DE19743499C2 - Verfahren zur Überwachung von Zustandsparametern bei einem Schaltgerät und zugehörige Einrichtung - Google Patents
Verfahren zur Überwachung von Zustandsparametern bei einem Schaltgerät und zugehörige EinrichtungInfo
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Classifications
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Überwachung
der Zustandsparameter bei einem Schaltgerät, vorzugsweise
Überwachung von Schaltstellung, Auslöseursachen und/oder Ge
rätestörungen, durch Erfassung und Auswertung geeigneter Sig
nale. Daneben bezieht sich die Erfindung auf die zugehörige
Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens, wobei einem
Schaltgerät Mittel zur Überwachung von Zustandsparametern,
wie Schaltstellung, Auslöseursachen und/oder Gerätestörungen
zugeordnet sind, wozu geeignete Mittel vorhanden sind.
Aus der WO 96 07 192 A2 ist ein Schaltgerät mit Mitteln zur
Zustandserkennung vorbekannt. Bei solchen Schaltgeräten, bei
spielsweise Leistungsschaltern, können durch eine geeignete
Sensorik verschiedenste Zustandsparameter, wie beispielsweise
die Schaltstellung "Ein" oder "Aus" erfaßt werden. Weiterhin
ist auch die Möglichkeit gegeben, daß spezifischen Auslöseur
sachen, wie beispielsweise "Kurzschluß" oder "Überstrom" bzw.
auch allgemeine Gerätestörungen, wie "Schaltkontakte ver
schweißt" erfaßt werden. Dabei wird angestrebt, daß im Rahmen
von kommunikationsfähigen Schaltgeräten solche Zustände bei
spielsweise über ein Bussystem verarbeitet und gemeldet wer
den können.
Die in der Praxis bisher eingesetzten Einrichtungen zur
Schaltgeräteüberwachung beispielsweise Hilfsschalter und Feh
lersignalschalter bei Leitungsschutzschaltern oder Kurz
schlußmeldeschalter bei Leistungsschaltern, arbeiten durchweg
elektromechanisch und sind demzufolge gegen elektromagneti
sche Störeinflüsse unempfindlich. Probleme ergeben sich hier
allenfalls erst aus der Umsetzung der elektrischen Kontakt
signale in bus- und elektronikkompatible Steuersignale. Wenn
jedoch spezifische elektrische Sensoren verwendet werden,
liegt entsprechend den verwendeten Sensoren je nach Sensor
prinzip eine unterschiedliche Störcharakteristik vor. Diese
Sensoren müssen jeweils gegen spezifische Störungen geschützt
werden.
Aus der DE 28 13 451 A1 ist eine Schaltung zur exakten Er
mittlung des Schaltzustandes von Schaltern bekannt, bei der
hochfrequente Störungen ausgeblendet werden sollen und bei
dem das anstehende Sensorsignal sukzessive in eine Flip-Flop-
Kaskade eingespeichert und eine Speicherung im Ausgangs-Flip-
Flop nur dann erfolgt, wenn in allen Registern der Flip-Flop-
Kaskade derselbe Wert eingeschrieben ist.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, das bekannte Verfahren
zur Überwachung von Zustandsparametern derart zu bessern, daß
eine sichere Anzeige des Schaltzustandes gewährleistet ist,
und eine zugehörige Einrichtung zu schaffen.
Die Aufgabe ist bei einem Verfahren der eingangs genannten
Art durch die Abfolge der Verfahrensschritte gemäß Patentan
spruch 1 gelöst. Eine zugehörige Einrichtung ist Gegenstand
des Patentanspruches 2. Weiterbildungen, insbesondere Ergän
zungen der Einrichtung mit Mitteln zur Entstörung sind Ge
genstand der Unteransprüche.
Im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens ist wesentlich,
daß von jedem stationären Sensorsignal ein Zustandssignal ab
geleitet wird, das nach einem vorgegebenen Zeitintervall ei
nem Zustandswechsel folgt, wenn der neue Zustand innerhalb
dieses Zeitintervalls unverändert bestehen bleibt und das ein
entstörtes, stationäres Zustandssignal bildet, wozu das sta
tionäre Sensorsignal an eine Kaskade von n - 1 Eingangs-Flip-
Flops sowie an ein Ausgangs-Flip-Flop einer Dual-D-Flip-Flop-
Schaltung angelegt wird, wobei ein Wechsel des stationären
Sensorsignals am ersten Eingangs-Flip-Flop mit den nachfol
genden Setzimpulsen durch die gesamte Kaskade geschoben wird,
und der Clock-Eingang des Ausgangs-Flip-Flops freigegeben und
das stationäre Sensorsignal im Ausgangs-Flip-Flop gespeichert
wird, wenn es sich bei n aufeinanderfolgenden Speicherzeit
punkten nicht geändert hat.
Insbesondere durch letztere Maßnahmen ist ein entscheidender
Unterschied zum Stand der Technik gewährleistet und fehler
hafte Signalanzeigen werden vermieden. Bei der erfindungsge
mäßen Einrichtung sind als technische Mittel im wesentlichen
eine Dual-D-Flip-Flop-Schaltung aus einer Kaskade mit n - 1
Eingangs-Flip-Flops sowie einem Ausgangs-Flip-Flop vorhanden.
Mit der Erfindung ist es möglich, daß die von der Sensorik
erfaßten Änderungen der Zustandsparameter vorübergehend ge
speichert werden und bei der Erkennung einer Störung inner
halb eines vorgebbaren Zeitintervalles die alten Werte der
Zustandsparameter beibehalten werden. Damit wird sicherge
stellt, daß bei der weiteren Kommunikation keine unrichtigen
Aussagen über Zustandsparameter verarbeitet werden.
Besonders vorteilhaft ist, daß durch die Erfindung und die
Kombinationsmöglichkeit mit passiver und aktiver Entstörung
eine selektive Bewertung der charakteristischen Vorgänge mög
lich wird. Dies ist sowohl in der Einfachheit und der Zuver
lässigkeit bei der Entstörung stationärer Sensorsignale als
auch bei der komplexen Form der Entstörung der transienten
Sensorsignale gegeben. Damit ist gegenüber den bisher verwen
deten Konzepten, die mit Reflexlichtschranken arbeiten, ein
beachtlicher Fortschritt erzielt. Für die Zukunft kommt der
Entstörung von Sensorschaltungen bei Anwendungen in der
Schalttechnik eine besondere Bedeutung zu.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Figurenbeschreibung von Ausführungsbei
spielen anhand der Zeichnung in Verbindung mit den Patentan
sprüchen. Dabei dient die Fig. 3 der Erläuterung der Erfindung, obgleich dort die erfindungs
gemäße Flip-Flop-Kaskade gemäß Patentanspruch 1 nicht gezeigt ist.
Im Einzelnen zeigen
Fig. 1 und 2 eine Einrichtung zur Überwachung von Zu
standsparametern mit einem Schaltgerät mit Sensoren
und dafür geeigneten Abschirmmaßnahmen,
Fig. 3 eine Entstörschaltung zur Speicherung eines Zustands
signals, wenn sich dieses bei zwei hintereinander
folgenden Setzpulsen nicht ändert, wobei als Setzpuls
ein Kommando zur Speicherung des Signals verstanden
wird,
Fig. 4 eine Entstörschaltung zur Speicherung eines Zustands
signals, wenn sich dieses bei fünf hintereinander
folgenden Setzpulsen nicht ändert,
Fig. 5 eine Entstörschaltung zur Speicherung eines Kurz
schlußereignisses bei einer Close-Open- oder einer
Open-Kurzschlußausschaltung und
Fig. 6 eine Schaltung zur Schaltzustandserkennung eines be
kannten Schalters.
Gleiche bzw. gleichwirkende Teile haben in den Figuren glei
che Bezugszeichen. Die Figuren werden teilweise gemeinsam be
schrieben.
Als Schaltgeräte werden im vorliegenden Fall insbesondere
Leistungsschalter betrachtet.
In Fig. 1 bedeutet 100 ein nicht im einzelnen dargestelltes
Schaltgerät, das in unterschiedlichster Ausbildung vom Stand
der Technik vorbekannt ist. An einer Seite 101 des Schaltge
rätes ist ein Gehäuse 110 angebaut, das auf der Anbauseite
zwei zylindrische Durchführungen enthält, aus denen Verbin
dungswellen 115, 116 zur Ankopplung einerseits an die Schalt
welle 105 und andererseits an die Kurzschlußauslösewelle 106
hervorragen.
Das Gehäuse 110 bildet also ein vom Schaltgerätegehäuse ab
nehmbares Bauteil, welches nur über die Verbindungswellen 115
und 116 gekoppelt ist. Im Gehäuse 110 sind Drehhebel 125 und
126 vorhanden, die mit den Wellen 105 und 106 fest verbunden
sind und an ihrem freien Ende jeweils Permanentmagnete 121
tragen. Den Permanentmagneten 121 sind im Gehäuse an geeigne
ter Stelle Magnetfeldsensoren 131 zugeordnet, die jeweils
nach Stellung der Drehhebel 125 bzw. 126 elektrische Signale
erzeugen, die für einen bestimmten Schaltzustand des Schalt
gerätes 100 charakteristisch sind. Damit können die
Funktion "Elektrisch Ein-Aus", "Kurzschluß" oder auch "Ver
schweißt" erkannt und angezeigt werden.
Insbesondere aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß das Gehäuse 110
einen innenliegenden Abschirmbecher 111 zur Aufnahme zumin
dest der Sensorik 121, 131 aufweist. Gleichermaßen kann die
nachfolgend anhand der Fig. 3 bis 6 im einzelnen beschrie
bene Auswerteelektronik ebenfalls innerhalb des Abschirm
bechers 111 angeordnet sein.
Die für letzteren Zweck verwendeten Sensoren haben je nach
Sensorprinzip eine unterschiedliche Störcharakteristik und
müssen gegen spezifische Störungen geschützt werden. Bei
spielsweise können Magnetfeldsensoren durch das Magnetfeld
von Permanentmagneten oder stromdurchflossenen Leitern
gestört werden, während optoelektronische Sensoren insbe
sondere auf elektromagnetische Störfelder, wie beispielsweise
Schaltspannungen ansprechen.
Eine erste Entstörmaßnahme ist daher im allgemeinen das
Abschirmen der verwendeten Sensoren und der zugehörigen
Auswerteschaltung sowie die Verwendung geschirmter Leitungs
verbindungen. Mit derartigen Abschirmmaßnahmen können zwar
Störwirkungen abgeschwächt werden, es gelingt jedoch in der
Regel nicht, sehr starke Störungen zu unterdrücken. Insbe
sondere bei der Schaltzustandserkennung für einen Leistungs
schalter ist es allerdings notwendig, die dort vorteilhafter
weise eingesetzte Magnetosensorik gegen Magnetfelder benach
barter, kurzschlußschaltender Leistungsschalter zu schützen.
Im Kurzschlußfall können beispielsweise Kurzschlußströme von
20 kA bei einem Abstand der Strombahn zum Sensor von 2 bis 5 cm
ein Magnetfeld von etwa 0,1 T erzeugen. Da die Ansprech
schwelle solcher Sensoren bei üblicherweise ca. 1 mT liegt,
reichen passive Abschirmmaßnahmen nicht aus. Es sind darüber
hinaus elektronisch aktive Entstörmaßnahmen für die Sensorik
notwendig.
Es wird daher vorgesehen, neben der passiven Entstörung gemäß
den Fig. 1 und 2 zusätzlich mit einer geeigneten Entstör
logik die erhöhte Störfestigkeit durch eine elektronisch
aktive Entstörung der Sensorik zu gewährleisten. Wesentlicher
Punkt ist dabei, daß sich im ungestörten Betrieb der Sensorik
bestimmte, der Funktion des Schaltgerätes folgende Signal
muster ergeben, deren zeitlicher Verlauf sich durch die
Störeinflüsse signifikant verändert. Dabei ist wesentlich,
daß durch die passive Störfestigkeit infolge der geeigneten
Abschirmungen die notwendige Störstärke nur von kurz dauern
den Ereignissen stammen kann. So muß beispielsweise der
Kurzschlußstrom in einer benachbarten Strombahn < 2 kA sein,
um den Sensor zum Ansprechen zu bringen, was zu einer Kurz
schlußdauer von sicher < 100 ms führt. Dieses Zeitmaß wird
bei der anhand der Fig. 3 bis 5 beschriebenen Entstör
methode zur elektronischen aktiven Entstörung benutzt. Ge
meinsam ist den Figuren jeweils eine Schaltung aus Eingangs-
Flip-Flops 1, 1' . . ., und Eingangsgliedern 2, 2' . . . und Aus
gangs-Flip-Flops 3, 3' . . . die mit entsprechenden Widerständen
R und Kapazitäten verschaltet sind. Die Setzpulse ergeben am
Ausgang die gewünschte Aussage.
Speziell in Fig. 6 ist dargestellt, wie die einzelnen Aus
sagen Schaltstellung "Aus" oder Schaltstellung "Ein", "Kurz
schluß" oder "Überstrom" sowie die Funktion Schaltwelle in
"Stellung verschweißt" parallel ausgewertet werden können.
Dabei zeigt jeweils der Bereich I der elektronischen Schal
tung die Impulsformung mit einer RC-Dämpfung von Spannungs
spitzen, der Bereich II die elektronische Speicherung tran
sienter Zustandssignale mit dem D-Flip-Flop für Kurzschluß
und Überstrom, der Bereich III die Zeitglieder für zeit
begrenzte Ansteuerung und Signalverknüpfung, der Bereich IV
die UND-NAND-Schaltglieder für Signalverknüpfung und der
Bereich V die optische Zustandsanzeige. Letztere Figur lehnt
sich an Fig. 3 der WO 9607192 A1 an, worauf weiter unten noch
eingegangen wird.
Am Beispiel der Schaltzustandserkennung an einem Leistungs
schalter werden die vorbeschriebenen Maßnahmen zur elektroni
schen Entstörung im einzelnen dargestellt. Für die sensori
sche Erfassung werden die folgenden Zustandsgrößen ausge
wählt:
"Ein"
"Aus"
"Verschweißt"
"Überstromauslösung"
"Kurzschlußauslösung".
"Ein"
"Aus"
"Verschweißt"
"Überstromauslösung"
"Kurzschlußauslösung".
Die Realisierung erfolgt durch die Positionsüberwachung
- - der Schaltwelle hinsichtlich der Zustände mechanisch "Ein", "Aus" und "Verschweißt",
- - der Klinke des Unterspannungsauslösers hinsichtlich einer Überstromauslösung und
- - der Kurzschlußauslösewelle hinsichtlich der Kurzschluß auslösung.
Zur Überwachung wird die Position mechanisch angekoppelter,
mitbewegter Gebermagnete mit anisotropen magnetoresistiven
Sensoren erfaßt. Die überwachte Position wird durch das
Sensorsignal repräsentiert, wobei - im ungestörten Fall - der
Sensor bei ausreichender Annäherung eines Gebermagneten am
Signalausgang von 0 auf 1 - Signal schaltet und beim Ent
fernen des Gebermagneten wieder 0 - Signal anzeigt.
Die zur Erfassung der Schaltzustände notwendigen Schaltungs
änderungen der Fig. 6 gegenüber Fig. 3 der WO 9607192 A1
betreffen im einzelnen den Schaltungsbereich 500 mit der
elektronischen Entstörung und Signalinvertierung der Sensor
signale, die zusätzliche Erfassung der "Aus"-Schaltstellung
und die Sperrung der Überstromanzeige während der Schalt
stellung "Ein".
Bei Schaltvorgängen werden diese Sensorsignale in einer
bestimmten zeitlichen Reihenfolge durchlaufen. Eine gestörte
und daher nicht korrekte Anzeige eines oder mehrerer Sensoren
wird daran erkannt, daß die vorgegebene zeitliche Signalfolge
nicht eingehalten wird.
Von den 5 aufgeführten Schaltzuständen werden die 3 ersten
Zustände als stationäres Signal erfaßt, während die Überstrom
- und die Kurzschlußauslösung als transiente Signalzustände
auftreten und zu ihrer Erfassung gespeichert werden müssen.
Die elektronische, aktive Entstörung der stationären und der
transienten Sensorsignale erfolgt auf unterschiedliche Weise.
Gemeinsam ist eine passive Entstörung, bei der die räumlichen
Sensorbereiche durch eine metallische Abschirmung (Fe/Cu)
gegen elektromagnetische Felder geschützt werden. Der Zweck
der passiven Entstörung besteht darin, daß erst bei einem
genügend starken Störsignal das Sensorsignal verfälscht wird.
Bei der Abschirmung der verwendeten magnetoresistiven
Sensoren erzeugt das Magnetfeld von kurzschlußstromdurchflos
senen, benachbarten Stromleitern eine Störung des Sensorsi
gnals. Derartige Störereignisse treten aber nur für kurze
Zeit auf und können durch die, im folgenden für zwei separate
Anwendungen beschriebene Schaltlogik eliminiert werden.
Der stationäre Charakter dieser Signale wird dadurch berück
sichtigt, daß bei der Ausgabe auf einer optischen Anzeige
oder einem Bussystem während eines zurückliegenden Zeitintervalls
kein Signalwechsel aufgetreten sein darf. Hierzu wird
das Sensorsignal mit einer vorgegebenen Taktfrequenz abge
tastet und das Ausgabesignal dem Sensorsignal gleichgesetzt,
wenn sich dieses über eine bestimmte Anzahl von Takten nicht
verändert hat.
Gemäß Fig. 3 enthält eine einfache, digitale Entstörschal
tung ein Dual-D-Flip-Flop, das über ein EXKLUSIV-ODER-Glied
verknüpft ist und alle 100 ms durch einen Setzpuls ange
steuert wird. Diese Flip-Flop-Schaltung speichert das am
Dateneingang anliegende Signal nur dann, wenn zwischen dem
vorhergehenden und dem momentanen Speicherzeitpunkt kein
Signalwechsel erfolgt.
Die Schaltung besteht aus dem "Eingangs"-Flip-Flop 1 mit
einem R-C-Verzögerungsglied am Q-Ausgang, einem EXKLUSIV-
ODER-Schaltglied und dem "Ausgangs"-Flip-Flop 3. Das
EXKLUSIV-ODER-Schaltglied dient dem Vergleich des aktuellen
und des vorletzten gespeicherten Datensignals des "Eingangs"-
Flip-Flops 1. Unterscheiden sich beide Datensignale, so wird
der Clock-Eingang des "Ausgangs"-Flip-Flops 3 gesperrt und
sein Speicherinhalt bleibt unverändert. Nimmt man für die
Schaltzustandserkennung an, daß eine Störung weniger als
100 ms andauert, so kann man für die am Clock-Eingang an
liegenden Setzpulse zum Beispiel eine Pulslänge von 50 µs und
eine Wiederholfrequenz von 10 Hz sowie für die R-C-Verzöge
rungszeit 1 ms vorgeben. Die angezeigten Zustandssignale sind
dann mit den ungestörten Zustandssignalen identisch. Bei
einem regulären Wechsel der Zustandssignale wird dieser 100-
200 ms später angezeigt.
In Fig. 4 ist die Flip-Flop-Schaltung gemäß Fig. 3 durch
eine Kaskade von "Eingangs"-Flip-Flops 1', 1'', . . ., erwei
tert. Bei n - 1 "Eingangs"-Flip-Flops und einem "Ausgangs"-
Flip-Flop 3 wird das am Dateneingang anliegende Signal dann
vom "Ausgangs"-Flip-Flop 3 gespeichert, wenn es sich bei n
aufeinanderfolgenden Speicherzeitpunkten nicht geändert hat.
Ein Wechsel des Datensignals am ersten "Eingangs"-Flip-Flop 1
wird mit den nachfolgenden Setzpulsen durch die gesamte
Kaskade der weiteren "Eingangs"-Flip-Flops 1', 1'', . . .
geschoben. Bei einem gestörten Datensignal . . . . 1-1-1-0-
-1-1 . . . . (anstatt 1-1-1-1-1-1 . . . .) sperrt das
erste "Eingangs"-Flip-Flop 1 über das zugehörige EXKLUSIV-
ODER-Schaltglied 2 den Clock-Eingang des "Ausgangs"-Flip-
Flop's 3 beim Signalwechsel 1-0 und 0-1. Bei den nach
folgenden Setzpulsen sperrt nun das jeweils nächste "Ein
gangs"-Flip-Flop 1' über sein EXKLUSIV-ODER-Schaltglied 21
den Clock-Eingang des "Ausgangs"-Flip-Flops 2. Die Aus
gänge der EXKLUSIV-ODER-Schaltglieder 2, 2', 2'', . . . sind so
über Dioden 5, 5', 5'', . . . am Clock-Eingang angeschlossen,
daß "Tiefsignal" dominiert. Nach dem Durchlauf aller "Ein
gangs"-Flip-Flops wird der Clock-Eingang für den folgenden
Setzpuls freigegeben und das Datensignal im "Ausgangs"-Flip-
Flop 3 gespeichert.
Eine gleichwertige, prozessorgesteuerte Entstörlogik besteht
aus n Eingangs-Speicherzellen, die den aktuellen und (n - 1)
zurückliegende Signalzustände enthalten, und einer Ausgangs-
Speicherzelle. Bei jedem Meßtakt werden die Speicherinhalte
der erste bis (n - 1)te Speicherzelle in die Speicherzellen 2
bis n weitergeschoben und das aktuelle Datensignal im voran
gehenden Speicher abgelegt. Stimmen die Speicherinhalte aller
n Speicherzellen überein, so wird das aktuelle Datensignal
auch im Ausgangs-Speicher abgelegt.
Meßtakt und Zahl der Eingangs-Speicher sind so gewählt, daß
eine angenommene, maximale Stördauer von zum Beispiel 100 ms
überstrichen wird. Der Ausgangs-Speicher zeigt daher das un
gestörte Schaltzustandssignal an.
Überwacht der Überstromsensor direkt oder indirekt die -
zeitlich träge - Bimetallauslenkung, so erhält man eine
störsichere Anzeige, indem das Sensorsignal durch eine Schal
tung gemäß Fig. 3 oder 4 entstört wird. Dieser Fall liegt
bei der realisierten Schaltzustandserkennung des Leistungs
schalters vor. Das entstörte Sensorsignal wird in einer
Auswerteschaltung gemäß Fig. 6 von einem zugeordneten Flip-
Flop dauerhaft gespeichert und angezeigt, sofern nicht
gleichzeitig ein Kurzschlußereignis erfaßt wurde.
Die Erfassung eines Überstroms kann u. U. auch an erheblich
schneller reagierenden Komponenten des Schaltschlosses als
einem Bimetall erfolgen. Ein Beispiel ist die Klinkenbewegung
eines Leitungsschutzschalters, die innerhalb eines
Zeitintervalls von weniger als 10 ms erfolgt. Eine einfache
Entstörung, wie bei stationären Signalen durch Auswertung des
zeitlichen Signalverhaltens, ist hier nicht mehr möglich.
Vielmehr erfolgt eine vorübergehende Speicherung einer
möglichen Überstromauslösung, welche bei Nichtbestätigung
wieder gelöscht wird.
Dazu wird das Überstrom-Sensorsignal mit dem gemäß Fig. 3
bzw. 4 entstörten "Ein"-Signal UND-verknüpft, um im Aus
schaltzustand des Schaltgerätes ein fehlerhaftes Ansprechen
der Überstromanzeige auszuschließen. Im Ansprechzustand des
Überstromsensors setzt die Auswerteschaltung gemäß Fig. 6
beim Signalwechsel (ja → nein) des nichtentstörten "Ein"-
Signals das zugehörige Flip-Flop. Damit erfolgt eine vor
läufige Speicherung einer möglichen Überstromauslösung bei
gleichzeitiger Unterbrechung der Signalausgabe während eines
Zeitintervalls. Dieses ist (mit zum Beispiel 300 ms) so be
messen, daß bei tatsächlicher Überstromauslösung sicher ein
Signalwechsel (ja → nein) des entstörten "Ein"-Signals ein
tritt. Fällt dieser Signalwechsel aus, so wird am Ende dieses
Zeitintervalls das "Überstrom"-Flip-Flop zurückgesetzt und
die Überstromerfassungseinrichtung in Bereitschaft gebracht.
Eine Kurzschlußauslösung kann im Einschaltzustand (Schaltung
0) oder beim Einschaltvorgang (Schaltung C-0) erfolgen.
Dabei wird der Kurzschlußsensor kurzzeitig angesteuert, das
heißt beim Leistungsschalter durch die Positionserfassung der
Kurzschlußauslösewelle, bei einem Leitungsschutzschalter zum
Beispiel durch Magnetfelderfassung am Magnetauslöser. Eine
Entstörung durch mehrfache Abfrage des Sensorsignals inner
halb eines vorgegebenen Zeitintervalls nach Fig. 3 bzw. 4
ist daher hier nicht möglich.
Im Fall der Kurzschlußschaltung 0 (entspr. open) wird das
Sensorsignal in einem zugeordneten Flip-Flop vorübergehend
gespeichert, jedoch die Signalausgabe während eines vor
gegebenen Zeitintervalls gesperrt. Durch die Abfrage des
entstörten "Ein"-Signals am Ende dieses Zeitintervalls wird
geprüft, ob sich das Schaltgerät noch im Einschaltzustand
befindet. Bei Bestätigung wird das "Kurzschluß"-Flip-Flop
zurückgesetzt und die Kurzschlußerfassungseinrichtung in
Bereitschaft gebracht.
Im Fall der Kurzschlußschaltung C-0 (entspr. close - open)
wird beim Leistungsschalter die Schaltwelle von der Aus-
Position in die Zwischenposition "verschweißt" bewegt, bei
welcher die Schaltkontakte die Hauptstrombahnen schließen und
den Kurzschluß einleiten. Dieser, zum Beispiel durch Handbetätigung
ausgeführte Vorgang benötigt eine Zeitspanne von
30-40 ms. Diese Eigenschaft kann zur Entstörung eingesetzt
werden, indem bei einem Signalwechsel "ja → nein" des "Aus"-
Sensors ein um 20 ms verzögert wechselndes Signal zur weite
ren Signalverknüpfung abgeleitet wird. Fällt in das 20 ms-
Zeitintervall ein Kurzschlußsignal des Sensors, so liegt eine
Störung des Kurzschlußsensors vor. In diesem Fall wird der
Signalpfad zum "Kurzschluß"-Flip-Flop für ein vorgegebenes
Zeitintervall (zum Beispiel 200 ms) gesperrt.
In Fig. 5 sind zur besseren Übersichtlichkeit die einzelnen
Einheiten mit 500'er Bezugszeichen versehen. Im einzelnen
bedeuten hier 510, 520 und 550 Sensoren für elektrisch "Ein",
"Kurzschluß" und elektrisch "Aus", die den Einheiten 10, 20
und 50 der Fig. 6 entsprechen. Zwei identischen Entstör
schaltungen 560 mit jeweils nachgeschalteten invertierenden
Buffern 561 sind gemäß Fig. 3 oder Fig. 4 ausgebildet und
liefern Ausgangssignale zur Weiterverarbeitung. In Fig. 5
werden die Signale zusätzlich mit dem Signal für Kurzschluß
verknüpft.
Den drei Signalwegen sind vier Multivibratoren 501 bis 504
zugeordnet, die jeweils in geeigneter Weise über Und-Glieder
521, 522 und 526 verknüpft sind. Es sind Und-Glieder 521, 523
(Und-Glied I), 524 (Und-Glied II), ein EXKLUSIV-Oder-Glied
525 und ein Flip-Flop 505 vorhanden, der mit dem vierten
Multivibrator 504 über das Und-Gliedern 526 verknüpft ist.
Vom Und-Glied 527 wird das entstörte Ausgangssignal aus
gegeben.
Bei der Schaltung zur Entstörung der Kurzschlußanzeige gemäß
Fig. 5 wird im bekannten Blockschaltbild durch die UND-
Schaltglieder 523 und 524 das Signal des Kurzschlußsensors
entweder mit einer "C-0"-Schaltung (I) oder einer "0"-
Schaltung (II) verknüpft.
Der Signalwechsel des "Aus"-Sensors (ja → nein) wird durch
eine nachfolgende Zeitstufe mit 100 ms auf 1 Mal pro 100 ms
begrenzt. Dadurch wird vermieden, daß bei einer tatsächlichen
Kurzschlußschaltung der Signalpfad zum Flip-Flop-Speicher 505
gesperrt wird.
Durch eine weitere Zeitstufe mit 20 ms und ein RC-Glied,
beispielsweise RC = 1 ms, wird eine lückenlose Signalver
schiebung um 20 ms erreicht. Während dieser Zeit ist der
Signalpfad durch das UND-Glied 523 gesperrt. Über den Q-Aus
gang der Zeitstufe 502 wird ein Kurzschluß-Signalpfad über
das nachgeschaltete UND-Glied 521 freigegeben und bei Auf
treten eines Kurzschlußsignals durch eine dritte Zeitstufe
503 ein 200 ms-Sperrpuls erzeugt, da in diesem Fall das
Kurzschlußsignal als Störung zu betrachten ist. Während des
Einschaltzustandes des Schaltgerätes ist das UND-Schaltglied
523 über eine Signalleitung vom entstörten "Ein"-Sensor
dauerhaft gesperrt.
Im Einschaltzustand des Schaltgerätes werden über den "Ein"-
Sensor die Signalpfade des UND-Schaltgliedes 524 und des UND-
Gliedes 526 für das Rücksetzen des "Kurzschluß"-Flip-Flop's
505 freigegeben, sowie das UND-Glied 527 für die Kurzschluß
anzeige gesperrt. Liefert der Kurzschlußsensor nun ein Kurz
schlußsignal, so wird das Flip-Flop 505 gesetzt. Das Flip-
Flop 505 schaltet eine Zeitstufe 504, die 300 ms später einen
Rücksetzpuls ausgibt. Ist zu diesem Zeitpunkt das entstörte
und invertierte "Ein"-Signal im Zustand "nein", so wird das
Rücksetzsignal über das der Zeitstufe 504 nachgeschaltete
UND-Glied 526 gesperrt und das Flip-Flop 505 bleibt
"gesetzt". Im anderen Fall wird das Flip-Flop 505 "zurück
gesetzt" und die Kurzschlußanzeige zeigt weiterhin "nein" an.
Bei Anwendung der Entstörschaltungen der Fig. 3 bis 5 auf
die an sich bekannte Schaltung gemäß Fig. 6 ergeben sich
entsprechende Modifikationen der einzelnen Überwachungsein
heiten. Am Beispiel der Fig. 5 sind hierzu Entstörschal
tungen 560 zwischen den Sensoren und den einzelnen invertie
renden Buffern 561 zwischengeschaltet.
Allgemein gilt, daß jedes der genannten Sensorsignale "Ein",
"Aus", "Verschweißt", "Überstrom" und "Kurzschluß" über eine
zugeordnete Entstörschaltung und einen invertierenden Buffer
geführt wird. Dies ist in Fig. 6 durch den Schaltungsbereich
500 symbolisch dargestellt. Die bereits erwähnte Strukturie
rung in den Ebenen I bis V der Fig. 6 gilt parallel für die
Einheit 10 zur Erfassung der Schaltstellung "Ein", für die
Einheit 20 zur Erfassung von "Kurzschluß", für die Einheit 30
zur Erfassung von "Überstrom", für die Einheit 40 zur Erfas
sung der Schaltwellenstellung "Verschweißt" und für die Ein
heit 50 zur Erfassung der Schaltstellung "Aus". Im einzelnen
sind dem der Signalentstörung dienenden Schaltungsbereich 500
jeweils Impulsformer 11, 21, 31, 41, 51 nachgeschaltet. Es
sind Multivibratoren 12, 60, 64, 70 vorhanden, die gemäß
Fig. 6 mit FLIP-FLOPS 22, 32, UND-Schaltgliedern 52, 62, 63,
74 und NAND-Schaltgliedern 53, 61 verschaltet sind. Den
Buffern 13, 23, 33, 43, 53 folgen die Anzeigeeinheiten 14,
24, 34, 44, 54 mit Leuchtdioden.
Claims (4)
1. Verfahren zur Überwachung von Zustandsparametern bei einem
Schaltgerät, vorzugsweise Überwachung von Schaltstellung,
Auslöseursachen und/oder Gerätestörungen, durch sensorische
Erfassung und Auswertung geeigneter Signale, wobei Sensoren
verwendet werden, die durch elektrische und/oder magnetische
Felder beeinflußbar sind, mit folgenden Schritten:
- - die Sensoren erfassen stationäre und transiente Signale der Schaltzustände des Schaltgerätes,
- - von jedem stationären Sensorsignal wird durch elektroni sche Verarbeitung ein Zustandssignal abgeleitet, das nach einem vorgegebenen Zeitintervall einem Zustandswechsel folgt, wenn der neue Zustand innerhalb dieses Zeitinter valls unverändert bestehen bleibt und das ein entstörtes, stationäres Zustandssignal bildet, wozu das stationäre Sensorsignal an eine Kaskade von n - 1 Eingangs-Flip-Flops (1, 1', 1'', . . .) sowie an ein Ausgangs-Flip-Flop (3) einer Dual-D-Flip-Flop-Schaltung angelegt wird, wobei ein Wechsel des stationären Sensorsignals am ersten Eingangs- Flip-Flop (1) mit den nachfolgenden Setzimpulsen durch die gesamte Kaskade geschoben wird, und der Clock-Eingang des Ausgangs-Flip-Flops (3) freigegeben und das stationäre Sensorsignal im Ausgangs-Flip-Flop (3) gespeichert wird, wenn es sich bei n aufeinanderfolgenden Speicherzeitpunk ten nicht geändert hat,
- - von jedem transienten Sensorsignal, das von langsamen Kom ponenten, z. B. Bimetall, erfaßt wird, wird durch elektro nische Verarbeitung ein Zustandssignal abgeleitet, das nach einem vorgegebenen Zeitintervall einem Zustandswech sel folgt, wenn der neue Zustand innerhalb dieses Zeit intervalls unverändert bestehen bleibt und das ein ent störtes, transientes Zustandssignal bildet,
- - die transienten Sensorsignale schneller Komponenten werden mit entstörten Zustandssignalen und mit nicht entstörten, stationären Sensorsignalen logisch verknüpft,
- - durch die logische Verknüpfung wird der Signalpfad des transienten Zustandssignals freigegeben oder gesperrt und/oder es wird ein vorübergehend gespeichertes, transientes Zustandssignal dauerhaft gespeichert oder gelöscht.
2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch
1, mit Mitteln zur Überwachung von Zustandsparametern, wie
Schaltstellung, Auslöseursachen und/oder Gerätestörungen, wobei
eine
Kaskade von n - 1 Eingangs-Flip-Flops (1, 1', 1'', . . .) sowie
ein Ausgangs-Flip-Flop (3) einer Dual-D-Flip-Flop-Schaltung
vorhanden ist, wobei am ersten Eingangs-Flip-Flop (1) Setz
impulse anlegbar und die Signale durch die gesamte Kaskade
schiebbar sind und wobei ein Clock-Eingang des Ausgangs-Flip-
Flops (3) freigebbar ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, dass Mittel für eine passive
Entstörung vorgesehen sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Mittel für eine passive Ent
störung geeignete Abschirmungen (111) sind.
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|---|---|---|---|
| DE19758765A DE19758765B4 (de) | 1997-10-01 | 1997-10-01 | Verfahren zur Überwachung von Zustandsparametern bei einem Schaltgerät und zugehörige Einrichtung |
| DE59806652T DE59806652D1 (de) | 1997-10-01 | 1998-09-28 | Verfahren zur überwachung von zustandsparametern bei einem schaltgerät und zugehörige einrichtung |
| IL13539598A IL135395A0 (en) | 1997-10-01 | 1998-09-28 | Method for monitoring status parameters in a switching mechanism and corresponding device |
| PCT/DE1998/002871 WO1999018645A1 (de) | 1997-10-01 | 1998-09-28 | Verfahren zur überwachung von zustandsparametern bei einem schaltgerät und zugehörige einrichtung |
| EP98954232A EP1019997B1 (de) | 1997-10-01 | 1998-09-28 | Verfahren zur überwachung von zustandsparametern bei einem schaltgerät und zugehörige einrichtung |
| AT98954232T ATE229700T1 (de) | 1997-10-01 | 1998-09-28 | Verfahren zur überwachung von zustandsparametern bei einem schaltgerät und zugehörige einrichtung |
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| TR2000/00828T TR200000828T2 (tr) | 1997-10-01 | 1998-09-28 | Bir şalter aygıtında raslantı parametrelerini denetleme yöntemi ve bununla ilgili aygıt |
| US09/541,723 US6400547B1 (en) | 1997-10-01 | 2000-04-03 | Method of monitoring state parameters in a switching device, and associated device |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Family
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|---|---|---|---|
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Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2813451A1 (de) * | 1978-03-29 | 1979-10-11 | Bosch Gmbh Robert | Einrichtung zur getakteten abfrage des schaltzustandes von schaltern |
| WO1996007192A2 (de) * | 1994-08-26 | 1996-03-07 | Siemens Aktiengesellschaft | Elektromechanisches schaltgerät sowie anordnung mit mehreren derartigen schaltgeräten |
-
1997
- 1997-10-01 DE DE1997143499 patent/DE19743499C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19743499A1 (de) | 1999-04-29 |
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