DE19737178A1 - Druckfester Schaltschrank - Google Patents
Druckfester SchaltschrankInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen druckfesten Schaltschrank, insbe
sondere für Nieder- oder Mittel-Spannungs-Schaltanlagen, mit Wänden,
die in ihren die Kanten des Schaltschranks bildenden Bereichen zur Er
höhung der Druckfestigkeit verstärkt ausgebildet sind.
Schaltschränke dieser Art nehmen im allgemeinen elektrischen Schalt-,
Steuer- und gegebenenfalls Regelgeräte auf und müssen so ausgebildet
sein, daß sie im Falle eines Störlichtbogens und einer dadurch erzeugten
Druckerhöhung nicht beschädigt und insbesondere auch davorstehende
Personen nicht gefährdet werden.
Um eine entsprechende Druckfestigkeit eines Schaltschrankes zu erzielen,
werden diese üblicherweise sehr massiv ausgebildet, insbesondere durch
eine Vielzahl von miteinander verschweißten Profilelementen verstärkt.
Eine solche Ausbildung führt jedoch zum einen zu einem relativ hohen
Gewicht eines Schaltschrankes und ist zum anderen relativ kostspielig, da
die Verstärkungsprofile in separaten Arbeitsgängen individuell an die zu
verstärkenden Stellen angebracht werden müssen.
Eine Aufgabe der Erfindung ist es, einen Schaltschrank der eingangs ge
nannten Art anzugeben, der kostengünstig und einfach herstellbar ist,
wobei gleichzeitig die erforderliche Druckfestigkeit gewährleistet bleibt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß ausgehend von einem Schaltschrank
der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß zumindest an einer Kante
des Schaltschranks ein Versteifungsabschnitt vorgesehen ist, der sich
zumindest entlang eines Teils der Kante erstreckt und mit dem der Kante
des Schaltschranks zugeordnetem freien Ende der Wand des Schalt
schranks über eine Verzahnung in Eingriff ist.
Erfindungsgemäß wird somit die erforderliche Druckfestigkeit des Schalt
schrankes durch ein Ineinandergreifen von unterschiedlichen Abschnitten
des Schaltschrankes erreicht. Die in Form einer Verzahnung ineinander
greifenden Abschnitte des Schaltschrankes sind dabei im Bereich der
Kante des Schaltschrankes ausgebildet, so daß gerade diese sensiblen Be
reiche die erforderliche Verstärkung besitzen. Durch das Ineinandergrei
fen wird ein Verschieben der entsprechenden Abschnitte gegeneinander
verhindert, wodurch eine hohe Steifigkeit der Kanten des Schaltschranks
selbst bei relativ geringer Wandstärke erzielt wird.
Weiterhin ist durch die Eingriffsverbindung über eine Verzahnung der ein
zelnen Abschnitte eine exakte Festlegung der verwendeten Bauteile zuein
ander möglich. Die Herstellung eines erfindungsgemäß ausgebildeten
Schaltschranks kann dadurch sehr leicht automatisiert werden, wodurch
die Kosten sowie die Toleranzen bei der Fertigung reduziert werden kön
nen.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist in dem Ver
steifungsabschnitt eine Vielzahl von insbesondere entlang der Kante des
Schaltschranks angeordneten Öffnungen vorgesehen, wobei an dem freien
Ende der Wand des Schaltschranks eine insbesondere der Anzahl der Öff
nungen entsprechende Vielzahl von Ansätzen vorgesehen ist und die An
sätze jeweils insbesondere im wesentlichen formschlüssig in die Öffnun
gen zur Bildung der Verzahnung eingreifen. Erfindungsgemäß wird somit
eine Steckverbindung geschaffen, die durch die formschlüssige Verbin
dung im wesentlichen spielfrei ausgebildet ist. Mit sehr einfachen Mitteln
wird somit eine wiederholbar exakte Verbindung der einzelnen Kompo
nenten des Schaltschranks und damit die erforderliche Verstärkung des
Schaltschrankes erzielt.
Alternativ oder zusätzlich kann in dem freien Ende der Wand des Schalt
schranks eine Vielzahl von insbesondere entlang der Kante des Schalt
schranks angeordneten Öffnungen vorgesehen sein, wobei an dem Ver
steifungsabschnitt eine insbesondere der Anzahl der Öffnungen entspre
chende Vielzahl von Ansätzen vorgesehen ist und die Ansätze jeweils ins
besondere im wesentlichen formschlüssig in die Öffnungen zur Bildung
der Verzahnung eingreifen. Unabhängig davon, ob die Öffnungen an dem
Versteifungsabschnitt oder an der Wand des Schaltschranks ausgebildet
sind, kann somit in gleicher Weise eine wirkungsvolle Verzahnung zwi
schen dem Versteifungsabschnitt und dem freien Ende der Wand des
Schaltschrankes gebildet werden.
Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist der Verstei
fungsabschnitt als separates Teil ausgebildet. Bevorzugt weist dabei die
Wand des Schaltschranks eine sich im wesentlichen parallel zur Vorder-
oder Rückseite des Schaltschranks erstreckende Abwinklung auf, wobei
die Fortsätze am freien Ende der Abwinklung und der Versteifungsab
schnitt als langgestrecktes Winkelelement ausgebildet sind, in dessen ei
nem längsseitig gelegenen Ende die Öffnungen zur insbesondere im we
sentlichen senkrechten Aufnahme der Verzahnungsansätze ausgebildet
sind, und dessen anderes längsseitig gelegenes Ende mit der Innenseite
der Wand verbunden, insbesondere verschweißt, vernietet oder ver
schraubt ist. Diese Ausbildung ermöglicht es, daß sowohl der Verstei
fungsabschnitt als auch die Wand des Schaltschranks als Stanzteile, bei
spielsweise aus gestanztem Stahlblech, herstellbar sind. Durch einfaches
Biegen der entsprechenden Stanzteile können somit die erfindungsgemäß
ausgebildeten Elemente des Schaltschranks kostengünstig hergestellt
werden.
Es ist jedoch auch möglich, daß der Versteifungsabschnitt durch einen
Bereich der Wand des Schaltschranks gebildet ist. Hierbei kann ebenfalls
die Wand aus einem Stanzteil, beispielsweise aus Stahlblech, hergestellt
sein, wobei das freie Ende der Wand mehrfach so abgewinkelt wird, daß
die beispielsweise am freien Ende der Wand vorgesehenen Ansätze in im
Bereich der Seitenwand vorgesehene Öffnungen einsteckbar sind.
Es ist besonders günstig, die Ansätze als insbesondere zinnenförmige
Fortsätze stirnseitig an dem freien Ende der Wand des Schaltschranks
bzw. an der Längsseite des Verstärkungsabschnittes auszubilden. Diese
Fortsätze können sehr leicht in einem Stanzvorgang hergestellt werden, so
daß eine hohe Genauigkeit, insbesondere bei einer CNC-gesteuerten
Stanzmaschine erzielt werden kann.
Die Verzahnung bildet bevorzugt bezüglich einer insbesondere im wesent
lichen senkrecht zur Vorder- und/oder Rückseite des Schaltschranks hin
gerichteten Bewegung eine Hinterschneidung. Dadurch können Kräfte, die
in die entsprechenden Richtungen wirken, wie sie beispielsweise beim
Auftreten eines Lichtbogens innerhalb des Schaltschranks entstehen,
durch die Hinterschneidung abgefangen werden. Während bei üblichen
Schweißverbindungen diese bei entsprechender Belastung oftmals abge
schert werden und daher im Störfall ein entsprechend ausgebildeter
Schaltschrank undicht werden kann, gewährleisten die erfindungsgemäß
ausgebildeten Hinterschneidungen auch im Störfall eine zuverlässige Ver
bindung. Der Ersatz von Schweißverbindungen durch entsprechende
Hinterschneidungen erhöht somit die Sicherheit eines erfindungsgemäß
ausgebildeten Schaltschranks erheblich.
Bevorzugt sind die Wände des Schaltschranks und/oder der Versteifungs
abschnitt aus plattenförmigem Material, insbesondere aus Stahlblech her
gestellt. Dabei kann das plattenförmige Material eine Dicke von ca. 1 bis
5 mm, insbesondere von 2 bis 4 mm besitzen. Ein erfindungsgemäß aus
gebildeter Schaltschrank kann somit praktisch vollständig aus relativ
dünnem Material hergestellt werden, so daß zum einen das Gewicht des
Schaltschranks deutlich geringer ist als das Gewicht üblicher Schalt
schränke und zum anderen die Einzelelemente, die für die Herstellung des
Schaltschranks benötigt werden, aus dem Material durch beispielsweise
CNC-gesteuerte Stanzvorgänge mit sehr geringen Toleranzen und damit
hoher Qualität wiederholbar hergestellt werden können. Während die aus
dem dünnen Material bestehenden Einzelelemente für sich allein jeweils
relativ instabil sind, entsteht durch die erfindungsgemäßen, als Ab
winklung ausgebildeten Versteifungsabschnitte nach Zusammensetzen
der Elemente eine hohe Stabilität des zusammengebauten Schalt
schranks.
Erfindungsgemäß können sowohl die Seitenwände als auch die Deck- und
die Bodenplatte verstärkt ausgebildet sein. Dabei sind insbesondere an
den vorderen und/oder an den rückseitig gelegenen Kanten des Schalt
schranks Versteifungsabschnitte vorgesehen, da jeweils in diesen Berei
chen die Türen des Schaltschranks angeordnet sind, die insbesondere im
offenen Zustand zur Stabilität des Schaltschranks keinen Beitrag leisten
können.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist an
der Vorder- und/oder an der Rückseite des Schaltschranks jeweils eine
insbesondere zweiflügelige Tür vorgesehen, die zumindest in ihrem Mittel
bereich bzw. in den Mittelbereichen der Türflügeln im wesentlichen unver
stärkt ausgebildet ist. Durch die unverstärkte Ausbildung im Mittelbereich
ist die Tür relativ weich ausgebildet, so daß im Falle eines durch einen
Störlichtbogen auftretenden Druckanstiegs zunächst die Türen nach au
ßen ausgebeult werden. Nach Aufnahme dieser ersten Druckwelle durch
die Flexibilität der Türen, die im wesentlichen über die gesamte Länge der
Türen und damit relativ gleichmäßig über den gesamten Innenraum des
Schaltschranks erfolgt, kann der Druck in üblicher Weise über an der
Deckplatte des Schaltschranks vorgesehene Druckentlastungsklappen ab
gebaut werden.
Um eine Undichtigkeit in den Randbereichen der Türen zu vermeiden,
sind die Türen bzw. Türflügel in ihren Randbereichen bevorzugt verstärkt
ausgebildet.
Die flexible Druckaufnahme wird nach einer bevorzugten Ausführungs
form noch dadurch erhöht, daß eine Verriegelungsvorrichtung vorgesehen
ist, über die die beiden Türflügel miteinander verbindbar sind, daß sich die
beiden einander zugewandten Enden der Türflügel im geschlossenen Zu
stand überlappen und daß die Verriegelungsvorrichtung bei geschlossener
Tür eine begrenzte Auseinanderbewegung der einander zugewandten En
den der Türflügel erlaubt. Durch das in der Verriegelungsvorrichtung vor
gesehene Spiel, das eine begrenzte Auseinanderbewegung der Türflügel im
geschlossenen Zustand erlaubt, werden somit im Falle eines Störlichtbo
gens durch den auftretenden Druck die beiden Türflügel nach außen aus
gebeult und zusätzlich soweit auseinanderbewegt, wie es das Spiel in der
Verriegelungsvorrichtung zuläßt. Dadurch wird die Aufnahmekapazität
des Schaltschranks für die flexible Aufnahme des entstehenden Drucks
weiter erhöht, so daß die Gefahr des Aufplatzens des Schaltschranks
durch die erste Druckwelle verringert wird.
Die Türflügel sind dabei so ausgebildet, daß auch bei einer maximalen
Auseinanderbewegung sich die einander zugewandten Enden der Türflügel
überlappen. Damit ist sichergestellt, daß auch bei einer solchen maxima
len Auseinanderbewegung keine heißen, ionisierten Gase zwischen den
Türflügeln nach außen austreten können.
Grundsätzlich ist eine entsprechende Erhöhung der Druckaufnahmekapa
zität des Schaltschranks auch dann möglich, wenn die Tür des Schalt
schranks einflüglig ausgebildet ist. In diesem Fall greift die Verriegelungs
vorrichtung nicht zwischen zwei Türflügeln, sondern zwischen dem Tür
flügel und einem entsprechend ausgebildeten Türrahmen. Auch hier kann
die Verriegelungsvorrichtung so ausgebildet sein, daß bei verschlossener
Tür eine begrenzte Wegbewegung des freien Endes der Tür von dem Tür
rahmen möglich ist, wobei auch bei einer maximalen Auseinanderbewe
gung von Tür und Türrahmen kein Schlitz zwischen diesen beiden ent
steht, sondern das freie Ende des Türflügels den Türrahmen vollständig
überlappt.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Un
teransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher
beschrieben, in diesen zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht einer aus drei erfindungsgemäß ausgebil
deten Schaltschränken bestehenden Schaltschrankanord
nung,
Fig. 2 eine perspektivische Teilansicht einer Seitenwand und einer
Bodenplatte eines erfindungsgemäß ausgebildeten Schalt
schrankes in zerlegtem Zustand,
Fig. 3 einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäß ausgebildete
Verzahnung,
Fig. 4 die Seitenwand und die Bodenplatte nach Fig. 2 im zusam
mengebauten Zustand,
Fig. 5a-g unterschiedliche Ausführungsformen eines erfindungsgemäß
ausgebildeten Versteifungsabschnittes,
Fig. 6 einen schematischen Querschnitt durch ein erfindungsgemäß
ausgebildetes Versteifungsprofil mit Verzahnung,
Fig. 7 das Versteifungsprofil nach Fig. 6, bei dem die Verzahnung
durch eine Verschweißung ersetzt wurde,
Fig. 8 eine schematische Vorderansicht eines erfindungsgemäß aus
gebildeten Schaltschranks ohne eingehängte Türen,
Fig. 9 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäß ausge
bildeten Verriegelungsvorrichtung bei verriegelter Tür,
Fig. 10 die Verriegelungsvorrichtung nach Fig. 9 bei durch einen
Druckanstieg nach außen ausgebeulten Türen,
Fig. 11 eine schematische Darstellung einer Frontansicht einer
Schaltkammer mit verstärkten Türen und
Fig. 12 einen schematischen Querschnitt durch die verstärkte Tür
nach Fig. 11.
In Fig. 1 sind drei nebeneinander angeordnete Schaltschränke 1, 2, 3
durch nicht dargestellte Schrauben zu einer Schaltzellenanordnung mit
einander verbunden. Die Schaltschränke 1, 2, 3 umfassen jeweils aus
Stahlblech bestehende Seitenwände 4, 5, die zur Bildung der Vorderkan
ten 6, 7 der Schaltschränke 1, 2, 3 nach vorne um 90° abgewinkelt sind.
Jeweils an den freien oberen und unteren Enden der Seitenwände 4, 5
sind ebenfalls aus Stahlblech bestehende Deck- und Bodenplatten 8, 9
angebracht, die zum Bilden der oberen und unteren Vorderkanten 10, 11
der Schaltschränke 1, 2, 3 ebenfalls senkrecht nach vorne abgewinkelt
sind.
Im Bereich der Kanten 6, 7 sind an der Vorderseite der Schaltschränke 1,
2, 3 jeweils Scharniere 12 angebracht, über die aus jeweils zwei Türflü
geln 13, 14 bestehende Türen 15 verschwenkbar an den Seitenwänden 4,
5 gelagert sind.
Während die Schaltschränke 1, 2 jeweils eine Tür 15 an ihrer Vorderseite
besitzen, sind beim Schaltschrank 3 zwei Türen 15 vorgesehen, da dieser
in seinem Inneren zwei voneinander getrennte Zellenabschnitte enthält.
Jeweils an der Vorderseite des Türflügels 14 ist ein Handgriff 18 vorgese
hen, über den jeweils die Türe 15 geöffnet und geschlossen werden kann.
An der Oberseite der Deckplatten 8 ist für jeden Schaltschrank 1, 2, 3 ei
ne Druckentlastungsklappe 16 vorgesehen, die über Scharniere 17 ver
schwenkbar ist.
Die Schaltschränke 1, 2, 3 sind bezüglich der Zeichnungsebene symme
trisch ausgebildet, so daß auch an der Rückseite der Schaltschränke 1, 2,
3 Türen 15 entsprechend den in Fig. 1 dargestellten Türen vorgesehen
sind.
Erfindungsgemäß besitzen die Schaltschränke 1, 2, 3 im Bereich ihrer
Kanten 6, 7 und 10,11 speziell ausgebildete Profile, wie sie in Fig. 2 an
hand der Seitenwand 4 und der Bodenplatte 9 beispielhaft dargestellt
sind.
Wie der Fig. 2 zu entnehmen ist, ist das freie Ende 19 der Seitenwand 4 in
einem rechten Winkel nach innen gebogen, so daß eine Abwinklung 20
gebildet wird.
Im Bereich der Innenseite der Kante 6 ist ein einen Versteifungsab
schnitt 21 bildendes, langgestrecktes Winkelelement 22 vorgesehen, das
aus jeweils 3 rechtwinklig zueinander liegenden Winkelabschnitten 23, 24,
25 besteht. Der zu der Seitenwand 4 hin angeordnete Winkelabschnitt 25
ist an der Innenseite der Seitenwand 4 über nicht dargestellte Punkt
schweißstellen befestigt. Der dem freien Ende 19 der Seitenwand 4 zuge
ordnete Winkelabschnitt 23 umfaßt schlitzförmige Öffnungen 26, die par
allel zur Vorderkante 27 des Winkelelementes 22 und damit parallel zur
Vorderseite der Schaltschränke 1, 2, 3 verlaufen.
Die Öffnungen 26 durchsetzten den Winkelabschnitt 23 des Winkelele
ments 22 vollständig, so daß an dem freien Ende der Abwinklung 20 aus
gebildete, zinnenförmige Fortsätze 28 (siehe Fig. 3) in die Öffnungen 26
eingreifen und diese vollständig durchdringen. Durch die Fortsätze 28 und
die Öffnungen 26 wird somit eine Verzahnung geschaffen, über die das
freie Ende 19 der Seitenwand 4 und das Winkelelement 22 miteinander in
Eingriff stehen.
Im Bereich der Kante 11 der Bodenplatte 9 ist ebenfalls ein einen Ver
steifungsabschnitt 21 bildendes Winkelelement 29 vorgesehen.
Das Winkelelement 29 umfaßt in diesem Fall jedoch nur zwei Winkelab
schnitte 30, 31, die in einem rechten Winkel aufeinander stehen. Das freie
Ende 32 der Bodenplatte 9 ist als Abwinklung 33 ausgebildet, und umfaßt
an seiner Stirnseite wiederum zinnenförmige Fortsätze 28, die in in dem
Winkelabschnitt 30 ausgebildete, schlitzförmige Öffnungen 26 eingreifen
und diese vollständig durchsetzen.
An dem der Bodenplatte 9 zugewandten freien Ende des Winkelabschnit
tes 31 sind ebenfalls zinnenförmige Fortsätze ausgebildet, die in entspre
chende, in der Bodenplatte 9 vorgesehene schlitzförmige Öffnungen ein
greifen.
Wie aus Fig. 3 zu erkennen ist, sind die in die Öffnungen 26 eingreifenden
zinnenförmigen Fortsätze 28 mit diesen Öffnungen bzw. dem um die Öff
nungen 26 herum liegenden Bereich über Schweißraupen 34 verbunden.
Während in Fig. 3 das Eingreifen der zinnenförmigen Fortsätze 28 in die
Öffnungen 26 sowie die Verbindung dieser Elemente unter Bezugnahme
auf die Seitenwand 4 und das Winkelelement 22 dargestellt ist, ist eine
solche Verbindung vorzugsweise auch für die übrigen über Fortsätze 28
und Öffnungen 26 miteinander in Eingriff stehenden Teile, wie beispiels
weise die Bodenplatte 9 und das Winkelelement 29 bzw. die Deckplatte 10
und ein nicht in den Figuren dargestelltes entsprechendes Winkelelement
analog ausgebildet.
Fig. 4 zeigt die in Fig. 2 noch getrennt dargestellten Elemente, bestehend
aus der Seitenwand 4 und dem Winkelelement 22 sowie der Bodenplatte 9
und dem Winkelelement 29, in zusammengesetztem Zustand. Man er
kennt, daß durch einfaches Zusammenstecken dieser Elemente und an
schließendes Verbinden, beispielsweise durch Verschweißen entlang der
Verbindungsstellen 35 auf einfache Weise eine stabile und paßgenaue
Verbindung erreicht wird. Dabei ist von Vorteil, daß sämtliche Elemente
aus beispielsweise Stahlblech durch einen beispielsweise CNC-Stanzvor
gang herstellbar sind, so daß sämtliche Teile in exakten Maßen vorliegen.
Da auch die Abwinklungen in Falzmaschinen sehr exakt erzeugbar sind,
entstehen somit Komponenten mit sehr geringen Toleranzen in ihren Ab
messungen, so daß die erforderliche Paßgenauigkeit für die Steckverbin
dungen problemlos erzielt werden kann.
In Fig. 5 sind unterschiedliche Ausbildungen des Versteifungsabschnit
tes 21 dargestellt, die jeweils zusammen mit dem freien Ende der Seiten
wand 4 ein erfindungsgemäß ausgebildetes Hohlprofil ergeben.
In Fig. 5a ist die Ausbildung des Versteifungsabschnittes 21 dargestellt,
wie sie bereits in den Fig. 2 und 4 gezeigt ist. Der Verstärkungsab
schnitt 21 umfaßt Winkelabschnitte 23, 24, 25, von denen der Winkelab
schnitt 25 über Punktschweißstellen 36 mit der Innenseite der Seiten
wand 4 und über die erfindungsgemäße Verzahnung bestehend aus den
am freien Ende 19 der Seitenwand 4 ausgebildeten Fortsätzen 28 und in
dem Winkelabschnitt 23 ausgebildeten Öffnungen 26 mit dem freien Ende
19 der Seitenwand 4 verbunden ist. Die Punktschweißstellen 36 sind da
bei in Fig. 5 jeweils durch Kreuze angedeutet.
Bei der Ausführung gemäß Fig. 5b umfaßt der Versteifungsabschnitt 21
lediglich Winkelabschnitte 25 und 24, wobei der Winkelabschnitt 25 wie
derum über die Punktschweißstellen 36 mit der Innenseite der Seiten
wand 4 verbunden ist. Das freie Ende 19 der Seitenwand 4 ist in einer
weiteren Abwicklung nach hinten um 90° umgebogen und umfaßt Öff
nungen 26, in die an dem freien Ende des Winkelabschnittes 24 ausgebil
dete Fortsätze 28 eingreifen. Auf diese Weise wird ähnlich zu der Ausbil
dung nach Fig. 5a eine Verzahnung zwischen dem Versteifungsabschnitt
21 und dem freien Ende der Seitenwand 4 geschaffen, die in einer Rich
tung zur Vorder- bzw. zur Rückseite des Schaltschranks hin eine Hinter
schneidung bildet.
Gleiches gilt für die Ausführung nach Fig. 5c, bei der der Versteifungsab
schnitt 21 einen weiteren Winkelabschnitt 37 umfaßt, der sich parallel zu
dem Winkelabschnitt 24 erstreckt. Am freien Ende des Winkelabschnit
tes 37 sind wiederum zinnenförmige Fortsätze 28 ausgebildet, die in die
im freien Ende der Seitenwand 4 ausgebildeten Öffnungen 26 eingreifen.
Dabei ist in diesem Fall das freie Ende der Seitenwand 4 ohne Abwinklung
eben verlaufend ausgebildet.
Während die Versteifungsabschnitte der Ausführungen gemäß den Fig.
5a bis 5c jeweils an einer Seite mit der Seitenwand 4 über Punkt
schweißverbindungen 36 verbunden sind, entfallen diese Punktschweiß
verbindungen bei den Ausführungen nach den Fig. 5d bis 5g.
Bei diesen Ausführungen ist der Versteifungsabschnitt 21 jeweils mit sei
nen beiden Enden mit der Seitenwand 4 über erfindungsgemäße Verzah
nungen, bestehend aus den Fortsätzen 28 und den Öffnungen 26, ver
bunden. Auch hier ist jeweils gewährleistet, daß die Verzahnungen in ei
ner Richtung zur Vorder- bzw. Rückseite des Schaltschranks eine Hinter
schneidung bilden und somit Kräfte, die in diesen Richtungen wirken,
aufnehmen können.
Die Ausbildung gemäß Fig. 5g stellt dabei einen Sonderfall dar, da hier der
Versteifungsabschnitt 21 einstückig mit der Seitenwand 4 ausgebildet ist.
Der Versteifungsabschnitt 21 wird in diesem Fall durch den Bereich der
Seitenwand 4 gebildet, der die Öffnungen 26 umfaßt. Das freie Ende der
Seitenwand 4 ist in drei rechtwinkligen Abwinklungen so umgebogen, daß
die an dem freien Ende 19 ausgebildeten Fortsätze in die Öffnungen 28
eingreifen und durch diese hindurchragen, so daß auch hier eine entspre
chende Hinterschneidung gebildet wird. Bei dieser Ausbildung entfällt
somit zum einen die Herstellung eines separaten Teils als Versteifungsab
schnitt und zum anderen kann die Zeit für den Zusammenbau des
Schaltschranks damit verkürzt werden, da ein Arbeitsschritt eingespart
wird.
In allen Fällen sind die durch die Öffnungen 26 hindurchragenden Fort
sätze jeweils beispielsweise durch die in Fig. 3 dargestellten Schweißrau
pen 34 gesichert.
Die durch die erfindungsgemäße Verzahnung gebildete Hinterschneidung
ist bei Unfällen wesentlich, da durch den im Falle eines Störlichtbogens
entstehenden Druck im Inneren des Schaltschranks die Türen 15 des
Schaltschranks 1, 2, 3 nach vorne ausgebeult werden, wodurch über die
Scharniere 12 eine Kraft in Richtung der Vorderseite und der Rückseite
des Schaltschranks 1, 2, 3 auf die als Verzahnung ausgebildete Verbin
dungsstelle zwischen dem Versteifungsabschnitt 21 und dem freien En
de 19 der Seitenwand 4 wirkt, wie sie durch einen Pfeil 38 in den Fig.
6 und 7 schematisch dargestellt ist.
Ist das Verstärkungsprofil erfindungsgemäß beispielsweise gemäß der
Ausgestaltung nach Fig. 6 ausgebildet, so wird die bei einem Ausbeulen
der Tür 15 nach außen entstehende Kraft 38, wie sie gestrichelt in Fig. 6
dargestellt ist, von der die Hinterschneidung bildenden Verzahnung auf
genommen, so daß keine Undichtigkeit im Schaltschrankgehäuse ent
steht.
Ist hingegen das freie Ende 19 der Seitenwand 4 mit dem Versteifungsab
schnitt 21 über eine Schweißstelle 39 verbunden, wie es in Fig. 7 darge
stellt ist, so kann diese Schweißstelle 39 durch die Kraft 38 im Fall eines
Störlichtimpulses abgeschert werden, wodurch das Versteifungsprofil zer
stört und damit die Stabilität des Schaltschranks reduziert wird.
Um die Größe der auf die Verzahnung wirkenden Kraft möglichst gering zu
halten, sind die Scharniere 12 der Türen 15 möglichst weit außen im Be
reich der Kanten 6, 7 der Schaltschränke 1, 2, 3 angeordnet, da auf diese
Weise der wirksame Hebelarm verringert wird.
Wie der Fig. 8 zu entnehmen ist, umfassen sowohl die Seitenwände 4, 5
als auch die Deckplatte 8 und die Bodenplatte 9 jeweils an ihren Vorder
kanten 6, 7 bzw. 10 und 11 Abwinklungen 20, 33, die zusammen mit den
Versteifungsabschnitten 21 die für die Stabilität erforderlichen Hohlprofile
bilden. Die Abwinklungen 20 und die Versteifungsabschnitte 21 der Sei
tenwände 4, 5 erstrecken sich nicht vollständig bis zum oberen und unte
ren Ende der Seitenwände 4, 5, sondern nur soweit, daß sie beim Zu
sammenstecken der Seitenwände 4, 5 mit den Deck- und Bodenplatten
8, 9 bündig an den Abwinklungen 33 zur Anlage kommen. Nach dem Zu
sammensetzen werden die Seitenwände 4, 5 mit den Deck- und Boden
platten 8, 9 an den Verbindungsstellen 35 verschweißt.
Die oberen Enden 40, 41 der Seitenwände 4, 5 sind gegenüber dem restli
chen Bereichen der Seitenwände 4, 5 zurückgesetzt ausgebildet und wer
den von seitlichen Abwinklungen 42, 43 der Deckplatte 8 übergriffen. Auf
diese Weise wird verhindert, daß Feuchtigkeit von oben in das Innere des
Schaltschranks 1 eindringen kann.
Aus Fig. 9 ist zu erkennen, daß am freien Ende 44 des Türflügels 13 eine
ein U-förmiges Profil bildende Abwinklung 45 ausgebildet ist, wobei die
offene Seite der U-förmigen Abwinklung 45 zur Vorderseite des Türflügels
13 hin gerichtet ist.
In die U-förmige Abwinklung 45 greift eine am freien Ende 46 des Türflü
gels 14 ausgebildete, rechtwinklige Abwinklung 47 ein, so daß sich die
beiden Enden 44, 46 der Türflügel 13, 14 über die Breite der U-förmigen
Abwinklung 45 überlappen.
An den Rückseiten der Türflügel 13, 14 ist eine Verriegelungsvorrich
tung 48 befestigt, die ein einen Verriegelungsbolzen 49 umfassendes Rie
gelelement 50 sowie eine eine langgestreckte Aufnahme 51 für den Verrie
gelungsbolzen 49 umfassende Lasche 52 umfaßt.
Zur Verriegelung der Türflügel 13 und 14 ist der Verriegelungsbolzen 49
über den an der Vorderseite der Tür 15 vorgesehenen Handgriff 18 in die
als Längsaufnehmung ausgebildete Aufnahme 51 einsetzbar, wobei der
Verriegelungsbolzen 49 im normalen Betriebszustand des Schalt
schranks 1 dabei mit Spiel zu dem zum Türflügel 13 hin gelegenen Ende
53 der langgestreckten Aufnahme 51 angeordnet ist.
Tritt im Inneren des Schaltschranks 1 ein Störlichtbogen auf, so werden
die Türflügel 13, 14 aufgrund des entstehenden Druckes nach außen ge
wölbt, wie es in Fig. 10 dargestellt ist. Aufgrund des Spiels zwischen dem
Verriegelungsbolzen 49 und dem Ende 53 der Aufnahme 51 können sich
dabei die Enden 44 und 46 der Türflügel 13 und 14 auseinanderbewegen,
bis der Verriegelungsbolzen 49 an dem Ende 53 der Aufnahme 51 zur
Anlage kommt. Gleichzeitig verschiebt sich dabei die Abwinklung 47 des
Türflügels 14 in der U-förmigen Abwinklung 45 des Türflügels 13 bis die
Abwinklung 47 an dem freien Schenkel 54 der U-förmigen Abwinklung 45
zur Anlage kommt. Somit ist gewährleistet, daß auch bei einem vollständi
gen Ausbeulen der Türflügel 13, 14 sich deren freie Enden 44, 46 über
einen Teilbereich überlappen, so daß keine heißen, ionisierten Gase aus
dem Inneren des Schaltschranks 1 zwischen den beiden Türflügeln 13, 14
hindurch in den Umgebungsbereich austreten können.
In Fig. 11 sind diejenigen Bereiche der Türflügel 13,14 schraffiert gekenn
zeichnet, die verstärkt ausgebildet sind. Bei den Verstärkungsberei
chen 55 handelt es sich ausschließlich um die Randbereiche der Türflügel
13, 14, wodurch gewährleistet wird, daß die Mittenbereiche der Türflügel
13, 14 flexibel ausgebildet sind und ein Ausbauchen, wie es in der Fig. 10
dargestellt ist, ermöglichen, während gleichzeitig aufgrund der verstärkten
Randbereiche zwischen den Türflügeln 13, 14 und den Seitenwänden 4, 5
bzw. der Deckplatte 8 und der Bodenplatte 9 sowie zwischen den Türflü
geln 13, 14 untereinander im Falle eines Druckaufbaus innerhalb des
Schaltschranks 1 keine Öffnungen entstehen, aus denen heiße, ionisierte
Gase austreten können.
Aus Fig. 12 ist zu erkennen, daß die Verstärkungsbereiche 55 durch
streifenförmige, abgewinkelte Bleche 56 gebildet sind, die an der Rückseite
der Türflügel 13 und 14 (in Fig. 12 lediglich für Türflügel 13 dargestellt)
befestigt, insbesondere verschweißt sind. Durch die flächige Verbindung
der streifenförmigen Bleche 56 mit den Türflügeln 13, 14 ist eine hohe
Steifigkeit in den Verstärkungsbereichen 55 gewährleistet, da sich zum
Verbiegen dieser Bereiche die streifenförmigen Bleche 56 und die entspre
chenden Bereiche der Türflügeln 13, 14 gegeneinander verschieben müß
ten.
Im folgenden wird die Herstellung eines erfindungsgemäß ausgebildeten
Schaltschranks 1 näher beschrieben:
Wie bereits erläutert wurde, bestehen alle wesentlichen Komponenten des erfindungsgemäß ausgebildeten Schaltschranks aus plattenförmigem Material, insbesondere aus Stahlblech, so daß diese Einzelkomponenten durch CNC-gesteuerte Stanz-, Fräs- oder Schneidvorgänge mit hoher Wie derholgenauigkeit und sehr geringen Toleranzen hergestellt werden kön nen.
Wie bereits erläutert wurde, bestehen alle wesentlichen Komponenten des erfindungsgemäß ausgebildeten Schaltschranks aus plattenförmigem Material, insbesondere aus Stahlblech, so daß diese Einzelkomponenten durch CNC-gesteuerte Stanz-, Fräs- oder Schneidvorgänge mit hoher Wie derholgenauigkeit und sehr geringen Toleranzen hergestellt werden kön nen.
Zunächst werden die Seitenwände aus einem auf einem Rollentisch lie
genden Stahlblech mit allen benötigten Öffnungen gestanzt. Weiterhin
werden für an die Seitenwand zu befestigende Elemente, wie beispielswei
se die Türscharniere und die Sammelschiene, Zentrierwarzen eingestanzt.
Nach Beendigung des Stanzvorganges werden die erforderlichen Ab
winklungen automatisch umgebogen und anschließend die erforderlichen
Komponenten, wie beispielsweise die Türscharniere und die Sammel
schiene, in ihrer durch die Zentrierwarzen festgelegten jeweiligen Position
mit der Seitenwand verschweißt, vernietet oder verschraubt.
Nachdem das den Versteifungsabschnitt bildende Winkelelement 22 auf
gleiche Weise hergestellt worden ist, wird dies so auf die Seitenwand 4
aufgesetzt, daß die zinnenförmigen Fortsätze 28 in die schlitzförmigen
Öffnungen in der Seitenwand 26 eingreifen, wodurch die Position des
Winkelelements 22 gegenüber der Seitenwand 4 ebenfalls eindeutig fest
gelegt ist. Der Winkelabschnitt 25 wird dann mit der Innenseite der Sei
tenwand 4 durch Punktschweißen verbunden, während die durch die Öff
nungen 26 hindurchragenden Fortsätze mit der Außenseite der Seiten
wand 4 verschweißt werden.
Nach Fertigstellen der Seitenwand 4 werden die Seitenwand 5, die Deck
platte 8 und die Bodenplatte 9 in analoger Weise hergestellt.
Aufgrund der geringen Toleranzen wird eine so hohe Paßgenauigkeit er
zielt, daß die einzelnen Komponenten einfach zusammengesteckt werden
können und über Schweiß- und Schraubverbindungen miteinander ver
bunden werden.
In analoger Weise werden die Türflügel 13, 14 hergestellt, die anschlie
ßend über die Scharniere 12 mit den Seitenwänden 4, 5 verbunden wer
den.
Es können somit eine Vielzahl von Einzelkomponenten vorgefertigt wer
den, die mit beliebigen anderen Einzelkomponenten zu einem Schalt
schrank zusammengebaut werden können. Durch die vereinfachte Her
stellung verringert sich die Bauzeit eines erfindungsgemäß ausgebildeten
Schaltschranks erheblich, so daß die Herstellung eines Schaltschranks
zwischen 8 und 15 Stunden dauert. Aufgrund der geringen Toleranzen
sind die Komponenten einzelner Schaltschränke untereinander aus
tauschbar, so daß beispielsweise eine defekte Tür durch eine Tür eines
anderen Schaltschranks bzw. eine weitere, separat gefertigte Tür ersetzt
werden kann, ohne daß Dichtigkeitsprobleme entstehen.
1
Schaltschrank
2
Schaltschrank
3
Schaltschrank
4
Seitenwände
5
Seitenwände
6
Kanten
7
Kanten
8
Deckplatten
9
Bodenplatten
10
obere Vorderkante
11
untere Vorderkante
12
Scharniere
13
Türflügel
14
Türflügel
15
Türen
16
Druckentlastungsklappen
17
Scharniere
18
Handgriff
19
freies Ende der Seitenwände
4
20
Abwinklung
21
Versteifungsabschnitt
22
Winkelelement
23
Winkelabschnitt
24
Winkelabschnitt
25
Winkelabschnitt
26
schlitzförmige Öffnungen
27
Vorderkante des Winkelelements
22
28
zinnenförmige Fortsätze
29
Winkelelement
30
Winkelabschnitt
31
Winkelabschnitt
32
freies Ende der Bodenplatte
9
33
Abwinklung
34
Schweißraupen
35
Verbindungsstellen
36
Punktschweißstellen
37
Winkelabschnitt
38
Kraft
39
Schweißstelle
40
oberes Ende
41
oberes Ende
42
seitliche Abwinklung
43
seitliche Abwinklung
44
freies Ende des Türflügels
13
45
Abwinklung
46
freies Ende des Türflügels
14
47
Abwinklung
48
Verriegelungsvorrichtung
49
Verriegelungsbolzen
50
Riegelelement
51
Aufnahme
52
Lasche
53
Ende der Aufnahme
51
54
freier Schenkel der Abwinklung
45
55
Verstärkungsbereiche
56
streifenförmiges Verstärkungsblech
Claims (34)
1. Druckfester Schaltschrank, insbesondere für Nieder- oder Mittel
spannungs-Schaltanlagen, mit Wänden (4, 5, 8, 9), die in ihren die
Kanten (6, 7, 10, 11) des Schaltschranks (1, 2, 3) bildenden Berei
chen zur Erhöhung der Druckfestigkeit verstärkt ausgebildet sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest an einer Kante (6, 7, 10, 11) des Schaltschranks
(1, 2, 3) ein Versteifungsabschnitt (21) vorgesehen ist, der sich zu
mindest entlang eines Teils der Kante (6, 7,10, 11) erstreckt und
mit dem der Kante (6, 7, 10, 11) des Schaltschranks (1, 2, 3) zuge
ordneten freien Ende (19, 32) der Wand (4, 5, 8, 9) des Schalt
schranks (1, 2, 3) über eine Verzahnung in Eingriff ist.
2. Druckfester Schaltschrank nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Versteifungsabschnitt (21) eine Vielzahl von insbesonde re entlang der Kante (6, 11) des Schaltschranks (1, 2, 3) angeord neten Öffnungen (26) vorgesehen ist,
daß an dem freien Ende (19, 32) der Wand (4, 5, 9) des Schalt schranks (1, 2, 3) eine insbesondere der Anzahl der Öffnungen (26) entsprechende Vielzahl von Ansätzen (28) vorgesehen ist und
daß die Ansätze (28) jeweils insbesondere im wesentlichen form schlüssig in die Öffnungen (26) zur Bildung der Verzahnung ein greifen.
daß in dem Versteifungsabschnitt (21) eine Vielzahl von insbesonde re entlang der Kante (6, 11) des Schaltschranks (1, 2, 3) angeord neten Öffnungen (26) vorgesehen ist,
daß an dem freien Ende (19, 32) der Wand (4, 5, 9) des Schalt schranks (1, 2, 3) eine insbesondere der Anzahl der Öffnungen (26) entsprechende Vielzahl von Ansätzen (28) vorgesehen ist und
daß die Ansätze (28) jeweils insbesondere im wesentlichen form schlüssig in die Öffnungen (26) zur Bildung der Verzahnung ein greifen.
3. Druckfester Schaltschrank nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet
daß in dem freien Ende (19) der Wand (4) des Schaltschranks (1, 2, 3) eine Vielzahl von insbesondere entlang der Kante (6) des Schaltschranks (1, 2, 3) angeordneten Öffnungen (26) vorgesehen ist,
daß an dem Versteifungsabschnitt (21) eine insbesondere der An zahl der Öffnungen (26) entsprechende Vielzahl von Ansätzen (28) vorgesehen ist und
daß die Ansätze (28) jeweils insbesondere im wesentlichen form schlüssig in die Öffnungen (26) zur Bildung der Verzahnung ein greifen.
daß in dem freien Ende (19) der Wand (4) des Schaltschranks (1, 2, 3) eine Vielzahl von insbesondere entlang der Kante (6) des Schaltschranks (1, 2, 3) angeordneten Öffnungen (26) vorgesehen ist,
daß an dem Versteifungsabschnitt (21) eine insbesondere der An zahl der Öffnungen (26) entsprechende Vielzahl von Ansätzen (28) vorgesehen ist und
daß die Ansätze (28) jeweils insbesondere im wesentlichen form schlüssig in die Öffnungen (26) zur Bildung der Verzahnung ein greifen.
4. Druckfester Schaltschrank nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Öffnungen (26) als insbesondere im wesentlichen parallel
zur Kante (6, 7, 10, 11) des Schaltschranks (1, 2, 3) verlaufende
Längsschlitze ausgebildet sind.
5. Druckfester Schaltschrank nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Versteifungsabschnitt (21) als separates Teil ausgebildet ist.
6. Druckfester Schaltschrank nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Versteifungsabschnitt (21) durch einen Bereich der Wand
(4) des Schaltschranks (1, 2, 3) gebildet ist.
7. Druckfester Schaltschrank nach einem der Ansprüche 2 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ansätze als insbesondere zinnenförmige Fortsätze (28) stirn
seitig an dem freien Ende (19, 32) der Wand (4, 5, 8, 9) des Schalt
schranks (1, 2, 3) bzw. an der Längsseite des Versteifungsab
schnitts (21) ausgebildet sind.
8. Druckfester Schaltschrank nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verzahnung bezüglich einer insbesondere im wesentlichen
senkrecht zur Vorder- und/oder Rückseite des Schaltschranks
(1, 2, 3) hin gerichteten Bewegung eine Hinterschneidung bildet.
9. Druckfester Schaltschrank nach einem der Ansprüche 2 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ansätze (28) mit den Öffnungen (26) verbunden, insbeson
dere verschweißt sind.
10. Druckfester Schaltschrank nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Versteifungsabschnitt (21) und der Endbereich der Wand
(4, 5, 8, 9) des Schaltschranks (1, 2, 3) einen seitlich im wesentli
chen geschlossenen Profilabschnitt bilden.
11. Druckfester Schaltschrank nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Profilabschnitt eine im wesentlichen rechteckige Quer
schnittsform besitzt.
12. Druckfester Schaltschrank nach einem der Ansprüche 2 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wand (4, 5, 8, 9) des Schaltschranks (1, 2, 3) eine sich im wesentlichen parallel zur Vorder- oder Rückseite des Schalt schranks (1, 2, 3) erstreckende Abwinklung (20, 33) aufweist,
daß die Ansätze (28) am freien Ende (19, 32) der Abwinklung (20, 33) ausgebildet sind,
daß der Versteifungsabschnitt (21) als langgestrecktes Winkelele ment (22, 29) ausgebildet ist, in dessen einem längsseitig gelegenen Ende (23, 30) die Öffnungen (26) zur insbesondere im wesentlichen senkrechten Aufnahme der Verzahnungsansätze (28) ausgebildet sind und dessen anderes längsseitig gelegenes Ende (25, 31) mit der Innenseite der Wand (4, 5, 8, 9) verbunden, insbesondere ver schweißt, vernietet oder verschraubt ist.
daß die Wand (4, 5, 8, 9) des Schaltschranks (1, 2, 3) eine sich im wesentlichen parallel zur Vorder- oder Rückseite des Schalt schranks (1, 2, 3) erstreckende Abwinklung (20, 33) aufweist,
daß die Ansätze (28) am freien Ende (19, 32) der Abwinklung (20, 33) ausgebildet sind,
daß der Versteifungsabschnitt (21) als langgestrecktes Winkelele ment (22, 29) ausgebildet ist, in dessen einem längsseitig gelegenen Ende (23, 30) die Öffnungen (26) zur insbesondere im wesentlichen senkrechten Aufnahme der Verzahnungsansätze (28) ausgebildet sind und dessen anderes längsseitig gelegenes Ende (25, 31) mit der Innenseite der Wand (4, 5, 8, 9) verbunden, insbesondere ver schweißt, vernietet oder verschraubt ist.
13. Druckfester Schaltschrank nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wand (4, 5, 8, 9) und der an der Innenseite der Wand
(4, 5, 8, 9) anstehende Bereich (24, 31) des Winkelelements (22, 29)
im wesentlichen senkrecht aufeinander stehen.
14. Druckfester Schaltschrank nach Anspruch 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß der mit der Innenseite der Wand (4, 5) verbundene Bereich des
Winkelelements (22) eine weitere Abwinklung (25) aufweist, die sich
im wesentlichen parallel zur Wand (4, 5) erstreckt und mit dieser
insbesondere durch Punktschweißung verbunden ist.
15. Druckfester Schaltschrank nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wände (4, 5, 8, 9) des Schaltschranks (1, 2, 3) und/oder der
Versteifungsabschnitt (21) aus plattenförmigem Material, insbeson
dere aus Stahlblech hergestellt sind.
16. Druckfester Schaltschrank nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß das plattenförmige Material eine Dicke von ca. 1 bis 5 mm, ins
besondere von 2 bis 4 mm besitzt.
17. Druckfester Schaltschrank nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß an den vorderen und/oder an den rückseitig gelegenen Kanten
(6, 7, 10, 11) des Schaltschrankes (1, 2, 3) Versteifungsabschnitte
(21) vorgesehen sind.
18. Druckfester Schaltschrank nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest eine der Wände durch eine Seitenwand (4, 5) gebildet
wird.
19. Druckfester Schaltschrank nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine der Wände durch eine Bodenplatte (9) gebildet wird.
20. Druckfester Schaltschrank nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine der Wände durch eine Deckenplatte (8) gebildet wird.
21. Druckfester Schaltschrank nach einem der Ansprüche 18 bis 20,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenwände (4, 5) und/oder die Deckenplatte (8) und/oder
die Bodenplatte (9) miteinander verbunden, insbesondere ver
schweißt oder verschraubt sind.
22. Druckfester Schaltschrank nach Anspruch 20 oder 21,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Deckenplatte (8) an ihren seitlichen Enden Abwinklungen
(42) umfaßt, die die Außenseite der Seitenwände (4, 5) übergreifen.
23. Druckfester Schaltschrank nach Anspruch 22,
dadurch gekennzeichnet,
daß der von der Deckenplatte (8) übergriffene Bereich (40) der Sei
tenwände (4, 5) gegenüber dem übrigen Bereich der Seitenwände
(4, 5) nach innen zurückversetzt ausgebildet ist.
24. Druckfester Schaltschrank nach einem der Ansprüche 18 bis 23,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenwände (4, 5) und/oder die Deckenplatte (8) und/oder
die Bodenplatte (9) als Stanzteile ausgebildet sind.
25. Druckfester Schaltschrank nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß an der Vorder- und/oder an der Rückseite des Schaltschranks
(1, 2, 3) jeweils eine insbesondere zweiflügelige Tür (15) vorgesehen
ist, die zumindest in ihrem Mittelbereich bzw. in den Mittelbereichen
der Türflügel (13, 14) im wesentlichen unverstärkt ausgebildet ist.
26. Druckfester Schaltschrank nach Anspruch 25,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Tür (15) bzw. die Türflügel (13, 14) in ihren Randbereichen
(55) verstärkt ausgebildet ist bzw. sind.
27. Druckfester Schaltschrank nach Anspruch 25 oder 26,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Verriegelungsvorrichtung (48) vorgesehen ist, über die die beiden Türflügel (13, 14) miteinander verbindbar sind,
daß sich die beiden einander zugewandten Enden (44, 46) der Tür flügel (13, 14) im geschlossenen Zustand überlappen
und daß die Verriegelungsvorrichtung (48) bei verschlossener Tür (15) eine begrenzte Auseinanderbewegung der einander zugewand ten Enden (44, 46) der Türflügel (13, 14) erlaubt.
daß eine Verriegelungsvorrichtung (48) vorgesehen ist, über die die beiden Türflügel (13, 14) miteinander verbindbar sind,
daß sich die beiden einander zugewandten Enden (44, 46) der Tür flügel (13, 14) im geschlossenen Zustand überlappen
und daß die Verriegelungsvorrichtung (48) bei verschlossener Tür (15) eine begrenzte Auseinanderbewegung der einander zugewand ten Enden (44, 46) der Türflügel (13, 14) erlaubt.
28. Druckfester Schaltschrank nach Anspruch 27,
dadurch gekennzeichnet,
daß auch bei einer maximalen Auseinanderbewegung der Türflügel
(13, 14) sich deren einander zugewandten Enden (44, 46) überlap
pen.
29. Druckfester Schaltschrank nach Anspruch 27 oder 28,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verriegelungsvorrichtung (48) ein Riegelelement (50) sowie eine Aufnahme (51) für das Riegelelement (50) umfaßt und
daß die Aufnahme (51) eine sich im wesentlichen parallel zur Vor der- bzw. Rückseite des Schaltschranks (1, 2, 3) erstreckende, lang gestreckte Form besitzt, wobei durch die Länge der Aufnahme (51) die maximale Auseinanderbewegung der Türflügel (13, 14) bestimmt ist.
daß die Verriegelungsvorrichtung (48) ein Riegelelement (50) sowie eine Aufnahme (51) für das Riegelelement (50) umfaßt und
daß die Aufnahme (51) eine sich im wesentlichen parallel zur Vor der- bzw. Rückseite des Schaltschranks (1, 2, 3) erstreckende, lang gestreckte Form besitzt, wobei durch die Länge der Aufnahme (51) die maximale Auseinanderbewegung der Türflügel (13, 14) bestimmt ist.
30. Druckfester Schaltschrank nach einem der Ansprüche 25 bis 29,
dadurch gekennzeichnet,
daß an der Außenseite des freien Endes (44) des einen Türflügels
(13) eine sich insbesondere im wesentlichen über die gesamte Höhe
dieses Türflügels (13) erstreckende Vertiefung (45) ausgebildet ist, in
die bei geschlossener Tür (15) ein an dem freien Ende (46) des ande
ren Türflügels (14) vorgesehener, sich insbesondere im wesentlichen
über die gesamte Höhe dieses Türflügels (14) erstreckender Fortsatz
(47) eingreift.
31. Druckfester Schaltschrank nach Anspruch 30,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vertiefung und/oder der Fortsatz als insbesondere recht
winklige Abwinklungen (45, 47) ausgebildet sind.
32. Druckfester Schaltschrank nach Anspruch 30 oder 31,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vertiefung als eine zur Vorderseite des Türflügels (13) offe
ne, ein U-förmiges Profil besitzende Abwinklung (45) ausgebildet ist.
33. Druckfester Schaltschrank nach einem der Ansprüche 25 bis 32,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Tür (15) bzw. die Türflügel (13, 14) über Scharniere (12) an
dem Schaltschrank (1, 2, 3) verschwenkbar gelagert ist bzw. sind,
wobei die Scharnierbolzen an der Vorder- bzw. Rückseite des
Schaltschranks (1, 2, 3) nahe an der jeweiligen verstärkten Außen
kante (6, 7) des Schaltschranks (1, 2, 3) befestigt, insbesondere an
geschweißt sind.
34. Druckfester Schaltschrank nach einem der Ansprüche 20 bis 33,
dadurch gekennzeichnet,
daß insbesondere in der Deckenplatte (8) des Schaltschranks
(1, 2, 3) eine bzw. mehrere Druckentlastungsklappen (16) vorgese
hen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997137178 DE19737178A1 (de) | 1997-08-26 | 1997-08-26 | Druckfester Schaltschrank |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997137178 DE19737178A1 (de) | 1997-08-26 | 1997-08-26 | Druckfester Schaltschrank |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19737178A1 true DE19737178A1 (de) | 1999-03-04 |
Family
ID=7840231
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997137178 Withdrawn DE19737178A1 (de) | 1997-08-26 | 1997-08-26 | Druckfester Schaltschrank |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19737178A1 (de) |
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1997
- 1997-08-26 DE DE1997137178 patent/DE19737178A1/de not_active Withdrawn
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