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DE19738281C2 - Personenkraftwagen - Google Patents

Personenkraftwagen

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Publication number
DE19738281C2
DE19738281C2 DE1997138281 DE19738281A DE19738281C2 DE 19738281 C2 DE19738281 C2 DE 19738281C2 DE 1997138281 DE1997138281 DE 1997138281 DE 19738281 A DE19738281 A DE 19738281A DE 19738281 C2 DE19738281 C2 DE 19738281C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roof
fabric
passenger car
car according
end part
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE1997138281
Other languages
English (en)
Other versions
DE19738281A1 (de
Inventor
Franz-J Paefgen
Norbert Enning
Ulrich Hackenberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Audi AG
Original Assignee
Audi AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Audi AG filed Critical Audi AG
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Publication of DE19738281A1 publication Critical patent/DE19738281A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19738281C2 publication Critical patent/DE19738281C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/02Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes
    • B60J7/06Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with non-rigid element or elements
    • B60J7/061Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with non-rigid element or elements sliding and folding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Personenkraftwagen nach dem Oberbegriff des An­ spruchs 1.
Es sind eine Mehrzahl unterschiedlicher Fahrzeugtypen von Personenkraftwa­ gen bekannt, deren Dach ganz oder teilweise zu öffnen ist. Solche Dachöff­ nungen sind unter anderem Komfortmerkmale für eine Verbesserung der Be­ lüftung und Innenraumausleuchtung und können auch als Ladeöffnung oder zur Vergrößerung bestehender Ladeöffnungen dienen.
Beim Cabrio-Fahrzeugtyp wird das gesamte Fahrzeugdach als Stoffdach mit flexibler Heckscheibe oder als Festdach nach hinten geklappt, ohne dass da­ bei Seitenwände oder Dachholme stehen bleiben.
Bei einem Fahrzeugtyp mit Schiebedach ist meist ein relativ kleiner Dachaus­ schnitt über den Frontsitzen angebracht, der mit einer über eine Handkurbel oder motorisch in seitlichen Führungen verschiebbaren Metallabdeckung ver­ schließbar ist. Es sind auch Ausführungen bekannt, bei denen ein solcher Dachausschnitt mit einem Faltdach abgedeckt ist, das in seine Offenstellung von vorne nach hinten zusammengeschoben wird, wobei zwischen den in Füh­ rungen verschiebbaren Spriegeln die Stoffbahn in Buchten zusammengefaltet wird.
Bei einem bekannten Fahrzeugtyp mit Rolldach wird dieses von vorne nach hinten bis zu einer an der Karosserie festgelegten Stoffbahnquerkante zusam­ mengerollt und dort mit einem Riemen gehalten.
Alle diese öffenbaren Dachkonstruktionen haben gewisse Vor- und Nachteile: beispielsweise ist der Dachbereich bei einem Cabriofahrzeugtyp weit öffenbar, die dafür erforderliche Mechanik ist jedoch kompliziert und anfällig. Ebenso ist die Wind- und Wasserdichtheit problematisch und es treten verstärkt Fahrge­ räusche auf. Schiebedächer mit Stahlblechabdeckungen sind dagegen stabil und dicht, sind in der Regel aber nur für relativ kleine Dachausschnitte geeig­ net. Falt- und Rolldächer als Stoffdächer sind anfällig, meist unbequem zu handhaben und in Zwischenöffnungsstellungen meist nicht benutzbar.
Es sind weiter sog. Pick-up-Fahrzeuge bekannt als kleinere Lastkraftwagen mit Ladepritsche. Diese Pick-up-Fahrzeuge sind oft aus handelsüblichen Perso­ nenkraftwagen dadurch hergestellt, dass der Fahrgastraum durch eine Wand hinter den Frontsitzen verschlossen ist und der dahinterliegende Bereich des Fahrgastraums bis in Höhe des Kofferraumladebodens entfernt und mit einer Ladepritsche versehen ist. Damit wird ein kleiner Lastwagen mit geschlosse­ nem Führerhaus und den angenehmen Fahreigenschaften eines PKW erhal­ ten. Ein solcher Umbau ist jedoch endgültig und ein solches Pick-up-Fahrzeug lässt sich nicht mit einfachen Mitteln nach Belieben wieder in einen üblichen Personenkraftwagen zurückverwandeln.
Ein bekanntes Kompaktfahrzeug als Stadtauto (DE 295 11 422 U1) ist im Heckbereich mit einem kofferartigen, abnehmbaren Karosseriemodul ausge­ rüstet, in dem ein Heckabschlussteil, eine Heckscheibe und ggf. ein Faltdach enthalten sind. Bei mitgeführtem Karosseriemodul kann das Faltdach ganz oder teilweise wie ein Schiebedach geöffnet oder geschlossen werden, wobei die Schließrichtung vom heckseitigen Karosseriemodul nach vorne zu einem vorderen Dachquerträger erfolgt. Wenn das Karosseriemodul insgesamt ent­ fernt wird, ergibt sich eine relativ große nach hinten offene Ladefläche auch für längere Gegenstände. Bei dieser Verwendungsart kann das Karosseriemodul wegen der Kleinheit dieser Stadtautos praktisch nicht anderweitig mitgeführt werden. Somit ist diese Verwendungsart ohne mitgeführtes Dach und ohne Heckabschlussteil nur für einen kleinen Aktionsradius bei stabilem Wetter ge­ eignet. Insgesamt stellt eine solche Konstruktion keine praktikable Lösung für ein universell einsetzbares Gebrauchsfahrzeug dar.
Weiter ist ein Kraftfahrzeug mit einer Schiebetür bekannt (DE 36 25 936 C1), bei der ein Schiebetürteil von einer oberen Stellung nach unten in den Fahr­ zeugkörper versenkbar ist. Diese Schiebetüranordnung ist weder für eine ver­ besserte Zuladung gedacht noch geeignet.
Ein gattungsgemäßer Personenkraftwagen ist aus dem Dokument "Peugeot 806 Runabout, Motorboot oder Auto?, in Automobil Revue, 35/1997, 21.08.97, S. 39" bekannt. Dort ist ein Personenkraftwagen mit einer Karosserie gezeigt, bestehend aus Seitenwänden, die Fahrzeugtüren enthalten, einem Dach, das zwischen jeweils seitlichen, an der Oberseite der Seitenwände verlaufenden Dachholmen einen mit einem Stoffdach verschließbaren Dachausschnitt ent­ hält und mit einem Heckbereich mit einem Ladeboden und einem Heckab­ schlussteil, wobei sich der Dachausschnitt zwischen den seitlichen Dachhol­ men bei stehenden Seitenwänden von einem vorderen Dachquerträger bis zum Heckbereich erstreckt. Das Stoffdach muss in ungünstiger Weise zum Öffnen des Dachausschnitts insgesamt abgenommen werden.
Weiter ist in "Kleiner Gelände-Konzeptwagen Jeep-Ecco, in Automobil Revue, 7/1993, 18.02.1993, S. 41" ein Dachausschnitt mit einem bogenförmig gehal­ tenen Stoffverdeck abgedeckt. Durch die komplizierte bogenförmige Gestalt des Stoffverdecks ist dieses nicht für eine Verstauung durch Aufrollen geeig­ net. Zudem ist in "Roger GLOOR, Zukunftsautos der 80er Jahre, Pollmann Meinauto, S. 367, Hallwag Verlag, Bern und Stuttgart, 1991" ein Fahrzeug mit einem ähnlichen Karosserieaufbau gezeigt, wobei hier der Aufbau des Stoff­ daches nicht ersichtlich ist.
Bei einem bekannten Nutzfahrzeug (FR 2 702 425 A1, Fig. 5) ist ein Dachaus­ schnitt mit einem Rollstoffdach abgedeckt, wobei die Aufwickelrolle hier hinter dem Führerhaus oben auf dem Dach frei angebracht ist. Die Anordnung ist hier schematisch dargestellt, wobei das Stoffdach lediglich aus einer einfachen Stoffbahn in der Art einer Planenabdeckung besteht. Eine solche einfache Planenabdeckung ist auf Personenkraftwagen, die mit hoher Geschwindigkeit fahren, ersichtlich nicht übertragbar. Insbesondere ist hier eine geschlossene Dachfläche instabil und neigt zum Flattern und zu hohen Windgeräuschen. Ebenso ist die über dem Führerhaus freiliegende Aufwickelrolle aerodyna­ misch und akustisch ungünstig.
Weiter sind Stoffschiebedächer bekannt (DE 195 20 805 C2; DE 296 02 316 U1), die mit Seitenbereichen, bevorzugt mit Spriegelenden, von das Stoffdach verstärkenden Spriegeln in Längsprofilen an den Seitenbegren­ zungen des Dachausschnitts verschiebbar gehalten sind. Die Spriegelenden sind hierbei in Längsrichtung über Gelenkteile dergestalt verbunden, dass sich das Stoffdach als Stoffschiebedach beim Öffnen nach rückwärts geordnet in Falten legt. Mit einem solchen Stoffdach ist somit eine Aufwicklung auf eine Wickelrolle nicht möglich.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen gattungsgemäßen Personenkraftwagen so weiterzubilden, dass dieser mit einem gut funktionsfähigen und einfach hand­ habbaren Stoffdach ausrüstbar ist.
Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 ge­ löst.
Gemäß Anspruch 1 ist im Bereich des vorderen Dachquerträgers eine Aufwi­ ckelrolle für das Stoffdach angeordnet, so dass dieses von hinten nach vorne in eine Offenstellung aufwickelbar und von vorne nach hinten in eine Geschlos­ senstellung abwickelbar ist, wobei die Aufwickelrolle im vorderen Dachquerträ­ ger integriert ist und das Stoffdach mit in Fahrzeugquerrichtung verlaufenden, auf die Aufwickelrolle aufwickelbaren Spriegeln verstärkt ist.
Durch die Anordnung der Aufwickelrolle im vorderen Dachquerträger ist in der Offenstellung des Stoffdachs der gesamte Dachausschnitt bis zum Heckbe­ reich ohne einen störenden Rollenwickel nach oben und hinten für eine Bela­ dung offen. Vorteilhaft sind auch Zwischenstellungen mit teilweise geöffnetem Stoffdach möglich. Durch die Integration der Aufwickelrolle in den vorderen Dachquerträger wird relativ wenig Bauraum benötigt. Die Stabilität des Stoff­ dachs ist durch die Verwendung von in Fahrzeugquerrichtung verlaufenden Spriegeln vorteilhaft groß. Die Spriegel sind dabei so ausgebildet, dass sie zu­ sammen mit der Stoffbahn auf die Aufwickelrolle aufwickelbar sind. Bei einer zweckmäßigen Vorbombierung der Spriegel nach oben sind diese so flexibel auszubilden, dass sie zum Aufwickeln gerade ausrichtbar sind.
In einer besonders bevorzugten Ausführung nach Anspruch 2 ist das Stoffdach als Rollverdeck ausgeführt, dergestalt dass die Seitenbereiche des Stoffdachs bevorzugt mit Spriegelenden in Längsprofilen des Dachausschnitts verschieb­ bar gehalten sind. Dadurch und in Verbindung mit der Aufwickelrolle kann das Stoffdach gespannt und ohne Falten bewegt und insbesondere gemäß An­ spruch 3 auch in Zwischenstellungen mit glatter Außenfläche festgelegt wer­ den. Der Windwiderstand und Fahrgeräusche sind damit stark reduziert.
Mit Anspruch 4 werden für eine Bewegung des Stoffdachs ein Wickelantrieb der Aufwickelrolle und antreibbare Spiralkabel vorgeschlagen, die mit dem Stoffdach verbunden sind. Je nach Bewegungsrichtung ist dabei für eine ge­ spannte Stoffbahn des Stoffdachs ein abgestimmter und gekoppelter Antrieb bzw. eine Bremsung des Wickelantriebs und/oder des Spiralkabelantriebs er­ forderlich. Der oder die Antriebe können nach Anspruch 5 über einen an sich bekannten Kurbeltrieb von Hand und/oder über wenigstens einen Motor, be­ vorzugt einen Elektromotor erfolgen.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform nach Anspruch 6 sind der Dachauschnitt und damit das Stoffdach in der Geschlossenstellung im Heck­ bereich nach hinten unten gezogen, um eine möglichst große freie Ladeöff­ nung von hinten oben in der Offenstellung des Stoffdachs zu erhalten. Dabei soll das Stoffdach im hinteren Bereich ein flexibles, aufrollbares Heckfenster enthalten.
Ein Heckabschlussteil wird nach Anspruch 7 absenkbar ausgeführt, wobei die Absenkung bevorzugt so weit erfolgt, dass die Oberkante des Heckabschluss­ teils gleich oder unter dem Niveau des Ladebodens liegt. Damit wird eine nach hinten stufenlose Ladefläche erreicht.
In einer Ausführungsform nach Anspruch 8 weist die Karosserie eine Limousi­ nenform mit einem Stufenheck auf, wobei das Heckabschlussteil aus zwei das Stufenheck bildenden Teilen besteht. Dabei ist ein erstes, etwa senkrechtes Heckabschlussteil absenkbar und ein zweites, etwa waagrechtes Heckab­ schlussteil ist abnehmbar und verstaubar, so dass das gesamte Stufenheck entfernbar ist. Mit wenig Aufwand lässt sich durch Schließen des Stoffdachs und Anbringung der Heckabschlussteile wieder eine Umwandlung in eine ge­ brauchsfähige, geschlossene Limousine durchführen.
Zweckmäßig werden nach Anspruch 9 in an sich bekannter Weise die Lehne einer Fondsitzbank insgesamt oder Teile davon oder die Lehnen von Einzel­ fondsitzen nach vorne umklappbar ausgeführt. In der umgeklappten Stellung ist dann der Ladeboden nach vorne bis zu den Frontsitzlehnen verlängerbar. Andererseits ergibt sich bei nicht umgeklappten Fondlehnen, geöffnetem Stoff­ dach und ggf. nicht abgesenktem Heckabschlussteil ein Fahrzeugtyp etwa ent­ sprechend einem viersitzigen Cabriofahrzeug.
Anhand einer Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines Personenkraftwagens mit Rollverdeck, und
Fig. 2 eine schematische Perspektivansicht eines Personenkraftwagens mit geöffnetem Rollverdeck.
In den Fig. 1 und 2 ist jeweils ein Personenkraftwagen 1 mit Stufenheck dar­ gestellt, dessen Karosserie 2 einander gegenüberliegende Seitenwände 3, 4 aufweist, die jeweils eine vordere Fahrzeugtür 5, 6 umfassen. Ferner weist die Karosserie 2 ein Dach 9 auf, das zwischen jeweils seitlichen, an der Oberseite der Seitenwände 3, 4 verlaufenden Dachholmen 11, 12 einen Dachausschnitt 14 enthält. Dieser Dachausschnitt 14 erstreckt sich zwischen den seitlichen Dachholmen 11, 12 von einem vorderen Dachquerträger 16 bis zu einem Heckabschlussteil 18 eines Heckbereichs 17.
Im Heckbereich 17 des Personenkraftwagens 1 ist ein Ladeboden 19 ausgebil­ det, der sich im in der Fig. 1 dargestellten Betriebsart vom Heckabschlussteil 18 waagrecht bis zu einer Fondsitzlehne 22 einer Fondsitzbank 21 in einem Fahrgastraum 20 erstreckt.
Für die in der Fig. 2 dargestellte Betriebsart ist die Fondsitzlehne 22 und ggf. die Fondsitzbank 21 nach vorne umgeklappt, so dass der Ladeboden 19 in der umgeklappten Stellung der Fondsitzlehne 22 und/oder der Fondsitzbank 21 nach vorne bis zu den Frontsitzen 23, 24 verlängerbar ist.
Das das Stufenheck ausbildende Heckabschlussteil 18 des Personenkraftwa­ gens 1 ist zweiteilig aus einem senkrechten Heckabschlussteil 26 und einem waagrechten Heckabschlussteil 27 aufgebaut. Wie dies in der Fig. 1 für das senkrechte Heckabschlussteil 26 und in der Fig. 2 für das senkrechte und waagrechte Heckabschlussteil 26, 27 jeweils strichliert eingezeichnet ist, kann für eine nach hinten stufenlose Ladefläche des Ladebodens 19 das senkrechte Heckabschlussteil 26 unter das Niveau des Ladebodens 19 abgesenkt und das waagrechte Heckabschlussteil 27 abgenommen und ebenfalls unter dem Ni­ veau des Ladebodens 19 verstaut werden.
In den vorderen Dachquerträger 16 ist schematisch eine Aufwickelrolle 29 für ein in der Fig. 2 lediglich strichliert und ebenfalls schematisch im Bereich des Dachquerträgers 16 eingezeichnetes Stoffdach 13 als Rollverdeck zum wahl­ weisen Öffnen und Verschließen des Dachausschnitts 14 integriert. Das Stoff­ dach 13 ist mit Seitenbereichen 30, 31 über Spriegelenden 7 von das Stoff­ dach 13 verstärkenden Spriegeln 8 in als Führungsnut ausgebildeten Längs­ profilen 32 an den Innenflächen der Dachholme 11, 12 verschiebbar gehalten.
Das Stoffdach 13 ist als Rollverdeck mittels eines nicht dargestellten Wickel­ antriebs der Aufwickelrolle 29 von hinten nach vorne in eine in der Fig. 2 dar­ gestellten Offenstellung aufwickelbar und von vorne nach hinten in eine Ge­ schlossenstellung abwickelbar. Das Stoffdach 13 enthält dazu im hinteren Be­ reich ein flexibles, aufrollbares Heckfenster. Das Stoffdach 13 kann auch in Zwischenstellungen zwischen der Geschlossenstellung und Offenstellung fest­ gelegt werden. Als Wickelantrieb kann ein Kurbeltrieb von Hand und/oder ein Elektromotor vorgesehen sein.
Somit kann der Personenkraftwagen 1 in der Fig. 1 dargestellten Betriebsart bei hochgeklappter Fondsitzlehne 22 und/oder Fondsitzbank 21 entweder in der Geschlossenstellung des Stoffdachs 13 als geschlossene viersitzige Li­ mousine oder in der Offenstellung des Stoffdachs 13 als viersitziges Cabriolet verwendet werden. In der Fig. 2 dargestellten Betriebsart bei umgeklappter Fondsitzlehne 22 und/oder Fondsitzbank 21 und Offenstellung des Stoffdachs 13 sowie ggf. abgesenktem Heckabschlussteil 18 wird eine großflächige Lade­ fläche ausgebildet, die sich vom Heckbereich 17 bis in den Fahrgastraum 20 erstreckt.

Claims (9)

1. Personenkraftwagen mit einer Karosserie bestehend aus
Seitenwänden, die Fahrzeugtüren enthalten,
einem Dach, das zwischen jeweils seitlichen, an der Oberseite der Sei­ tenwände verlaufenden Dachholmen einen mit einem Stoffdach ver­ schließbaren Dachausschnitt enthält, und
mit einem Heckbereich mit einem Ladeboden und einem Heckabschluß­ teil, wobei
sich der Dachausschnitt zwischen den seitlichen Dachholmen bei ste­ henden Seitenwänden von einem vorderen Dachquerträger bis zum Heckbereich erstreckt,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich des vorderen Dachquerträgers (16) eine Aufwickelrolle (29) für das Stoffdach (13) angeordnet ist, so daß das Stoffdach (13) von hinten nach vorne in eine Offenstellung aufwickelbar und von vorne nach hinten in eine Geschlossenstellung abwickelbar ist,
daß die Aufwickelrolle (29) im vorderen Dachquerträger (16) integriert ist, und
daß das Stoffdach (13) mit in Fahrzeugquerrichtung verlaufenden, auf die Aufwickelrolle (29) aufwickelbaren Spriegeln (8) verstärkt ist.
2. Personenkraftwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Stoffdach (13) als Rollverdeck mit Spriegelenden (7) der Spriegeln (8) in Längsprofilen (32) an den Seitenbegrenzungen des Dachaus­ schnitts (14) verschiebbar gehalten ist.
3. Personenkraftwagen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Rollverdeck in Zwischenstellungen zwischen seiner Geschlossen­ stellung und Offenstellung festlegbar ist.
4. Personenkraftwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge­ kennzeichnet, dass die Bewegung des Stoffdachs (13) über einen Wi­ ckelantrieb der Aufwickelrolle (29) und/oder über Spiralkabel erfolgt, die mit dem Stoffdach (13) verbunden sind.
5. Personenkraftwagen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb über wenigstens einen Kurbeltrieb von Hand und/oder über wenigstens einen Motor, bevorzugt einen Elektromotor erfolgt.
6. Personenkraftwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Dachausschnitt (14) und damit das Stoffdach (13) in seiner Geschlossenstellung im Heckbereich (17) nach hinten unten gezogen ist, und das Stoffdach (13) im hinteren Bereich ein flexibles, aufrollbares Heckfenster enthält.
7. Personenkraftwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Heckabschlußteil (18) absenkbar bevorzugt bis zum Ladeboden (19) ausgeführt ist.
8. Personenkraftwagen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Karosserie (2) eine Limousinenform mit einem Stufenheck aufweist und das Heckabschlußteil (18) aus zwei das Stufenheck bildenden Tei­ len (26, 27) besteht, wovon ein erstes etwa senkrechtes Heckabschluß­ teil (26) absenkbar und ein zweites etwa waagrechtes Heckabschlußteil (27) abnehmbar und verstaubar ausgeführt ist.
9. Personenkraftwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Lehne (22) einer Fondsitzbank (21) insgesamt oder Teile davon oder die Lehnen von Fondsitzen unter Bildung einer Ladebodenverlängerung nach vorne umklappbar sind.
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