalten ist, die einerseits zu einem, dem Kraftstoffabsperrorgan zugeordneten Kraftzylinder und andererseits zu einem, der Abgasdrosselklappe zugeordneten Kraftzylinder führen, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils ohne Le=e£bang mit dem Stellglied (7' bzw. q') des betreffenden Organs gekuppelten Kolbenstangen (5' bzw. 6') dieser Kraftzylinder (17 bzvv. 18) durch auswechselbare Zugfedern (15' bzw. 1') belastet sind (Figur 2). 4. Betätigungseinrichtung nach Anspruch l mit elektrischer CD dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungs- Betätigungsorgnn (2') einen Spannungsregler (21, 23, 24, 25) beeinflußt, der beispielsweise zwei, jeweils dem Kraftstoffabsperrorgan (9") und der Abgasdrosselklappe (811) zugeordnete elektrische Servomotoren (29, 30 bzw. 27,28) speist, deren, jeweils durch auswechselbare Zugfedern (16" bzw. 15") belastete Kraftorgane (30 bzw. 28) jeweils ohne Leergang einerseits mit dem Stellglied (9") der Kraftstoffabsperrung und andererseits mit dem Stellglied (7") der Abgasdrosselklappe (8") gekuppelt sind (Figur 5. Betätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Belastungsfedern (15 bzw. 15' bzw. 15" bzw. 16 bzw. 16' bzw. 16 ") bereits vorhandene Rückstellfedern beispielsweise für das Kraftstoffabsperrorgan (9 bzw. 9' bzw. 9") und beispielsweise für die Abgasdrosselklappe (8 bzw. 8' bzw. 8") dienen. -6. Betätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die1ederl-,räfte der Belastungsfedern (15 bzw. 15' bzw. 15r' bzw. 16 bzw. 161 'ozjr. 16") die gegenseitige zeitliche Beziehung der Betätigung beispielsweise des Kraftstoffabsperrorgans (9 bzw. 9' bzw. 9") und der Abgasdrosselklappe (8 bzw. 8' b.--,w. 8") bestimmen. 7. Anwendung der %vlerkmale der Ansprüche 1 bis 6 auf die Betätigung einer Kupplungssperre bei Kraftfahrzeug-Motorbremsen.
DE19631430451 1963-09-10 1963-09-10 Betaetigungseinrichtung fuer Kraftfahrzeug-Motorbremsen,bei welcher die Kraftstoffabsperrung in einer zeitlichen Beziehung zur Abgasdrosselbetaetigung erfolgt Pending DE1430451A1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA0044013 1963-09-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
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ID=6933964

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DE19631430451 Pending DE1430451A1 (de) 1963-09-10 1963-09-10 Betaetigungseinrichtung fuer Kraftfahrzeug-Motorbremsen,bei welcher die Kraftstoffabsperrung in einer zeitlichen Beziehung zur Abgasdrosselbetaetigung erfolgt

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