DE19737500A1 - Gerätestecker - Google Patents
GerätesteckerInfo
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Classifications
-
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R13/00—Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
- H01R13/62—Means for facilitating engagement or disengagement of coupling parts or for holding them in engagement
- H01R13/639—Additional means for holding or locking coupling parts together, after engagement, e.g. separate keylock, retainer strap
- H01R13/6395—Additional means for holding or locking coupling parts together, after engagement, e.g. separate keylock, retainer strap for wall or panel outlets
-
- H—ELECTRICITY
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- H01R13/502—Bases; Cases composed of different pieces
- H01R13/506—Bases; Cases composed of different pieces assembled by snap action of the parts
-
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- H01R13/627—Snap or like fastening
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Landscapes
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- Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Gerätestecker
- - mit von einem Kunststoffgehäuse aufgenommenen Kontaktelementen zur Herstellung einer elektrischen Verbindung mit einem Gerät und
- - mit quer zur Einsteckrichtung federnden, am Gehäuse ausgebildeten Zungen, die nach dem Einstecken über nach außen ragende, widerhakenförmige Rastnasen hinter gerätefesten Vorsprüngen verrasten.
Ein derartiger Gerätestecker ist z. B. durch die JP-01128376 A bekannt geworden.
Bei der bekannten Bauart enthält das als Kappe ausgebildete Gehäuse eine Mehrzahl
von Zungen, die endseitig mit widerhakenförmigen Rastnasen versehen sind, welche
hinter gehäusefesten Vorsprüngen verrastet sind. Mit einer solchen Bauweise wird
erreicht, daß nach dem Einstecken des Steckers in das Gehäuse die
widerhakenförmigen Rastnasen hinter den gerätefesten Vorsprüngen einrasten und
somit ein unbeabsichtigtes Lösen des Steckers verhindert wird. Ein Lösen ist erst
dann möglich, nachdem die federnden Zungen mit den widerhakenförmigen
Rastnasen von den gerätefesten Vorsprüngen gelöst sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen eingangs genannten Gerätestecker
zu vereinfachen.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei einem Gerätestecker der eingangs
genannten Art dadurch gelöst, daß das Gehäuse aus zwei identischen Halbschalen
zusammengesetzt ist und daß jede Halbschale eine nach radial außen vorstehende,
federnde Zunge aufweist. Da beide Halbschalen als Formteile symmetrisch
aufgebaut sind, wird zur Herstellung des Gehäuses nur ein einziges Spritzwerkzeug
benötigt. Da jede der beiden Halbschalen eine Zunge aufweist, kann ein Einstecken
und Lösen eines derartigen Steckers sehr leicht von einer Bedienperson mit einer
einzigen Hand erfolgen, weil beim Einstecken und Lösen die beiden
gegenüberliegenden Zungen auf einfache Weise mit dem Daumen und einem
weiteren Finger betätigt werden können. Da die Zungen nach radial außen
vorstehen, ergibt sich radial innen ein freier Raum, so daß der Stecker problemlos
durch Zusammendrücken der Zungen gelöst werden kann. Weder zum Einstecken
noch zum Lösen des Gerätesteckers sind Werkzeuge erforderlich. Ein Herstellen und
Lösen der Verbindung ist vielmehr ohne jegliche Eingriffe am Gerätestecker
lediglich durch Zusammendrücken der beiden gegenüberliegenden federnden Zungen
möglich. Durch die einteilige Ausbildung der federnden Zungen mit dem Gehäuse
wird auch die Gefahr vermieden, daß besondere Teile zur Herstellung der
Rastverbindung verloren gehen können. Ein derartiger Gerätestecker ist somit
einfach aufgebaut, benötigt wenig Platz und bildet eine preiswerte Lösung. Damit
der Gerätestecker in dem Gerät verrasten kann, ist das Gerät innerhalb der den
Gerätestecker aufnehmenden Öffnung mit entsprechend ausgebildeten Rastaufnahmen
versehen. Da gemäß der Erfindung lediglich zwei federnde Zungen vorgesehen sind,
brauchen auch nur an diesen Stellen entsprechende Rastaufnahmen am Gehäuse
vorgesehen sein. Sobald der Gerätestecker mit seinen radial federnden Zungen in die
Öffnung des Gerätes gesteckt wird, werden die Zungen zunächst nach radial innen
eingedrückt und rasten nach Erreichen der Endstellung des Gerätesteckers hinter den
entsprechend ausgebildeten Rastaufnahmen ein. Zum Lösen der Verbindung werden
die beiden federnden Zungen unter leichtem Druck so weit zusammengedrückt, daß
die Verrastung sich löst und der Gerätestecker problemlos aus dem Gerät
herausgezogen werden kann.
Die Merkmale des Anspruches 2 zeigen eine einfache Möglichkeit zur Herstellung
der nach radial außen vorstehenden, federnden Zungen.
Die Merkmale des Anspruches 3 gewährleisten eine zuverlässige Verrastung
zwischen den Zungen des Gerätesteckers einerseits und den Vorsprüngen des
Gerätes andererseits und außerdem eine zuverlässige Möglichkeit zum Lösen der
Verrastung.
Die Merkmale des Anspruches 4 ermöglichen eine einfache Verbindung der beiden
Halbschalen ohne zusätzliche Werkzeuge.
Die Merkmale des Anspruches 5 zeigen eine besonders einfache Ausgestaltung der
Rastmittel für den Zusammenbau des Gehäuses, wobei im zusammengesetzten
Zustand der beiden Halbschalen die Rastmittel nicht mehr sichtbar sind und somit
auch nicht störend sein können.
Die Merkmale des Anspruches 6 zeigen eine einfache und übersichtliche Anordnung
der Rastmittel für den Zusammenbau des Gehäuses.
In der Zeichnung ist in den Fig. 1 bis 5 ein Gerätestecker gemäß der Erfindung
schematisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Darstellung einer Halbschale des Steckergehäuses,
Fig. 2A zeigt eine Außenansicht der Halbschale,
Fig. 2B zeigt einen Schnitt II-II gemäß Fig. 2A,
Fig. 3 zeigt eine Innenansicht der Halbschale,
Fig. 4 zeigt eine Ansicht der Halbschale aus Richtung A gemäß Fig. 3, und
Fig. 5 zeigt den in einem Gerät verrasteten Gerätestecker.
Fig. 1 zeigt eine Halbschale 10, die mit einer identisch ausgebildeten weiteren
Halbschale zu einem vollständigen Gehäuse für den Gerätestecker zusammengesetzt
wird. Entsprechend den weiteren Fig. 2 bis 5 besitzt jede Halbschale am oberen
Ende eine in Richtung 11a federnde Zunge 12, die durch Längsschlitze 13 aus der
Halbschale herausgeformt ist. Die Zunge 12 ragt um einen Betrag 12a nach radial
außen und besitzt an ihrem äußeren Ende einen Widerhaken 14. Außerdem ragt
dieses äußere Ende mit dem Widerhaken über die Stirnseite 10a der Halbschale
hinaus. Zur Bildung eines vollständigen Steckergehäuses werden zwei derartige
Halbschalen 10 zusammengesetzt. Dabei stoßen sie mit Längsstirnwänden 10b und
10c aneinander. Die Längsstirnwand 10b besitzt vorstehende Noppen 15, die beim
Zusammensetzen von zwei Halbschalen in angepaßte Bohrungen 16 der
Längsstirnwand 10c eingreifen.
Zur Montage eines fertigen Gerätesteckers werden zunächst elektrische Kontaktteile
17 (Fig. 5) in eine Gehäuseschale 10 eingesetzt, sodann wird eine zweite
Gehäuseschale 10 auf die erste Gehäuseschale 10 gesetzt. Danach werden beide
Gehäuseschalen zusammengepreßt, wobei die Noppen 15 in die Bohrungen 16
eingreifen und verrasten.
Fig. 5 zeigt einen aus zwei Halbschalen 10 zusammengesetzten, mit elektrischen
Kontaktteilen 17 versehenen Gerätestecker, der in eine Öffnung 18 eines Gerätes 19
eingesetzt ist, wobei die Widerhaken 14 der beiden Zungen 12 hinter Vorsprüngen
20 des Gerätes 19 verrastet sind. Zur Lösung des Gerätesteckers werden die
federnden Zungen 12 an den Stellen 21 zusammengedrückt, so daß sich die
Verrastung löst und der Gerätestecker leicht aus der Öffnung 18 herausgezogen
werden kann. Mit 22 ist eine Geräteanschlußschnur und mit 17' sind Gegenkontakte
im Gerät 19 bezeichnet.
Claims (6)
1. Gerätestecker
- - mit von einem Kunststoffgehäuse aufgenommenen Kontaktelementen (17) zur Herstellung einer elektrischen Verbindung mit einem Gerät (19) und
- - mit quer zur Einsteckrichtung (11b) federnden, am Gehäuse ausgebildeten Zungen (12), die nach dem Einstecken über nach außen ragende, widerhakenförmige Rastnasen (14) hinter gerätefesten Vorsprüngen (20) verrasten, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse aus zwei identischen Halbschalen (10) zusammengesetzt ist und daß jede Halbschale (10) eine nach radial außen vorstehende, federnde Zunge (12) aufweist.
2. Gerätestecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zungen (12)
durch Längsschlitze (13) aus den Halbschalen ausgeformt und nach radial außen
abgekröpft sind.
3. Gerätestecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zungen (12)
gegenüber dem Außenumfang des Gehäuses vorstehen (12a) und an ihren freien
Enden mit den nach radial außen ragenden Widerhaken (14) versehen sind.
4. Gerätestecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Halbschalen (10) durch Rastmittel (15, 16) lösbar miteinander verbunden sind.
5. Gerätestecker nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastmittel (15,
16) in den aneinander stoßenden Wänden (10b, 10c) der Halbschalen (10)
angeordnet sind und aus miteinander korrespondierenden vorstehenden Noppen (15)
und Bohrungen (16) bestehen.
6. Gerätestecker nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Wand
(10b) jeder Halbschale Noppen (15) und die andere Wand (10c) Bohrungen (16)
aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997137500 DE19737500A1 (de) | 1997-08-28 | 1997-08-28 | Gerätestecker |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997137500 DE19737500A1 (de) | 1997-08-28 | 1997-08-28 | Gerätestecker |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19737500A1 true DE19737500A1 (de) | 1999-03-04 |
Family
ID=7840440
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997137500 Withdrawn DE19737500A1 (de) | 1997-08-28 | 1997-08-28 | Gerätestecker |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19737500A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1383207A1 (de) * | 2002-07-15 | 2004-01-21 | Patelec Cordoni E Cavi S.p.A | Anschlussystem für ein Zuleitungskabel an ein Haushaltsgerät |
| WO2006105832A1 (de) * | 2005-04-04 | 2006-10-12 | Adc Gmbh | Steckverbindung |
-
1997
- 1997-08-28 DE DE1997137500 patent/DE19737500A1/de not_active Withdrawn
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1383207A1 (de) * | 2002-07-15 | 2004-01-21 | Patelec Cordoni E Cavi S.p.A | Anschlussystem für ein Zuleitungskabel an ein Haushaltsgerät |
| WO2006105832A1 (de) * | 2005-04-04 | 2006-10-12 | Adc Gmbh | Steckverbindung |
| US7628637B2 (en) | 2005-04-04 | 2009-12-08 | Adc Gmbh | Plug-in connection |
| CN100574018C (zh) * | 2005-04-04 | 2009-12-23 | Adc有限公司 | 插头连接装置 |
| AU2006230990B2 (en) * | 2005-04-04 | 2010-03-11 | Adc Gmbh | Plug-in connection |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: PHILIPS CORPORATE INTELLECTUAL PROPERTY GMBH, 2233 |
|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: PHILIPS INTELLECTUAL PROPERTY & STANDARDS GMBH, 20 |
|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |