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DE19737738A1 - Verschwenkbarer Handbremshebel für ein Kraftfahrzeug - Google Patents

Verschwenkbarer Handbremshebel für ein Kraftfahrzeug

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Publication number
DE19737738A1
DE19737738A1 DE1997137738 DE19737738A DE19737738A1 DE 19737738 A1 DE19737738 A1 DE 19737738A1 DE 1997137738 DE1997137738 DE 1997137738 DE 19737738 A DE19737738 A DE 19737738A DE 19737738 A1 DE19737738 A1 DE 19737738A1
Authority
DE
Germany
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hand brake
brake lever
lever according
locking device
handle part
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE1997137738
Other languages
English (en)
Inventor
Odysseus Andronis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Volkswagen AG
Original Assignee
Volkswagen AG
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Publication date
Application filed by Volkswagen AG filed Critical Volkswagen AG
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Publication of DE19737738A1 publication Critical patent/DE19737738A1/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T7/00Brake-action initiating means
    • B60T7/02Brake-action initiating means for personal initiation
    • B60T7/08Brake-action initiating means for personal initiation hand actuated
    • B60T7/10Disposition of hand control
    • B60T7/102Disposition of hand control by means of a tilting lever
    • B60T7/104Disposition of hand control by means of a tilting lever with a locking mechanism
    • B60T7/105Disposition of hand control by means of a tilting lever with a locking mechanism the lock being released by means of a push button

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Elements And Transmission Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen verschwenkbaren Handbremshebel für ein Kraftfahrzeug, um­ fassend eine Befestigungseinrichtung für ein Bremsseil, einen an einem Ende angeordneten Griffteil, eine Arretiereinrichtung zum Arretieren des Handbremshebels in unterschiedlichen Schwenkstellungen gegen über dem Kraftfahrzeug und eine Entriegelungeinrichtung zum Lösen der Arretiereinrichtung.
Bei vielen auf dem Markt befindlichen Personen- oder Lastkraftwagen bestehen die Hand­ bremshebel aus einem mit Kunststoff verkleideten U-förmig gebogenen Stahlblech, das zu einem zweiarmigen Hebel geformt ist, entlang dessen Schwenkachse ein Schwenklager vorgesehen ist. Der kürzere Hebelarm trägt die Befestigungseinrichtung für das Bremsseil, die zum Beispiel aus einem durch die Schenkel des U-Profils und ein endseitiges Auge des Bremsseils verlaufenden Haltebolzen besteht, während der längere Arm häufig etwas abge­ knickt ist und an seinem Ende den Griffteil trägt. Die Arretiereinrichtung besteht gewöhnlich aus einer Sperrklinke, die beim Anziehen der Handbremse durch Verschwenken des Hand­ bremshebels mit den Zähnen eines fahrzeugfesten Zahnsegments in Eingriff tritt und den Handbremshebel nach dem Anziehen der Handbremse blockiert, und die zum Lösen der Handbremse zumeist durch einen am Stirnende des Griffteils angeordneten und über ein Gestänge mit der Sperrklinke verbundenen Betätigungsknopf entriegelt, d. h. aus ihrer zwischen die Zähne des Zahnsegments eingreifenden Stellung ausgerückt werden kann.
Die bekannten Handbremshebel weisen ein verhältnismäßig großes Gewicht auf, zum einen, weil sie aus Stabilitätsgründen aus relativ dickem Stahlblech hergestellt sind und zum anderen, weil sich das verbindende Gestänge zwischen der Sperrklinke und dem Betäti­ gungsknopf oder einem Betätigungshebel der Entriegelungseinrichtung, wie beispielsweise in der DE OS 28 40 802 offenbart, über die gesamte Länge des Handbremshebels erstreckt und aus Stabilitätsgründen ebenfalls nicht zu dünn dimensioniert werden kann.
Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Handbremshebel der eingangs genannten Art konstruktiv dahingehend zu verbessern, daß eine Gewichts­ reduzierung möglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Entriegelungseinrichtung ein flexibles Betätigungselement umfaßt, das auf einem Teil seiner Länge aus einer geraden Konfiguration auslenkbar ist, wobei in seiner Längsrichtung eine Zugkraft auf einen Teil der Arretiereinrichtung ausgeübt wird. Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, zum einen die Arretiereinrichtung statt durch eine Druckkraft, wie bei den Entriegelungseinrichtungen der meisten im Handel befindlichen Handbremshebel von Personen- und Lastkraftwagen, durch eine Zug kraft zu lösen, die durch ein flexibles Element, wie beispielsweise ein biegsames Seil oder Band, übertragen werden kann. Zum anderen ist vorgesehen, dieses flexible Element neben der Kraftübertragung gleichzeitig zur Betätigung zu nutzen, indem quer zu seiner Längsrichtung eine Zugkraft darauf aufgebracht wird. Diese Druckkraft erzeugt zwei in Längsrichtung des flexiblen Elements wirkende Kraftvektoren, von denen einer als Zug­ kraft durch das flexible Element bis zur Arretiereinrichtung übertragen wird, während durch die Auslenkung des flexiblen Elements eine Translationsbewegung seines mit dem Teil der Arretiereinrichtung verbundenen Endes weg von der Arretiereinrichtung bewirkt wird, die zum Lösen der Arretiereinrichtung ausgenutzt werden kann.
Da die beiden Funktionen Betätigung und Kraftübertragung von einem einzigen Element erfüllt werden können, kann durch die erfindungsgemäßen Merkmale neben einer Gewichts­ einsparung auch die Anzahl der für den Handbremshebel erforderlichen Teile und damit dessen Montageaufwand verringert werden.
Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß sich das zweckmäßig als leichtes, biegsames Seil oder Band ausgebildete Betätigungselement über eine Mulde auf der Unterseite des Griffteils erstreckt, so daß es mit einem oder mehreren Fingern in die Mulde gedrückt werden kann, sobald der Griffteil mit der Hand erfaßt und, wie bei bekannten Handbremshebeln üblich, zweckmäßig zur Verminderung der Reibkräfte geringfügig nach oben geschwenkt worden ist.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung umfaßt die Arretierein­ richtung eine Sperrklinke, die zweckmäßig verschwenkbar oder verschiebbar auf dem Handbremshebel gelagert ist und bei angezogener Handbremse durch Federkraft im Eingriff mit einem kraftfahrzeugfesten Zahnsegment gehalten wird, wobei die Federkraft gleichzeitig dazu dient, bei gelöster Handbremse bzw. bei angezogener Handbremse in der Eingriffs­ stellung der Sperrklinke das Betätigungselement über der Mulde straff, d. h. in seiner geraden Konfiguration, zu halten.
Eine weitere, besonders bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung oder selbständig patent­ begründende alternative Lösung der zugrundeliegenden Aufgabe sieht vor, daß ein die Arretiereinrichtung und die Entriegelungseinrichtung tragender Körper des Handbrems­ hebels von einem Abschnitt eines vorzugsweise aus Leichtmetall bestehenden Strangpreß­ profils gebildet wird, der parallel zu einer Längsrichtung des Handbremshebels vom Profil abgetrennt worden ist, so daß der Handbremshebel im vertikalen Schnitt quer zu seiner Längsrichtung einen im wesentlichen gleichbleibenden Querschnitt aufweist. Ein derartiger Handbremshebel eignet sich besonders gut zur Anbringung eines als Band ausgebildeten flexiblen Betätigungselements, da seine Unterseite am Griffteil leicht zu einer Mulde geformt werden kann, über die sich das gestraffte Band erstreckt.
Durch die Herstellung des Handbremshebels durch Abtrennen von einem entsprechend geformten Leichtmetall-Strangpreßprofil ist es darüberhinaus möglich, das Gewicht des Handbremshebels ohne Beeinträchtigung seiner Festigkeit erheblich zu vermindern. Gleichzeitig können gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung beim Strangpressen Bolzenaufnahmeöffnungen in das Strangpreßprofil eingeformt werden, welche zur Aufnahme eines zylindrischen Schwenkbolzens eines Schwenklagers des Handbremshebels und/oder von Haltebolzen dienen, wie beispielsweise Haltebolzen einer Zugfeder der Arretiereinrichtung oder für ein von der Arretiereinrichtung abgewandtes Ende des Betätigungselements, wenn dieses als flexibles Band ausgebildet ist.
Im folgenden wird die Erfindung anhand zweier in der Zeichnung dargestellter Ausführungs­ beispiele näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines besonders bevorzugten erfindungsgemäßen Handbremshebels, dessen Körper aus einem Abschnitt eines Strangpreßprofils besteht;
Fig. 2 eine teilweise weggebrochene Seitenansicht eines weiteren erfindungsgemäßen Handbremshebels, der eine Abwandlung eines herkömmlichen Handbremshebels aus gebogenem Stahlblech ist;
Fig. 3 einen Schnitt durch den Handbremshebel aus Fig. 2 entlang der Linie III-III.
Der in Fig. 1 dargestellte Handbremshebel 2 für einen Pkw besteht im wesentlichen aus einem als zweiarmiger Hebel mit einem kürzeren und einem längeren Hebelarm 4 bzw. 6 ausgebildeten Körper 8, einem zwischen den Hebelarmen 4, 6 entlang einer Schwenkachse 10 angeordneten Schwenklagerteil 12, der zusammen mit einem kraftfahrzeugseitigen Schwenklagerteil (nicht dargestellt) ein Schwenklager für den Handbremshebel 2 bildet, einem am Ende des längeren Hebelarms 6 in großem Abstand von der Schwenkachse 10 ausgebildeten Griffteil 14, einer auf dem kürzeren Hebelarm 4 in geringem Abstand von der Schwenkachse 10 angeordneten Befestigungseinrichtung 16 für ein Bremsseil (nicht dar­ gestellt), einer Arretiereinrichtung 18 zum Arretieren des Handbremshebels 2 in unter­ schiedlichen Schwenkstellungen gegenüber einem Mitteltunnel des Pkw, sowie einer Entriegelungeinrichtung 20 zum Lösen der Arretiereinrichtung 18.
Der Körper 8 des Handbremshebels 2 besteht aus einem schmalen Abschnitt eines Leicht­ metallstrangpreßprofils, der unter Ausbildung der beiden entgegengesetzten vertikalen Breitseiten des Handbremshebels 2 senkrecht zu einer Längsachse des Profils durch zwei parallele Trennschnitte abgetrennt worden ist, so daß der Handbremshebel 2 über seine gesamte Länge eine konstante Breite und in Richtung seiner Breite einen gleichbleibenden Querschnitt aufweist. Der Profilabschnitt besitzt einen im wesentlichen L-förmigen Umriß, wobei die Schwenkachse 10 nahe dem Ende des kürzeren Schenkels 24 angeordnet ist, während der Griffteil 14 das Ende des längeren Schenkels 26 bildet. Der Profilabschnitt wird von einer durchgehenden Außenwand 22 begrenzt, die durch zickzackförmig im Inneren des Profilabschnitts angeordnete schräge Verstärkungsstege 28 versteift ist, so daß von jeweils zwei benachbarten Verstärkungsstegen 28 und einem Teil der Außenwand 22 im Querschnitt etwa dreieckige Öffnungen begrenzt werden.
Entlang eines großen Teils des längeren Schenkels 26 des L-Profils ist die Außenwand 22 im wesentlichen eben ausgebildet, wobei die auf der Ober- bzw. Unterseite angeordneten Abschnitte einen etwa konstanten Abstand aufweisen. Im Bereich des Griffteils 14 am hinteren Ende des Schenkels 26 ist die Außenwand 22 auf der Oberseite leicht nach unten gekrümmt, während sie auf der Unterseite konkav nach oben gebogen und zu einer Mulde 30 geformt ist. Hinter der Mulde 30 steht die Außenwand 22 in Verlängerung der Oberseite und der Unterseite jeweils als Vorsprung 32 nach hinten über, wobei die beiden Vorsprünge eine nach hinten offene schlitzförmige Öffnung 34 begrenzen, die an ihrem vorderen Ende zylindrisch erweitert ist.
Der am Handbremshebel 2 ausgebildete Schwenklagerteil 12 besteht aus einer an einem Kreuzungspunkt von vier Verstärkungsstegen 28 im Inneren des kürzeren Schenkels 24 in das Strangpreßprofil eingeformten zylindrischen Durchtrittsöffnung 38 für einen Schwenk­ bolzen, der zusammen mit einer Schwenkbolzenhalterung den kraftfahrzeugseitigen Teil (nicht dargestellt) des Schwenklagers bildet und bei der Montage des Handbremshebels 2 von einer Seite aus durch die Durchtrittsöffnung 38 geschoben wird.
Die am Ende des kürzeren Schenkels 24 des L-Profils ausgebildete Befestigungseinrichtung 16 für das Bremsseil besteht im wesentlichen aus einer vom Profil umschlossenen zylin­ drischen Aufnahmeöffnung 40 für einen Haltebolzen (nicht dargestellt), deren Wände in der vertikalen Längsmittelebene des Handbremshebels 2 durch eine eingefräste Schlitzöffnung unterbrochen sind, so daß der in die Aufnahmeöffnung 40 eingeführte Haltebolzen durch ein am Ende des Bremsseils ausgebildetes und in die Schlitzöffnung eingeführtes Auge hindurchgeschoben werden kann.
Die Arretiereinrichtung 18 besteht im wesentlichen aus einer auf der Unterseite des längeren Schenkels 26 des L-Profils schwenkbar angebrachten Sperrklinke 42, die mit einem starr auf einer kraftfahrzeugfesten Halterung 44 montierten Zahnsegment 46 im Eingriff steht, sowie einer Zugfeder 48, welche die Sperrklinke 42 bei angezogener Handbremse im Eingriff mit dem Zahnsegment 46 hält, indem sie eine Spitze 50 der Sperrklinke 42 in eine Aussparung zwischen zwei benachbarten Zähnen 52 des Zahnsegments 46 zieht.
Die Sperrklinke 42 wird ebenso wie das eine Ende der Zugfeder 48 von einem Haltebolzen 54 bzw. 56 gehalten, der in eine eingeformte zylindrische Aufnahmeöffnung in einem nach unten über die untere Außenwand überstehenden Vorsprung 62 bzw. 64 eingesetzt ist. Wie bei der Befestigungseinrichtung 16 für das Bremsseil (vgl. Fig. 2) sind die Wände der Auf­ nahmeöffnungen in der vertikalen Längsmittelebene des Handbremshebels 2 durch einge­ fräste Schlitzöffnungen unterbrochen, so daß die Haltebolzen 54, 56 beim Einsetzen in die Aufnahmeöffnungen durch eine Lagerbohrung am oberen Ende der Sperrklinke 42 bzw. durch das zu einem Auge gebogene obere Ende der Zugfeder 48 hindurchgeschoben werden können. Das untere Ende der Zugfeder 48 ist in eine Querbohrung 66 der Sperr­ klinke 42 eingehängt, so daß die Sperrklinke 42 durch die Feder 48 vom Griffteil 14 weg nach vorne gezogen wird.
Die Entriegelungseinrichtung 20 besteht im wesentlichen aus einem biegsamen, dehnungs­ armen Gewebeband 68 mit einer der Breite des Handbremshebels 2 entsprechenden Breite, das sich auf der Unterseite des Handbremshebels 2 nach hinten bis zum hinteren Ende des Griffteils 14 erstreckt. Das vordere Ende des Gewebebandes 68 ist mit einem Haken 70 versehen, der eine Bohrung 72 nahe dem hinteren Rand der Sperrklinke 42 durchsetzt, während das hintere Ende des Gewebebandes 68 nach oben umgelenkt und in der schlitz­ förmigen Öffnung 34 am Ende des Griffteils 14 lösbar befestigt ist. Zur Befestigung ist ein Haltebolzen 74 durch das zu einem Auge umgenähte und bis zur zylindrischen Erweiterung in die schlitzförmige Öffnung 34 eingeführte Gewebeband 68 hindurch in die zylindrische Erweiterung der schlitzförmigen Öffnung 34 eingesetzt.
Das Gewebeband 68 liegt zumindest im Bereich des Griffteils 14 gegen die Unterseite des Handbremshebels 2 an, wobei es sich über die Mulde 30 erstreckt und sowohl bei gelöster und angezogener Handbremse von der die Sperrklinke 42 nach vorne ziehenden Zugfeder 48 zwischen dem vorderen und hinteren Rand der Mulde straff, d. h. in einer geraden Kon­ figuration gehalten wird.
Das flexible Gewebeband 68, das auf der Unterseite mit einer Riffelung oder dergleichen versehen sein kann, läßt sich durch eine im Bereich der Mulde 30 auf seine Unterseite ausgeübte Druckkraft in die Mulde 30 hineindrücken und dabei in diesem Bereich in eine gebogene Konfiguration auslenken, in der die Länge des zwischen den Rändern der Mulde 30 angeordneten Gewebebandabschnitts länger ist, wodurch sein vorderes, mit der Sperr­ klinke 42 verbundenes Ende nach hinten gezogen und die Spitze 50 der Sperrklinke 42 entgegen der Kraft der Zugfeder aus dem Eingriff mit dem Zahnsegments 46 bewegt wird. Das Hineindrücken des Gewebebandes 68 in die Mulde 26 erfolgt mit den Fingerspitzen, nachdem der Handbremshebel 2 am Griffteil 14 ergriffen und leicht nach oben gezogen worden ist, um die Reibung zwischen der Spitze 50 der Sperrklinke 42 und den Zähnen 52 des Zahnsegments 46 zu verringern. Wird der Druck auf das Gewebeband 68 nach dem Ausrasten der Sperrklinke 42 und dem Verschwenken des Handbremshebels 2 entlastet, so wird das Gewebeband 68 von der Zugfeder 48 erneut gestrafft, wenn diese die Sperrklinke 42 mit dem Zahnsegment 46 zum Eingriff bringt.
Die beiden in der Zeichnung offen dargestellten vertikalen Breitseiten des Handbremshebels werden durch passende Leichtmetall- oder Kunststoffblenden (nicht dargestellt) verschlos­ sen, die auf den Körper 8 aufgeclipst werden. Im Falle einer Verwendung von Kunststoff­ blenden können diese ganz oder teilweise transparent ausgebildet sein, um den konstruk­ tiven Aufbau des Körpers 8 sichtbar zu machen. Auf der Innenseite einer oder beider Blenden können darüberhinaus im Bereich des Griffteils 14 Beleuchtungskörper, wie beispielsweise LEDs, vorgesehen sein, welche das Ergreifen des Handbremshebels im Dunkeln erleichtern und zweckmäßig über ein im Bereich der Schwenkachse herausge­ führtes Kabel mit dem Bordnetz des Pkw verbunden sind.
Im Unterschied zu dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel weist der in den Fig. 2 und 3 teilweise dargestellte Handbremshebel 2 einen konventionell aus U- förmig gebogenem Stahlblech hergestellten Körper 8 auf. An Stelle eines Gewebebandes 68 umfaßt die Entriegelungseinrichtung 16 ein Zugseil 80, das wie bei dem zuvor beschrie­ benen Ausführungsbeispiel von einer auf die Sperrklinke einwirkenden Zugfeder straff gehalten wird.
Das Zugseil 80 erstreckt sich im Inneren des zum U-Profil gebogenen Körpers 8 vom hinte­ ren Ende des Griffteils 14 bis zur Sperrklinke, wobei es im Bereich des Griffteils 14 in der Nähe der parallelen Unterkanten 82 des Körpers 8 verläuft, so daß es eine in dessen Schenkeln 84 ausgesparte, nach unten offene halbkreisförmige Fingermulde 86 in der Nähe der Unterkanten 82 geradlinig durchquert.
Zwei durch die Schenkel 84 hindurch in den Griffteil 14 eingesetzte Auflagerbolzen 88, 90 halten das Zugseil 80 vor und hinter der Fingermulde 86 in seiner Lage fest, so daß es nicht über eine größere Länge nach oben in den Griffteil 14 hinein ausweichen kann. Dadurch läßt sich das Zugseil 80 bei gleicher Druckkraft weiter ausgelenken bzw. in seiner Längsrichtung um ein größeres Maß bewegen. Das Ende des Zugseils 80 ist zu einem Auge geformt und wird von einem die Schenkel 84 des U-Profils durchsetzenden Befestigungsbolzen 92 gehalten.
Der Griffteil 14 ist mit einer aufgeschobenen Kunststoffverkleidung 94 (in Fig. 3 strichpunk­ tiert dargestellt) versehen, die den Körper 8 allseitig umgibt (Fig. 3) und auf ihrer Unterseite eingeformte Fingervertiefungen 96 aufweist. Die Kunststoffverkleidung 94 ist im Bereich der Fingermulde 86 ebenfalls mit einer muldenförmigen Aussparung 98 versehen, welche den Rand der Fingermulde 86 etwas überlappt, und weist davor und dahinter eine zwischen den Schenkeln 84 des U-Profils angeordnete Führungsnut 100 auf, um das Zugseil 80 zwischen den Auflagerbolzen 88, 90 und der Verkleidung 94 zu führen.
Um die Betätigung der Entriegelungseinrichtung durch Auslenkung des Zugseils 80 zu erleichtern, kann das als Stahlseil ausgebildete Zugseil 80 eine z. B. aus Kunststoff beste­ hende Ummantelung (nicht dargestellt) aufweisen. Alternativ kann im Bereich der Finger­ mulde 86 eine Betätigungstaste (nicht dargestellt) vertikal verschiebbar in die Kunststoffver­ kleidung 94 eingesetzt sein, welche die von einem Finger darauf ausgeübte Druckkraft unmittelbar auf das Zugseil 80 überträgt. Die Funktion des Zugseils 80 ist dieselbe, wie zuvor für das Gewebeband 68 beschrieben.

Claims (22)

1. Verschwenkbarer Handbremshebel für ein Kraftfahrzeug, umfassend eine Befesti­ gungseinrichtung für ein Bremsseil, einen an einem Ende angeordneten Griffteil, eine Arretiereinrichtung zum Arretieren des Handbremshebels in unterschiedlichen Schwenkstellungen gegenüber dem Kraftfahrzeug und eine Entriegelungeinrichtung zum Lösen der Arretiereinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Entriegelungs­ einrichtung (20) ein flexibles Betätigungselement (68, 80) umfaßt, das auf einem Teil seiner Länge aus einer geraden Konfiguration auslenkbar ist, wobei in seiner Längs­ richtung eine Zug kraft auf einen Teil (42) der Arretiereinrichtung (18) ausgeübt wird.
2. Handbremshebel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Betäti­ gungselement (68, 80) über eine Mulde (30, 86) im Griffteil (14) hinweg erstreckt und durch Hineindrücken in die Mulde (30, 86) auslenkbar ist.
3. Handbremshebel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mulde (30, 86) auf der Unterseite des Griffteils (14) angeordnet ist.
4. Handbremshebel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretiereinrichtung (18) eine Sperrklinke (42) umfaßt, die mit einem kraftfahrzeug­ festen Zahnsegment (46) im Eingriff steht.
5. Handbremshebel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (42) verschwenkbar auf dem Handbremshebel (2) gelagert ist.
6. Handbremshebel nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperr­ klinke (42) durch Federkraft im Eingriff mit dem Zahnsegment (46) gehalten wird, und daß bei gelöster Handbremse und/oder in einer Eingriffsstellung der Sperrklinke (46) das Betätigungselement (68, 80) durch die Federkraft über der Mulde (30, 86) straff gehalten wird.
7. Handbremshebel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein von der Arretiereinrichtung (18) abgewandtes Ende der Betätigungseinrichtung (68, 80) in seiner Längsrichtung unverschiebbar am Griffteil (14) befestigt ist.
8. Handbremshebel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement als Seil (80) ausgebildet ist.
9. Handbremshebel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Seil (80) mindestens in der Nähe der Ränder der Mulde (86) eine Führung (88, 90, 100) aufweist.
10. Handbremshebel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement als Band (68) ausgebildet ist.
11. Handbremshebel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Band (68) auf seiner von der Mulde (26) abgewandten Unterseite eine Riffelung trägt.
12. Handbremshebel nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Band (68) aus einem dehnungsarmen Material besteht.
13. Handbremshebel nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Band (68) ein Gewebe umfaßt.
14. Handbremshebel nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Band (68) über die gesamte Breite des Griffteils (14) erstreckt.
15. Verschwenkbarer Handbremshebel für ein Kraftfahrzeug, umfassend eine Befesti­ gungseinrichtung für ein Bremsseil, einen an einem Ende angeordneten Griffteil, eine Arretiereinrichtung zum Arretieren des Handbremshebels in unterschiedlichen Schwenkstellungen gegenüber dem Kraftfahrzeug und eine Entriegelungeinrichtung zum Lösen der Arretiereinrichtung, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Arretiereinrichtung (18) und die Entriege­ lungseinrichtung (20) tragender Körper (8) des Handbremshebels (2) von einem Abschnitt eines Strangpreßprofils gebildet wird und quer zu seiner Längsrichtung einen im wesentlichen gleichbleibenden Querschnitt aufweist.
16. Handbremshebel nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Strangpreßprofilabschnitt aus Leichtmetall besteht.
17. Handbremshebel nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß in den Strangpreßprofilabschnitt Bolzenaufnahmeöffnungen eingeformt sind, die zur Auf­ nahme eines zylindrischen Schwenkbolzens eines Schwenklagers des Handbrems­ hebels (2), eines Haltebolzens eines Teils (42) der Arretiereinrichtung (18), der Entriegelungseinrichtung (20) und/oder der Befestigungseinrichtung (14) des Bremsseils dienen.
18. Handbremshebel nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß eine Außenwand (22) des Strangpreßprofilabschnitts im Inneren desselben durch Verstärkungsstege (28) versteift ist.
19. Handbremshebel nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Unterseite des Griffteils (14) eine Außenwand (22) des Strangpreßprofil­ abschnitts unter Bildung einer Mulde (30) konkav nach oben gebogen ist.
20. Handbremshebel nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß entlang von Trennschnitten des Strangpreßprofils verlaufende vertikale Breitseiten des Körpers (8) durch Blenden verschlossen sind.
21. Handbremshebel nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (8) im Bereich des Griffteils (14) von innen beleuchtbar ist.
22. Kraftfahrzeug mit einem Handbremshebel nach einem der Ansprüche 1 bis 19.
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