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DE19743503A1 - Cargoliftsystem für ein Transportfahrzeug - Google Patents

Cargoliftsystem für ein Transportfahrzeug

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Publication number
DE19743503A1
DE19743503A1 DE1997143503 DE19743503A DE19743503A1 DE 19743503 A1 DE19743503 A1 DE 19743503A1 DE 1997143503 DE1997143503 DE 1997143503 DE 19743503 A DE19743503 A DE 19743503A DE 19743503 A1 DE19743503 A1 DE 19743503A1
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DE
Germany
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support
loading platform
guide frame
guide
loading
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE1997143503
Other languages
English (en)
Inventor
Eberhard Schall
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1997143503 priority Critical patent/DE19743503A1/de
Publication of DE19743503A1 publication Critical patent/DE19743503A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/44Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading having a loading platform thereon raising the load to the level of the load-transporting element
    • B60P1/4414Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading having a loading platform thereon raising the load to the level of the load-transporting element and keeping the loading platform parallel to the ground when raising the load
    • B60P1/4421Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading having a loading platform thereon raising the load to the level of the load-transporting element and keeping the loading platform parallel to the ground when raising the load the loading platform being carried in at least one vertical guide

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Cargoliftsystem für ein Transportfahrzeug, das mit dem Fahr­ zeugrahmen verbunden und dessen Ladeplattform durch Antrieb heb- bzw. senkbar und von einer horizontalen Lage nach unten bzw. wieder zurück neigbar und zu einer Bordwand hochklappbar sowie in dieser hochgeklappten Stellung auch noch nach oben wegschwenkbar ist.
Es gibt zwar schon Ladeplattformen, die insbesondere mittels paarweise übereinander­ geführter Lenkparallelogramme mit dem Lastwagen verbunden und durch eine hydraulische Hubvorrichtung in die Ebene der Ladefläche des Lastfahrzeugs anhebbar bzw. von dieser Ebene absenkbar sind. Diese bekannten Ladeplattformen haben jedoch konstruktionsbedingt die Mängel, daß sie nicht über die Ladeebene hinaus für einen Einsatz, z. B. an hohen Rampen, anhebbar und im Behinderungsfalle, wenn z. B. mit einem Gabelstapler oder einem modernen Fahrzeugladesystem verladen wird, nicht in eine günstige Lage nach oben wegschwenkbar sind. Außerdem weisen die bekannten Ladeplattformen am Boden einen sehr steilen, für das Be- und Entladen von rollfähigem Gut ungünstigen Auffahrwinkel, der viel Kraftaufwand kostet, auf. Zudem erfordert ein Überfahren der Plattform mit schweren Flurförderfahrzeugen - was beim Cargoliftsystem entfällt - eine stabile Bauweise, die zu einem hohen und damit ungünstigen Eigengewicht führt.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein leichtes und kostengünstiges Ladeplatt­ formsystem mit niedrigem Auffahrwinkel und größerem Einsatzfeld zu schaffen, das den Umschlag erleichtert und das Verladen mit Gabelstaplern und dergleichen nicht behindert.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein Cargoliftsystem, das mit dem Transportfahrzeug verbunden und dessen Ladeplattform vertikal geführt und durch hydraulische Arbeitszylinder heb- bzw. senkbar und in horizontaler Lage nach unten neigbar sowie zu einer Bordwand hochklappbar und in hochgeklappter Stellung nach oben wegschwenkbar ist, vorgeschlagen, welches erfindungsgemäß die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 aufweist. Dabei ist die vertikal geführte Ladeplattform drehbar gelagert und wird durch Haltestangen in einer horizontalen Lage gehalten. Für die Bewegungen, anheben bzw. absenken, zu einer Bordwand hochklappen bzw. herunterklappen sowie ein laderaumöffnendes nach oben schwenken bzw. zurückschwenken wird die Ladeplattform mittels vertikal angeordneten Linearmotoren und für die Kippbewegung aus einer waagerechten Lage in eine nach unten geneigte und wieder zurück durch horizontal befestigte hydraulische Arbeitszylinder angetrieben. Ladeplattformen, die in der vorgeschlagenen Weise angeordnet sind, können über die Ladeebene des LKW hinaus angehoben und in sehr niedriger Bauhöhe mit sehr flachem Auffahrwinkel ausgeführt werden. Zudem benötigen die Linearmotoren, die jeweils im Tragrahmen schwenkbar angelenkt sind, keine aufwendigen Schlauch- und Kabelführungen.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß man gemäß Hauptanspruch 1 mittels der hydraulischen Arbeitszylinder, die mit einem Ende am Trag­ rahmen und mit dem anderen am Tragteil drehbar angelenkt sind, gleich drei Haupt­ funktionen erreicht. Einmal wird die Ladeplattform in horizontaler Stellung durch Aus­ fahren der Kolbenstangen angehoben bzw. durch Einfahren abgesenkt, zum anderen wird sie bei gekuppeltem Stützhebel durch Ausfahren der Kolbenstangen von ihrer horizontalen Lage in eine lotrechte geschwenkt bzw. umgekehrt durch Einfahren in eine waagerechte, und zum dritten wird sie in hochgeklappter Stellung durch Ausfahren der Kolbenstangen in eine lade­ raumöffnende Position nach oben geschwenkt bzw. umgekehrt durch Einfahren in eine lade­ raumschließende nach unten. In oberster Stellung wird dabei der Laderaum über die ganze Ladehöhe freigegeben. Dadurch ist ein günstiges Andocken an Verladerampen und unge­ hindertes Be- und Entladen mit Gabelstaplern und dergleichen sowie mit automatisierten Verladesystemen möglich.
Um die Ladeplattform aus einer horizontalen Lage unter Last in eine nach unten geneigte bzw. umgekehrt aus einer nach unten geneigten in eine waagerechte zu schwenken, wird gemäß Nebenanspruch 2 vorgeschlagen, diesen Antrieb mittels hydraulischer Arbeitszylinder, die jeweils an einem Ende am Tragrahmen befestigt sind und am anderen an einer im Tragrahmen geführten Führungsschiene, die durch ein Drehgelenk mit dem Führungsrahmen verbunden ist, vorzunehmen. Dabei wird durch Ausfahren der Kolbenstangen die Ladeplattform um die Kipp­ auflage des Führungsrahmens nach unten gekippt und durch Einfahren nach oben. Diese Kipp­ bewegung kann einzeln oder simultan mit einer Hubbewegung erfolgen. Um z. B. Zeit zu sparen und das Be- und Entladen von rollfähigem Gut schneller und sicherer zu machen ist es günstig, die Ladeplattform innerhalb der letzten Phase des Absenkens auf den Boden aus ihrer Waage­ rechtslage automatisch in eine rampenähnliche Schräglage zu bringen oder umgekehrt während der Anfangsphase des Anhebens wieder in eine stabile Waagerechtslage.
Eine weiter bevorzugte Ausführungsform sieht gemäß Hauptanspruch 1 und Anspruch 8 vor, daß der Führungsrahmen auf der Abstützvorrichtung durch eine robuste Verriegelungsein­ richtung schnell und auf einfache Weise ver- und entriegelbar ist. Der Führungsrahmen wird nur entriegelt, wenn dieser zusammen mit der Ladeplattform nach oben weggeschwenkt werden soll. In allen übrigen Fällen bleibt er verriegelt.
Eine sehr vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht gemäß Anspruch 3 und 9 vor, daß die Ladeplattform durch die Unterstützung der Federn im Tragteil mit geringem Kraftaufwand auch manuell zu einer Bordwand hochgeschwenkt und von dort federunterstützt in eine Arbeits­ stellung heruntergeschwenkt werden kann. Mit der günstigen Anordnung des Stützhebels spielt es dabei keine Rolle, ob dieser für ein motorgetriebenes Hoch- bzw. Herunterschwenken gekuppelt ist oder nicht. Im gekuppelten Fall kann sich deshalb jeder Bediener die jeweils günstigste Variante, ob die Ladeplattform manuell oder motorbetrieben zu öffnen oder zu schließen ist, stets selbst auswählen. Ein Entkuppeln des Stützhebels ist nur erforderlich, wenn die Ladeplattform über die Ebene der Ladefläche hinaus angehoben werden soll.
Um die Ladeplattform in geschlossener Fahrstellung sicher zu fixieren, wird gemäß Ansprüche 4, 5 und 7 vorgeschlagen, diese durch zumindest einen drehbar im Tragteil angeordneten Riegel, der über eine Stange einfach zu verschwenken ist, sowie eine Kupplung, bei der zumindest ein Auflagestück der Ladeplattform in eine Ausnehmung des Führungsrahmens greift und die sich automatisch durch Hochschwenken schließt und Herabschwenken löst, vorzunehmen. Der Riegel blockiert dabei das Herabschwenken und die Kupplung das Absenken bzw. Anheben der Ladeplattform. Außerdem kann die Ladeplattform in derselben fixierten Weise auch um die Schwenkachse des Führungsrahmens hochgeklappt werden. Dabei wird durch Ausfahren der Linearmotoren die Ladeplattform zunächst so weit angehoben, bis ihr Auflagestück oben in der Ausnehmung des Führungs­ rahmens anschlägt, um dann bei weiterem Ausfahren von ihrer vertikalen Stellung nach oben in eine horizontale zu schwenken. Die Kupplung und Verriegelung dient also mehreren Funktionen. Zudem sind sie einfach im Aufbau, formschlüssig und sehr robust.
Um die Ladeplattform mit möglichst geringen Kräften abzustützen und verschleißarm zu führen, sieht die Erfindung gemäß Anspruch 10 vor, daß die vertikale Führung aus einer Kombination von Flach- und Rollenführung besteht. Dabei übernehmen die Rollen die Hauptstützkräfte der Führung, die in Längsrichtung des Fahrzeugs einwirken und die Flachführung die dazu senkrecht stehenden Querkräfte, die im Normalfall relativ gering sind.
Eine sehr vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht gemäß Anspruch 11 vor, daß die Ladetür, die zusammen mit der Ladeplattform den Laderaum verschließt, mittels Federunterstützung nach oben geschwenkt und in ihrer Endstellung durch die Federkraft alleine fixiert werden kann. Diese Unterstützung ist robust und einfach im Aufbau.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels.
Die Zeichnung zeigt dieses Ausführungsbeispiel der Erfindung. Hierbei stellen dar:
Fig. 1 eine abgebrochene Seitenansicht des Lastkraftwagens mit einem Cargolift­ system bei geöffneter Ladeplattform und Tür (feste Linien) und bei nach unten gekippter und auf den Boden abgesenkter Ladeplattform sowie geschlossener Tür und Ladeplattform und nach oben geschwenkter Ladeplattform (gestrichelte Linien);
Fig. 2 die Rückansicht des Transportfahrzeugs mit einem Cargoliftsystem bei geschlossener Tür und Ladeplattform in fahrbereitem Zustand;
Fig. 3 eine abgebrochene Darstellung einer Ansicht gemäß Pfeil A der Fig. 2 (feste Linien) und die Umrisse bei nach unten gekippter Plattform (gestrichelte Linien);
Fig. 4 in vergrößertem Maßstab eine abgebrochene Darstellung einer Ansicht gemäß Pfeil B der Fig. 2;
Fig. 5 einen abgebrochenen Schnitt einer Ansicht gemäß der Linie I-I der Fig. 4;
Fig. 6 eine Ansicht des Tragrahmens entsprechend der Darstellung nach Fig. 2;
Fig. 7 eine Seitenansicht des Tragrahmens;
Fig. 8 eine Draufsicht des Tragrahmens;
Fig. 9 in vergrößertem Maßstab eine abgebrochene Darstellung einer Ansicht gemäß Pfeil C der Fig. 7;
Fig. 10 in vergrößertem Maßstab eine abgebrochene Darstellung einer Ansicht gemäß Pfeil D der Fig. 7;
Fig. 11 eine Ansicht des Führungsrahmens entsprechend der Darstellung nach Fig. 2 (feste Linien) mit Ladetür und Federdruckzylinder (gestrichelte Linien);
Fig. 12 eine Seitenansicht des Führungsrahmens (feste Linien) mit Ladetür und Feder­ druckzylinder (gestrichelte Linien);
Fig. 13 in vergrößertem Maßstab eine abgebrochene Darstellung einer Ansicht gemäß Pfeil E der Fig. 11;
Fig. 14 in vergrößertem Maßstab eine abgebrochene Darstellung eines Ausschnitts vom oberen linken Ende der Fig. 12;
Fig. 15 eine Ansicht des Tragteils entsprechend der Darstellung nach Fig. 2;
Fig. 16 eine Seitenansicht des Tragteils (feste Linien) mit hydraulischen Arbeitszylindern (gestrichelte Linien);
Fig. 17 in vergrößertem Maßstab eine Ansicht gemäß Pfeil F der Fig. 15 (feste Linien) mit hydraulischen Arbeitszylindern (gestrichelte Linien);
Fig. 18 in vergrößertem Maßstab eine abgebrochene Darstellung einer Ansicht gemäß Pfeil G der Fig. 16;
Fig. 19 eine abgebrochene Seitenansicht der Fig. 18;
Fig. 20 in vergrößertem Maßstab eine abgebrochene Darstellung eine Ansicht gemäß Pfeil H der Fig. 16;
Fig. 21 eine abgebrochene Seitenansicht der Fig. 20.
Im Ausführungsbeispiel des Cargoliftsystems wird lediglich das hintere Teil des Lastfahrzeugs dargestellt. Fig. 1 zeigt bei geöffneter und durch Federdruckzylinder 37 abgestützter Lade­ tür 34 die Ladeplattform 2 in heruntergeschwenktem Zustand mit festen Linien und bei nach unten gekippter und auf den Boden abgesenkter Ladeplattform 2 sowie geschlossener Tür 34 und Ladeplattform 2 mit gestrichelten Linien, ebenso mit gestrichelten Linien die nach oben weggeschwenkte Ladeplattform bzw. die vollständige hintere Öffnung des Laderaumes.
Aus den Fig. 1, 2, 3, 4, 5 und 21 ergibt sich, daß die Ladeplattform 2 durch Lagerbolzen 41 und Haltestangen 14, die jeweils an ihren Enden an der Plattform 2 und einem Haltestück 24, 25, drehbar angelenkt sind, mit einem Tragteil 3, das in einem Führungsrahmen 4, der am oberen Ende durch Lagerbolzen 46 schwenkbar und am unteren Ende durch eine Kippauflage 26 der Abstützvorrichtung 10 kippbar am Tragrahmen 5 angeordnet ist, geführt wird, gelenkig verbunden ist. Die Achsen der Drehgelenke 12 bilden dabei die Schwenkachse 13, um die die Ladeplattform 2 manuell oder, sofern ein Stützhebel 15 gekuppelt ist, durch hydraulische Arbeitszylinder 6, die jeweils an ihren Enden im Tragrahmen 5 und Tragteil 3 drehbar angelenkt sind, von einer waagerechten in eine lotrechte Stellung und zurück geschwenkt werden kann. Die Achsen der Drehgelenke 8 bilden die Schwenkachse 9, um die der Führungsrahmen 4 und die damit verbundene Ladeplattform 2 und die Ladetür 34 durch hydraulische Arbeitszylinder 6 von einer vertikalen in eine laderaumöffnende horizontale Lage hoch- und zurückschwenkbar sowie in jeder Stellung feststellbar ist.
Aus den Fig. 1, 3, 4, 6, 7, 8, 9 und 10 erkennt man deutlich, daß der Führungsrahmen 4 an seinem unteren Ende durch eine Abstützvorrichtung 10 am Tragrahmen 5, die Stützflächen 11, welche eine Kippauflage 26 bilden und eine Verriegelungsvorrichtung 33 aufweisen, kippbar abgestützt wird und um seine Kippauflage 26 mittels hydraulischer Arbeitszylinder 7, die jeweils an einem Ende am Tragrahmen 5 und am anderen an einer am Tragrahmen geführten Führungs­ schiene 17, die durch Drehgelenke 8 mit dem Führungsrahmen 4 verbunden ist, angeordnet sind, von einer vertikalen in eine nach unten geneigten Lage und wieder zurück schwenkbar ist. Dabei weist die Verriegelungsvorrichtung 33 Riegel 47, die durch eine Welle 48 miteinander verbunden und drehbar im Tragrahmen 5 gelagert sind, und mittels Druckfedern 49 in einer verriegelten Position gehalten werden sowie einen drehbar angeordneten Hebel 50 auf, mit dem die Verriegelung gelöst und gesichert werden kann. Des weiteren ist insbesondere in Fig. 4 eine Ausnehmung 43 im Führungsrahmen dargestellt, in die beim Verriegeln ein Riegel 47 greift.
Nach Fig. 1, 15, 16, 18, 19, 20 und 21 ergibt sich, daß die im Tragteil 3 angeordneten Druck­ federn 18, die jeweils an einer Zugstange 51, die mit einem Haltestück 24, 25, das in einem Gehäuse 29 geführt wird, verbunden ist, angreifen, sich beim Herabschwenken der Ladeplattform 2 von einer lotrechten in eine waagerechte Lage spannen und umgekehrt beim Hochschwenken entspannen. Es ist weiter dargestellt, daß die hochgeklappte Ladeplattform durch Verriegelungseinrichtungen 19, 20, die jeweils einen drehbar angeordneten Riegel 28 aufweisen, der durch ein Gehäuse 29 und einen darin angeordneten Bolzen 30 schwenkbar geführt und mittels einer Antriebstange 32, die am Riegel angreift und durch einen Hebel 52 antreibbar ist, verriegelt werden kann.
Des weiteren ergibt sich insbesondere aus den Fig. 1 und 4, daß die Ladeplattform beim Hochschwenken in eine lotrechte Lage mittels einer Kupplung 21, bei der ein Auflagestück 22 der Ladeplattform 2 in eine Ausnehmung 23 des Führungsrahmens 4 greift, mit diesem gekuppelt und bei drehgeöffneter Ladeplattform gelöst ist. In Fahrtstellung liegt dabei das Auflagestück 22 an der unteren Stützfläche 31 der Ausnehmung 23 und beim Hochschwenken des Führungsrahmens an der oberen Stützfläche 53 auf. In Fig. 4 ist weiter die Aussparung 16 dargestellt, an der sich ein Stützhebel 15 über eine Rolle 54 bei motorgetriebenem Schließen der Plattform abstützt.
Die Fig. 20 und 21 zeigen, daß beim Herunterschwenken der Plattform 2 ein Haltestück 24, 25, das durch eine Haltestange 14 angetrieben und in einer Führungsnut 55 vertikal im Gehäuse 29 geführt ist, auf Aufschlagplatten 27 auftrifft, die am unteren Ende der Führungsnut 55 eingesetzt sind und sich dort abstützen. Des weiteren ergibt sich, insbesondere aus den Fig. 1, 11, 12, 13 und 14, daß eine Ladetür 34 durch Drehgelenke 35 und Federdruckzylinder 37 gelenkig mit einer Stützplatte 42, die mit dem Führungsrahmen 4 fest verschraubt wird, verbunden ist. Dabei bilden die Drehgelenke 35 die Schwenkachse 36, um die man die Ladetür durch Unterstützung der Federdruckzylinder 37, die jeweils mit einem Ende an der Stützplatte 42 und mit dem anderen an der Ladetür 34 drehbar angelenkt sind, hochklappen und in oberster Lage feststellen kann.
Insbesondere die Fig. 1, 5, 13 und 17 zeigen eine vertikale Führung 38 aus einer Kombination von Rollenführung 44 und Flachführung 45, wobei die Rollen 39 im Führungs­ rahmen 4 und die Stützflächen 40, auf denen sich die Rollen abstützen im Tragteil 3 ange­ ordnet sind und bei der Flachführung 45 das Tragteil 3 formschlüssig im Führungsrahmen 4 geführt ist.

Claims (11)

1. Cargoliftsystem für ein Transportfahrzeug, bei dem die Ladeplattform durch eine Vertikal­ führung mit dem Transportfahrzeug verbunden und mittels einer Hilfskraft anhebbar bzw. absenkbar und aus einer horizontalen Lage in eine nach unten geneigte Schräglage sowie in eine vertikale Stellung zur Bildung einer Bordwand schwenkbar ist, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Cargoliftsystem (1) aus einer Ladeplattform (2), die mittels Drehgelenke (12), deren Drehachsen die Schwenkachse (13) der Ladeplattform bildet und Haltestangen (14), die jeweils an ihren Enden drehbar angelenkt sind, mit einem Tragteil (3), das durch Linearmotoren (6) angetrieben und in einem Führungsrahmen (4), der am oberen Ende durch Drehgelenke (8), deren Drehachsen die Schwenkachse (9) des Führungsrahmens (4) bildet und am unteren Ende durch eine Abstützvorrichtung (10), die seine Kippauflage (26) bildet, in einem Tragrahmen (5) angeordnet ist, geführt wird, schwenkbar verbunden ist, besteht, daß die Ladeplattform (2) mittels Linearmotoren (6), insbesondere hydraulische Arbeitszylinder, die jeweils mit einem Ende an einem Tragrahmen (5) und mit dem anderen am Tragteil (3) drehbar angelenkt sind, von einer Bodenlage über die Ebene der Ladefläche des Transportfahrzeugs hinaus anhebbar bzw. von dort auf den Boden absenkbar und in jeder Stellung feststellbar sowie durch Kuppeln zumindest eines Stützhebels (15) um die Schwenkachse (13) von einer horizontalen in einer lotrechte Lage zur Bildung einer Bordwand bzw. wieder zurück schwenkbar und in einer lotrechten Stellung um die Schwenkachse (9) des Führungsrahmens (4) in eine horizontale, laderaumöffnende Lage hochklappbar bzw. umgekehrt von einer horizontalen in eine vertikale Lage schwenkbar sowie in jeder Schwenkstellung feststellbar ist.
2. Cargoliftsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladeplattform (2) mittels Linearmotoren (7), insbesondere hydraulische Arbeitszylinder, die jeweils an einem Ende am Tragrahmen (5) und am anderen an einer im Tragrahmen (5) geführten Führungsschiene (17), die gelenkig mit dem Führungsrahmen (4) verbunden ist, ange­ ordnet sind, um die Kippauflage (26) des Führungsrahmens (4) von einer horizontalen Lage in eine nach unten geneigte bzw. umgekehrt, von einer nach unten geneigten in eine horizontale Lage schwenkbar und in jeder Schwenkstellung feststellbar ist.
3. Cargoliftsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladeplattform (2) sowohl in gekuppelter wie auch entkuppelter Stellung des Stützhebels (15) mittels Unterstützung von Federn (18), die im Tragteil (3) angeordnet sind und sich beim Herabschwenken der Plattform (2) von einer lotrechten in eine waagerechte Lage spannen und umgekehrt beim Hochschwenken entspannen, manuell schwenkbar ist.
4. Cargoliftsystem nach wenigstens einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Ladeplattform (2) in hochgeschwenkter lotrechter Lage mittels zumindest einer im Tragteil (3) angeordneten Verriegelungseinrichtung (19, 20) drehfest verriegelbar ist.
5. Cargoliftsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladeplattform beim Hochschwenken in eine lotrechte Lage mittels einer Kupplung (21), bei der ein Auflagestück (22) der Ladeplattform in eine Ausnehmung (23) des Führungsrahmens greift, mit dem Führungsrahmen (4) gekuppelt bzw. in diesen einhängbar ist, wobei diese Verbindung bei drehgeöffneter Ladeplattform gelöst ist.
6. Cargoliftsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die horizontale Basiseinstellung der Ladeplattform (2), die sich bei ihrem Herunter­ schwenken bis zum Auftreffen der Haltestücke (24, 25) auf den Aufschlagplatten (27) bildet, mittels herausnehmbarer bzw. einsetzbarer Anschlagplatten (27) stufenweise nach unten bzw. nach oben verstellbar ist.
7. Cargoliftsystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungs­ einrichtungen (19, 20) jeweils einen drehbar angeordneten Riegel (28) aufweisen, der durch ein Gehäuse (29) und einen darin befindlichen Bolzen (30) schwenkbar geführt und mittels einer Antriebsstange (32) antreibbar und in ver- oder entriegelter Stellung feststellbar ist.
8. Cargoliftsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsrahmen (4) mittels einer im Tragrahmen (5) angeordneten Abstützvor­ richtung (10), die eine Verriegelungseinrichtung (33) und Stützflächen (11), die eine Kippauflage (26) bilden, aufweisen, in abgestützter Lage verriegelbar ist.
9. Cargoliftsystem nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Stützhebel (15) mit dem Führungsrahmen (4) kuppelbar und in gekuppelter Stellung an diesem abstützbar in der Ladeplattform angeordnet sind.
10. Cargoliftsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine vertikale Führung (38) der Ladeplattform aus einer Kombination aus Rollen­ führung (44) und Flachführung (45) besteht, wobei die Rollen (39) im Führungsrahmen (4) und die Stützflächen (40), auf denen sich die Rollen abstützen, im Tragteil (3) angeordnet sind und bei der Flachführung das Tragteil (3) formschlüssig im Führungsrahmen (4) geführt ist.
11. Cargoliftsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladetür (34), die durch Drehgelenke (35), deren Drehachsen die Schwenk­ achse (36) der Ladetür bildet, und Federdruckzylinder (37), die jeweils an ihren Enden drehbar angelenkt sind, mit dem Führungsrahmen (4) verbunden ist, mittels Unter­ stützung der Federdruckzylinder (37) von einer vertikalen in eine nach oben geöffnete horizontale Lage schwenkbar und in dieser Stellung feststellbar ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19957499A1 (de) * 1999-11-29 2001-06-07 Karosseriewerk Heinrich Meyer Durchladbarer Gliederzug, insbesondere zum Transport von Lebensmitteln
WO2002072385A1 (en) * 2001-03-09 2002-09-19 Pendelmatic International Aps Lift device for vehicles
DE10152819A1 (de) * 2001-10-25 2003-05-15 Dautel Gmbh Hubladebühne

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