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DE19741119A1 - Telefonhäuschen - Google Patents

Telefonhäuschen

Info

Publication number
DE19741119A1
DE19741119A1 DE1997141119 DE19741119A DE19741119A1 DE 19741119 A1 DE19741119 A1 DE 19741119A1 DE 1997141119 DE1997141119 DE 1997141119 DE 19741119 A DE19741119 A DE 19741119A DE 19741119 A1 DE19741119 A1 DE 19741119A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
telephone
circle
straight side
house
side surfaces
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE1997141119
Other languages
English (en)
Inventor
Andre Dipl Ing Hoeller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Telekom AG
Original Assignee
Deutsche Telekom AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Telekom AG filed Critical Deutsche Telekom AG
Priority to DE1997141119 priority Critical patent/DE19741119A1/de
Publication of DE19741119A1 publication Critical patent/DE19741119A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H1/00Buildings or groups of buildings for dwelling or office purposes; General layout, e.g. modular co-ordination or staggered storeys
    • E04H1/12Small buildings or other erections for limited occupation, erected in the open air or arranged in buildings, e.g. kiosks, waiting shelters for bus stops or for filling stations, roofs for railway platforms, watchmen's huts or dressing cubicles
    • E04H1/14Telephone cabinets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Residential Or Office Buildings (AREA)

Description

Öffentliche Telefonhäuschen sind schon seit langem ein wesentlicher Bestandteil unseres Landschaftsbildes. Man findet sie in ländlichen Regionen, an Plätzen oder Straßenecken in der Stadt und auch in großen Gebäuden. Telefonhäuschen sind ortsfest installiert und über ein zumeist im Erdboden verlegtes Kabel an das öffentliche Telefonnetz ange­ schlossen. Über das Kabel wird sowohl die Niederspannungsversorgung des im Telefon­ häuschen angeordneten Fernsprechapparates als auch mittels weiterer Leitungen die hin und rücklaufende Datenübermittlung sichergestellt. Zumeist wird über das Kabel auch die Spannungsversorgung der Beleuchtungsanlage im Innenraum des Telefonhäuschens sichergestellt. Die bekannten Telefonhäuschen sind im Grundriß zumeist quadratisch, d. h. Seitenwände, Rückwand und vordere Zugangsseite haben gleiches Quermaß. Derartige Telefonhäuschen werden in DE 296 13 401 und DE 295 01 281.1 beschrieben. In der DE 296 13 401 wird auch ein Telefonhäuschen mit kreisförmigen Querschnitt be­ schrieben, welches als einzelnes transportables Telefonhäuschen ausgebildet ist.
Der erfindungsgemäßen Lösung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Telefonhäuschen zu entwickeln, das sich durch benutzerfreundliche Technik, modernes ergonomisches Design und großzügige behindertengerechte Bauweise auszeichnet. Das Telefonhäuschen soll weiterhin so ausgebildet sein, daß es sich gut in örtliche Strukturen einfügt bzw. sich gut an örtlich vorgegebene Strukturen anpassen läßt. Eine weitere Forderung besteht darin, daß eine Anpassung an örtlich bedingte Fernsprechverkehrsbedürfnisse möglich ist. Dabei soll jedoch ein einheitliches Gestaltungskonzept gewährleistet bleiben.
Die technische Aufgabe wird durch ein Telefonhäuschen gelöst, welches als erwei­ terbares Modul ausgebildet ist, und welches in seiner Grundform einem Kreissegment in der Form eines Viertelkreises entspricht, wie in Fig. 1 abgebildet.
Die zwei geraden Seitenflächen 1 und 2 des Telefonhäuschens sind im rechten Winkel zueinander angeordnet und werden durch eine bogenförmige zweigeteilte Außenfläche zu einem Viertelkreis verbunden. Das Bogenmaß der Außenfläche entspricht daher dem Bogenmaß eines Viertelkreises. Das Bogenmaß für die Außenfläche wird durch die Ab­ messungen der geraden Seitenflächen 1 und 2 bestimmt. Bei der erfindungsgemäßen Ausführungsform hat jede gerade Seitenfläche 1 und 2 eine Breite von 130 cm. Die bo­ genförmige Außenfläche, über die der Zugang zum Telefonhäuschen erfolgt, ist zwei­ geteilt und besteht aus einem feststehenden Teil 3 und einem beweglichen Teil 4. Der feststehende Teil 3 der bogenförmigen Außenfläche wird mit einer der Seitenflächen 1; 2 des Telefonhäuschens fest montiert.
Der bewegliche Teil 4 der Außenfläche des Telefonhäuschens ist als einteilige bogen­ förmige Schiebetür ausgebildet, und mit dem feststehenden Teil der Außenfläche 3 beweglich verbunden. Das kann beispielsweise über eine Schiene mit Rollen erfolgen, die am feststehenden Teil der Außenfläche 3 bzw. unter dem Dach 7 angeordnet ist, und in die die Schiebetür eingehängt wird. Die Schiebetür läßt sich über eine Breite von 90 cm leichtgängig öffnen und schließen. Der Türgriff 5 ist behindertengerecht gestaltet, so daß Rollstuhlfahrer problemlos hinein- und herausrollen können.
Der Eingangsbereich des Telefonhäuschens kann auf der linken oder auf der rechten Seite angeordnet werden, d. h., er ist beliebig austauschbar. Das wird durch die Montage des feststehenden Teils der Außenfläche 3 entweder mit der geraden Seitenfläche 1 oder mit der geraden Seitenfläche 2 realisiert.
Das Grundgerüst des Telefonhäuschen besteht aus vier Standsäulen A, B, C, D, an die alle übrigen Teile montiert werden. Ein eigener Fußboden ist nicht vorgesehen. . Das Telefonhäuschen wird auf dem vorhandenen Untergrund aufgebaut. Die vier Standsäulen A, B, C und D werden vorzugsweise auf einem vorher gefertigten Fundament montiert und mit diesem fest verbunden. Die zwei geraden Seitenflächen 1 und 2 des Telefon­ häuschens sowie die bogenförmige Außenfläche 3 sind 12 cm über dem Boden an den Standsäulen A, B, C und D angebracht. Der als Schiebetür ausgebildete bewegliche Teil der Außenfläche 4 schließt unten bündig mit den geraden Seitenflächen 1 und 2 und dem feststehenden Teil der Außenfläche 3 ab. Angefallener Schmutz und Müll im Telefon­ häuschen kann so leichter nach draußen gelangen.
Die geraden Seitenflächen 1 und 2 sind über einen breiten Quersteg 6 horizontal in glei­ cher Höhe zweigeteilt. Die Zweiteilung durch den Quersteg 6 setzt sich im feststehenden Teil der Außenfläche 3 und im beweglichen Teil der Außenfläche 4 fort, so daß der Ein­ druck einer horizontal umlaufenden Bauchbinde entsteht. Diese Zweiteilung in einzelne Segmente dient insbesondere der Erhöhung der Stabilität. Für den Aufbau der einzelnen Segmente werden Scheiben in einer Höhe von 85 cm verwendet.
Das Telefonhäuschen hat die Grundform eines 130 cm durchmessenden Kreissegments, das als Viertelkreis ausgebildet ist. Ihre gebogene zweigeteilte Außenfläche hat einen Umfang von 204 cm. An den geraden Seitenflächen werden zwei Scheiben von 85 cm Höhe und 100 cm Breite eingesetzt. In den feststehenden Teil 3 der Außenfläche können zwei Scheiben von 85 cm Höhe und 90 cm Breite eingesetzt werden. Der als Schiebetür ausgebildete bewegliche Teil der Außenfläche hat ebenfalls zwei Scheiben mit den Maßen: 85 cm Höhe und 90 cm Breite. Die Höhe des Telefonhäuschens beträgt 225 cm. Die Scheiben des Telefonhäuschens bestehen aus bruchfestem Sicherheitsglas.
Das viertelkreisförmige Dach 7 des Telefonhäuschens ist von der hinteren Kante, an der die geraden Seitenflächen 1 und 2 im Winkel von 90° zusammentreffen, in einem Nei­ gungswinkel von 5° zur Außenfläche hin abgeschrägt. An der hinteren rechtwinkligen Kante der geraden Seitenflächen 1 und 2 befindet sich eine beleuchtete Fernkennung 8 in Form eines Würfels von 25 cm Kantenlänge, welche mit den hinteren Kanten der Seiten­ flächen 1 und 2 bündig abschließt. Somit ergibt sich eine Gesamthöhe des Telefonhäus­ chens von 250 cm. Das Dach 7 des erfindungsgemäßen Telefonhäuschens wurde insbe­ sondere aus Gründen der Reinhaltung/Selbstreinigung um 5° abgeschrägt. Gegenstände, die auf das Dach 5 geworfen werden, bleiben somit nicht liegen. Sonstiger Schmutz wird beim nächsten Regen wieder heruntergespült.
Beim erfindungsgemäßen Telefonhäuschen handelt sich es um ein Modul eines Telefon­ häuschens, welches von einer Ausbaustufe mit einem Telefonhäuschen stufenweise bis auf eine Ausbaustufe mit vier Telefonhäuschen erweitert werden kann.
Das erfindungsgemäße Telefonhäuschen eignet sich für die Aufstellung an unterschied­ lichsten Standorten. Ob am Straßenrand, an der Häuserwand, um die Häuserecke oder frei auf einem Platz, es lassen sich eine Vielzahl von Aufstellungsmöglichkeiten reali­ sieren, da die Grundform des Moduls (Kreissegment/Viertelkreis) in einzelnen Stufen bis zum Vollkreis ausbaubar ist. Aus vier modularen Telefonhäuschen kann beispielsweise eine Einheit mit vier separaten Sprechmöglichkeiten aufgebaut werden, die in ihrer Grundfläche einen Vollkreis realisiert. Beim modularen Aufbau von zwei oder mehreren Telefonhäuschen in einer entsprechenden Kombination werden die einzelnen Module über die sich berührenden geraden Seitenflächen 1; 2 miteinander verbunden. Damit erhöht sich die Stabilität und Standfestigkeit der Kombination.
Die technischen Einrichtungen werden im Telefonhäuschen in der bekannten Art und Weise montiert. Die Montage kann dabei beispielsweise an einer Rückwand erfolgen. Es ist auch möglich, die technischen Einrichtungen in eine Telefonsäule zu integrieren, wel­ che frei im Telefonhäuschen steht. Dabei wird die Telefonsäule zwecks besserer Reini­ gung in einem Abstand von 5 cm zur betreffenden geraden Seitenfläche 1; 2 aufgestellt. Auch bei einer solchen Variante wäre es zweckmäßig, die Telefonsäule beispielsweise über Winkelelemente fest mit geeigneten Rahmenelementen der geraden Seitenfläche 1; 2 zu verbinden. Die Stromversorgung des Telefonhäuschens erfolgt über die Telefon­ säule. Das Stromversorgungskabel kann hierbei beispielsweise vom Boden aus durch eine der hohlen Standsäulen A, B, C, D über den Dachbereich in das Telefonhäuschen geführt werden.
Das erfindungsgemäße Telefonhäuschen wird anhand von Ausführungsbeispielen für Aufstellmöglichkeiten im öffentlichen Bereich näher erläutert.
Fig. 2a und 2b zeigen Varianten für die Einzelaufstellung eines Moduls,
Fig. 3a und 3b zeigen Varianten für die Aufstellung von zwei Modulen,
Fig. 4a und 4b zeigen Varianten für die Aufstellung von drei Modulen und
Fig. 5 zeigt eine Variante für die Aufstellung von vier Modulen.
Einzelaufstellung eines Moduls
Eine günstige Aufstellmöglichkeit kann sich beispielsweise an einer Straßenkreuzung, wie in Fig. 2a abgebildet, ergeben. Jeweils eine der beiden Seitenflächen 1 und 2 weist zu einer Straße der Straßenkreuzung hin. Eine auf den geraden Seitenflächen 1 und 2 ange­ brachte Werbung, beispielsweise im CLP-Format, kann somit gut von den Autofahrern gesehen werden. Der Eingangsbereich weist auf die Gehwegmitte hin, eine Gefährdung der Telefonkunden durch den Straßenverkehr ist somit ausgeschlossen.
Auch an Häuserecken mit rechtwinkligem Nischenbereich läßt sich das Modul mit den rechtwinklig zueinander angeordneten geraden Seitenflächen 1 und 2 in die Nische der Häuserwand einfügen, siehe Fig. 2b. Die Scheiben auf den geraden Flächen werden gegen weiße Bleche ausgetauscht, so daß der anfallende Reinigungsaufwand minimiert wird. Der Eingangsbereich des Telefonhäuschens weist auf den Gehwegrand hin. Diese Variante ist sehr vorteilhaft, da der Fußgängerverkehr wenn überhaupt, nur minimal behindert wird.
Aufstellung von zwei Modulen
Bei der Zweieraufstellung sind die zwei modularen Telefonhäuschen in der Form eines halbkreisförmigen Kreissegments aufgestellt. Dabei werden sie an den beiden sich berührenden gerade Seitenflächen 1 oder 2 lückenlos zusammengesetzt und aufgrund der besseren Stabilität verbunden. An den miteinander verbundenen geraden Seiten­ flächen 1 oder 2 werden aus Kostengründen und Reinigungsgründen die Seitenscheiben bei einem der beiden Module weggelassen. Beide Module/Telefonhäuschen teilen sich eine Fernkennung 8.
Bei der Zweierkombination hat man nun folgende Aufstellungsmöglichkeiten.
  • - Die beiden Telefonhäuschen werden am Straßenrand aufgebaut, siehe Fig. 3a. Die verbleibenden geraden Seitenflächen 1 und 2 weisen in Richtung Fahrweg. Auf beiden Seitenflächen 1 und 2 kann Werbung im CLP-Format angebracht werden, oder
  • - die beiden miteinander verbundenen Module werden mit ihrer gemeinsamen, aus zwei geraden Seitenflächen 1 und 2 bestehenden Rückseite bündig an einer Hauswand auf­ gestellt, siehe Fig. 3b. Bei beiden Modulen werden die einzelnen Segmente der gemein­ samen Rückseite gegen weiße Bleche ausgetauscht
Aufstellung von drei Modulen
Bei dieser Ausführungsform werden drei Module des erfindungsgemäßen Telefonhäus­ chens in Form eines Kreissegmentes mit der Grundfläche eines Dreiviertelkreises auf­ gestellt.
Wie schon bei der Zweieraufstellung werden die drei Module lückenlos zusammengesetzt und miteinander zu einer Einheit verbunden. Bei dem mittleren Modul werden die beiden Seitenscheiben aus Reinigungsgründen weggelassen. Die drei Telefonhäuschen teilen sich eine Fernkennung 8. Bei der Dreierkombination hat man nun folgende Aufstellungsmög­ lichkeiten:
  • - Die drei miteinander verbundenen modularen Telefonhäuschen werden, wie in Fig. 4a abgebildet, an einer Hausecke aufgestellt. Sie bilden mit der Hausecke eine Einheit. Bei den verbleibenden geraden Seitenflächen 1 oder 2, die mit den Seiten der Hausecke ab­ schließen, werden die Scheiben ebenfalls gegen weiße Bleche ausgetauscht, oder
  • - die drei Module werden frei auf einen Platz gestellt, wie in Fig. 4b abgebildet. Auf ihren verbleibenden beiden geraden Seitenflächen 1 oder 2 kann Werbung im CLP-Format angebracht werden.
Aufstellung von vier Modulen
Bei einer solchen Variante werden vier Module zu einem Vollkreis miteinander verbun­ den. Diese Variante eignet sich besonders für die Aufstellung auf großen Plätzen oder besonders breiten Fußgängerwegen mit großem Publikumsverkehr. Alle vier Module teilen sich eine Fernkennung 8, siehe Fig. 5.
Die erfindungsgemäße Lösung bietet gegenüber den bekannten Telefonhäuschen, wie oben beschrieben, wesentliche Vorteile.
Ein Vorteil wird u. a. auch darin gesehen, daß das Grundkonzept des erfindungsgemäßen Telefonhäuschens gute logistische Möglichkeiten für die effektive Ausgestaltung der Lie­ fer- und Montageprozesse beinhaltet. Das Telefonhäuschen bzw. das Modul des Telefon­ häuschens wird zur Montage in Einzelteilen geliefert, was einen einfachen Transport zum Montageort ermöglicht. Größere Stückzahlen des erfindungsgemäßen Telefonhäuschens, beispielsweise auch für verschiedene Montageorte, können somit auch zu einem Sammel­ transport mit nur einem Fahrzeug zusammengestellt werden. Für die Entladung und Montage wird kein schweres Gerät, wie beispielsweise ein Kranwagen, benötigt. Für die Montage eines oder mehrerer Telefonhäuschen aus den angelieferten Einzelteilen werden nicht mehr als zwei bis drei Arbeitskräfte benötigt.
Durch die innovative Grundform des Telefonhäuschens als Kreissegment sind die gera­ den Seitenflächen 1 und 2 beispielsweise auch als Werbeflächen nutzbar, da sie in ihren Abmessungen dem CLP-Format (City Light Poster-Format) entsprechen. Das liegt darin begründet, daß die geraden Seitenflächen 1 und 2 auf Grund der Form des Moduls we­ sentlich breiter sind als die äquivalenten Flächen der üblichen quadratischen Telefon­ häuschen. Um bei einem Telefonhäuschen mit quadratischer Grundfläche Werbefläche im CLP-Format zu realisieren, würde eine Grundfläche von 1,7 m2 benötigt werden. Im Gegensatz dazu benötigt das erfindungsgemäße Telefonhäuschen nur eine Grundfläche von 1,3 m2.
Die Nutzung der Seitenflächen 1 und/oder 2 als Werbeflächen bietet sich insbesondere für die Telefonhäuschen an, die als Varianten mit einem bzw. zwei Modulen konzipiert sind.
Das erfindungsgemäße Telefonhäuschen ist insbesondere für den Innenstadtbereich konzipiert. Sein modularer Charakter und sein im Gegensatz zu den bekannten Tele­ fonhäuschen geringer Platzbedarf ermöglichen sowohl eine bessere Anpassung an örtliche Gegebenheiten und eine weitestgehende Integration in vorhandene Strukturen, als auch eine gezielte Anpassung an die Fernsprechverkehrsbedürfnisse der Bevölkerung.
Mittels der erfindungsgemäßen Lösung ist es insbesondere möglich, Telefonhäuschen auch an Orten aufzustellen, an denen quadratisch ausgebildete Telefonhäuschen aus Platzgründen nicht aufgestellt werden können.
Im erfindungsgemäßen Telefonhäuschen können statt der Telefonsäule oder sonstiger Einrichtungen für Online-Dienste auch andere technische Einrichtungen, wie bei­ spielsweise Kreditkarteneinrichtungen oder Karten- und Warenausgabeautomaten untergebracht werden.
Bezugszeichenliste
1
und
2
gerade Seitenflächen
3
feststehender Teil der Außenfläche
4
beweglicher Teil der Außenfläche
5
Türgriff
6
Quersteg
7
Dach
8
Fernkennung
A, B, C, D Standsäulen

Claims (9)

1. Telefonhäuschen mit vier Standsäulen, an welche die einzelnen Teile des Telefon­ häuschens montiert sind, dadurch gekennzeichnet, daß es als erweiterbares Modul ausgebildet ist, weiches in seiner Grundform einem Kreissegment in Form eines Viertelkreises entspricht, daß es aus zwei rechtwinklig zueinander angeordneten geraden Seitenflächen (1; 2) und einer zweigeteilten bogenförmigen Außenfläche besteht, wobei ein feststehender Teil der Außenfläche (3) fest mit einer geraden Seitenfläche (1; 2) verbunden ist und ein beweglicher Teil der Außenfläche (4) als Schiebetür ausgebildet ist, die sich in den feststehenden Teil der Außenfläche (3) einschieben läßt, und daß das Dach (5) in seiner Grundform ebenfalls einem Kreissegment in Form eines Viertelkreises entspricht.
2. Telefonhäuschen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die geraden Seitenteile (1, 2) und der feststehende Teil der Außenfläche (3) so an die vier im Boden eingelassenen Standsäulen (A, B, C, D) montiert sind, daß alle Teile einen gemeinsamen Bodenabstand von 12 cm ausgebildet haben, wobei der Bodenabstand des beweglichen Teils der Außenfläche (4) dem Bodenabstand der feststehenden Elemente (1, 2, 3) entspricht.
3. Telefonhäuschen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die geraden Seitenflächen (1, 2), der feststehende Teil der Außenfläche (3) und der bewegliche Teil der Außenfläche (4) durch jeweils einen breiten Quersteg (6) horizontal in gleicher Höhe zweigeteilt sind, so daß im geschlossenen Zustand des Telefon­ häuschens der Eindruck eines umlaufenden geschlossenen Querstegs (6) entsteht.
4. Telefonhäuschen nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß der Quersteg (6) des beweglichen Teils der Außenfläche (4) an der dem feststehenden Teil der Au­ ßenfläche (3) abgewandten Seite als Türgriff (5) ausgebildet ist.
5. Telefonhäuschen nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß das viertel­ kreisförmige Dach (7) des Telefonhäuschens von der hinteren Kante, an der die geraden Seitenflächen (1, 2) im Winkel von 90° zusammentreffen, gleichmäßig in einem Neigungswinkel von 5° zu den Außenflächen (4, 5) abgeschrägt ist.
6. Telefonhäuschen nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Dach (7) eine beleuchtete, als Würfel ausgebildete Fernerkennung (8) angeordnet ist, wobei die hinteren Kanten der Fernerkennung (8) mit den hinteren Kanten der geraden Seitenflächen (1, 2) bündig abschließen.
7. Telefonhäuschen nach Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Module des erfindungsgemäßen Telefonhäuschens zu einer Einheit miteinander verbunden sind, wobei die Einheit die Grundform eines Kreissegments in Form eines Halb­ kreises aufweist.
8. Telefonhäuschen nach Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß drei Module des erfindungsgemaßen Telefonhäuschens zu einer Einheit miteinander verbunden sind, wobei die Einheit die Grundform eines Kreissegments in Form eines Dreiviertel­ kreises aufweist.
9. Telefonhäuschen nach Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß vier Module des erfindungsgemäßen Telefonhäuschens zu einer Einheit miteinander verbunden sind, wobei die Einheit die Grundform eines Vollkreises aufweist.
DE1997141119 1997-09-12 1997-09-12 Telefonhäuschen Ceased DE19741119A1 (de)

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