DE19741949C2 - Steckverbinder mit einem Gehäuse mit Sekundärverriegelung - Google Patents
Steckverbinder mit einem Gehäuse mit SekundärverriegelungInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R13/00—Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
- H01R13/40—Securing contact members in or to a base or case; Insulating of contact members
- H01R13/42—Securing in a demountable manner
- H01R13/436—Securing a plurality of contact members by one locking piece or operation
- H01R13/4361—Insertion of locking piece perpendicular to direction of contact insertion
- H01R13/4362—Insertion of locking piece perpendicular to direction of contact insertion comprising a temporary and a final locking position
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- Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Steckverbinder mit einem Ge
häuse mit Sekundärverriegelung nach dem Oberbegriff des Patentan
spruchs 1. Ein solcher Steckverbinder ist z. B. aus der US-A-5 554 055
bekannt.
Solche Steckverbinder werden immer dort eingesetzt, wo ein nachträg
liches Herauslösen der Kontaktstifte aus den Kanälen mit Sicherheit
vermieden werden muß.
Ein Sekundärverriegelung besteht in der Regel aus einem Schieber,
den man quer zur Längsachse der Steckkontaktkanäle verschiebt, und
der so geformt ist, daß er in einer Verriegelungsstellung an den Steck
kontakten ausgebildete Schultern hintergreift und in einer Bestüc
kungsstellung die Kanäle vollständig freigibt.
Die kompakte Bauweise und äußere Geometrie solcher Steckverbin
dergehäuse läßt die Anordnung solcher Sekundärverriegelungen nicht
immer zu, da Bestandteile des Gehäuses selbst die Bestückung oder
Bedienung einer Sekundärverriegelung unmöglich machen.
Der aus der US-A-5 554 055 bekannte Steckverbinder weist eine Se
kundärverriegelung auf, die quer zur Steckrichtung in eine Verriege
lungsstellung geschoben wird. Dazu ist es erforderlich, am Einsatzort
des Steckverbinders seitlich genügend Plat für die Handhabung der
Sekundärverriegelung zu haben, was nicht immer der Fall ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gat
tungsgemäßen Steckverbinder so zu verbessern, daß eine Sekundär
verriegelung mit einem quer zur Längserstreckung der Kontaktauf
nahmen fortbewegbaren Schieber selbst unter beengten Platzverhält
nissen am Schiebergehäuse vorgesehen werden kann.
Diese Aufgabe wird anspruchsgemäß gelöst. In den Unteransprüchen
sind bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Steck
verbinders gekennzeichnet.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der Beschreibung eines
Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher er
läutert. Darin zeigen:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Steckverbinder auseinandergesteckt;
und
Fig. 2 Details des unteren Gehäuseteils und des Schiebers in per
spektivischer Ansicht.
Fig. 1 zeigt den Steckverbinder 1 mit zwei Gehäuseteilen 2 und 3, die
etwa in ihrer horizontalen Mittelebene zusammensteckbar sind. Beide
Steckverbinderhälften weisen fluchtende Längskanäle zur Aufnahme
der Kontaktstecker auf, wobei die Sekundärverriegelung aus einem
Schieber 4 besteht, der zwischen den beiden aneinandersteckbaren
Steckverbindergehäusehälften 2, 3 verschiebbar ist. An der unteren
Gehäusehälfte 3 sind in den rechten und linken Seitenwänden Feder
arme 8 angebracht, mit der der Steckverbinder in seiner vorgesehenen
Umgebung verrastet werden kann. Diese Federarme 8 liegen vor den
Stirnseiten des Zwischenraums zwischen den beiden Gehäusehälften,
in dem der Schieber 4 beweglich angeordnet ist.
Diese Geometrie macht es erforderlich, daß der Schieber 4 von oben in
den für ihn vorgesehenen Schacht eingelegt werden kann, da ein seit
liches Einführen nicht möglich ist.
Im zusammengesteckten Zustand mit eingefügtem Schieber 4 bleibt
jedoch rechts und links neben den Federarmen ausreichend Platz, um
notfalls mit einem Werkzeug den Schieber 4 aus der Bestückungspo
sition, in der er die Aufnahmekanäle vollkommen freigibt, in eine Ver
riegelungsposition, in der er die Kontaktstecker gegen unbeabsichtig
tes Herausziehen aus den Aufnahmekanälen sichert, zu überführen.
Fig. 2 zeigt den Schieber 4 und den ihn aufnehmenden Teil der unte
ren Gehäusehälfte 3. Der Schieber weist an seinen Seitenkanten vor
springende Schultern 100 auf, die in entsprechende Verriegelungsra
sten 101, 102 am unteren Gehäuseteil 3 eingreifen, derart, daß der
Schieber sowohl in einer ersten Kontaktsteckereinführstellung und in
einer zweiten Kontaktverriegelungsstellung einrastet und dazwischen
verschiebbar ist. Darüber hinaus zeigt Fig. 2 Kodierungsrippen 103 an
den beiden Längskanten des Schiebers 4, die in entsprechende Ko
diernuten im unteren Gehäuseteil 3 eingreifen. Im Schieber 4 ist ein
Steg bzw. eine Stange 105 dadurch ausgebildet, daß zwei durchgehen
de Nuten quer zur Längserstreckung des Schiebers dicht nebeneinan
der angeordnet sind. Diese Stange 105 weist eine gewisse Elastizität
auf, die dazu dient, daß ein sich ihr in den Weg stellender Zahn 106,
der auf dem Schachtboden im Gehäuseteil 3 angeordnet ist, über
sprungen werden kann, woraus sich ebenfalls eine Verrastung in zwei
Stellungen für den Schieber 4 ergibt, nämlich einer Stellung in der der
Zahn 106 in Fig. 2 rechts von der Stange 105 verrastet und einer
Stellung, in der der Zahn links von der Stange 105 verrastet. Diese
Verrastung kann alternativ oder komplementär zu der durch die Ele
mente 100, 101 und 102 bewirkte Verrastung eingesetzt werden.
Das obenstehend beschriebene Ausführungsbeispiel wurde lediglich
zu illustrativen Zwecken beschrieben und ist in keiner Weise ein
schränkend zu verstehen.
Claims (6)
1. Steckverbinder (1) mit einem Gehäuse (2, 3) mit Sekundärverrie
gelung (4), wobei das Gehäuse (2, 3) mindestens einen Längska
nal (5) zur Aufnahme eines Kontaktes aufweist, und die Sekun
därverriegelung (4) quer zur Kanalachse verschiebbar am Ge
häuse (2, 3) angeordnet ist, um Kontakte in ihren Kanälen zu
fixieren, wobei
das Gehäuse aus zwei Teilen (2, 3) besteht, die im Bereich der Sekundärverriegelung (4) aneinander befestigt sind und zwi schen sich einen Raum freilassen, in dem die Sekundärverriege lung (4) verschiebbar und bei der Montage von oben einlegbar ist, die Sekundärverriegelung (4) einen Schieber aufweist, mit Öffnungen, die in einer ersten verrastbaren Stellung die Kanal querschnitte freigeben und in einer zweiten Verriegelungsstel lung mit einer Kante die Kontakte fixieren,
dadurch gekennzeichnet, daß
senkrecht zur Schieberlängsachse ein elastischer Vorsprung auf dem Schieber angeordnet ist, der in eine Öffnung in einer der Gehäusehälften eingreift und zwischen den beiden Raststellun gen eine Federspannung erzeugt.
das Gehäuse aus zwei Teilen (2, 3) besteht, die im Bereich der Sekundärverriegelung (4) aneinander befestigt sind und zwi schen sich einen Raum freilassen, in dem die Sekundärverriege lung (4) verschiebbar und bei der Montage von oben einlegbar ist, die Sekundärverriegelung (4) einen Schieber aufweist, mit Öffnungen, die in einer ersten verrastbaren Stellung die Kanal querschnitte freigeben und in einer zweiten Verriegelungsstel lung mit einer Kante die Kontakte fixieren,
dadurch gekennzeichnet, daß
senkrecht zur Schieberlängsachse ein elastischer Vorsprung auf dem Schieber angeordnet ist, der in eine Öffnung in einer der Gehäusehälften eingreift und zwischen den beiden Raststellun gen eine Federspannung erzeugt.
2. Steckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Betätigung des Schiebers Öffnungen zu beiden Seiten des
Gehäuses in Schieberichtung der Sekundärverriegelung (4) vor
gesehen sind, denen Federarme des Gehäuses (2, 3) vorgelagert
sind.
3. Steckverbinder nach einem der vorstehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß der Schieber und ein Gehäuseteil ein
elastisches Halteelement aufweisen, das in der Nähe der Längs
achse des Schiebers angeordnet ist.
4. Steckverbinder nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
das Halteelement einen Zahn (106) aufweist, der auf einer gebo
genen elastischen Brücke angeordnet ist, wobei das Halteele
ment von einer Seite einer Stange (105) zur anderen überwech
seln kann.
5. Steckverbinder nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schieber vorspringende Schultern (100) aufweist, die in Ver
riegelungsrasten (101, 102) eines der Gehäuseteile eingreifen,
derart, daß der Schieber zwischen einer ersten Kontaktstecker-
Einführstellung und einer zweiten Kontaktverriegelungsstellung
verschiebbar ist.
6. Steckverbinder nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeich
net, daß der Schieber mindestens eine Kodierrippe (103) auf
weist, die in einer der beiden ersten und zweiten Stellungen in
eine Kodiernut (104) eines der Gehäuseteile eingreift.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19741949A DE19741949C2 (de) | 1997-09-23 | 1997-09-23 | Steckverbinder mit einem Gehäuse mit Sekundärverriegelung |
| AT98117358T ATE387020T1 (de) | 1997-09-23 | 1998-09-14 | Steckverbindergehäuse mit sekondärer verriegelung |
| EP98117358A EP0903812B1 (de) | 1997-09-23 | 1998-09-14 | Steckverbindergehäuse mit sekondärer Verriegelung |
| ES98117358T ES2301185T3 (es) | 1997-09-23 | 1998-09-14 | Conector de clavija que presenta una carcasa con un dispositivo de bloqueo secundario. |
| US09/158,203 US6017252A (en) | 1997-09-23 | 1998-09-22 | Plug connector having a housing with a secondary interlock |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19741949A DE19741949C2 (de) | 1997-09-23 | 1997-09-23 | Steckverbinder mit einem Gehäuse mit Sekundärverriegelung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family Applications (1)
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| AT (1) | ATE387020T1 (de) |
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