DE19737621C1 - Displayanordnung zur Darstellung von Informationen - Google Patents
Displayanordnung zur Darstellung von InformationenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Displayanordnung zur Darstellung
von Informationen gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
Displayanordnungen zur Darstellung von Informationen sind all
gemein bekannt. So sind derartige Displayanordnungen häufig in
Fahrzeugen zur Beförderung von Personen, wie beispielsweise in
öffentlichen Bussen zum Anzeigen der nächsten Haltestelle
etc., vorzufinden. Ebenso werden derartige Displayanordnungen
in stationären Systemen, wie zum Beispiel im Bereich von Bahn
höfen zum Anzeigen von Zugankunfts- und -abfahrtszeiten, ver
wendet. Derartige Displayanordnungen umfassen im allgemeinen
eine Vielzahl von lichtemittierenden Elementen, die zueinander
benachbart angeordnet und individuell ansteuerbar sind. Die
Darstellung von Informationen in Form von zum Beispiel frei
programmierbaren Schriftzeichen und/oder Graphiken erfolgt da
bei durch elektronisches Ein- und Ausschalten der Stromzufüh
rung der jeweiligen lichtemittierenden Elemente, so daß bei
geeigneter Ansteuerung die Schriftzeichen und/oder Graphiken
nachgebildet werden können. Solche Displayanordnungen sind al
lerdings bisher ausschließlich an feststehenden Trägerelemen
ten, wie zum Beispiel Anzeigeflächen in Form von Tafeln oder
dergleichen, montiert. Eine Verwendung derartiger Display
anordnungen an sich bewegenden, beispielsweise drehenden, Trä
gerelementen hingegen ist bis dato nicht bekannt. Die bislang
vorhandenen Displayanordnungen eignen sich daher nur für ganz
bestimmte Zwecke und weisen somit lediglich begrenzte Einsatz
möglichkeiten auf.
So offenbart die DE 42 16 598 A1 als nächstkommender Stand der Technik zwar eine Displayanordnung
zur Darstellung von Informationen mit einer Vielzahl von
lichtemittierenden Elementen, die zueinander benachbart ange
ordnet und individuell ansteuerbar sind. Dabei sind die licht
emittierenden Elemente auf einem um eine Achse bewegbaren
Trägerelement in einer Reihe radial ausgerichtet angeordnet.
Diese Displayanordnung zur Darstellung von Informationen hat
sich allerdings aufgrund deren konstruktiver Ausgestaltung
insgesamt als nachteilig erwiesen. Einerseits ist das Träger
element um die Achse zwar bewegbar, allerdings lediglich hin- und herverschwenkbar, gela
gert. Dies hat den Nachteil, daß das darzustellende Symbol
beim Bewegen des Trägers in der einen Richtung zwar seiten
richtig, beim Bewegen des Trägers in der anderen Richtung aber
seitenverkehrt bzw. spiegelbildlich erscheint. Dies wiederum
führt dazu, daß darzustellende Informationen für den äußeren
Betrachter oftmals überhaupt nicht, zumindest aber nicht ohne
Anstrengung bzw. ohne eigene Mitwirkung wahrnehmbar sind. An
dererseits sind keine technischen Vorkehrungen getroffen, die
eine individuelle Ansteuerung der lichtemittierenden Elemente
bei unterschiedlicher Taktfrequenz des sich hin- und her
schwenkenden Trägers ermöglichen.
Ausgehend vom Stand der Technik liegt der Erfindung daher die
Aufgabe zugrunde, eine Displayanordnung zur Darstellung von
Informationen zur Verfügung zu stellen, welche
auf besonders einfache Weise eine vielseitige Einsatzmöglich
keit gestattet.
Diese Aufgabe wird auf überraschend einfache Weise durch die
Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Displayanordnung zur
Darstellung von Informationen mit einer Vielzahl von licht
emittierenden Elementen, die zueinander benachbart angeordnet
und individuell ansteuerbar sind, wobei die lichtemittierenden
Elemente auf wenigstens einem um eine Achse drehbaren Träger
element in mindestens einer Reihe radial ausgerichtet angeord
net sind, wobei das wenigstens eine Trägerelement um die Achse
drehbar ist und wobei die lichtemittierenden Elemente in Ab
hängigkeit der momentanen Drehgeschwindigkeit und Drehge
schwindigkeitsänderung des wenigstens einen Trägerelementes
aktivierbar und deaktivierbar sind, läßt sich eine Display
anordnung erhalten, die ausgesprochen einfach und nicht zu
letzt aufgrund der wenigen Bauteile sehr kompakt ausgebildet
ist. Gleichzeitig eröffnet die erfindungsgemäße Displayanord
nung eine erweiterte Einsatzmöglichkeit auch auf rotierende
Trägerelemente oder dergleichen Systeme und verbessert somit
deren Vielseitigkeit. Dabei ist es möglich, lediglich ein um
eine Achse drehbares Trägerelement oder alternativ bei kleinen
Drehgeschwindigkeiten mehrere der um die Achse drehbaren Trä
gerelemente mit den lichtemittierenden Elementen jeweils in
mindestens einer Reihe radial ausgerichtet zu versehen. In
letzterem Fall wird beispielsweise ein identisches oder ver
schiedenes Bild an mehreren, über den Kreis verteilten Posi
tionen dargestellt und damit einhergehend die Lesbarkeit der
darzustellenden Informationen erhöht. Durch die Drehung des
wenigstens einen um die Achse drehbaren Trägerelementes mit
den in einer Reihe radial ausgerichteten lichtemittierenden
Elementen entsteht ein lesbares Bild, das mit der Darstellung
eines Bildes auf einem Oszilloskop vergleichbar ist. Aller
dings wird der Displaypunkt bzw. Leuchtpunkt nicht elektro
nisch wie bei einem Oszilloskop abgelenkt, sondern mechanisch
bewegt.
Vorteilhafte konstruktive Einzelheiten der erfindungsgemäßen
Displayanordnung sind in den Ansprüchen 2 bis 18 beschrieben.
Durch die konstruktiven Maßnahmen nach Anspruch 2, daß den in
einer Reihe radial ausgerichteten lichtemittierenden Elementen
des wenigstens einen drehbaren Trägerelementes ein Sensor zuge
ordnet ist, der mit einem feststehenden Gegensensor zusammen
wirkt, läßt sich auf einfache und zuverlässige Weise eine Aus
gangsposition der in einer Reihe radial ausgerichteten licht
emittierenden Elemente bestimmen und ein entsprechendes
(Positions-)Signal erzeugen. Durch den Sensor bzw. feststehen
den Gegensensor kann insoweit eine Startinformation bzw. ein
(zeitlicher oder örtlicher) Referenzpunkt zur Darstellung der
Informationen beim Vorbeifahren bzw. Vorbeistreichen des wenig
stens einen drehbaren Trägerelementes erhalten werden, und zwar
an die jeweiligen konstruktiven Gegebenheiten bzw. Wünsche ent
weder pro Umdrehung jedes einzelnen drehbaren Trägerelementes
und/oder pro Umdrehung der Gesamtheit der drehbaren Trägerele
mente.
In weiterer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Displayanord
nung kommunizieren die lichtemittierenden Elemente und der Sen
sor und/oder der feststehende Gegensensor zur Bestimmung der
Ausgangsposition der in einer Reihe radial ausgerichteten licht
emittierenden Elemente des wenigstens einen drehbaren Trägere
lementes nach Anspruch 3 mit mindestens einem Prozessor. In
diesem Zusammenhang ist es grundsätzlich möglich, einen Prozes
sor vorzusehen, der nur einem bestimmten drehbaren Trägerele
ment mit den in einer Reihe radial ausgerichteten lichtemittie
renden Elementen zugeordnet ist. Alternativ ist es ebenso denk
bar, lediglich einen einzigen Prozessor vorzusehen, der gemein
sam den sämtlichen vorhandenen drehbaren Trägerelementen mit
den jeweils in einer Reihe radial ausgerichteten lichtemittie
renden Elementen zugeordnet ist. Letztere Ausgestaltung hat den
zusätzlichen Vorteil einer sehr einfachen und kompakten Bauwei
se der erfindungsgemäßen Displayanordnung insgesamt.
Der mindestens eine Prozessor ist bei der erfindungsgemäßen
Displayanordnung nach Anspruch 4 dazu vorgesehen, die darzu
stellenden Informationen, wie zum Beispiel Datum, Uhrzeit, Wo
chentag etc., zu speichern, aus dem Signal, das von dem Sensor
und/oder feststehenden Gegensensor erzeugt und an den Prozessor
übertragen wird, die momentane Drehgeschwindigkeit und Drehge
schwindigkeitsänderung des wenigstens einen um die Achse dreh
baren Trägerelementes abzuleiten und in Abhängigkeit dessen die
lichtemittierenden Elemente zu deren Aktivierung und Deaktivie
rung anzusteuern. Bevorzugt werden die anzuzeigenden Informa
tionen dabei spaltenweise aus dem Speicher des Prozessors gele
sen und dargestellt.
In Abhängigkeit der ermittelten Drehgeschwindigkeit und/oder
Drehgeschwindigkeitsänderung kann der mindestens eine Prozessor
die lichtemittierenden Elemente entsprechend den Ansprüchen 5
bis 8 zu deren Aktivierung und Deaktivierung unterschiedlich
ansteuern und somit an die jeweils vorzufindenden momentanen
Gegebenheiten beliebig und individuell anpassen.
So steuert der mindestens eine Prozessor die lichtemittierenden
Elemente nach Anspruch 5 zu deren Aktivierung und Deaktivierung
bei konstanter Drehgeschwindigkeit gleichbleibend wiederholend
an.
Ebenso liegt es im Rahmen der Erfindung, daß der mindestens ei
ne Prozessor die lichtemittierenden Elemente zu deren Aktivie
rung und Deaktivierung nach Anspruch 6 bei gleichbleibender
oder langsamer Drehgeschwindigkeitsänderung unter entsprechen
de Anpassung an die jeweils aktuelle Drehgeschwindigkeit an
steuert.
Entsprechend den Merkmalen des Anspruchs 7 ist der mindestens
eine Prozessor dabei in die Lage versetzt, die genaue Position
zu bestimmen bzw. zu errechnen, an welcher die lichtemittieren
den Elemente zur Darstellung der Informationen zu aktivieren
bzw. zu deaktivieren sind, derart, daß ein stehendes Bild er
zeugt wird. Demnach ist es mit dem Prozessor möglich, anhand
des von dem Sensor und/oder Gegensensor übermittelten Signales,
das einer Ausgangsposition der in einer Reihe radial ausgerich
teten lichtemittierenden Elemente entspricht, die Zeitdauer zu
ermitteln, welche das wenigstens eine drehbare Trägerelement
für eine Umdrehung benötigt. Abhängig von der gewünschten Posi
tion der Displaypunkte bzw. Leuchtpunkte wird dann mit der Ak
tivierung bzw. Deaktivierung von seiten des Prozessors in Ab
hängigkeit der Ausgangsposition (zu-)gewartet.
Schließlich besteht ebenso die Möglichkeit, daß der mindestens
eine Prozessor die lichtemittierenden Elemente nach Anspruch 8
zu deren Deaktivierung bei schwankender Drehgeschwindigkeit ab
schaltet. Dies könnte dann der Fall sein, wenn sich das bzw.
die drehbaren Trägerelemente in einer Anlaufbewegung befinden
oder deren Drehbewegung unbeabsichtigt abrupt unterbrochen wird
etc.
Weiterhin ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß der mindestens
eine Prozessor nach Anspruch 9 auf dem wenigstens einen Trä
gerelement angeordnet ist.
Von ganz besonderer Bedeutung für eine ausgesprochen einfache,
kompakte und zugleich kostengünstige Bauweise sind in alterna
tiver Ausgestaltung dazu die Maßnahmen des Anspruchs 10, wonach
der mindestens eine Prozessor mit einer Prozessoreinrichtung
und einer der Prozessoreinrichtung zugeordneten Sende-/Emp
fangseinrichtung in Verbindung steht, um die an den bzw. von
dem mindestens einen Prozessor zu übermittelnden Informationen
und Daten bzw. Signale fernzuübertragen, wobei die Prozessor
einrichtung und die Sende-/Empfangseinrichtung auf dem wenig
stens einen Trägerelement angeordnet sind. Durch die Anordnung
des mindestens einen Prozessors in räumlichem Abstand von dem
wenigstens einen drehbaren Trägerelement und die erfindungsge
mäß vorgesehene Fernübertragungsmöglichkeit ergeben sich zwei
Vorteile. Einerseits ist der Prozessor keinen gegebenenfalls
höheren Drehgeschwindigkeiten und damit Rotationskräften ausge
setzt. Andererseits sind mögliche auf den Rotor oder derglei
chen einwirkende Unwuchtmassen nicht vorhanden bzw. wirken sich
nicht störend auf die Drehbewegung des wenigstens einen Trä
gerelementes aus.
Nach Anspruch 11 kann die Sende-/Empfangseinrichtung die Infor
mationen und Daten bzw. Signale, welche an den bzw. von dem
mindestens einen Prozessor zu übermitteln sind, über Infrarot,
Funk oder dergleichen fernübertragen.
Darüber hinaus liegt es im Rahmen der Erfindung, die lichtemit
tierenden Elemente und/oder den Sensor und/oder den mindestens
einen Prozessor und/oder die mindestens eine Prozessoreinrich
tung nach einem der Ansprüche 12 bis 15 entweder mit Strom über die Achse des
wenigstens einen Trägerelementes oder über eine auf dem wenig
stens einen Trägerelement angeordnete/n Batterie/n, Akkumula
tor/en oder dergleichen zu versorgen.
Darüber hinaus ist erfindungsgemäß vorgesehen, die lichtemit
tierenden Elemente einer Reihe nach Anspruch 17 als ein- oder
mehrfarbige Leuchtdioden auszubilden.
Des weiteren liegt es im Rahmen der Erfindung, die lichtemit
tierenden Elemente auf dem wenigstens einen um die Achse dreh
baren Trägerelement in mehreren Reihen radial ausgerichtet, und
insbesondere zueinander versetzt, anzuordnen, wodurch sich eine
Fläche zur Darstellung der Informationen insgesamt ergibt. Auf
diese Weise ist es möglich, Versetzungen, die aus der unter
schiedlichen radialen Lage und der daraus resultierenden unter
schiedlichen Drehgeschwindigkeit der einzelnen lichtemittieren
den Elemente einer Reihe auf dem jeweiligen drehbaren Träger
element herrühren, zu vermeiden. bzw. auszugleichen.
Schließlich eignet sich die erfindungsgemäße Displayanordnung
nach Anspruch 18 besonders gut für eine Verwendung an Rotoren
oder dergleichen von insbesondere Ventilatoren, Windenergiean
lagen, Fahrradspeichen etc. oder sonstigen Teilen, die um eine
Achse drehbar angeordnet sind. Auf diese Weise ist es möglich
beispielsweise das Datum, die Uhrzeit oder den Wochentag über
die Rotoren eines Ventilators anzuzeigen, Werbespots oder son
stige Werbung über Rotoren von Windenergieanlagen gut und groß
sichtbar darzustellen und Warnhinweise, wie zum Beispiel
"Achtung", "Vorsicht" oder "Stop" und vieles andere mehr, auf
Fahrradspeichen etc. abzubilden.
Weitere Merkmale, Bauteile und Einzelheiten der Erfindung erge
ben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung sowie anhand der Zeichnung. Hier
bei zeigt die Figur eine schematische Drauf- bzw. Seitenansicht
auf einen Rotor einer nicht näher dargestellten Vorrichtung mit
insgesamt drei unterschiedlich ausgebildeten, auf einer Achse
drehbaren Trägerelemente.
In der Figur ist auf schematische Weise eine Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Displayanordnung 10 zur Darstellung von
Informationen gezeigt. Die Displayanordnung 10 nach der Erfin
dung eignet sich besonders zur Verwendung an Rotoren oder der
gleichen Ventilatoren, Windenergieanlagen, Fahrradspeichen etc.
Die in der Figur dargestellte Displayanordnung 10 umfaßt eine
Vielzahl von lichtemittierenden Elementen 12, die zueinander
benachbart angeordnet und individuell ansteuerbar sind. Zur
Darstellung der Informationen, d. h. Zeichen und/oder Graphiken,
werden die lichtemittierenden Elemente 12 dabei individuell
durch elektronisches Ein- und Ausschalten der jeweiligen Strom
zuführung angesteuert bzw. nicht-angesteuert. Die lichtemittie
renden Elemente 12 wirken bei gleichzeitiger, geeigneter und
vorbestimmter Ansteuerung zusammen und bilden die Darstellung
der anzuzeigenden Informationen, d. h. Schriftzeichen und/oder
Graphiken.
Die lichtemittierenden Elemente 12 sind auf wenigstens einem
Trägerelement 14, 14', 14", das um eine Achse 16 drehbar ist,
angeordnet, und zwar in einer Reihe 18 mit radialer Ausrich
tung. Bei dem in der Figur dargestellten Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Displayanordnung 10 sind insgesamt drei
zueinander gleich beabstandete Trägerelemente 14, 14', 14", zum
Beispiel eines Rotors oder dergleichen eines nicht näher darge
stellten Ventilators oder einer ähnlichen Vorrichtung vorgese
hen.
Die lichtemittierenden Elemente 12 des wenigstens einen drehba
ren Trägerelementes 14, 14', 14", die zueinander in einer Reihe
18 radial ausgerichtet sind, sind in vorteilhafter Weise als
ein- oder mehrfarbige Leuchtdioden ausgebildet.
Die drei um die Achse 16 drehbaren Trägerelemente 14, 14', 14"
sind bei der in der Figur dargestellten Ausführungsform der er
findungsgemäßen Displayanordnung 10 zueinander unterschiedlich
ausgestaltet. Es ist jedoch ohne weiteres möglich, auch mehrere
der um die Achse 16 drehbaren Trägerelemente 14, 14', 14" bau
gleich auszubilden.
Demnach ist den lichtemittierenden Elementen 12 des wenigstens
einen drehbaren Trägerelementes 14 ein Sensor 20 zugeordnet.
Der Sensor 20 ist radial außenliegend, etwa mittig, an dem
drehbaren Trägerelement 14 montiert.
Der Sensor 20 wirkt mit einem feststehenden Gegensensor 22 zu
sammen, um eine Ausgangsposition (Referenzpunkt) der in der Reihe 18 radial
ausgerichteten lichtemittierenden Elemente 12 und/oder des um
die Achse 16 drehbaren Trägerelementes 14 insgesamt zu ermit
teln und ein entsprechendes Signal zu erzeugen. Der Gegensensor
22 ist bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel der Außenseite
des Trägerelementes 14 zugeordnet, kann aber an jeder beliebi
gen Stelle in Abstimmung mit dem Sensor 20 auf dem Trägerele
ment 14 am Gestell des Rotors (nicht dargestellt) angebracht
sein.
Die lichtemittierenden Elemente 12 und der Sensor 20 und/oder
der feststehende Gegensensor 22 kommunizieren mit mindestens
einem Prozessor 24, um die Ausgangsposition der in einer Reihe
radial ausgerichteten lichtemittierenden Elemente 12 des wenig
stens einen drehbaren Trägerelementes 14 zu erfassen bzw. zu
ermitteln. Der Prozessor 24 ist bei dem in der Figur darge
stellten Ausführungsbeispiel zu der Reihe 18 der lichtemittie
renden Elemente 12 des Trägerelementes 14 benachbart und zu
diesen radial innenliegend angeordnet.
In dem Prozessor 24 sind die darzustellenden Informationen ge
speichert. Der Prozessor 24 ermittelt des weiteren aus einem Si
gnal, das von dem Sensor 20 und/oder dem feststehenden Gegen
sensor 22 stammt, die momentane Drehgeschwindigkeit und Drehge
schwindigkeitsänderung des wenigstens einen um die Achse 16
drehbaren Trägerelementes 14. Da sämtliche drei Trägerelemente
14, 14', 14" zueinander festgelegt sind, bestimmt der Prozessor
24 zugleich die momentane Drehgeschwindigkeit und Drehgeschwin
digkeitsänderung der beiden weiteren Trägerelemente 14' und
14". In Abhängigkeit der ermittelten momentanen Drehgeschwin
digkeit und Drehgeschwindigkeitsänderung steuert der Prozessor
24 sodann die lichtemittierenden Elemente 12, die in einer Rei
he 18 auf einem und/oder sämtlichen der vorhandenen Trägerele
mente 14, 14', 14" angeordnet sind, zu deren Aktivierung und
Deaktivierung an.
Dementsprechend steuert der mindestens eine Prozessor 24 die
lichtemittierenden Elemente 12 zu deren Aktivierung und Deakti
vierung bei konstanter Drehgeschwindigkeit kontinuierlich und
gleichbleibend an. Sofern der Prozessor 24 jedoch aus dem Si
gnal des Sensors 20 bzw. feststehenden Gegensensors 22 eine
(gleichbleibende oder langsame) Drehgeschwindigkeitsänderung
ermittelt, steuert der Prozessor 24 die lichtemittierenden Ele
mente 12 zu deren Aktivierung und Deaktivierung unter entspre
chender Anpassung an die Drehgeschwindigkeit an. Der mindestens
eine Prozessor 24 ist bei der Aktivierung bzw. Deaktivierung
der lichtemittierenden Elemente 12 in der Lage, die genaue Po
sition zu bestimmen, an welcher die lichtemittierenden Elemente
12 zur Darstellung der Informationen mit Strom versorgt werden
bzw. unversorgt bleiben sollen. Schließlich initiiert der min
destens eine Prozessor 24 auch eine Abschaltung der lichtemit
tierenden Elemente 12, sofern die Auswertung der Signale des
Sensors 20 bzw. feststehenden Sensors 22 ergibt, daß die Dreh
geschwindigkeit des bzw. der Trägerelemente 14, 14', 14" einer
(starken) Schwankung unterworfen ist.
Alternativ zu der Anordnung des mindestens einen Prozessors 24
auf dem wenigstens einem Trägerelement 14 ist es möglich, min
destens einen Prozessor (nicht dargestellt) separat von dem ro
tierenden System anzuordnen. Der Prozessor steht bei einer sol
chen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Displayanordnung 10
mit einer Prozessoreinrichtung 26 und einer Sende-/Empfangs
einrichtung 28, die der Prozessoreinrichtung 26 zugeordnet ist,
in Verbindung. Die Prozessoreinrichtung 26 und die Sende-/Emp
fangseinrichtung 28 sind beispielhaft auf dem Trägerelement 14'
des in der Figur dargestellten Ausführungsbeispiels der Dis
playanordnung 10 angeordnet. Die Prozessoreinrichtung 26 und
die damit verbundene Sende-/Empfangseinrichtung 28 dienen zur
Fernübertragung der Informationen und Daten bzw. Signale, die
an den Prozessor zu übermitteln bzw. von dem Prozessor zu emp
fangen sind.
Die Sende-/Empfangseinrichtung 28 übermittelt die Informationen
und Daten bzw. Signale an den bzw. von dem Prozessor 24 in vor
teilhafter Weise über Infrarot. Jede andere Fernübertragung,
wie Funk oder dergleichen, auf welche die Sende-/Empfangsein
richtung 28 basieren kann, ist ebenso möglich.
Im Gegensatz zu den lichtemittierenden Elementen 12, die sich
auf dem Trägerelement 14 befinden, sind die lichtemittierenden
Elemente 12 auf dem um die Achse 16 drehbaren Trägerelement 14'
in einer Reihe 18 angeordnet, deren Lage auf dem Trägerelement
14' jedoch in radialer Richtung teilweise unterschiedlich zu
derjenigen der lichtemittierenden Elemente 12 des Trägerelemen
tes 14" ist.
Ohne in der Figur im einzelnen dargestellt zu sein, erfolgt die
Versorgung der lichtemittierenden Elemente 12, des Sensors 20,
des Prozessors 24 und/oder der Prozessoreinrichtung 26 in an
sich bekannter Weise mittels Strom, der über die Achse 16 der
Trägerelemente 14, 14', 14" zugeführt wird. In alternativer
Ausgestaltung ist jedoch ebenso denkbar, auf einem oder mehre
ren der vorhandenen Trägerelemente 14, 14', 14" eine Batterie,
einen Akkumulator oder dergleichen zu montieren, welcher die
Stromversorgung vornimmt.
Wie aus der Figur deutlich hervorgeht, lassen sich beliebige
Informationen, die spaltenweise aus einem nicht dargestellten
Speicher des mindestens einen Prozessors 24 auf dem Trägerele
ment 14 oder des von dem rotierenden System insgesamt örtlich
getrennten Prozessors (nicht dargestellt) abrufbar sind, dar
stellen. Aufgrund der ständigen Drehung der Trägerelemente 14,
14', 14" und entsprechend der Voreinstellung der Position, an
welcher die Informationen dargestellt werden sollen, wird ein
stehendes Bild erzeugt. Das stehende Bild, wie der Buchstabe
"E" beispielhaft in der Figur angedeutet, ist in Abhängigkeit
von der jeweiligen Drehgeschwindigkeit entweder permanent
sichtbar, wie bei hohen Drehzahlen, oder blinkt lediglich zeit
weise auf, wie bei niedrigen Drehzahlen.
Um eine Verzerrung der Informationen zu vermeiden, die aus der
unterschiedlichen radialen Lage der einzelnen lichtemittieren
den Elemente 12 auf dem jeweiligen Trägerelement 14 bzw. 14'
resultiert, können die lichtemittierenden Elemente 12 auf dem
wenigstens einen um die Achse 16 drehbaren Trägerelement 14" in
mehreren Reihen 18 nebeneinander angeordnet sein, und zwar un
ter gegenseitiger radialer Ausrichtung und insbesondere gegen
seitiger Versetzung der lichtemittierenden Elemente 12 von un
mittelbar benachbarten Reihen 18, die eine Fläche zur Darstel
lung der Informationen insgesamt bilden.
Claims (18)
1. Displayanordnung zur Darstellung von Informationen mit ei
ner Vielzahl von lichtemittierenden Elementen (12), die zu
einander benachbart angeordnet und individuell ansteuerbar
sind, wobei die lichtemittierenden Elemente (12) auf wenig
stens einem um eine Achse (16) bewegbaren Trägerelement
(14, 14', 14") in mindestens einer Reihe (18) radial ausge
richtet angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß das
wenigstens eine Trägerelement (14, 14', 14") um die Achse
(16) drehbar ist, wobei die lichtemittierenden Elemente
(12) in Abhängigkeit der momentanen Drehgeschwindigkeit und
Drehgeschwindigkeitsänderung des wenigstens einen Träger
elementes (14, 14', 14") aktivierbar und deaktivierbar
sind.
2. Displayanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß den in einer Reihe (18) radial ausgerichteten licht
emittierenden Elementen (12) des wenigstens einen drehbaren
Trägerelementes (14) ein Sensor (20) zugeordnet ist, der
mit einem feststehenden Gegensensor (22) zur Festlegung ei
nes Referenzpunktes der in mindestens einer Reihe (18) ra
dial ausgerichteten lichtemittierenden Elemente (12)
zusammenwirkt.
3. Displayanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die lichtemittierenden Elemente (12) und der Sensor
(20) und/oder der feststehende Gegensensor (22) zur Festlegung
des Referenzpunktes der in einer Reihe (18) radial
ausgerichteten lichtemittierenden Elemente (12) des wenig
stens einen drehbaren Trägerelementes (14) mit mindestens
einem Prozessor (24) kommunizieren.
4. Displayanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der mindestens eine Prozessor (24) die darzustellenden
Informationen speichert, aus dem von dem Sensor (20)
und/oder feststehenden Gegensensor (22) erzeugten Signal
die momentane Drehgeschwindigkeit und Drehgeschwindigkeits
änderung des wenigstens einen drehbaren Trägerelementes
(14) ermittelt und in Abhängigkeit davon die lichtemittie
renden Elemente (12) zu deren Aktivierung und Deaktivierung
ansteuert.
5. Displayanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der mindestens eine Prozessor (24) die lichtemittieren
den Elemente (12) zu deren Aktivierung und Deaktivierung
bei konstanter Drehgeschwindigkeit ansteuert.
6. Displayanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß der mindestens eine Prozessor (24) die licht
emittierenden Elemente (12) zu deren Aktivierung und Deak
tivierung bei Drehgeschwindigkeitsänderung unter entspre
chender Anpassung an die jeweils aktuelle Drehgeschwindig
keit ansteuert.
7. Displayanordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß der mindestens eine Prozessor (24)
Positionen bestimmt, an welchen die lichtemittierenden Ele
mente (12) zur Darstellung der Informationen aktiviert bzw.
deaktiviert sind.
8. Displayanordnung nach einem der Ansprüche 3, 4, 6 oder 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der mindestens eine Prozessor (24) die
lichtemittierenden Elemente (12) zu deren Deaktivierung bei
schwankender Drehgeschwindigkeit abschaltet.
9. Displayanordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der mindestens eine Prozessor (24) auf
dem wenigstens einen Trägerelement (14) angeordnet ist.
10. Displayanordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der mindestens eine Prozessor (24) mit min
destens einer der Ansteuerung der lichtemittierenden Elemente (12)
dienenden
Prozessoreinrichtung (26) und einer der Pro
zessoreinrichtung (26) zugeordneten Sende-/Empfangsein
richtung (28) zur Fernübertragung des an den bzw. von dem
mindestens einen Prozessor (24) zu übermittelnden Informationen
und Daten bzw. Signale in Verbindung steht, wobei die Pro
zessoreinrichtung (26) und die Sende-/Empfangseinrichtung
(28) auf dem wenigstens einen Trägerelement (14') angeord
net sind.
11. Displayanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sende-/Empfangseinrichtung (28) die an den bzw. von
dem mindestens einen Prozessor (24) zu übermittelnden Informa
tionen und Daten bzw. Signale mittels Infrarot, Funk oder
dergleichen fernüberträgt.
12. Displayanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die lichtemittierenden Elemente (12)
über die Achse (16) des wenigstens
einen Trägerelementes (14, 14', 14") mit Strom oder über eine(n) auf dem
wenigstens einen Trägerelement (14, 14', 14") angeordnete(n)
Batterie, Akkumulator oder dergleichen versorgbar sind.
13. Displayanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß
der Sensor (20)
über die Achse (16) des wenigstens
einen Trägerelementes (14, 14', 14") mit Strom oder über eine(n) auf dem
wenigstens einen Trägerelement (14, 14', 14") angeordnete(n)
Batterie, Akkumulator oder dergleichen versorgbar ist.
14. Displayanordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß
der mindestens eine Pro
zessor (24)
über die Achse (16) des wenigstens
einen Trägerelementes (14, 14', 14") mit Strom oder über eine(n) auf dem
wenigstens einen Trägerelement (14, 14', 14") angeordnete(n)
Batterie, Akkumulator oder dergleichen versorgbar ist.
15. Displayanordnung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch
gekennzeichnet, daß
die mindestens eine Prozessoreinrich
tung (26) über die Achse (16) des wenigstens
einen Trägerelementes (14, 14', 14") mit Strom oder über eine(n) auf dem
wenigstens einen Trägerelement (14, 14', 14") angeordnete(n)
Batterie, Akkumulator oder dergleichen versorgbar ist.
16. Displayanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß die lichtemittierenden Elemente (12)
auf dem wenigstens einen drehbaren Trägerelement (14") in
mehreren Reihen (18) radial ausgerichtet, und insbesondere
zueinander versetzt, angeordnet sind.
17. Displayanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, daß die lichtemittierenden Elemente (12)
einer Reihe (18) als ein- oder mehrfarbige Leuchtdioden
ausgebildet sind.
18. Displayanordnung nach einem der Ansprüche 1
bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß sie an Rotoren oder dergleichen von insbesondere Venti
latoren, Windenergieanlagen, Fahrradspeichen etc. anwendbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997137621 DE19737621C1 (de) | 1997-08-28 | 1997-08-28 | Displayanordnung zur Darstellung von Informationen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997137621 DE19737621C1 (de) | 1997-08-28 | 1997-08-28 | Displayanordnung zur Darstellung von Informationen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19737621C1 true DE19737621C1 (de) | 1999-03-04 |
Family
ID=7840521
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997137621 Expired - Fee Related DE19737621C1 (de) | 1997-08-28 | 1997-08-28 | Displayanordnung zur Darstellung von Informationen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19737621C1 (de) |
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- 1997-08-28 DE DE1997137621 patent/DE19737621C1/de not_active Expired - Fee Related
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