DE19737551A1 - Signalleuchte für Kraftfahrzeuge, umfassend einen Spiegel mit verbesserten Ablenkteilflächen - Google Patents
Signalleuchte für Kraftfahrzeuge, umfassend einen Spiegel mit verbesserten AblenkteilflächenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf
Signalleuchten für Kraftfahrzeuge.
Sie betrifft insbesondere eine Signalleuchte, die au
ßer einer Glühfadenlampe und einer Abdeckscheibe ei
nen Lichtstromaufnehmer umfaßt, der aus einem Spiegel
besteht, der in eine Gesamtheit von Teilflächen oder
Facetten unterteilt ist.
Jede Facette weist eine Form auf, die so gestaltet
ist, daß sie die reflektierte Strahlung horizontal
und vertikal streuen kann, um selbsttätig mindestens
einen Teil des Beleuchtungsfelds der Leuchte abzu
decken.
Wenn die Leuchte in diesem Beleuchtungsfeld betrach
tet wird und sofern die Abdeckscheibe glatt ausge
führt ist oder ein Gepräge aufweist, das sich nur in
unerheblichem Maße auf die Lichtstrahlung auswirkt
(Zierelemente), ist daher das Vorhandensein einer Ge
samtheit von gleichmäßig verteilten sekundären Licht
quellen festzustellen, die jeweils durch die ver
schiedenen Facetten gebildet werden. Daher ist auch
zuweilen von einer Leuchte mit "Diamantoptik" die Re
de, die für die Designer besonders attraktiv ist.
Eine Signalleuchte, die diese Merkmale aufweist, läßt
sich relativ einfach gestalten, wenn jede der Facet
ten, in rechtwinkliger Projektion entlang der opti
schen Achse, horizontale und vertikale Kanten auf
weist, da jede Facette dann einfach so gestaltet
werden kann, daß das abgestrahlte Licht in einem
Rechteck verteilt wird, das gleich oder ähnlich dem
angestrebten Beleuchtungsfeld gewählt wird, das im
allgemeinen ebenfalls eine rechtwinklige Form auf
weist.
Diese Vorgabe hinsichtlich der Facettengrenzen stellt
für den Designer jedoch eine Einschränkung dar. Denn
dieser könnte den Wunsch haben, daß die Umrisse der
Facetten nicht mehr horizontal und vertikal sein sol
len, sondern schräge Ausrichtungen aufweisen, bei
spielsweise entlang den Fluchtlinien der benachbarten
Fahrzeugkarosserie.
Falls die Facetten derartige Umrisse aufweisen sol
len, wird es jedoch unmöglich, daß sie ein Projekti
onsfeld abdecken, das dem angestrebten rechteckigen
Beleuchtungsfeld ausreichend nahe kommt.
Wenn sich der Betrachter in diesem Falle nahe an den
Rändern dieses Beleuchtungsfelds befindet oder sich
allmählich von diesem entfernt, werden einige der se
kundären Lichtquellen "erlöschen", während andere
"eingeschaltet" bleiben, was unter dem Gesichtspunkt
des Designs absolut unerwünscht ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrun
de, diese Begrenzung des Stands der Technik aufzuhe
ben und eine Leuchte vorzuschlagen, die einen Reflek
tor mit Facetten besitzt, deren Umrisse wesentlich
flexibler bestimmt werden können, wobei gleichzeitig
das Merkmal erhalten bleibt, demzufolge alle Facetten
in etwa das gleiche Beleuchtungsfeld beleuchten.
Ein verwandter Gegenstand der vorliegenden Erfindung
besteht darin, eine derartige Leuchte vorzuschlagen,
bei der die Geometrie des Projektionsfelds jeder Fa
cette eine relative Unabhängigkeit im Verhältnis zur
Geometrie der Umrisse der besagten Facette aufweist.
Daher schlägt die Erfindung nach einem ersten Aspekt
eine Signalleuchte für Kraftfahrzeuge vor, umfassend
eine Lichtquelle, einen Spiegel zur Aufnahme des
Lichtstroms mit einer Gesamtheit von benachbarten Ab
lenkteilflächen und eine Abdeckscheibe, wobei die Ab
lenkteilflächen durchgehende reflektierende Oberflä
chen besitzen, die jeweils das von der Lichtquelle
kommende Licht in einem gegebenen Beleuchtungsfeld
verteilen können, das eine horizontale Dimension und
eine vertikale Dimension aufweist, und wobei die Ab
deckscheibe glatt oder schwach ablenkend ausgeführt
ist, dadurch gekennzeichnet, daß jede Teilfläche eine
Mittelzone mit einem, in rechtwinkliger Projektion
entlang der optischen Achse, allgemein rechteckigen
Umriß mit horizontalen und vertikalen Kanten, um die
Gesamtheit des Beleuchtungsfelds abzudecken, und min
destens ein Paar Randzonen mit Schrägkanten umfaßt,
die die Mittelzone durchgehend und ohne Steigungsun
terbrechung auf zwei gegenüberliegenden Seiten dieser
Zone verlängern und gemeinsam die Gesamtheit des Be
leuchtungsfelds abdecken können.
Nach bevorzugten, aber nicht einschränkenden Aspekten
der erfindungsgemäßen Signalleuchte ist folgendes
vorgesehen:
- - Die besagte Mittelzone ist durch einen Entwick lungsverlauf der horizontalen Ablenkung der von der Lichtquelle kommenden Strahlen in Abhängigkeit von einem horizontalen Maß und durch einen Entwick lungsverlauf der vertikalen Ablenkung der von der Lichtquelle kommenden Strahlen in Abhängigkeit von einem vertikalen Maß definiert, und die Randzonen ein und desselben Paares weisen einen ersten Entwick lungsverlauf, der mit einem der Entwicklungsverläufe der Mittelzone identisch ist, und einen zweiten Ent wicklungsverlauf auf, der zu dem anderen Entwick lungsverlauf der Mittelzone umgekehrt ist.
- - Der Entwicklungsverlauf mindestens einer der Rand zonen, der die Umkehrung des besagten anderen Ent wicklungsverlaufs der Mittelzone darstellt, ist au ßerdem eine Ähnlichkeitstransformation dieses umgekehrten Verlaufs.
- - Die Umrisse der Randzonen sind in rechtwinkliger Projektion dreieckig, wobei eine Seite mit einer Sei te der Mittelzone zusammenfällt, eine Seite in der Verlängerung einer angrenzenden Seite der Mittelzone liegt und eine Hypotenuse die besagte Schrägkante bildet.
- - Die Schrägkanten der Umrisse der Randzonen ein und desselben Paares sind parallel.
- - Mindestens einige Teilflächen enthalten zwei Paare von Randzonen, die sich von den vier Seiten der Mit telzone aus erstrecken, und ein anderes Paar von dreieckigen Randzonen, die paarweise die Randzonen der beiden Paare verbinden, wobei sie in einem im we sentlichen punktuellen Kontakt mit der Mittelzone stehen.
- - Einige Teilflächen haben in rechtwinkliger Projek tion einen Umriß in Form eines Parallelogramms mit zwei gegenüberliegenden horizontalen oder vertikalen Kanten.
- - Einige Teilflächen haben in rechtwinkliger Projek tion einen Umriß mit Sechseckform.
- - Einige Teilflächen haben in rechtwinkliger Projek tion einen Umriß in Form eines Vierecks mit vier Schrägkanten.
- - Einige Teilflächen haben in rechtwinkliger Projek tion einen Umriß in Form eines Parallelogramms mit vier Schrägkanten.
- - Einige Teilflächen haben in rechtwinkliger Projek tion einen Umriß in Form eines Rechtecks mit vier Schrägkanten.
Nach einem zweiten Aspekt schlägt die Erfindung eine
Signalleuchte für Kraftfahrzeuge vor, umfassend eine
Lichtquelle, einen Spiegel zur Aufnahme des Licht
stroms mit einer Gesamtheit von aneinander angrenzen
den Ablenkteilflächen und eine Abdeckscheibe, wobei
die Ablenkteilflächen durchgehende und ohne Stei
gungsunterbrechung ausgeführte reflektierende Ober
flächen besitzen, die jeweils das von der Lichtquelle
kommende Licht in einem gegebenen Beleuchtungsfeld
verteilen können, das eine horizontale Dimension und
eine vertikale Dimension aufweist, und wobei die Ab
deckscheibe glatt oder schwach ablenkend ausgeführt
ist, dadurch gekennzeichnet, daß jede Teilfläche aus
mindestens einer Gruppe von Teilflächen mindestens in
einem ihrer Horizontal- und Vertikalschnitte ein ge
wundenes Profil aufweist und daß jede Teilfläche, un
ter einem beliebigen Betrachtungswinkel, der in einem
gegebenen Betrachtungsfeld enthalten ist, mindestens
zwei sekundäre Lichtquellen erscheinen läßt, die, ob
gleich sie nicht notwendigerweise, im eigentlichen
Sinne, virtuelle Bilder des Glühfadens sind, dennoch
als virtuell zu bezeichnen sind.
In einer ersten Ausführungsform weisen einige
Teilflächen ein gewundenes Profil entweder in ihrem
Horizontal- oder ihrem Vertikalschnitt auf, wobei sie
zwei virtuelle Lichtquellen erscheinen lassen.
In einer zweiten Ausführungsform weisen einige
Teilflächen ein gewundenes Profil in ihrem Horizon
tal- und ihrem Vertikalschnitt auf, wobei sie vier
virtuelle Lichtquellen erscheinen lassen.
Darüber hinaus schlägt die vorliegende Erfindung eine
Signalleuchte für Kraftfahrzeuge vor, umfassend eine
Lichtquelle, einen Spiegel zur Aufnahme des Licht
stroms mit einer Gesamtheit von aneinander angrenzen
den Ablenkteilflächen und eine Abdeckscheibe, wobei
die Ablenkteilflächen durchgehende und ohne Stei
gungsunterbrechung ausgeführte reflektierende Ober
flächen besitzen, die jeweils das von der Lichtquelle
kommende Licht in einem gegebenen Beleuchtungsfeld
verteilen können, das eine horizontale Dimension und
eine vertikale Dimension aufweist, und wobei die Ab
deckscheibe glatt oder schwach ablenkend ausgeführt
ist, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einige
Teilflächen in rechtwinkliger Projektion entlang der
mittleren Abstrahlungsachse der Leuchte einen Umriß
aufweisen, der mindestens zwei gegenüberliegende
Schrägkanten umfaßt, und daß diese Teilflächen das
von der Lichtquelle kommende Licht in einem im we
sentlichen rechteckigen Beleuchtungsfeld mit horizon
talen und vertikalen Kanten reflektieren.
Die Umrisse der verschiedenen Teilflächen mit Umris
sen, die Schrägkanten haben, werden aus der Gruppe
ausgewählt, die Parallelogramme mit zwei Schrägkan
ten, Vierecke mit vier Schrägkanten, Parallelogramme
mit vier Schrägkanten, Rechtecke mit vier Schrägkan
ten, Sechsecke und Fünfecke umfaßt.
Weitere Aspekte, Ziele und Vorteile der vorliegenden
Erfindung ergeben sich deutlicher aus der nachstehen
den detaillierten Beschreibung einer bevorzugten Aus
führungsform der Erfindung, die als Beispiel und un
ter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung angeführt
wird. Darin zeigen im einzelnen:
Fig. 1 eine schematische Ansicht einer erfindungs
gemäßen Signalleuchte ohne Abdeckscheibe;
Fig. 2 eine im axialen Vertikalschnitt ausgeführte
schematische Ansicht der Leuchte von Fig. 1;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der Signal
leuchte der Fig. 1 und 2 und eines Projektions
schirms zur Veranschaulichung des Verhaltens der er
findungsgemäßen Signalleuchte im Vergleich zum Stand
der Technik;
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Teils
einer reflektierenden Teilfläche des Spiegels der
Leuchte der Fig. 1 und 2, veranschaulicht im Ver
hältnis zu einer imaginären Ebene, die rechtwinklig
zur optischen Achse verläuft;
die Fig. 5a bis 5c in rechtwinkliger Projektion
entlang der optischen Achse ausgeführte Ansichten zu
drei Beispielen von Ablenkteilflächen einer erfin
dungsgemäßen Signalleuchte;
die Fig. 6a bis 6c in rechtwinkliger Projektion
entlang der optischen Achse ausgeführte Ansichten zu
drei anderen Beispielen von Ablenkteilflächen einer
erfindungsgemäßen Signalleuchte;
die Fig. 7a bis 7c eine in grafischer Form ver
anschaulichte Darstellung unterschiedlicher Verläufe
einer möglichen horizontalen oder vertikalen Ablen
kung für einen Teil einer Ablenkteilfläche, wie er in
Fig. 4 veranschaulicht ist; und
die Fig. 8a bis 8d die unter verschiedenen Be
trachtungswinkeln dargestellte Form einer Ablenk
teilfläche des Spiegels einer erfindungsgemäßen Sig
nalleuchte.
Vorausschickend ist darauf hinzuweisen, daß es sich
in der nachfolgenden Beschreibung bei der Definition
der verschiedenen Zonen der Teilflächen, bezogen auf
das horizontale und vertikale Profil, um eine relati
ve Definition handelt, die im Verhältnis zu einem auf
die Lichtquelle fokussierten parabolischen Profil be
stimmt ist, das die Eigenschaft hat, gleich in wel
chem Punkt, keine Ablenkung des von der Lichtquelle
kommenden Lichts zu bewirken. Darüber hinaus ist die
Darstellung von Fig. 4 ebenfalls eine relative Dar
stellung, in dem Sinne, daß es sich bei den darin
veranschaulichten Zonen der Teilfläche sowie ihren
Profilen um diejenigen handelt, die im Verhältnis zu
der vorerwähnten Parabel erzielt werden.
Zunächst wird auf die Fig. 1 und 2 Bezug genommen,
in denen schematisch eine Signalleuchte für Kraft
fahrzeuge dargestellt ist, die eine Lampe 10 mit ei
nem Glühfaden, einen Spiegel zur Aufnahme des Licht
stroms 20 und eine Abdeckscheibe 30 umfaßt.
Die Abdeckscheibe ist im wesentlichen glatt ausge
führt, das heißt, daß sie kein optisches Element ent
hält, das den Verlauf der durch sie hindurchgehenden
Lichtstrahlen in signifikanter Weise beeinflußt.
Der Spiegel 20 ist mit einer Gesamtheit von Ablenk
teilflächen 21 versehen, die aneinander angrenzen
oder nicht (so können die Teilflächen insbesondere
leicht zueinander beabstandet sein, um Platz für die
zum Entformen notwendigen Formschrägen zu belassen).
Im vorliegenden Beispiel weisen diese Teilflächen, in
rechtwinkliger Projektion entlang der optischen Ach
se, einen Umriß in Form eines Parallelogramms mit ho
rizontaler Ober- und Unterkante und mit schrägen Sei
tenkanten auf. Dieser Umriß ist jedoch keinesfalls
verbindlich, wie dies weiter unten noch darzulegen
sein wird.
Unter Bezugnahme auf Fig. 3 ist nun weiter fest
zustellen, daß jede Ablenkteilfläche 21 das vom Glüh
faden 11 kommende Licht in ein ganz bestimmtes Be
leuchtungsfeld CE zurückstrahlen kann, das vorzugs
weise für die Gesamtheit der Teilflächen gemeinsam
besteht und das im dargestellten Beispiel die Form
eines Rechtecks aufweist, dessen Langseiten sich ho
rizontal erstrecken.
An dieser Stelle ist darauf hinzuweisen, daß nach den
herkömmlichen Techniken zur Definition der geometri
schen Oberflächen der verschiedenen Teilflächen 21
die Erzeugung eines solchen Beleuchtungsfelds mit
Teilflächen, die, in rechtwinkliger Projektion ent
lang der optischen Achse, nicht rechteckige Umrisse
mit nicht horizontalen und vertikalen Kanten auf
weist, unmöglich ist.
Im einzelnen und weiterhin unter Bezugnahme auf Fig.
3 könnte eine Teilfläche 21 mit Umrissen in Form ei
nes Parallelogramms, wie veranschaulicht, nur ein Be
leuchtungsfeld erzeugen, von dem mindestens ein Sei
tenpaar schräg ausgerichtet wäre, wie dies durch
gestrichelte Linien angedeutet wird (Beleuchtungsfeld
CE′).
Daraus ergäbe sich, wie im Einleitungsteil der vor
liegenden Patentanmeldung erwähnt, ein optisches Ver
halten, das insofern nicht zufriedenstellend wäre,
als die verschiedenen Teilflächen, um das durch die
photometrischen Vorschriften vorgegebene rechteckige
Beleuchtungsfeld zu erzeugen, deutlich voneinander
verschiedene individuelle Beleuchtungsfelder aufwei
sen müßten, wobei die vorerwähnten Ein-/Ausschalt
wirkungen der sekundären Lichtquellen nicht gleich
zeitig aufträten.
Es folgt nun eine detaillierte Beschreibung der Vor
gehensweise zur Ausführung einer Ablenkteilfläche,
bei der mindestens ein Teil der Umrisse eine
Schrägausrichtung aufweist.
Nach einem wesentlichen Aspekt der Erfindung wird für
jede Ablenkteilfläche eine rechteckige Mittelzone 211
mit horizontalen und vertikalen Kanten definiert, die
in die Umrisse der Teilfläche einbeschrieben ist.
Für diese Zone wird eine bestimmte Tiefenposition
vorgegeben (als Oz notiertes Maß entlang der opti
schen Achse der Leuchte). Vorgegeben wird außerdem
eine stetige monotone Funktion des Winkels des re
flektierten Strahls, projiziert in eine horizontale
Ebene, in Abhängigkeit vom Maß des Punkts der Fläche
in horizontaler Richtung senkrecht zur optischen Ach
se (als 0x notierte Achse). Diese Funktion wird no
tiert als α = f(x). Darüber hinaus wird eine stetige
monotone Funktion des Winkels des reflektierten
Strahls, projiziert in eine vertikale Ebene, in Ab
hängigkeit vom Maß des Punkts der Fläche in vertika
ler Richtung senkrecht zur optischen Achse vorgegeben
(als 0y notierte Achse). Diese Funktion wird notiert
als β = g(y).
Wenn die Position der Lichtquelle (die hier der Ein
fachheit halber einem Punkt gleichgesetzt wird) be
kannt ist, läßt sich anhand der kartesischen Glei
chungen eine einheitliche Oberfläche ermitteln, die
diese verschiedenen Vorgaben erfüllt.
So veranschaulicht Fig. 4 die Oberfläche einer Mit
telzone 211, die in Richtung ihrer Breite eine hori
zontale Ablenkung bewirkt, die sich von einer Kante
zur anderen allmählich zwischen einer Ablenkung α1
und einer Ablenkung α2 in entgegengesetzter Richtung
verändert, wobei sie örtlich, im Mittelpunkt 0 der
Teilfläche, durch eine Ablenkung α0 hindurchgeht, die
vorzugsweise gleich null ist.
Außerdem bewirkt die Fläche in Richtung ihrer Höhe
eine vertikale Ablenkung, die sich von einer Kante
zur anderen allmählich zwischen einer Ablenkung β1
und einer Ablenkung β2 in entgegengesetzter Richtung
verändert, wobei sie örtlich, im Mittelpunkt 0 der
Teilfläche, durch eine Ablenkung β0 hindurchgeht, die
vorzugsweise gleich null ist.
Die Winkel α1, α2 und β1, β2 werden in Abhängigkeit
von der Breite und von der Höhe des angestreben Be
leuchtungsfelds (Feld CE von Fig. 3) ausgewählt.
Da in den meisten Fällen dieses Beleuchtungsfeld sym
metrisch im Verhältnis zur horizontalen Achse und zur
vertikalen Achse ist, wird α1 = -α2 und β1 = -β2 ge
wählt.
Die Mittelzone jeder Ablenkteilfläche füllt daher das
Beleuchtungsfeld CE vollständig aus, das vorzugsweise
für alle Teilflächen gleich ist.
Diese Ausfüllung erfolgt mit einer zufriedenstellen
den Homogenität, insoweit die Funktionen der Ablen
kung f und g einen regelmäßigen Verlauf aufweisen,
wie dies weiter unten noch detailliert darzulegen
sein wird.
Die Mittelzone 211 der Teilfläche 21, wie sie vorste
hend definiert wurde, wird an mindestens zwei ihrer
gegenüberliegenden Kanten durch zwei vorzugsweise
dreieckige Zonen ergänzt, deren Oberflächen die Ei
genschaft haben, daß sie sich stetig an die Oberflä
che der Mittelzone 211 anschließen und Ablenkungsver
läufe aufweisen, die, in einer der zwei Dimensionen,
die Umkehrungen der Ablenkungsverläufe der Mittelzone
211 darstellen.
So veranschaulicht Fig. 5a den Fall, in dem die Mit
telzone 211 durch zwei dreieckige Zonen 212 und 213
ergänzt wird, die seitlich im Verhältnis zu dieser
Mittelzone angeordnet sind.
Die Seitenzone 212 besitzt, in rechtwinkliger Projek
tion entlang der optischen Achse, einen Umriß, der
eine vertikale erste Seite, die mit der linken Sei
tenkante der Mittelzone zusammenfällt, eine horizon
tale zweite Seite, die sich in der Verlängerung der
Unterkante der Mittelzone 211 befindet und deren Län
ge im dargestellten Beispiel gleich der Länge der be
sagten Unterkante ist, und eine dritte Seite umfaßt,
die sich schräg zwischen den Enden der beiden ersten
Seiten ersteckt.
Die Seitenzone 213 weist, in rechtwinkliger Projekti
on entlang der optischen Achse, einen Umriß mit der
gleichen Form und den gleichen Abmessungen wie der
Umriß der Seitenzone 212 auf, wobei sie um 180° im
Verhältnis zu dieser gedreht ist.
Die reflektierenden Oberflächen dieser beiden Seiten
zonen sind so ausgeführt, daß sich bei ihrer Aneinan
derfügung an ihrer Hypotenuse eine Oberfläche ergä
be, deren Verhalten hinsichtlich der horizontalen
Ablenkung die Umkehrung des Verhaltens der Mittelzone
darstellen würde; das heißt, daß sich die bewirkte
Ablenkung allmählich, von links nach rechts, vom Wert
α2 zum Wert α1 mit örtlichem Durchgang durch den Wert
α0 verändern würde.
Mit anderen Worten: Diese beiden aneinandergefügten
Zonen, wie vorstehend definiert, würden eine Oberflä
che mit einem konkaven horizontalen Profil umgekehrt
zum konvexen horizontalen Profil der Mittelzone 211
bilden. Das vertikale Profil der Teilfläche ist dage
gen im dargestellten Beispiel auf seinem gesamten Um
fang konvex.
Die an verschiedenen Punkten der Teilfläche 21 er
zielten horizontalen und vertikalen Ablenkungen sind
in Fig. 5a dargestellt.
Dabei füllen die beiden Seitenzonen 212, 213 zusammen
das gleiche rechteckige Beleuchtungsfeld CE wie die
Mittelzone 211 aus, wobei jede der Seitenzonen im we
sentlichen die Hälfte dieser Ausfüllung übernimmt,
die durch eine Diagonale des Beleuchtungsfelds CE ge
trennt ist.
Die Gesamtheit der Teilfläche 21 füllt daher ein Be
leuchtungsfeld aus, das, bis auf die Abweichungen,
die hauptsächlich dadurch bedingt sind, daß die
Lichtquelle in Wirklichkeit nicht punktuell ist, dem
rechteckigen Beleuchtungsfeld CE entspricht.
Darüber hinaus erzeugt die Teilfläche 21, für den im
Beleuchtungsfeld CE stehenden Betrachter, zwei virtu
elle sekundäre Lichtquellen, von denen eine durch die
Mittelzone 211 und die andere, je nach der Position
des Auges des Betrachters im Beleuchtungsfeld, ent
weder durch die Seitenzone 212 oder durch die Seiten
zone 213 erzeugt wird.
Fig. 5a stellt zwar eine Teilfläche dar, deren Sei
tenzonen 212, 213 gemeinsam, in der Projektion, eine
gleiche Fläche wie die Mittelzone 211 abdecken; diese
Eigenschaft ist jedoch fakultativ.
So zeigt Fig. 5b den Fall, in dem die beiden Zonen
212, 213 gemeinsam ein Rechteck abdecken, das die
gleiche Höhe, aber eine geringere Breite als das
durch die Zone 211 abgedeckte Rechteck aufweist.
In diesem Fall stellt sich der Ablenkungsverlauf der
Zonen 212, 213 in Abhängigkeit vom Maß in der "x"-Achse
enger dar als bei der Zone 211 (durch Ähnlich
keitstransformation), so daß diese Zonen 212, 213,
die stets konkav sind, kleinere Krümmungsradien als
die Zone 211 besitzen. Sie spielen jedoch in opti
scher Hinsicht die gleiche Rolle wie die von Fig.
5a, wobei sie, beide zusammen, das Beleuchtungsfeld
CE vollständig ausfüllen.
Fig. 5c zeigt den Fall, in dem die Seitenzonen 212,
213 asymmetrisch gestaltet sind, wobei die Breite un
ten in der Zone 212 größer als die Breite oben in der
Zone 213 ausfällt.
Auch hier läßt sich das gleiche optische Verhalten
erzielen, da sich der Entwicklungsverlauf der hori
zontalen Ablenkung in Abhängigkeit vom Maß "x" in der
Zone 213 enger darstellt, was durch eine einfache
Ähnlichkeitstransformation herbeigeführt wird.
Die drei in den Fig. 5a bis 5c dargestellten Kon
figurationen ermöglichen somit die Ausführung von
Teilflächenumrissen mit horizontalen Ober- und Unter
kanten und mit schrägen Seitenkanten (in der Pro
jektion), wobei sich der Schrägungswinkel beliebig
verändern läßt und wobei eine Parallelität oder
Nichtparallelität zwischen diesen Seitenkanten ge
wählt werden kann.
Durch die Übertragung der vorstehenden Erläuterungen
auf den Fall, in dem die Mittelzone 211 durch Zonen
212, 213 ergänzt wird, die nicht seitlich, sondern
oberhalb und unterhalb der besagten Zone 211 angeord
net sind, können natürlich Teilflächen ausgeführt
werden, die die gleichen Eigenschaften hinsichtlich
der Ausfüllung eines gegebenen rechteckigen Beleuch
tungsfelds aufweisen, deren Seitenkanten jedoch ver
tikal sind, während ihre Ober- und Unterkanten
schräg, parallel oder nicht parallel verlaufen.
Fig. 6a stellt, in rechtwinkliger Projektion entlang
der optischen Achse, eine Teilfläche dar, die durch
ein unterschiedliches Zusammenwirken mit den Oberflä
chen in der Verlängerung der Mittelzone einen Umriß
in Form eines Sechsecks aufweisen kann.
Im einzelnen umfaßt die in Fig. 6a veranschaulichte
Teilfläche eine Mittelzone 211, zwei dreieckige Sei
tenzonen 212, die wie vorstehend erläutert definiert
sind, zwei weitere, obere 214 bzw. untere 215 drei
eckige Zonen und schließlich zwei diagonale dreieckige
Zonen 216, 217.
Die Zonen 214, 215 entstehen nach der gleichen Vorge
hensweise wie die Zonen 212, 213, wobei jedoch die
Verläufe der vertikalen Ablenkung in Abhängigkeit von
dem "y"-Maß entsprechend verändert werden. Genauer
gesagt: Die entlang ihrer Diagonalen aneinandergefüg
ten Zonen 214 und 215 würden eine Oberfläche mit ei
nem konkaven vertikalen Profil bilden, das von unten
nach oben eine vertikale Ablenkung erzeugt, die sich
zwischen β2 und β2 mit örtlichem Durchgang durch eine
Ablenkung β0 entwickelt. Die Oberflächen der beiden
Zonen 214, 215 verlängern daher die Oberfläche der
Mittelzone 211 nach unten und nach oben durchgehend
und ohne Steigungsunterbrechung, so daß sie gemeinsam
das Beleuchtungsfeld CE abdecken.
Die dreieckigen Zonen 216 und 217, die an die Zonen
212, 214 bzw. 213, 215 angrenzen und sich an ihren
Ecken an die Mittelzone 211 anschließen, umfassen
Oberflächen, die diejenigen der besagten Zonen 212,
214 und 213, 215 durchgehend und ohne Steigungsunter
brechung verlängern, wobei sie horizontale und verti
kale Profile aufweisen, die umgekehrt zu denen der
Mittelzone 211 ausfallen. Würde man, genauer gesagt,
die Zonen 216, 217 entlang ihrer Hypotenuse aneinan
derfügen, so ergäbe sich eine Oberfläche, die, von
links nach rechts, eine horizontale Ablenkung zwi
schen α2 und α1 herbeiführt und die von unten nach
oben eine vertikale Ablenkung zwischen β2 und β1 be
wirkt. Diese beiden, sowohl im horizontalen Profil
als auch im vertikalen Profil konkaven Oberflächen,
füllen ebenfalls gemeinsam das Beleuchtungsfeld CE
aus.
Die an verschiedenen Punkten der Teilfläche herbeige
führten horizontalen und vertikalen Ablenkungen sind
aus Fig. 6a zu entnehmen.
Betrachtet man etwa die Teilfläche 21 von Fig. 6a im
Beleuchtungsfeld CE, so sind vier sekundäre Licht
quellen zu erkennen, die durch die folgenden Zonen
erzeugt werden:
- - die Mittelzone 211;
- - eine der Zonen 212, 213, je nach dem Betrachtungs punkt;
- - eine der Zonen 214, 215, je nach dem Betrachtungs punkt;
- - eine der Zonen 216, 217, je nach dem Betrachtungs punkt.
Die in Fig. 6a veranschaulichte Teilfläche mit
sechseckigem Umriß ist mit einer Rotationssymmetrie
um 180° gestaltet. Es besteht natürlich auch die Mög
lichkeit, eine Teilfläche mit einem nicht symmetri
schen Umriß zu konstruieren, wie dies in Fig. 6b
veranschaulicht ist. In diesem Fall fallen, analog
zum Fall von Fig. 5c, die Entwicklungsverläufe der
horizontalen Ablenkung entlang der x-Achse und/oder
der vertikalen Ablenkung entlang der y-Achse insofern
enger aus, als die Zonen in der jeweiligen Dimension
entsprechend schmaler sind.
Darüber hinaus läßt sich die Gestaltung einer solchen
Teilfläche mit sechseckigem Umriß leicht auf einen
Umriß in Form eines Vierecks mit weder vertikalen
noch horizontalen Kanten übertragen, wie er in Fig.
6c veranschaulicht ist. Genauer gesagt. Wenn die Ab
messungen der verschiedenen Zonen so abgestimmt sind,
daß die Hypotenuse des Dreiecks, das den Umriß der
Zone 212 bildet, und die Hypotenuse des Dreiecks,
das den Umriß der Zone 215 bildet, aufeinander ausge
richtet sind, so ergibt sich ein solches Viereck, das
die gleichen Eigenschaften besitzt, das heißt, das im
wesentlichen nur das rechteckige Beleuchtungsfeld CE
abdeckt und vier sekundäre Lichtquellen in einem be
liebigen Betrachtungspunkt erzeugt, der in diesem Be
leuchtungsfeld enthalten ist.
Wenn außerdem die Hypotenusen der Dreiecke 212, 215
und die Hypotenusen der Dreiecke 214, 213 zueinander
parallel verlaufen, ergibt sich ein Viereck mit zwei
parallelen Schrägkanten. Wenn darüber hinaus die Hy
potenusen der Dreiecke 216, 217 parallel zueinander
gewählt werden, entsteht ein Parallelogramm, dessen
Kanten alle schräg sind. Dieses Parallelogramm kann
zu einem Rechteck werden, indem die Hypotenusen der
Dreiecke eine Ausrichtung erhalten, die senkrecht zu
den Hypotenusen der Dreiecke 212 bis 215 verläuft.
Schließlich ist noch auf den folgenden Umstand hinzu
weisen: Wenn die vorerwähnte Voraussetzung der Kolli
nearität der Hypotenusen nur auf einer Seite erfüllt
ist, beispielsweise bei den Dreiecken 212, 215, dann
läßt sich eine Teilfläche bilden, deren Umriß ein
Fünfeck ist.
Weiter oben wurde bereits dargelegt, daß bei der Kon
struktion der Oberfläche der Mittelzone 211 der Teil
fläche, die diejenige der Randteilflächen bestimmt,
zum einen die dreidimentionalen Koordinaten eines
Punktes der Zone 211 (beispielsweise ihres Mittel
punktes) und andererseits zwei Entwicklungsverläufe
der Ablenkungen α = f(x) und β = g(y) vorgegeben wa
ren.
Fig. 7a veranschaulicht den Fall eines linearen Ver
laufs (Kurve Ca), das heißt, daß das Licht durch die
Teilfläche horizontal oder vertikal relativ homogen
verteilt wird.
In bestimmten Fällen, vor allem wenn dies durch die
einschlägigen photometrischen Vorschriften vorgegeben
ist, kann es wünschenswert sein, das Licht anders zu
verteilen, indem beispielsweise die Mittelzone des
Beleuchtungsfelds CE stärker berücksichtigt wird. In
diesem Fall wird ein Entwicklungsverlauf des durch
die Kurve Cb von Fig. 7b veranschaulichten Typs ver
wendet, der eine Vergrößerung der Ausdehnung des
Teils des Profils ermöglicht, für den sich geringe
Ablenkungen α oder β ergeben.
Umgekehrt ermöglicht ein Verteilungsverlauf der in
Fig. 7c dargestellten Art durch eine Verkleinerung
der Ausdehnung des Teils des Profils, für den sich
geringe Ablenkungen α oder β ergeben, eine stärkere
Berücksichtigung der Randzonen des Beleuchtungsfelds.
Es kann natürlich jeder andere Verlauf in Betracht
gezogen werden, insbesondere auch ein nicht symmetri
scher Verlauf.
Die Fig. 8a bis 8d veranschaulichen unter ver
schiedenen Betrachtungswinkeln, die durch die jewei
lige Position des orthonormalen Bezugspunktes (0, X,
Y, Z) dargestellt sind, die Form einer erfindungsge
mäß ausgeführten Ablenkteilfläche 21. In dem darge
stellten Beispiel handelt es sich um eine Teilfläche,
deren Umriß als Parallelogramm gestaltet ist und dem
von Fig. 5a entspricht.
In diesen Figuren ist zu erkennen, daß die Oberfläche
der Teilfläche Torsionserscheinungen aufweist, die mit
der Umkehrung der Krümmung am Übergang zwischen der
Mittelzone und den Seitenzonen zusammenhängen.
Nach einer nicht veranschaulichten Ausführungsvarian
te der Erfindung können Anordnungen vorgesehen wer
den, um eine gewisse Homogenität bei der Intensität
der verschiedenen sekundären Lichtquellen herbeizu
führen, die durch die einzelnen Teilflächen erzeugt
werden. Im einzelnen ist es hinreichend bekannt, daß
bei gleicher Fläche eine Ablenkteilfläche, die näher
an der Lichtquelle liegt als eine andere Ablenk
teilfläche, von der Lichtquelle aus betrachtet, einen
größeren Raumwinkel als die besagte andere Ablenk
teilfläche abdecken wird. Demzufolge erhält sie mehr
Licht, wobei die Intensität der erzeugten sekundären
Lichtquellen entsprechend größer ausfällt. Um diese
Erscheinung zu verringern, wird vorteilhafterweise
vorgesehen, daß eine Reihe von Ablenkteilflächen, die
am nächsten an der Lichtquelle angeordnet sind
(typischerweise im Bodenbereich des Spiegels) mit
Streuungsverläufen f und g definiert werden, die eine
größere seitliche und/oder vertikale Streuung des
Lichts bewirken. Dadurch verringert sich die Intensi
tät der erzeugten sekundären Lichtquellen, wobei sie
sich der Intensität der durch andere Ablenkteilflä
chen gebildeten sekundären Lichtquellen nähern kann.
Es ist offensichtlich, daß in diesem Falle die Ein- und
Ausschaltung der sekundären Lichtquellen, wenn
das Auge des Betrachters über die Grenzen des Be
leuchtungsfelds hinausgeht, ihre Gleichzeitigkeit
verlieren kann. Nach Maßgabe der durch die Designer
vorgegebenen Anforderungen ist der Fachmann in der
Lage, den einen oder den anderen dieser gegensätzli
chen Vorteile stärker zu berücksichtigen.
Die vorliegende Erfindung ist natürlich keineswegs
auf die beschriebenen und dargestellten Ausführungs
formen beschränkt, sondern der Fachmann kann daran
alle dem Erfindungsgedanken entsprechenden Varianten
oder Änderungen vornehmen.
So wurden zwar in den vorstehenden Darlegungen eine
Mittelzone 21 in konvexer Ausführung und entweder
konkav-konvexe (Zonen 212 bis 215) oder auch ganz
konkave Randzonen (Zonen 216, 217) beschrieben; es
ist aber natürlich auch möglich, die umgekehrte Lö
sung zu wählen, wobei der Ausgangspunkt dann eine
Mittelzone 211 in konkaver Ausführung wäre.
Darüber hinaus dürfte verständlich geworden sein, daß
die vorliegende Erfindung aufgrund der überaus flexi
blen Gestaltung der Umrisse der verschiedenen reflek
tierenden Teilflächen die Konstruktion eines Signal
leuchtenspiegels ermöglicht, der Teilflächen mit sehr
unterschiedlichen Formen und Abmessungen aufweist.
Claims (16)
1. Signalleuchte für Kraftfahrzeuge, umfassend eine
Lichtquelle (11), einen Spiegel zur Aufnahme des
Lichtstroms (20) mit einer Gesamtheit von benachbar
ten Ablenkteilflächen (21) und eine Abdeckscheibe
(30), wobei die Ablenkteilflächen durchgehende re
flektierende Oberflächen besitzen, die jeweils das
von der Lichtquelle kommende Licht in einem gegebenen
Beleuchtungsfeld (CE) verteilen können, das eine ho
rizontale Dimension und eine vertikale Dimension auf
weist, und wobei die Abdeckscheibe glatt oder schwach
ablenkend ausgeführt ist, dadurch gekenn
zeichnet, daß jede Teilfläche eine Mittelzone
(211) mit einem, in rechtwinkliger Projektion entlang
der optischen Achse, allgemein rechteckigen Umriß mit
horizontalen und vertikalen Kanten, um die Gesamtheit
des Beleuchtungsfelds abzudecken, und mindestens ein
Paar Randzonen mit Schrägkanten (212, 213; 214, 215)
umfaßt, die die Mittelzone durchgehend und ohne Stei
gungsunterbrechung auf zwei gegenüberliegenden Seiten
dieser Zone verlängern und gemeinsam die Gesamtheit
des Beleuchtungsfelds (CE) abdecken können.
2. Signalleuchte nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die besagte Mittelzone
(211) durch einen Entwicklungsverlauf (f) der hori
zontalen Ablenkung der von der Lichtquelle kommenden
Strahlen in Abhängigkeit von einem horizontalen Maß
und durch einen Entwicklungsverlauf (g) der vertika
len Ablenkung der von der Lichtquelle kommenden
Strahlen in Abhängigkeit von einem vertikalen Maß de
finiert ist und daß die Randzonen (212, 213; 214,
215) ein und desselben Paares einen ersten Entwick
lungsverlauf, der mit einem (f; g) der Entwicklungs
verläufe der Mittelzone identisch ist, und einen
zweiten Entwicklungsverlauf aufweisen, der zu dem an
deren Entwicklungsverlauf (g; f) der Mittelzone umge
kehrt ist.
3. Signalleuchte nach Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Entwicklungsverlauf
mindestens einer der Randzonen (212-215), der die Um
kehrung des besagten anderen Entwicklungsverlaufs (g;
f) der Mittelzone (211) darstellt, außerdem eine Ähn
lichkeitstransformation dieses umgekehrten Verlaufs
ist.
4. Signalleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Umrisse der Randzonen (212-215) in rechtwinkliger
Projektion dreieckig sind, wobei eine Seite mit einer
Seite der Mittelzone (211) zusammenfällt, eine Seite
in der Verlängerung einer angrenzenden Seite der Mit
telzone liegt und eine Hypotenuse die besagte
Schrägkante bildet.
5. Signalleuchte nach Anspruch 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Schrägkanten der
Umrisse der Randzonen (212, 213; 214; 215) ein und
desselben Paares parallel sind.
6. Signalleuchte nach einem der Ansprüche 4 und 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens einige Teilflächen zwei Paare von Randzo
nen (212, 213; 214; 215) enthalten, die sich von den
vier Seiten der Mittelzone aus erstrecken, und ein
anderes Paar von dreieckigen Randzonen (216, 217),
die paarweise die Randzonen (212, 214; 213, 215) der
beiden Paare verbinden, wobei sie in einem im wesent
lichen punktuellen Kontakt mit der Mittelzone (211)
stehen.
7. Signalleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß ei
nige Teilflächen (21) in rechtwinkliger Projektion
einen Umriß in Form eines Parallelogramms mit zwei
gegenüberliegenden horizontalen oder vertikalen Kan
ten haben.
8. Signalleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß ei
nige Teilflächen (21) in rechtwinkliger Projektion
einen Umriß mit Sechseckform haben.
9. Signalleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß ei
nige Teilflächen (21) in rechtwinkliger Projektion
einen Umriß in Form eines Vierecks mit vier Schräg
kanten haben.
10. Signalleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß ei
nige Teilflächen (21) in rechtwinkliger Projektion
einen Umriß in Form eines Parallelogramms mit vier
Schrägkanten haben.
11. Signalleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß ei
nige Teilflächen (21) in rechtwinkliger Projektion
einen Umriß in Form eines Rechtecks mit vier Schräg
kanten haben.
12. Signalleuchte für Kraftfahrzeuge, umfassend eine
Lichtquelle (11), einen Spiegel zur Aufnahme des
Lichtstroms (12) mit einer Gesamtheit von benachbar
ten Ablenkteilflächen (21) und eine Abdeckscheibe
(30), wobei die Ablenkteilflächen durchgehende und
ohne Steigungsunterbrechung ausgeführte reflektieren
de Oberflächen besitzen, die jeweils das von der
Lichtquelle kommende Licht in einem gegebenen Be
leuchtungsfeld (CE) verteilen können, das eine hori
zontale Dimension und eine vertikale Dimension auf
weist, und wobei die Abdeckscheibe glatt oder schwach
ablenkend ausgeführt ist, dadurch gekenn
zeichnet, daß jede Teilfläche (21) aus minde
stens einer Gruppe von Teilflächen mindestens in ei
nem ihrer Horizontal- und Vertikalschnitte ein gewun
denes Profil aufweist und daß jede Teilfläche, unter
einem beliebigen Betrachtungswinkel, der in einem ge
gebenen Betrachtungsfeld (CE) enthalten ist, minde
stens zwei virtuelle sekundäre Lichtquellen erschei
nen läßt.
13. Signalleuchte nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, daß einige Teilflächen
(21) ein gewundenes Profil entweder in ihrem Horizon
tal- oder ihrem Vertikalschnitt aufweisen und zwei
virtuelle Lichtquellen erscheinen lassen.
14. Signalleuchte nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, daß einige Teilflächen
(21) ein gewundenes Profil in ihrem Horizontal- und
ihrem Vertikalschnitt aufweisen und vier virtuelle
Lichtquellen erscheinen lassen.
15. Signalleuchte für Kraftfahrzeuge, umfassend eine
Lichtquelle (11), einen Spiegel zur Aufnahme des
Lichtstroms (12) mit einer Gesamtheit von benachbar
ten Ablenkteilflächen (21) und eine Abdeckscheibe,
wobei die Ablenkteilflächen durchgehende und ohne
Steigungsunterbrechung ausgeführte reflektierende
Oberflächen besitzen, die jeweils das von der Licht
quelle kommende Licht in einem gegebenen Beleuch
tungsfeld verteilen können, das eine horizontale Di
mension und eine vertikale Dimension aufweist, und
wobei die Abdeckscheibe glatt oder schwach ablenkend
ausgeführt ist, dadurch gekennzeich
net, daß mindestens einige Teilflächen (21) in
rechtwinkliger Projektion entlang der mittleren Ab
strahlungsachse der Leuchte einen Umriß aufweisen,
der mindestens zwei gegenüberliegende Schrägkanten
umfaßt, und daß diese Teilflächen das von der Licht
quelle kommende Licht in einem im wesentlichen recht
eckigen Beleuchtungsfeld (CE) mit horizontalen und
vertikalen Kanten reflektieren.
16. Signalleuchte nach Anspruch 15, dadurch
gekennzeichnet, daß die Umrisse der
verschiedenen Teilflächen (21) mit Umrissen, die
Schrägkanten haben, aus der Gruppe ausgewählt werden,
die Parallelogramme mit zwei Schrägkanten, Vierecke
mit vier Schrägkanten, Parallelogramme mit vier
Schrägkanten, Rechtecke mit vier Schrägkanten, Sechs
ecke und Fünfecke umfaßt.
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