DE19738281C2 - Personenkraftwagen - Google Patents
PersonenkraftwagenInfo
- Publication number
- DE19738281C2 DE19738281C2 DE1997138281 DE19738281A DE19738281C2 DE 19738281 C2 DE19738281 C2 DE 19738281C2 DE 1997138281 DE1997138281 DE 1997138281 DE 19738281 A DE19738281 A DE 19738281A DE 19738281 C2 DE19738281 C2 DE 19738281C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- roof
- fabric
- passenger car
- car according
- end part
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60J—WINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
- B60J7/00—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
- B60J7/02—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes
- B60J7/06—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with non-rigid element or elements
- B60J7/061—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with non-rigid element or elements sliding and folding
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Body Structure For Vehicles (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Personenkraftwagen nach dem Oberbegriff des An
spruchs 1.
Es sind eine Mehrzahl unterschiedlicher Fahrzeugtypen von Personenkraftwa
gen bekannt, deren Dach ganz oder teilweise zu öffnen ist. Solche Dachöff
nungen sind unter anderem Komfortmerkmale für eine Verbesserung der Be
lüftung und Innenraumausleuchtung und können auch als Ladeöffnung oder
zur Vergrößerung bestehender Ladeöffnungen dienen.
Beim Cabrio-Fahrzeugtyp wird das gesamte Fahrzeugdach als Stoffdach mit
flexibler Heckscheibe oder als Festdach nach hinten geklappt, ohne dass da
bei Seitenwände oder Dachholme stehen bleiben.
Bei einem Fahrzeugtyp mit Schiebedach ist meist ein relativ kleiner Dachaus
schnitt über den Frontsitzen angebracht, der mit einer über eine Handkurbel
oder motorisch in seitlichen Führungen verschiebbaren Metallabdeckung ver
schließbar ist. Es sind auch Ausführungen bekannt, bei denen ein solcher
Dachausschnitt mit einem Faltdach abgedeckt ist, das in seine Offenstellung
von vorne nach hinten zusammengeschoben wird, wobei zwischen den in Füh
rungen verschiebbaren Spriegeln die Stoffbahn in Buchten zusammengefaltet
wird.
Bei einem bekannten Fahrzeugtyp mit Rolldach wird dieses von vorne nach
hinten bis zu einer an der Karosserie festgelegten Stoffbahnquerkante zusam
mengerollt und dort mit einem Riemen gehalten.
Alle diese öffenbaren Dachkonstruktionen haben gewisse Vor- und Nachteile:
beispielsweise ist der Dachbereich bei einem Cabriofahrzeugtyp weit öffenbar,
die dafür erforderliche Mechanik ist jedoch kompliziert und anfällig. Ebenso ist
die Wind- und Wasserdichtheit problematisch und es treten verstärkt Fahrge
räusche auf. Schiebedächer mit Stahlblechabdeckungen sind dagegen stabil
und dicht, sind in der Regel aber nur für relativ kleine Dachausschnitte geeig
net. Falt- und Rolldächer als Stoffdächer sind anfällig, meist unbequem zu
handhaben und in Zwischenöffnungsstellungen meist nicht benutzbar.
Es sind weiter sog. Pick-up-Fahrzeuge bekannt als kleinere Lastkraftwagen mit
Ladepritsche. Diese Pick-up-Fahrzeuge sind oft aus handelsüblichen Perso
nenkraftwagen dadurch hergestellt, dass der Fahrgastraum durch eine Wand
hinter den Frontsitzen verschlossen ist und der dahinterliegende Bereich des
Fahrgastraums bis in Höhe des Kofferraumladebodens entfernt und mit einer
Ladepritsche versehen ist. Damit wird ein kleiner Lastwagen mit geschlosse
nem Führerhaus und den angenehmen Fahreigenschaften eines PKW erhal
ten. Ein solcher Umbau ist jedoch endgültig und ein solches Pick-up-Fahrzeug
lässt sich nicht mit einfachen Mitteln nach Belieben wieder in einen üblichen
Personenkraftwagen zurückverwandeln.
Ein bekanntes Kompaktfahrzeug als Stadtauto (DE 295 11 422 U1) ist im
Heckbereich mit einem kofferartigen, abnehmbaren Karosseriemodul ausge
rüstet, in dem ein Heckabschlussteil, eine Heckscheibe und ggf. ein Faltdach
enthalten sind. Bei mitgeführtem Karosseriemodul kann das Faltdach ganz
oder teilweise wie ein Schiebedach geöffnet oder geschlossen werden, wobei
die Schließrichtung vom heckseitigen Karosseriemodul nach vorne zu einem
vorderen Dachquerträger erfolgt. Wenn das Karosseriemodul insgesamt ent
fernt wird, ergibt sich eine relativ große nach hinten offene Ladefläche auch für
längere Gegenstände. Bei dieser Verwendungsart kann das Karosseriemodul
wegen der Kleinheit dieser Stadtautos praktisch nicht anderweitig mitgeführt
werden. Somit ist diese Verwendungsart ohne mitgeführtes Dach und ohne
Heckabschlussteil nur für einen kleinen Aktionsradius bei stabilem Wetter ge
eignet. Insgesamt stellt eine solche Konstruktion keine praktikable Lösung für
ein universell einsetzbares Gebrauchsfahrzeug dar.
Weiter ist ein Kraftfahrzeug mit einer Schiebetür bekannt (DE 36 25 936 C1),
bei der ein Schiebetürteil von einer oberen Stellung nach unten in den Fahr
zeugkörper versenkbar ist. Diese Schiebetüranordnung ist weder für eine ver
besserte Zuladung gedacht noch geeignet.
Ein gattungsgemäßer Personenkraftwagen ist aus dem Dokument "Peugeot
806 Runabout, Motorboot oder Auto?, in Automobil Revue, 35/1997, 21.08.97,
S. 39" bekannt. Dort ist ein Personenkraftwagen mit einer Karosserie gezeigt,
bestehend aus Seitenwänden, die Fahrzeugtüren enthalten, einem Dach, das
zwischen jeweils seitlichen, an der Oberseite der Seitenwände verlaufenden
Dachholmen einen mit einem Stoffdach verschließbaren Dachausschnitt ent
hält und mit einem Heckbereich mit einem Ladeboden und einem Heckab
schlussteil, wobei sich der Dachausschnitt zwischen den seitlichen Dachhol
men bei stehenden Seitenwänden von einem vorderen Dachquerträger bis
zum Heckbereich erstreckt. Das Stoffdach muss in ungünstiger Weise zum
Öffnen des Dachausschnitts insgesamt abgenommen werden.
Weiter ist in "Kleiner Gelände-Konzeptwagen Jeep-Ecco, in Automobil Revue,
7/1993, 18.02.1993, S. 41" ein Dachausschnitt mit einem bogenförmig gehal
tenen Stoffverdeck abgedeckt. Durch die komplizierte bogenförmige Gestalt
des Stoffverdecks ist dieses nicht für eine Verstauung durch Aufrollen geeig
net. Zudem ist in "Roger GLOOR, Zukunftsautos der 80er Jahre, Pollmann
Meinauto, S. 367, Hallwag Verlag, Bern und Stuttgart, 1991" ein Fahrzeug mit
einem ähnlichen Karosserieaufbau gezeigt, wobei hier der Aufbau des Stoff
daches nicht ersichtlich ist.
Bei einem bekannten Nutzfahrzeug (FR 2 702 425 A1, Fig. 5) ist ein Dachaus
schnitt mit einem Rollstoffdach abgedeckt, wobei die Aufwickelrolle hier hinter
dem Führerhaus oben auf dem Dach frei angebracht ist. Die Anordnung ist hier
schematisch dargestellt, wobei das Stoffdach lediglich aus einer einfachen
Stoffbahn in der Art einer Planenabdeckung besteht. Eine solche einfache
Planenabdeckung ist auf Personenkraftwagen, die mit hoher Geschwindigkeit
fahren, ersichtlich nicht übertragbar. Insbesondere ist hier eine geschlossene
Dachfläche instabil und neigt zum Flattern und zu hohen Windgeräuschen.
Ebenso ist die über dem Führerhaus freiliegende Aufwickelrolle aerodyna
misch und akustisch ungünstig.
Weiter sind Stoffschiebedächer bekannt (DE 195 20 805 C2;
DE 296 02 316 U1), die mit Seitenbereichen, bevorzugt mit Spriegelenden, von
das Stoffdach verstärkenden Spriegeln in Längsprofilen an den Seitenbegren
zungen des Dachausschnitts verschiebbar gehalten sind. Die Spriegelenden
sind hierbei in Längsrichtung über Gelenkteile dergestalt verbunden, dass sich
das Stoffdach als Stoffschiebedach beim Öffnen nach rückwärts geordnet in
Falten legt. Mit einem solchen Stoffdach ist somit eine Aufwicklung auf eine
Wickelrolle nicht möglich.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen gattungsgemäßen Personenkraftwagen so
weiterzubilden, dass dieser mit einem gut funktionsfähigen und einfach hand
habbaren Stoffdach ausrüstbar ist.
Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 ge
löst.
Gemäß Anspruch 1 ist im Bereich des vorderen Dachquerträgers eine Aufwi
ckelrolle für das Stoffdach angeordnet, so dass dieses von hinten nach vorne
in eine Offenstellung aufwickelbar und von vorne nach hinten in eine Geschlos
senstellung abwickelbar ist, wobei die Aufwickelrolle im vorderen Dachquerträ
ger integriert ist und das Stoffdach mit in Fahrzeugquerrichtung verlaufenden,
auf die Aufwickelrolle aufwickelbaren Spriegeln verstärkt ist.
Durch die Anordnung der Aufwickelrolle im vorderen Dachquerträger ist in der
Offenstellung des Stoffdachs der gesamte Dachausschnitt bis zum Heckbe
reich ohne einen störenden Rollenwickel nach oben und hinten für eine Bela
dung offen. Vorteilhaft sind auch Zwischenstellungen mit teilweise geöffnetem
Stoffdach möglich. Durch die Integration der Aufwickelrolle in den vorderen
Dachquerträger wird relativ wenig Bauraum benötigt. Die Stabilität des Stoff
dachs ist durch die Verwendung von in Fahrzeugquerrichtung verlaufenden
Spriegeln vorteilhaft groß. Die Spriegel sind dabei so ausgebildet, dass sie zu
sammen mit der Stoffbahn auf die Aufwickelrolle aufwickelbar sind. Bei einer
zweckmäßigen Vorbombierung der Spriegel nach oben sind diese so flexibel
auszubilden, dass sie zum Aufwickeln gerade ausrichtbar sind.
In einer besonders bevorzugten Ausführung nach Anspruch 2 ist das Stoffdach
als Rollverdeck ausgeführt, dergestalt dass die Seitenbereiche des Stoffdachs
bevorzugt mit Spriegelenden in Längsprofilen des Dachausschnitts verschieb
bar gehalten sind. Dadurch und in Verbindung mit der Aufwickelrolle kann das
Stoffdach gespannt und ohne Falten bewegt und insbesondere gemäß An
spruch 3 auch in Zwischenstellungen mit glatter Außenfläche festgelegt wer
den. Der Windwiderstand und Fahrgeräusche sind damit stark reduziert.
Mit Anspruch 4 werden für eine Bewegung des Stoffdachs ein Wickelantrieb
der Aufwickelrolle und antreibbare Spiralkabel vorgeschlagen, die mit dem
Stoffdach verbunden sind. Je nach Bewegungsrichtung ist dabei für eine ge
spannte Stoffbahn des Stoffdachs ein abgestimmter und gekoppelter Antrieb
bzw. eine Bremsung des Wickelantriebs und/oder des Spiralkabelantriebs er
forderlich. Der oder die Antriebe können nach Anspruch 5 über einen an sich
bekannten Kurbeltrieb von Hand und/oder über wenigstens einen Motor, be
vorzugt einen Elektromotor erfolgen.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform nach Anspruch 6 sind der
Dachauschnitt und damit das Stoffdach in der Geschlossenstellung im Heck
bereich nach hinten unten gezogen, um eine möglichst große freie Ladeöff
nung von hinten oben in der Offenstellung des Stoffdachs zu erhalten. Dabei
soll das Stoffdach im hinteren Bereich ein flexibles, aufrollbares Heckfenster
enthalten.
Ein Heckabschlussteil wird nach Anspruch 7 absenkbar ausgeführt, wobei die
Absenkung bevorzugt so weit erfolgt, dass die Oberkante des Heckabschluss
teils gleich oder unter dem Niveau des Ladebodens liegt. Damit wird eine nach
hinten stufenlose Ladefläche erreicht.
In einer Ausführungsform nach Anspruch 8 weist die Karosserie eine Limousi
nenform mit einem Stufenheck auf, wobei das Heckabschlussteil aus zwei das
Stufenheck bildenden Teilen besteht. Dabei ist ein erstes, etwa senkrechtes
Heckabschlussteil absenkbar und ein zweites, etwa waagrechtes Heckab
schlussteil ist abnehmbar und verstaubar, so dass das gesamte Stufenheck
entfernbar ist. Mit wenig Aufwand lässt sich durch Schließen des Stoffdachs
und Anbringung der Heckabschlussteile wieder eine Umwandlung in eine ge
brauchsfähige, geschlossene Limousine durchführen.
Zweckmäßig werden nach Anspruch 9 in an sich bekannter Weise die Lehne
einer Fondsitzbank insgesamt oder Teile davon oder die Lehnen von Einzel
fondsitzen nach vorne umklappbar ausgeführt. In der umgeklappten Stellung
ist dann der Ladeboden nach vorne bis zu den Frontsitzlehnen verlängerbar.
Andererseits ergibt sich bei nicht umgeklappten Fondlehnen, geöffnetem Stoff
dach und ggf. nicht abgesenktem Heckabschlussteil ein Fahrzeugtyp etwa ent
sprechend einem viersitzigen Cabriofahrzeug.
Anhand einer Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines Personenkraftwagens mit
Rollverdeck, und
Fig. 2 eine schematische Perspektivansicht eines Personenkraftwagens mit
geöffnetem Rollverdeck.
In den Fig. 1 und 2 ist jeweils ein Personenkraftwagen 1 mit Stufenheck dar
gestellt, dessen Karosserie 2 einander gegenüberliegende Seitenwände 3, 4
aufweist, die jeweils eine vordere Fahrzeugtür 5, 6 umfassen. Ferner weist die
Karosserie 2 ein Dach 9 auf, das zwischen jeweils seitlichen, an der Oberseite
der Seitenwände 3, 4 verlaufenden Dachholmen 11, 12 einen Dachausschnitt
14 enthält. Dieser Dachausschnitt 14 erstreckt sich zwischen den seitlichen
Dachholmen 11, 12 von einem vorderen Dachquerträger 16 bis zu einem
Heckabschlussteil 18 eines Heckbereichs 17.
Im Heckbereich 17 des Personenkraftwagens 1 ist ein Ladeboden 19 ausgebil
det, der sich im in der Fig. 1 dargestellten Betriebsart vom Heckabschlussteil
18 waagrecht bis zu einer Fondsitzlehne 22 einer Fondsitzbank 21 in einem
Fahrgastraum 20 erstreckt.
Für die in der Fig. 2 dargestellte Betriebsart ist die Fondsitzlehne 22 und ggf.
die Fondsitzbank 21 nach vorne umgeklappt, so dass der Ladeboden 19 in der
umgeklappten Stellung der Fondsitzlehne 22 und/oder der Fondsitzbank 21
nach vorne bis zu den Frontsitzen 23, 24 verlängerbar ist.
Das das Stufenheck ausbildende Heckabschlussteil 18 des Personenkraftwa
gens 1 ist zweiteilig aus einem senkrechten Heckabschlussteil 26 und einem
waagrechten Heckabschlussteil 27 aufgebaut. Wie dies in der Fig. 1 für das
senkrechte Heckabschlussteil 26 und in der Fig. 2 für das senkrechte und
waagrechte Heckabschlussteil 26, 27 jeweils strichliert eingezeichnet ist, kann
für eine nach hinten stufenlose Ladefläche des Ladebodens 19 das senkrechte
Heckabschlussteil 26 unter das Niveau des Ladebodens 19 abgesenkt und das
waagrechte Heckabschlussteil 27 abgenommen und ebenfalls unter dem Ni
veau des Ladebodens 19 verstaut werden.
In den vorderen Dachquerträger 16 ist schematisch eine Aufwickelrolle 29 für
ein in der Fig. 2 lediglich strichliert und ebenfalls schematisch im Bereich des
Dachquerträgers 16 eingezeichnetes Stoffdach 13 als Rollverdeck zum wahl
weisen Öffnen und Verschließen des Dachausschnitts 14 integriert. Das Stoff
dach 13 ist mit Seitenbereichen 30, 31 über Spriegelenden 7 von das Stoff
dach 13 verstärkenden Spriegeln 8 in als Führungsnut ausgebildeten Längs
profilen 32 an den Innenflächen der Dachholme 11, 12 verschiebbar gehalten.
Das Stoffdach 13 ist als Rollverdeck mittels eines nicht dargestellten Wickel
antriebs der Aufwickelrolle 29 von hinten nach vorne in eine in der Fig. 2 dar
gestellten Offenstellung aufwickelbar und von vorne nach hinten in eine Ge
schlossenstellung abwickelbar. Das Stoffdach 13 enthält dazu im hinteren Be
reich ein flexibles, aufrollbares Heckfenster. Das Stoffdach 13 kann auch in
Zwischenstellungen zwischen der Geschlossenstellung und Offenstellung fest
gelegt werden. Als Wickelantrieb kann ein Kurbeltrieb von Hand und/oder ein
Elektromotor vorgesehen sein.
Somit kann der Personenkraftwagen 1 in der Fig. 1 dargestellten Betriebsart
bei hochgeklappter Fondsitzlehne 22 und/oder Fondsitzbank 21 entweder in
der Geschlossenstellung des Stoffdachs 13 als geschlossene viersitzige Li
mousine oder in der Offenstellung des Stoffdachs 13 als viersitziges Cabriolet
verwendet werden. In der Fig. 2 dargestellten Betriebsart bei umgeklappter
Fondsitzlehne 22 und/oder Fondsitzbank 21 und Offenstellung des Stoffdachs
13 sowie ggf. abgesenktem Heckabschlussteil 18 wird eine großflächige Lade
fläche ausgebildet, die sich vom Heckbereich 17 bis in den Fahrgastraum 20
erstreckt.
Claims (9)
1. Personenkraftwagen mit einer Karosserie bestehend aus
Seitenwänden, die Fahrzeugtüren enthalten,
einem Dach, das zwischen jeweils seitlichen, an der Oberseite der Sei tenwände verlaufenden Dachholmen einen mit einem Stoffdach ver schließbaren Dachausschnitt enthält, und
mit einem Heckbereich mit einem Ladeboden und einem Heckabschluß teil, wobei
sich der Dachausschnitt zwischen den seitlichen Dachholmen bei ste henden Seitenwänden von einem vorderen Dachquerträger bis zum Heckbereich erstreckt,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich des vorderen Dachquerträgers (16) eine Aufwickelrolle (29) für das Stoffdach (13) angeordnet ist, so daß das Stoffdach (13) von hinten nach vorne in eine Offenstellung aufwickelbar und von vorne nach hinten in eine Geschlossenstellung abwickelbar ist,
daß die Aufwickelrolle (29) im vorderen Dachquerträger (16) integriert ist, und
daß das Stoffdach (13) mit in Fahrzeugquerrichtung verlaufenden, auf die Aufwickelrolle (29) aufwickelbaren Spriegeln (8) verstärkt ist.
Seitenwänden, die Fahrzeugtüren enthalten,
einem Dach, das zwischen jeweils seitlichen, an der Oberseite der Sei tenwände verlaufenden Dachholmen einen mit einem Stoffdach ver schließbaren Dachausschnitt enthält, und
mit einem Heckbereich mit einem Ladeboden und einem Heckabschluß teil, wobei
sich der Dachausschnitt zwischen den seitlichen Dachholmen bei ste henden Seitenwänden von einem vorderen Dachquerträger bis zum Heckbereich erstreckt,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich des vorderen Dachquerträgers (16) eine Aufwickelrolle (29) für das Stoffdach (13) angeordnet ist, so daß das Stoffdach (13) von hinten nach vorne in eine Offenstellung aufwickelbar und von vorne nach hinten in eine Geschlossenstellung abwickelbar ist,
daß die Aufwickelrolle (29) im vorderen Dachquerträger (16) integriert ist, und
daß das Stoffdach (13) mit in Fahrzeugquerrichtung verlaufenden, auf die Aufwickelrolle (29) aufwickelbaren Spriegeln (8) verstärkt ist.
2. Personenkraftwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
das Stoffdach (13) als Rollverdeck mit Spriegelenden (7) der Spriegeln
(8) in Längsprofilen (32) an den Seitenbegrenzungen des Dachaus
schnitts (14) verschiebbar gehalten ist.
3. Personenkraftwagen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass
das Rollverdeck in Zwischenstellungen zwischen seiner Geschlossen
stellung und Offenstellung festlegbar ist.
4. Personenkraftwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Bewegung des Stoffdachs (13) über einen Wi
ckelantrieb der Aufwickelrolle (29) und/oder über Spiralkabel erfolgt, die
mit dem Stoffdach (13) verbunden sind.
5. Personenkraftwagen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass
der Antrieb über wenigstens einen Kurbeltrieb von Hand und/oder über
wenigstens einen Motor, bevorzugt einen Elektromotor erfolgt.
6. Personenkraftwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Dachausschnitt (14) und damit das Stoffdach (13)
in seiner Geschlossenstellung im Heckbereich (17) nach hinten unten
gezogen ist, und das Stoffdach (13) im hinteren Bereich ein flexibles,
aufrollbares Heckfenster enthält.
7. Personenkraftwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Heckabschlußteil (18) absenkbar bevorzugt bis
zum Ladeboden (19) ausgeführt ist.
8. Personenkraftwagen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Karosserie (2) eine Limousinenform mit einem Stufenheck aufweist
und das Heckabschlußteil (18) aus zwei das Stufenheck bildenden Tei
len (26, 27) besteht, wovon ein erstes etwa senkrechtes Heckabschluß
teil (26) absenkbar und ein zweites etwa waagrechtes Heckabschlußteil
(27) abnehmbar und verstaubar ausgeführt ist.
9. Personenkraftwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Lehne (22) einer Fondsitzbank (21) insgesamt
oder Teile davon oder die Lehnen von Fondsitzen unter Bildung einer
Ladebodenverlängerung nach vorne umklappbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997138281 DE19738281C2 (de) | 1997-09-02 | 1997-09-02 | Personenkraftwagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997138281 DE19738281C2 (de) | 1997-09-02 | 1997-09-02 | Personenkraftwagen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19738281A1 DE19738281A1 (de) | 1999-03-11 |
| DE19738281C2 true DE19738281C2 (de) | 2001-05-17 |
Family
ID=7840931
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997138281 Expired - Lifetime DE19738281C2 (de) | 1997-09-02 | 1997-09-02 | Personenkraftwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19738281C2 (de) |
Families Citing this family (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2797816B1 (fr) * | 1999-08-24 | 2002-03-08 | Peugeot Citroen Automobiles Sa | Module de recouvrement amovible d'un habitacle de vehicule automobile et vehicule automobile equipe d'un tel module |
| DE10106644B4 (de) * | 2000-02-18 | 2005-03-24 | Webasto Ag | Öffnungsfähiges Fahrzeugdach |
| DE10215966B4 (de) * | 2002-04-11 | 2004-07-08 | Webasto Vehicle Systems International Gmbh | Öffnungsfähiges Fahrzeugdach |
| DE10233029B4 (de) * | 2002-07-20 | 2005-01-05 | Webasto Vehicle Systems International Gmbh | Fahrzeug mit veränderbarem Heckaufbau |
| FR2865163B1 (fr) * | 2004-01-21 | 2007-11-30 | France Design | Vehicule a toit decouvrable et hayon arriere |
| DE102004020007A1 (de) * | 2004-04-21 | 2005-11-10 | Wilhelm Karmann Gmbh | Kraftfahrzeug |
| DE102004048123A1 (de) * | 2004-10-02 | 2006-04-06 | Wilhelm Karmann Gmbh | Dachstruktur für ein zu öffnendes Dachsystem |
| FR2898831A1 (fr) * | 2006-03-24 | 2007-09-28 | Heuliez Sa | Toit a element mobile |
| ITBO20130137A1 (it) * | 2013-03-29 | 2014-09-30 | Ferrari Spa | Automobile con tetto rigido apribile, preferibilmente con quattro posti |
| DE102021113748B4 (de) | 2021-05-27 | 2023-02-09 | Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft | Verdeckanordnung für ein Kraftfahrzeug sowie Kraftfahrzeug |
| DE102021113747B4 (de) | 2021-05-27 | 2023-06-15 | Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft | Verdeckanordnung für ein Kraftfahrzeug sowie Kraftfahrzeug |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3625936C1 (de) * | 1986-07-31 | 1988-01-07 | Bayerische Motoren Werke Ag | Schiebetuer fuer Kraftfahrzeuge,insbesondere Personenkraftwagen |
| FR2702425A3 (fr) * | 1993-03-02 | 1994-09-16 | Hwang Chyi Ming | Pare-soleil multi-usages enroulable automatiquement. |
| DE29511422U1 (de) * | 1995-07-14 | 1996-03-07 | HS Technik und Design Technische Entwicklungen GmbH, 82234 Weßling | Karosseriemodul für ein Kraftfahrzeug |
| DE29602316U1 (de) * | 1996-02-10 | 1997-06-05 | Ed. Scharwächter GmbH & Co. Fahrzeugtechnik, 94491 Hengersberg | Verdeck für Personenkraftwagen mit Fließheck |
| DE19520805C2 (de) * | 1995-06-07 | 1998-01-22 | Webasto Karosseriesysteme | Faltdach |
-
1997
- 1997-09-02 DE DE1997138281 patent/DE19738281C2/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3625936C1 (de) * | 1986-07-31 | 1988-01-07 | Bayerische Motoren Werke Ag | Schiebetuer fuer Kraftfahrzeuge,insbesondere Personenkraftwagen |
| FR2702425A3 (fr) * | 1993-03-02 | 1994-09-16 | Hwang Chyi Ming | Pare-soleil multi-usages enroulable automatiquement. |
| DE19520805C2 (de) * | 1995-06-07 | 1998-01-22 | Webasto Karosseriesysteme | Faltdach |
| DE29511422U1 (de) * | 1995-07-14 | 1996-03-07 | HS Technik und Design Technische Entwicklungen GmbH, 82234 Weßling | Karosseriemodul für ein Kraftfahrzeug |
| DE29602316U1 (de) * | 1996-02-10 | 1997-06-05 | Ed. Scharwächter GmbH & Co. Fahrzeugtechnik, 94491 Hengersberg | Verdeck für Personenkraftwagen mit Fließheck |
Non-Patent Citations (3)
| Title |
|---|
| Kleiner Gelände-Konzeptwagen Jeep-Ecco, in Automobil Revue, 7/1993, 18.02.1993, S. 41 * |
| Peugeot 806 Runabout, Motorboot oder Auto?, in Automobil Revue, 35/1997, 21.08.98, S. 39 * |
| Roger GLOOR, Zukunftsautos der 80er Jahre, Pollmann Meinauto, S. 367, Hallwag Verlag, Bern und Stuttgart, 1991 * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19738281A1 (de) | 1999-03-11 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE10028781B4 (de) | Kraftfahrzeug mit einer umwandelbaren Fahrgastzelle | |
| DE4203229C2 (de) | Fahrzeugdach | |
| DE4203228C2 (de) | Fahrzeugdach | |
| EP1031448A2 (de) | Karosseriestruktur mit beweglichen Deckelelementen | |
| EP0992384B1 (de) | Personenkraftwagen mit einem verschwenkbaren Fliessheckscheibenrahmen | |
| DE19926474B4 (de) | Kraftfahrzeug mit einem absenkbaren Verdeckkasten | |
| DE19913033A1 (de) | Personenkraftwagen mit einem Stoff-Falt-Verdeck und mit einer starren Heckscheibe | |
| DE1580067B2 (de) | Steifes dach fuer kraftfahrzeuge, insbesondere zweisitzige oder solche mit hinteren notsitzen | |
| DE19939954B4 (de) | Faltschiebedachanordnung | |
| DE19738281C2 (de) | Personenkraftwagen | |
| EP1495887A2 (de) | Kraftfahrzeug mit verbesserter Heckfunktionalität | |
| DE10139977C2 (de) | Fahrzeug mit einer verschließbaren Dachöffnung | |
| DE19704570C2 (de) | Kraftwagen mit einem zu öffnenden Verdeck | |
| DE19825651C2 (de) | Kraftwagen mit einem zu öffnenden Verdeck | |
| DE19804990C1 (de) | Cabrioletverdeck für ein Kraftfahrzeug | |
| WO2008061578A1 (de) | Verdecksystem für ein gabriolet-fahrzeug | |
| EP1853447B1 (de) | Kraftfahrzeug mit einem zumindest teilweise beweglichen dach | |
| DE10345122B4 (de) | Steilheckfahrzeug, insbesondere PKW, mit offenem Aufbau | |
| DE19843786B4 (de) | Cabriolet-Fahrzeug | |
| DE10308061A1 (de) | Kraftfahrzeug mit Ladepritsche | |
| DE19738282C2 (de) | Kraftfahrzeug mit variablem Heckabschluß | |
| DE102005024109B3 (de) | Fahrzeug mit einer Fahrgastzelle und einem umwandelbaren Dach/-Heckaufbau | |
| DE19811884B4 (de) | Personenkraftwagen | |
| DE10332944B3 (de) | Kraftfahrzeug | |
| EP1655163B1 (de) | Cabriolet-Fahrzeug mit einem Dachbezug |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8320 | Willingness to grant licenses declared (paragraph 23) | ||
| R120 | Application withdrawn or ip right abandoned |
Effective date: 20130801 |